Heimischer Honig versüßt die Artenvielfalt
Flüssiges Gold darf in den meisten Vorratsschränken nicht fehlen. In Österreich gibt es rund 34.000 Imker, die mehrere hunderttausend Bienenvölker betreuen und wertvollen Honig herstellen. Ob im ...
Heimischer Honig versüßt die Artenvielfalt
Flüssiges Gold darf in den meisten Vorratsschränken nicht fehlen. In Österreich gibt es rund 34.000 Imker, die mehrere hunderttausend Bienenvölker betreuen und wertvollen Honig herstellen. Ob im Glas oder in der Quetschtube – beim Honigkauf lohnt sich ein genauer Blick aufs Etikett. Schon lange ist Honig kennzeichnungspflichtig, bisher aber oft nur mit allgemeinen Angaben wie „Honig aus EU-/ Nicht-EU-Ländern“. Ab Mitte Juni 2026 ändert sich das aber. Dann müssen in der gesamten EU die genauen Herkunftsländer des Honigs und bei Mischungen auch die Anteile klar in Prozent angegeben werden. Wer Honig aus Österreich kaufen möchte, erkennt den schon jetzt meistens deutlich am Etikett. Heimischer Honig steht für regionale Produktion, hohe Qualitätsstandards und den Erhalt vieler Bienenvölker bei uns im Land. In Österreich gibt es über 700 Wildbienen – eine davon ist die Honigbiene. Für die wilden Verwandten ist der Verlust von Lebensräumen, etwa durch Flächenversiegelung oder die intensive Nutzung von Böden, zunehmend problematisch. Umso wichtiger sind Flächen, zum Beispiel am Feldrand, auf denen über das Jahr verteilt verschiedene Pflanzen blühen – so haben die Insekten länger Nahrung. Der Erhalt unserer Artenvielfalt ist Aufgabe vieler: Auch Privatgärten können durch Blühflächen oder Totholz wichtige Lebensräume schaffen.