In der Rotkreuz-Ortsstelle Altenmarkt-Großreifling absolvierten gleich 14 neue Notfallsanitäterinnen und -sanitäter ihre Abschlussprüfung.
Die weiße Fahne an der Rot-Kreuz-Ortsstelle Altenmarkt-Großreifling signalisiert ...
In der Rotkreuz-Ortsstelle Altenmarkt-Großreifling absolvierten gleich 14 neue Notfallsanitäterinnen und -sanitäter ihre Abschlussprüfung.
Die weiße Fahne an der Rot-Kreuz-Ortsstelle Altenmarkt-Großreifling signalisiert den erfolgreichen Höhepunkt eines österreichweiten Vorzeigeprojektes: Im Juli 2025 war eine bisher einmalige Bildungspartnerschaft zwischen dem Roten Kreuz Steiermark und der Med-Uni Graz zur Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern gestartet worden. Im Rahmen eines 160-stündigen Theorieteils, eines 280-stündigen Praxisteils sowie eines 40-stündigen Krankenhauspraktikums wurden die Teilnehmenden seit Sommer des Vorjahrs ausgebildet. Im Fokus standen spezielle Anforderungen, wie Anfahrtswege, optimale Patientenversorgung in kleinen Teams und lange Transportwege, die typisch für den Rettungs- und Notarztdienst im ländlichen Raum sind. Für Mario Lindner, stellvertretender Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes im Bezirk Liezen, ist der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung ein wichtiges Signal: „Seit Jahren ist die Notfallversorgung in der Steirischen Eisenstraße ein viel diskutiertes Thema“, daher habe man durch dieses Vorzeigeprojekt gezeigt, wie man Probleme auf regionaler Ebene lösen könne, wie Lindner betont. Die Absolventinnen und Absolventen sind im Alter von 23 bis 45 Jahren und leisten nun mit ihrem Einsatz „einen massiven Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung im ländlich-alpinen Raum“, unterstreicht Lindner die Bedeutung des Pilotprojekts.