IMMER AM BALL mit Werner Rohrer
03.04.2026 SportMit zwei Siegen startete die österreichische Fußball-Nationalmannschaft erfolgreich in das WM-Jahr. Vier Tage nach der 5:1-Gala gegen Ghana gewann das ÖFB-Team gegen Südkorea durch das Goldtor von Marcel Sabitzer in der 48. Minute mit 1:0. Mit dem 13. Heimspiel in Folge ohne ...
Mit zwei Siegen startete die österreichische Fußball-Nationalmannschaft erfolgreich in das WM-Jahr. Vier Tage nach der 5:1-Gala gegen Ghana gewann das ÖFB-Team gegen Südkorea durch das Goldtor von Marcel Sabitzer in der 48. Minute mit 1:0. Mit dem 13. Heimspiel in Folge ohne Niederlage fixierte die Rangnick-Elf einen neuen Verbandsrekord. Es war bei den zwei Spielen sicherlich nicht alles „eitel Wonne“, doch die Leistungen geben Anlass zum Optimismus für die WM. Bei den zwei Testspielen waren 28 Spieler im Kader, aber nur 26 Mann dürfen zur Weltmeisterschaft fahren. Für Teamchef Ralf Rangnick wird es sicherlich keine leichte Entscheidung werden, wen er zu Hause lässt. Mit Gernot Trauner und Max Wöber fehlten zwei Fixstarter verletzungsbedingt. Leo Querfeld sowie Marco Grüll waren diesmal auch nicht im Kader und müssen um ihr Ticket zittern. Auf alle Fälle ist „Recht getan eine Kunst, die niemand kann“, und so wird es auch in Bezug auf die WM-Nominierung zu Härtefällen kommen.
Fassungslosigkeit herrschte bei den Italienern nach dem Ausscheiden gegen Bosnien-Herzegowina. Die Squadra Azzurra verlor beim Play-off-Finale in Zenica gegen den Tabellenzweiten der Österreich-Gruppe – das wertet unseren Gruppensieg zusätzlich auf – im Elfmeterschießen. Damit verpasste Italien zum dritten Mal in Folge eine Weltmeisterschaft und damit ist die größte Schmach in der Geschichte des italienischen Fußballs perfekt. Ich bin kein Fan von Italien, aber ich finde es schade, dass so eine große Fußballnation wie diese bei der WM fehlen wird. Ich weiß schon, dass bei einer WM Länder von allen Kontinenten vertreten sein müssen. Dass aber Fußballzwerg Kap Verde dabei ist und Italien nicht, finde ich nicht richtig. Meiner Meinung nach müsste man das Leistungsprinzip, sprich mehr Plätze für Europa, vermehrt einbinden.
Nach der Länderspielpause wird am kommenden Wochenende die Meisterschaft in der ersten Bundesliga fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei das sonntägige Schlagerspiel zwischen Rapid und Sturm Graz. Wer hätte sich vor kurzem noch gedacht, dass es in diesem immer wieder brisanten Duell um die Tabellenführung geht? Mit einem Sieg könnten die Hütteldorfer den Meister vom Thron stürzen und wären damit endgültig ein heißer Titelkandidat. Die Schwarz-Weißen wollen sich in dem Duell für die zwei Niederlagen im Herbst revanchieren und damit den Vorsprung auf den Gegner auf vier Punkte ausbauen. Für absolute Spannung ist jedenfalls gesorgt. Hartberg steht im Heimspiel gegen Salzburg vor einem richtungsweisenden Match. Mit einem Sieg könnten die Oststeirer den Gegner in der Tabelle überholen und die Chancen auf einen Europacup-Platz wären damit um einiges größer. In der Qualifikationsgruppe empfängt der GAK am morgigen Samstag das Schlusslicht BW Linz. Mit einem Sieg würden sich die Rotjacken aller Abstiegssorgen entledigen. In diesem Fall wäre auch der Gruppensieg im unteren Play-off im Bereich des Möglichen.