IMMER AM BALL mit Werner Rohrer
13.02.2026 SportZu Redaktionsschluss dieser Ausgabe waren bei den Olympischen Spielen 27 von 116 Bewerben absolviert. Bereits in der ersten Woche der Titelkämpfe gibt es mit Franjo von Allmen einen absoluten Superstar. Der Schweizer gewann nach der Abfahrt und dem Teamkombination-Bewerb auch den ...
Zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe waren bei den Olympischen Spielen 27 von 116 Bewerben absolviert. Bereits in der ersten Woche der Titelkämpfe gibt es mit Franjo von Allmen einen absoluten Superstar. Der Schweizer gewann nach der Abfahrt und dem Teamkombination-Bewerb auch den mittwöchigen Super-G. Mit drei Goldmedaillen mutiert Franjo von Allmen bei diesen Spielen damit zum absoluten Gold-Giganten, und diesen Rang kann ihm wohl nur mehr Langläufer Johannes Klæbo streitig machen. Österreich hatte bis Mittwoch Mittag fünf Medaillen, und davon zwei in Gold, am Konto. Snowboarder Benjamin Karl krönte sich zum zweiten Mal in Folge zum Olympiasieger und das Duo Ariane Rädler und Katharina Huber sorgte mit dem Sieg in der Team-Kombination der Damen für eine Riesensensation. Silber gab es für das Duo Vincent Kriechmayr/Manuel Feller in der Teamkombi sowie für den Rodler Jonas Müller und Sabine Payer im Snowboard-Parallel-Rennen. Enttäuschend war bislang, dass wir in den alpinen Speedbewerben der Herren leer ausgingen und auch unsere Adler hinkten nach den ersten zwei Wettkämpfen hinterher.
Neben den Olympischen Winterspielen stand am vergangenen Wochenende auch der Meisterschaftsauftakt in der ersten Fußball-Bundesliga im Fokus des Sportgeschehens. Sturm Graz feierte zum Start gegen Ried einen hart erkämpften 1:0-Heimsieg. Mit seinem ersten Meisterschaftstor erwies sich Youngster Jacob Hödl als Retter in der Not. Wie bereits zuletzt war nämlich auch gegen die Innviertler die Harmlosigkeit in der Offensive augenscheinlich. Umso mehr fiel nach dem Schlusspfiff allen im Lager der Schwarz-Weißen ein Stein vom Herzen. Bei einer Niederlage wäre wohl endgültig Feuer am Dach gewesen. Da Salzburg gegen Austria Wien eine 0:2-Heimniederlage kassierte, beträgt der Rückstand auf den Leader nur mehr einen Punkt. Damit ist beim Meister wieder einigerma- ßen Ruhe eingekehrt und mit einem Sieg im morgigen Auswärtsspiel gegen WSG Tirol würden die kritischen Stimmen zumindest vorerst verstummen.
Einmal mehr präsentierte sich das Allianz-Stadion als guter Boden für TSV Hartberg. Die Oststeirer holten gegen Rapid im Sechspunktespiel um die Meisterrunde ein 1:1-Unentschieden und hielten die Hütteldorfer damit auf Distanz. Mit einem Sieg im morgigen Heimspiel gegen Altach könnte Hartberg einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Top-Sechs machen. Einen Selbstfaller fabrizierte der GAK beim 2:2-Auswärtsremis gegen Wolfsberg. Die Rotjacken waren im Lavanttal 80 Minuten in Überzahl und vergaben zudem zahlreiche tolle Chancen. Der späte Ausgleich passte wie die Faust aufs Auge, denn schon oft taten sich die Grazer schwer, einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Unvergessen ist dabei wohl das 3:4 gegen den WAC nach einer 3:0-Führung. Am Sonntag empfängt der GAK in der Merkur-Arena Leader Salzburg. Ein Sieg gegen die Bullen würde die zwei verlorenen Punkte gegen Wolfsberg wohl vergessen lassen.