Scharfe, saftige Osterjause: Schinken und Kren
Die Osterjause ist schlicht – und genau darin liegt ihr Reiz. Frisches Brot, bunte Eier, ein Stück Schinken, dazu frisch geriebener Kren: Was simpel klingt, ist für viele der kulinarische Höhepunkt des ...
Scharfe, saftige Osterjause: Schinken und Kren
Die Osterjause ist schlicht – und genau darin liegt ihr Reiz. Frisches Brot, bunte Eier, ein Stück Schinken, dazu frisch geriebener Kren: Was simpel klingt, ist für viele der kulinarische Höhepunkt des Osterfestes. Und ein Bekenntnis zur Regionalität. Zwei Zutaten stehen dabei im Mittelpunkt. Der Osterschinken steht für traditionelle Lebensmittelverarbeitung. Wenn er genau diesen Namen trägt, muss er vom Schlögel des Schweins stammen. Ob gepökelt, geräuchert oder geselcht: Die Zubereitung variiert nach Region. Bei verpackter Ware lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Zum Osterschinken wird traditionell frischer Kren serviert. Die scharfe Wurzel entfaltet ihr volles Aroma erst beim Reiben – „Reißen" nennt man das in der Steiermark, wo über 99 Prozent des österreichischen Krens angebaut werden. Verantwortlich für die Schärfe sind sogenannte Senföle, die beim Zerkleinern freigesetzt werden. Verschiedene Sorten gibt es beim Kren keine, auch hier wird regional unterschieden: Jedes Anbaugebiet ist einzigartig. Steirischer Kren gilt als besonders scharf. Die Osterjause zeigt, wie eng Genuss und Herkunft zusammengehören – und wie viel Geschmack in vermeintlich einfachen Dingen steckt.
Mehr Informationen zu regionalen Lebensmitteln unter
www.landschafftleben.at.