Feines Mehl für Osterlamm und Co.
Zu Ostern servieren viele in Österreich – je nach Region – eine frisch gebackene Pinze, süßen Striezel oder ein Osterlamm aus Biskuit oder Rührteig. Die Grundzutat dieser Backwaren ist Mehl, doch nicht ...
Feines Mehl für Osterlamm und Co.
Zu Ostern servieren viele in Österreich – je nach Region – eine frisch gebackene Pinze, süßen Striezel oder ein Osterlamm aus Biskuit oder Rührteig. Die Grundzutat dieser Backwaren ist Mehl, doch nicht jedes eignet sich gleich gut für jedes Gebäck. Fast drei Viertel des in Österreich produzierten Mehls ist Weizenmehl. Für ein Kilogramm Weizenweißmehl werden etwa 1,3 bis 1,4 Kilogramm Weizen benötigt. Unterschieden wird in der Landwirtschaft zwischen Winter- und Sommerweizen: Winterweizen wird bereits im Herbst gesät und im Sommer geerntet. Er liefert meist höhere Erträge und ist deshalb die wichtigste Weizenart für die Mehlproduktion. Sommerweizen wird erst im Frühjahr angebaut und auch im Sommer geerntet. Es enthält häufig etwas mehr Eiweiß – was für bestimmte Backwaren positiv sein kann. Zusätzlich nehmen sowohl Mehltype als auch wie grob oder fein das Mehl gemahlen ist, Einfluss auf die Backeigenschaften. Niedrige Typen sind besonders fein und eignen sich gut für Kuchen, Biskuit oder Germteig. Höhere Typen enthalten mehr Schalenteile des Korns und sind kräftiger im Geschmack. In vielen Rezepten wird außerdem empfohlen, Mehl vor der Verwendung zu sieben. Dadurch wird der Teig lockerer – ein Vorteil beim Biskuit für das regionale Ostergebäck.
Mehr Infos zum Tag des Mehls:
landschafftleben.at/mehl