Sommer, Sonne, Einkochsaison!
Die warme Jahreszeit bringt eine große Vielfalt an Früchten. Derzeit sind etwa heimische Erdbeeren reif. Da wird fleißig genascht, gebacken oder zu Marmelade verarbeitet. Wer jetzt vorsorgt, bringt den Sommer ins Glas – ...
Sommer, Sonne, Einkochsaison!
Die warme Jahreszeit bringt eine große Vielfalt an Früchten. Derzeit sind etwa heimische Erdbeeren reif. Da wird fleißig genascht, gebacken oder zu Marmelade verarbeitet. Wer jetzt vorsorgt, bringt den Sommer ins Glas – und weiß auch im Winter genau, was drinsteckt. Mit der richtigen Menge Gelierzucker wird das Marmeladekochen zum Kinderspiel. Erlaubt ist, was schmeckt und was Garten oder Supermarkt hergeben. Auch Kombinationen sind beliebt: verschiedene Früchte, Mischungen mit Kräutern wie Minze oder Thymian sowie süß-pikante Varianten bringen Abwechslung ins Vorratsregal.
Wer den Gang in den Supermarkt bevorzugt, muss nicht mehr nach „Erdbeerkonfitüre“ suchen, sondern wird nach und nach auch bei „Erdbeermarmelade“ fündig. Laut EU-Recht war die Bezeichnung „Marmelade“ im Supermarkt nur entsprechenden Produkten aus Zitrusfrüchten vorbehalten. Das ist seit Sonntag nicht mehr der Fall, denn im Zuge der sogenannten EU-Frühstücksrichtlinien wurde die österreichische Konfitürenverordnung angepasst. Neben der erlaubten Bezeichnung ändert sich auch der Mindestfruchtgehalt: Statt bisher 350 Gramm müssen künftig mindestens 450 Gramm Früchte pro Kilogramm enthalten sein. Das soll langfristig den Gehalt an zugesetztem Zucker verringern. Produkte, die vor dem 14. Juni den alten Regelungen entsprechend produziert und etikettiert wurden, dürfen weiterhin verkauft werden.
Tipps zum Marmeladekochen:
landschafftleben.at/marmelade