IMMER AM BALL mit Werner Rohrer
20.03.2026 SportSieger der ersten Runde in der Meister-Play-Off war zweifelsohne Sturm Graz. Die Schwarz-Weißen feierten gegen Austria Wien einen klaren 5:2-Auswärtssieg und haben damit drei Punkte Vorsprung auf die Verfolger LASK und Rapid Wien. Zumindest die zweite Halbzeit wirkte wie ein Statement ...
Sieger der ersten Runde in der Meister-Play-Off war zweifelsohne Sturm Graz. Die Schwarz-Weißen feierten gegen Austria Wien einen klaren 5:2-Auswärtssieg und haben damit drei Punkte Vorsprung auf die Verfolger LASK und Rapid Wien. Zumindest die zweite Halbzeit wirkte wie ein Statement des Meisters an all jene, die heuer nicht mehr auf Schwarz im Meister-Roulette gesetzt haben. Fünf Tore in einem Match hatte Sturm seit dem Derbysieg gegen den GAK im vergangenen Oktober nicht mehr erzielt. Obwohl die Grazer in den letzten vier Spielen drei Siege und ein Remis holten, war Cheftrainer Fabio Ingolitsch nicht ganz zufrieden: „Es läuft nicht alles perfekt, trotzdem stimmen die Ergebnisse. Jetzt müssen wir aber schön bodenständig bleiben und an unserer Performance arbeiten.“ Am heutigen Freitag steht für Sturm Graz das Duell gegen Salzburg auf dem Programm. Mit einem Sieg könnte der Meister den Vorsprung zum Gegner auf sieben Punkte erhöhen und die Bullen damit endgültig aus dem Meisterrennen befördern. Das ehemalige österreichische Fußball-Aushängeschild befindet sich in einem hartnäckigen Abwärtsstrudel. Vier torlose Pflichtspiele und zuletzt zwei Niederlagen gegen Rapid sprechen für sich. Den sportlichen Niedergang bekommt die Mannschaft längst auch auf den Rängen zu spüren. Gegen Rapid kamen nur 9957 Zuschauer (davon 1500 aus Wien) in die Red-Bull-Arena. So mager war die Zuschauerkulisse bei diesem Duell (ausgenommen während Corona) seit 2005 nicht. Hartberg erreichte zum Start in der Meisterrunde auswärts gegen den LASK ein achtbares torloses Unentschieden. „Ergebnistechnisch war das super für uns. Wir waren taktisch, kämpferisch und läuferisch auf Top-Niveau“, so Trainer Manfred Schmid. Resultat der Disziplin ist, dass die Oststeirer von den letzten 15 Ligapartien nur ein Match verloren. Am kommenden Sonntag empfängt Hartberg in der Profertil-Arena den Tabellennachbar Austria Wien. Mit einem Erfolg könnten die Oststeirer die Violetten überholen und im Falle eines Punkteverlustes von Salzburg gegen Sturm sogar auf Rang vier vorstoßen. Mit dem 2:0-Heimsieg gegen Wolfsberg feierte der GAK einen erfolgreichen Start in der Quali-Gruppe. Für die Rotjacken waren es „Big Points“, denn einerseits überholte man mit dem Erfolg die Lavanttaler in der Tabelle und andererseits beträgt der Vorsprung zum Tabellenschlusslicht BW Linz nun bereits sechs Zähler. Am morgigen Samstag steht für die Grazer auswärts gegen WSG Tirol das nächste Sechspunktespiel auf dem Programm. Mit dem zweiten Erfolg in Serie würde der GAK die Tiroler vom dritten Platz verdrängen und in diesem Fall könnte man auch mit zumindest einem Auge in Richtung Europacup-Quali blicken.
Mit einer Gala gegen Villach sind die Medical Graz 99ers ins Halbfinale der Win2day Eishockeyliga marschiert. Die Grazer vollendeten mit dem 6:2-Auswärtssieg den 4:0-Sweep in der „Best of Seven“-Serie. Für die 99ers ist es die dritte Halbfinal-Teilnahme überhaupt und die erste seit 2019. Der von Präsident Herbert Jerich ersehnte Meistertitel ist mit dem Aufstieg in das Semifinale jedenfalls in Reichweite. Die Grazer Eishockeycracks sind auch ein ganz heißer Titelanwärter.