Essen muss gelernt sein
Bevor Kinder entscheiden können, ob ihnen eine neue Speise wirklich schmeckt, müssen sie das Lebensmittel mindestens zehnmal probieren. Geduld und Vielfalt am Teller sind nicht nur entscheidend für die Geschmacksprägung, sie ...
Essen muss gelernt sein
Bevor Kinder entscheiden können, ob ihnen eine neue Speise wirklich schmeckt, müssen sie das Lebensmittel mindestens zehnmal probieren. Geduld und Vielfalt am Teller sind nicht nur entscheidend für die Geschmacksprägung, sie prägen auch das Essverhalten insgesamt. Kinder, die früh lernen, wie Lebensmittel entstehen, wie sie auf den Körper wirken und warum regionale Herkunft eine Rolle spielt, können ein nachhaltigeres Bewusstsein für Qualität, Umwelt und Landwirtschaft entwickeln. Gerade in Schulen und Betreuungseinrichtungen, wo Kinder täglich gemeinsam jausnen und in der Kantine tausende Mahlzeiten ausgegeben werden, ist dieses Wissen relevant – und sollte genauso wie Lesen, Schreiben und Rechnen seinen Platz haben. Beim Lernen brauchen Kinder ausgewogen zusammengesetzte Mahlzeiten, die satt machen, aber nicht müde – mit viel Gemüse, Kohlenhydraten, ausreichend Eiweiß aus pflanzlichen und tierischen Proteinquellen und guten Fetten. Die kindgerechte Versorgung mit heimischen Lebensmitteln leistet einen wichtigen Beitrag für die Zukunft – für bewussten Konsum, regionale Wertschöpfung und den Erhalt der österreichischen Lebensmittelkultur. Mit dem kostenlosen, methodisch-didaktisch aufbereiteten Lehrmaterial von Land schafft Leben bringen Pädagoginnen Wissen zum Essen in ihre Klasse:
landschafftleben.at/bildung