IMMER AM BALL mit Werner Rohrer
27.03.2026 SportMit einem 1:1-Heimunentschieden gegen Salzburg verteidigte Sturm Graz die Tabellenführung in der ersten Bundesliga. Damit sind die Schwarz-Weißen gegen die Bullen nun bereits seit fünf Spielen ungeschlagen.
Nach einem 4:2-Erfolg gegen den LASK ist Rapid Wien nun erster ...
Mit einem 1:1-Heimunentschieden gegen Salzburg verteidigte Sturm Graz die Tabellenführung in der ersten Bundesliga. Damit sind die Schwarz-Weißen gegen die Bullen nun bereits seit fünf Spielen ungeschlagen.
Nach einem 4:2-Erfolg gegen den LASK ist Rapid Wien nun erster Verfolger der Grazer. Das ist zweifelsfrei überraschend, denn seit der Entlassung von Peter Stöger befanden sich die Hütteldorfer in einem Dauerkrisen-Modus. Der Rekordmeister musste auch bis zum Schluss um die Teilnahme am Meister-Play-off bangen. Nun geht es für Rapid am Sonntag, dem 4. April, im direkten Duell gegen Leader Sturm Graz um die Tabellenführung. Die Euphorie im Westen Wiens ist dementsprechend groß und manche Anhänger träumen bereits von der Mission 33 – dem 33. Meistertitel der Klubgeschichte. Solche Geschichten schreibt eben nur der Fußballsport.
Hartberg musste sich mit der 0:1-Niederlage gegen Austria Wien das erste Mal seit dem 30. November geschlagen geben. Dafür revanchierte sich der GAK mit dem glanzvollen 5:1-Auswärtssieg gegen WSG Tirol für die 0:2-Niederlage im letzten Spiel des Grunddurchganges. Für Sportchef Tino Wawra war es noch nicht der Klassenerhalt: „Es ist nach wie vor eng und jeder kann jeden schlagen. Wenn es jetzt nach der Länderspielpause gegen Blau-Weiß Linz erstmals den dritten Sieg in Serie gibt, können wir von einem großen Schritt in Richtung Verbleib in der ersten Bundesliga reden. In diesem Fall gäbe es neun Punkte Vorsprung auf die Linzer“, so Wawra.
Mit einem viertägigen Trainingslager im spanischen Marbella startete Österreichs Fußballnationalmannschaft am vergangenen Montag in das WM-Jahr. Am heutigen Freitag steht im Ernst-Happel-Stadion das erste Testspiel gegen Ghana auf dem Programm und am kommenden Dienstag spielt das ÖFB-Team ebenfalls zu Hause gegen Südkorea. Die zwei Testgegner wurden von Teamchef Ralf Rangnick bewusst ausgewählt: „Wir haben bereits länger gegen keine afrikanische Mannschaft gespielt und gegen eine asiatische Nation sowieso nicht. Das ist ein anderer Fußball. Ich hoffe jedenfalls auf zwei Siege mit guten Leistungen. Das wäre für die Stimmung super und das ist ein immens wichtiger Faktor in der Vorbereitung auf die WM.“
Da ich öfters gefragt werde, wie die Einteilung der neuen Regionalliga Süd für die kommende Saison aussieht, möchte ich näher darauf eingehen. In der Herbstsaison spielen acht steirische und Kärntner Mannschaften in ihrem Bundesland in einer Doppelrunde um die Play-off-Plätze. Im Frühjahr kämpfen dann die jeweils vier besten Teams der zwei Bundesländer in Hin- und Rückrunde um den Meistertitel. Die vier Regionalliga-Titelträger – die Regionalliga Nord ist neu – spielen sich in einem Meister-Play-off die zwei Aufstiegsplätze für die 2. Bundesliga aus. Die acht Mannschaften im unteren Play-off spielen um den Klassenerhalt in der Regionalliga Süd. Sollte Voitsberg aufsteigen und KSV sowie die Sturm Amateure in der zweithöchsten Spielklasse verbleiben – das ist durchaus realistisch –, würden zwei Clubs aus der Landesliga in die neue Regionalliga Süd aufsteigen. In diesem Fall steigt nur eine Mannschaft aus der Landesliga und zwei Teams aus der Oberliga Nord fix ab.