Mittels Drohnen haben Jäger abgelegte Rehkitze aufgespürt und vor dem Mähtod gerettet.
Im März schaffte sich der Jagdschutzverein Irdning drei Wärmebilddrohnen im Wert von rund 20.000 Euro an (wir berichteten). Durch einen Überflug der Felder ...
Mittels Drohnen haben Jäger abgelegte Rehkitze aufgespürt und vor dem Mähtod gerettet.
Im März schaffte sich der Jagdschutzverein Irdning drei Wärmebilddrohnen im Wert von rund 20.000 Euro an (wir berichteten). Durch einen Überflug der Felder unmittelbar vor der Mahd konnten damit abgelegte Rehkitze und Brutgelege geortet und vor dem sicheren Mähtod gerettet werden. Seitens der Landwirte gab es rege Nachfrage für Kontrollflüge, freut sich der Obmann des Jagdschutzvereins Irdning, Manfred Schaunitzer, über die gute Zusammenarbeit. Wurden Kitze gefunden, brachten sie die Jäger in Schachteln gebettet auf Gras in Sicherheit. Nach der Mahd kamen sie wieder aufs Feld zurück. Auf diese Art und Weise konnten insgesamt 36 Kitze gerettet werden. Bei rund 20 weiteren suchten aufgespürte Jungtiere von sich aus das Weite, als sich die Retter ihnen herannahten. Kitzretter und Drohnenpiloten waren zwischen Mitte Mai und Ende Juni rund 200 ehrenamtliche Stunden im Einsatz. „Es ist erstaunlich, welchen Ehrgeiz unsere ehrenamtlichen Helfer und Drohnenpiloteninnen entwickelt haben“, zeigt sich Schaunitzer von seiner Mannschaft beeindruckt. Der Jagdschutzverein Irdning möchte künftig auch die Möglichkeit bieten, bei der Suche nach Almvieh oder sonstigen Ereignissen mittels Drohnen behilflich zu sein.