Tag des Backens: Warum unser Brot einen zweiten Blick wert ist
Am Welttag des Backens dreht sich alles um frisches Brot, Gebäck und traditionelle Backkunst. Gleichzeitig steht das Brot beispielhaft für ein Alltags-Problem in Österreich: Etwa 146.000 Tonnen ...
Tag des Backens: Warum unser Brot einen zweiten Blick wert ist
Am Welttag des Backens dreht sich alles um frisches Brot, Gebäck und traditionelle Backkunst. Gleichzeitig steht das Brot beispielhaft für ein Alltags-Problem in Österreich: Etwa 146.000 Tonnen Brot und Gebäck landen jährlich im Müll – pro Person entspricht das umgerechnet etwa 300 Semmeln. Oft wird schlicht mehr gekauft, als verbraucht werden kann. Tipp: Bei Rabattaktionen wie „2 plus 1“ einen zweiten Blick auf die Einkaufsliste werfen: Brauche ich das wirklich? Denn hinter jedem Laib Brot steckt ein langer Weg. Vom Getreideanbau über die Mühle bis zum Backofen haben viele Menschen Ressourcen dafür aufgewendet. Auch wer Brot und Gebäck richtig lagert, kann Lebensmittelabfälle einfach vermeiden. Am besten bleibt es bei Zimmertemperatur in einem Brotkasten oder Leinensackerl frisch. Im Kühlschrank trocknet Brot schneller aus. Richtig gelagert ist es außerdem meist mindestens zwei Tage über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar. Sauerteigbrote mit Roggen bleiben oft noch länger frisch. Wer zu viel gekauft oder gebacken hat, kann es auch einfach einfrieren. Wichtig: Wenn das Brot – auch nur an einer Stelle – schimmelt, muss es entsorgt werden. Der Tag des Backens am 17. Mai erinnert damit auch daran, Lebensmittel wie Brot und Gebäck wieder bewusster zu konsumieren. Mehr Informationen:
www.landschafftleben.at/brot