IMMER AM BALL mit Werner Rohrer
29.01.2026 SportHöhen und Tiefen mussten Österreichs Skifans beim Rennwochenende in Kitzbühel erleben. Zum Auftakt am Freitag bestätigte Stefan Babinsky mit dem 3. Platz im Super-G seine derzeit ausgezeichnete Form in dieser Disziplin. Für den 29-Jährigen war es nur eine Woche nach ...
Höhen und Tiefen mussten Österreichs Skifans beim Rennwochenende in Kitzbühel erleben. Zum Auftakt am Freitag bestätigte Stefan Babinsky mit dem 3. Platz im Super-G seine derzeit ausgezeichnete Form in dieser Disziplin. Für den 29-Jährigen war es nur eine Woche nach seinem ersten Podestplatz in Wengen das zweite Stockerl in Serie. Am Samstag bei der legendären Hahnenkammabfahrt kam es dann ganz dick für Österreich. Als bester ÖSV-Läufer landete Vincent Kriechmayr am 13. Platz und das war das schlechteste Weltcupergebnis in Kitzbühel aller Zeiten. Die einst so stolze Abfahrtsnation, die quasi Jahrzehntelang Superstars am Fließband hervorbrachte, ist in der Königsdisziplin seit 1047 Tagen sieglos.
Großen Grund zur Freude gab es dann am Sonntag beim abschließenden Slalom. Manuel Feller feierte dank eines super Finishs einen imposanten Erfolg und damit konnte Österreich im achten Rennen endlich über den ersten Saisonsieg jubeln. Für den 33-jährigen Tiroler ging mit dem Triumph in Kitzbühel, es war der erste Österreich Erfolg seit Marcel Hirscher 2017, ein Lebenstraum in Erfüllung. Seit seinem Debüt im Jahre 2013 fuhr Fellner einen Kitz-Erfolg vergeblich nach, wobei oftmals auch die Nerven versagten. Ausgerechnet als keiner mit ihm rechnete, schlug der Tiroler zu und holte sich seine erste Gams-Trophäe. „Ich hätt‘ ja eh jede Farbe bei der Gams gerne genommen“, lachte der Rennläufer, „Aber die goldene ist ein Wahnsinn. Das ist der schönste Moment, nicht meines Lebens, aber meiner Karriere.“ Am vergangenen Montag gab der ÖSV das Aufgebot für die olympischen Spiele in Italien bekannt. Insgesmt 115 Wintersportler werden Österreich in unserem Nachbarland vertreten. Mit dem Langläufer Mika Vermeulen und der Biathletin Tamara Steiner, für beide sind es die ersten olympischen Spiele, gehen in Italien zwei Ennstaler Ahtleten an den Start. Leider nicht auf dem Olympia Zug aufspringen konnten die Routiniers Franz Josef Rehrl und Daniel Danklmaier. Der 32-jährige Ramsauer Rehrl hat in dieser Saison zwar schon zwei Podestplätze am Konto, doch ist die Konkurrenz bei den Kombinierern zu groß. Daniel Danklmaier kommt seit seiner verletzungsbedingten Pause nicht auf Touren. Nach einem verpatzten Super-G Rennen in Wengen konnte er sich zuletzt für die Speedrennen in Kitzbühel nicht qualifizieren. Es ist dem 32- jährigen Aich- Assacher zu wünschen, dass er nochmals in die Spur findet.
Mit dem Cup-Viertelfinale erwacht Fussball-Österreich an diesem Wochenende endgültig aus dem Winterschlaf. Erstmals seit langer Zeit befinden sich unter den letzten acht nur mehr Mannschaften aus der ersten Bundesliga. Höchste Brisanz verspricht dabei die Partie zwischen Altach und Sturm Graz. Sturm Trainer Fabio Ingolitsch kehrt in der Partie auf seine alte Wirkungsstätte zurück und die Voralberger werden dem ehemaligen Coach sicherlich einen heißen Empfang bereiten. Spannung verspricht auch das Stadtderby LASK gegen BW Linz.