Mit der Fertigstellung des Naturpark-Managementplans im März 2025 sind im Schwerpunktbereich Bewusstseinsbildung bereits erste Projekte angelaufen. Das bewährte Sommer- und Schulprogramm wird fortgeführt und ergänzt. Die Zusammenarbeit mit den Naturparkschulen wird um die ...
Mit der Fertigstellung des Naturpark-Managementplans im März 2025 sind im Schwerpunktbereich Bewusstseinsbildung bereits erste Projekte angelaufen. Das bewährte Sommer- und Schulprogramm wird fortgeführt und ergänzt. Die Zusammenarbeit mit den Naturparkschulen wird um die Themenbereiche „Gärtnern und Ernährung“ und „Wald Wissen“ erweitert. Ein Anliegen im Naturpark ist es, schon der jungen Bevölkerung eine nachhaltige Lebensweise zu vermitteln. Die Natur als Lebensraum und Lebensgrundlage soll in Zeiten der überwiegend digitalen Beschäftigung einen Ausgleich bieten, und jeder Einzelne kann etwas beitragen.
Das Leben in und mit der Natur, die tief verwurzelte Verbundenheit zur Umwelt sowie der Nutzen, den sie uns Menschen bietet, sind essenzielle Grundlagen für unser Wirken im Naturpark. Darüber hinaus spielt die biologische Vielfalt eine entscheidende Rolle, die es uns ermöglicht, harmonisch mit unserer Umgebung zu interagieren und sie zu bewahren. Zentrale Themen wie die Bedeutung des traditionellen Wirtschaftens für eine gesunde Ernährung mit Lebensmitteln aus der Region und die Zusammenhänge von Bewirtschaftung und Artenvielfalt sollen auch der Freizeitgesellschaft wieder bewusst gemacht werden. Natur als Lebensgrundlage, Naturverständnis und Naturverbundenheit, aber auch die Wertschätzung für die nötige Arbeit und Pflege sollen in den nächsten 5–7 Jahren verstärkt vermittelt werden. So rückt auch das Thema Selbstversorgung in den Vordergrund: Wissenskurse zur Anlage eines Gartens, dem Anbau, die Verwertung von essbaren Kräutern und Gemüsesorten bis hin zum richtigen Kompostieren werden im Schloss Großsölk im Jesuitengarten wieder angeboten.
Erste Termine sind der Gartentag am 10. Mai 2025. Auch das Programm „Vom Korn zum Brot“ kann in der Trogermühle bestaunt werden. Als Neuerung wird Schülern im Zusammenhang mit dem Projekt Biotopverbund die Almwirtschaft und das Schwenden auf der Alm, wie auch die Artenvielfalt rund um ein Biotop in Stein an der Enns vermittelt.
Gerade in der Bildung und Bewusstseinsbildung besteht ein großes Entwicklungspotenzial im Zusammenhang mit dem Ziel Verständnis für Zusammenhänge von natürlichen Grundlagen (Boden, Wasser, Pflanzen und Wildtiere), der traditionellen Nutzung (Weidewirtschaft, Jagd, Forstwirtschaft) und den Auswirkungen des Freizeitverhaltens bei sowohl der Bevölkerung als auch bei den Tagesgästen zu schaffen.
Natur nützen und schützen: Die Almbewirtschaftung spielt eine zentrale Rolle für die Pflege unserer Kulturlandschaft. Um das Bewusstsein für diese wichtige Aufgabe zu stärken, plant der Tourismusverband Schladming-Dachstein ein Projekt, bei der in gemeinsamer Abstimmung mit den Almwirten Infotafeln aufgestellt werden, die die Wichtigkeit der Almbeweidung und die Erhaltung der Kulturlandschaft beleuchten sollen. Die Gestaltung und der Druck erfolgen über den TVB. Wenn auch du Interesse hast, die Bewusstseinsbildung auf deiner Alm zu stärken und zu unterstützen, dann melde dich gerne für einen kurzen Austausch bei Nadine Schrempf unter nadine.schrempf@ schladming-dachstein.at.
Der Managementplan gibt die gemeinsam festgelegte Marschrichtung für Aktivitäten im Naturpark für die nächsten Jahre vor. Weitere Schwerpunkte sind die Besucherlenkung, die Erhaltung der Kulturlandschaft, ein nachhaltiger Tourismus und strategische Partnerschaften.
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