Das Landesgericht Leoben hat über das Vermögen der Bergholz Admont GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet.
Das 2015 gegründete Unternehmen ist in den Bereichen Sägewerk, Hobelwerk, Brennholzerzeugung und ...
Das Landesgericht Leoben hat über das Vermögen der Bergholz Admont GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet.
Das 2015 gegründete Unternehmen ist in den Bereichen Sägewerk, Hobelwerk, Brennholzerzeugung und Holzbearbeitungsdienstleistungen tätig. Der Betrieb beschäftigt aktuell sechs Mitarbeiter, wobei für saisonale Bedürfnisse Wiedereinstellungen von Dienstnehmern vorgesehen sind. Laut Unternehmensangaben führte ein Maschinenbruch zu einem dreimonatigen Produktionsausfall, der die wirtschaftliche Situation erheblich belastete. Hinzu kommt die Abhängigkeit vom Bausektor. Trotz der Erschließung neuer Geschäftsfelder wie Waldbetreuung und Holzbau sowie finanzieller Unterstützung durch Gesellschafter konnte eine geplante Umschuldung nicht realisiert werden. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens belaufen sich auf rund 1,488 Millionen Euro bei 96 Gläubigern, die Überschuldung liegt bei 757.000 Euro. Ziel des Unternehmens ist es, den Betrieb weiterzuführen und ein Sanierungskonzept umzusetzen. Laut vorgelegter Liquiditätsplanung sei die Fortführung grundsätzlich selbstfinanzierend und könnte sogar Überschüsse generieren, um den angestrebten Sanierungsplan zu bedienen. Den Gläubigern wird ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren angeboten.