So geht regionales Grillen
Ob Kotelett, Würstel oder Grillspieß – was auf dem Rost landet, beeinflusst auch Landwirtschaft, Umwelt und Tierhaltung. Wer beim Einkauf auf Fleisch aus Österreich achtet, unterstützt heimische Betriebe. Wer auf ...
So geht regionales Grillen
Ob Kotelett, Würstel oder Grillspieß – was auf dem Rost landet, beeinflusst auch Landwirtschaft, Umwelt und Tierhaltung. Wer beim Einkauf auf Fleisch aus Österreich achtet, unterstützt heimische Betriebe. Wer auf Haltungsangaben achtet, fördert jene Produktionsstandards, die ihm wichtig sind – zum Beispiel Tierwohlprogramme oder biologische Landwirtschaft. Grillmeister, die außerdem Wert auf Abwechslung legen, bringen neben Fleisch noch allerlei andere Lebensmittel auf den Grillrost. Gerade im Sommer haben heimisches Gemüse wie Paprika, Zucchini, Melanzani, Mais oder Champignons Saison. Gegrillt liefern sie unter anderem Mineralstoffe, Ballaststoffe und je nach Zubereitung verschiedene Vitamine und sorgen für Vielfalt am Teller. Auch bei Saucen lohnt sich ein genauer Blick. Fertige Dips können zum Beispiel einen hohen Salz- oder Zuckergehalt haben oder bestimmte Zusatzstoffe enthalten, die das Produkt länger haltbar machen. Mit frischen Kräutern, Joghurt, Topfen oder hochwertigem Öl lassen sich einfache Saucen rasch selbst zubereiten. Bewusst grillen bedeutet weder für Fleischliebhaber noch Vegetarier Verzicht. Saisonales Gemüse, Grillkäse und Fleisch aus Österreich verbinden Genuss mit Verantwortung. Jede Kaufentscheidung beeinflusst, wie Lebensmittel künftig produziert werden und wie viel Wertschöpfung in der heimischen Landwirtschaft bleibt. Gleichzeitig bestimmt die Auswahl der Lebensmittel mit, wie ausgewogen unsere Ernährung ist.