Ein Apfel am Tag – aber von immer weniger Bauern
Die Äpfel in Österreich werden von immer weniger Bauern geerntet. 2023 gab es rund 1.600 Betriebe, das sind um 15 Prozent weniger als noch sechs Jahre zuvor. Dabei verläuft der sogenannte ...
Ein Apfel am Tag – aber von immer weniger Bauern
Die Äpfel in Österreich werden von immer weniger Bauern geerntet. 2023 gab es rund 1.600 Betriebe, das sind um 15 Prozent weniger als noch sechs Jahre zuvor. Dabei verläuft der sogenannte „Apfelgürtel“ durch unser Land. Das ist jenes Gebiet Europas, das grundsätzlich die besten klimatischen Bedingungen für den Anbau hat. Trotzdem kämpften heimische Bauern in den letzten Jahren mit Ernteausfällen durch Wetterextreme. Und selbst wenn die Österreicher zuletzt pro Kopf rund 15 Kilogramm Äpfel übers Jahr verspeisten, müssen viele Betriebe mehr in die Produktion investieren als sie schlussendlich für das Obst bekommen. Die Ernte erstreckt sich circa ab Mitte August über zweieinhalb Monate, doch die Bauern lagern die Früchte so, dass sie je nach Sorte sogar bis Ende Juli haltbar sind. Zuhause sollten Äpfel getrennt von anderen Obstund Gemüsesorten aufbewahrt werden. Sie sondern ein natürliches Gas ab, das den Reifeprozess von danebenliegenden Früchten beschleunigt. Dieser Effekt lässt sich nutzen: Wer möchte, dass Tomaten im Herbst schneller nachreifen, lagert sie bewusst neben Äpfeln. Eingefroren werden sollten Äpfel übrigens nur in verarbeiteter Form, beispielsweise als Apfelkuchen oder Apfelmus. Wegen des hohen Wassergehalts verlieren Äpfel beim Einfrieren sonst an Geschmack und werden beim Auftauen matschig.
landschafftleben.at/apfel