Alois Fasthuber ist am 10. Februar nach langer, schwerer Krankheit kurz vor seinem 77. Geburtstag verstorben.
In den Neunzigerjahren ist der gebürtige Andorfer das erste Mal in das Großsölktal gekommen. Damals als Chef eines renommierten Malerei- und ...
Alois Fasthuber ist am 10. Februar nach langer, schwerer Krankheit kurz vor seinem 77. Geburtstag verstorben.
In den Neunzigerjahren ist der gebürtige Andorfer das erste Mal in das Großsölktal gekommen. Damals als Chef eines renommierten Malerei- und Gerüstbaubetriebes in Salzburg. Auf dem Grundstück seiner Lebenspartnerin Christl in der Ortschaft Fleiß wurde eine Wohnanlage errichtet. Der „Fasti“ integrierte sich problemlos in die Dorfgemeinschaft, trat sofort dem örtlichen Kameradschaftsbund bei. Er wirkte 15 Jahre lang als Obmannstellvertreter und der Verein verdankt ihm viele unvergessliche und finanziell unterstützte Aktivitäten. Ebenso war er ein begeisterter Förderer der Jugend und sechs Jahre Obmann des WSV St. Nikolai. Er lotste unter anderem den Ex-Fußballer Heimo Pfeiffenberger zum Training nach Mößna. In seine Periode fallen die Anschaffung der Zeitnehmung, Naturparkläufe und zahlreiche Ausflüge zu Bundesligaspielen. Ebenso war ihm der Musikverein ein besonders Anliegen und er war Mitglied im Seniorenbund. Die Kommunalpolitik gestaltete Alois Fasthuber als parteiübergreifendkooperativer Gemeinderat von 2005 bis 2010 mit. Bis zur Pensionierung 2011 pendelte er zwischen Firmen- und Privatwohnsitz und genoss danach seinen Ruhestand im Sölktal, bis sich vor eineinhalb Jahren gesundheitliche Probleme abzeichneten. Schlussendlich kam das Ableben als Erlösung. Am 22. Februar fand die evangelische Urnenfeier in St. Nikolai statt. Pfarrer Andrè Manke stand dem Gottesdienst vor und Diakon Wolfgang hielt die Predigt. In der Familie seiner Ehefrau fand er ein „Menschengerüst“, in dem er sich geborgen und beheimatet fühlte. Als humorvoller Entertainer habe der Malermeister „Fasti“ das Zusammenleben bunter gemacht. Der evangelische Kirchenchor gestaltete die Feier mit. Ebenso begleiteten ihn der Musikverein und der Kameradschaftsbund und die Salzburger Freunde auf dem letzten irdischen Weg. In den Nachrufen von Bürgermeister Werner Schwab, den Obmännern Harald Maier (Musik), Manuel Gamsjäger (WSV) und Franz Menneweger (ÖKB) kam nochmals die Wertschätzung für das Wirken des Verstorbenen zum Ausdruck.