Der Downhill-Profi aus Aich-Assach brettert zum Saisonauftakt auf Platz 10. Zwei kleine Fehler kosteten Zeit.
Vergangene Woche fand das erste Rennen im Downhill-Weltcup in Mona Yongpyong (Südkorea) statt. Andreas Kolb belegte den 10. Rang und setzte damit gleich ein ...
Der Downhill-Profi aus Aich-Assach brettert zum Saisonauftakt auf Platz 10. Zwei kleine Fehler kosteten Zeit.
Vergangene Woche fand das erste Rennen im Downhill-Weltcup in Mona Yongpyong (Südkorea) statt. Andreas Kolb belegte den 10. Rang und setzte damit gleich ein erstes Ausrufezeichen im neuen Team, dem Santa Cruz Syndicate. Nach einem starken Trainingstag mit Rang 4 und einer taktisch klug gefahrenen Qualifikation (Platz 14) zeigte Kolb auch im Finale eine solide Leistung. Auf der extrem anspruchsvollen Strecke – geprägt von trockenem Untergrund, vielen losen Steinen und kaum Grip – kam es vor allem auf Gefühl und Rennintelligenz an.
Kolb erwischte einen guten Start und lag im oberen Streckenteil voll auf Kurs. Zwei kleinere Fehler im unteren Abschnitt verhinderten jedoch eine noch bessere Platzierung. Am Ende stand ein verdienter Top-10-Platz zu Buche, 4,866 Sekunden hinter dem Erstplatzierten Asa Vermette aus den USA. Zu seinem Ergebnis sagte Andreas Kolb im Nachgang: „Ich hab gepusht, Gas gegeben und dann leider diese Fehler gemacht. Das gehört dazu. Wichtig ist, dass ich dabei bin und gut in die Saison gestartet bin.“ Der nächste Halt ist Ende Mai im französischen Loudenvielle.