Ein langjähriges Nadelöhr auf der B 146, der Gesäusestraße, ist Geschichte.
Nach fünfmonatiger Bauzeit wurde der enge Straßenabschnitt am Gesäuseeingang auf eine durchgehend 6,25 Meter breite Fahrbahn ausgebaut und ...
Ein langjähriges Nadelöhr auf der B 146, der Gesäusestraße, ist Geschichte.
Nach fünfmonatiger Bauzeit wurde der enge Straßenabschnitt am Gesäuseeingang auf eine durchgehend 6,25 Meter breite Fahrbahn ausgebaut und ist nun zweispurig mit Gegenverkehr befahrbar. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Die Bauarbeiten erfolgten unter herausfordernden Bedingungen zwischen Enns und steilem Berghang. Insgesamt kamen rund 1200 Kubikmeter Beton, 100 Tonnen Baustahl sowie 7000 Laufmeter Pfähle und Anker zum Einsatz. Entlang dem flussseitigen Fahrbahnrand wurden vorab die 90 Jahre alten Stützmauern verstärkt, um darauf einen durchgehend 1,25 Meter breiten Randbalken zu errichten. Damit wurde eine ausreichende Fahrstreifenbreite für den Verkehr während der Bauarbeiten hergestellt. Künftig können Fußgänger über diesen Randbalken, erstmalig vor dem Straßenverkehr geschützt, das Naturdenkmal „Kataraktstrecke der Enns“ bewundern. Im Frühjahr 2026 sind noch hangseitige Rekultivierungsmaßnahmen geplant, die eine temporäre Ampelregelung erfordern. Die vollständige Fertigstellung ist bis Ende Juli 2026 vorgesehen.