Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Fri, 22 Oct 2021 08:34:36 +0200 Fri, 22 Oct 2021 08:34:36 +0200 TYPO3 EXT:news news-1808 Thu, 21 Oct 2021 08:29:19 +0200 Atom oder Gas? https://www.derennstaler.at/detail/atom-oder-gas Die jüngsten Verwerfungen auf den Energiemärkten samt kräftig steigender Preise führen uns wieder einmal vor Augen, dass die Energiewende zwar begonnen hat, wir aber noch sehr weit vom Ziel entfernt sind. Sonnen- und Windenergie sind eben sehr unregelmäßig verfügbar, um ein belastbares Stromnetz zu garantieren, braucht es Wasserkraft, Kernenergie oder Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen. Da man diese aber für den Klimaschutz möglichst sparsam einsetzen will, bleibt zur Lösung des Dilemmas europaweit gesehen wohl nur Gas oder die Atom­energie.

Spätestens mit dem Ausstieg der Deutschen aus der Atomkraft und der Kohleverstromung wird es in Europa zu massiven Stromengpässen kommen, die auf Jahre hinaus keinesfalls mit erneuerbaren Energien abgefedert werden können. Selbst wenn der Ausbau deutlich beschleunigt und die notwendigen Netze rasch gebaut würden, könnte der aktuelle Bedarf an Strom nicht gedeckt werden. Zudem wird der Stromverbrauch in den kommenden Jahren noch deutlich steigen, da viel kalorische Energie (z. B. beim Auto oder der Heizung) durch Strom ersetzt werden soll.

Neben dem massiven Ausbau von Leitungen und nachhaltiger Erzeugung werden wir also noch Jahrzehnte auf andere Formen der Stromerzeugung angewiesen sein. Und da nicht jedes Land über Wasserkraftmöglichkeiten verfügt, werden schlicht und ergreifend zwei Möglichkeiten übrigbleiben, nämlich Atomstrom oder Gas. Beides wohl nicht sehr beliebt, aber für die Versorgung in den nächsten zwanzig Jahren einfach unbedingt notwendig.

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news-1807 Thu, 21 Oct 2021 08:23:48 +0200 Wird das Tote Gebirge zum Wildnisgebiet? https://www.derennstaler.at/detail/wird-das-tote-gebirge-zum-wildnisgebiet Eine Machbarkeitsstudie für ein Schutzgebiet im Toten Gebirge sorgt für Diskussionen. Betroffene befürchten Einschränkungen und Verbote, die Bundesforste halten sich noch bedeckt.

Ein Wildnisgebiet genießt einen noch höheren Schutzstatus als ein Nationalpark. Eine Ausweisung für das Tote Gebirge stand bereits Anfang der 2000er Jahre zur Diskussion. Laut türkis/grünem Regierungsübereinkommen sollen österreichweit Wildnisgebiete gefördert werden. Das hat das Tote Gebirge wieder ins Spiel gebracht – die Gerüchteküche brodelt. Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie sollen in den nächsten Wochen vorliegen. Es gebe derzeit kein konkretes Vorhaben der Österreichischen Bundesforste ein Wildnisgebiet zu errichten, sagt Vorstand Rudolf Freidhager. Man stelle „rein interne und grundsätzliche Überlegungen an“.

Wenig begeistert zeigen sich Hüttenbetreiber und Landwirte, denn eine Ausweisung als Wildnisgebiet hätte für sie massive Auswirkungen. Bad Aussees Bürgermeister Franz Frosch spricht von Beschneidung von Eigentumsrechten der Servitutsbesitzer.

Wildnisgebiet: Höchste Schutzkategorie für Totes Gebirge?

Die Bundesforste haben gemeinsam mit dem WWF eine Machbarkeitsstudie für die Ausweisung eines Wildnisgebiets

im Toten Gebirge in Auftrag gegeben. Das stößt nichtüberall auf Begeisterung.

Die Idee im Toten Gebirge eine besonders geschützte Region zu machen, ist schon mehr als vier Jahrzehnte alt. In den späten 1970er-Jahren war es ein Nationalpark, seit Anfang dieses Jahrtausends ist es ein Wildnisgebiet, welches sogar einen noch höheren Schutz bedeutet. Das Projekt wurde damals doch nicht so wie angekündigt umgesetzt – unter anderem waren dabei divergierende politische Interessen dafür verantwortlich. „Schubladisiert“ könnte man auch sagen. Im Übereinkommen der türkis/grünen Regierung ist eindeutig festgehalten, dass in dieser Legis­latur­periode weitere zwei bis drei Wildnis­gebiete in Österreich eingerichtet werden sollten. Somit wurden nun die Schubladen wieder geöffnet und die Idee eines Wildnis­gebietes im Toten Gebirge neu an­ge­facht. Die Gerüchte um dieses Projekt kochen wieder über.

Entscheidung in den nächsten Monaten

Derzeit ist eine Machbar­keitsstudie am Laufen, die in den nächsten sechs Wochen abgeschlossen werden soll. Erst nach Präsentation dieser Studie werden die Verant­wort­lichen Flagge bekennen, re­spek­tive halten diese sich derzeit noch sehr bedeckt. Eine Entscheidung über ein „Wildnis­gebiet Totes Gebirge“ wird innerhalb der nächsten Monate erwartet. Man arbeite seit vielen Jahren mit dem WWF zum Thema Wildnis zusammen, sagt der Vorstand der Bundesforste Rudolf Freidhager. Es gebe aber derzeit kein konkretes Vorhaben der Öster­reichischen Bundesforste, auf eigenen Flächen im Toten Gebirge ein Wildnis­gebiet zu errichten. „Wir stellen rein interne und grundsätz­liche Überlegungen an, ob ein solches Vorhaben in Anbetracht der vielen Interessen in der Region, z. B. Tourismus, Jagd, Forstwirt­schaft, Almwirtschaft, Naturschutz etc., überhaupt realisierbar und vor allem auch finanzierbar wäre“, so Freidhager.

Wegefreiheit eingeschränkt

In Österreich gibt es bisher erst ein Wildnisgebiet, welches sich in Dürrenstein befindet. Das Lassing­tal, das Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark zwischen Lunz am See und Wild­alpen, hat diesen Status, der mit sehr rigiden Einschränkungen einhergeht. So heißt es auf der Informa­tions­seite des Wildnisgebietes, dass die Einrichtung und Sicherung des Areals konkret bedeutet, dass „jedweder Eingriff des Menschen im Wildnisgebiet auf ein Minimum reduziert werden muss.“ Es soll die Überlegung geben, das Schutzgebiet nur auf steirischer Seite des Toten Gebirges einzurichten, was für einiges Kopfschütteln in der Bevölkerung sorgte. Wanderer – von Oberösterreich kommend – wären somit permanent in der Gefahr, einen Gesetzesbruch zu begehen, indem sie ab der steirischen Grenze nur mehr auf „ausgewiesenen Wanderwegen“ gehen dürften, da die Wegefreiheit als solches eingeschränkt wäre.

So gut wie alles verboten?

Aber nicht nur bei den Wanderern sorgen die Pläne für gemischte Gefühle, auch direkt Betroffene wie Hüttenwirte, Ein­forstungs­berechtigte und Land­wirte stellen sich viele Fragen. „Ich bin gegen die Aus­wei­sung des Toten Gebirges als Wildnisgebiet, denn meinen Infor­ma­tionen nach soll dann so gut wie alles verboten werden“, sagt Franz Schanzl, Hütten­wirt der „Pührin­ger-Hütte, „Im Endeffekt wissen wir noch gar nicht, was das überhaupt bedeutet.“ Auch der Hüttenwirt des Albert-Appel-Hauses, Florian Marl, findet, dass noch zu wenige Fakten am Tisch liegen: „Es wird wieder einmal im stillen Kämmerlein geplant und die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Für mich als Hüttenwirt wäre diese Entscheidung sicherlich nicht förderlich.“ Die Bedeu­tung des Ausseerlandes als Tourismusregion sei den Bundesforsten bewusst entgegnet Rudolf Freidhager: „Darum wollen wir uns eine grundsätzliche Meinung dazu bilden, ob ein Wildnisgebiet überhaupt reali­sierbar und ob ein Zusatznutzen für die Natur und die Region zu erzielen wäre. Bereits heute gelten ja schon hohe Natur­schutzstandards für das Gebiet.“ Dann erst könne man entscheiden, ob es sinnvoll sei, das Thema Wildnisgebiet überhaupt weiterzuverfolgen. „Wenn dem so wäre, würden wir selbstverständlich in offene und umfassende Ge­sprä­che mit allen Entscheidungsträgern gehen“, so Freidhager.

Beschneidung von Eigentumsrechten

Wenig begeistert zeigt sich Bad Aussees Bürgermeister und Landwirt Franz Frosch. Man habe derzeit schon genug Probleme, um die man sich kümmern müsse: „Der Wolfsriss im Weißen­bach hat aufgezeigt, was möglich ist. Dieses Vorhaben ist eine Brutstätte für Beutegreifer. Ein Auf­treiben von Rindern oder Schafen wäre dann grob fahrlässig. Somit wäre es vorbei mit der Kulturlandschaft und über kurz oder lang auch mit dem Tourismus.“

Die verbrieften Einforstungs- und Servitutsrechte hätten den Vorteil, dass diese nicht verjähren können. Sie sind als Teil des Eigentums der heimischen Land­wirte zu sehen, die es sowieso nicht leicht hätten. „Eine Beschnei­dung dieser Rechte wäre inakzeptabel“, so Bürgermeister Frosch. Ähnlich sieht es auch der Geschäftsführer des Ver­ban­des der Ein­forstungs­genossen­schaf­ten eGen Florian Past. Es handle sich um über Jahrhunderte gewachsene Nutzungsrechte. „Die Ein­forstungsorganisation erachtet eine weitere Verschärfung der bereits bestehenden Naturschutzstandards im Toten Gebirge für nicht notwendig und lehnt daher die Schaffung eines Wildnisgebietes ab. Jedenfalls aber sind im Fall des Falles mit Ein­forstungs­rechten behaftete Flächen aus dem Wildnisgebiet auszunehmen, damit die Nutzungsrechts­ausübung auch in Zukunft ungehindert stattfinden kann“,
so Past.

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news-1806 Thu, 21 Oct 2021 08:22:10 +0200 Schlüssel für neue Einsatzzentrale übergeben https://www.derennstaler.at/detail/schluessel-fuer-neue-einsatzzentrale-uebergeben In der Liezener Niederfeldstraße wurde vor Kurzem das neue Einsatzzentrum des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen sowie der Bergrettung seiner Bestimmung übergeben. In den nächsten Wochen wird gesiedelt und ab 1. November in den Vollbetrieb gestartet.

„Vor zehn Jahren wurde die Idee einer gemeinsamen Einsatzzentrale geboren und darüber philosophiert“, so Martin Vasold, Leiter der Bergrettung Liezen, der sich über das neue „Blaulichtmilieu“ im östlichen Gewerbegebiet der Bezirkshauptstadt freut. Bisher mussten die 40 Bergretter und drei Hunde auf 25 Quadratmetern hausen. Mit der neuen Einsatzzentrale sind sie nun auf 200 Quadratmeter den stetig wachsenden Anforderungen adäquat gewachsen.

Der Bereichsfeuerwehrverband war ursprünglich in Räumlichkeiten der Maschinenfabrik Liezen eingemietet. Durch die beengte Parkplatzsituation sowie die zunehmende industrielle Nutzung der MFL wurde im vergangenen Jahr schließlich der Beschluss für ein neues Einsatzzentrum mit einer dezentralen Warn- und Alarmzentrale, verbunden mit modernster Infrastruktur und Ausbildungsmöglichkeit, gefasst. „Die heutige Feierstunde ist ein besonderer Höhepunkt in meiner Feuerwehrlaufbahn“, freute sich Heinz Hartl.

Meilenstein für Stadt und Bezirk

Der Bau gestaltete sich durch den Bodenaufbau am Grundstück relativ schwierig, führte Joachim Schnittler, Bautechniker und selbst ehemaliger Feuerwehrkommandant, in seinem Bericht aus. Rund 55 Betonpfeiler waren für die Errichtung notwendig. Im Erdgeschoss ist nun auf einer Fläche von 200 Quadratmetern das Einsatzzentrum der Bergrettung untergebracht, der verbleibende Teil im Erdgeschoß sowie das Obergeschoss beherbergt 500 Quadratmeter für die Bereichsfeuerwehrzentrale.

Insgesamt kostet der Neubau zwei Millionen Euro, wobei die Feuerwehr 1,4 Millionen Euro übernimmt, der Rest entfällt auf die Bergrettung. Aufgrund des 50-Prozent-Anteiles der Kosten durch die Bundesregierung und 25-Prozent-Förderung durch das Land Steiermark für das Projekt „Bergrettung“ stellte die Stadtgemeinde Liezen die restlichen 25 Prozent zur Verfügung. „Der heutige Tag schreibt Geschichte in der Stadt und im Bezirk Liezen“, so Bgm. Glashüttner, die den Einsatzorganisationen ihre Wertschätzung entgegenbrachte.

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news-1805 Thu, 21 Oct 2021 08:20:57 +0200 Gipfelstürmer auf Schloss Trautenfels https://www.derennstaler.at/detail/gipfelstuermer-auf-schloss-trautenfels Die Finissage zum Abschluss der aktuellen Sonderausstellung bietet die einmalige Gelegenheit steirische Expeditionsbergsteiger kennenzulernen. Darunter Robert Schauer, der zum ersten österreichischen Team gehörte, das den Mount Everest bestieg.

Die Sonderausstellung „Gipfelstürmen! Steirische Expedition zum Dach der Welt“ endet am 31. Oktober. Diese vom Grazer Alpinisten Robert Schauer kuratierte Schau zeigt alpine Abenteuer jener Steirer und Steirerinnen, die die höchsten Berge Asiens erklommen. Als krönender Abschluss findet am Samstag, 30. Oktober, von 12 bis 17 Uhr eine Finissage mit Robert Schauer und anderen Bergsteigern und Bergsteigerinnen, wie Herbert Zefferer, Hanns Schell, Franz und Alois Huber, Siegfried Gimpel, Rainer und Wolfgang Göschl, Christian Brückler, Manfred Buchroithner, Leo Schlömmer und „Skyrunner“ Christian Stangl statt. Thema dieses Nachmittags wird auch das 45-jährige Jubiläum der steirischen Erstbesteigung des Nanga Parbat (8.125 Meter) über den Südwest-Grat sein. Die Finissage wird jedoch nicht nur einen Rückblick auf vergangene, sondern auch auf künftige Abenteuer geben: das internationale Mountainfilm-Festival von 9 bis 13. November in Graz.

Voranmeldung zur Finissage auf Schloss Trautenfels unter 03682 / 22233 oder per E-Mail an trautenfels@museum-joanneum.at

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news-1804 Thu, 21 Oct 2021 08:16:29 +0200 Herbstmeistertitel für den SV Stein https://www.derennstaler.at/detail/herbstmeistertitel-fuer-den-sv-stein St. Martin gibt ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

300 Zuschauer wollten sich das Spitzenspiel um den Titel eines Winterkönigs in der 1. Klasse Enns zwischen Wörschach und Stein/Enns nicht entgehen lassen. Die Fußballfans sahen dann auch ein spannendes Spiel mit fünf Toren, wobei die Steiner Anhänger letztendlich jubeln konnten. In der ersten Halbzeit agierten die Hausherren aggressiver und gingen so auch mit einer 2:1 Führung in die Pause. Nach dem Führungstreffer der Gäste durch Rene Gerhard Gutmann in der 30. Minute brachten nur Augenblicke später Christoph Strimitzer und Janos Toth die Hausherrn binnen einer Minute in Front. In der zweiten Halbzeit kamen die Steiner besser ins Spiel und setzten diesen Aufschwung auch in Tore um. Zunächst glich Rene Gerhard Gutmann in 64. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 aus und vier Minuten vor dem Schlusspfiff verwertete Daniel Schönleitner einen Foulelfmeter zum glanzvollen 3:2 Erfolg.

Mit einem Sieg im morgigen auswärtigen Nachtragspiel gegen die SC Geomix Soccer Juniors Liezen II könnte Wörschach den Abstand zu Stein/Enns auf einen Punkt verkürzen.

Unerwartet schwer zu kämpfen hat ESV LOK Selzthal um beim Tabellenvorletzten WSV Eisenerz um mit 3:2 erfolgreich zu bleiben. Die LOK-Elf lag bis eine Viertelstunde vor Schluss mit 0:2 zurück, ehe sie die Partie durch Tore von Yannik Galle, Marc Justich und einem Eigentor noch zu ihren Gunsten drehen konnten.

Im Duell der Zweiermannschaften behielt ATV Irdning II gegen Bad Mitterndorf II mit 1:0 die Oberhand. Das Goldtor erzielte Simon Grundner in der 20. Minute. Nach zwei hohen Niederlagen konnte St Martin mit dem 2:0 Heimsieg gegen die Ausseerland Juniors wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Rottenmann II behielt in einem trefferreichem Match zu Hause gegen die SG Pruggern/Gröbming mit 5:3 die Oberhand. Für die SVR Youngsters warten nun mit den Partien gegen Tauplitz (Samstag, 23. Oktober, 15. Uhr, auswärts) und den SC Geomix Juniors Liezen II (Dienstag 26. Oktober, 14. Uhr, heim) noch zwei Nachtragsspiele. Das Spiel SC Geomix Juniors Liezen gegen Tauplitz wurde wegen Nichtantreten der Gäste mit 3:0 für die Liezener strafverifiziert.

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news-1803 Thu, 14 Oct 2021 08:29:21 +0200 An die Arbeit https://www.derennstaler.at/detail/an-die-arbeit Der Rücktritt von Sebastian Kurz als Bundeskanzler kam einigermaßen überraschend, war aber scheinbar für die Grünen unbedingt nötig. So wurde der Druck derart groß, auch durch die Gespräche über alternative Regierungsformen, dass wir jetzt einen Bundeskanzler Schallenberg haben. Inhaltlich sollte der Wechsel keine großen Auswirkungen haben, das Regierungsprogramm wird bis auf weiteres umgesetzt. Das wäre übrigens auch höchst wünschenswert, denn außer Coronamaßnahmen waren die politischen Aktivitäten der vergangenen Monate mehr als dürftig. Gerade als man in der Regierung begann, die großen Themen abseits von Corona anzupacken, sorgt die jetzige Krisensituation natürlich für einen Rückschlag. Die Lage wird wohl noch einige Zeit unübersichtlich bleiben und das Auftauchen weiterer Vorwürfe ist nicht unwahrscheinlich. Es wird also noch einige Zeit Hauen und Stechen geben, samt einem neuen Untersuchungsausschuss, was für die Sacharbeit nicht gerade förderlich ist.

Gerade nach den schweren Einschnitten der Coronazeit können wir es uns aber jetzt nicht leisten, ein weiteres Jahr nur mit Streit und gegenseitigen Vorwürfen zu verschwenden. Es steht für Handel und Tourismus die wichtigste Zeit im Jahr bevor, und man wartet seit Wochen auf eine Verordnung für den Winter. Die Energiepreise explodieren, die Lieferkettenproblematik ist aktueller denn je und bei nicht wenigen Unternehmen werden die nächsten Monate über das wirtschaftliche Überleben entscheiden. Es gibt also genug zu tun.

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news-1802 Thu, 14 Oct 2021 08:28:02 +0200 Verkehrslösung Liezen: Ausbau oder Umfahrung? https://www.derennstaler.at/detail/verkehrsloesung-liezen-ausbau-oder-umfahrung In Liezen soll der Verkehr flüssiger werden. Zu klären ist, wie. Dazu   prüft das Land zwei Möglichkeiten: Den Bestandsausbau und eine Umfahrung. Letztere würde jedoch eine weitere Bodenversiegelung   und den Verlust von Lebensraum und Naherholungsgebieten bedeuten.

Vor zwei Jahren trat das LKW-Fahrverbot auf der B 320 in Kraft. Die Verordnung bezieht sich auf eine 7,5-Tonnen-Beschränkung, die Mautflüchtlinge zurück auf die Autobahn bringen soll. Zuvor nutzten ganze 43 Prozent aller über 7,5-Tonnen-Lastkraftwägen, die über die B 320 rollten, die Strecke lediglich als Ausweichroute zwischen der Tauern- und der Pyhrn­autobahn. Seit dem Transitverkehr ein Riegel vorgeschoben wurde, hat sich die Situation auf der Ennstal-Bundesstraße zwar deutlich verbessert, in Liezen will man trotzdem nachschärfen. Grund: Vier Ampeln bremsen den Verkehr auf der Durchfahrtsstraße durch Liezen, die ursprünglich als Umfahrungsstrecke der Bezirkshauptstadt gedacht war. Nun steht man vor der Frage: Braucht es tatsächlich eine Umfahrung der Umfahrung? Oder kann man den bereits bestehenden Streckenabschnitt durch gezielte Maßnahmen optimieren? Das Land Steiermark beschäftigt sich mit der Prüfung beider Varianten. Welche Variante die politischen Vertreter von Liezens Stadtgemeinde bevorzugen – „Der Ennstaler“ hat nachgefragt.

„Nur eine Ampel entfernen, reicht nicht“

Während viele konkret Stellung beziehen, hält sich Liezens Bürgermeisterin vorerst noch bedeckt: „Es geht nicht darum, was mir lieber ist, sondern welche Lösung für die Stadt und ihre Bürger die beste ist“, sagt Roswitha Glashüttner. Eines legte Liezens Stadt­oberhaupt jedoch klar: „Wenn umfahren werden muss, dann so südlich wie möglich.“ In diesem Punkt sind sich Liezens SPÖ und ÖVP einig: „Eine Umfahrung müsste so südlich wie möglich verlaufen. Bloß eine Straße auf die grüne Wiese zu legen, ist sicher zu wenig“, sagt auch Egon Gojer. Laut dem Fraktionsführer von Liezens ÖVP wäre ebenso die zweite Variante denkbar: „Wenn ein Bestandsausbau tatsächlich möglich ist, dann muss dieser vernünftig sein. Nur eine Ampel zu entfernen, reicht nicht.“

Sorge um Naherholungsgebiet

Für August Singer von der Bürgerliste LIEB kommt eine Umfahrung nicht in Frage: „Eine Umfahrung würde mitten durch Liezens Naherholungsgebiet führen.“ Singers Sorge gilt auch der Garten­haussiedlung südlich der Bezirkshauptstadt: „Für rund 200 Gartenhausbesitzer würde diese Umfahrung eine Wertminderung ihres Besitzes und ihrer Erholungsqualität bedeuten. Diesen Preis ist der Verkehr nicht wert. Da geht es nicht um Geld, sondern um Wertigkeit und um den Verlust von Lebensraum.“ Thomas Wohlmuther von der FPÖ sagt: „Ich bin für sinnvolles Erneuern von Bestehendem und nicht für das Zerstören von Natur und Erholungsgebieten“, so Wohlmuther, der hinzufügt: „Für die Unterstützung des Landes bin ich dankbar, denn das Wichtigste ist, die Umsetzung muss so schnell wie möglich beginnen.“ Auch Werner Rinner von der Bürgerliste LILIE fordert eine rasche Lösung: „Wir wollen nicht schon wieder diskutieren und abermals viel Geld für die Planung in die Hand nehmen, sondern eine Lösung haben.“ Die Liste LILIE spricht sich für beide Varianten aus, gibt jedoch zu bedenken: „Wir wollen eine sinnvolle Lösung und das kann sowohl der Bestandsausbau als auch eine teilweise Umfahrung von Liezen sein. Wobei es in Zeiten wie diesen eher schwer werden wird, eine Umfahrung zu realisieren. Schließlich geht es dabei auch um Flächenversiegelung und Naturschutz.“

Jenny Kolb von den Grünen spricht sich klar gegen die Verbauung weiterer Flächen und somit gegen eine Umfahrung aus: „Mein Ansatz ist, den öffentlichen Verkehr weiter auszubauen, damit so wenig Individualverkehr wie möglich durch das Ennstal rollt. In Tirol und Vorarlberg ist es vielerorts schon üblich, dass Touristen mit Öffis anreisen. Ich glaube nicht, dass eine Umfahrung oder weitere Ampeln das Problem lösen. Mehr Straßen ziehen mehr Verkehr an und machen ihn nicht weniger.“

Flächenfraß schreitet weiter voran

Auch Landwirtschaftskammer-Obmann Peter Kettner warnt vor ernsthaften Konsequenzen weiterer Bodenversiegelung durch eine neue Umfahrungsstraße: „Es ist wichtig, landwirtschaftlichen Grund nicht zu verbauen. Da muss es einfach andere Alternativen geben. Wir alle brauchen diese landwirtschaftlichen Produktionsflächen, schließlich geht es um die Nahrungssicherheit und damit um unser aller Existenz. Wir können nicht alles versiegeln“, so Kettner, der betont: „Schaut man sich die Zahlen des täglichen Flächenfraßes an, dann ist es eine logische Konsequenz, dass man diese extreme Bodenversiegelung nicht auf Dauer betreiben kann.“

Beim Verbauen von Flächen ist Österreich mittlerweile der Spitzenreiter im europäischen Vergleich, worauf auch der WWF heuer neuerdings aufmerksam machte. Die Warnung der Naturschutzorganisation: „Die Verbauung Österreichs habe längst jedes naturverträgliche Maß überschritten.“ Mit einer Verbauungsrate von 13 Hektar pro Tag verfehle Österreich das Ziel von 2,5 Hektar um mehr als das Fünffache. Diese vom Bund festgelegte Nachhaltigkeitsstrategie hätte eigentlich schon 2010 erreicht werden sollen. Wie weit Österreich von dieser Zielsetzung tatsächlich entfernt ist, zeigt sich auch durch die rasende Geschwindigkeit der Verbauung: Der Flächenfraß steigt mehr als doppelt so schnell wie die Bevölkerung. Nur mehr rund sieben Prozent der Landesfläche sind als „sehr naturnah“ einzustufen. Weitgehend naturbelassene Landschaftsräume ohne Großinfrastruktur, wie die Enns-Wiesen, sind in niedrigeren Höhenlagen und Talbereichen kaum noch vorhanden.

Südspange parallel zur B 320

Egal welche Variante, ob Bestandsausbau oder Umfahrung, schlussendlich realisiert wird, fix ist: Das Land entscheide nicht über Liezens Kopf hinweg, wie Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner betont: „Es passiert nichts, ohne die Stadtgemeinde Liezen einzubinden.“ Man befinde sich im ständigen Austausch mit zuständiger Landesstelle. „Uns ist auch eine Bürgerbeteiligung wichtig“, betont die Bürgermeisterin. Die Prüfung beider Varianten wird zwei Jahre in Anspruch nehmen. In der Zwischenzeit soll die geplante „Südspange“ Erleichterung bringen. Die Straße wird im südlichen Stadtgebiet parallel zur B 320 verlaufen, was ein Umgehen der Ampeln und damit eine leichtere Erreichbarkeit des Gewerbegebietes  ermöglicht. Schon 2016 war man sich im Gemeinderat auch überparteilich einig. Die Chance zur endgültigen Realisierung der lang thematisierten Südspange hat die Stadtgemeinde im Zuge der Errichtung der Shopping-Zone auf dem einstigen Eisenhof-Gelände ergriffen und die Anbindung an die Selzthalerstraße realisiert. Durchgängig bis zur Richard-Steinhuber-Straße ist sie trotzdem noch nicht. Das soll sich allerdings in Kürze ändern. Bereits im Vorjahr hat die Stadtgemeinde das einstige Gelände des Bundesheeres erworben, worauf der letzte Abschnitt der Südspange errichtet werden soll. Ein Lückenschluss im Ausmaß von nicht mehr als 100 Metern. Die Kosten samt Grundstückskauf belaufen sich auf rund 700.000 Euro. Kein Schnäppchen für Liezens Stadtgemeinde, doch notwendig. Schließlich soll die Südspange jenen Abschnitt der B 320 entlasten, der sich von der Abzweigung OBI bis zur Mc-Donald‘s-Kreuzung erstreckt. Geplante Umsetzung: Frühjahr 2022. Zuvor muss eine Vereinbarung mit der Maschinenfabrik Liezen betreffend jener Bahngleise getroffen werden, die einen Teil der Südspange queren und in die neue Straße eingebunden werden. Auch hier ist man bereits auf Schiene. Der Vertrag werde bereits in den kommenden Wochen inhaltlich abgestimmt, sagt Liezens Bürgermeisterin.

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news-1801 Thu, 14 Oct 2021 08:26:54 +0200 Stiftsmuseum Admont erneut ausgezeichnet https://www.derennstaler.at/detail/stiftsmuseum-admont-erneut-ausgezeichnet In Admont gibt es Grund zur Freude: Dem Stiftsmuseum wurde das Österreichische Museumsgütesiegel verliehen. Die Überreichung der Auszeichnung fand letzten Mittwoch im feierlichen Rahmen im Grazer Volkskundemuseum statt.

Seit knapp zehn Jahren steht das Österreichische Museumsgütesiegel für qualitätsvolle Museumsarbeit sowie für hohe Benutzerfreundlichkeit der Ausstellungsräume. Mit diesem Qualitätsgaranten werden ausschließlich jene Museen ausgezeichnet, die ein spezielles Bewertungsverfahren positiv durchlaufen und sich an internationalen Standards der Museumswelt orientierten. Dass Admonts Stiftsmuseum sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich punkten kann, hat Österreichs wohl kontrastreichstes Privatmuseum schon mehr als einmal bewiesen. 2005 wurde es mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet. 2015 erfolgte die Verleihung des Österreichischen Museumsgütesiegels mit sechsjähriger Gültigkeit.

Nach sorgfältiger Prüfung wurde dieses Gütesiegel nun verlängert: Am Mittwoch, dem 6. Oktober, wurde Admonts Stiftsmuseum erneut das Österreichische Museumsgütesiegel verliehen. Eine Auszeichnung, in der Kurator Michael Braunsteiner eine Bestätigung der hochqualitativen Museumsarbeit sieht: „Wir blicken mit Freude auf die letzten zwei Jahrzehnte zurück, in denen wir unser Museum auf dieses herausragende Niveau gebracht haben.“

Dieses Niveau ist auch in den stetig wachsenden Besucherzahlen ersichtlich: Der Sommer 2021 brachte ein Rekordergebnis für das Stiftsmuseums. „Der diesjährige August war der zweitstärkste Besuchermonat in der Geschichte des Museums. Fast 16.000 Besucher haben uns in diesem einen Monat besucht. Das macht uns stolz“, betont Stift Admonts Wirtschaftsdirektor Franz Pichler.

Stift Admonts Abt Gerhard Hafner spricht seinen Dank dem Museumsteam aus: „Wir als Stift Admont sind stolz, dieses Gütesiegel abermals verliehen zu bekommen. Es steckt viel Mühe und Arbeit und Sorgfalt dahinter, ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz.“

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news-1800 Thu, 14 Oct 2021 08:25:23 +0200 Rotes Kreuz zieht Bilanz: 125.000 freiwillige Stunden https://www.derennstaler.at/detail/rotes-kreuz-zieht-bilanz-125000-freiwillige-stunden Das Rote Kreuz hielt im Kulturhaus Liezen seine Bezirksversammlung ab. Der Jahresabschluss 2020 brachte zwar eines der besten Ergebnisse der letzten zehn Jahre, blieb aber trotzdem im Verlustbereich.

Mit dem dargestellten Leistungsbericht des Jahres 2020 zeigte das Rote Kreuz eine Bilanz von bezirksweit täglich 106 Einsätzen im Durchschnitt. Dabei haben mehr als 60 hauptberufliche und knapp 500 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 125.000 Stunden geleistet. Sie haben bei 38.000 Ausfahrten knapp 2 Millionen Kilometer zurückgelegt, was fast der 50-fachen Strecke zum Mond entspricht. Die drei Notarztstützpunkte Schladming, Rottenmann und Bad Aussee brachten es im Jahr 2020 auf mehr als 2000 Einsätze.

Bezirk ist wichtiger Blutspender

Eine beeindruckende Bilanz zeigte auch der Bereich „Mobile Pflege und Betreuung“. Im Vorjahr betreuten die Stützpunkte Liezen, Rottenmann und Gröbming mehr als 60.000 Haushalte mit einem zeitlichen Aufwand von zirka 38.000 Stunden. Bei den 65 durchgeführten Blutspendeaktionen wurden 3500 Blutkonserven gewonnen, was 1600 Liter gespendetem Blut entspricht. Damit lieferten die Blutspender aus dem gesamten Bezirk rund 8 Prozent aller steirischen Blutspenden.

Lebensmittel nicht verschwenden

Das Team Österreich-Tafel verteilte 2020 in Liezen 60.000 Kilogramm Lebensmittel, die von Märkten ausgeschieden wurden. Die einwandfreien Lebensmittel kamen 2700 Menschen zu Gute, wozu 3400 Stunden freiwillig geleistet wurden. Der Einsatz des Roten Kreuzes bedeutet auch für ältere Menschen Sicherheit: Knapp 500 Anschlüsse des Rufhilfetelefons per Knopfdruck wurden im Jahr 2020 installiert.

16 neue Sanitäter

Die Fortbildungen musste aufgrund von Corona eingeschränkt werden. Trotzdem konnten in 92 Bevölkerungskursen 1200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Erster Hilfe geschult und 16 neue Sanitäter ausgebildet werden. Die psychosoziale Betreuung des Roten Kreuzes leistete bei 45 Einsätzen Betroffenen und Angehörigen in ihren schwierigsten Stunden Beistand.

Bestes Jahresergebnis

Der einstimmig genehmigte Jahresabschluss brachte zwar eines der besten Jahresergebnisse der letzten zehn Jahre, blieb aber trotzdem im Verlustbereich. Weiterer Punkt der Bezirksversammlung war die Neuwahl des Bezirksstellenleiters. Das Team der einzig eingebrachten und gegenüber der Wahl 2016 kaum veränderten Liste „ÖRK Liezen Bezirk-Team Otto Marl“ erhielt bei der Wahl hohe Zustimmung. Somit wurde Otto Marl zum Bezirksstellenleiter wiedergewählt.

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news-1799 Thu, 14 Oct 2021 08:23:59 +0200 Erster Saisonsieg im Kellerduell https://www.derennstaler.at/detail/erster-saisonsieg-im-kellerduell Haus/E. gewinnt gegen Schlusslicht St. Barbara. Überraschung bei den Ausseern, Pruggern ist beste Bezirksmannschaft in der Unterliga.

Vor einer ansehnlichen Zuschauerkulisse endete das ewig junge Nachbarschaftsderby zwischen Lassing und WSV Liezen mit einem klaren 4:0-Sieg für die Hausherren. Die Heimischen dominierten das Match von Beginn an und bereits in der 9. Minute setzte David Schweiger einen Kopfball an die Stange. In der 16. Minute erzielte dann Reinhard Scherz die 1:0-Führung für den SVL. In der zweiten Halbzeit agierten die Hausherren noch überlegener. Nach drei sogenannten hundertprozentigen Chancen binnen einer Minute erhöhte Nico Polach in der 62. Minute auf 2:0. Eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff wurde David Schweiger im Strafraum unsanft zu Fall gebracht und den dafür verhängten Elfmeter verwertete der Gefoulte selbst zum 3:0. In der 78. Minute kam es dann zu einer Geschichte, wie sie eben nur der Fußball schreibt. Thomas Forstner, der gegen WSV Liezen sein Abschiedsspiel bestritt, traf mit seiner ersten Ballberührung nach der Einwechslung zum 4:0-Endstand.

FC Ausseerland feierte gegen Pernegg einen überraschend klaren 4:0-Erfolg. Zur Pause führten die Salzkammerguter durch ein Eigentor und einem Treffer von Alexander Pomberger mit 2:0. Nach dem Seitenwechsel legten Ingo Temmel und Armin Schupfer dann noch zwei Tore nach. Mit der 0:1-Heimniederlage gegen Thörl musste sich Admont nach vier Spielen wieder geschlagen geben.

Die Hauser gewannen das Kellerduell gegen Schlusslicht SC St. Barbara auf eigener Anlage mit 3:1 und gaben damit den vorletzten Platz an WSV Liezen ab. Die Hausherren gerieten in dem Match in der 18. Minute mit 0:1 in Rückstand, doch Tim Mühlbauer und Thomas Fuchs sorgten in der Folge noch für eine 2:1-Pausenführung. Mit seinem zweiten Treffer in der 56. Minute zum 3:1-Endstand fixierte Fuchs den ersten Saisonsieg des SV Haus.

Weiter im Vormarsch befindet sich der SV Pruggern. Mit dem 4:2-Heimsieg gegen Stanz holten die Pruggerer aus den letzten drei Spielen sieben Punkte. Wie schon in der Vorwoche gegen Pernegg war wiederum Alexander Trinker mit drei Toren der Matchwinner. Den letztendlich entscheidenden Treffer zum 4:2-Endstand erzielte Alexander Zefferer in der Schlussminute. Mit diesem Sieg machte Pruggern einen Sprung auf den 4. Platz nach vor und ist nun auch beste Bezirksmannschaft.

Vorschau

Die 11. Runde wird am heutigen Freitag mit dem Spiel Pernegg gegen SV Lassing (Beginn 19 Uhr) eröffnet. In diesem Spiel trifft der Tabellendritte auf den Sechstplatzierten. Die restlichen sechs Bezirksmannschaften sind am Samstag im Einsatz. WSV Liezen steht im Heimspiel gegen Wartberg zweifelsohne unter enormem Druck. FC Ausseerland muss auswärts gegen Stanz antreten. Die im Aufwind befindlichen Salzkammerguter gehen als Favorit in die zuletzt alles andere als erfolgreich spielenden Mürztaler. Im Mittelpunkt aus Bezirkssicht gesehen steht wohl das Derby zwischen SV Stainach/Grimming gegen Pruggern. In dieser Partie treffen die zwei besten Enns­taler Vereine aufeinander und so ist für absolute Spannung gesorgt. Stainachs Spielertrainer Andreas Steiner sagte zur Ausgangsposition: „Mir steht erstmals der ganze Kader zur Verfügung und nicht zuletzt deshalb bin ich zuversichtlich, dass die drei Punkte in Stainach bleiben.“ Gegner Pruggern ist nach den letzten Erfolgen voller Selbstvertrauen: „Zu Beginn der Saison sind wir als Abstiegskandidat gehandelt worden. Jetzt liegen wir am 4. Platz. Unser Ziel ist es nun beste Bezirksmannschaft im Herbst zu werden“, sagt Sektionsleiter Willi Danklmaier.

Um 16 Uhr wird das Match zwischen ESV Mürzzuschlag und SV Haus angepfiffen. Die Hauser haben zwar in der Vorwoche mit dem ersten Saisonsieg einiges Selbstvertrauen getankt, doch gegen den überlegenen Tabellenführer wird mit größter Wahrscheinlichkeit kein Kraut gewachsen sein. Im letzten Spiel der Runde ist Admont beim Schlusslicht SC St. Barbara (Beginn: 18.30 Uhr) zu Gast. Mit einem Sieg würden sich die Gesäusekicker etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

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news-1798 Thu, 07 Oct 2021 08:31:51 +0200 Steuerreform als Mogelpackung? https://www.derennstaler.at/detail/steuerreform-als-mogelpackung Die kürzlich vorgestellte Steuerreform bringt der österreichischen Bevölkerung durch die Bank eine herzeigbare Entlastung und gleichzeitig wurde der Einstieg in die CO₂-Bepreisung umgesetzt. Ob der Preis für einen Lenkungseffekt zu gering ist, darüber scheiden sich die Geister, aber es scheint doch ein guter Kompromiss zu sein, nachdem etwa Treibstoffe und Heizmaterialien auch schon mit anderen Abgaben massiv belastet sind. Zurück bleiben zwei große Wermutstropfen, nämlich die fehlende Nachhaltigkeit der Entlastung und die fehlende Leistungsgerechtigkeit.

So hat man es leider wieder verabsäumt, die kalte Progression abzuschaffen. Durch die hohe Inflation und die damit bei gleicher Kaufkraft deutlich steigenden Löhne rutscht man in eine höhere Steuerklasse, die für das reale Einkommen eigentlich gar nicht gedacht ist. Daher müsste man die betraglichen Grenzen zwischen den Steuerstufen jährlich an die Inflation anpassen, um eine gleichbleibende Steuerbelastung sicherzustellen. Sonst hat man jedes Jahr eine massive Steuererhöhung durch die Hintertür, die dann durch Tarifreformen nur abgemindert wird.

Damit wird das Arbeitseinkommen über Gebühr belastet, was als leistungsfeindlich anzusehen ist. Selbiges gilt für die pauschale Steuergutschrift für die CO₂-Steuer. Auch sie steht in keinem Zusammenhang mit der Leistung beziehungsweise tatsächlichen Belastung des Einzelnen. Statt dieser Pauschalgutschrift hätte man mit einer deutlichen Senkung der Lohnnebenkosten für mehr Leistungsgerechtigkeit sorgen können. Gut, man kann nicht alles haben, aber die Abschaffung der kalten Progression muss unbedingt auf der Tagesordnung bleiben, sonst haben wir wieder eine Scheinsteuerreform.

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news-1797 Thu, 07 Oct 2021 08:30:49 +0200 Paltental vereinigt sich zur Bildungsregion https://www.derennstaler.at/detail/paltental-vereinigt-sich-zur-bildungsregion Die Gemeinden des Paltentals erweisen sich als Impulsgeber. Sie leisten mit einer zielgerichteten Bildungsinitiative einen nachhaltigen Beitrag zur regionalen Entwicklung.

Bildung verleiht Flügel. Doch wohin trägt sie uns? Geht es nach Rudolf Egger vom Institut für Erziehungswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz, landen die gut Ausgebildeten in den Ballungszentren. Das betrifft vor allem Frauen. Für die Regionen am Land sind diese hochqualifizierten Arbeitskräfte somit verloren. Meist für immer. Ein Trend, der sich auch im Paltental bemerkbar macht: Hier leben derzeit um 40 Prozent weniger Menschen im Alter von unter 15 Jahren, als es noch im Jahr 1991 der Fall war. Doch was kann junge Menschen dazu bewegen, in ihrer ländlichen Heimat zu bleiben? Auch darauf hat der österreichische Pädagoge und Hochschullehrer eine Antwort: „Arbeit, Heimatgefühl und Verantwortungsübernahme.“ Egger und sein Team untersuchen die Infrastruktur von Bildungsregionen. Darunter auch die Bildungsregion Paltental. Der neu gegründete Verbund soll Menschen eine hochwertige Ausbildung ermöglichen, und das in enger Abstimmung mit der heimischen Wirtschaft und den Karrierechancen in der Region.

„Wir brauchen die Fachkräfte“

„Wir wollen keine Flügel stutzen, sondern die Bildung in der Region aufrecht erhalten“, sagt Wolfgang Weber vom Projektteam. Um ein konkretes Bildungsangebot erstellen zu können, wurde eine Befragung innerhalb der heimischen Wirtschaft durchgeführt. Das Ergebnis ist ein Ausbau des bestehenden Bildungsangebotes. Am Bildungszentrum Nord der Caritas ergänzt eine HLW für Sozialmanagement die Fachschule für Sozialberufe und an der HTL Trieben wurde ein Tageskolleg für Wirtschaftsingenieurswissen installiert, welches sich gerade in der Genehmigungsphase befindet. Als Vorbereitung in den Berufseinstieg und wichtiges Bindeglied zur heimischen Wirtschaft hat sich die Polytechnische Zentralschule in Rottenmann etabliert. Denn gerade „die Lehre ist ein wichtiges Gut. Darauf müssen wir aufbauen. Wir brauchen die Fachkräfte“, sagt Rottenmanns Bürgermeister Al­fred Bernhard. Neben dem erfolgreichen Modell „Lehre mit Matura“ soll nun auch die „Lehre nach der Matura“ stärker in heimischen Betrieben forciert werden.

Mit Absolventen in Kontakt treten

Neben Rottenmann und Trieben sind auch die Gemeinden Selzthal und Gaishorn in die neue Bildungsregion eingebunden. Wichtiger Aspekt der gestarteten Initiative: Nachhaltigkeit. Das soll auch durch „Absolventen-Monitoring“ erreicht werden. Durch regelmäßiges Kontaktieren von jungen Menschen, die ihren Schulabschluss in der Region gemacht haben, soll die Verbundenheit zur Heimat gestärkt und die Chance auf Rückkehr angestoßen werden. Nachhaltig soll auch die Marke „Bildungsregion Paltental“ etabliert werden. Dazu wird in den nächsten Jahren verstärkt auf Öffentlichkeitsarbeit gesetzt.

Ausbildungen mit Zukunft

Zur Präsentation der neuen Bildungsregion waren auch die Landesrätinnen Barbara Eibinger-Miedl und Ursula Lackner gekommen. „Wir befinden uns derzeit im größten Wirtschaftswachstum seit 50 Jahren. Allein deswegen ist es notwendig, sich noch intensiver mit Bildungsfragen zu beschäftigen“, sagt Eibinger-Miedl. Auch die beiden Schwerpunkte der neuen Bildungsregion seien gut gewählt, so die Wirtschaftslandesrätin: „Technisch-wirtschaftliche Berufe und Berufe von Menschen für Menschen werden auch durch die Digitalisierung nicht verloren gehen. In diesen Bereichen brauchen wir weiterhin gut ausgebildete Arbeitskräfte.“ Lobende Worte kamen auch seitens der Landesrätin für Regionalentwicklung: „Das Projekt hat Pilotcharakter und kann als Best-Practice-Beispiel herangezogen werden“, so Ursula Lackner, denn „die Regionen der Steiermark sind vielfältig. Es ist wesentlich, den Menschen ein gutes Umfeld und Arbeit vor Ort zu ermöglichen, um die Regionen in noch bessere Blüte zu bringen.“ Dazu zähle, Bildungswege aufzuzeigen und so auch die regionale Wirtschaft zu beleben.

Wertschätzung für duale Ausbildung

Hinter diesem Großprojekt steht das Regionalmanagement Bezirk Liezen. Das Paltental sei die am stärksten industriell geprägte Region der Steiermark. 45 Prozent aller Arbeitnehmer seien in dieser Branche tätig, weiß die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Regionalverbandes Michaela Grubesa: „Trotz des Facharbeitermangels ist es hier gelungen, die Lehrlingszahlen stabil zu halten. Das gehört natürlich unterstützt, weshalb wir die Bildungsregion Paltental gegründet haben.“ Die duale Ausbildung „Lehre und Matura“ müsse endlich jene Wertschätzung erhalten, die ihr gebührt, so die Landtagsabgeordnete.

Öffentlicher Verkehr muss besser werden

Deutlichen Aufholbedarf gebe es jedoch in puncto öffentlichem Verkehr, sagt RML-Vorsitzender Armin Forstner: „Wir haben sehr gute Bildungsangebote, doch große Probleme im Schülertransport. Wir müssen die Chance ergreifen, Auszubildende an die jeweiligen Standorte zu bringen. Doch das scheitert oft am öffentlichen Verkehr. Ich hoffe, dass die Verbindungen künftig besser ausgebaut werden“, so Forstner.

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news-1796 Thu, 07 Oct 2021 08:29:37 +0200 Neue Arbeitsplätze entstehen in Liezen https://www.derennstaler.at/detail/neue-arbeitsplaetze-entstehen-in-liezen Die Maschinenfabrik Liezen hat einen Millionenauftrag an Land gezogen und stellt 30 zusätzliche Arbeitskräfte ein.

Primetals Technologies heißt der neue Geschäftspartner der MFL. Der international agierende Konzern hat eine „Hot Fines“-Recyclinganlage bei dem steirischen Traditionsunternehmen mit Sitz in Liezen in Auftrag gegeben. Diese hochinnovative Förderanlage ermöglicht die Rückführung von Feinerz-Resten nach dem Brikettierungsprozess. Die Auslieferung nach Russland soll Ende 2022 erfolgen. Für die Planung, Entwicklung und die Produktion in Liezen entstehen 30 neue Arbeitsplätze.

Ein echtes Schwergewicht

Über 50 Tonnen schwer und 30 Meter hoch: Die kolossalen Ausmaße der Förderanlage lassen nur bedingt auf die ausgefeilte Technologie des in Liezen entstehenden Industrieprodukts schließen. Erst ein zweiter Blick offenbart, dass es sich bei der Anlage auch aus Innovationssicht um ein echtes Schwergewicht handelt. Die Liezener Entwicklung sorgt dafür, dass 750 Grad heiße und hochwertige Überreste, die beim Verpressen der Feinerze zu Eisen-Briketts anfallen, in den Produktionsablauf zurückgeführt werden. Heißt: Während die entstehenden Überreste bislang teuer entsorgt werden mussten und dadurch Kosten und Umweltbelastungen verursachten, können diese nun wiederverwertet werden. Auftraggeber für die innovative Anlage ist der in Linz ansässige, international agierende Konzern Primetals Technologies.

Auftrag in Millionenhöhe

Für MFL-Geschäftsführer Herbert Decker ist die Auslieferung der Spezialanlage ein Meilenstein: „Es zeugt von der massiven Kompetenz und Innovationskraft unserer Fachkräfte, dass wir mit dem Vertrauen dieses internationalen Technologiekonzerns ausgestattet wurden, eine solche hochkomplexe und anspruchsvolle Recyclinganlage umzusetzen. Wir können mit dieser state-of-the-art-Entwicklung sowohl einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz als auch zur heimischen Wertschöpfung leisten. Denn sowohl Engineering als auch Produktion finden vollumfassend in Liezen statt“, betont der Geschäftsführer. Insgesamt erstreckt sich der Auftrag über die nächsten 14 Monate. Die Auftragssumme beläuft sich auf einen hohen einstelligen Millionenbetrag.

Gegen internationalen Mitbewerb durchgesetzt

Die Anforderungen an die Anlage sind hoch: Die Förderwerke müssen hitzebeständig und gasdicht sein, einem Explosionsdruck von zehn Bar, starken Windböen und Erdbeben standhalten. Denn: Die durch den Verdichtungsvorgang entstehenden Überreste reagieren mit Sauerstoff und können sich binnen weniger Sekunden entzünden. Für die MFL sind derartige Aufgabenstellungen kein Neuland. Es ist die bereits dritte Anlage dieser Art, welche der Enns­taler Leitbetrieb umsetzt. Zuletzt hat das steirische Unternehmen vier Hochleistungsförderanlagen für das voestalpine-Werk in Corpus Christi, Texas, beigesteuert. „Diese Referenzprojekte konnten wir aufgrund unserer Engineering-Kompetenz und unserem Fertigungs-Know-how für uns gewinnen. Die Größe und Tiefe unseres Technologieparks erlaubt es uns in diesem Segment, beinahe unabhängig von internationalen Sublieferanten zu agieren und alles aus einer Hand anzubieten“, betont Geschäftsführer Decker. Rund ein Jahr habe man daran gearbeitet, Planung und Produktion nach Österreich zu holen, unterstreichen die zuständigen Produktmanager Gerald Schupfer und Bernhard Scherer: „Wir haben uns als qualitativer Sondermaschinenbauer in einem Hochlohnland gegen den internationalen Mitbewerb aus Russland, Tschechien, Italien und Polen durchgesetzt. Das setzt einen individuellen, optimierten und innovativen Zugang voraus, um hier auch kostentechnisch konkurrenzfähig bleiben zu können. Wir haben uns in dieser Nische international als absolute Experten positioniert.“

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news-1795 Thu, 07 Oct 2021 08:28:27 +0200 Begegnungszentrum Finkenhof feierlich eröffnet https://www.derennstaler.at/detail/begegnungszentrum-finkenhof-feierlich-eroeffnet Gemeinsam mit Pensionisten und Senioren sowie Gemeindevertretern wurde vor kurzem das Familien- und Begegnungszentrum Finkenhof in Irdning-Donnersbachtal offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Im Zuge des Bürgerbeteiligungsprozesses in der Gemeinde im Jahr 2019 fand die Idee von Obfrau Bettina Grüsser, ein Begegnungszentrum der Generationen zu schaffen, großen Anklang. Aus einer Idee entstand schnell eine Vision und „Visionen lebt man am besten gemeinsam. Das war stets unser Motto. Nur durch dieses Miteinander konnte es uns gelingen mit viel Durchhaltevermögen und Energie dieses Projekt umzusetzen“, so Grüsser in ihrer Eröffnungsrede. Was früher bereits als Gasthaus ein Ort der Begegnung war, soll auch jetzt wieder zu einem Treffpunkt werden. Die generationsübergreifende Arbeit – auch die Pensionisten und Senioren haben ihr Vereinslokal im Finkenhof – hat dabei einen besonderen Stellenwert. Neben der Begegnung und dem Austausch mit Gleichgesinnten liegt dem Vorstand des Familien- und Begegnungszentrums vor allem das Thema Elternbildung am Herzen. Mit dem Netzwerk „Zwei und mehr“ und dem Katholischen Bildungswerk konnten zwei starke Partner gefunden werden, die bei der Planung und Durchführung von den verschiedensten Elternbildungsangeboten zur Seite stehen. Im Anschluss an die Eröffnung gab es ein Benefizkonzert mit dem Jungmusiker Benschi aus St. Gallen.

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news-1794 Thu, 07 Oct 2021 08:26:51 +0200 Meisterschaftsbeginn im Tischtennis https://www.derennstaler.at/detail/meisterschaftsbeginn-im-tischtennis Erfolgreicher Saisonstart für die zwei Unterliga-Nord-Teams des Bezirkes Liezen

Nach einer fast einjährigen coronabedingten Pause nahmen die Tischtennisspieler des Bezirkes Liezen in der vergangenen Woche den Kampf um Meisterschaftspunkte wieder auf. Mit TTC Sölk 1 und WSV Liezen 1 sind zwei heimische Teams in der Unterliga Nord vertreten. Die Werkssportler ersetzen dabei die freiwillig in die Gebietsliga abgestiegene Mannschaft von ASKÖ Admont 1. Die zwei Bezirksvertreter starteten erfreulicherweise erfolgreich in die Meisterschaft der dritthöchsten steirischen Liga. Neuling WSV Liezen 1 feierte gegen Langenwang 1 einen 6:1-Auswärtserfolg und setzte sich damit gleich an die Tabellenspitze. Mit drei Punkten im Einzel und dem Doppelsieg gemeinsam mit Daniel Frehsner hatte Heimkehrer Marcel Neubauer einen großen Anteil am Triumph der Werkssportler. Die Sölker Tischtenniscracks besiegten SV Leoben 5 zu Hause mit 6:3. Daniel Moser mit drei Einzelerfolgen und Markus Tassatti (2) punkteten in bewährten Manier und ließen auch im Doppel nichts anbrennen.

Die Gebietsliga Ennstal startete mit einem Großkampftag. In der Mehrzweckhalle Wörschach wurde bei den Partien Wörschach 3 gegen SG Aigen/Ardning 2 und Wörschach gegen ASKÖ Admont 1 gleich auf vier Tischen um Punkte gekämpft. Im ersteren Duell behielt die SGAA 2 gegen Wörschach 3 mit 6:2 die Oberhand und ist dadurch auch erster Tabellenführer. Mario Zach mit zwei 3:0 Siegen und dem Punkt im Doppel gemeinsam mit Martin Stabentheiner zeigte in dem Match groß auf. Letzterer Tischtenniscrack gewann zweimal und Christoph Edelsbacher steuerte einen Zähler bei. Die zwei Punkte beim unterlegenen heimischen Dreierteam gingen auf das Konto von Oldboy Ernst Lux und Stefan Olbrich.

Dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung durfte sich Wörschach 1 über einen 6:3-Erfolg gegen Titelmitfavorit Admont 1 freuen. Auf Seiten der Sieger punkteten Christoph Zabresky und Marc Friedl je zweimal. Bernhard Lasser trug sich einmal in die Scorerliste ein und im Doppel waren Friedl/Zabresky nicht zu bezwingen. Bei den Gästen konnte Michael Reiter trotz drei Siegen die Niederlage nicht verhindern.

Nur mit zwei Spielern (Bernd Arrer, Patrick Neubauer) erreichte die SG Aigen/Ardning 1 gegen Wörschach 2 ein 5:5-Unentschieden. Im vierten Spiel schlug TTC Sölk die Youngsters von WSV Liezen 2 mit 6:3. Mit drei Einzelsiegen spielte Peter Lerchegger bei den Sölkern groß auf.

In der 1. Klasse Enns wurde am vergangenen Samstag im Turnsaal der Volksschule Vordernberg der 1. Durchgang ausgetragen. Nicht weniger als zwölf Mannschaften nehmen an der Meisterschaft teil und das bedeutet wohl einen Rekord für die niedrigste Klasse im Bezirk Liezen. Nach drei gespielten Runden führt Trofaiach 1 die Tabelle ohne Punkteverlust vor dem Wörschacher Vierer- und Fünfer-Team an. Mit zwei Siegen aus ebensovielen Partien startete auch die SG Aigen/Ardning 3 erfolgreich in die Saison.

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news-1793 Thu, 30 Sep 2021 08:39:38 +0200 Die Kanzlermacher https://www.derennstaler.at/detail/die-kanzlermacher Die Wahlen in Deutschland sind geschlagen, mit einer schallenden Ohrfeige für die Union und zwei großen Wahlsiegern, den Grünen und der FDP. Rot-Grün-Rot hat keine Mehrheit und eine große Koalition ist praktisch ausgeschlossen. Deshalb bleibt nur die Möglichkeit einer Dreierkoalition, wobei sich die Grünen und die FDP die Partei und Person des Kanzlers aussuchen können. Nicht umsonst starten die Gespräche zwischen diesen beiden Parteien und nicht mit den stimmenstärkeren SPD und CDU.

Nach zwölf Jahren steht die große Koalition in Deutschland nur mehr für Reformstau und mutlose Politik. So wird es an den beiden kleineren Partnern liegen, die Kanzlerpartei, wer immer es auch wird, vor sich herzutreiben und endlich Reformen einzumahnen. Von der Energiepolitik bis zur desolaten Infrastruktur liegt bei unseren Nachbarn vieles im Argen, frischer Wind wird daher dringend nötig sein.

Und für diesen werden die Grünen und die FDP auch sorgen, so weit sie bei vielen Themen auch auseinanderliegen. Es wird ein spannender Spagat, die Wirtschaftsinteressen der FDP mit den Umweltanliegen der Grünen unter einen Hut zu bringen. Man darf sich jedenfalls innovative Ansätze erhoffen, die den Stillstand der vergangenen Jahre überwinden sollen. Wer den beiden Parteien schließlich als Kanzler zur Seite steht, liegt in den Händen der Juniorpartner. Und die werden dafür sicher einen ordentlichen Preis einfordern.

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news-1792 Thu, 30 Sep 2021 08:37:19 +0200 Tourismusregion Schladming-Dachstein schaute „aufs Morgen“ https://www.derennstaler.at/detail/tourismusregion-schladming-dachstein-schaute-aufs-morgen
Zentrale Themen des sechsten Tourismusdialogs waren zukünftige Trends und Entwicklungen. Allen voran die Strukturreform, welche mit heute in Kraft tritt.

Mit dem 28. September war das Datum für den Tourismusdialog nicht zufällig gewählt. Unmittelbar vor dem offiziellen Start der neuen Erlebnisregion Schladming-Dachstein, dem 1. Oktober, lud der Verband zum sechsten Mal die touristischen Interessensgruppen ein. Über 200 Teilnehmer folgten der Einladung in den Schladminger Congress. Wirtschaftskabarettist Otmar Kastner motivierte die Teilnehmer zu einem Perspektivenwechsel. Seine pointierten Ausführungen lagen oft gar nicht so weit weg vom tatsächlichen Alltag in der Arbeitswelt.

Wichtiger Treiber

In der Podiumsdiskussion unterhielten sich die Teilnehmer über Trends, Entwicklungen und die bevorstehende Strukturreform. Man habe viel erreicht, aber Erfolg sei keine Selbstverständlichkeit, sagt Tourismus-Chef in Schladming-Dachstein Mathias Schattleitner: „Es kommen in nächster Zeit viele Herausforderungen und neue Aufgabenfelder auf uns zu. Daher gilt es, sich frühzeitig diesen Veränderungen bestmöglich anzupassen.“ Mit der neuen Struktur in der Erlebnisregion habe man eine sehr gute Basis geschaffen und könne optimistisch „aufs Morgen“ schauen. Barbara Schiefer, Geschäftsführerin der Leader-Region Ennstal Ausseerland, stellte den Touristikern der Region ein positives Zeugnis aus. Die Tourismusbranche sei äußerst kreativ und nutzt die Leader-Budgets, um Projekte umzusetzen: „Der Tourismus ist ein absolut wichtiger Treiber der Regionalentwicklung. Als Leader-Region unterstützen wir innovative Projekte, die auf regionale Zusammenarbeit bauen, neue Akzente setzen und die Wertschöpfung steigern.“

Authentisch und verträglich

Dass am Thema Nachhaltigkeit keine Branche mehr vorbeikommt, legte Theresa Haid, Geschäftsführerin des Vereins Vitalpin, dar. Vitalpin beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld Mensch, Wirtschaft und Natur. Klar sei, dass der Tourismus einen wichtigen Wirtschaftsfaktor im Alpenraum darstelle. Es gilt kleine Strukturen zu erhalten, sich auf Regionalität zu besinnen und das in Einklang mit der Natur zu bringen. „Denn nur im Einklang mit der einheimischen Bevölkerung und einer intakten Natur kann der alpine Tourismus zukünftig weiterhin erfolgreich, authentisch und verträglich bestehen“, so Theresa Haid. Die Frage werde also nicht sein, Wachstum ja oder nein, sondern „wie und wo dies sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig möglich ist.“ Im Alpenraum habe man dafür im internationalen Vergleich eine sehr gute Ausgangslage und unschlagbare Produkte.

Digital wachsen

Reinhard Lanner, Leiter des Digitalbereichs der Österreich-Werbung, ermutigte mit den Möglichkeiten der digitalen Welt zu wachsen. „Wir haben die letzten Jahre damit verbracht, bestehende Arbeitsweisen ins Internet zu übertragen. Jetzt ist es an der Zeit, neue Geschäftsmodelle in einer hybriden Welt zu entwickeln“, so Lanner. Die Digitalisierung ermögliche zukünftig jedem Gast sein individuelles Schladming-Dachstein-Erlebnis durch Kombination unterschiedlichster Freizeitmöglichkeiten auf Basis persönlicher Interessen.

Zukunftsfitte Organisation

Im Anschluss nutzten einige Besucher die Möglichkeit mit den Podiumsgästen in Interaktion zu treten. Dabei stand vor allem die bevorstehende Strukturreform im Vordergrund, allen voran die Übernahme der Kosten für die Infrastrukturerhaltung. Mathias Schattleitner verstand die Bedenken der Touristiker und Landwirte, räumte allerdings ein, dass das Land bei diesem Punkt keinen Verhandlungsspielraum zuließ. Nun gelte es aus der Zäsur der Strukturreform die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Schattleitner sei überzeugt, mit der neuen Organisation zukunftsfit aufgestellt zu sein.

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news-1791 Thu, 30 Sep 2021 08:35:32 +0200 Steirersee für „9 Plätze – 9 Schätze“ nominiert https://www.derennstaler.at/detail/steirersee-fuer-9-plaetze-9-schaetze-nominiert Auch heuer wird wieder der schönste Platz Österreichs gekürt. Nominiert bei „9 Plätze – 9 Schätze“ ist unter anderem auch der Steirersee auf der Tauplitzalm.

Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, aber auch nicht in denselben See: Mal leuchtet er türkis-blau, dann strahlt er tiefgrün oder schimmert golden. Jede Tages- und Jahreszeit wirft ihr eigenes Licht auf den Steirersee. Auf dem höchstgelegenen Seenplateau Mitteleuropas, der Tauplitzalm, lädt der Schatz zum Eintauchen und Abkühlen ein. Nominiert ist auch das Handwerkerdörfl in der Südsteiermark sowie die Grasslhöhle in Dürntal. Am 1. Oktober, nach „Steiermark heute“, beginnt das entscheidende Voting. Bis einschließlich 4. Oktober sind alle Seher, Hörer und User eingeladen telefonisch abzustimmen, welcher dieser drei Orte die Steiermark in der TV-Show „9 Plätze – 9 Schätze“ vertreten soll. Der Landessieger wird am 6. Oktober vorgestellt. Die neun ausgewählten Bundesland-Sieger sowie der schönste Platz Österreichs werden dann am 26. Oktober um 20.15 Uhr in der Hauptabend-Show „9 Plätze – 9 Schätze“ in ORF 2 präsentiert.

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news-1790 Thu, 30 Sep 2021 08:34:06 +0200 Großes Finale der Alpentour des ÖAV Haus im Ennstal https://www.derennstaler.at/detail/grosses-finale-der-alpentour-des-oeav-haus-im-ennstal 50 Tage, 50 Etappen, 50 Jahre Alpenverein Haus im Ennstal. Die Alpentour anlässlich des 50-jährigen Jubiläums fand nach tausend Kilometern und 60.000 Höhenmetern letzte Woche ihren Abschluss.

Am Anfang stand der Wunsch, anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums des Alpenvereins Haus im Ennstal etwas Großes und Einzigartiges auf die Beine zu stellen. Die dazu von Heinz Leitner und Helmut Knaus präsentierte Idee schien fast unrealisierbar zu sein. Die Zahl 50 stand im Mittelpunkt der Überlegungen, nämlich an 50 Tagen zwischen 7. August und 25. September vom Mont Blanc bis zum Dachstein 50 Etappen zurückzulegen. Aber das unmöglich Erscheinende fand am 25. September mit der Schlussetappe vom Dachstein nach Haus im Ennstal ein glückliches Ende.

Monsterprojekt – Monsterstrecke – Monsterleistung

Der Mut, die Motivation und der Freundschaftsgedanke wurde von den 140 am Projekt beteiligten Personen vom ersten Tag an gelebt. Nichts und niemand konnte die Begeisterung während dieser 50 Tage stoppen. Andreas Fischbacher, Hermann Lettner, Klaus Gösweiner und Heinz Walcher bildeten das Mont-Blanc-Gipfelteam und waren die Ersten, die ihre Namen am symbolischen Zirbenholzbrett eingeschrieben haben. Die Zahl der eingetragenen Namen wuchs von Tag zu Tag weiter an, um schließlich nach rund 1000 km und 60.000 Höhenmeter am letzten Samstag die „Vollendung“ zu finden.

Empfang und Feier am Hauser Schlossplatz

Deutlich mehr als hundert Läuferinnen und Läufer legten die letzten 1000 Meter von der Hauser-Kaibling-Bahn zum Schlossplatz zurück, wo sie der hochverdiente Applaus der Zuschauer empfing. Bis zum Zieleinlauf überbrückte der Moderator Siegfried Steiner die Zeit noch mit interessanten Details aus der 50-jährigen Geschichte des Alpenvereins Haus, von der Gründung 1971 an bis heute. Im Mittelpunkt der Erläuterungen stand Alpin-Urgestein Walter Bastl, der aus kleinen Anfängen heraus den ÖAV zum größten Verein der Marktgemeinde führte und den Verein 50 Jahre lang leitete.

Jakobsweg-Parallele

Helmut Knaus, neben Heinz Leitner Hauptorganisator der „Alpentour 2021“, war es vorbehalten, das penibel geführte Tourenbuch mit den 50 täglichen Eintragungen an die 1. Vorsitzende des AV Haus, Gabi Wohlfahrter, zu übergeben. Sie war sichtlich gerührt, aber auch stolz auf ihre Mitglieder, als sie von einem „Meilenstein in der Geschichte des ÖAV Haus“ sprach. Nicht minder stolz war Bürgermeister Stefan Knapp, der es als „große Freude und Ehre“ bezeichnete, „Ortschef einer Gemeinde zu sein, deren Bürger dieses epochale und in Europa einzigartige Projekt auf die Beine gestellt haben“. Für ihn könnte es sogar ein nachhaltiges Zukunftsprojekt werden, ja sogar mit dem Jakobsweg vergleichbar.

Kleiner ökologischer Fußabdruck

Mit Pfarrer Andreas Lechner, selbst Bergsteiger und Bergrettungsmann, wäre wohl niemand Geeigneter, dem ÖAV Haus Gottes Segen zu erteilen und für den unfallfreien Verlauf zu danken. Lechner verglich die Alpentour mit einem Gang von Haus zu Haus, der schließlich nach 50 Tagen „in die Heimat Haus“ führte. Und diese „Heimat“ findet man auf keiner Landkarte, man findet sie nur im Herzen. Für ihn ist es besonders wichtig, dass die Tour „unter Bewahrung der Schöpfung mit dem geringst möglichen Fußabdruck“ erfolgte. Den offiziellen Schlusspunkt auf dem Schlossplatz setzte Heinz Leitner mit Dankesworten und mit dem Anzünden und Verbrennen des Zirbenholz-Scheites mit allen Namen, als symbolischen Akt der Beendigung eines großartigen Projekts. Der „Enns­taler“ schließt sich all den Gratulationen und Worten des Dankes mit dem Motto der Tour „Berg-Glück-Segen“ an.

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news-1789 Thu, 30 Sep 2021 08:32:33 +0200 Freud und Leid in der Landesliga https://www.derennstaler.at/detail/freud-und-leid-in-der-landesliga Der SV Rottenmann trotzte dem zweiten Titelfavoriten Punkte ab und entwickelt sich zum Favoritenschreck. Der SC Liezen musste hingegen die achte Niederlage in Folge einstecken.

Mit dem 1:1-Heimunentschieden gegen DSV Leoben sorgte der SV Rottenmann in der vergangenen Landesliga-Runde für die große Überraschung. Dabei mussten die Paltentaler in der Partie auf vier Stammspieler verzichten und nicht zuletzt deshalb ist der Erfolg gegen den Titelmitfavoriten umso höher einzuschätzen. In der ersten Halbzeit hatten die Donawitzer etwas mehr Spielanteile, doch großteils neutralisierten sich die beiden Mannschaften. Torchancen waren Mangelware. Die zweite Spielhälfte begann dann mit einem Dämpfer für die Zimmermann-Elf, denn zwei Minuten nach Wiederbeginn erzielte Lukas Skrivanek den Führungstreffer. Die Gäste hatten in der Folge weitere gute Möglichkeiten, doch auch die Hausherren fanden einige Konterchancen vor. Als die zahlreichen mitgereisten DSV-Fans bereits mit einem Sieg ihrer Elf rechneten, köpfelte Niki Gruber in der Nachspielzeit nach einem Eckball zum vielumjubelten Ausgleich ein. Sekunden vor dem Abpfiff sah SVR-Kicker Vasilie Chivoiu vom Referee dann noch die gelb-rote Ampelkarte. Rottenmanns sportliche Leiter Josef Seiser war nach dem Spiel natürlich mehr als zufrieden: „Nicht zuletzt durch unserer Ausfälle habe ich mir ehrlicherweise nicht viel ausgerechnet. Umso schöner ist es, dass wir nach Voitsberg nun auch dem zweiten Titelfavoriten zwei Punkte abgenommen haben.“

Bittere und unnötige Niederlage

Trotz teilweise ansprechender Leistungen kann der SC Geomix Soccer Store Liezen anscheinend nicht mehr gewinnen. Die 1:2- Auswärtsniederlage gegen Bruck bedeutete bereits das achte Spiel in Folge ohne vollen Erfolg. Dabei begann das Spiel gegen Bruck ganz nach dem Geschmack der mitgereisten SC-Fans, denn bereits in der 14. Minute erzielte Julian Pachler die 1:0-Führung. Nur wenige Minuten später vereitelte Tormann Christoph Wieser bei seinem Landesligadebüt den Ausgleich für die Brucker. In der 22. Minute hatten die Liezener Pech, als Dalibor Milic nur die Stange traf und Elvin Kanyerere den Nachschuss alleinstehend aus sieben Meter Entfernung über das gegnerische Gehäuse jagte. Die Hausherren machten es im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit um einiges besser. In der 33. Minute erzielte Lukas Tomic per Kopf den Ausgleich zum 1:1 und drei Minuten vor dem Pausenpfiff brachte Sebastian Paler die Hausherren mit 2:1 in Führung. Zwölf Minuten nach Wiederbeginn fand die Biljesko-Elf eine hundertprozentige Chance auf den Ausgleich vor, als Kanyerere alleinstehend vor Bruck-Goalie Philipp Gröblinger scheiterte. Der SC Liezen riskierte nun viel, doch trotz einiger guten Chancen wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. Für die Grün-Weißen war es die vierte Niederlage in Folge gegen die Brucker, wobei diese Pleite aufgrund des Spielverlaufs besonders weh tat. Sektionsleiter Christan Stangl und der sportliche Leiter Dragan Micic waren sich jedenfalls einig: „Eine ganz bittere und auch unnötige Niederlage. Wir waren die deutlich bessere Mannschaft, doch scheiterten wir einmal mehr an der Chancenauswertung. Kämpferisch und spielerisch kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“

Vorschau

Für den SC Soccer Store Geomix Liezen steht am heutigen Freitag mit Beginn um 19 Uhr das Heimspiel gegen Mettersdorf auf dem Programm. Nach acht sieglosen Spielen stehen die Grün-Weißen in dieser Partie bereits unter Druck. Ein Sieg gegen die Südsteirer wäre dringend notwendig, doch leicht wird dieses Vorhaben nicht. Liezens sportlicher Leiter Dragan Micic sagte im Gespräch mit dem „Ennstaler“ zur Ausgangsposition: „Wir brauchen im Herbst zumindest noch einige Punkte, um dann in der Winterpause die richtigen Weichen für das Frühjahr stellen zu können. Gegen Mettersdorf wird es zwar schwer, doch ist die als Titelmitfavorit gestartete Mannschaft bis jetzt auch noch nicht richtig in Schwung gekommen.“

Der SV Rottenmann ist am morgigen Samstag bei Tabellenschlusslicht St. Michael (Beginn 15 Uhr) zu Gast. Für den sportlichen Leiter Josef Seiser ist die Partie ein Sechspunktespiel: „Wir hätten 14 Punkte und zumindest St. Michael mit 11 Zähler Vorsprung klar in die Schranken gewiesen. Aber es ein kein Wunschkonzert, wir müssen auf der Hut sein. Pflichtsiege sind meist die schwersten. Die Hausherren stehen mit dem Rücken zur Wand und werden alles in die Schlacht werfen.“ Mit dem im vergangenen Spiel gesperrten Andre Unterberger und den zuletzt verletzten Christoph Rindler kehren zumindest zwei Leistungsträger in die Mannschaft zurück. Dagegen wird Vasilie Chivoiu nach seiner Ampelkarte gegen DSV Leoben im morgigen Spiel fehlen.

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news-1788 Thu, 23 Sep 2021 08:41:55 +0200 Ende der Generationengerechtigkeit https://www.derennstaler.at/detail/ende-der-generationengerechtigkeit Mit dem Rücktritt des Vorsitzenden der Alterssicherungskommission, Walter Pöltner, verliert Österreich einen der unumstrittensten Fachleute für Pensionsfragen. Er war SPÖ-Gemeinderat, dann in der Arbeiterkammer und im SPÖ-geführten Sozialministerium, hat unter schwarz-blau die letzte ernstzunehmende Pensionsreform 2003 maßgeblich mitgestaltet und brachte es schlussendlich sogar zum Kurzzeitminister. Jetzt wirft er das Handtuch wegen der „unverantwortlichen und arbeitnehmerfeindlichen Einführung der abschlagsfreien Frühpension nach 45 Jahren“ und den „völlig verfehlten außertourlichen Pensionserhöhungen.“ In seiner Position war er ständig ein Mahner, der aber von der Politik nicht gehört wurde. Schließlich gibt es immer eine Wahl und die Pensionisten sind eine der wichtigsten Wählergruppen. Dafür wird allerdings die langfristige Finanzierung der Pensionen aufs Spiel gesetzt. Jahr für Jahr steigen die Ausgaben für die Pensionen immer stärker an und es ist eine Frage der Zeit, bis das ganze System unfinanzierbar wird. Zudem wird auch keine Rücksicht auf Beitragsgerechtigkeit genommen, man versucht einfach möglichst viel einzunehmen, um das System irgendwie am Laufen zu halten.

Am Ende wird die Wahrheit aber ans Licht kommen: Wir werden länger arbeiten müssen, höhere Beiträge zahlen und trotzdem geringere Pensionen bekommen. Mit jedem Jahr, in dem man sich um diese unbequeme Wahrheit herumschwindelt, werden die Belastungen für die heute Aktiven noch höher ausfallen. Man kann also davon ausgehen, dass es absolut keine Generationengerechtigkeit gibt, denn wenn das Geld aus ist, gibt es eben nichts mehr zu verteilen.

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news-1787 Thu, 23 Sep 2021 08:39:34 +0200 Neues Bio-Institut seiner Bestimmung übergeben https://www.derennstaler.at/detail/neues-bio-institut-seiner-bestimmung-uebergeben Das neue Bio-Institut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein wurde vor wenigen Tagen feierlich eröffnet. Johann Gasteiner, interimistischer Direktor und Leiter der Forschung, konnte neben Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Landesrat Johann Seitinger zahlreiche Ehrengäste aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik begrüßen.

Das Bio-Institut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein bearbeitet an drei Standorten Fragen zur biologischen Grünland- und Viehwirtschaft, zur Tiergesundheit, zum Bio-Ackerbau, zur Biodiversität der Nutztiere sowie zu rechtlichen Belangen in der biologischen Landwirtschaft. Der Hauptsitz ist am „Moarhof“ in Trautenfels. 2005 wurde das Bio-Institut gegründet. Da das Verwaltergebäude bereits baufällig war, dienten Container als Bürogebäude. 2019 konnte dann das alte Verwaltergebäude abgebrochen und die Entscheidung getroffen werden, das Bio-Institut neu zu errichten. Rund 3,5 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. Unter den zahlreichen Ehrengästen fanden sich auch Architekt Karl Brodl, der bereits den Internatstrakt der Schule plante, und Alfred Waschl von buildingSMART Austria. Sie erklärten die Architektur, Funktion und Nutzung des Neubaus. Auf einer Grundfläche von 500 Quadratmetern wurde in einer 14-monatigen Bauzeit ein zweigeschoßiger Bau mit Räumlichkeiten für Büros, ein Seminarraum, Umkleide- und Aufenthaltsräume für Schüler im Praxisunterricht und für Personal sowie alle erforderlichen Nebenräume errichtet. Vor allem auf Nachhaltigkeit wurde viel Wert gelegt: So dominiert der nachwachsende Rohstoff Holz im Innenbereich sowie bei der Außenfassade. Das gesamte Gebäude ist mit Ausnahme der erdberührten Räume in konstruktiver Holzbauweise ausgeführt, wobei auch sehr moderne Architekturelemente wie ein Steildach eingesetzt wurden. Das Institut wurde im Klimaaktiv-Goldstandard errichtet und die südseitigen Fenster und Paneele sind als Photovoltaikelemente ausgeführt. Bei der Errichtung des Gebäudes konnte – erstmals im Bundesbereich und in der Region – vollständig auf Digitalisierung gesetzt werden. Zum Einsatz kamen, von der Planung bis zur Fertigstellung, so genannte BIM-Kriterien (Building Information Modeling). Dabei wird in jeder Projektphase mit einem „digitalen Zwilling“ gearbeitet.

Gerüstet für die Zukunft

„Landwirtschaft steht in einem ständigen Wandel und dies erfordert auch, dass es eine qualitätsvolle Ausbildung für diese jungen Menschen hier gibt, die mit dem Wandel auch umgehen können“, so Landesrat Johann Seitinger in seiner Festansprache. Bundesministerin Elisabeth Köstinger, welche selbst ihre Wurzeln in der biologischen  Landwirtschaft hat, machte sich bereits während der Bauphase ein Bild des neuen Institutes. Sie betonte am Eröffnungstag die breite Vielfalt und großen Möglichkeiten in  der österreichischen Landwirtschaft. „Wir werden es nie schaffen über Quantität am Markt mitzuhalten, aber über Qualität und über die Weiterentwicklung der Landwirtschaft“, so die Bundesministerin. Österreich habe in der EU den größten Anteil an jungen Landwirten. Erstmals konnte auch der Bio-Absatz in Österreich die magische Hürde von zehn Prozent erreichen. Auf der anderen Seite stagnieren jedoch die Einkommen in der biologischen Landwirtschaft. „Wir sind Bio-Europameister und das wollen wir  auch bleiben. Daher erarbeiten wir die Zukunftsstrategie Bio-Landwirtschaft 2030.“ Um am Markt bestehen zu können, gilt es mit Interessensverbänden, Forschungsinstituten und Bauern eine gemeinsame Strategie für die biologische Landwirtschaft zu entwickeln. „Mit unserer Forschungseinrichtung in Raumberg-Gumpenstein werden wir die Bio-Landwirtschaft in Österreich in eine sichere Zukunft führen. Wir werden gemeinsam die Bio-Erfolgsgeschichte in Österreich weiterschreiben“, gratulierte sie zum Neubau. Die Segnung des Gebäudes nahmen die Pfarrherren Michael Unger und Meinhard Beermann vor. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Schülern der Raumberger Musikkapelle.

Wissenschaft und Forschung

Insgesamt werden von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein derzeit rund 200 Hektar, davon 35 Hektar Versuchsparzellen, für die Abwicklung von Forschungsprojekten bearbeitet. Zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Boden- und Klimaverhältnisse innerhalb des Bundesgebietes verfügt die Bildungseinrichtung über ständige Außenstellen in Wels-Thalheim, Lambach/Stadl-Paura und Piber. Zur Durchführung der viehwirtschaftlichen Versuche umfasst der Tierbestand durchschnittlich 250 Rinder, 330 Schafe und Ziegen und 250 Schweine. Im gesamten Forschungsbetrieb sind rund 300 Personen beschäftigt, mehr als 50 davon in Schlüsselpositionen als Forscher und Techniker. Im Bereich Wissenschaft und Forschung werden aktuell 108 Forschungsprojekte und weitere wissenschaftliche Tätigkeiten bearbeitet und über die Forschungsdokumentation aufgezeichnet.

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news-1786 Thu, 23 Sep 2021 08:38:10 +0200 Neuer Kindergarten Gröbming feierlich eröffnet https://www.derennstaler.at/detail/neuer-kindergarten-groebming-feierlich-eroeffnet Was mit einer Arbeitsgruppe vor vier Jahren begann, konnte Bürgermeister Thomas Reingruber kürzlich abschließen. Letzte Woche fand die offiziellen Übergabe des neuen Gröbminger Kindergartens statt. 140 Kindergartenkinder werden bereits betreut – Erweiterungspotenzial vorhanden.

„Ich wart seit Wochen auf diesen Tag und tanz‘ vor Freude über den Asphalt…“, mit einer Songtextzeile der „Toten Hosen“ eröffnete Bürgermeister Thomas Reingruber den Festakt der offiziellen Übergabe des neuen Gröbminger Kindergartens. Vor vier Jahren startete eine Arbeitsgruppe mit den ersten Planungen auf einem weißen Blatt Papier. Zu 95 Prozent sei das aber auch der Endentwurf gewesen. Auf 7000 Quadratmetern und einem 3500 Quadratmeter großen Garten werden seit diesem Semester 140 Kinder betreut. Derzeit umfasst der gesamte Kindergarten sieben Gruppen mit einem Erweiterungspotenzial von zwei weiteren Gruppen. Und das ganztägig und 51 Wochen im Jahr. Die Investitionskosten beliefen sich auf 6 Millionen Euro.

Kindergartenleiterin Susanne Puchbauer-Schnabel freut sich über die optimalen Arbeitsbedingungen: „Dadurch wird sich auch die pädagogische Arbeit verändern.“ Zwar drehte sie mit etwas Wehmut den Schlüssel in der Klostergasse um, doch dieses Gefühl sei sofort verflogen, als die Kinder das neue Gebäude mit Leben füllten. Mit welchem Engagement die Kinder und Pädagoginnen am Werk sind, bewies der Kinderchor, der den Festakt zwischen den Ansprachen immer wieder auflockerte. Architekt Gerhard Kreiner erklärte das Gesamtkonzept und strich die besondere Lage des Kindergartens hervor: „Es gibt diese Chance selten, dass man eine große Fläche so zentral hat.“ Dabei betonte er die konstruktive Zusammenarbeit mit der Rottenmanner Siedlungsgenossenschaft. Auch auf die oft kritisch hinterfragte Bodenversiegelung durch den großen Parkplatz ging Kreiner ein. So wird das Oberflächenwasser gesammelt, gefiltert und unterirdisch der Versickerung zugeführt. Die Fläche dient in Zukunft auch als notwendiger Parkplatz für Veranstaltungen. Nach der Segnung durch die Pfarrer Manfred Mitteregger und Andreas Scheuchenpflug ergriff Landeshauptmann-Stellv. Anton Lang das Wort. Mit einem Augenzwinkern begrüßte er Thomas Reingruber. Zwar ist ihm der Gröbminger Bürgermeister ans Herz gewachsen, doch er sei auch einer seiner „teuersten Freunde“ geworden. Der neue Kindergarten sei ein Schmuckstück und Vorzeigeprojekt für die ganze Steiermark, wie der LH-Stv. betont. Die 2,75 Millionen Euro an Bedarfszuweisungen seien gut angelegtes Geld. Nach dem Festakt standen die Kinder im Mittelpunkt. Der Vorplatz glich einem Kirtagsfestgelände und die Kleinsten konnten sich bei der Hüpfburg, Popcorn, Spiel und Spaß amüsieren.

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news-1785 Thu, 23 Sep 2021 08:36:26 +0200 Drehstart für dritten Altaussee-Krimi „Letzte Bootsfahrt“ https://www.derennstaler.at/detail/drehstart-fuer-dritten-altaussee-krimi-letzte-bootsfahrt In Altaussee starteten letzte Woche die Dreharbeiten für die jüngste fiktionale Eigenproduktion von ServusTV. Der Salzburger Privatsender setzt dabei den dritten Roman „Letzte Bootsfahrt“ aus der erfolgreichen Reihe der Altaussee-Krimis von Herbert Dutzler in Szene.

Für Idee, Regie und Drehbuch zeich­net erneut der preisgekrönte Regisseur Julian Pölsler („Die Wand“, „Polt“-Krimis) verantwortlich. Die Dreharbeiten gehen im Septem­ber und Oktober in Altaussee und im Salzkammergut über die Bühne. Die Ausstrahlung der Krimi-Verfilmung folgt 2022. In die Rolle des liebenswürdigen und authentischen Dorf­polizisten Franz Gasperlmaier schlüpft dieses Mal Johannes Silberschneider. Sein Pendant, die neue zuständige Ermittlerin Agathe Herzog, verkörpert Eva Herzig („Landkrimi“). Der zweite Altaussee-Krimi „Letzter Gipfel“ wird dieses Jahr am Samstag, 30. Oktober, ab 20.15 Uhr bei ServusTV zu sehen sein.

Inhalt: Der sympathisch-tollpatschige Dorfpolizist Franz Gasperlmaier aus Altaussee hat es auch in seinem dritten Kriminalfall nicht leicht. In pikanter Pose wird die Leiche eines Geschäftsmannes gefunden. Schnell kommen dubiose Details ans Licht: Bestechung, unseriöse Grundstücksdeals. Immer mehr Puzzleteile fügen ein finsteres Bild aus der Vergangenheit und nach und nach kommt die düstere Seite hinter dem schönen Postkartenidyll zu Tage. Auf den ersten Toten folgt alsbald ein zweiter und rasch wird klar, dass hier ein Serienmörder auf Rachefeldzug ist. Für Gasperlmaier und seine neue Chefin beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

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news-1784 Thu, 23 Sep 2021 08:34:34 +0200 SV Aigen siegte im Spitzenspiel der Runde https://www.derennstaler.at/detail/sv-aigen-siegte-im-spitzenspiel-der-runde TUS Ardning feierte im Derby den ersten Saisonsieg

Bei herrlichem Fußballwetter und einer ansehnlichen Kulisse ging am vergangenen Sonntag das Spitzenspiel der Gebietsliga zwischen dem SV Aigen und SV Radmer über die Bühne. In einer großteils ausgeglichenen ersten Halbzeit gingen die Hausherren in der 27. Minute durch Karl Michael Mehrl in Führung und in der 30. Minute glich Mario Giermair mit einem Superfreistoß zum 1:1 aus. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. Nach Wiederbeginn legten die Hausherren einen Zahn zu und zogen durch zwei Tore von Karl Michael Mehrl und einen Treffer von Daniel Adelwöhrer auf 4:1 davon. Als die Aigener bereits wie die sicheren Sieger aussahen, verkürzten Dominik Pirklbauer und Mark Schranz in den letzten zehn Minuten mit einem Doppelschlag auf 4:3. Nun wurde es noch einmal spannend, doch letztendlich brachte die Elf von Spielertrainer Jakob Schnabl den knappen Vorsprung über die Bühne. Der 4:3-Sieg für Aigen geht besonders auf Grund der starken zweiten Halbzeit in Ordnung. Auch Radmer-Obmann Michael Loidl sprach von einem verdienten Sieg des Gegners: „Wir waren heute nicht richtig auf der Höhe. Solche Tage gibt es. Auch der Schiedsrichter hatte nicht seinen besten Tag“, so der Obmann.

Ausgerechnet im Auswärtsderby gegen Hall feierte Ardning den ersten Saisonsieg. Die zahlreichen Zuschauer kamen bei herrlichem Spätsommerwetter voll auf ihre Rechnung. Sie sahen ein tolles Spiel mit insgesamt sieben Toren.Die Haller erzielten in der 22. Minute durch Marin Maric das 1:0 und vier Minuten später glich Marcel Gruber zum 1:1 aus. Sekunden vor dem Pausenpfiff sorgte Tobias Gerfried Nachbagauer mit einem tollen Freistoßtor aus gut 30 Meter für die erneute Führung der Hausherren. Zehn Minuten nach Wiederbeginn verwertete Julian Jamnig einen Abpraller zum 2:2, doch nur einige Minuten später brachte Matthias Roll sein Team zum dritten Mal in dem Match in Front. Mit einem Doppelschlag durch Julian Jamnig und Marcel Gruber in der 62. und 64. Minute entschieden die Gäste in der Folge das Match dann aber für sich. Daran änderte auch der Ausschluss des Ardninges Kicker Mario Zach in der 75. Minute nichts mehr. Die Ardninger Fans feierten nach dem Schlusspfiff den Derbysieg natürlich euphorisch. Obmann Thomas Mündler sagte zum ersten Saisonsieg: „Uns fällt natürlich ein Stein vom Herzen. Ich denke der Sieg war auch verdient. Wir hatten bereits in der erste Halbzeit zwei hundertprozentige Chancen. Gesamt gesehen glaube ich auch, dass wir den Sieg mehr wollten.“

St. Gallen lag auswärts im Eisenwurzenderby gegen Landl zur Halbzeit durch ein Tor von Jakob Hollinger mit 0:1 zurück. In den letzten zehn Minuten drehten die Gäste das Match noch durch zwei Treffer von Laszlo Kosa und Marcel Pretschuh mit 2:1 zu ihren Gunsten. Trieben feierte gegen Öblarn dank eines Doppelpacks des wieder fitten Domenic Knefz einen 2:0-Heimsieg. Gaishorn behielt im Auwärtsspiel gegen Schlad­ming II mit 3:1 die Oberhand und überholte damit den Gegner in der Tabelle. Das Spiel Gröbming gegen Ramsau wurde wegen eines Ausfalls der Flutlichtanlage abgebrochen.

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news-1783 Thu, 16 Sep 2021 09:25:57 +0200 Warten auf die Steuerreform https://www.derennstaler.at/detail/warten-auf-die-steuerreform Nachdem hinter den Kulissen schon eifrig an der nächsten Steuerreform gearbeitet wird, hat sich die Wirtschaftskammer zu Wort gemeldet, unter anderem mit der Forderung nach einer Senkung der Körperschaftssteuer für Unternehmen. Erwartet wird ja, dass es eine CO²-Steuer geben wird, die Energie deutlich teurer macht und im Gegenzug dafür andere Abgaben gesenkt werden. Dafür ist die Körperschaftssteuer aber denkbar schlecht geeignet, wiewohl natürlich jede Steuersenkung prinzipiell sympathisch ist.

Die Körperschaftssteuer fällt nur bei Unternehmen an, die auch Gewinne machen und sie hat einen einheitlichen Satz. Während es bei der Lohnsteuer durch die Steuerstufen jährlich eine verdeckte Erhöhung gibt, die man unbedingt abschaffen sollte (kalte Progression) ist die Körperschaftssteuer linear und damit auch nicht unter Senkungsdruck. Wenn man die steigenden Energiekosten an Betriebe und Bevölkerung zurückgeben will, dann eignen sich dafür sicher am besten die Lohnnebenkosten. Sie sind für Arbeitgeber und Arbeitnehmer der größte Posten und eine Senkung würde für alle eine deutliche Linderung der Last bedeuten, auch für jene, die wenig oder keinen Gewinn machen.

Daneben gäbe es noch zahlreiche andere Felder, wo eine Entlastung deutlich wichtiger wäre, etwa bei der privaten Altersversorgung. Und wenn die kalte Progression abgeschafft wird und die Steuerstufen und Lohnnebenkosten sinken sollten, dann wäre das mehr, als man erwarten darf. Da kann die Körperschaftssteuer ruhig bleiben, wie sie ist.

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news-1782 Thu, 16 Sep 2021 09:24:40 +0200 Räumliches Leitbild in der Warteschleife https://www.derennstaler.at/detail/raeumliches-leitbild-in-der-warteschleife Viel Zündstoff versprach die letzte Schladminger Gemeinderatssitzung. Als vierter Tagesordnungspunkt stand das räumliche Leitbild auf der Agenda. Zuvor sorgte Gemeinderat Boris Milusic für eine Überraschung.

Gleich zu Beginn der Sitzung ließ Gemeinderat Boris Milusic (ÖVP) aufhorchen, als er seinen Rücktritt als Gemeinderat bekannt gab. Harte Bandagen servierte er in Richtung Bürgermeister: „Hermann, du bist der Hauptgrund, warum ich zurücktrete.“ Das Fass zum überlaufen brachte der Gastkommentar im „Ennstaler“, wo er „alle Gemeinderäte angeschwärzt“ habe. Milusic habe ihm viel zu oft Glauben geschenkt, was „schamlos ausgenutzt“ wurde. Dabei unterstellte er auch, dass Trinker nicht im eigenen Ermessen handle, sondern dass ihm „Mentoren“ und „Dämonen ständig eintrichtern“ was er zu tun habe. Zudem warf er dem Bürgermeister Fremdenfeindlichkeit vor: „Corona alleine hat schon eine Spaltung der Gesellschaft herbeigerufen. Du schaffst es sogar diese Spaltung nochmals zu spalten.“ Die Aussagen hinsichtlich Dämonen und Fremdenhass wies Bürgermeister Trinker auf das Schärfste zurück: „Ich bin weit weg davon auf sogenannte Dämonen oder Einsager zu hören.“

Harmonische Entwicklung

Nicht zum ersten Mal stand das räumliche Leitbild im Fokus. Der ursprüngliche Beschluss wurde noch unter Bürgermeisterin Elisabeth Krammel gefasst. Der Entwurf für die Ergänzung des Örtlichen Entwicklungskonzepts mit dem räumlichen Leitbild liegt nun vor. „Damit soll ein planvoller Einfluss auf die Baugestaltung möglich sein“, wie Hermann Trinker erklärte, „Die Rahmenbedingungen werden vom Gemeinderat festgelegt. Somit hat der Gemeinderat mehr Steuerungsmöglichkeiten.“ Das räumliche Leitbild gebe einen klaren Rahmen vor hinsichtlich der Möglichkeiten im Ortsgebiet und sei somit kein „drosseln des Baugeschehens, sondern ein wichtiger Beitrag für eine harmonische Entwicklung im Ortsgebiet“.

Nicht genug diskutiert

Die ÖVP kann sich mit dem räumlichen Leitbild „noch nicht anfreunden“, wie es Gemeinderat Herbert Steiner formulierte. Es sei „zuviel Bevormundung eines Bürgers wie er zu bauen hat.“ Für die ÖVP Gemeinderäte sowie für Rainer Kroismayr (FPÖ) wurde noch zu wenig über das Leitbild diskutiert. Das stieß beim Bürgermeister auf Unverständnis: „Es hat genug Termine gegeben wo man die Möglichkeit hatte sich das genau anzuschauen und im Detail zu hinterfragen“, so Trinker, der in weiterer Folge auf die zentrale Funktion des Leitbildes hinwies, „Es geht auch darum für bestimmte Projekte, wo zu erkennen ist dass da Zweitwohnsitze entstehen, dass man dann im Bebauungsplan schärfere Kriterien für die Nutzung (…) anlegt.“

Eine Lanze
für Zweitwohnsitze

Boris Milusic brach in einem Statement eine Lanze für Zweitwohnungsbesitzer. Er selbst habe, wie einige andere Schladminger, Immobilien im Ausland. Da dürfe man nicht mit zweierlei Maß messen. „Wir wollen das Baugeschehen besser steuern. Nur darum gehts“, entgegnete der Bürgermeister. Mit 13 Stimmen schaffte der Antrag nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit. Hermann Trinker appellierte an die Gemeinderäte sich inhaltlich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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news-1781 Thu, 16 Sep 2021 09:22:56 +0200 Kein Buy-to-let in Aigen https://www.derennstaler.at/detail/kein-buy-to-let-in-aigen Bei der am Mittwoch stattgefundenen Bürgerinformation zum Projekt „Wohnen am See“  in Aigen im Ennstal standen Projekt- sowie Gemeindeverantwortliche Rede und Antwort.

Wie berichtet sollen auf der Liegenschaft der ehemaligen Berufsschule in Aigen Starterwohnungen, Eigentumswohnungen sowie Zweitwohnsitze und Ferienwohnungen entstehen. Im ersten Bauabschnitt entstehen im Altbestand 50 Wohnungen sowie zwei Gebäude mit 24 und 20 Wohnungen. Phase zwei umfasst drei Neubauten mit jeweils 20 Wohnungen. Von den 154 Einheiten werden 50 Prozent einer Zweitwohnsitznutzung zugeführt. Die gesamten Parkplätze befinden sich unterirdisch in einer Tiefgarage.

Das gesamte Projekt wurde am 10. August 2021 bei der Gemeinde eingebracht und liegt derzeit zur Vorprüfung auf. Erst nach einer positiven Begutachtung, wenn alle rechtlichen Vorgaben nach dem steirischen Baugesetz erfüllt sind, wird dem Bauwerber eine Bewilligung erteilt. Einige Bürger orteten jedoch, dass der geplante Wohnkomplex ohnehin schon beschlossene Sache sei.

Ökologie und
Landschaftsbild

Wortmeldungen und Fragen sowie kritische Stimmen betrafen vorrangig Bodenversiegelung, Ressourcen für Wasser und Abwasser, das Landschaftsbild sowie die geplanten Zweitwohnsitze. Auch Alexander Dornbusch, Anrainer und GefA-Fraktionsführer, wollte konkrete Zahlen am Tisch was die Verbauung betrifft. Architekt Karlheinz Boiger erklärte: Der Versiegelungsgrad des bestehenden Gebäudes beträgt 0,21, das zukünftige Projekt weist einen Versiegelungsgrad von 0,31 aus. Dies bedeutet, dass das Großprojekt 70 Prozent Grünbereich und 30 Prozent Bebauung aufweist. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht notwendig, so der Rechtsberater der Gemeinde, Clemens Strauss. FPÖ-Landtagabgeordneter Albert Royer konfrontierte die Verantwortlichen über eine angeblich erst kürzlich stattgefundene Erhöhung der Bebauungsdichte, um das Projekt realisieren zu können. Die Veränderung dieser wurde jedoch bereits 2014 durchgeführt, erklärten die Gemeindeverantwortlichen.

Abwasserkapazitäten gegeben

Zu den unliebsamen Buy-to-let-Modellen bekräftigte Bauherr und Wiga-Geschäftsführer Jörg Martin Wiehn, dass am Grundstück keine Buy-to-let-Modelle entstehen werden. Bezüglich Wasser und Abwasser hat die Gemeinde bereits Informationen eingeholt. Bürgermeister Walter Kanduth beruhigte, dass seitens der Wasserwerksgenossenschaft Aigen und der Kläranlage Wörschach/Aigen ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen würden.

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news-1780 Thu, 16 Sep 2021 09:17:29 +0200 Blühender Bezirk Liezen https://www.derennstaler.at/detail/die-sieger-der-flora-21-im-ueberblick Auch beim 62. Blumenschmuckbewerb war der Bezirk Liezen wieder stark vertreten. Bei der Schlussveranstaltung in der Stadtwerke-Hartberg-Halle am Donnerstag, dem 9. September wurden die blühendsten Gemeinden und Gärten gekürt.

Ganze 39 Tage war die 12-köpfige Jury dieses Jahr unterwegs um Blumen und Pflanzen zu bewerten. Auffällig waren dabei die große Vielfalt und Experimentierfreudigkeit der Teilnehmer. So gewinnt der eigene Gemüse-, Kräuter- oder Naschgarten immer mehr an Bedeutung. Auch konnten sie eine wachsende Zunahme bei der Auswahl von hitzetoleranten Pflanzen und Klimabäumen feststellen.

Zudem finden Nützlinge wieder ihren notwendigen Unterschlupf und Nahrung, z.B. durch die Vielfalt von Bienen- und Schmetterlingspflanzen und dem Umstand, dass immer mehr Personen auch ein „Wildes Eck“ im Garten haben. Die Ehrung vollzogen Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, der Obmann der steirischen Gärtner und Baumschulen Ferdinand Lienhart und die Blumenkönigin Julia II. „Die Beschäftigung mit dem Blumenschmuck gab vielen Teilnehmern dieses Jahr einen besonderen Halt und Ausgleich. Schon Ralph Waldo Emerson sagte: „Blumen sind das Lächeln der Erde“, dies hat sich hier wieder einmal bewahrheitet“, sagte Gärtnermeister Ferdinand Lienhart.

Als schönste Städte konnten Bad Aussee und Liezen fünf Floras einheimsen, Schladming erhält vier Floras. Die schönsten Märkte sind Haus/Ennstal (fünf Floras) und Öblarn mit vier Floras. Die Katastralgemeinden Donnersbach und Weißenbach/Haus wurden mit fünf Floras ausgezeichnet. Daneben finden sich unzählige Häuser, Balkone, Vorgärten, Bauernhöfe und Gaststätten sowie liebevoll gestaltete Plätze.

Von den insgesamt 693 Preisträgern kommen stolze siebzig aus dem Bezirk Liezen.

Die Sieger der „Flora 21“ im   Überblick:

Unzählige „Floras“ und Auszeichnungen für die blühendsten Orte    und Häuser „erntete“ der Bezirk.

Schönste Stadt: 5 Floras: Bad Aussee in Folge die „Goldene Flora“; Liezen. 4 Floras: Schladming.

Schönste Märkte: 5 Floras: Haus. 4 Floras: Kammern, Öblarn.

Schönste Katastralgemeinde: 5 Floras: Ortsteil Donnersbach v. Irdning Donnersbachtal, Ortsteil Weißenbach v. Haus.

Besondere Leistungen im öffentlichen Bewerb: 1 Flora: Dorfplatz Pruggern mit Brücke u. Ampeln, Gemeinde Michaelerberg-Pruggern.

Balkon-, Terrassen- und Fensterschmuck: Silber: Frau Nicole Erlbacher, Haus; Frau Astrid Erlbacher, Schladming. Bronze: Bettina Erben, Haus; Ingrid Etschbacher, Haus; Angelika Ettlmayr, Öblarn; Museum HochQuellenWasser Wildalpen, Karin Gulas, Wildalpen; Christine Maier, vlg. Pichler, Haus; Andreas Moser, Haus; Hermine Pfusterer, Haus; Brigitte Pichler, Mitterberg-Sankt Martin; Blumenschmuck am Mehrparteienhaus, Georg Pretscherer, Gaishorn am See; Ingrid Ringhofer, Haus; Margarete Speer, Haus; Rosspointner, Inge Stocker, Haus; Margarete Winter-Knaus, Haus. Anerkennung: Josef Haberl, Wald am Schoberpaß.

Häuser mit Vorgarten: Bronze: Gabriele Atzlinger, Mitterberg-Sankt Martin; Walpurga Barazzutti, Michaelerberg-Pruggern; Elfriede Baumann, Wildalpen; Renate Baumann, Kammern im Liesingtal; Alexandra Berger, Weißenbach bei Liezen; Haus Stürzerhäusl, Roswitha Gerhardter, Schladming; Wilma Heiss, Mitterberg-Sankt Martin; Haus Helpfer, Brigitte Helpfer, Pichl; Haus Hochfilzer, Gisela Hochfilzer, Schladming; Josefa Kukula, Öblarn; Tanija Lindner, Mitterberg-Sankt Martin; Fini Nachbagauer, Wildalpen; Maria Peer, Mitterberg-Sankt Martin; Christa Peer, Mitterberg-Sankt Martin; Alexandra Prüggler, Michaelerberg-Pruggern; Andrea Reingruber, Öblarn; Irmgard Reißner, Kammern im Liesingtal; Haus Reiter-Helpferer, Elfriede Reiter, Pichl; Gertraud Ringdorfer, Mitterberg-Sankt Martin; Karoline Roiderer, Mitterberg-Sankt Martin; Genoveva Sandtner, Schladming; Haus Schlager, Renate Schlager, Mandling; Helga Schranz, Mitterberg-Sankt Martin; Elfriede Schwaiger, Michaelerberg-Pruggern; Haus Sieder, Waltraud Sieder, Pichl; Gaby Sumann, Haus; Waltraud Wieser, Haus; Elfriede Zötsch, Kammern im Liesingtal. Anerkennung: Claudia Bicek, Wald am Schoberpaß; Brigitta Gruber, Wald am Schoberpaß; Manfred Gruber, Wald am Schoberpaß; Alfred Hufnagel, Wald am Schoberpaß; Christel Sprung, Kammern im Liesingtal.

Schaugärten: Bronze: Anita‘s Schaugarten, Anita Zach, Öblarn.

Gärten: Bronze: Gerlinde u. Hans Bacher, Liezen; Silvia Birnbaum, Wildalpen; Dorfhotel Mayer, Gudrun Mayer, Mitterberg-Sankt Martin.

Bauernhöfe: Bronze: Greti Gruber, vlg. Linharter, Haus; Agnes Huber, vlg. Rainhaber, Haus; Familie Peer, Weißenbach; Monika Seggl, vlg. Hauf, Haus; Josefine Toblier, Kammern im Liesingtal; Familie Tritscher, vlg. Hörisch, Schladming; Maria Kühberger, vlg. Kohlhuber, Kammern im Liesingtal.

Bauernhöfe in steiler Hang-lage: Bronze: Roswitha u. Josef Gerhardter, Schladming; Silvia u. Anna Maria Kahr, Sölk.

Gaststätten und Hotels:

5 Floras: Höflehner**** Natur- und Wellnesshotel, Gertrude Höflehner, Haus; Panoramahotel Gürtl, Peter Gürtl, Haus; Landhotel Kolb***, Carmela Kolb, Haus. 3 Floras: Felsners Hotel & Restaurant, Franz Felsner, Haus; Gasthof Fink Gerlinde Fink, Wald am Schoberpaß; Cafe-Bäckerei Vasold, Hildegard Lemmerer, Liezen; Poserhof, Familie Lettner, Schladming; Druschhof, Familie Rettenbacher, Schladming; Hotel-Gasthof Taferne, Familie Schmidt, Mandling; Klemmerhof, Margret Seebacher, Schladming; Appartement Kristall, Familie Wieser, Schladming.

Gruppen-, Kinder- und Jugendprojekte:

Blumenschmuck vom Kinderkrippe u. Kindergarten, Marktgemeinde Haus; Müll richtig trennen im Kindergarten, Marktgemeinde Haus; Blumige Muttertagsherzen in der Volksschule, Marktgemeinde Haus; Kräuterwanderung der Mittelschule, Marktgemeinde Haus; Haus der Senioren, Keltischer Baumkreis, Marktgemeinde Haus; Alpenverein Naturfreunde Bergwacht Zirbenprojekt, Marktgemeinde Haus; Blumenschmuck am Wohnblock Am Weißen Kreuz 2/2, Gemeinde Liezen.

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news-1779 Thu, 16 Sep 2021 09:07:41 +0200 Außenseiter-Sieg in Ramsau https://www.derennstaler.at/detail/aussenseiter-sieg-in-ramsau Gegen den Tabellenletzten SV Hall setzte es eine überraschende 0:1 (0:0) Heimniederlage für die Ramsauer.

Das Spiel war von Beginn an von Kampf und Krampf geprägt. Von keiner der beiden Mannschaften war eine spielerische Linie zu erkennen. So kam es auch, dass einziger Höhepunkt ein Lattenschuss nach einem von Thomas Bachler getretenen Freistoß war. Mit einem torlosen Unentschieden ging es in die Kabinen. Nachdem in der 47. Minute ein Schuss von Duran (SV Hall) nur an der Querlatte landete, war es drei Minuten später derselbe Spieler, der mit einem schönen Pass seinen Mannschaftskollegen Nachbagauer bediente. Mit einem gekonnten Schuss aus spitzem Winkel sorgte dieser für das einzige und damit entscheidende Tor dieser Partie. Der weitere Spielverlauf war durch eine Reihe von Auswechslungen geprägt. Ramsau drängte in den Schlussminuten zwar vehement auf den Ausgleich, die Bemühungen kamen aber zu spät. Vielleicht hat man vor Beginn des Spiels zu sehr an die mögliche Höhe des Sieges gedacht und konnte dann den Schalter nicht rechtzeitig umlegen.

Trotz der Niederlage verlor der FC Ramsau in der Tabelle keinen Platz (9.), hat aber in den folgenden beiden Runden 7 und 8 zwei Auswärtsspiele gegen Tabellennachbar Gröbming (Freitags-Spiel am 17. September um 19.30 Uhr) und gegen Öblarn (25. September) zu bestreiten. Gelingt da kein Punktezuwachs nährt man sich bedrohlich der Abstiegszone.

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