Alles al dente: Nudeln aus Österreich
Brot, Kartoffeln, Reis – und natürlich Nudeln. Die dürfen unter den beliebtesten Kohlenhydraten in Österreich nicht fehlen. Die Basis für Fleckerl, Hörnchen und Co. ist in der Regel ...
Alles al dente: Nudeln aus Österreich
Brot, Kartoffeln, Reis – und natürlich Nudeln. Die dürfen unter den beliebtesten Kohlenhydraten in Österreich nicht fehlen. Die Basis für Fleckerl, Hörnchen und Co. ist in der Regel Hartweizengrieß: Anders als Weichweizen, der etwa für Brot oder Kuchen verwendet wird, hat Hartweizen eine Protein- und Stärkestruktur, die die Nudeln bissfest macht. Hartweizen wird in Österreich vor allem im pannonischen Trockengebiet angebaut, also in warmen und eher trockenen Lagen im Osten Österreichs. Aus Hartweizen werden zum Beispiel Couscous, Bulgur und Nudeln hergestellt. Beim Kochen gilt: Salz gehört ins Wasser, sobald es heiß ist, aber noch nicht sprudelnd kocht. Die Faustregel für gelungene Nudeln lautet 1 Liter Wasser, 10 Gramm Salz, 100 Gramm Nudeln. Das Abschrecken nach dem Kochen wird nicht empfohlen. Denn: Die Stärke, die sonst weggespült wird, hilft der Sauce, an der Nudel zu haften. Stattdessen können sie direkt mit der Sauce vermischt werden – dadurch kleben sie weniger stark aneinander. Nudel-Reste zeitnah in den Kühlschrank stellen! Stärkehaltige Lebensmittel wie gekochte Nudeln sind anfällig für Bakterien, wenn sie zu lange ungekühlt aufbewahrt werden. Mit diesen einfachen Tricks gelingen Nudeln auch zuhause, sodass die heimische Variante der berühmten Pasta umso besser schmeckt.