Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Thu, 11 Aug 2022 08:32:53 +0200 Thu, 11 Aug 2022 08:32:53 +0200 TYPO3 EXT:news news-2013 Thu, 11 Aug 2022 08:30:25 +0200 Das Chaos schreitet voran https://www.derennstaler.at/detail/das-chaos-schreitet-voran Während Donald Trump seine Wahlniederlage noch immer nicht eingestehen will, scheint es für ihn nun tatsächlich eng zu werden. Neben der Hausdurchsuchung in seinem privaten Anwesen samt Beschlagnahmung von Unterlagen verdichtet sich auch der Verdacht über seine Verantwortung beim Sturm aufs Kapitol. Am Ende des Tages scheint somit ein Prozess gegen Trump gar nicht mehr unwahrscheinlich, und der würde zweifellos zu einer noch stärkeren Spaltung der Vereinigten Staaten führen.

Aber auch die Demokarten mit Präsident Joe Biden haben schon gemütlichere Zeiten gesehen. Angesichts der hohen Inflation und der relativ schlechten Wirtschaftsdaten wird ihnen bei den Wahlen zu Kongress und Repräsentantenhaus im November eine krachende Niederlage vorausgesagt. Dann würde die Umsetzung des demokratischen Programmes wohl endgültig zum Stillstand kommen, schon jetzt rettet man sich ja innerparteilich von einem Kompromiss zum nächsten, um wenigstens Minimalziele zu erreichen.

Alles in allem also keine Voraussetzungen, um einen der beiden Kandidaten bei der nächsten Präsidentenwahl nochmal zu sehen. Es wäre vielmehr zu wünschen, dass sich zwei unverbrauchte Bewerber auf Augenhöhe um das nächste Präsidentenamt duellieren, um vielleicht auch wieder ein wenig die Aufregung aus der amerikanischen Politik zu nehmen. Denn es wäre wünschenswert, wenn wenigstens eine verlässliche Macht auf der politischen Bühne übrigbleibt. Ansonsten sind wir aktuell ja nicht wirklich verwöhnt und mit einer Mischung aus Hilflosen und Amokläufern konfrontiert.

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news-2012 Thu, 11 Aug 2022 08:28:53 +0200 „Es geht um Bürgerrechte“ https://www.derennstaler.at/detail/es-geht-um-buergerrechte Aufbruchstimmung herrschte bei der Bürgerversammlung im Schladminger Congress. Die Initialveranstaltung für die Verlegung eines Erdkabels anstatt der Generalsanierung der 220-kV-Hochspannungsleitung ist der Startschuss für eine gemeindeübergreifende Bewegung.

Am vergangenen Dienstag, dem 9. August, lud die Stadtgemeinde Schladming und die Bürgerinitiative „Fairkabeln Ennstal“ zu einer Bürgerversammlung in den Congress. Trotz später Zustellung des Postwurfs folgten an die 180 Bürger dem Aufruf.

Neben vielen Schladmingern und einigen Gemeinderäten besuchten auch Bewohner aus angrenzenden Gemeinden sowie die Bürgermeister Ernst Fischbacher (Ramsau) und Fritz Zefferer (Mitterberg-Sankt Martin) die Veranstaltung. Bürgermeister Hermann Trinker, Hans-Moritz Pott als Gemeindevertreter und Rechtsanwalt, die Bürgerinitiativen-Gründer Annemarie Nakel und Günter Rettenbacher sowie Fairkabeln-Salzburg-Obmann Franz Fuchsberger nahmen auf der Bühne Platz. Aufgrund der Kurzfristigkeit und Urlaubszeit konnte die Austrian Power Grid (APG) keinen Vertreter schicken. Der Netzbetreiber sicherte Bürgermeister Hermann Trinker jedoch zu, bei einer Folgever­an­staltung teilzunehmen und sich der Diskussion zu stellen.

„Schwierig und prekär“

Die Bürgerinitiative sowie die Gemeindeführung der Stadt Schlad­ming fordern eine Erdverkabelung anstatt der Generalerneuerung der 220-kV-Freileitung der APG zwischen Weißenbach bei Liezen und Wagrain. „Es geht um Bürgerrechte“, eröffnete Bürgermeister Trinker den Abend. „Ich bin guter Dinge, dass noch nicht alles verloren ist und es möglich ist, ein Erdkabel zu bekommen.“ Solange es eine erkennbare Chance gebe, würde er dafür eintreten. Der 1. Vizebürgermeister Hans-Moritz Pott beurteilt die Sache aus juristischer Sicht „schwierig und prekär“.

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die General­erneuerung der Leitung ist laut Behörden nicht erforderlich, das ist bis zum Bundesverwaltungsgericht durchgefochten. Dennoch sehe er eine Chance, an diesem Punkt anzusetzen. „Ich kann nichts versprechen, aber wir werden kämpfen, wenngleich wir rechtlich einen schwierigen Standpunkt haben“, so Pott.

Vollendete Tatsachen

Viele direkte Betroffene fühlen sich zu wenig und vor allem zu spät informiert. Die APG habe das Vorhaben sehr geschickt eingefädelt, sagte Fairkabeln-Ennstal-Mitbegründer Günter Rettenbacher, und sie sei nicht bereit über Alternativen zu sprechen. „Es ist nicht zu verstehen, warum man so über die Bevölkerung drüberfährt, so spät informiert und sich einer modernen Technologie verschließt“, monierte Rettenbacher. Seine Mitstreiterin Annemarie Nakel ist direkt betroffene Anrainerin. Sie habe von der Verhandlung zur Generalsanierung der Freileitung, welche am 12. Juli in Gröbming stattfand, nur zufällig erfahren. Dort sei ihr erst klar geworden, wie wenig Spielraum den Einwohnern eingeräumt werde.

Eine andere Anrainerin wurde erst im Juli per Brief über das Projekt informiert. Vom genauen Verhandlungstermin ist in dem Schrei­ben nicht die Rede. Außerdem versprach man, dass man einen Gesprächstermin vereinbaren werde. „Darauf warten wir bis heute“, ärgert sich die Betroffene. Das Schreiben liegt der Redaktion vor. Auch die Gemeinden wurden erst informiert, als das Projekt in erster Instanz beschlossen war. Das war Ende Oktober 2020.

Momentum geschaffen

Franz Fuchsberger hat den Verein Fairkabeln-Salzburg vor zwei Jahren mitbegründet und die Obmannschaft übernommen. Die Bewegung setzte sich für eine Erdverkabelung der Salzburg-Leitung ein. „Wir gründeten die Initiative zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, als die ersten Baumaßnahmen bereits in Gange waren“, wie Fuchsberger schildert. 13.000 Unterstützer, sogenannte „Fairkabler“, schlossen sich der Initiative an.

„In Salzburg haben wir die Freileitung nicht mehr abwenden können, aber wir haben ein Momentum geschaffen.“ Das Ennstal-Leitung-Projekt sei zwar auch schon weit fortgeschritten, aber es bleibe noch etwas mehr Zeit. Fakt sei: „Ohne Initiativen wird die Leitung wie geplant gebaut“, ist sich Fuchsberger sicher. Ein Erdkabel sei sowohl aus Landschaftsgründen als auch aus gesundheitlichen Gründen die bessere Alternative. Auch wirtschaftlich spreche laut Fuchsberger alles für eine Verkabelung. Unter Berücksichtigung der Betriebs- und Verlustkosten würden sich die höheren Errichtungskosten – je nach Strompreisen – nach einem Bruchteil der Laufzeit amortisieren.

Gemeindeübergreifende Kooperation

Zwar sei seine Gemeinde nicht direkt betroffen, sagte Ramsaus Bürgermeister Ernst Fischbacher, aber „wir sind eine Erlebnisregion. Die Unterstützung der Rams­au ist euch sicher.“ Seinem Amtskollegen aus Mitterberg-Sankt Martin, Fritz Zefferer, ist das Thema ebenso wichtig. „Uns waren die Auswirkungen am Anfang nicht bekannt“, so der Bürgermeister. „Es ist unser politischer Auftrag, dass wir uns als Bürgermeister zusammentun. Ich würde da gerne dabei sein.“ Pilotprojekte für Erdverkabelung müssten über die gesamte Länge der Ennstal-Leitung in Betracht gezogen werden. Dass die APG von ihren Plänen abrückt, könne nur durch Druck aus dem Kollektiv erreicht werden, waren sich die Diskussionsteilnehmer einig. „Ich habe unsere Argumente dem Landeshauptmann mitgeteilt. Er weiß, dass sich Ärger im oberen Ennstal formiert und wir hier am Werken sind“, berichtet der 2. Vizebürgermeister der Stadt Schladming Franz Schaffer (ÖVP). Viele Besucher gaben sich kampfbereit und sicherten dem sich in Gründung befindlichen Verein „Fairkabeln Ennstal“ ihre Unterstützung zu. „Ich bin mir sicher, dass zwei, drei geschickt worden sind, die der APG berichten wie die Stimmung hier ist. Ich glaube das ist auch gut so“, sagt Hans-Moritz Pott. Ein Folgetermin für eine weitere Bürgerversammlung zur Erdverkabelung ist im September anberaumt. „Das Ennstal hat die Chance die erste Region zu sein, die eine Verkabelung bekommt und nicht die letzte, die eine Freileitung hat“, sagt Franz Fuchsberger abschließend.

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news-2011 Thu, 11 Aug 2022 08:27:48 +0200 Niederöblarn: Flugrettung wird auf 24-Stunden-Einsatz erweitert https://www.derennstaler.at/detail/niederoeblarn-flugrettung-wird-auf-24-stunden-einsatz-erweitert Die Landesregierung hat sich gegen Graz und für Niederöblarn entschieden: Der Christophorus 14 wird der zweite Rettungshubschrauber sein, der in der Steiermark rund um die Uhr für den Rettungseinsatz zur Verfügung steht.

Die Engpässe in der notärztlichen Versorgung zwingen zu raschem Handeln. Um den bodengebundenen Rettungsdienst zu entlasten, wurde in einem Notarztgipfel der Ausbau der Flugrettung beschlossen. Neben dem Stützpunkt in St. Michael, der seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2020 von Beginn an im 24-Stunden-Betrieb geführt wird, soll ein weiterer Rettungshubschrauber rund um die Uhr für Einsätze zur Verfügung stehen. In der näheren Auswahl standen die ÖAMTC-Stützpunkte in Graz und in Niederöblarn. In dieser Woche hat sich die steirische Landesregierung nun festgelegt. In einer Presseaussendung heißt es: Sowohl die klimatischen Bedingungen – weniger Nebel als im Grazer Becken – als auch die Entlastung der bodengebundenen Notarztstützpunkte im Ennstal sprechen für den Betrieb in Niederöblarn. Außerdem bestehen im Gegensatz zum Grazer Stützpunkt, der sich am Gelände des Flughafens befindet, keine Hürden flugrecht­licher Natur. Am Flughafen Graz herrsche per Bundesverordnung ein Nachtflugverbot, das auch für Notarzthubschrauber gelte, heißt es von Seiten der steirischen Landesregierung. Diese hat nun ein Umsetzungskonzept für den 24-Stunden-Betrieb des Christophorus 14 in Niederöblarn in Auftrag gegeben.

Ausbau noch in diesem Jahr

Laut Harald Eitner, dem Leiter der Fachabteilung für Katastrophenschutz, kann die Umsetzung noch in diesem Jahr gelingen. Dies sei gerade im flächenmäßig größten Bezirk Österreichs mit seiner schwierigen Topographie ein wichtiger Schritt zur Versorgungssicherheit, so Eitner. Der ÖAMTC arbeitet bereits jetzt „mit voller Kraft daran, den Christophorus 14 für den 24-Stunden-Betrieb vorzubereiten“, sagt der Leiter der ÖAMTC-Flugrettung der Steiermark, Reinhard Kraxner.

Weitere Schritte folgen

Für Landeshauptmann Christopher Drexler ist der zweite nachtflugtaugliche Hubschrauber ein wichtiger Beitrag, „um die notärztliche Versorgung der Steirerinnen und Steirer weiter zu verbessern.“ Auch für Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß ist die Erhöhung der Kapazitäten im Ennstal „ein wichtiger Schritt“, wie sie sagt. Die Inbetriebnahme des Christophorus 14 als zweiter 24-Stunden-Rettungshubschrauber soll jedoch nur ein Teil des Notarzt-Pakets sein. Weitere Maßnahmen will die steirische Landesregierung noch im August präsentieren.

Diese seien auch nötig, wie der SPÖ-Regionalvorsitzende Mario Lindner betont. Der zweite 24-Stunden-Rettungshubschrauber könne nur ein erster Beitrag zur Lösung der Notarztkrise sein. Für eine funktionierende Versorgung brauche es schnelle Reformen im Notarzt-System.

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news-2010 Thu, 11 Aug 2022 08:26:14 +0200 Start frei für Grimming-Gesäuse-Classic https://www.derennstaler.at/detail/start-frei-fuer-grimming-gesaeuse-classic Mit der Grimming-Gesäuse-Classic geht das nächste Oldtimer-Highlight vom 12. bis zum 14. August über die Bühne. Der Start des ersten Wertungstages findet beim Autohaus Laimer in Liezen statt.

Genau zehn Jahre nach dem ersten Eröffnungsabend der Grimming-Gesäuse-Classic lädt die Stadtgemeinde Rottenmann mit Bürgermeister Günter Gangl­ am heutigen Freitag, dem 12. August ab 19 Uhr wieder auf den Rathausplatz zum Eröffnungsabend ein. Dort werden bereits die Startunterlagen ausgegeben und sicherlich das eine oder andere Roadbook von den Teilnehmenden genauestens unter die Lupe genommen. Auch der Gründer der Grimming-Gesäuse-Classic, Helmut Schaupensteiner, wird diesem Abend beiwohnen. Bei Schlechtwetter findet der Eröffnungsabend im alten Gasthaus Hofer (Kultur im Zentrum) statt. Der erste Wertungstag startet auch in diesem Jahr vor der Skoda-Halle des Autohauses Laimer in Liezen, wo bereits die ersten Sonderprüfungen stattfinden werden. Fast schon traditionell endet dieser Tag mit einem Grillabend und Live-Musik im Zentrum von Rottenmann. Nach dem Start des zweiten Wertungstages und einer aufregenden Route durch eine der wohl schönsten Regionen Österreichs findet der Abschlussabend und die Siegerehrung in Aigen im Ennstal statt. Kulinarisch verwöhnt werden die Teilnehmenden in diesem Jahr vom Restaurant Kirchenwirt.

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news-2009 Thu, 11 Aug 2022 08:25:00 +0200 Derbysieg für Landesliga-Absteiger Rottenmann https://www.derennstaler.at/detail/derbysieg-fuer-landesliga-absteiger-rottenmann Der SV Rottenmann besiegt bei seinem ersten Oberliga-Spiel Bad Mitterndorf mit 1:2. FC Schladming setzte sich beim Aufsteiger Thörl durch, ATV Irdning muss eine bittere Heimpleite zum Saisonstart hinnehmen.

Der SV Rottenmann feierte zum Oberliga-Nord-Start in Bad Mitterndorf einen 2:1-Derbysieg und damit gab es gleich zu Saisonbeginn ein Erfolgserlebnis für die neu formierte Mannschaft. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine großteils ausgeglichene Partie, wobei Torchancen auf beiden Seiten dünn gesät waren. In der 38. Minute gingen die Paltentaler durch ein Freistoßtor von Timotej Dodlek mit 0:1 in Führung und das war zugleich auch der Pausenstand. In der zweiten Halbzeit verstärkten die Hausherren den Druck und waren speziell bei Eckbällen immer wieder gefährlich. Nicht ganz dem Spielverlauf entsprechend, erhöhten die Gäste in der 66. Minute nach einem wunderschönen Spielzug durch Youngster Marco Felsner auf 0:2. Neun Minuten später keimte bei den heimischen Fans aber wieder Hoffnung auf, als der eingewechselte Philipp Bacher den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte. In weiterer Folge lag der Ausgleich mehrmals in der Luft. SVR- Schlussmann Salvador Treiber zeigte sich an diesem Tag aber in Bestform und rettete damit seinem Team drei Punkte. Rottenmanns sportlicher Leiter Franz Mandl war nach dem ersten Sieg natürlich zufrieden: „Ein sehr wichtiger Erfolg, besonders auch für die Moral der Mannschaft. Vielleicht war der Erfolg aufgrund der Chancenverteilung glücklich, doch muss man sagen, dass wir wunderschöne Tore erzielten und Bad Mitterndorf am eigenen Unvermögen gescheitert ist. Den größten Erfolg an den drei Punkten hat aber zweifelsohne Tormann Salavdor Treiber.“

Der FC Schladming behielt beim Aufsteiger SV Thörl mit 2:4 die Oberhand. Die WM-Städter starteten überfallsartig in die Partie und führten bereits nach fünf Minuten durch Tore von Johannes Felsner und Christoph Schwarz mit 0:2. Andreas Kriegl gelang in der 8. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2 und nur kurz darauf vergaben die Mürztaler eine Riesenchance auf den Ausgleich. Die Gäste machten es in der 13. Minute besser und erhöhten durch das zweite Tor von Christoph Schwarz auf 1:3. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in Pause. Auch nach Wiederbeginn waren die Ennstaler das spielbestimmende Team, doch dauerte es bis zur letzten Minute, ehe Antonio Solaja das entscheidende 1:4 erzielte. Der Treffer zum 2:4-Endstand für die Hausherren in der Nachspielzeit war nur mehr von kosmetischer Korrektur. Schladmings sportlicher Leiter Werner Krammel war nach dem ersten Saisonsieg natürlich zufrieden: „Wir wussten, dass es in Thörl nicht leicht wird, und gingen dementsprechend fokussiert in das Spiel. Der Erfolg war am Ende dann voll verdient. Zu bemängeln gibt es nur, dass die Mannschaft den Sack nicht schon früher zugemacht hat. Immerhin verzeichneten wir zwei Stangenschüsse und fanden drei hundertprozentige Chancen vor.“

ATV Irdning kam zum Saisonauftakt zu Hause gegen Kindberg/Mürzhofen mit 1:6 schwer unter die Räder. Die Irdninger lagen gegen den Titelanwärter bereits zur Pause mit 0:3 zurück und kassierten nach dem Seitenwechsel drei weitere Treffer. Das Ehrentor der Blau-Weißen erzielte Daniel Adelwöhrer beim Stande von 0:6 in der Schlussminute. Irdnings Sektionsobmann Markus Kriechbaum beschönigte im Gespräch mit dem „Ennstaler“ nichts: „Zweifelsfrei ein Bombenfehlstart von uns. Wir haben letztendlich auch in dieser Höhe verdient verloren. Titelfavorit Kindberg hat seine Klasse eindrucksvoll aufgezeigt.“

Vorschau

Mit dem Heimspiel gegen ATV Irdning steht für Bad Mitterndorf am heutigen Freitag mit Beginn um 18 Uhr das zweite Bezirksderby in Folge auf dem Programm. Nach der bitteren Niederlage gegen Rottenmann wollen die Salzkammerguter heute den ersten Saisonsieg feiern. Philip Bacher ist nach seiner gelb/roten Karte gegen Rottenmann im heutigen Match gesperrt. Auch für Irdning steht einiges auf dem Spiel und das weiß auch Sektionsobmann Markus Kriechbaum: „Wir wollen die Pleite gegen Kindberg/Mürzhofen mit einem Erfolgserlebnis vergessen lassen. So gesehen wird die Mannschaft alles in die Waagschale legen, um zumindest einen Punkt zu holen.“ SV Rottenmann empfängt im ersten Oberligaheimspiel nach dem Landesligaabstieg am heutigen Freitag Pernegg (Beginn 19 Uhr). „Wir wollen nach dem Sieg in Bad Mitterndorf nachlegen und die nächsten drei Punkte holen. Das ist durchaus machbar, denn meiner Meinung nach spielte Krieglach in der vergangenen Saison über seine Verhältnisse“, so der sportliche Leiter Franz Mandl. FC Schladming geht als klarer Favorit in das heutige erste Heimspiel gegen Aufsteiger St. Peter/Kbg. (Beginn 19 Uhr). Der sportliche Leiter Werner Krammel nimmt die Favoritenrolle auch an, doch gibt er zu bedenken: „Aufsteiger sind immer gefährlich. St. Peter hat in der ersten Runde gegen St. Michael immerhin ein Unentschieden erreicht. Mit der nötigen Einstellung werden wir uns aber durchsetzen.“

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news-2008 Thu, 04 Aug 2022 08:19:48 +0200 Geld drucken funktioniert nicht https://www.derennstaler.at/detail/geld-drucken-funktioniert-nicht Die Teuerung ist aktuell das brennendste Problem Europas. Und es wird mit den verschiedensten, leider untauglichen Mitteln versucht dem Preisauftrieb Herr zu werden. Denn Preisdeckel und Unterstützungen mit der Gießkanne sind nicht nur extrem teuer, sondern sie verfehlen auch ihre Wirkung. Daher sollte man grundlegend gegen die Teuerung vorgehen und direkte finanzielle Unterstützungen wirklich nur den Bedürftigsten zukommen lassen.

Die Energiepreise werden sich mittelfristig kaum nach unten bewegen, und sie sind auch durch die Staaten nicht beeinflussbar. Viel wird darauf ankommen, wie stark sich diese Preisanstiege auf andere Produkte übertragen. Schon jetzt ist in vielen Branchen eine deutlich sinkende Nachfrage zu bemerken, weil die Kunden nicht mehr bereit oder in der Lage sind, die aktuellen Preise zu bezahlen. Und diese sinkende Nachfrage führt automatisch auch wieder zu sinkenden Preisen, nicht über Nacht, aber spätestens, wenn die Anbieter mit Umsatzeinbrüchen konfrontiert sind.

Gemeinsam mit steigenden Zinsen und einer reduzierten Geldmenge ist dieses ursächliche Grundgesetz der Marktwirtschaft der einzige Weg aus der galoppierenden Teuerung. Immerhin haben wir 20 Jahre hemmungslose Schuldenpolitik hinter uns, und dass wir erst jetzt die Zeche dafür zahlen müssen, ist eigentlich ein Wunder. Eine weitere Intensivierung dieser falschen Politik wird die Teuerung nur noch stärker antreiben. Geld drucken hat in der Geschichte noch nie funktioniert, und es wird auch diesmal in einem Fiasko enden, auch wenn Notenbank und Politik das Gegenteil behaupten.

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news-2007 Thu, 04 Aug 2022 08:18:10 +0200 Schladming fordert Erdverkabelung https://www.derennstaler.at/detail/schladming-fordert-erdverkabelung Neue Masten, neue Seile – die Austrian Power Grid plant die Ennstal-Leitung zu erneuern. Ein lediglicher Tausch ist manchen Schladmingern zu wenig. Eine Bürgerinitiative sowie die Gemeinde fordern die Verlegung eines Erdkabels.

Wie berichtet, soll die 220-kV-Leitung der Austrian Power Grid (APG) durch das Ennstal general­erneuert werden. Sämtliche Komponenten wie Masten, Seile und Fundamente werden ausgetauscht und das bestehende Einfachseil wird durch ein Zweier-Bündel ersetzt. Dadurch erhöht sich die Übertragungsleistung. Damit es zu keiner Verschlechterung bei der elektromagnetischen Strahlung für Wohnhäuser kommt, erhöhen sich die Masten um bis zu zehn Meter. Der Trassenverlauf soll exakt der selbe bleiben, ein Erdkabel ist nicht angedacht. Laut dem Land Steiermark und dem Bundesverwaltungsgericht ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Projekt erforderlich. Am 12. Juli fand die elektrotechnische und gesundheitliche Verhandlung in Gröbming statt. Einige Betroffene gaben ihre Einsprüche und Stellungnahmen ab, mit einem Bescheid ist im Herbst zu rechnen. Die Erneuerung der Freileitung soll zwischen 2025 und 2027 umgesetzt werden.

Bürgerinitiative für Erdkabel

In Schladming formiert sich nun eine Bürgerinitiative, die für eine Erdverkabelung eintritt. Der Verein „Fairkabeln Ennstal“ befindet sich derzeit in Gründung. Eine der treibenden Kräfte ist Günter Rettenbacher vom Hotel Druschhof in Schladming. „Die Bevölkerung ist nicht informiert und die Betroffenen wissen nicht, dass es Alternativen gibt“, betont Rettenbacher. „Auf diese Diskussion geht die APG allerdings nicht ein. Das ist für sie tabu. Es wäre grob fahrlässig den Generationen nach uns gegenüber, jetzt nicht zu diskutieren. Denn die müssen das Erbe für die nächsten 80 bis 100 Jahre antreten“, erklärt Günter Rettenbacher sein Engagement. Zwei seiner Mitstreiter sind der ehemalige Hauser Gemeinderat Heinz Leitner und der Schladminger Gemeinderat Richard Walcher. Nachdem die Trassenführung gleich bleibt, würde die APG einer UVP ausweichen, mutmaßt Heinz Leitner. Das Projekt müsse jedoch genauer beleuchtet werden, denn die Leitung wurde vor über 70 Jahren unter vollkommen anderen Voraussetzungen errichtet.

Alternativen aufzeigen

Gemeinsam mit der Stadtgemeinde Schladming initiierten die Verantwortlichen eine Bürgerversammlung, welche am kommenden Dienstag, dem 9. August, im Schladminger Congress stattfindet. „Die Totschlagargumente, ein Erdkabel sei zu teuer und technisch nicht durchführbar, stimmen überhaupt nicht“, ist sich Richard Walcher sicher, weswegen man am Dienstag Alternativen aufzeigen möchte, die „im 21. Jahrhundert Stand der Technik sind“. Auch die Stadtgemeinde Schladming pocht auf eine Verkabelung unter der Erde. „In erster Linie geht es mir um das Ortsbild und die touristische Zukunft des Ortes“, sagt Bürgermeister Hermann Trinker und wünscht sich mehr Informationen von der APG zum Thema Erdkabel: „Was ist möglich und was kostet es?“ Auch müssten Überlegungen erlaubt sein, ob nicht eine gemeinsame Trassenführung mit der ÖBB sinnvoll wäre und Synergien genutzt werden könnten.

Kein Argument für Freileitung

Zum Diskussionsabend am Dienstag ist auch Gründer und Obmann des Vereins „Fairkabeln“ aus Salzburg, Franz Fuchsberger, eingeladen. Fuchsberger beschäftigt sich schon jahrelang mit dem Thema Erdverkabelung. Er sagt: „Es gibt überhaupt kein Argument für eine Freileitung.“ Der Eingriff sei minimal umweltinvasiv, zwei Künetten mit maximal 1,5 Meter Breite und Tiefe würden für die Verlegung genügen. Zudem seien die Kabel abgeschirmt und enger beisammen als bei einer Freileitung, was ein viel geringeres elektromagnetisches Feld zur Folge habe. „Wenn man genau über der Künette steht, misst man die gleiche Strahlenbelastung im Körper, als wenn ich in 70 Meter Entfernung zur Freileitung stehe. Drei Meter neben der Erdkabeltrasse ist sie kaum noch messbar.“ Je nach Geländegegebenheiten ist eine Erdverkabelung um das acht- bis 15-fache teurer. Man müsse das in Relation zu den laufenden Kosten setzen, denn die Übertragungsverluste seien bei einer Freileitung um ein Vielfaches höher, erklärt Franz Fuchsberger. Demnach würden sich die höheren Investitionskosten nach 20 bis 25 Jahren amortisieren. Neben den wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen dürfe auch das Landschaftsbild nicht außer Acht gelassen werden: „Die Freileitungen passen überhaupt nicht mehr in unsere Zeit. Als Tourismusland vermarkten wir international die Schönheit unserer Landschaft, gleichzeitig verschandeln wir sie uns mit immer mehr Leitungen.“

Keine Zeit für Alternativen

Wenn man die Klimaziele der österreichischen Bundesregierung erreichen möchte, dürfe man keine Zeit verlieren, sagt APG-Sprecher Stefan Walehrach. „Allein die neue Trassenfindung für ein Erdkabel, würde das Projekt um etliche Jahre zurückwerfen. Diese Zeit haben wir schlichtweg nicht“, so Walehrach. Aufgrund der geopolitischen Situation, der Klima- und Energiekrise sei eine sichere Stromversorgung aus nachhaltigen Energiequellen wichtiger denn je. Dem höheren Übertragungsverlust von Freileitungen widerspricht Walehrach: „Der ist nicht höher als bei Erdkabeln.“ Auch bei der Freileitung werde die modernste Technik eingesetzt. Außerdem gebe es bei Erdkabeln im Hochspannungsbereich keine Langzeiterfahrung. Bei der Bürgerversammlung kann von der APG aus Termingründen niemand vom Projektteam teilnehmen. Man sei aber mit der Gemeindeführung in Kontakt und strebt einen Termin nach den Sommerferien an.

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news-2006 Thu, 04 Aug 2022 08:16:59 +0200 Klostermarkttage im Stift Admont https://www.derennstaler.at/detail/klostermarkttage-im-stift-admont Nach einer Corona-bedingten Pause können die Klostermarkttage heuer wieder stattfinden. Rund 50 Aussteller präsentieren ihre Produkte vom 12. bis zum 14. August im Rosarium des Benediktinerstiftes Admont.

Die Klostermarkttage haben sich schon längst zu einem Fixpunkt im jährlichen Veranstaltungsprogramm des Benediktinerstiftes Admont etabliert. Nach einer zweijährigen, pandemiebedingten Pause kann die Großveranstaltung heuer wieder mit einem umfangreichen Rahmenprogramm stattfinden. Über 50 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren selbst hergestellte Produkte für Leib und Seele. Mit dabei: Stift Schlierbach, Stift St. Paul, Benediktinerstift Plankstetten, die Gesäuse-Partner und der Biobäcker aus St. Florian.

Rahmenprogramm und Exklusivshows

Neben dem bunten Markttreiben erwartet Besucher und Besucherinnen ein spannungsreiches und abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Am Freitag, dem 12. August, sorgen die „Strubbis“ für stimmige, musikalische Unterhaltung. Am Samstag, dem 13. August, spielen „Die Ennstaler“ auf und von 13 bis 15 Uhr ist das Radio Grün-Weiß live zu Gast, um Musikwünsche zu erfüllen. Am Sonntag, dem 14. August, findet nach der Hl. Messe um 10 Uhr der traditionelle Frühschoppen des Musikvereins Admont-Hall statt. Im Anschluss musiziert die „Brodjaga Musi“. Durch das Programm führt Harry Prünster, der ab 20 Uhr mit seiner Exklusiv-Show „Lachen ist die beste Medizin“ die Gäste im Stiftskeller unterhalten wird.

Auch für kleine Besucher gibt es an allen drei Tagen spannende Attraktionen, wie Kinderschminken, Kreativ-Stationen und eine Schatzsuche. Führungen und Sonderprogramme im Museum finden jeweils von 9 bis 17 Uhr statt.

Tickets für den Witze-Abend mit Harry Prünster erhalten Sie unter events@stiftadmont.at oder telefonisch unter 03613/2312-605.

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news-2005 Thu, 04 Aug 2022 08:15:46 +0200 50 Jahre „Bad“ Mitterndorf https://www.derennstaler.at/detail/50-jahre-bad-mitterndorf Wenn „Miglon“ und „Schab“ mitten im Sommer ausrücken, kann dies nur zu einem besonderen Anlass sein. Die Großgemeinde feierte ein Jubiläum und der ganze Ort war mit dabei.

Seit einem halben Jahrhundert darf „Mitterndorf“ den Namenszusatz „Bad“ verwenden. Bad Mitterndorf war der erste Ort Österreichs, dem gleichzeitig alle drei natürlichen Heilfaktoren (Heiltherme, -moor und -klima) anerkannt wurden. Damit gewann die Gemeinde immer mehr an touristischer und wirtschaftlicher Bedeutung und erlangte überregionale Bekanntheit. Zur Urkunden­übergabe 1972 gab es ein großes Fest mit Höhepunkten wie einer Flug- und Reitschau. Heute wie damals wurden die Feierlichkeiten mit einem Festumzug umrahmt.

Über 30 Vereine und Körper­schaf­ten – vom Bienenzuchtverein über die verschiedenen Sportvereine bis hin zur Hundeschule sowie Mit­arbei­ter der Österreichischen Bundes­forste – nahmen am Umzug teil. Ausgehend vom Parkplatz der Tauplitzalm-Alpenstraße in Richtung Bierzelt der Freiwilligen Feuerwehr Bad Mitterndorf, präsentierten sich die mehr als 300 Mitwirkenden den interessierten Zuschauern entlang der Straße mit ihren teils aufwendig dekorierten Umzugswägen.

Im Ortszentrum wurden die Um­zugsteilnehmer von Moderator Peter Kögler begrüßt und vorgestellt. Neben einigen Ehrengästen reisten auch Abord­nungen aus den beiden Partner­gemeinden Röttingen und Iklad zu den Jubiläums­feierlichkeiten an, allen voran die Bürgermeister Hermann Gabel und Jószef Ungi.

Bei einem abschließenden Festakt in der Grimminghalle wurde mit Bildmaterial von den Feierlichkeiten im Jahre 1972 ein Blick in die Vergangenheit geworfen. Mit den Aufnahmen aus dem Archiv von Siegfried Saf, dem damaligen, langjährigen Bürgermeister Bad Mitterndorfs, nahm Manfred Fuchs die Zuseher auf eine unterhaltsame Zeitreise mit.

Vizebürgermeister Kurt Edlinger gab den Gästen Einblick in die touristischen, kulturellen und infrastrukturellen Entwicklungen der vergangenen Jahre.

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news-2004 Thu, 04 Aug 2022 08:14:19 +0200 TC Bad Aussee 1 krönte sich zum Meister in der 1. Klasse https://www.derennstaler.at/detail/tc-bad-aussee-1-kroente-sich-zum-meister-in-der-1-klasse Landesligaaufstieg für Gröbmings Damenteam

Mit zwei Siegen in den Nachtragsspielen gegen P2 Tenniscenter 1 und der SG Bad Mitterndorf/Tauplitz sicherte sich Bad Aussee 1 vor ATV Irdning 3 den Meistertitel in der 1. Klasse. Für den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte seit vielen Jahren zeichneten David Otter, Armin Schönauer, Michael Haupt, Armin Gasperl, Bernhard Pilz, Philipp Kinsky, Leon Haupt, Mark Schranz, Christian Köberl ,Daniel Rossi und Henry Zick verantwortlich. Bei Mannschaftsführer David Otter und seinen Teamkollegen war die Freude über den Wiederaufstieges in die Landesliga B natürlich groß: „Ich denke, wir werden auch in der Landesliga eine gute Figur machen. Vielleicht verstärken wir uns ja auch noch mit einem Legionär“, so Otter.

Auch in den übrigen Klassen ging die Meisterschaft zwischenzeitlich zu Ende. In der 2. und 3. Klasse A holten sich TC Gröbming 1 und SU Wörschach 1 mit je sechs Siegen in ebensovielen Spielen souverän die Meistertitel. Mit einer sehr jungen Mannschaft schaffte ATV Irdning 3 in der 4. Klasse A auf Anhieb den Aufstieg in die nächsthöhere Liga. Über den Titelgewinn in der 5. Klasse konnte sich SV Trieben Tennis 1 freuen. Mit sechs Siegen und einem Unentschieden blieben die Magnesitstädter in der abgelaufenen Saison ungeschlagen.

Starke Leistungen zeigten auch die Tennis-Damen des Bezirkes Liezen in der diesjährigen Meisterschaft. Neben dem tollen 2. Platz von SU Wörschach 1 in der Landesliga A hatten in der 1. Klasse A mit TC Gröbming 1 und Wörschach 2 zwei Ennstaler Mannschaften die Nase vorne. In der 2. Klasse A sicherte sich UTC Aich/Assach den Platz an der Sonne und in der 3. Klasse gab es für den Bezirk Liezen durch TV Hall 1 einen 2. Rang.

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news-2003 Thu, 28 Jul 2022 08:46:14 +0200 Trügerische Hoffnung https://www.derennstaler.at/detail/truegerische-hoffnung Obwohl die Fallzahlen steigen und eigentlich schon wieder ein einigermaßen besorgniserregendes Niveau erreicht haben, ist das Thema Corona weitgehend aus dem Alltag verschwunden. Das liegt einerseits an den zahlreichen anderen Sorgen, die uns aktuell beschäftigen, und andererseits an den meist sehr milden Verläufen der Krankheit. Wir stecken uns also sehr leicht an, aber in aller Regel passiert nicht wirklich etwas. Die Pandemie ist damit auf dem Weg, wie eine normale Grippe betrachtet zu werden. Dieser Grundgedanke führte wohl auch zur weitgehenden Abschaffung der Quarantänebestimmungen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, darüber lässt sich trefflich streiten und die Meinungen gehen weit auseinander. Nachdem das Testen aber weitgehend abgeschafft ist, sind wohl auch mit Quarantäne die allermeisten Infizierten ganz normal unterwegs. Die neue Regelung macht also keinen großen Unterschied.

Sollte allerdings wieder eine gefährlichere Mutation des Virus auftauchen, wird es jetzt noch schwerer werden, die Bevölkerung von neuen Maßnahmen zu überzeugen. Allein schon aufgrund des innenpolitischen Kleinkrieges der letzten Tage hat niemand mehr Lust, sich mit dem Thema zu beschäftigen und das wird sich auch kaum noch ändern. Das letzte gesundheitspolitische Vertrauen hat die Politik verspielt, jetzt bleibt nur mehr die Hoffnung, dass die Krankheit tatsächlich weitgehend harmlos bleibt und im Winter keine neue Variante auftaucht. Aber diese trügerische Hoffnung hatten wir schon öfter.

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news-2002 Thu, 28 Jul 2022 08:45:08 +0200 Bezirk Liezen: Kinderbetreuung derzeit abgesichert https://www.derennstaler.at/detail/bezirk-liezen-kinderbetreuung-derzeit-abgesichert Eine Frühwarnung erging kürzlich an alle Eltern in der Steiermark: Die Kinderbetreuung könne ab Herbst nicht mehr garantiert werden. Für den Bezirk Liezen gibt es derzeit Entwarnung.

Die Steiermark ist Schlusslicht in der Kinderbetreuung, wie die aktuellen Daten von Statistik Austria zeigen. Dies betrifft vor allem die Betreuung der unter Dreijährigen. Insgesamt stehen im Bezirk Liezen 294 Kinderkrippenplätze und 2061 Kindergartenplätze zur Verfügung. Viele der Betreuungseinrichtungen werden von den Gemeinden selbst betrieben, einige durch Trägervereine. Der Fachkräftemangel macht jedoch auch vor dem Bereich Kinderbetreuung nicht Halt, viele offene Stellen können nicht mehr besetzt werden. Die vier Trägerorganisationen – Diözese Graz-Seckau, GIP, Rettet das Kind und WIKI – machten kürzlich in einem Brief, welcher an alle Eltern der Steiermark ging, auf die prekäre Situation aufmerksam. „Wenn wir kein Personal haben, können wir eine Betreuung nicht mehr garantieren, deshalb wollen wir die Eltern früh genug vorwarnen“, erklärt Christian Leitner, Geschäftsführer von WIKI. Im Großraum Graz sei die Situation besonders angespannt. Für den Bezirk Liezen gibt es derzeit noch Entwarnung. WIKI betreut in der Region fünf Kindergärten und sechs Kinderkrippen. Insgesamt stehen 24 Elementarpädagoginnen und 25 Kinderbetreuerinnen zur Verfügung. Derzeit sucht die Trägerorganisation lediglich eine Kinderbetreuerin in Trieben. Die Personalsituation gestalte sich im Bezirk unterschiedlich: Im Liesingtal sei es schwieriger Personal zu finden als im Ennstal. Die Vormittagsbetreuung lasse sich gut abdecken, Schwierigkeiten gäbe es eher in der Nachmittagsbetreuung. WIKI versucht dem mit mehr Vollzeitstellen entgegenzuwirken.

Alle Gruppen offen

Die Diözese Graz-Seckau führt im Bezirk Liezen sieben Kindergärten und eine Kinderkrippe mit insgesamt 15 Gruppen. Die 272 Kinder werden von 39 Mitarbeitern betreut. „Für das Ennstal im Konkreten gehen wir davon aus, dass wir im Herbst alle Gruppen, wie mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten vereinbart, öffnen können“, sagt Alexandra Strohmeier-Wieser, pädagogische Leiterin des Referats für Elementarpädagogik der Diözese. Gleichzeitig appelliert sie an die Politik: „Die Politiker fordern wir auf, die Krippe und den Kindergarten endlich aufzuwerten und die nötigen personellen und finanziellen Ressourcen für alle Kinder zur Verfügung zu stellen!“ Für das Personal brauche es eine gute Begleitung. Deswegen setzt die Diözese ab Herbst eine Regionalleitung im Ennstal ein. Sie ist das Bindeglied zwischen Einrichtungen, Pfarren, Gemeinde, Land usw. und sorgt für eine gute Vernetzung und Kommunikation mit den unterschiedlichen Stakeholdern. Den Leitungen in den Kinderbetreuungseinrichtungen stärkt sie den Rücken. Begleitend dazu bietet der Trägerverein Supervision und Coachings an. 

Konsequenzen

Drohe ein akuter Personalnotstand, sind sich die vier Trägervereine sicher, hätte dies folgenschwere Konsequenzen für die gesamte Kinderbildung. „Im schlimmsten Fall müssen wir Öffnungszeiten reduzieren, Ganztagesplätze auf Halbtagesplätze herabsetzen oder einzelne Gruppen sogar schließen“, so Leitner von WIKI. In einem gemeinsamen offenen Brief haben sich die Trägerorganisationen auch an die Vertreter aller Parteien im steirischen Landtag gewandt. Denn hinzu kommt, dass mit September die zweijährige Ausnahmegenehmigung für die Anstellung von Personen mit facheinschlägiger Ausbildung des Landes Steiermark ausläuft und Personal, das seither per Dispens (z. B. Lehrer als Nachmittagsbetreuer) angestellt wurde, nicht mehr länger beschäftigt werden darf.

„Keine Panik“

„In der Elementarpädagogik müssen wir rasch handeln, dennoch verwehre ich mich dagegen, Eltern sowie Pädagogen vorschnell in Panik zu versetzen. Die Gespräche über die notwendigen Maßnahmen laufen. Wir werden niemanden zurücklassen und die Ergebnisse rechtzeitig vor dem Herbst präsentieren“, sagt ÖVP-Landesrat Werner Amon. Kritik kommt von den Freiheitlichen: Die von den Trägerorganisationen verlangte Verlängerung der Übergangslösung könne nur als Notlösung angesichts eines größeren strukturellen Problems gesehen werden. „Die Politik muss die vorhandenen Missstände an der Wurzel packen, und das sind nun einmal primär schlechte Entlohnung und nicht zufriedenstellende Rahmenbedingungen. Ein rasches Treffen aller Fraktionen mit den Trägerorganisationen und den maßgeblichen Experten der Bildungslandschaft ist ein Gebot der Stunde. Dort müssen dann rasch Lösungen erarbeitet werden“, so FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Stefan Hermann.

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news-2001 Thu, 28 Jul 2022 08:44:02 +0200 Stift Admont unter den besten Reisezielen der Welt https://www.derennstaler.at/detail/stift-admont-unter-den-besten-reisezielen-der-welt Das Benediktinerkloster in Admont erhielt den Travellers‘ Choice Award von TripAdvisor. Die Touristikwebsite verleiht diese Auszeichnung jährlich nur den besten 10 Prozent der auf TripAdvisor eingetragenen Unternehmen.

Die US-amerikanische Touristikwebsite „TripAdvisor“ zählt zu den weltweit größten Empfehlungsplattformen, die individuelle Erfahrungsberichte von Reisenden online zur Verfügung stellen. Jedes Jahr verleiht TripAdvisor die Travellers‘ Choice Awards an die weltweit beliebtesten Reiseziele, Hotels, Restaurants und Freizeitanbieter. Zu den diesjährigen Gewinnern zählt das Benediktinerstift Admont, das sich nun zu den „besten Reisezielen der Welt“ zählen darf. Diese Auszeichnung basiert auf den zahlreichen positiven Bewertungen, die das Benediktinerstift innerhalb der letzten zwölf Monate auf TripAdvisor erhalten hat. Darunter ist zu lesen:

„Ein Stift, das man gesehen haben sollte. Tolle Ausstellung gemischt mit toller Technik. Und die Bibliothek raubt einem die Sinne. :)“

„Sensationell!!! Einfach nur beeindruckend! Jederzeit wieder und danke auch für die tolle Führung, die wir hatten.“

„Das Stift Admont dürfen Sie keinesfalls versäumen. Die Klosterbibliothek ist eine Sehenswürdigkeit erster Klasse, die weiteren Ausstellungen ausgezeichnet. Genügend Zeit einplanen!“

„Das Stift Admont sollte man einmal im Leben besuchen. Bei mir war es heute das dritte Mal, noch immer finden sich neue Schätze, die entdeckt werden können.“

Schönste Bibliothek der Welt

Neben dem Travellers‘ Choice Award darf sich das Benediktinerstift Admont noch über eine weitere Auszeichnung freuen: „Alex & Books“, eine Online-Plattform für Buchempfehlungen, Buchvorstellungen und Lesetipps mit 339.000 Followern auf Instagram, hat zum Ranking der weltweit schönsten Bibliotheken aufgerufen. Das Ergebnis: Die Stiftsbibliothek Admont belegt den ersten Platz unter den weltweiten Teilnehmern. Eine Auszeichnung, durch die man sich „geehrt fühlt“, wie Abt Gerhard Hafner mitteilt: „Die Stiftsbibliothek mit ihrer gewaltigen Raumgröße, den wertvollen Büchern, Fresken, Skulpturen und Reliefs zählt zu den bedeutendsten Kulturschätzen, wie diese Auszeichnung einmal mehr zum Ausdruck bringt. Wir Mönche sehen unsere Aufgabe darin, dieses barocke Wunderwerk für die Nachwelt zu erhalten und zu bewahren.“

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news-2000 Thu, 28 Jul 2022 08:42:28 +0200 Almlammfest: In Haus dreht sich alles rund ums Schaf https://www.derennstaler.at/detail/almlammfest-in-haus-dreht-sich-alles-rund-ums-schaf Einer der Höhepunkte des Sommerbetriebes am Hauser Kaibling bildet das Steirische Almlammfest, das am Sonntag, dem 31. Juli, bereits zum 13. Mal stattfindet.

In den Sommermonaten pflegen die Schafe und Ziegen die Skipisten des Hauser Kaiblings und sind für die Gäste der Region eine Attraktion. Ein Höhepunkt des steirischen Almlammfestes ist der Einzug von mehr als 400 Schafen auf das Festgelände am Zielstadion des Hauser Kaiblings – professionell angeführt von den zwei Schäferinnen Christina Ziegerhofer und Manuela Gessl. Die Enns­taler Bäuerinnen verwöhnen die Gäste mit Spezialitäten rund um das Ennstal-Lamm sowie mit regionaltypischen süßen und sauren Krapfen, darunter auch die besonders beliebten Steirerkrapfen.

Das Almlammfest startet um 9.30 Uhr mit einem Wortgottesdienst mit den „Weißenbacher Sängern“. Es folgt um 10 Uhr die Eröffnung und Begrüßung mit anschließendem Frühschoppen mit der Marktmusikkapelle Haus im Festzelt. Der Einzug der Schäferinnen mit der Herde erfolgt dann um 11 Uhr sowie die Präsentation des Kulinariums. Am Nachmittag unterhält die „Wetterloch Blos“ die Gäste. Um 16.30 Uhr gibt es die große Verlosung der Hauptpreise. Das umfangreiche Rahmenprogramm umfasst eine Ausstellung rund ums Schaf und Schafprodukte sowie eine Präsentation steirischer Weine. Für die kleinen Besucher wird eine Hüpfburg, Ponyreiten, Basteln und Schminken geboten.

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news-1999 Thu, 28 Jul 2022 08:40:40 +0200 SC Geomix Liezen gewann den 2. „Der Ennstaler“-Bezirkscup https://www.derennstaler.at/detail/sc-geomix-liezen-gewann-den-2-der-ennstaler-bezirkscup Der Landesligist setzte sich in einem würdigen Finalspiel  gegen Bad Mitterndorf durch.

Mit einem 5:2-Finalsieg gegen Bad Mitterndorf kürte sich SC Geomix Liezen am vergangenen Montag im Grimmingstadion in Bad Mitterndorf zum „Der Ennstaler“-Bezirkscupsieger 2022. Vor der stolzen Kulisse von 400 Zuschauern gingen die Grün-Weißen bereits in der 2. Minute in Führung und verzeichneten damit einen Start nach Maß. Nach einem Eckball war der aufgerückte Innenverteidiger Bernd Rindler zur Stelle und köpfelte wuchtig zum 0:1 ins gegnerische Tor. Die Freude bei den mitgereisten Liezener Fans über das schnelle Tor währte aber nur kurz, denn bereits drei Minuten später glich Jonas Reiter nach einem herrlichen Zuspiel von Christoph Gassner mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 1:1 aus. Nach dem turbulenten Beginn spielte sich das Geschehen in der nächsten Viertelstunde meist im Mittelfeld ab. Erst nach gut 20 Minuten kam wieder richtig Leben ins Spiel. Zunächst brachte Romario Cekaj nach einem idealen Stanglpass von Josip Cipric das Leder aus drei Meter Entfernung nicht im Mitterndorfer Gehäuse unter. Nur zwei Minuten später machten es die Gäste aber besser. Neuzugang Romario Cekaj nahm am Sechzehner ein Zuspiel von Elvin Kanyerere perfekt an und sorgte dann mit einem satten Schuss für die neuerliche Führung. Mit dem 2:1 für den Landesligisten ging es dann auch in die Pause.

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit waren die Hausherren das aktivere Team und kamen auch zu einigen dicken Chancen. Nach einem Freistoß von der linken Seite konnte SC-Tormann Viktor Ganchev beim anschließenden   Superkopfball von Michael Neuper mit einem tollen Reflex den Ausgleich verhindern. Nur kurz darauf war der Gästegoalie bei einem gut angetragenen Freistoß von Mario Lemes abermals zur Stelle und eine Minute später stand Ganchev neuerlich im Blickpunkt, als er eine sogenannte hundertprozentige Möglichkeit der Salzkammerguter mit einer grandiosen Parade zunichte machte. Mit Fortdauer ließ der Elan des Oberligisten aber wieder nach und die Liezener übernahmen zusehends das Kommando. In der 61. Minute fiel  mit dem Tor zum 1:3 durch Elvin Kanyerere dann auch die Vorentscheidung in der Partie. Bad Mitterndorf machte es in der 79. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 durch Armin Flatscher zwar nochmals spannend, doch acht Minuten später war das Match mit dem Treffer des eingewechselten Philipp Danner zum 2:4 endgültig zugunsten der Grün-Weißen entschieden. In der Nachspielzeit wurde Jakob Lugmayr im Strafraum noch unsanft von den Beinen geholt und den dafür verhängten Elfmeter verwertete Josip Cipric souverän zum 2:5-Endstand.

Mit dem Sieg im 2. „Der Enns­taler“-Bezirkscup revanchierte sich der SC Liezen eindrucksvoll für das frühe Ausscheiden im vorigen Jahr. Bad Mitterdorf kann trotz der Niederlage zufrieden sein, denn immerhin stand der Vorjahressieger auch heuer wieder im Finale. Für SC-Liezen-Trainer Slaven Biljesko war der Erfolg verdient: „Bad Mitterndorf hat einen guten Gegner abgegeben. Über die gesamte Spielzeit gesehen waren wir aber die bessere Mannschaft.“ Auch für Bad-Mitterndorf-Coach Rene Ziller ging der Sieg des SC Liezen im Großen und Ganzen in  Ordnung: „Man hat den Unterschied zwischen Ober- und Landesliga gemerkt. Wenn uns aber in der stärksten Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit der Ausgleich gelungen wäre, wer weiß, wie es dann ausgesehen hätte“, so Ziller.

Im Rahmen der Siegerehrung, bei der Mitorganisator Werner Rohrer auch die zwei Bad Mitterndorfer Vizebürgermeister Kurt Edlinger und Herbert Hansmann begrüßen konnte, durfte Sieger SC Geomix Liezen neben dem Pokal auch 3500 Euro in Empfang nehmen. Der unterlegene Finalist Bad Mitterndorf konnte sich immerhin noch über 1500 Euro freuen. Zum „Man of the Match“ wurde von der Jury Jakob Lugmayr vom SC Liezen gewählt.

Wie auch im Vorjahr kommen die Eintrittsgelder der Spiele einem karitativen Zweck zugute. Auch die Schiedsrichter der Staffel Enns haben sich wieder in den Dienst der guten Sache gestellt und einen Teil ihrer Gagen gespendet. Zum Abschluss bedankte sich Werner Rohrer ganz besonders bei den Sponsoren für die großzügige Unterstützung. Wie der „Ennstaler“-Mitarbeiter betonte, wäre eine Durchführung des „Der Ennstaler“-Bezirkscups ohne diese Gönner in dieser Form nicht möglich. Folgende Firmen haben den Cup unterstützt: ABM Ardning, Dachdeckerei und Spenglerei Wilfried Steiner, Autohaus Danis Liezen, Steiermärkische Sparkasse, Bäckerei Steffl-Bäck, Zimmerei Jürgen Schachner, Petutschnig Fassaden, Wieser – Wir leben Handwerk, RE Gmbh Erich Reisinger Tischlerei und Fenstersanierung. Der gelungene Bezirkscup wird im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

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news-1998 Thu, 21 Jul 2022 08:20:59 +0200 Vorwahlkampf https://www.derennstaler.at/detail/vorwahlkampf Nach der doch etwas überraschenden Kür von Walter Rosenkranz als Präsidentschaftskandidat der FPÖ fragt man sich, ob tatsächlich eine Chance besteht, diese Wahl zu gewinnen. Amtsinhaber Van der Bellen ist immerhin recht beliebt und wird von mehreren Parteien offen unterstützt, der Sieg wird ihm also kaum zu nehmen sein. Dass die Freiheitlichen trotzdem einen eigenen Kandidaten aufstellen, ist demokratiepolitisch trotzdem begrüßenswert und gibt ihnen die Chance, einen breiten Vorwahlkampf zu führen. Nachdem Van der Bellen wohl kaum in größerem Umfang mit der Regierungslinie auftreten wird, ist Kritik an derselben die klare Strategie der Freiheitlichen. Sie werden die Themen Teuerung, Corona, Russland-Sanktionen und Migration weitgehend alleine bespielen können und sich dabei als klare Opposition positionieren. Die SPÖ und die Neos, die in diesem Wahlkampf keine Rolle spielen werden, sind dann nur auf den Zuschauerrängen.

Für diese Rolle ist Walter Rosenkranz auch der geeignete Mann. Er gilt als eher gemäßigt und wird eben eine ähnliche Rolle spielen wie seinerzeit Norbert Hofer. Außerdem kommt ihm natürlich sein bisheriger Job als Volksanwalt zugute, in der er schon in der Vergangenheit mit Themen wie Teuerung und Coronamaßnahmen beschäftigt war. Er wird das ausnutzen, um sich als glaubwürdiger Vertreter des kleinen Mannes zu positionieren. Auch wenn es also nicht für einen Wahlsieg reichen wird, kann es Rosenkranz gelingen, die FPÖ für die nächsten anstehenden Wahlen in eine gute Ausgangsposition zu bringen.

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news-1997 Thu, 21 Jul 2022 08:19:41 +0200 Kaserne Aigen: Umfassende Sanierung bis 2028 https://www.derennstaler.at/detail/kaserne-aigen-umfassende-sanierung-bis-2028 Bis Ende 2028 wird die Kaserne Fiala-Fernbrugg einer Generalsanierung unterzogen. Auch zahlreiche neue Arbeitsplätze werden damit geschaffen.

Die Sanierung des Fliegerhorstes Aigen ist längst notwendig. Schritt für Schritt werden nun einige Baumaßnahmen bis Ende 2028 umgesetzt. Das Verteidigungsministerium nimmt dazu über 50 Millionen Euro in die Hand. Damit ist die Kaserne Fiala-Fernbrugg für die nächsten Jahrzehnte abgesichert. Das Infrastrukturpaket sieht dabei einerseits mehrere Gebäudesanierungen sowie Wegebauten und Neuerrichtungen vor. Zu den baulichen Maßnahmen gehören unter anderem eine Leichtmetallhalle zum Unterstellen der Kraftfahrzeuge, zusätzliche Gebäude für die Staffel, für den Flugsimulator sowie Räumlichkeiten für Personal und Technik. Auch eine technische Adaptierung der Flugpiste mit neuer Pistenbefeuerung für diverse Anflugverfahren ist im Plan. Der Bau des neuen Straßen- und Parkplatzsystems ist bereits weit fortgeschritten, die Hallensanierung erfolgt dann im Herbst, die Erneuerung der Gebäude wird in den kommenden Jahren sukzessive umgesetzt. In weiterer Folge werden auch die Küche sowie Unteroffiziersmesse vergrößert und erneuert. Im Hubschraubersystembereich kommt es ebenso zu einer Erweiterung. Auf rund 3500 Quadratmetern finden sich dann Wartungshallen, Werkstätten, Lagerräumlichkeiten und Büros. Der Sanierungsplan sieht auch ein neues Sicherheitssystem bei der Wache vor, ebenso wie eine adäquate Kasernenumzäunung. Innerhalb der Kaserne wird es außerdem einen eigenen erhöhten Sicherheitsbereich geben, in den nur wenige Mitarbeiter Zutritt haben werden. Dies einerseits zum Schutz eingebauter Geräte, welche sensible Daten enthalten, zum anderen wird hier auch die Bewaffnung untergebracht sein. „Durch die gute Vorarbeit der vergangenen drei Minister und den persönlichen Einsatz von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner für das Bundesheer ist es gelungen, die Kaserne Aigen für die kommenden Jahrzehnte – durch den Ankauf der neuen Hubschraubermodelle sowie die umfassende Sanierung – abzusichern“, freuen sich die Personalvertreter, die Vizeleutnants Heimo Maringer und Uwe Kammerlander. Auch hoffen die beiden, dass sich der neue steirische Landeshauptmann Christopher Drexler, genauso wie sein Vorgänger, für den Erhalt der Kaserne einsetzen wird.

Energieautark

Laut Vorgaben des Bundesministeriums soll der komplette Fliegerhorst künftig auch energieautark sein. Dabei setzt man auf erneuerbare Energie. Das Bundesheer rüstet sich österreichweit schrittweise für ein Blackout, um in diesen Fällen Schutz und Hilfe bieten zu können. Mit autarken Kasernen, moderner Ausrüstung und regelmäßigen Übungen sollen im Ernstfall die Einsatzorganisationen durch das Bundesheer bestmöglich versorgt und unterstützt werden. Ab 2025 gilt es für alle 100 Kasernen im Bereich Energie, Verpflegung, Wärme- und Treibstoffversorgung sowie der Wasser- und Sanitätsversorgung unabhängig von äußerlichen Einflüssen zu sein und sich selbstständig versorgen zu können.

Fachkräfte gesucht

Für den Bezirk Liezen bedeutet die Investition in den Fliegerhorst eine enorme Wertschöpfung. Derzeit verrichten 270 Mitarbeiter ihren Dienst in der Kaserne, bis 2030 sollen 400 Bedienstete am Standort tätig sein. Gesucht wird hochqualifiziertes Personal in den Bereichen Fliegertechnik sowie Logistik und Verwaltung. „Wir sind bereits jetzt laufend auf der Suche, mit einer Aufnahmeoffensive ist dann ab kommendem Jahr zu rechnen“, erklärt Kammerlander.

Ausbildung und Zukunft

Mitte Dezember wird der erste von zwölf Hubschraubern des Typs Leonardo AW169M in Aigen landen, 2023 folgen die weiteren. Die Wartung aller 18 Maschinen übernimmt das Hubschraubersystem Aigen. Was die Ausbildung betrifft, befinden sich die Piloten bereits auf Schulungen, die allesamt in Englisch abgehalten werden. Durch die Eigeninitiative der Kasernen-Bediensteten konnten fünf dieser Kurse direkt am Standort Aigen abgehalten werden. Für die Techniker startet die Weiterbildung, bestehend aus Theorie und Praxis, im August. Ein Teil der Kurse wird dabei direkt in Italien durchgeführt.

Überlegungen gäbe es auch, dass künftig die derzeit in Langenlebarn stationierten Hubschrauber Bell OH-58 durch zwölf Leonardo AW169M ersetzt werden. Die Basismaterialerhaltung soll auch bei Neuanschaffungen in der Kaserne Fiala-Fernbrugg in Aigen durchgeführt werden. „Das ist aber Zukunftsmusik“, betonen Maringer und Kammerlander. Ebenso wie das nächste „Schwergewicht“, welches es zu stemmen gäbe – die Fliegerabwehr: Diese soll bestmöglich materiell und personell gestärkt werden: „Genauso wichtig für die Zukunft ist auch, die Einführung eines leistungsstarken Nachfolgesystems für die Fliegerabwehr, denn die 3,5-cm-Fliegerabwehrkanone sowie das Waffensystem Mistral laufen in diesem Jahrzehnt aus“, erzählen die Vizeleutnants abschließend. Informationen zur Personal-Aufnahmeoffensive: uwe.kammerlander@bmlv.gv.at.

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news-1996 Thu, 21 Jul 2022 08:17:38 +0200 „Ennstal-Classic“ feiert ihren 30er https://www.derennstaler.at/detail/ennstal-classic-feiert-ihren-30er Mit einem starken Jubiläumsprogramm begeht die „Ennstal Classic“ heuer das 30. Jubiläum. Auf der Teilnehmerliste finden sich wieder prominente Namen.

Oldtimer sind mehr als nur in die Jahre gekommene Fahrzeuge. Sie sind historische Kulturgüter – Zeitzeugen des technischen Fortschritts. Noch bis Samstag, dem 23. Juli, geht mit der „Enns­tal-Classic“ heuer bereits zum 30. Mal eine der bedeutendsten Automobilsport-Veranstaltungen in Europa über die Bühne. Was 1993 mit 35 Autos begann, hat sich mittlerweile zu einem Kult-Event entwickelt. Den größten „Markenanteil“ an der Veranstaltung hat Porsche mit 38 Startplätzen besetzt, gefolgt von Alfa Romeo mit 22 und Mercedes Benz mit 19 Exoten wie Alvis, Auburn, Cisitalia, Lagonda, Sbarro, Siata und Talbot geben dem Event das Prädikat eines fahrenden Museums.

Auch heuer sind viele bekannte Namen im Starterfeld zu finden: Dieter Quester, Wolfgang Porsche, Jo Ramirez, David Brabham, Max Welti und Jo Vonlanthen bestreiten die gesamte Ennstal-Classic. Bei der Racecar-Trophy werden Tobias Moretti, Rudi Roubinek und Lauda Lebensretter Arturo Merzario am Start sein.

Am Freitag, dem 22. Juli, findet der Marathon statt: Dieser führt von Gröbming (Start 8 Uhr) über Mariazell und Waidhofen nach Steyr und Liezen sowie wieder retour nach Gröbming. Am Hauptplatz in Liezen treffen die Fahrzeuge um 17 Uhr ein. Danach geht es zu Auto Laimer. Dort startet die Sonderprüfung, zuvor können die Besucher noch die Bikes der Harley-Davidson-Charity-Tour bewundern. VW Laimer Liezen sorgt für alle Gäste ab 16 Uhr auch für das leibliche Wohl. Zusätzlich erwartet man am Nachmittag die Biker der Harley-Davidson-Charity-Tour, die unterwegs sind, um für muskelkranke Kinder Spenden zu sammeln. Bei der Sportsarea Grimming kommen die Boliden um 17.35 Uhr vorbei, Zieleinfahrt ist dann ab 18 Uhr in Gröbming. Auch die Racecar-Trophy erlebt nach mehrjähriger Pause heuer ihr Comeback. Sie beginnt am Freitag um 9.15 Uhr mit der Bergprüfung auf die Tauplitzalm-Alpenstraße. Um 15 Uhr findet die Sonderprüfung am Alpenflugplatz Niederöblarn statt. Am Samstag, dem 23. Juli, geht der Stoderzinken & Porsche Design Grand Prix über die Bühne. Die Bergwertung startet um 7.15 Uhr.

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news-1995 Thu, 21 Jul 2022 08:16:16 +0200 Neues Einfahrtsportal eingeweiht https://www.derennstaler.at/detail/neues-einfahrtsportal-eingeweiht Die Gröbminger Einfahrt an der Ennstal-Bundesstraße ziert seit Kurzem das nachgebaute Friedenskircherl.

Eine Idee von Thomas Ferstl aus den 90er-Jahren wurde heuer in die Realität umgesetzt. Das Friedenskircherl am Stoderzinken ist das heimliche Wahrzeichen der Region – dieses wurde nun von Bauhofmitarbeiter Josef Haas mit sehr viel Liebe und maßstabgetreuer Arbeit nachgebaut. Sogar die Glocke, wie im Original, ist enthalten, die Felswände wurden abfotografiert und der Altar nachgestellt. „Dieses Portal wurde vom damaligen Tourismusverband Gröbmingerland und der Marktgemeinde Gröbming finanziert und soll Lust auf den Stoderzinken sowie unsere touristischen Highlights machen“, freut sich Bgm. Thomas Reingruber. Die Bergrettung Gröbming als Eigentümer des Originals hat die Rechte für den Nachbau erteilt. Das Friedenskircherl feiert heuer übrigens sein 120-jähriges Bestehen. Das Gröbminger Wahrzeichen ist auch für die TV-Sendung „9 Plätze, 9 Schätze“ in der steirischen Vorauswahl nominiert. Kürzlich fanden dazu die Dreharbeiten statt und Anfang September wird der Beitrag in „Steiermark heute“ vorgestellt.

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news-1994 Thu, 21 Jul 2022 08:14:51 +0200 Rege Transferzeit bei den Bezirksvereinen https://www.derennstaler.at/detail/rege-transferzeit-bei-den-bezirksvereinen SC Liezen verpflichtete acht neue Spieler. Größter Mannschaftsumbruch in der Geschichte des SV Rottenmann. Acht neue Kicker beim SV Pruggern.

Am vergangenen Freitag ging bei einigen Vereinen des Bezirkes Liezen die intensivste Transferzeit der letzten Jahre zu Ende. Mit acht Zu- und sieben Abgängen kam es auch beim Landesligist SC Liezen zu großen Veränderungen. Da einige Defensivspieler die Grün-Weißen verließen, wurden zwei  Verteidiger von Landesligameister DSV Leoben verpflichtet und mit Martin Kammerhofer von St. Florain wechselte ein weiterer routinierter Abwehrrecke zu den Liezenern. Um die Schwächen in der Offensive zu beheben, sicherte sich SC Liezen die Dienste des 24-jährigen Mittelstürmers Romario Cekaj. Mit den Neuerwerbungen dürfte der Kader des Ennstales Landesligisten auf alle Fälle an Stärke gewonnen haben.

Kein Stein auf dem anderen blieb beim Landesligaabsteiger SV Rottenmann. Nicht weniger als 17 Spieler verließen im Sommer den Club, dafür wurden elf neue Kicker geholt. Unter den Neuzugängen befinden sich einige echte Kaliber, so kam unter anderem Timotej Dodlek von Regionalligist Voitsberg. Wenn es Trainer Karl Dusvald gelingt die Spieler zu einer Einheit zu formen, ist zweifelsohne ein Spitzenplatz möglich.

Auch beim ATV Irdning tat sich in der Übertrittszeit einiges. Neben Trainer Stefan Knapp verpflichteten die Blau-Weißen sieben neue Akteure. Unter anderem wechselten die routinierten Kicker Alexander Hofer vom SC Liezen und Christoph Rindler (Rottenmann) zu den Irdningern. Bad Mitterndorf verstärkte sich mit  Mateo Damis und Philip Bacher vom SC Liezen. Neuer Tormanntrainer bei den Salzkammergutern ist Franz Lackner. Ruhig blieb es beim  FC Schlad­ming. Nennenswert ist nur, dass mit Luca Tauschmann ein neuer Co-Trainer auf der Betreuerbank sitzt.

In der Unterliga Nord A waren Pruggern mit acht und Nachbar Haus mit sechs Neuverpflichtungen die Rekordeinkäufer. Die Mehrzahl der neuen Spielern bei den beiden Vereinen kam von Schladming II. Aufsteiger FC Gaishorn holte mit Anes Imanovic einen Leistungsträger des WSV Liezen.

In der nächsten „Ennstaler“-Ausgabe gibt es die Transfers in der Gebietsliga und 1. Klasse.

Landesliga

SC Geomix Liezen – Zugänge: Alem Murica (WSV Liezen), Josip Cipric, Mario Dancevic (beide DSV Leoben), Senad Buljubasic, Kevin Josipovic (beide SV Rottenmann), Martin Kammerhofer (St. Florian), Mitar Trifkovic (HNK Orasje), Romario Cekaj (FC Postojna). Abgänge: Alexander Hofer (ATV Irdning), Mateo Damis, Philip Bacher (beide ASV Bad Mitterndorf), Kenan Iljazovic (SV Wildon), Salvador Treiber (SV Rottenmann), Mateo Cosic (Gamlitz), Julian Pachler (SV Lassing).

Oberliga Nord

FC Schladming – Zugänge: Max Gebauer (St. Peter in der Au), Luca Tauschmann (Co-Trainer). Abgänge: keine.

ASV Bad Mitterndorf – Zugänge: Manfred Stögner (FC Ausseerland), Philip Bacher, Mateo Damis (beide SC Liezen), Tamas Lazok (Ungarn), Franz Lackner (Tormanntrainer). Abgänge: David Gassner (unbekannt), Raphael Wöhri (Karriereende).

ATV Irdning – Zugänge: Florian Daum, Oliver Adelwöhrer, Daniel Adelwöhrer (alle SV Aigen/E.), Christoph Rindler (SV Rottenmann), Alexander Hofer (SC Liezen), Philipp Melem (SV Lassing), Matthias Luidold (Comeback), Stefan Knapp (Trainer). Abgänge: Christoph Wieser (ASV Bad Mitterndorf), Sebastian Schmid (Karriereende), Jonas Mellem (SV Aigen/E.).

SV Rottenmann – Zugänge: Salvador Treiber (SC Liezen), Timotej Dodlek (ASK Voitsberg), Tim Jelenko (Fürstenfeld), Patrick Lep (TUS Admont), Rock Straus (Gralla), Noah Schönwetter (SG Waidhofen), Georgi Ivanov (Bulgarien), Lucacs Richard, Oliver Toth (beide Ungarn), Luis Alday (Mexico), Adam Jolic (Kroatien). Abgänge: Benjamin Zeiselberger, Bernhard Schweiger (beide SV Trieben), Matthias Waldhuber (Judenburg), Dominic Pürcher, Nikolaus Gruber, Andre Lesch, Michael Distlinger (alle Hengsberg), Christoph Rindler (Irdning), Kevin Josipovic, Senad Buljubasic (beide SC Liezen), Damjan Poposki (SC Weiz), Jan Kristian Thurner (Bruck), Philipp Seiser (Wildon), Martin Kupfner (Pircha), Bartomeu Palou, Jose Santiago (beide Ausland), Max Waldsam (Karriereende).

Unterliga Nord A

SV Stainach/Grimming – Zugänge: Marco Rüscher (TUS Admont), Antonio Blazevic (unbekannt), Daniel Bindlechner (reaktiviert). Abgänge: Stefan Stadler (SU Wörschach), Cseba Bela Petruska (WSV Liezen).

SV Lassing – Zugänge: Julian Pachler (SC Liezen), Martin Mi­chalka (SC Geomix Juniors Liezen),  Jakob Leitner (ATV Irdning II), Julian Haberl (Öblarn U17), Simon Hörmann (AKA Kapfenberg). Abgänge: Philipp Mellem (ATV Irdning), Marc Schweiger, Nico Thanner (SU Wörschach), Marco Huber (Windischgarsten), Jürgen Spreitzer (Karriereende).

FC Ausseerland – Zugänge: Markus Steiner (Bad Goisern). Abgänge: Manuel Stögner (ASV Bad Mitterndorf).

SV Pruggern – Zugänge: Manuel Scott, Aleksander Stoch, Robin Stocker (alle FC Schladming II), Constantin Schiefer (SV Aigen/E.), Philipp Scott (FC Ramsau), Sebastian Huber, Florian Rauch (beide SV Mitterberg), Marcel Mayer (Neuanmeldung). Abgänge: Kevin Klettner (SV St. Martin), Hannes Walcher, Andreas Gruber, Christian Kanduth (Karrierepause).

WSV Liezen – Zugänge: Kemal Selek (Ardning), Ceba Bela Petruska (SV Stainach/Grimming), Marc Berghofer, Nils Mooshammer, Peo Milisavic (alle SV Hall). Abgänge:  Alem Murica (SC Liezen), Christian Simbürger, Anes Imanovic (beide FC Gaishorn).

TUS Admont – Zugänge: Thomas Buchner (SC Geomix Juniors Liezen II), Tobias Nachbagauer, Matthias Rol, Fabian David Gierer (alle SV Hall). Abgänge: Marco Rüscher (SV Stainach/Grimming), Patrick Lep (SV Rottenmann), Sebastian Blatt (SV Trieben), Bernhard Wagner (SV St. Gallen), Andreas Salber (Karriereende).

SV Haus – Zugänge: Ferdinand Trinker, Hans Hutegger, Jakob Kübler, Bernd Stocker (alle FC Schladming II), Simon Oberhamberger (UFC Siezenheim), Rupert Pichler (Flachau). Abgänge: Daniel Fischer (Lannach); Dominik Ista (Karriereende).

FC Gaishorn – Zugänge:  Christian Simbürger, Anes Imanovic (beide WSV Liezen), Dorian Zehentmayr  (Strobl), Thomas Rainer (SV Rottenmann II). Abgänge:  Adrian Schindlbacher (SV Trieben).

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news-1993 Thu, 14 Jul 2022 07:59:50 +0200 Deckel und ihre Wirkung https://www.derennstaler.at/detail/deckel-und-ihre-wirkung Die ständig weiter steigenden Energiepreise lösen bei der Politik einen altbekannten Reflex aus: Der Staat soll eingreifen, um die Bürger zu schützen. Was ein vorderhand verständlicher und zudem populärer Zugang ist, hat allerdings noch nie funktioniert und wird auch diesmal nicht funktionieren. Denn es gibt nur zwei Ansätze: Entweder müssen die Lieferanten die Kosten tragen (sie liefern dann entweder nichts mehr oder gehen pleite) oder irgendwer zahlt extern die Kosten (dann lachen sich die Lieferanten eines und erhöhen weiter die Preise, der Staat zahlt ohne Ende und der Konsument spürt nichts).

Eben erst hat uns die Steuersenkung in Deutschland auf Treibstoff eindrucksvoll vor Augen geführt, wie binnen Wochen Milliarden wirkungslos verschwinden. Genau dasselbe droht auch bei der Einführung von Höchstpreisen. Nachdem die Energiepreise europaweit an den Börsen entstehen (was nebenbei in der Vergangenheit den Konsumenten Milliarden erspart hat), kann der Preis nicht unter diesen Werten liegen. Das ist einfach nicht darstellbar, und wer das behauptet, verkauft die Leute für dumm.

Die einzig wirksame Maßnahme ist die direkte Unterstützung der Betroffenen. Das erhält erstens die wirtschaftliche Wirkung des Preises und der Konsum sinkt mit steigendem Preis, was nicht nur der Umwelt hilft, sondern auch mittelfristig den Preis wieder drückt. Wie unsere Umweltministerin so treffend festgestellt hat, gehört der Deckel auf den Topf. Aber nicht auf den Energiepreis, das wird nichts.

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news-1992 Thu, 14 Jul 2022 07:58:31 +0200 Erneuerung der Hochspannungsleitung durch das Ennstal https://www.derennstaler.at/detail/erneuerung-der-hochspannungsleitung-durch-das-ennstal Höher und mehr Kapazität auf gleicher Strecke: Die 220-kV-Leitung zwischen Weißenbach/Liezen und Wagrain wird generalerneuert. Trassenabrückungen sind nicht vorgesehen – das stößt auf Unverständnis bei manchen Grundbesitzern.

Für die Stabilität des österreichischen Stromnetzes ist der unabhängige Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) verantwortlich. Das APG-Netz erstreckt sich über etwa 3400 Kilometer mit 12.000 Masten durch ganz Österreich. Die Leitung durch das Ennstal ist eine wichtige Ost-West-Verbindung zu den großen Pumpspeicherkraftwerken. Aufgrund der Verzögerung beim Bau der Salzburg-Leitung musste der Netzbetreiber im Vorjahr um 18,5 Millionen Euro die 220-kV-Leitung durch das Ennstal erneuern. Die Leiterseile der 125 Kilometer langen Trasse zwischen Weißenbach/Liezen und Kaprun wurden vollständig getauscht. Nun soll die 1949 in Betrieb genommene 220-kV-Leitung bis Wagrain komplett erneuert werden. Das bedeutet, dass sämtliche Komponenten an der 73 Kilometer langen Leitung, wie Masten, Fundamente, Beseilung, Erdung und Armaturen, modernisiert werden. Die Gesamtkosten betragen 100 Millionen Euro. Das bestehende Einfach-Seil wird durch ein Zweier-Bündel ersetzt, dadurch erhöht sich die Übertragungsleistung der Leitung, gleichzeitig reduziert sich das sogenannte „Korona-Geräusch“ (das bekannte Knistern einer Stromleitung).

Keine Verschlechterung, Trassenführung bleibt

Der Trassenverlauf bleibt bei der Generalerneuerung ident, die neuen Masten werden standortgleich mit den bestehenden Masten errichtet. Einzige Ausnahme: Zwei Masten, die sich in einem Schutzgebiet in Wörschach (Natura 2000) und Mitterberg-Sankt Martin (Wasserschutzgebiet) befinden, werden entfernt. Je nach Standort und Notwendigkeit erhöhen sich die Masten um bis zu zehn Meter, damit es in Bezug auf elektrische und magnetische Felder bei Wohnobjekten zu keiner Verschlechterung gegenüber der Bestandsleitung kommt. Ein von der APG im Juni 2020 angeregtes UVP-Feststellungsverfahren bei der Steiermärkischen Landesregierung hat ergeben, dass die Generalerneuerung der Leitung nicht UVP-pflichtig ist. Diese Entscheidung wurde vom Bundesverwaltungsgericht (BVwG) bestätigt. Ende 2021 wurde das Projekt bei der zuständigen Behörde, dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), eingereicht.  

Verhandlung in Gröbming

Am vergangenen Dienstag, dem 12. Juli, fand die Verhandlung im Kultursaal der Marktgemeinde Gröbming statt. Nach der Präsentation des elektrotechnischen und des humanmedizinischen Gutachtens wurden die Einwendungen und Fragen behandelt. Im Vorfeld gaben Grundbesitzer und Gemeinden in etwa hundert Stellungnahmen ab. Rund 50 Betroffene nahmen an der Verhandlung teil und das knapp 20-köpfige Team der APG stand den Einwendungen und Fragen Rede und Antwort. Einer der Hauptpunkte, die diskutiert wurden, war die Geräusch-Emission der neuen Leitung. Die APG versicherte, dass die neue Leitung leiser wird.

Trassenabrückung nicht vorgesehen

Unverständlich schien einigen Teilnehmern, dass eine Abrückung der Trasse nicht zur Debatte stand. Die Trasse sei vor 70 Jahren bestimmt worden, jetzt könne man Fehler beheben und auf Entwicklungen der letzten Jahrzehnte reagieren, so der Tenor. „Ich appelliere an die Menschlichkeit und Vernunft der Behörden und Betreiber diese Fehler auszumerzen“, so ein betroffener Landwirt aus Stainach. Eine bereits genehmigte Trassenführung wurde seinerzeit durch Intervention von Graf Hohenlohe nochmals verändert und verlaufe über sein Wohnhaus und seinen Stall – das könnte jetzt korrigiert werden, so der Landwirt. Neben einzelnen Grundbesitzern im Ennstal regte sich vor allem im Schladminger Raum Widerstand gegen die geplante Umsetzung. So meldete sich auch Schladmings Vizebürgermeister Hans-Moritz Pott zu Wort, einerseits als Gemeindevertreter, andererseits als Rechtsanwalt: „Trassenänderungen sind notwendig und sinnvoll.“ Die APG dürfe sich nicht hinter dem Antrag „verstecken“. Aus seiner Sicht seien allenfalls Voraussetzungen für eine Umweltverträglichkeitsprüfung gegeben, er werde mehr Gutachten fordern.

Erdkabel vs. Freileitung

Die Hochspannungsleitung zieht sich beim Sonnenhang in Schladming mitten durch das bebaute Wohngebiet. „Da gehört dringend ein Erdkabel rein“, sagt der Obmann der Bürgerschaft Schladming, Karl Royer. „Es wird sicher nicht einfach sein, gegen einen Moloch wie die APG anzukämpfen. Ich möchte mir aber später keinen Vorwurf machen, nichts getan zu haben.“ Gleich zu Beginn erklärte Verhandlungsleiter Michael Siegl aus dem Bundesministerium für Umwelt und Energie, dass ein Erdkabel nicht Gegenstand der Verhandlung sei. „Ein Erdkabel ist ein massiver Eingriff in die Natur“, erklärt APG-Sprecher Stefan Walehrach, außerdem sei das im besiedelten Gebiet, in einem engen Tal nicht einfach umzusetzen: „Es braucht genauso eine Leitungstrasse und würde neue Betroffenheiten schaffen. Was Lebenszeit und Wartungskosten betrifft, liegen die Vorteile klar bei einer Freileitung.“

Keine Alternative

„Die Trasse geht direkt an unserem Hof vorbei, der Stall ist weniger als zehn Meter entfernt“, sagt der Obmann der Schladminger Ortsbauern, Harald Buchsteiner. Was ihn störe, dass nicht über Alternativen nachgedacht werde. Wenn schon kein Erdkabel möglich sei, dann wenigstens die Abrückung von einer Trassenbreite, weg von den Gebäuden: „Das hätten wir gerne von einem unabhängigen Sachverständigen beurteilen lassen.“ Dazu fehle es an Zeit und finanziellen Mitteln. Angesichts der Komplexität und des Umfangs des Projekts sei man zu kurzfristig informiert worden. „Das ganze Projekt war fix und fertig ausgearbeitet – Alternativen unmöglich“, so Buchsteiner. Nachdem auch eine Änderung der Trassenführung nicht eingereicht wurde, steht auch das nicht zur Verhandlung.

Dringlichkeit

Die APG rechnet damit, dass alle notwendigen Verfahren Mitte 2023 abgeschlossen sind. Im Hinblick auf die geopolitische Situation, den steigenden Energiebedarf und die Ambitionen für mehr erneuerbare Energie habe das Projekt eine sehr hohe Dringlichkeit, heißt es vonseiten des Netzbetreibers. Umgesetzt wird die General­erneuerung spätestens von 2025 bis 2027 im unmittelbaren Anschluss an die Fertigstellung der Salzburg-Leitung. Insgesamt investiert die APG in den kommenden zehn Jahren rund 3,5 Milliarden Euro in die Stromnetzinfrastruktur.

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news-1991 Thu, 14 Jul 2022 07:57:21 +0200 70 Jahre Gymnasium Stainach https://www.derennstaler.at/detail/70-jahre-gymnasium-stainach 1952 wurde das Stainacher Gymnasium mit 22 Schülern und sechs Lehrern aus der Taufe gehoben. Heute besuchen über 600 Schülerinnen und Schüler die Bildungseinrichtung. Direktorin Ulrike Pieslinger steht der Schule seit zehn Jahren vor und wurde kürzlich zur Hofrätin ernannt.

Das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Stainach wurde vor 70 Jahren im Jahr 1952 als „Privatrealgymnasium Stainach“ von Eltern gegründet, die eine fundierte Ausbildung für ihre Kinder anstrebten. Schulgründer waren u. a. Notar Johann Sünkel aus Rottenmann, welcher der erste Elternvereinsobmann war, und Walter Windholz aus Stainach. Im ersten Jahr wurden 22 Schüler von sechs Lehrern im Gebäude der Volksschule Stainach betreut. Heute werden über 600 Schülerinnen und Schüler von 80 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. In den Fünfzigerjahren stieg die Schülerzahl so rasch an, dass das Volksschulgebäude in Stainach nicht mehr genügend Raum bot. Deshalb kaufte die Gemeinde Stainach 1955 mit Unterstützung der Landgenossenschaft Ennstal das ehemalige Bahnhofshotel.

Ein neues Schulgebäude wurde auf dem heutigen Gelände in den Jahren 1963 bis 1965 erbaut. Nach Beratung mit den Eltern, den Lehrern und der Behörde wählte man für die Schule die Formen des Neusprachlichen Gymnasiums und des Naturwissenschaftlichen Realgymnasiums mit darstellender Geometrie. Der erste Direktor der Schule war Friedrich Frank, nach dem die Allee nahe der Schule benannt wurde. Im Frühjahr 1960 fand die erste Reifeprüfung mit 20 Maturantinnen und Maturanten statt.

Die Schülerzahl stieg stetig an und erreichte Anfang der Siebzigerjahre einen Stand von über 800, sodass ein Zubau dringend notwendig wurde, welcher 1973 bezugsfertig war. Der Zustrom an Schülern zum BG/BRG Stainach hält weiterhin an und machte eine Aufstockung des Nordtraktes samt Generalsanierung in den Jahren 1998 bis 2002 notwendig.

Mit der Etablierung einer zusätzlichen qualitätvollen schulischen Tagesbetreuung entstand 2020 ein Zubau auf der Ostseite des Gymnasiums, der sich großer Beliebtheit erfreut.

Das 70-jährige Jubiläum des Gymnasiums Stainach wurde am 24. Juni mit 400 Gästen im Rahmen der Maturafeier der 46 Maturantinnen und Maturanten würdevoll gefeiert. Als Ehrengäste waren der ehemalige Rektor der Technischen Universität Graz, Hans Sünkel (Maturajahrgang 1967) und Sohn des Schulgründers Johann Sünkel, die Leiterin der Bildungsdirektion im Bezirk Liezen, Waltraud Huber-Köberl, der Bürgermeister der Standortgemeinde Stainach-Pürgg, Roland Raninger, sowie der Stainacher Absolvent Abt Gerhard Hafner vom Benediktinerstift Admont (Maturajahrgang 1983) geladen.

Direktorin wird Hofrätin

Direktorin Ulrike Pieslinger ist sehr stolz auf ihre Schule, die Generationen von Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht hat, die erfolgreich im Leben stehen. Ulrike Pieslinger leitet das BG/BRG Stainach seit nunmehr zehn Jahren – als zweite Frau in einer Reihe von männlichen Direktoren. Am 11. Juli wurde ihr in der Bildungsdirektion Graz von Elisabeth Meixner der Titel „Hofrätin“ verliehen. Wir gratulieren dazu sehr herzlich!

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news-1990 Thu, 14 Jul 2022 07:56:13 +0200 Im Zeichen der Blasmusik https://www.derennstaler.at/detail/im-zeichen-der-blasmusik Noch bis zum Samstag treffen sich beim Musikfestival „Mid Europe“ mehr als 2000 Musiker aus aller Welt. Im Rahmen der Eröffnungsfeier am Dienstag wurde Landeshauptmann Christopher Drexler zum Kulturbotschafter der Mid Europe ernannt.

Auf der Jubiläumsgala zum Festivalstart im Congress Schladming spielte das Polizeiorchester Bayern unter Dirigent Johann Mösenbichler mit der Sopransolistin Caroline Adler. Die offizielle Eröffnung nahm Landeshauptmann Christopher Drexler vor: „Seit mittlerweile 25 Jahren leistet die Mid Europe einen bemerkenswerten Beitrag zum kulturellen Leben in der Steiermark. Durch die Bandbreite an internationaler Blasmusik wird einmal mehr sichtbar, dass die Musik ein Klebstoff der Gesellschaft ist.“ Die Ernennung zum Kulturbotschafter sei für ihn eine besondere Ehre.

Das Festival ist seit 25 Jahren stetig gewachsen, auch große internationale Orchester scheuen inzwischen keine Kosten und Mühen, um dabei zu sein und sich präsentieren zu können. „So bietet die Mid Europe ein breites musikalisches Spektrum, es ist wirklich für jeden etwas dabei“, sagt Kurt Pfleger, Leiter des Organisationskomitees. „Ein absolutes Highlight für mich ist das Weltjugendblas­orchester mit zwei Konzerten am Mittwoch und am Samstag. Junge Menschen aus aller Welt treffen sich in Schladming, musizieren, kommunizieren und schließen Freundschaften – unabhängig von Nationalität, Religion und Sprache.“

Dem schließt sich auch Johann Mösenbichler, künstlerischer Leiter der Mid Europe, an: „Die musikalische Vielfalt ist so groß wie die Unterschiede der Menschen –und dennoch können Menschen, die sich sprachlich nicht verstehen und unterschiedlichste Wurzeln haben, ganz wunderbar miteinander musizieren und damit etwas sehr Großes erreichen.“

Das Musik-Festival dauert noch bis morgen, Samstag, und findet seinen Abschluss mit dem Weltjugend­blasorchester im Congress.

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news-1989 Thu, 14 Jul 2022 07:54:52 +0200 Überraschung beim Ennstaler Bezirkscup https://www.derennstaler.at/detail/ueberraschung-beim-ennstaler-bezirkscup SV Stainach/Grimming besiegt den ATV Irdning und steigt ins Semifinale auf. Knapper Sieg von Landesligist SC Liezen in Rottenmann. Die Oberliga-Vereine FC Schladming und Bad Mitterndorf sind mit Auswärtssiegen ebenfalls in der 2. Runde.

Zum Auftakt des 2. Ennstaler Bezirkscup am vergangenen Dienstag setzten sich in drei der vier Partien die Favoriten durch. Für die Überraschung sorgte SV Stainach/Grimming mit dem 2:1-Heimsieg gegen ATV Irdning. Marcel Brunnthaler brachte die Hausherren in der 27. Minute mit 1:0 in Führung und Leon Köll gelang nur drei Minuten später der Ausgleich zum 1:1. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. In der 70. Minute brachte Topscorer Marijan Blazevic die Stainacher nach einem perfekten Zuspiel von Sando Schweiger mit einem Kopftor erneut in Front. In den letzten 20 Minuten verhinderte Irdning-Tormann David Gabriel eine höhere Niederlage seiner Mannschaft. Für Stainach/Grimming-Trainer Richard Canek war der 2:1-Sieg verdient: „Wir waren die aktivere Mannschaft und hatten auch mehr Chancen.“

Spannend verlief das Match zwischen SV Rottenmann und SC Geomix Liezen. Die Paltentaler gingen nach einem Abwehrfehler der Gäste bereits in der 7. Minute durch Neuzugang Timtej Dodlek in Führung und hatten in weiterer Folge einige dicke Chancen auf weitere Tore. Letztendlich ging es aber mit dem knappen Vorsprung des SVR in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der Landesligist von einer besseren Seite. So erzielte Neuerwerbung Mitar Trifkovic bereits in der 47. Minute nach einer schönen Kombination mit einem satten Schuss ins lange Eck den Ausgleich zum 1:1. In den nächsten Minuten vergaben die Grün-Weißen einige sogenannte hundertprozentige Möglichkeiten und hatten mit einem Lattenköpfler auch Pech. Das sollte sich zunächst rächen, denn die Rottenmanner gingen mit ihrem ersten Angriff in der zweiten Halbzeit durch den ungarischen Testspieler Richard Lukazs erneut in Führung. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff glich Milovan Novakovic dann aber mit einem platzierten Schuss vom Sechzehner zum 2:2 aus. Als die 200 Zuschauer bereits mit einer Verlängerung rechneten, gelang den Liezenern in der Nachspielzeit durch einen verwandelten Foulelfmeter von Kemal Dervisevic der Siegestreffer zum 2:3. SC-Sektionsleiter Christian Stangl sagte zum knappen Sieg: „Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden. Allerdings muss man sagen, dass unser Trainer ein neues System ausprobiert hat. Nach dem Seitenwechsel boten wir dann eine ansprechende Leistung und hätten das Spiel bereits frühzeitig entscheiden können.“ Auch für Rottenmanns sportlichen Leiter Franz Mandl war der Erfog von SC Liezen verdient: „Vor der Pause haben wir gut gespielt, da hat man gesehen, dass die Neuerwerbungen zweifelsohne Verstärkungen sind. Am Ende konnten wir aber von der Bank nicht mehr nachlegen. In dieser Hinsicht war uns der Gegner überlegen.“

Der FC Schladming wurde im Auswärtsderby gegen SV Pruggern mit einem 4:2-Sieg seiner Favoritenrolle gerecht. In der Anfangsphase entschärfte Heimtormann Sebastian Schrempf einen platzierten Schuss aus kurzer Distanz mit einer Glanzparade. In weiterer Folge plätscherte das Match ohne besondere Höhepunkte dahin. Erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause kam Leben in die Partie. Zunächst nützte Antonio Solaja einen unglücklichen Rückpass der Hausherren zur 1:0-Führung und nur drei Minuten später erhöhte Philipp Krall mit einem Elfmetertor auf 2:0. In der 66. Minute gelang den Pruggerern nach einem Corner der Anschlusstreffer zum 1:2 und gut zehn Minuten später lag bei einem Schuss, der nur hauchdünn über die Latte strich, sogar der Ausgleich in der Luft. Zwölf Minuten vor dem Schlusspfiff sorgte dann Fabian Wieser mit dem Tor zum 1:3 für die Vorentscheidung. Die Heimischen kamen durch Hannes Walcher zwar noch auf 2:3 heran, doch letztendlich spielten die WM-Städter den Sieg souverän nach Hause. Daniel Krammel vergab zwei hundertprozentige Sitzer und in letzter Sekunde traf Josip Brtan zum 2:4-Endstand. Schladmings sportlicher Leiter Werner Krammel sagte zum Spiel: „Pruggern hat beherzt gekämpft und es zwischendurch auch spannend gemacht. Am Ende geht unser Sieg aber voll in Ordnung.“

Bad Mitterndorf behielt im Salzkammergutderby auswärts gegen FC Ausseerland mit 3:1 die Oberhand. Neuzugang Philip Bacher erzielte in der 20. Minute nach einem Stanglpass die 1:0-Führung für die Gäste und sieben Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte Mario Lemes nach einem Corner per Kopf auf 2:0. Eine Viertelstunde nach Wiederbeginn verkürzte Daniel Buchner nach einem Abwehrfehler der Mitterndorfer auf 1:2 und dieses Tor gab den Ausseern Auftrieb. So lag in den nächsten Minuten der Ausgleich auch mehrmals in der Luft. In der 77. Minute erhöhte dann aber Kapitän Stephan Schachner auf 3:1 und damit war das Match so gut wie entschieden. Die Hausherren konnten in der Schlussphase nicht mehr zulegen und so spielte der Oberligist den Sieg routiniert zu Ende. Bad-Mitterndorf-Trainer Rene Ziller meinte zum Spiel: „Es war keine berauschende Leistung von uns. Man hat gesehen, dass es unser erstes Match ist. Zählen tut schlussendlich aber der Sieg.“

Semifinale

Am kommenden Dienstag steigt das Semifinale im 2. Ennstaler Bezirkscup. Dabei kommt es mit Beginn um 18.30 Uhr zum Oberligaduell zwischen ASV Bad Mitterndorf und FC Schladming. Um 19 Uhr trifft SC Geomix Liezen zu Hause auf den Unterligisten SV Stainach-Grimming. Während die Liezener als klarer Favorit in die Partie geht, ist ersteres Spiel völlig offen. Das große Finale wurde von Dienstag, dem 26. Juli auf Montag, dem 25. Juli vorverlegt.

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news-1988 Thu, 07 Jul 2022 08:42:34 +0200 Es wird eng https://www.derennstaler.at/detail/es-wird-eng Bei den fossilen Energieträgern reiht sich aktuell ein Problem an das andere. Nach den massiven Verteuerungen der letzten Monate wird jetzt auch die Versorgung immer unsicherer. Die Gaslieferungen aus Russland werden immer weniger und die Speicher sind bei weitem noch nicht so gut gefüllt, wie es für den Winter nötig wäre. Und jetzt scheint auch der Diesel knapp zu werden, nachdem ein Schadensfall in der Raffinerie Schwechat die Produktion für einige Monate zum Erliegen gebracht hat. Es ist daher absehbar, dass uns in den kommenden Monaten massive Probleme ins Haus stehen.

Schon jetzt sorgt die massive Verteuerung der Energie für einen noch nie da gewesenen Inflationsschub, der auch auf zahlreiche andere Warengruppen, wie zum Beispiel Lebensmittel, durchschlägt. Dadurch sinkt der Wohlstand der Bevölkerung und es ist auch in Zukunft mit einer starken Teuerung zu rechnen, da über die Lohnrunden die Inflation weiter angeheizt wird. Bis zu einem gewissen Grad kann die Politik hier Maßnahmen zur Linderung setzen, was auch bereits gemacht wird.

Anders sieht es bei der generellen Verfügbarkeit von Energie aus. Hier können die Versäumnisse der Vergangenheit nicht in kurzer Zeit aufgeholt werden. Wenn uns also im Winter die Energie ausgehen sollte, ist mit massiven Einschränkungen der Wirtschaft zu rechnen, mit Insolvenzen, tausenden neuen Arbeitslosen und einer nachhaltigen Vernichtung von österreichischem Vermögen. Es wird also jedenfalls eng und Besserung ist nicht wirklich in Sicht.

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news-1987 Thu, 07 Jul 2022 08:41:31 +0200 Öblarn: Verbauung hat Schlimmeres verhindert https://www.derennstaler.at/detail/oeblarn-verbauung-hat-schlimmeres-verhindert Eine lokale Gewitterzelle hat sich letzten Montag über Öblarn entladen. Binnen Minuten bildeten sich Bäche auf Wiesen und die Zubringer füllten sich mit Geschiebe. Die Schäden hielten sich in Grenzen, nicht zuletzt aufgrund der bestehenden Schutzbauten. Seit 2017 arbeitet die Wildbach- und Lawinen verbauung an der Sicherung des Walchentales.

Die Unwetterkatastrophe vor fünf Jahren steckt vielen Öblarnerinnen und Öblarnern noch in Mark und Bein. Das Berghaus des Alpenvereins in der Walchen wurde zum Teil vollständig weggerissen und bei vielen Häusern entlang des Walchenbaches entstand erheblicher Sachschaden. Ein Stark­regen Anfang der Woche rief die Bilder aus 2017 wieder in Erinnerung.

Bäche aus dem Nichts

Am Montagnachmittag, dem 4. Juli, hat sich eine sehr lokale Gewitterzelle unmittelbar über Öblarn entladen. In der intensivsten Viertelsunde waren das in etwa 22 Millimeter, möglicherweise noch mehr. „Es sind Bäche auf Wiesen entstanden, wo normalerweise nicht einmal ein Rinnsal verläuft“, sagt Feuerwehrkommandant Sepp Zörweg. Allein das Oberflächenwasser hat Material mitgerissen und Schäden angerichtet. Die Feuerwehren Öblarn und Niederöblarn waren mit 41 Mann bis Mitternacht mit Aufräumarbeiten im Einsatz.

„An die 30 Kleinschäden sind uns bisher bekannt“, berichtet der Öblarner Bürgermeister Franz Zach. Beim Mitteregger Graben hat ein bestehendes Rückhaltebecken größere Schäden verhindert. „Die Schutzbauten haben sicher ihre Dienste geleistet. Was noch fehlt ist der letzte Sandfilter, denn durch den Ort hat es ordentlich aufgelandet. Nun muss das Bachbett wieder ausgeräumt werden“, so Franz Zach.

Trichter und Flaschenhals

Aufgrund der geographischen Voraussetzungen birgt das Walchental ein besonderes Gefahrenpotenzial. Wie bei einem Trichter sammelt sich auf einer Fläche von 38 km² Wasser, das sich durch das enge Walchental seinen Weg suchen muss.

„Ob Webritzen oder Englitztal, alles muss durch die Schlucht und durch das Ortszentrum“, erklärt Markus Mayerl, Wildbach-Leiter des Gebietes Steiermark-Nord. Das Gestein in dem Gebiet ist Phyllit (Schiefer), das zu Rutschungen neigt, die Steilheit der Hänge erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Murenabgängen.

Noch „jede Menge Material“ vorhanden

Im Laufe der Geschichte war Öblarn schon öfters betroffen von Überschwemmungen. Ein Indiz dafür sind die höher liegenden Straßen. Ältere Häuser, wie das Gasthof Schernthaner oder das Kunst- & Kulturhaus Öblarn, liegen unter dem Niveau der Straße, das angeschwemmte Material ist damals liegengeblieben. Erste Aufzeichnungen einer Wildbachverbauung des Walchenbaches reichen bis in die 1920er-Jahre zurück. In den 1980er-Jahren fanden die letzten Verbauungen statt. „Eine Balkensperre aus den 80er-Jahren hat uns 2017 auch vor Schlimmerem bewahrt“, wie Mayerl erklärt. 29.000 m³ Material sind dort liegengeblieben. Es sei noch „jede Menge Material“ an den Seitenhängen vorhanden. Vor allem bei den Seitenzubringern könne sich jederzeit eine Mure lösen, die den Walchenbach aufstaut und verklaust, was einen Schwall in Richtung Siedlungsgebiet zur Folge hätte. „Eine Mure ist wie eine Lawine mit hoher Dichte, die alles wegräumt, was im Weg ist“, so Mayerl. Die Dichte sei vergleichbar mit der von Beton, ein gemauertes Bauwerk sei kein Hindernis.

Beschleunigte Entscheidung

„Schon 2013 beschlossen wir im Gemeinderat einen Verbauungsantrag zu stellen. Die Projekte waren schon zum Teil ausgearbeitet“, sagt Bürgermeister Franz Zach, „Das Ereignis 2017 hat die Entscheidungsfindung beschleunigt. Nach nur zwei Monaten hatten wir die Genehmigung.“ Seit der Unwetterkatastrophe 2017 arbeitet die Wildbachverbauung am Hochwasserschutz. Insgesamt fließen 12 Millionen Euro in die Verbauung des Walchentales, 19 Prozent davon muss die Gemeinde selbst stemmen. Neben Bund und Land übernehmen auch die ÖBB einen Teil der Kosten.

Schutzkonzept

Das Schutzkonzept der Verbauung sieht vor, eine Filterkette von grob nach fein bis vor das Siedlungsgebiet aufzubauen. Die Durchlässe bzw. Spalten zwischen den Rechenelementen der Anlagen beginnen bei zwei Metern Breite (Murbrecher Mathildenbach), der letzte Feingeschiebefilter bei der Öblarner Au hat einen Rechenabstand von etwa 40 cm und hält auch feines Material zurück. „Die Sperren sind so dimensioniert, dass sie das Material von einem Bemessungsereignis zurückhalten und nur mehr feines Geschiebe und Wasser durch den Ort in die Enns durchgeschwemmt wird“, so Mayerl. „Wichtig ist, dass der Schwall gebremst wird, der sonst im Ort zu Ausuferungen führen kann.“ Danach müssen die Becken wieder ausgeräumt werden.

Murbrecher und Geschiebefilter

Die erste Verbauung war der imposante Murbrecher beim Mathildenbach, dem gefährlichsten Zubringer des Walchenbaches. Bis zur Ortschaft befinden sich zwei Grobgeschiebefilter, ein Becken davon musste bereits zweimal leergeräumt werden. Derzeit im Bau ist der Feingeschiebefilter, welcher sich kurz vor dem Gelände der Öblarner Au befindet. Dort werden Holz und Steine herausgefiltert, bevor die Wassermassen durch den Siedlungsraum abfließen. Heuer soll die linke Hälfte fertiggestellt werden, im kommenden Jahr wird das Bauwerk finalisiert.

Die derzeit unter Erdmassen liegende Kneippanlage wurde konserviert, und soll nach Fertigstellung wieder in Betrieb genommen werden. „Auch das allseits beliebte Aufest könnte nach Fertigstellung der Arbeiten wieder stattfinden“, sagt der Bürgermeister. Damit das Bachbett breiter werden konnte, wurde straßenseitig der Hang angefräst und die Straße verlegt. Zudem wird die Straße im kommenden Jahr um knapp zwei Meter höher verlaufen.

Noch in Planung

Bis zum Ortskern sind noch Verbreiterungen des Bachbetts und Erneuerungen der Ufermauern geplant und vorgesehen. Mit der Vergrößerung des Durchflussquerschnitts und der Erhöhung des Längsgefälles soll der Abschnitt zwischen der Tischlerbrücke und der Fischerbrücke sicherer werden. Nachdem die Gebäude teilweise direkt am Bach stehen und eine Straße unmittelbar daneben verläuft, kann das Bachbett nur verbreitert werden, indem das Wasser in Zukunft teilweise auch unter der Straße verläuft. Eine Engstelle, die es noch zu entschärfen gilt, liegt unmittelbar neben dem Öblarner Hauptplatz. Dazu muss die Trafik versetzt werden und das Ortsbild wird sich dort ändern.

„Wichtig ist, dass wir den notwendigen Abflussquerschnitt zusammenbringen“, sagt Markus Mayerl. In der Detailplanung sind noch kleine Anpassungen möglich. Eine Überlegung sei laut Bürgermeister Franz Zach die Brücke schräg zu drehen und dem Hauptverkehrsstrom anzupassen. Das würde auch die Verbreiterung des Querschnitts erleichtern. Das sei aber weder genehmigt noch beschlossen. „Wir sind bemüht, das Ortsbild mit den Maßnahmen zu verbessern. Das ist uns bisher gelungen, es ist überall schöner geworden“, so Zach. Bis sämtliche Arbeiten abgeschlossen sind, wird es in etwa noch drei bis vier Jahre dauern, schätzt Markus Mayerl.

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news-1986 Thu, 07 Jul 2022 08:40:20 +0200 Altaussee bekommt ein neues Veranstaltungszentrum https://www.derennstaler.at/detail/altaussee-bekommt-ein-neues-veranstaltungszentrum Im Rahmen der Gemeinderatssitzung in der Losergemeinde waren am 29. Juni Peter Mirnig von der Siedlungsgenossenschaft Köflach und Architektin Aglaja Reicher vom Architekturbüro Liebessinn aus Graz zu Gast, um einen ersten Entwurf des geplanten Veranstaltungszentrums, welches im nördlichen Teil des Altausseer Kurparks situiert sein soll, zu zeigen.

Die Siedlungsgenossenschaft Köf­­lach ist im Ausseerland nicht unbekannt, so wurden unter anderem die Gradieranlage in Altaussee, Miet­wohnungen in Altaussee, in Fischerndorf, der Turnsaal der Volksschule, die Volks­schule Grundl­see, die Wohnhäuser an der Sommers­­bergseestraße und viele weitere Projekte durch sie verwirklicht.

Veranstaltungszentrum für die „Ortskernbildung“

In Altaussee wird schon länger über ein Veranstaltungszentrum diskutiert, da „die Feuerwehr für diverse Festivitäten zwar gerne das Rüst­haus ausräumt, es jedoch nicht die Kernaufgabe für sie ist, immer den Saal festlich zu dekorieren“, so Bgm. Gerald Loitzl. War ursprünglich das Volkshaus, welches seit 50 Jahren existiert, als Veranstaltungs­zen­t­rum angedacht, so kann Loitzl dieser Idee nicht mehr viel abgewinnen: „Wir haben dort Wohnungen drinnen. Das bringt Spannungs­poten­zial, wenn gleichzeitig Veranstal­tun­gen dort stattfinden.“ Und so wurde das Architekturbüro „Liebessinn“ mit einem ersten Entwurf beauftragt, der am besagten Tag dem Gemeinderat vorgestellt wurde. Vorangegangen war dieser Präsentation ein Infor­ma­tionsabend, zu dem alle Vereine und Kultur­veranstalter eingeladen waren.

Multifunktionales Gebäude

Der Entwurf sieht vor, dass ein Gebäude mit zehn Meter hohem Doppel-Satteldach (ein einfaches Satteldach stieß eher auf Ableh­nung) im nördlichen Teil des Kur­parks direkt an das Kur- und Amts­haus angebaut werde. Dadurch er­gibt sich die Gelegenheit, dass die Trinkhalle um einige Quadratmeter vergrößert werden könnte. In Zukunft will man die Heilquelle mehr forcieren. Der Kurpark selbst wird zur Gänze in das Projekt einfließen, indem es auch als Zu­schauerraum ge­nutzt werden kann. Der große Ver­anstaltungssaal fasst ca. 250 Sitzplätze oder 30 Tische. Auf einer Galerie finden weitere 30 Personen Platz. Alle Räume wären flexibel einzuteilen, um auf alle Möglichkeiten vorbereitet zu sein – von der kleinen Lesung bis hin zu Großveran­staltun­gen, bei denen die Gäste im Kurpark stehen und der Veranstaltungsraum als Bühne dient. Der Bereich zwischen Veranstal­tungs­saal und Kur­park wird durch eine Terrasse abgeteilt, eine Glas­fassade kann gänzlich verschoben werden, um Raum zu schaffen. Im Westen des Gebäudes soll ein Café eingerichtet werden, welches ganzjährig bewirtschaftet ist.

Baugrenzen ausgenützt, Bebauungsdichte nicht

„Wir sind weit davon entfernt, die Bebauungsdichte auszunutzen, jedoch die Baugrenzen haben wir bei dem Plan voll ausgenützt, um eine Heimat für unsere Vereine, für die Salinenmusikkapelle und für alle zu schaffen, die in Altaussee Veranstaltungen ausrichten wollen. Ich erhoffe mir dadurch eine richtige Zentrumsbildung, wie sie Altaussee ja derzeit noch nicht hat“, so Bgm. Gerald Loitzl dazu.

Das Investitionsvolumen beträgt rund 4,8 Millionen Euro. Die Siedlungsgenossenschaft Köflach bekäme ein Baurecht eingeräumt und die Gemeinde würde dann nach Ablauf dieser Zeit und mit der letzten Rate das Gebäude ins Eigentum übertragen bekommen.

Der Zeitplan für die Umsetzung ist ziemlich sportlich. Mehrfach interessierten sich die Gemeinderäte dafür, wann eröffnet werden könnte. „Wenn wir wirklich alle zusammenarbeiten, kann man im Frühling des  Kulturhauptstadtjahres mit einer Eröffnung rechnen. Das könnte sich ausgehen“, so die Architektin ab­schließend.

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news-1985 Thu, 07 Jul 2022 08:38:44 +0200 11. Radio-Steiermark-Gipfeltreffen https://www.derennstaler.at/detail/11-radio-steiermark-gipfeltreffen Ein ganzer Radio-Nachmittag und der Almtag sorgten für viel Unterhaltung und Musik. Die Weichen für die nächsten Jahre sind schon gestellt.

Zum Aufwärmen auf das große musikalische Gipfeltreffen, welches am Sonntag live aus dem Ramsauer Veranstaltungszentrum (VAZ) übertragen wurde, bewanderten die Volkskultur-Moderatoren von Radio Steiermark zusammen mit ihren Fans die Almregion unter den Südwänden des Dachsteins. Fünf Musikergruppen erfreuten die Gäste auf Brandalm, Glösalm, Walcheralm, Berghotel Türlwand und Südwandhütte.

Live auf Radio Steiermark

Am Sonntag fanden sich schon zwei Stunden vor Beginn des Frühschoppens die Frühaufsteher im VAZ ein, um die besten Plätze zu ergattern. Der große, für mehrere hundert Gäste Platz bietende Saal war gerammelt voll, als der Volkskultur-Chefmoderator Sepp Loibner pünktlich um 11 Uhr in die Live-Übertragung auf Radio Steiermark einstieg. Ihm zur Seite stand das bewährte und beliebte Team mit Paul Reicher und Karl Lenz sowie der Neubesetzung Christine Gutzelnig. Der lang andauernde Einstiegsapplaus war kaum verklungen, als die „Gromban Blos“ gleich für die entsprechende Stimmung sorgte, gefolgt von den Volkslied-Darbietungen des „Stubalm-Duos“ Hans und Erwin. Den drei gestandenen Musikern Hans Enzinger, Norbert Mang und Franz Joham, die als „Die Schnürer Buam“ auftreten, gelang es, mit den steirischen Klassiker-Instrumenten Harmonika, Gitarre und Bass das Publikum zu frenetischem Beifall zu bringen. Abgerundet wurde der einstündige musikalische Reigen von der „Landler Tanzlmusi“. In ihren Interviews verstanden es Hausherr Bürgermeister Ernst Fischbacher, Tourismusverband-Vorsitzender-Stellvertreter Franz Eisl und die Dachstein-Hoheit Martina Stiegler ausgezeichnet, die drittgrößte Tourismusregion Österreichs mit all ihren Vorzügen und landschaftlichen Schönheiten zu präsentieren. Damit die Kulinarik nicht zu kurz kam, erläuterten Ortsbäuerin Erika Laubichler und Helga Schrempf dem Saalpublikum und den Hörern an den Radiogeräten die Geheimnisse des richtigen Backens von Krapfen-Spezialitäten.

Ein Nachmittag voller Musik

Das Ende der Direktübertragung nach einer Stunde bedeutete aber nicht das Aus der Sonntagsveranstaltung. Bis fünf Uhr nachmittags konnten sich die Besucher noch im VAZ oder bei den Außenstellen Waldcafé Liftstüberl und Ederhof an den Auftritten der schon genannten Musikanten erfreuen, die überdies noch mit den weiteren Gruppen „Voitsberger Jagamusi“„, Kreuzmichl Musi“, „Greakarierte“, „Die Aufblos’nan“, von Amelia und Ludwig sowie vom Heimatverein Stamm 1907 St. Margarethen/Knittelfeld verstärkt wurden.

Dass diese Erfolgssendung von Radio Steiermark heuer bereits zum 11. Mal in der Ramsau abgehalten wurde, ist hauptsächlich Wolfgang Mitter, der schon 1999 als Generalsekretär der Nordischen Weltmeisterschaft fungierte, zu verdanken. Er verriet dem „Ennstaler“, dass die Weichen für die Verlängerung bis zumindest 2025 schon gestellt sind.

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news-1984 Thu, 07 Jul 2022 08:37:01 +0200 Ennstaler Bezirkscup: Auftakt mit vier Derbys https://www.derennstaler.at/detail/ennstaler-bezirkscup-auftakt-mit-vier-derbys Der Ennstaler Bezirkscup geht kommenden Dienstag in die erste Runde. Die Motivation der Vereine ist groß. Spannung pur liegt in der Luft.

Mit vier Derbys startet kommende Woche der zweite Ennstaler Bezirkscup. Die Vorjahressieger aus Bad Mitterndorf wollen natürlich den Titel verteidigen. In einem spannenden Finale bezwangen sie die Schladminger auswärts mit 2:1. „Der Ennstaler Bezirkscup hat einen hohen Stellenwert in unserer Vorbereitung. Als Titelverteidiger werden wir alles daran setzen, dass wir wieder gewinnen. Sollte uns das tatsächlich gelingen, werden wir wieder einen Teil des Preisgeldes spenden“, sagt Bad Mitterndorf-Trainer Rene Ziller. Die erste Hürde heuer ist der FC Ausseerland. Und die dürfte für die Ziller-Elf zu packen sein. Ein Wörtchen um den Titel haben allerdings der SC Liezen und der SV Rottenmann mitzureden, wenngleich einer von beiden Vereinen in der ersten Runde ausscheiden wird. Insbesondere der SC Liezen lechzt nach Rehabilitation, denn für die Grün-Weißen war beim ersten Bezirkscup bereits in Runde 1 gegen den ATV Irdning Endstation. „Eigentlich war der Plan schon im Vorjahr ins Finale einzuziehen, da sind wir aber enttäuschend ausgeschieden. Wir haben da etwas gutzumachen. Unser Mindestziel für heuer ist das Finale, wenn nicht den Bewerb zu gewinnen“, steckt sich SC-Liezen-Trainer Dragan Micic ambitionierte Ziele.

Der ATV Irdning trifft in der ersten Runde auf den SV Stainach-Grimming. Grundsätzlich wäre Irdning zu favorisieren, die Blau-Weißen schicken allerdings ihre Zweier-Mannschaft ins Rennen. So steigen die Chancen für einen Aufstieg der Stainacher. Der Oberligist FC Schladming ist in der ersten Runde beim FC Pruggern zu Gast. Zuletzt zeigten die Schlad­minger eine starke, konstante Leistung in der Meisterschaft und unterlagen im letzten Bezirkscup-Finale nur knapp. Umso höher dürfte die Motivation sein, das Maximale für den Verein beim diesjährigen Cup herauszuholen.

Mit Ausnahme der Begegnung Stainach gegen Irdning (Beginn: 18.30 Uhr) starten alle Partien um 19 Uhr.

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