Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Sat, 27 Nov 2021 10:56:52 +0100 Sat, 27 Nov 2021 10:56:52 +0100 TYPO3 EXT:news news-1833 Thu, 25 Nov 2021 10:47:12 +0100 Dieser Winter muss klappen https://www.derennstaler.at/detail/dieser-winter-muss-klappen Das Coronavirus hat Europa wieder fest im Griff, rundum steigen die Infektions- und Spitalsbelegungsraten und Österreich nimmt leider eine unrühmliche Spitzenposition ein. Zwei der drei europäischen Regionen mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz sind österreichische Bundesländer. So gesehen war die Verhängung eines weiteren Lockdowns wohl kaum zu vermeiden, und wenn der tatsächlich am 13. Dezember wieder beendet wird, dann kommt unser Land mit einem blauen Auge davon. Wenn nicht, dann droht freilich ein gewaltiger wirtschaftlicher Niedergang, vor allem was den Tourismus, die Gastronomie und den Handel betrifft. Diese Branchen hatten schon bisher am meisten zu leiden, man kämpft nach wie vor um jeden Mitarbeiter und die kommende Wintersaison samt Weihnachtsgeschäft ist für die Betriebe überlebenswichtig. Daher gibt es auch kaum Widerstand gegen den jetzigen Lockdown, man hofft eben, dass es im Winter wieder halbwegs normal ablaufen könnte.

Dass in diesem Zusammenhang gerade die Schulen geöffnet bleiben, mag aus pädagogischen Gründen argumentierbar sein, aus wirtschaftlichen ist es das nicht. Man hätte nur drei Wochen Ferien vorziehen müssen und die heute am meisten von Infektionen betroffene Altersschicht der Sechs- bis 14-Jährigen wäre auch mit Kontaktbeschränkungen belegt gewesen. Niemand weiß, wie wir am 13. Dezember wirklich dastehen, aber noch einen Winter Ausfall kann sich Österreich im Allgemeinen und unser Ennstal schon gar nicht leisten.

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news-1832 Thu, 25 Nov 2021 10:45:59 +0100 Grundbesitzer sperren Radwege https://www.derennstaler.at/detail/grundbesitzer-sperren-radwege Seit der Auflösung der Tourismusverbände hängen viele Grundbesitzer bei der Haftungsfrage in der Luft. Für Unfälle haftet der Eigentümer. Das hat so manche veranlasst, Wege zu sperren.

Wanderwege und Radstrecken führen über weite Teile über private Grundstücke. Solange nichts passiert, stellt die Nutzung von geduldeten Routen auch für die Grundbesitzer kein Problem dar. Spätestens seit dem Kuhurteil sehen sich die Eigentümer mit der Haftungsfrage konfrontiert: Wer haftet bei einem Unfall? In Rams­au am Dachstein gab es in der Vergangenheit mündliche Vereinbarungen mit dem Tourismusverband, berichtet Grundbesitzer Georg Berger. Der Verband war Weg­erhalter und hat gleichzeitig die Haftung dafür übernommen. Seit Auflösung des Verbands habe man nun keinen Vertragspartner mehr. Aus diesem Grund wandte er sich an die neue Erlebnisregion Schladming-Dachstein. Kurzfristig konnte keine Lösung gefunden werden, nachdem es dem Tourismusverband gesetzlich ausdrücklich untersagt ist Infrastruktur zu betreiben, geschweige denn dafür die Verantwortung zu übernehmen.

 

Ohne Vertragspartner

Es sei ihm schon klar, dass die neue Erlebnisregion nichts dafür könne. „Fakt ist jedoch, dass wir derzeit keinen Vertragspartner haben und die Haftung bei uns liegt“, so Berger. Aus diesem Grund forderte er, sämtliche Wege, die über sein Grundstück verlaufen, bis auf Weiteres nicht mehr zu bewerben. Offiziell sind die Radwege, wie beispielsweise die „Ramsau-Runde“ oder die „Panorama-Runde“, nun gesperrt. Angesichts der steigenden Radsportler sei eine saubere Lösung und ein kluges Leitsystem umso wichtiger. Der neue Obmann Andreas Keinprecht versteht die Problematik und ist um Lösungen bemüht: „Die Tourismus-Strukturreform hat uns einige Aufgaben mitgegeben, und das ist eine davon. Ich verstehe die Grundbesitzer vollends. Laut Gesetzeslage dürfen wir aber keine Wege betreiben.“ Klar für ihn sei, dass eine Wegebetreibung stattfinden muss, in welcher Form auch immer. Nachdem das dem Tourismuverband dezidiert untersagt ist, agiere der Obmann gern als Brückenbauer, um eine Lösung zu finden: „Wir wissen, wir leben vom Tourismus, weswegen ein Absperren nicht die endgültige Lösung sein kann“, zeigt sich Berger gesprächsbereit, „aber die Grundbesitzer dürfen nicht alleine gelassen werden, deswegen bleibt uns derzeit nichts anderes übrig, als die Wege zu sperren.“

 

Lösung in Sicht

Speziell im Westen des Bezirkes kümmerten sich die Tourismusverbände verstärkt auch um touristische Infrastruktur. Mangels Alternativen musste dieser Aufgabenbereich teilweise von den Gemeinden übernommen werden. „Der Tourismusverband hat früher Sachen gemacht, die er nicht hätte machen dürfen. Jetzt ist‘s klar und ein Teil davon bleibt bei den Gemeinden hängen“, sagt Bürgermeister Ernst Fischbacher. „Wir diskutieren die Haftungsfrage schon gefühlte Jahrzehnte“, so Fischbacher. Ganz so einfach sei eine Übernahme auch für die Gemeinde nicht. „Für Wege, die sich im öffentlichen Gut befinden, ist die Gemeinde mit Haftung, Wartung und allem was dazugehört verantwortlich. Wir können aber keine Haftung übernehmen, wofür wir nicht zuständig sind.“ Eine Lösung für den Betrieb der Loipen habe man bereits gefunden. Die Ramsauer Verkehrsbetriebe GmbH (RVB) könne die Loipen als Tochter-GmbH der Gemeinde betreiben, weil es auch einen Rückfluss durch den Ticketverkauf gebe. Eine ähnliche Konstellation wäre auch für die Rad- und Wanderwege denkbar. „In der letzten Gemeinderatssitzung in Ramsau wurde diskutiert, eine eigene Betriebs- oder Haftungs-GmbH zu gründen. Da sind wir gerade in Ausarbeitung“, sagt Bürgermeister Fischbacher und gibt sich zuversichtlich, „Eine Lösung werden wir finden. Keiner will, dass ein Weg gesperrt ist.“ Die Fragen der Instandhaltung und auch der Entschädigung müssten jedoch noch geklärt werden.

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news-1831 Thu, 25 Nov 2021 10:44:43 +0100 Dislozierte Kinderambulanz kommt nach Liezen https://www.derennstaler.at/detail/dislozierte-kinderambulanz-kommt-nach-liezen Das Bangen um die Absicherung der kinderärztlichen Versorgung hat ein Ende. Ab Mitte nächsten Jahres eröffnet eine dislozierte Kinderambulanz des LKH Leoben in Liezen.

Liezens langjähriger Kinderarzt Johann Stebbegg trat mit Jahreswechsel 2020 auf 2021 seine Pensionierung an. Um eine Nachfolge mittels Neubesetzung der Kassenstelle zu finden, wurde im Vorfeld kräftig gekurbelt. Alle Bemühungen blieben jedoch ohne Erfolg. Als Alternative zog man die Eröffnung einer dislozierten Außenstelle der pädiatrischen Abteilung des LKH Leoben in Betracht. Als die darüber geführten Verhandlungen jedoch auch noch Wochen nach der Pensionierung von Johann Stebbegg kein greifbares Ergebnis lieferten, zog Liezens langjähriger Kinderfacharzt die Notbremse. Anfang März kehrte er an seinen Arbeitsplatz zurück, um seine kleinen Patienten ein weiteres Jahr zu betreuen. Vor wenigen Tagen kam nun die lang erhoffte Nachricht: Die künftige kinderärztliche Versorgung ist sichergestellt. Dazu wird in rund einem halben Jahr eine dislozierte Kinderambulanz des LKH Leoben in Liezen eröffnen. Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner zeigt sich erleichtert. „Mein ganz besonderer Dank ergeht an dieser Stelle an Dr. Stebbegg, der sein persönliches Wohl zurückgestellt und das Wohl seiner jungen Patientinnen und Patienten vorangestellt hat. Für unsere Stadt ist es enorm wichtig, dass mit den neuen Kinderärzten nun wieder alle Fachärzte in der Bezirkshauptstadt angesiedelt sind.“

Zentraler Standort

Auf dem Dumbapark-Gelände laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Hier soll die neue Kinder­ambulanz angesiedelt werden. „Der Standort bietet auf 240 m² mehrere top ausgestattete Ordinationsräume, ist mit seiner zentralen innerstädtischen Lage fußläufig erreichbar und liegt nahe an anderen Ärzten und wichtiger In­frastruktur“, freut sich Liezens Vizebürgermeister Stefan Wasmer, der mit viel persönlichem Einsatz die Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung vorangetrieben hat.

Bis auf eine kurze Weihnachtspause von 20. Dezember bis 10. Jänner wird Dr. Stebbegg bis zur Eröffnung der Kinderambulanz weiterhin für seine kleinen Patienten zur Verfügung stehen. Dabei wird er bereits von den neuen Kinderärzten unterstützt. Dies soll ein Kennenlernen und einen nahtlosen Übergang ermöglichen. Die neue Kinderambulanz wird in einem Ausmaß von 20 bis 25 Wochenstunden geöffnet sein.

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news-1830 Thu, 25 Nov 2021 10:42:50 +0100 Rottenmann richtet Teststraße mit PCR-Test ein https://www.derennstaler.at/detail/rottenmann-richtet-teststrasse-mit-pcr-test-ein Mit 1. Dezember startet die Stadtgemeinde Rottenmann im Volkshaus mit PCR-Testungen. Zusätzlich werden auch Antigen-Tests angeboten.

Einige Freiwillige haben sich als Unterstützung in der Teststraße bereits gemeldet. Die Öffnungszeiten sind Montag und Mittwoch von 8 bis 11 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr.

Das Land Steiermark stellt die Testkits zur Verfügung, die Organisation übernimmt die Stadtgemeinde in Zusammenarbeit mit dem Teststraßenbetreiber von Liezen, dem Kastanienhof. Eine Terminvergabe ist nicht möglich, die letzte Anmeldemöglichkeit vor Ort für die Abnahme ist jeweils um 10.45 und um 16.45 Uhr.

„Die Testkits müssen pünktlich nach Liezen gebracht werden, sonst verzögert sich das Ergebnis“, erklärt Rottenmanns Bürgermeister Alfred Bernhard. Auf die Beine gestellt wurde das Projekt gemeinsam mit der AHT Cooling Systems GmbH, die ihren Mitarbeitern ebenfalls einen lokalen Zugang zu Testmöglichkeiten anbieten möchte. „Die Teststraße steht aber auch der gesamten Bevölkerung sowie allen Arbeitnehmern rund um Rottenmann zur Verfügung. Ich sehe es als meine Pflicht und Verantwortung als Bürgermeister, Testmöglichkeiten zu bieten. Besonders freut mich der Zusammenhalt und die Bereitschaft der Bevölkerung, freiwillig mitzuhelfen, wobei sich freiwillige Helfer gerne noch am Gemeindeamt melden können“, so das Gemeindeoberhaupt abschließend.

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news-1829 Thu, 25 Nov 2021 10:37:05 +0100 Herbstbilanz der Gebietsliga- und 1.-Klasse-Ennstal-Meisterschaft https://www.derennstaler.at/detail/herbstbilanz-der-gebietsliga-und-1-klasse-ennstal-meisterschaft SV Stein/Enns ist der einzige Herbstmeister des Bezirkes Liezen

In der Gebietsliga Ennstal holte sich Radmer mit drei Punkten Vorsprung auf Gaishorn die Winterkrone. Waren die Radmerer neben SV Aigen/E. als Titelmitfavorit in die Meisterschaft gegangen, so kam der 2. Rang von Gaishorn wohl sehr überraschend. Man kann der Mannschaft von Trainer Christoph Lugsteiner für die tolle Leistung im Herbst nur gratulieren. Der einzige Wermutstropfen im Herbst war die 1:3-Derbyniederlage gegen Trieben. Hinter den Erwartungen in der Hinrunde ist in erster Linie der SV Aigen/E. geblieben. Die Aigener haben bereits sieben Punkte Rückstand auf den Rivalen Radmer und somit ist der direkte Aufstieg wohl in weite Ferne gerückt. Aber auch der mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison gegangene SV Trieben enttäuschte in der Hinrunde mit dem bescheidenen 7. Rang. Besonders vom hochkarätigen Sturmduo Domenic Knefz und Stefan Werner Hintsteiner hatte man sich mehr erwartet.

Überhaupt nicht in die Spur kam im Herbst der FC Ramsau. Zu allem Überdruss verloren die Ramsauer auch noch das wichtige Nachtragsspiel gegen Gröbming und sind so zur Halbzeit voll im Abstiegskampf verwickelt. Dass beim FC Ramsau in der Herbstsaison nicht viel zusammenpasste, bewies auch die Tatsache, dass Trainer Andreas Schmid bereits einige Runden vor Schluss das Handtuch warf. Mit bereits vier Punkten Rückstand auf Ardning und Ramsau wird es für Schlusslicht Hall schwer, im Frühjahr die Klasse zu halten.

Beste Heimmannschaft in der Herbstmeisterschaft war Winterkönig Radmer, der SV Landl führt die Auswärtstabelle an. In der Torschützenliste haben nach der Hinrunde Mario Giermair vom SV Radmer und Daniel Adelwöhrer (SV Aigen/E.) mit jeweils zwölf Toren die Nase vorne.

1. Klasse Ennstal

In der 1. Klasse Enns sicherte sich SV Stein/Enns in der letzten Runde im direkten Duell gegen Wörschach mit einem 3:2-Auswärtssieg den Herbstmeistertitel. Damit sind die Steiner auch der einzige Winterkönig des Bezirkes Liezen. Der Tabellenführer erwies sich in der Hinrunde auch als die Torfabrik schlechthin. Das Team von Trainer Heinz Binder erzielte nicht weniger als 65 Tore, was einen Schnitt von fast sechs Treffern pro Spiel bedeutet. Wörschach hat nach der Herbstsaison einen Punkt Rückstand auf SV Stein/Enns und damit im Frühjahr noch alle Chancen auf den Titelgewinn. Die Leistung der zweitplatzierten Wörschacher ist umso höher einzuschätzen, da sie im Sommer mit einigen sportlichen Problemen zu kämpfen hatten. Eine überraschend starke Saison spielte der ESV Selzthal. Die Lok-Elf war lange Zeit im Kampf um den Herbstmeistertitel involviert und belegte am Ende dann den ausgezeichneten 3. Platz.

Hinter den Erwartungen blieben die SC Geomix Juniors Liezen II. Das junge SC-Zweierteam wurde als Titelmitfavorit gehandelt und so ist der 4. Platz mit sechs Punkten Rückstand auf Stein/Enns nicht gerade das Gelbe vom Ei. Allerdings muss man sagen, dass die Elf des Trainerduos Armin Bleiwerk und Alexander Hofer in der Herbstsaison stark vom Verletzungspech verfolgt wurde.

Mit dem 5. Rang kann Bad Mitterndorf II auf eine erfolgreiche Hinrunde zurückblicken. Trainer Helmut Edelmaier hat damit aus den Youngsters das Maximum herausgeholt.

Keinen einzigen Punkt gab es in der abgelaufenen Saison für das Tabellenschlusslicht SG Pruggern/Gröbming II. Die blutjunge Mannschaft musste zweifelsohne Lehrgeld zahlen.

SV Stein/Enns gab als beste Heimmannschaft zu Hause nur insgesamt zwei Punkte ab und auswärts erwies sich Wörschach mit 16 von 18 möglichen Zählern als Macht. David Otter von den Ausseerland Juniors liegt in der Schützenliste mit 22 Toren überlegen in Front.

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news-1828 Thu, 18 Nov 2021 07:51:58 +0100 Uns gehen die Mitarbeiter aus https://www.derennstaler.at/detail/uns-gehen-die-mitarbeiter-aus Im ersten Quartal des nächsten Jahres soll es Änderungen bei der Arbeitslosenversicherung geben. Die Probleme sind gemeinhin bekannt, die Kasse ist defizitär, die Betriebe finden keine Mitarbeiter und wer arbeitslos ist, findet trotzdem oft keinen neuen Job. Eigentlich eine unlogische Situation, aber die Arbeitskräfte, die gesucht werden, gibt es am Markt oft nicht oder sie sind räumlich zu weit weg. Und allein mit einer Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen wird man dieses Ungleichgewicht nicht lösen können. Der Beginn der Misere liegt freilich schon vor dem eigentlichen Arbeitsantritt. Einerseits gibt es viele Menschen, die aufgrund eines schlechten Bildungsniveaus und fehlender Ausbildung nur für Hilfstätigkeiten geeignet sind, die in der modernen Welt aber immer weniger gefragt sind. Und andererseits machen viele Menschen Ausbildungen, die am Arbeitsmarkt nicht gefragt sind, während etwa Handwerker und Techniker zu Tausenden gesucht werden, aber einfach nicht da sind.

Diese Ausbildungen am Bedarf des Arbeitsmarktes vorbei sind das größte Problem, können aber nicht durch Gesetze geregelt werden. Dass es auch zahlreiche andere Baustellen gibt, etwa die Altersteilzeit, das beliebte „Stempeln“ oder die viel zu hohen Lohnnebenkosten, kann man in Angriff nehmen. Das Grundproblem wird aber bleiben, nämlich dass es von Tag zu Tag schwieriger wird, offene Stellen zu besetzen. Das verringert den Wohlstand des ganzen Landes und ist aktuell eines der schwerwiegendsten Probleme der österreichischen Volkswirtschaft.

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news-1827 Thu, 18 Nov 2021 07:50:26 +0100 Vorwürfe gegen den AWV Liezen https://www.derennstaler.at/detail/vorwuerfe-gegen-den-awv-liezen Die Tochter des geschassten AWV Liezen Geschäftsführers geht in die Offensive. Es soll zu groben Mängeln auf der Deponie seit der Suspendierung gekommen sein. Der Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes ortet eine „Retourkutsche“.

„Seit mein Vater suspendiert ist, fehlt sein Fachwissen und es sind einige Fehler passiert“, sagt Elisa Bretterebner, Geschäftsführerin der Kanal- und Grubendienst Bretterebner GmbH. Im September wurden der Rechtsvertretung des ehemaligen Geschäftsführers des Abfallwirtschaftsverbandes Liezen anonym über 100 Fotos der Mülldeponie zugespielt (die Fotos liegen auch der Redaktion vor). Die Drohnen- und Bodenaufnahmen erstrecken sich über einen Zeitraum von gut sechs Wochen von Anfang August bis Mitte September. Sie würden „schwere Missstände“ belegen, weswegen Elisa Bretterebner eine Anzeige gegen die Obleute und Geschäftsführung des AWV Liezen einbrachte. Insbesondere die unsachgemäße Lagerung von krebserregenden Asbestabfällen, giftigen Eisenbahnschwellen und nicht verpackte künstliche Mineralfaserabfälle würden ein Gefährdungspotenzial für Menschen, Tier- und Pflanzenwelt darstellen. Erschwerend komme hinzu, dass sich unmittelbar daneben ein geschützter Landschaftsteil befinde. Die Staatsanwaltschaft Leoben bestätigt den Eingang der Anzeige. Derzeit befinde sich der Fall in Prüfung ob ein Anfangsverdacht vorliegt. Sollte sich der bestätigen, wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Regelmäßige Kontrollen

Mülldeponien werden von der Abteilung 13 des Landes Steiermark (zuständig für Umwelt und Raumordnung) regelmäßigen Überprüfungen unterzogen. Die letzte reguläre Überprüfung fand im Juli statt. Dort wurden seitens der Behörde die Abdeckung der Asbestabfälle bemängelt, dies sei aber unverzüglich behoben worden. Nachdem das Land im Oktober das Material erhielt, schickte man unverzüglich Sachverständige zu einem Lokalaugenschein. Die Behörde konnte zu diesem Zeitpunkt allerdings keine Mängel mehr feststellen, wie es von Seiten des Landes heißt.

Retourkutsche

Dass jetzt schwere Geschütze aufgefahren werden, sei für ihn wenig überraschend, sagt der Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes Liezen, LAbg. Armin Forstner. Gegen den ehemaligen Geschäftsführer des AWV Liezen, gegen das Kanal- und Grubendienst-Unternehmen sowie dessen Geschäftsführerin ist ein Verfahren wegen Untreue, schweren Betrugs und Urkundenfälschung anhängig. Es gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung. Die Anzeige über Missstände auf dem Deponiegelände sei eine klassische Retourkutsche. Den Vorwürfen sieht Armin Forstner gelassen entgegen. „Wir haben uns nichts zuschulden kommen lassen und alles nach bestem Wissen und Gewissen erledigt. Ich bin nur etwas verwundert, dass er (der ehemalige Geschäftsführer des AWV Liezen, Anm. d. Red.) seine eigene Arbeit kritisiert“, so Forstner. Er findet es „komisch“, dass gezielt Fotos gefährlicher Stoffe gemacht wurden. Da müsse man schon sehr genau wissen wo diese gelagert sind. Außerdem könne man solche Fotos leicht nachstellen.

Zurücklegen oder klären

Etwa ein Monat nachdem Forstner den Obmann von seiner Vorgängerin Roswitha Glashüttner übernommen hat, seien ihm hohe Transportrechnungen aufgefallen. Dabei sei ein Unternehmen herausgestochen. Nämlich jenes, wo der Geschäftsführer die Mehrheitsanteile hält. Danach habe es für ihn nur zwei Möglichkeiten gegeben: Entweder sofort zurückzutreten oder diesen Umstand zu klären. Er habe sich für Letzteres entschieden. Im Februar wurde der damalige Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbandes Liezen (AWV) suspendiert und kurze Zeit später beschloss der Verband die sofortige Entlassung. Dabei handle es sich um „Gerüchte“ und „falsche Vorwürfe“, hieß es damals von Seiten des Rechtsanwaltes. „Der Abfallwirtschaftsverband wollte nicht nur meinen Vater loswerden, sondern auch die GmbH“, sagt Elisa Bretterebner. Seit Jahrzehnten führe ihr Unternehmen Transportleistungen für den AWV Liezen durch. Der Vertrag sei nun aus ihrer Sicht unrechtmäßig aufgekündigt worden.

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news-1826 Thu, 18 Nov 2021 07:49:05 +0100 Holzbaupreis: Zwei Preisträger aus dem Ennstal https://www.derennstaler.at/detail/holzbaupreis-zwei-preistraeger-aus-dem-ennstal Die Sieger des steirischen Holzbaupreises sind gekürt, darunter auch zwei Projekte aus dem Bezirk Liezen.

Der „Holzbaupreis für private Wohnbauten und Handwerkspreis“ geht an das Haus D von Bauherrin Sarah Deisl-Seebacher in Schladming, der „Anerkennungspreis Landwirtschaftliche Bauten“ an den Milchviehstall in Kranzbach bei Gröbming von Bauherr Georg Giselbrecht. Die Preisträger des Holzbaupreises Steiermark 2021 zeigen eines: Holz ist zum selbstverständlichen Baustoff geworden. Vom Einfamilienhaus bis zum sechsstöckigen Wohnhaus spielt Holz architektonisch und handwerklich alle Stückerln – und das in unglaublicher und hochwertiger Selbstverständlichkeit. Die Jury wählte insgesamt zehn Bauten, die „Holz“ innovativ und konsequent umsetzen. Zusätzlich wurde via Online-Voting der „Publikumspreis“ für den beliebtesten Holzbau vergeben. Die Jury vergab außerdem einen Anerkennungspreis für „Landwirtschaftliche Bauten“.

Handwerkspreis geht nach Schladming

Im Haus D in Schladming von Sarah Deisl-Seebacher wurde Holz sichtbar und fühlbar sowohl konstruktiv als auch optisch über mehrere Ebenen eingesetzt. Die Außenräume wurden architektonisch feinfühlig eingebunden und lassen den Innen- mit dem Außenraum vielfältig verschmelzen. Überzeugend waren die Innenräume: Architektonisch innovativ wurden differenzierte Raumvolumina für eine große Familie umgesetzt. Geplant wurde das Projekt von der „dunkelschwarz ZT OG“, den Holzbau übernahm Zimmerei Holzbau Steinbrecher & Köberl.

Bauen in der Kulturlandschaft

Zeitgemäße Notwendigkeiten und Konzepte für einen Milchviehstall finden bei Georg Giselbrecht eine zeitgemäße Umsetzung. Gebaut an den Altbestand, bringt der Stall das Wohl der Tiere und die Technik zur Arbeitserleichterung für den Bauern unter ein Dach. Hervorgehoben wird vor allem die präzise handwerkliche Leistung und die saubere Arbeit der Holzbaumeister. Für Nutzbauten nicht immer selbstverständlich. Der Holzbau ist durchgehend gehobelt, die Anschlussstellen präzise geschnitten und verarbeitet. Für die Planung und den Holzbau zeichnete die Holzbau Aigner GmbH verantwortlich.

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news-1825 Thu, 18 Nov 2021 07:48:11 +0100 Sicher am Seil https://www.derennstaler.at/detail/sicher-am-seil Der Alpenverein Stainach hat die Seilversicherung am Multereck erneuert. 300 Stunden und 500 kg Material waren dafür erforderlich.

Die Markierungen in Ordnung zu halten ist eine der zentralen Aufgaben des Alpenvereines. Die Sektion Stainach betreut ein Wegenetz von 156 km. Keine leichte Aufgabe, wie Wegewart Manfred Fößner mitteilt. Rund 27 Wege müssen zumindest einmal im Jahr abgegangen und etwaige Schäden aufgenommen werden. Ganz oben auf der To-do-Liste des Stainacher Alpenvereins standen in diesem Jahr die Seilsicherungen am Multereck. Nach 35 Jahren haben sie bereits einige Lawinenabgänge überdauert und waren reparaturbedürftig. Für die Durchführung konnte Bergführer Toni Kerschbaumer gewonnen werden. Bereits im Oktober des Vorjahres wurde damit begonnen, Bohrlöcher für Halterungen zu erneuern. Allein die Beförderung des benötigten Materials stellte das Team vor große Herausforderungen. 200 Laufmeter Seil, Halterungen, Werkzeuge, Stromaggregate mussten nicht nur organisiert, sondern auch befördert werden, in Summe 500 kg. Dazu fand man in Pilot und Geschäftsführer von „sky heli service“ Christian Schöpf einen verlässlichen Partner. Vom Abflugplatz nahe des Bioinstituts Trautenfels wurde das Material zum Basislager auf das Multereck geflogen. Von dort aus ging es zu Fuß weiter. Seile und Halterungen mussten zu den jeweiligen Standorten getragen werden, ebenso Bohrmaschinen, Stromaggregate und einige hundert Meter Kabel. 55 Bohrlöcher im steilen Gelände wurden durch Kerschbaumer und sein Team gesetzt. Zeitaufwand für ein einziges Bohrloch: 30 Minuten. Anschließend wurden die Seile eingeschraubt und auch in die teils neue Routenführung integriert. Die alten Seile und Halterungen mussten demontiert und per Hubschrauber ins Tal geflogen werden. Insgesamt erstreckten sich die Arbeiten über einen Zeitraum von drei Monaten und 300 Stunden.

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news-1824 Thu, 18 Nov 2021 07:46:44 +0100 Kids Kraxl Cup https://www.derennstaler.at/detail/kids-kraxl-cup Rund 40 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren zeigten im Boulderraum des ÖAV Gröbming ihr Können.

Organisiert wurde der Bewerb von den Alpenvereinen Gröbming und Schladming und dem Kletterverband Steiermark. Reinhold Pfingstner (Gröbming) und Stefan Tscherner (Bloc-House Graz) schraubten vielfältige „Boulderprobleme“ für die Kinder in die Wand, die den Teilnehmern alles an Technik, Kraft und Koordination abverlangte. Schiedsrichter und Eltern waren von den Leistungen, dem Durchhaltevermögen und der Motivation begeistert.

Gewinner

U8: 1. Sara Obermoser (Pongau), 2. Ida Lichtenegger, 3. Romy Schütz (beide ÖAV Schladming); U10: 1. Sophie Obermoser (Pongau), 2. Mateo Schütz (Schladming), 3. Marie Tscherner (Boulderverein Bloc Hause); U12: 1. Simon Petter (Liezen), 2. Alice Zirnitzer (Pongau), 3. David Mühlbacher (Mixnitz); U14: 1. Katharina Schwaiger (Liezen), 2. Annalena Zirnitzer (Pongau), 3. Celina Steiner (Leoben).

„Da Klettern 2021 in Tokio erstmals olympischer Bewerb war, ist es für die Sportart wichtig, auch regionale Wettkämpfe durchzuführen und damit auch Kinder und Jugendliche zu begeistern“, sind sich die Organisatoren einig. In der Kletterhalle Liezen finden Bewerbe seit Jahren statt, nun ist auch in Gröbming die Basis gelegt. Der Kletterverband Steiermark (KVSt) unterstützt die Vereine beim Aufbau von Gruppen bis hin zur Qualifizierung von professionellen Trainern und neuesten Trainingsmethoden.

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news-1823 Thu, 11 Nov 2021 08:24:17 +0100 Der Staat als Abkassierer https://www.derennstaler.at/detail/der-staat-als-abkassierer Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller haben doch noch ein Ende ohne Streiks gefunden. Die Einigung auf 3,55 Prozent Lohnerhöhung ist für die Unternehmen zwar hart an der Grenze des Leistbaren, für die Arbeitnehmer bringt sie aber einen beachtlichen Reallohnzuwachs. Wenn dann im Sommer auch noch die Steuerreform in Kraft tritt, ist eine sehr deutlich spürbare Stärkung der Kaufkraft zu erwarten, die der Wirtschaft als Ganzes einen weiteren Schub verleihen könnte.

Im heurigen Jahr wird die Wirkung der Lohnerhöhung nicht so stark ausfallen, denn die noch immer nicht abgeschaffte kalte Progression mindert die Einkommenserhöhung ganz massiv. Würden die Steuerstufen an die Inflation angepasst, dürfte eine Lohnerhöhung um die Inflationsrate zu keiner Steigerung der Steuerlast führen. Das ist freilich in Österreich nicht vorgesehen, was am Beispiel eines durchschnittlichen Metallers besonders ins Auge springt: Während sich der Mitarbeiter über 1200 Euro netto mehr im Jahr freuen darf, kassiert der Staat 1700 Euro mehr an Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.

Dieses automatische Körberlgeld für den Staat ist eine der unlogischsten und ungerechtesten Eigenheiten unseres Steuersystems. Und warum sie nicht endlich abgeschafft wird, hat einen einfachen Grund: Sie bringt dem Staat automatisch jedes Jahr mehr Geld, das dann in „großzügigen“ Steuerreformen alle paar Jahre zum Teil wieder an die Bevölkerung zurückgegeben wird. Mit einer ordentlichen Regelung wäre das ganz einfach und transparent gelöst, und der Staat wäre nicht mehr automatisch Hauptprofiteur bei jeder Lohnerhöhung.

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news-1822 Thu, 11 Nov 2021 08:22:51 +0100 Aufregung um Liezens Teststraße https://www.derennstaler.at/detail/aufregung-um-liezens-teststrasse Wartezeiten bis zu zwei Stunden und zu geringe Sicherheitsabstände. Die Teststraße in Liezen ist in Kritik geraten. Der Betreiber plant, die Testkapazität zu erhöhen.

Bis zu zwei Stunden Wartezeit mussten zu Testende in Stoßzeiten hinnehmen, wie etwa am vergangenen Samstag. Und das größtenteils im Freien bei spätherbstlichen Temperaturen. Getestet wurden trotzdem nicht alle. Obwohl noch zahlreiche Menschen in der Warteschlange ausharrten, wurde Liezens Teststraße am vergangenen Samstag um 18 Uhr geschlossen. „Es waren aufgebrachte Leute dort, die zwar schon lange anstehen mussten, doch trotzdem nicht mehr zum Testen an die Reihe kamen. Deshalb war die Polizei vor Ort, um Gespräche zu führen und um zu beruhigen. Es kam aber zu keinerlei Ausschreitungen“, sagt Chefinspektor Raimund Sulzbacher.

Zuvor hatte das Land Steiermark kommuniziert, alle steirischen Teststraßen seien an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet. Weshalb die Teststraße in Liezen trotzdem um 18 geschlossen wurde, erklärt Johann Hartner von der Privatklinik Kastanienhof GmbH: „Wir haben so lange getestet, wie uns möglich war“, sagt der Projektkoordinator der Covid-Test- und Impfstraßen in der Steiermark. Trotz der vom Land angekündigten längeren Öffnungszeit sei es auch zu individuellen Entscheidungen gekommen, da „wir von unserem eigenen Personal und dem Personal von Partnerfirmen abhängig sind. Alle mit Termin konnten ihre Testungen jedoch durchführen“, so Hartner. Wer auf eine Terminvereinbarung setzt, kann sich lange Wartezeiten wohl bald schon ersparen. „Wir werden Schritte setzen, damit sich mehr Menschen zum Testen anmelden. Die Anmeldungen sollten schon ab nächster Woche starten können. Auch für PCR-Tests“, sagt Hartner. Künftig soll es somit eine Warteschlange für jene geben, die nicht vorangemeldet sind, und einen Schnellzutritt für zu Testende mit Termin.

Kritik am Standort

Die langen Wartezeiten und fehlenden Sicherheitsabstände waren auch Thema in der Stadtgemeinde Liezen: „Wir haben die Kastanienhof GmbH als Betreiber der Teststraße darüber informiert, dass die Kapazitäten am aktuellen Standort nicht ausreichen. Aus unserer Sicht ist die Möglichkeit, zusätzliche Testspuren zu etablieren, an diesem Standort nicht gegeben. Auch die Dichte der Menschen sehen wir aus epidemiologischer Sicht bedenklich“, heißt es aus dem Rathaus. Kritik kommt auch von Polizei-Chefinspektor Raimund Sulzbacher: „Es wäre zweckmäßig, dass die Teststraße an eine Örtlichkeit verlegt werden würde, wo die Menschen bessere Parkmöglichkeiten haben und sich nicht im Freien anstellen müssen“, so Sulzbacher, der von untragbaren Zuständen am Standort am Rathausplatz spricht. „Ich empfehle dringend einen anderen Standort“, betont der Chefinspektor.

Verlegung nicht geplant

Bevor die Teststraße vor einigen Monaten an den Standort im Primärversorgungszentrum am Rathausplatz verlegt wurde, war sie in Liezens Ennstalhalle untergebracht. Ein Standort, der jedoch nicht mehr zur Verfügung stehe, wie Liezens Stadtgemeinde informiert: „Als Schulerhalter müssen wir die Ennstalhalle den Schulen für die Turnstunden zur Verfügung stellen“, kommuniziert die Stadtgemeinde. Darüber hinaus habe man eine Verpflichtung gegenüber den eingemieteten Vereinen. Eine Ausweitung der Kapazitäten werde es trotzdem geben, wie Teststraßen-Koordinator Johann Hartner informiert. Diese sei bereits genehmigt und sollte dieser Tage schlagend werden. Die Verlegung der Teststraße Liezen an einen anderen Standort sei jedoch nicht geplant: „Wir glauben, dass das an diesem Standort auch stattfinden kann“, sagt Hartner.

FPÖ spricht von Teststraßen-Chaos

Mit der Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz müssen Herr und Frau Österreicher nun entweder geimpft, genesen oder getestet am Arbeitsplatz erscheinen. Die steirische FPÖ kritisiert das mangelnde Angebot für zu Testende und zwar landesweit: „Mitunter stundenlang mussten sich Steirer anstellen, um unter anderem ihrem Beruf nachgehen zu dürfen. Wer keinen der benötigten Tests ergatterte, hatte Pech“, so FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Marco Triller. Mit Montag, 8. November, trat die zweite Novelle der 3. Covid-19-Maßnahmenverordnung in Kraft. Damit sind auch die Antigen-Wohnzimmertests ausgelaufen. Als Nachfolger ist ein PCR-Test zum Gurgeln kostenfrei in den Apotheken erhältlich. Wird die Probe bis 10 Uhr an einer der Sammelstellen abgegeben, soll das Ergebnis schon innerhalb von zirka 12 Stunden, ansonsten innerhalb von zirka 24 Stunden abrufbar sein. Theoretisch ist ein PCR-Test für 72 Stunden gültig. Zieht man allerdings die Auswertungszeit ab, ist der negative Befund laut Angaben im schlechtesten Fall noch für 48 Stunden die Eintrittskarte zum Arbeitsplatz. Zeitgleich mit Inkrafttreten der Verordnung kam es zu massiven Verzögerungen bei der Auswertung der Tests. So mussten zu Testende deutlich längere Wartezeiten hinnehmen, zum Teil erreichte sie das Ergebnis erst nach Ablauf der 72-Stunden-Frist. Der Grund dafür waren laut zuständigem Labor ein Corona-Cluster im eigenen Haus und IT-Probleme.

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news-1821 Thu, 11 Nov 2021 08:21:40 +0100 Baustart für Kinderkrippe in Aigen https://www.derennstaler.at/detail/baustart-fuer-kinderkrippe-in-aigen Vergangene Woche fand auf dem ehemaligen „Lemmerergrund“ in Aigen im Ennstal der Spatenstich für die Kinderkrippe statt.

Nachdem die Nachfrage nach einer Betreuungsmöglichkeit gestiegen war, entschloss sich der Gemeinderat nach Grundverhandlungen und Vorplanungen das Projekt umzusetzen. Die Planung und Bauabwicklung wurde dem Technischen Büro Rodlauer & Greimeister ZT GmbH aus Bad Mitterndorf übertragen, welches durch die Bauabwicklung und Umsetzung von ähnlichen Bildungseinrichtungen schon entsprechende Erfahrungen hat. Die Kosten für die Kinderkrippe werden durch Mittel des Landes Steiermark und aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIG 2020) des Bundes und Landes finanziell gestützt. Die Inbetriebnahme soll mit dem Kindergartenjahr 2022/23 erfolgen, die Betreuung übernimmt die Kinderbetreuungseinrichtung WIKI. Die geplante zweigruppige Kinderkrippe ist ein Bestandteil am „Platz der Generationen“ mit Generationen-Wohnen, Puttererseehalle, Arzt, Ordination, Sportanlagen und dem bestehenden Kindergarten. Bei der nach modernsten pädagogischen Rahmenparametern gestalteten Betreuungseinrichtung spielt auch der natürliche Baustoff Holz, speziell in den Kinderbereichen, eine große Rolle. Großzügige Verglasungen ermöglichen helle und freundliche Innenräume und bieten diverse Ein- und Ausblicke für die Kleinsten. Bei der Gestaltung wird allgemein großer Wert auf Qualität, funktionelle Ausführung und eine vertraute, wohnliche Atmosphäre gelegt. Im südwestlichen Bereich des Grundstücks werden der dazugehörige Außenspielbereich und die Freiflächen für die Kinderkrippe situiert. Die großzügig überdachten Terrassenbereiche im Anschluss an die Gruppenräume ermöglichen eine direkte Erweiterung der Räumlichkeiten ins Freie und zur Natur.

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news-1820 Thu, 11 Nov 2021 08:20:37 +0100 Turbinen für das Kraftwerk Kleinsölk https://www.derennstaler.at/detail/turbinen-fuer-das-kraftwerk-kleinsoelk Spektakuläre Turbinenanlieferung beim Wasserkraftwerksprojekt des E-Werks Gröbming im Kleinsölktal. Drei Spezialtransporter brachten die Turbinen und Generatoren zum Krafthaus.

Seit 15. März laufen die Arbeiten am Wasserkraftwerk Klein­sölkbach sowie der Revitalisierung des Kraftwerkes Sagschneider. Rund 15 Millionen Euro werden in dieses Projekt der erneuerbaren Energieerzeugung investiert. Mittlerweile sind rund 90 Prozent der 190 Zentimeter starken Druckrohrleitung verlegt. Am vergangenen Freitag wurde das Kernstück des Wasserkraftwerkes angeliefert. Die Turbinen kamen mittels Tieflader ins Kleinsölktal, wurden von einem Autokran umgeladen und über eine steile Zufahrt zum Krafthaus gebracht. Insgesamt wird die neue Kraftwerkskette mit drei Francis-Turbinen ausgestattet. Das Gewicht des Generators beträgt 16 Tonnen. Ab Ende dieses Jahres wird die gesamte Kraftwerkskette im Klein­sölktal mit den beiden Zubringerwerken insgesamt 25.000.000 KWh Öko-Strom liefern.

„Der Unternehmensphilosophie des E-Werkes Gröbming entsprechend, hat man danach getrachtet, so viele regionale Firmen wie möglich zu berücksichtigen. 20 Firmen rund um Gröbming sind mittlerweile am Kraftwerksbau beteiligt. Die Turbinen stammen von der oberösterreichischen Firma Global Hydro“, sagt E-Werk-Gröbming- Geschäftsführer Ernst Trummer.

Mit einer Länge von 3400 Metern ist die Druckrohrleitung das aufwändigste Teilprojekt. Das erste Teilstück wurde noch während des massiven Wintereinbruchs im März verlegt. Das Wasser überwindet 70 Höhenmeter und wird dann in den computergesteuerten Turbinensätzen abgearbeitet. Das Schluckvermögen (Durchflussmenge) beträgt 6000 Liter pro Sekunde.

Sämtliche Turbinen können direkt von der Wartenleitzentrale aus Gröbming gesteuert werden. Eine Tochterfirma des E-Werkes betreibt das 600 Kilometer umfassende Stromnetz von Niederöblarn bis Weißenbach bei Haus. Um die erzeugte Energiemenge ab Jänner aus dem Kleinsölktal in das Umspannwerk Stein an der Enns auszuleiten, investiert das Unternehmen eine weitere Million Euro. Derzeit liegen sämtliche Bauarbeiten im Zeitplan.

Das E-Werk Gröbming hat mit dieser Investition in den letzten sechs Jahren über 50 Millionen Euro in diverse Projekte der erneuerbaren Energieerzeugung investiert. Erst vor zwei Wochen startete ein weiteres Bauprojekt: Der Bau der neuen Unternehmenszentrale in Gröbming, dem STROMhaus.

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news-1819 Thu, 11 Nov 2021 08:19:17 +0100 Nachwuchsfußball aktuell https://www.derennstaler.at/detail/nachwuchsfussball-aktuell-9 Mit den letzten Runden in der U13 bis U15 sowie einigen Nachtragsspielen ging die Nachwuchs-Herbstmeisterschaft im Bezirk Liezen am vergangenen Wochenende zu Ende.

Die U15 von Bad Mitterndorf feierte zum Saisonabschluss gegen Schlusslicht Gröbming einen 4:0- Auswärtssieg und verbesserte sich damit in der Tabelle auf den 3. Platz. Die jungen Salzkammerguter entschieden das Match durch Tore von Niklas Noel Gassner, Fabian Pürcher, Armin Schrottshammer und Nick Loitzl bereits in den ersten 30 Minuten für sich.

In der U14 sicherte sich die NSG Oberes Ennstal/Haus dank eines klaren 5:0-Sieges bei der SG Gesäuse/Hall den Herbstmeistertitel. Verfolger SG Stainach/Grimming kam auswärts gegen SC Liezen über ein torloses Unentschieden nicht hinaus und überwintert so mit drei Punkten Rückstand auf die Hauser U14. Die drittplatzierte SG Trieben/Gaishorn wahrte mit einem 9:0-Schützenfest bei den Ausseer Youngsters die kleine Titelchance. Da die Partie zwischen FC Ausseerland und dem bisherigen Leader SG Irdning/Aigen erst vor Beginn der Frühjahrsaison ausgetragen wird, genügte der NSG Ennstal/Öblarn gegen den Vorletzten Wörschach ein 1:1-Remis, um als Tabellenführer in der U13 in die Winterpause zu gehen. Rainer Sebastian Grüßer brachte die gegen Meisterschaftsende immer besser in Form gekommenen Wörschacher U13-Jungkicker in der 32. Minute in Führung. Zehn Minuten nach Wiederbeginn glich Dion Schwaiger-Fellinger zum 1:1 aus. Im direkten Duell um den dritten Platz nach dem Herbstdurchgang behielt die die NSG Eisenwurzen/St. Gallen zu Hause gegen die Schladmiger U13 mit 7:4 die Oberhand. Nach einem 0:1-Rückstand zogen die Hausherren bis auf 5:1 davon, ehe die Gäste das Match wieder offener gestalten konnten. Rottenmann beendete die Saison mit einem 10:3-Schützenfest beim U13-Tabellenletzten Bad Mitterndorf. Shahip Berisha glänzte bei den Siegern mit fünf Toren ganz besonders.

In einem U12-Nachtragsspiel siegte die SG Stainach/Grimming gegen Gaishorn/Trieben mit 2:0 und vergrößerte damit den Punkteabstand zum Tabellennachbarn auf vier Zähler. In der U11 stand am vergangenen Sonntag ebenfalls noch ein Spiel auf dem Programm. Die Fußball-Minis des FC Ausseerland feierten dabei gegen Schladming einen 2:0-Erfolg und schlossen damit punktemäßig zum Zweitplatzierten SC Liezen auf.

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news-1818 Thu, 04 Nov 2021 10:14:10 +0100 Viel heiße Luft https://www.derennstaler.at/detail/viel-heisse-luft Der Klimagipfel in Glasgow hat zwar viele Teilnehmer angezogen, die Ergebnisse sind aber mehr als bescheiden. Viel mehr als Absichtserklärungen haben die Teilnehmer nicht von sich gegeben, da gab es in der Vergangenheit schon wesentlich verbindlichere Beschlüsse. Und auch die wurden oft verwässert oder gar nicht eingehalten.

Mit etwas Böswilligkeit könnte man sagen, ohne den Gipfel hätte man tausende Flugkilometer eingespart, was dem Klima mehr genutzt hätte als die schwammigen Aussagen der Teilnehmer. Wieder spricht man primär über die Ziele, die ab 2030 verwirklicht werden sollen, aktuelle Maßnehmen fehlen völlig. Dabei wäre ein Ende der Subventionen für fossile Energieträger, bindende Reduktionsziele bei den Treibhausgasen samt transparenter Sanktionen bei deren Nichteinhaltung ein Gebot der Stunde. Dass diese Maßnahmen auch empfindlichen Einfluss auf unser tägliches Leben haben würden, muss dabei auch jedem bewusst sein.

Schließlich ist der einzige Weg, eine wirkliche Verhaltensänderung herbeizuführen, ein Drehen an der Preisschraube. Das wird in den Industriestaaten gewisse Produkte deutlich verteuern und den Entwicklungsländern wird man substanzielle finanzielle Hilfen anbieten müssen, um eine Veränderung zu erwirken.

Alles in allem unerquickliche Aussichten, aber mit dem Produzieren von heißer Luft und schönen Worten alleine werden wir den Klimawandel sicher nicht in den Griff bekommen.

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news-1817 Thu, 04 Nov 2021 10:12:30 +0100 Der „Hausmeister“ wurde festgenommen https://www.derennstaler.at/detail/der-hausmeister-wurde-festgenommen Der sich seit einigen Monaten einer ordentlichen Gerichtsverhandlung entziehende 71-jährige Geschäftsmann und  selbsternannte „Hausmeister“ beim Sommersbergsee wie auch beim „Schottergrubenparkplatz“ wurde festgenommen.

Am Sommersbergsee terrorisierte ein 71-jähriger Geschäftsmann aus Graz über Jahre zahlreiche Besucher und sorgte für sommerliche Dramen (wir berichteten). Da wurde Superkleber in Türschlösser gedrückt, Fahrräder an Bäume gekettet und „Lösegeld“ verlangt, Kleidungsstücke versteckt, selbst für tätliche Angriffe muss sich der Angeklagte rechtfertigen. In den Gerichtsverhandlungen narrte der Angeklagte die Justiz.

Er erschien vor Gericht nicht oder nur kurz, weil er aufgrund selbst diagnostizierter gesundheitlicher Pro­ble­me das Gerichtsgebäude wieder verlassen musste. Verhandlungen mussten vertagt oder unterbrochen werden und regelmäßig entzog sich der Angeklagte dem Prozess.

Im Fall um den Sommersbergsee wurde der „Haus­meister“ im Frühsommer wegen Flucht­gefahr zur Fahndung ausgeschrieben. Im Juni entging er nur knapp einer Festnahme. Als er die Polizeibeamten sah, flüchtete er zu Fuß über eine Treppe.

Die Medienbeauftragte Richterin in Leoben, Sabine Anzenberger, bestätigte die Fest­nahme: „Ja, der gesuchte Angeklagte wurde am 22. Oktober in Graz festgenommen. Grund dafür war Flucht­gefahr und es wurde U-Haft über ihn verhängt. Derzeit befindet er sich in der Justizvollzugsanstalt Leoben.“ Der Häftling beschäftigt weiterhin die Justiz und hat eine Haftbeschwerde eingegeben, die nun vom Oberlandes­ge­richt in Graz behandelt werden müsse. Richterin Elisabeth Dieber bestätigt den Eingang des Schrift­stücks aus Leoben: „Die Haftbe­schwerde ist am 28. Oktober am Oberlandesgericht Graz eingelangt und wurde vorerst der Oberstaats­anwaltschaft Graz zur Stellung­nahme übermittelt. Über die Be­schwer­de wird in Anbetracht der einzuhaltenden gesetzlichen (Haft-) Fristen in absehbarer Zeit vom zuständigen Strafsenat entschieden werden.“

Beim Schottergrubenparkplatz teilte der Geschäftsmann aus Graz sogar mehr als 500 Besitzstörungsklagen aus. Jeder, der die üppige Benützungsgebühr nicht zahlte, wurde umgehend mit einer Besitzstörungsklage eingedeckt. Auch Fußgänger. Darunter waren auch damals siebzig Mitglieder einer Blasmusikkapelle, die von der Feuerwehr dort eingewiesen wurden.

Aufgrund der Dimension musste damals die Verhandlung vom Bezirksgericht in das Kulturhaus Liezen ausgelagert werden.

Während der Angeklagte sich beim Sommersbergsee-Prozess mit allen zur Ver­fügung stehenden Mitteln gegen ein Urteil sträubt, ist er im Fall rund um die „Schottergrube“ sehr aktiv. Er schickt an hunderte E-Mail-Empfän­ger seitenlange Nachrichten mit Informationen, warum aus seiner Sicht, respektive der Sicht der MB BA Hotel Errichtungs GmbH, alle anderen Unrecht haben. Dabei spart er weder mit Anschuldigungen noch mit Beschimpfungen. Mit der Festnahme des selbst ernannten Exekutivorgans, welches am Sommers­bergsee mit seiner Gruppe für Aufsehen sorgte, ist das Erscheinen des Mannes beim nächsten Gerichts­termin in dieser Causa am 23. November gesichert.

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news-1816 Thu, 04 Nov 2021 10:11:21 +0100 Heimische Feuerwehrkameraden beenden Einsatz auf der Rax https://www.derennstaler.at/detail/heimische-feuerwehrkameraden-beenden-einsatz-auf-der-rax Auch Spezialeinheiten des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen waren  im Einsatz bei den verheerenden Waldbränden im Rax-Gebiet.

Sieben Flughelfer und zwei Flugeinweiser der Freiwilligen Feuerwehren Aigen im Ennstal, Admont und Hall bei Admont unterstützten bei der Bekämpfung des Feuers. Bereits Sonntag machte sich Bereichs-KHD-Beauftragter Thomas Fessl ein Bild der Lage. Im Gespräch mit dem „Ennstaler“ Dienstagabend erklärte er, dass der Einsatz für die Einsatzkräfte aus dem Bezirk Liezen vorläufig erledigt ist und die Kräfte abgezogen werden. Seiner Einschätzung nach wird der Gesamteinsatz noch bis Samstag oder Sonntag andauern. Insgesamt beteiligten sich rund 7.800 Personen an der Brandbekämpfung. Die Löscheinsätze, so Fessl, gestalteten sich aufgrund des steilen und unzugänglichen Geländes als äußerst schwierig. Der Wind fachte Glutnester immer wieder von Neuem an. Die Löschwasserversorgung erfolgt über Hubschrauber, zehn standen insgesamt im Einsatz, darunter auch Alouette III der Garnison Aigen im Ennstal. „Unsere Kameraden bringen viel Erfahrung bei Waldbränden mit – das wird hier sehr geschätzt“, so Fessl. Diese befüllten Löschwasserbehälter im Gelände, von wo aus die Bodenmannschaften mittels Tragkraftspritze mit mehreren D-Rohren die Brandbekämpfung durchführten bzw. ihre Bambi-Buckets füllten. Der Boden musste in mühevoller Arbeit händisch umgegraben werden, um Glutnester freizulegen und ablöschen zu können. Von steirischer Seite haben sich auch LBDS Erwin Grangl und Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Reinhold Binder ein Bild vor Ort gemacht und lobten die geleistete Arbeit und gelebte Kameradschaft über die Bundesländergrenzen hinweg. Laut Oberbrandrat Binder leistete die Flugdienststaffel Nord mit ihrem enormen Pensum an Erfahrung bei Waldbränden im alpinen Bereich unvorstellbare und hochprofessionelle Arbeit an der Leistungsgrenze. Auch Fessl betont: „Es ist faszinierend für mich, dass wir es immer wieder schaffen, in der Arbeitszeit so viele Leute zusammenzubringen, die das unentgeltlich und freiwillig machen.“ Er lobte auch die perfekte Zusammenarbeit mit Einsatzkräften aus dem Ausland.

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news-1815 Thu, 04 Nov 2021 10:09:43 +0100 Großer Erfolg für Ramsauer Hotelier-Familie https://www.derennstaler.at/detail/grosser-erfolg-fuer-ramsauer-hotelier-familie Der Lindenhof in Ramsau gehört nun zur Elite: Nur fünf Hotels in Schladming-Dachstein tragen die Auszeichnung „ 4-Sterne Superior“.

In Ramsau am Dachstein gibt es Grund zur Freude. „Wir sind stolz, das erste 4-Stern-Superior-Hotel in Ramsau am Dachstein zu sein und freuen uns, somit die Qualität in der Region weiter steigern zu können“, heißt es von Seiten der Familie Eisl. Sie sind die Besitzer des Hotels „Lindenhof“, dem kürzlich der Status „4-Sterne Superior“ verliehen wurde.

Im Gegensatz zum klassischen Hotel-Stern erfolgt die Verleihung der Superior-Auszeichnung nicht automatisch, sondern durch eine Kategorisierung der WKO, basierend auf einem umfassenden Kriterienkatalog. So soll sichergestellt werden, dass der Beherbergungsbetrieb den 4-Sterne-Standard bei weitem übertrifft. „In der Erlebnisregion Schladming-Dachstein finden derzeit fünf Viersterne-Superior-Hotels Platz“, sagt Tourismus-Chef Mathias Schattleitner, der betont: „Für die Tourismusregion Schladming-Dachstein bietet diese Auszeichnung einen erheblichen Mehrwert, da dem Gast der gehobene Service immer wichtiger wird. Wir sind sehr stolz, einen weiteren Betrieb zur 4-Sterne-Superior-Kategorie zählen zu dürfen.“

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news-1814 Thu, 04 Nov 2021 10:08:09 +0100 Kunstrasenplatz des SC Liezen offiziell eröffnet https://www.derennstaler.at/detail/kunstrasenplatz-des-sc-liezen-offiziell-eroeffnet Die Infrastrukturarbeiten für das Kinder und Jugendprojekt „Lebensschule Fußball“ sind abgeschlossen.

Am gestrigen Donnerstag wurde die generalsanierte Sportanlage des SC Liezen mit dem neuen Kunstrasen als Krönung offiziell eröffnet. In den letzten sechs Monaten wurden im Areal umfangreiche Umbau- und Adaptierungsarbeiten umgesetzt, wobei die Errichtung des neuen Kunstrasenplatzes höchste Priorität hatte. Letzterer ist für die Durchführung der umfassenden Jugendarbeit und der „Lebensschule Fußball“ der HAK/HASCH Liezen in den nächsten Jahren unumgänglich. Neben den 150 bis 200 Kindern und Jugendlichen, die Woche für Woche darauf trainieren, profitiert natürlich auch die Landesliga Mannschaft des SC Liezen von den hervorragenden Trainingsbedingungen. Auswärtstrainings in Stainach, Selzthal oder Irdning gehören nun der Vergangenheit an. Zusätzlich zum Hauptfeld wurden auch ein Kunstrasenplatz (für Kinder bis 10 Jahre), ein Trainingsfeld (Naturrasen inkl. Bewässerungsanlage) und Stehtribünen errichtet, sowie der Kabinentrakt saniert.

Das Gesamtvolumen des Kunstrasen-Projektes betrug rund 1 Million Euro, wobei die Arbeiten ausschließlich an heimische Betriebe vergeben wurden. Den Großteil der Projektkosten trägt der SC Liezen, wobei dies ohne die finanzielle Unterstützung und Absicherung des Hauptsponsors „geomix Soccer Store“ niemals möglich gewesen wäre. Für das international tätige Unternehmen mit Standort Liezen, ist es neben dem erfolgreichen Wachstum sehr wichtig, Projekte im Kinder- und Jugendbereich zu begleiten und zu fördern. Weiters konnten dank der Initiative von LAbg. Bgm. Armin Forstner und des Liezener VBgm. Stefan Wasmer Förderungen in der Höhe von 40 Prozent lukriert werden. Das Projekt wurde mit der Unterstützung von Bund, Land Steiermark und Europäischer Union (LEADER) umgesetzt. Auch die Stadtgemeinde Liezen, der Steiermärkische Fußballverband und der ASVÖ Steiermark stellten ihrerseits Förderungen zur Verfügung. Von der neuen Sportanlage sollen nicht nur die Fußballer der Stadt Liezen profitieren, sondern auch die der weiteren Gemeinden der LEADER-Region Liezen-Gesäuse. Mit der gestrigen Eröffnungsfeier wurde das neue Schmuckkästchen nun auch offiziell eröffnet.

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news-1813 Thu, 28 Oct 2021 11:01:12 +0200 Regeln sollten immer gelten https://www.derennstaler.at/detail/regeln-sollten-immer-gelten Mitten in einer der schwierigsten Zeiten für die Metallindustrie, geprägt vom massiven Mangel an Vormaterialien und massiven Preiserhöhungen bei Energie und Rohstoffen droht jetzt auch noch ein Arbeitskampf. Die bisherigen Angebote an die Gewerkschaft werden als viel zu nieder bezeichnet, von der Forderung, die Löhne um 4,5 Prozent zu erhöhen, wurde noch kein Millimeter abgerückt. Auf den ersten Blick rechtfertigt die aktuelle Inflation auch eine kräftige Lohnerhöhung, aber eben nur auf den ersten Blick.

Verhandelt wird nämlich immer auf Grund der Inflationsrate eines fixen, vergangenen Beobachtungszeitraumes. Diese Teuerung und ein Anteil am Produktivitätsgewinn der Unternehmen fließen in die berühmte Benjaformel ein, wodurch sich üblicherweise eine Erhöhung ergibt, die in etwa ein Prozent über der Inflationsrate liegt. Das wären heuer etwa 3,5 Prozent und in der Gegend wäre auch eine vernünftige Einigung möglich.

Immerhin hat die Industrie auch im Vorjahr die Inflation komplett abgegolten, wiewohl nach den massiven Produktivitätsrückgängen nach Corona eine deutlich geringere Erhöhung das Ergebnis der altbekannten Formel gewesen wäre. Und die jetzt recht kräftig galoppierende Teuerung ist gemäß der Usancen eben erst die Basis der nächsten Lohnverhandlung. Um weiteren Schaden von der ohnehin gebeutelten Industrie fernzuhalten, kann man daher nur hoffen, dass sich die Vernunft durchsetzt und man in den Verhandlungen auch die Regeln einhält, die seit Jahrzehnten gelten.

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news-1812 Thu, 28 Oct 2021 10:57:59 +0200 Neue Erlebnisregion will Bettenkapazität erhöhen https://www.derennstaler.at/detail/neue-erlebnisregion-will-bettenkapazitaet-erhoehen Im Gesäuse bleibt man naturnah. Deshalb soll die Bettenanzahl weder durch Chaletdörfer noch durch neue Hotelkomplexe, sondern durch den Ausbau bestehender Beherbergungsbetriebe erhöht werden.

Das Gesäuse hat sich neu aufgestellt. Vergangene Woche Mittwoch fand die erste Vollversammlung und konstituierende Kommissionssitzung der neuen Erlebnisregion statt. Neu ist nicht nur der Großverband – zum Kerngesäuse stoßen Liezen, Ardning, Lassing, Rottenmann und Gaishorn hinzu – sondern auch die Kommission, die in Liezens Kulturhaus gewählt wurde. Sie setzt sich aus zehn Gemeindevertretern und Vertreterinnen sowie aus zwölf Gewerbetreibenden unterschiedlicher Branchen zusammen. „Ich habe den Eindruck, dass alle an einem Strang ziehen“, sagt Fritz Kaltenbrunner. Der geschäftsführende Eigentümer der MGI-Steuerberater Liezen-Ennstal stand 15 Jahre lang dem Tourismusverband Liezen vor. Vergangene Woche wurde er zum ersten Obmann der neuen Erlebnisregion Gesäuse gewählt. Seine Stellvertretung übernimmt der Gastwirt Ulrich Matlschweiger von der „Hoamat“ aus Großreifling. Neuer Finanzreferent ist der Unternehmer Peter Überbacher.

Altbewährtes trifft auf Neues

Seit dem Markenrelaunch im Jahr 2016 wirbt das Gesäuse mit „Wildem Wasser und steilem Fels“. Der Fokus liegt auf einem naturnahen Erlebnis, entrückt von überbordender Infrastruktur und sogenanntem Overtourism. Ein Weg, den man auch weiterhin gehen will: „Das, was an gutem Markenaufbau gelungen ist, nämlich das Gesäuse national und international zu etablieren, bleibt unverändert“, so Kaltenbrunner. Hinzukommen zwei neue Schwerpunkte: „Kultur und Veranstaltungen“ sowie die Bewerbung von „Freizeitaktivitäten“. Ersteres betrifft vor allem die Gesäuse-Neuzugänge Liezen und Rottenmann. „Die beiden Städte haben nicht diese klassische touristische Ausrichtung. Um sie gut in den Gesamtverband einzubinden, werden wir kulturelle Veranstaltungen fördern und unterstützen“, sagt der neue Obmann. Das dafür nötige Budget sei jedenfalls vorhanden. „Der neue Verband steht auf gesunden Beinen“, betont Kaltenbrunner. Bei der vergangenen Vollversammlung wurde die Einhebung der doppelten Tourismusinteressentenbeiträge beschlossen. Für innovative Projekte sind bis zu 1,7 Millionen Euro Landesförderung möglich.

Lebensräume schützen

Das neue Gesäuse zeigt sich selbstbewusst: „Wir sind ein lebenswerter Raum, genauso für Bewohner als auch für Gäste“, sagt Fritz Kaltenbrunner. Um beiden einen Mehrwert zu bieten, setzt das neue Gesäuse auf Freizeitmarketing. Eine eigene Plattform soll über Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen informieren. Eine Vermarktungsstrategie, die über die gesamte Region ausgerollt werden soll. Dass es österreichweit zu den Vorreitern im Marketing gehört, hat das Gesäuse schon oft bewiesen. Nun gelte es, die hohe Erwartungshaltung, die der Gast an die Region stellt, auch zu erfüllen, so Kaltenbrunner. „Wir wissen, wir haben noch nicht jene Bettenkapazitäten, um größere touristische Ströme bedienen zu können“, sagt der neue Obmann. In diesem Punkt soll nun nachgeschärft werden. „Es ist nicht angedacht, Chaletdörfer oder große Hotels mitten in die Natur zu bauen, sondern die Kapazität von bereits bestehenden Beherbergungsbetrieben zu erweitern“, betont Kaltenbrunner. Erste Ansätze habe man bereits erarbeitet, so der Obmann. 

Liezen-Gutschein bleibt

Hing der Fortbestand der Liezen-Gutscheine aufgrund der Strukturreform in den letzten Monaten in der Luft, gibt es nun Entwarnung: „Wir verfolgen die Idee, den Liezen-Gutschein zum Gesäuse-Gutschein bzw. zur Gesäuse-Card weiterzuentwickeln“, so Kaltenbrunner. Der neue Gutschein soll dann in der gesamten Region „Gesäuse neu“ einzulösen sein, von Wildalpen bis Liezen und dem Paltental. „So ein bewährtes System nicht weiterzuführen, wäre ein Dummheit“, stellt der neue Obmann klar. Ob der neue Verband auch Rechtsträger sein kann, soll sich schon in Kürze zeigen. „Derzeit befinden wir uns noch in Gesprächen mit dem Land“, berichtet Kaltenbrunner. Alternativ könne die Trägerschaft auch auf die Gemeinden übertragen werden. Wie auch immer die rechtliche Seite geklärt werden kann, Fakt ist: „Dieser Gutschein bindet Kaufkraft an die gesamte Region. Davon können alle Branchen profitieren“, so der Obmann.

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news-1811 Thu, 28 Oct 2021 10:37:54 +0200 Besucherrekord am Wilden Berg https://www.derennstaler.at/detail/besucherrekord-am-wilden-berg Das Ausflugsziel in Mautern punktet mit neuen Attraktionen. Das zeigt sich auch an den steigenden Besucherzahlen.

Am Nationalfeiertag konnte erstmalig der 100.000ste Besucher innerhalb einer Saison am Wilden Berg begrüßt werden. Zufrieden blickt Geschäftsführer Georg Bliem auf das Erreichte zurück. „Die Besucheranzahl konnte von rund 40.000 im Übernahmejahr 2014 auf 100.000 gesteigert werden. Maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat die Kombination aus Tier- und Erlebnispark in Verbindung mit der Kulinarik sowie die Höchstleistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außerdem konnte der Wilde Berg mit zahlreichen Neuerungen in den letzten Jahren punkten.“ Darunter der Mufflwalk, das neu errichtete Luchsgehege sowie das Angebot „Tierpfleger für einen Tag“. Gratulation kam auch von Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl: „Die Entwicklung der vergangenen Jahre am Wilden Berg in Mautern ist eine großartige Erfolgsgeschichte, die mit dem neuen Besucherrekord ihren bisherigen Höhepunkt erlebt.“ Bevor es für den Tierpark in die Winterpause geht, steht von Samstag, 30. Oktober bis Montag, den 1. November, das traditionelle Kehraus-Wochenende am Programm. Als großes Dankeschön für die Treue der Gäste erhalten alle Kinder bis 15 Jahre gratis Eintritt. Zusätzlich gibt es für Besucherinnen und Besucher eine zwanzigprozentige Ermäßigung auf Speisen, Getränke und Souvenirartikel.

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news-1810 Thu, 28 Oct 2021 10:32:49 +0200 Neue und progressive Volksmusik https://www.derennstaler.at/detail/neue-und-progressive-volksmusik Das Herbert Pixner Projekt ist seit Ende Juli wieder auf Tour. Kommenden Freitag, dem 5. November findet das Konzert im Öblarner Haus für alle statt.

Nachdem die Jubiläumstour 2020 des Herbert Pixner Projekts abgesagt werden musste, holt das Ausnahme-Quartett alle verschobenen Termine nach. Die vier Musiker sind wieder unermüdlich in Österreich, Deutschland, Italien und in der Schweiz im Einsatz. Öblarn begleitet den Südtiroler Herbert Pixner schon seit seinen frühen Tour-Anfängen. Damals, noch im Trio, fanden die Zuhörer im Saal des Kunst- & Kulturhauses Platz. Heute füllt das Herbert Pixner Projekt europaweit ganze Hallen. Das außergewöhnliche Musikprojekt aus Südtirol von Multiinstrumentalist, Komponist und Produzent Herbert Pixner, Manuel Randi, Heidi Pixner und Werner Unterlercher zählt zur Zeit zu den erfolgreichsten Acts in der Sparte „neue & progressive Volksmusik“. Jede regionale Zuweisung ist bei diesem Projekt allerdings überflüssig, weil sich damit die Kraft ihrer Performance ohnehin nicht erklären lässt. Die Ausnahmemusiker bauen musikalische Brücken zwischen ihren entlegenen Heimatregionen. Mit verspielt-lasziver Sanftmut, wuchtigen Rock und Bluesriffs, brillianter Technik und extatischer Spielfreude begeistern sie seit Jahren ein immer größer werdendes Publikum.

Euphorie, Energie, Spannung und viel freie Improvisation - das ist die Mischung mit der das Herbert Pixner Projekt das Publikum elektrisiert. Intelligente, authentische Instrumentalmusik mit viel Leichtigkeit in einem famosem Zusammenspiel. Hier werden vielfältige Klangteppiche gewoben, es ist Platz für sanfte Melancholie und auch für vor nichts Halt machenden Ausbrüchen. Minimalistisch, schroff, episch und sehr ansprechend klingt das.

Das ist frei, ungezähmt, teils elegant zurückhaltend, teils so leidenschaftlich fordernd, dass man fast vergisst, dass live nur vier Personen auf der Bühne sitzen. So soll Musik klingen in einer Welt, in der sich die Grenzen nicht klar ziehen lassen. In der alles auseinander zu fallen scheint und doch alles irgendwie zusammengehört.

Eintrittskarten sind bei allen Ö-Ticket Vorverkaufsstellen sowie auf oeticket.com verfügbar.

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news-1809 Thu, 28 Oct 2021 10:10:13 +0200 Irdninger bezwingen den Leader KSV Amateure https://www.derennstaler.at/detail/irdninger-bezwingen-den-leader-ksv-amateure FC Schladming bereits seit fünf Spielen ohne Sieg

Nach fünf sieglosen Spielen sorgte ATV Irdning in der vergangenen Runde für die große Überraschung in der Oberliga Nord. Die Blau-Weißen stürzten den Tabellenführer KSV Amateure mit einem 2:1 Heimsieg vom Thron und machten damit die Titeljagd noch um ein Stück spannender. In der ersten Halbzeit verlief die Partie großteils ausgeglichen mit einigen guten Chancen auf beiden Seiten. Nach dem Seitenwechsel gaben die Irdninger von Beginn an Gas. Entgegen dem Spielverlauf gingen aber die Jungfalken in der 53. Minute nach einer Unachtsamkeit der heimischen Abwehr mit 1:0 in Front. Die Dusvald-Elf ließ sich durch diesen Gegentreffer aber nicht aus der Ruhe bringen und machte ihrerseits viel Druck. In der 63. Minute erzielte dann auch Daniel Mayrhofer mit einen satten Schuss in das linke Eck den Ausgleich zum 1:1. Nur zwei Minuten später brachte die Gäste-Elf den Ball nicht aus den Gefahrenbereich und der ideal stehende Andreas Wieser brachte die Heimischen mit einem Volleyschuss in Führung. In der 80. Minute traf Kevin Plank nur die Latte und Sebastian Schmid setzte dann den wegspringenden Ball alleinstehend neben das Gehäuse. Die jungen KSVler kamen nur mehr sporadisch vor das Tor der Hausherren und so blieb es letztendlich beim völlig verdienten Erfolg von Irdning.

Bad Mitterndorf feierte gegen den Tabellenvierten Obdach zu Hause einen 3:1 Sieg. Die Salzkammerguter spielten von Beginn an druckvoll nach vorne und fanden so auch gleich drei hundertprozentige Möglichkeiten vor. Unerwartet gingen dann aber die Murtaler in der 21. Minute mit ihrem ersten Angriff in Führung. In weiterer Folge glich Armin Flatscher mit einem Elfmetertor auf 1:1 aus und in der zweiten Halbzeit fixierten Milovan Novakovic und Arno Pilz den Sieg.

FC Schladming hat anscheinend das Siegen verlernt. Auch gegen den Tabellenvorletzten Hinterberg reichte es auswärts nur zu einem 1:1 Unentschieden und damit sind die WM-Städter bereits seit fünf Partien ohne vollen Erfolg. Dabei sah es diesmal schon so gut wie sicher nach den fünften Saisonsieg aus. Bis zur 94. Minute führten die Ennstaler durch ein Tor von Daniel Krammel mit 1:0, doch in der Nachspielzeit spielte der Referee Regie. Er pfiff einen zweifelhaften Handelfmeter und diese Chance ließen sich die Hinterberger nicht entgehen. Der sportliche Leiter Werner Krammel verstand ob des neuerlichen Punkteverlustes die Welt nicht mehr: „Das Pech verfolgt uns mit großen Schritten. Dreimal verloren wir in letzter Zeit durch Tore in den Schlussminuten und heute kostet uns ein Geschenk an die Hausherren in der Nachspielzeit den Sieg. Es ist einfach zum Haareraufen.“

Vorschau

Im Fokus der letzten Herbstrunde steht das morgige Bezirksderby zwischen FC Schladming und Bad Mitterndorf (Beginn 14 Uhr). Wird die Meisterschaft im Frühjahr wegen Corona abgebrochen, kommt in Bezug auf die Auf- und Abstiegsregelung der Tabellenstand nach der Herbstsaison zum Tragen. Die Relegation würde in diesem Fall ausgesetzt. Derzeit liegen die Schladminger am 13. Platz und das wäre bei der derzeitigen Konstellation in der Landesliga ein Abstiegsrang. St. Michael uns SC Liezen würden zum jetzigen Stand nämlich in die Oberliga Nord absteigen und so gäbe es in der Oberliga Nord drei Absteiger. Dem sportlichen Leiter Werner Krammel ist der Ernst der Lage auch bewusst: „Die Situation ist alles andere als ideal. Wir wollten eigentlich vorne mitspielen und jetzt befinden wir uns im Abstiegskampf.“ Bad Mitterndorfs Sektionsleiter Franz Schachner ist für die Partie ganz auf Sieg eingestellt: „Wir wollen zum Abschluss noch einmal drei Punkte holen und so den Kontakt zu den ersten Fünfplatzierten wahren.“ ATV Irdning ist am morgigen Samstag bei Obdach (Beginn 14 Uhr) zu Gast. Der Abstand der Irdninger zu den Abstiegsplätzen beträgt eine Runde vor Schluss vier Punkte und so kann die Dusvald-Elf ohne Druck in die Partie gehen. Ein voller Erfolg würde wohl die Krönung einer gelungenen Herbstsaison bedeuten.

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news-1808 Thu, 21 Oct 2021 08:29:19 +0200 Atom oder Gas? https://www.derennstaler.at/detail/atom-oder-gas Die jüngsten Verwerfungen auf den Energiemärkten samt kräftig steigender Preise führen uns wieder einmal vor Augen, dass die Energiewende zwar begonnen hat, wir aber noch sehr weit vom Ziel entfernt sind. Sonnen- und Windenergie sind eben sehr unregelmäßig verfügbar, um ein belastbares Stromnetz zu garantieren, braucht es Wasserkraft, Kernenergie oder Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen. Da man diese aber für den Klimaschutz möglichst sparsam einsetzen will, bleibt zur Lösung des Dilemmas europaweit gesehen wohl nur Gas oder die Atom­energie.

Spätestens mit dem Ausstieg der Deutschen aus der Atomkraft und der Kohleverstromung wird es in Europa zu massiven Stromengpässen kommen, die auf Jahre hinaus keinesfalls mit erneuerbaren Energien abgefedert werden können. Selbst wenn der Ausbau deutlich beschleunigt und die notwendigen Netze rasch gebaut würden, könnte der aktuelle Bedarf an Strom nicht gedeckt werden. Zudem wird der Stromverbrauch in den kommenden Jahren noch deutlich steigen, da viel kalorische Energie (z. B. beim Auto oder der Heizung) durch Strom ersetzt werden soll.

Neben dem massiven Ausbau von Leitungen und nachhaltiger Erzeugung werden wir also noch Jahrzehnte auf andere Formen der Stromerzeugung angewiesen sein. Und da nicht jedes Land über Wasserkraftmöglichkeiten verfügt, werden schlicht und ergreifend zwei Möglichkeiten übrigbleiben, nämlich Atomstrom oder Gas. Beides wohl nicht sehr beliebt, aber für die Versorgung in den nächsten zwanzig Jahren einfach unbedingt notwendig.

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news-1807 Thu, 21 Oct 2021 08:23:48 +0200 Wird das Tote Gebirge zum Wildnisgebiet? https://www.derennstaler.at/detail/wird-das-tote-gebirge-zum-wildnisgebiet Eine Machbarkeitsstudie für ein Schutzgebiet im Toten Gebirge sorgt für Diskussionen. Betroffene befürchten Einschränkungen und Verbote, die Bundesforste halten sich noch bedeckt.

Ein Wildnisgebiet genießt einen noch höheren Schutzstatus als ein Nationalpark. Eine Ausweisung für das Tote Gebirge stand bereits Anfang der 2000er Jahre zur Diskussion. Laut türkis/grünem Regierungsübereinkommen sollen österreichweit Wildnisgebiete gefördert werden. Das hat das Tote Gebirge wieder ins Spiel gebracht – die Gerüchteküche brodelt. Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie sollen in den nächsten Wochen vorliegen. Es gebe derzeit kein konkretes Vorhaben der Österreichischen Bundesforste ein Wildnisgebiet zu errichten, sagt Vorstand Rudolf Freidhager. Man stelle „rein interne und grundsätzliche Überlegungen an“.

Wenig begeistert zeigen sich Hüttenbetreiber und Landwirte, denn eine Ausweisung als Wildnisgebiet hätte für sie massive Auswirkungen. Bad Aussees Bürgermeister Franz Frosch spricht von Beschneidung von Eigentumsrechten der Servitutsbesitzer.

Wildnisgebiet: Höchste Schutzkategorie für Totes Gebirge?

Die Bundesforste haben gemeinsam mit dem WWF eine Machbarkeitsstudie für die Ausweisung eines Wildnisgebiets

im Toten Gebirge in Auftrag gegeben. Das stößt nichtüberall auf Begeisterung.

Die Idee im Toten Gebirge eine besonders geschützte Region zu machen, ist schon mehr als vier Jahrzehnte alt. In den späten 1970er-Jahren war es ein Nationalpark, seit Anfang dieses Jahrtausends ist es ein Wildnisgebiet, welches sogar einen noch höheren Schutz bedeutet. Das Projekt wurde damals doch nicht so wie angekündigt umgesetzt – unter anderem waren dabei divergierende politische Interessen dafür verantwortlich. „Schubladisiert“ könnte man auch sagen. Im Übereinkommen der türkis/grünen Regierung ist eindeutig festgehalten, dass in dieser Legis­latur­periode weitere zwei bis drei Wildnis­gebiete in Österreich eingerichtet werden sollten. Somit wurden nun die Schubladen wieder geöffnet und die Idee eines Wildnis­gebietes im Toten Gebirge neu an­ge­facht. Die Gerüchte um dieses Projekt kochen wieder über.

Entscheidung in den nächsten Monaten

Derzeit ist eine Machbar­keitsstudie am Laufen, die in den nächsten sechs Wochen abgeschlossen werden soll. Erst nach Präsentation dieser Studie werden die Verant­wort­lichen Flagge bekennen, re­spek­tive halten diese sich derzeit noch sehr bedeckt. Eine Entscheidung über ein „Wildnis­gebiet Totes Gebirge“ wird innerhalb der nächsten Monate erwartet. Man arbeite seit vielen Jahren mit dem WWF zum Thema Wildnis zusammen, sagt der Vorstand der Bundesforste Rudolf Freidhager. Es gebe aber derzeit kein konkretes Vorhaben der Öster­reichischen Bundesforste, auf eigenen Flächen im Toten Gebirge ein Wildnis­gebiet zu errichten. „Wir stellen rein interne und grundsätz­liche Überlegungen an, ob ein solches Vorhaben in Anbetracht der vielen Interessen in der Region, z. B. Tourismus, Jagd, Forstwirt­schaft, Almwirtschaft, Naturschutz etc., überhaupt realisierbar und vor allem auch finanzierbar wäre“, so Freidhager.

Wegefreiheit eingeschränkt

In Österreich gibt es bisher erst ein Wildnisgebiet, welches sich in Dürrenstein befindet. Das Lassing­tal, das Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark zwischen Lunz am See und Wild­alpen, hat diesen Status, der mit sehr rigiden Einschränkungen einhergeht. So heißt es auf der Informa­tions­seite des Wildnisgebietes, dass die Einrichtung und Sicherung des Areals konkret bedeutet, dass „jedweder Eingriff des Menschen im Wildnisgebiet auf ein Minimum reduziert werden muss.“ Es soll die Überlegung geben, das Schutzgebiet nur auf steirischer Seite des Toten Gebirges einzurichten, was für einiges Kopfschütteln in der Bevölkerung sorgte. Wanderer – von Oberösterreich kommend – wären somit permanent in der Gefahr, einen Gesetzesbruch zu begehen, indem sie ab der steirischen Grenze nur mehr auf „ausgewiesenen Wanderwegen“ gehen dürften, da die Wegefreiheit als solches eingeschränkt wäre.

So gut wie alles verboten?

Aber nicht nur bei den Wanderern sorgen die Pläne für gemischte Gefühle, auch direkt Betroffene wie Hüttenwirte, Ein­forstungs­berechtigte und Land­wirte stellen sich viele Fragen. „Ich bin gegen die Aus­wei­sung des Toten Gebirges als Wildnisgebiet, denn meinen Infor­ma­tionen nach soll dann so gut wie alles verboten werden“, sagt Franz Schanzl, Hütten­wirt der „Pührin­ger-Hütte, „Im Endeffekt wissen wir noch gar nicht, was das überhaupt bedeutet.“ Auch der Hüttenwirt des Albert-Appel-Hauses, Florian Marl, findet, dass noch zu wenige Fakten am Tisch liegen: „Es wird wieder einmal im stillen Kämmerlein geplant und die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Für mich als Hüttenwirt wäre diese Entscheidung sicherlich nicht förderlich.“ Die Bedeu­tung des Ausseerlandes als Tourismusregion sei den Bundesforsten bewusst entgegnet Rudolf Freidhager: „Darum wollen wir uns eine grundsätzliche Meinung dazu bilden, ob ein Wildnisgebiet überhaupt reali­sierbar und ob ein Zusatznutzen für die Natur und die Region zu erzielen wäre. Bereits heute gelten ja schon hohe Natur­schutzstandards für das Gebiet.“ Dann erst könne man entscheiden, ob es sinnvoll sei, das Thema Wildnisgebiet überhaupt weiterzuverfolgen. „Wenn dem so wäre, würden wir selbstverständlich in offene und umfassende Ge­sprä­che mit allen Entscheidungsträgern gehen“, so Freidhager.

Beschneidung von Eigentumsrechten

Wenig begeistert zeigt sich Bad Aussees Bürgermeister und Landwirt Franz Frosch. Man habe derzeit schon genug Probleme, um die man sich kümmern müsse: „Der Wolfsriss im Weißen­bach hat aufgezeigt, was möglich ist. Dieses Vorhaben ist eine Brutstätte für Beutegreifer. Ein Auf­treiben von Rindern oder Schafen wäre dann grob fahrlässig. Somit wäre es vorbei mit der Kulturlandschaft und über kurz oder lang auch mit dem Tourismus.“

Die verbrieften Einforstungs- und Servitutsrechte hätten den Vorteil, dass diese nicht verjähren können. Sie sind als Teil des Eigentums der heimischen Land­wirte zu sehen, die es sowieso nicht leicht hätten. „Eine Beschnei­dung dieser Rechte wäre inakzeptabel“, so Bürgermeister Frosch. Ähnlich sieht es auch der Geschäftsführer des Ver­ban­des der Ein­forstungs­genossen­schaf­ten eGen Florian Past. Es handle sich um über Jahrhunderte gewachsene Nutzungsrechte. „Die Ein­forstungsorganisation erachtet eine weitere Verschärfung der bereits bestehenden Naturschutzstandards im Toten Gebirge für nicht notwendig und lehnt daher die Schaffung eines Wildnisgebietes ab. Jedenfalls aber sind im Fall des Falles mit Ein­forstungs­rechten behaftete Flächen aus dem Wildnisgebiet auszunehmen, damit die Nutzungsrechts­ausübung auch in Zukunft ungehindert stattfinden kann“,
so Past.

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news-1806 Thu, 21 Oct 2021 08:22:10 +0200 Schlüssel für neue Einsatzzentrale übergeben https://www.derennstaler.at/detail/schluessel-fuer-neue-einsatzzentrale-uebergeben In der Liezener Niederfeldstraße wurde vor Kurzem das neue Einsatzzentrum des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen sowie der Bergrettung seiner Bestimmung übergeben. In den nächsten Wochen wird gesiedelt und ab 1. November in den Vollbetrieb gestartet.

„Vor zehn Jahren wurde die Idee einer gemeinsamen Einsatzzentrale geboren und darüber philosophiert“, so Martin Vasold, Leiter der Bergrettung Liezen, der sich über das neue „Blaulichtmilieu“ im östlichen Gewerbegebiet der Bezirkshauptstadt freut. Bisher mussten die 40 Bergretter und drei Hunde auf 25 Quadratmetern hausen. Mit der neuen Einsatzzentrale sind sie nun auf 200 Quadratmeter den stetig wachsenden Anforderungen adäquat gewachsen.

Der Bereichsfeuerwehrverband war ursprünglich in Räumlichkeiten der Maschinenfabrik Liezen eingemietet. Durch die beengte Parkplatzsituation sowie die zunehmende industrielle Nutzung der MFL wurde im vergangenen Jahr schließlich der Beschluss für ein neues Einsatzzentrum mit einer dezentralen Warn- und Alarmzentrale, verbunden mit modernster Infrastruktur und Ausbildungsmöglichkeit, gefasst. „Die heutige Feierstunde ist ein besonderer Höhepunkt in meiner Feuerwehrlaufbahn“, freute sich Heinz Hartl.

Meilenstein für Stadt und Bezirk

Der Bau gestaltete sich durch den Bodenaufbau am Grundstück relativ schwierig, führte Joachim Schnittler, Bautechniker und selbst ehemaliger Feuerwehrkommandant, in seinem Bericht aus. Rund 55 Betonpfeiler waren für die Errichtung notwendig. Im Erdgeschoss ist nun auf einer Fläche von 200 Quadratmetern das Einsatzzentrum der Bergrettung untergebracht, der verbleibende Teil im Erdgeschoß sowie das Obergeschoss beherbergt 500 Quadratmeter für die Bereichsfeuerwehrzentrale.

Insgesamt kostet der Neubau zwei Millionen Euro, wobei die Feuerwehr 1,4 Millionen Euro übernimmt, der Rest entfällt auf die Bergrettung. Aufgrund des 50-Prozent-Anteiles der Kosten durch die Bundesregierung und 25-Prozent-Förderung durch das Land Steiermark für das Projekt „Bergrettung“ stellte die Stadtgemeinde Liezen die restlichen 25 Prozent zur Verfügung. „Der heutige Tag schreibt Geschichte in der Stadt und im Bezirk Liezen“, so Bgm. Glashüttner, die den Einsatzorganisationen ihre Wertschätzung entgegenbrachte.

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news-1805 Thu, 21 Oct 2021 08:20:57 +0200 Gipfelstürmer auf Schloss Trautenfels https://www.derennstaler.at/detail/gipfelstuermer-auf-schloss-trautenfels Die Finissage zum Abschluss der aktuellen Sonderausstellung bietet die einmalige Gelegenheit steirische Expeditionsbergsteiger kennenzulernen. Darunter Robert Schauer, der zum ersten österreichischen Team gehörte, das den Mount Everest bestieg.

Die Sonderausstellung „Gipfelstürmen! Steirische Expedition zum Dach der Welt“ endet am 31. Oktober. Diese vom Grazer Alpinisten Robert Schauer kuratierte Schau zeigt alpine Abenteuer jener Steirer und Steirerinnen, die die höchsten Berge Asiens erklommen. Als krönender Abschluss findet am Samstag, 30. Oktober, von 12 bis 17 Uhr eine Finissage mit Robert Schauer und anderen Bergsteigern und Bergsteigerinnen, wie Herbert Zefferer, Hanns Schell, Franz und Alois Huber, Siegfried Gimpel, Rainer und Wolfgang Göschl, Christian Brückler, Manfred Buchroithner, Leo Schlömmer und „Skyrunner“ Christian Stangl statt. Thema dieses Nachmittags wird auch das 45-jährige Jubiläum der steirischen Erstbesteigung des Nanga Parbat (8.125 Meter) über den Südwest-Grat sein. Die Finissage wird jedoch nicht nur einen Rückblick auf vergangene, sondern auch auf künftige Abenteuer geben: das internationale Mountainfilm-Festival von 9 bis 13. November in Graz.

Voranmeldung zur Finissage auf Schloss Trautenfels unter 03682 / 22233 oder per E-Mail an trautenfels@museum-joanneum.at

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news-1804 Thu, 21 Oct 2021 08:16:29 +0200 Herbstmeistertitel für den SV Stein https://www.derennstaler.at/detail/herbstmeistertitel-fuer-den-sv-stein St. Martin gibt ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

300 Zuschauer wollten sich das Spitzenspiel um den Titel eines Winterkönigs in der 1. Klasse Enns zwischen Wörschach und Stein/Enns nicht entgehen lassen. Die Fußballfans sahen dann auch ein spannendes Spiel mit fünf Toren, wobei die Steiner Anhänger letztendlich jubeln konnten. In der ersten Halbzeit agierten die Hausherren aggressiver und gingen so auch mit einer 2:1 Führung in die Pause. Nach dem Führungstreffer der Gäste durch Rene Gerhard Gutmann in der 30. Minute brachten nur Augenblicke später Christoph Strimitzer und Janos Toth die Hausherrn binnen einer Minute in Front. In der zweiten Halbzeit kamen die Steiner besser ins Spiel und setzten diesen Aufschwung auch in Tore um. Zunächst glich Rene Gerhard Gutmann in 64. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 aus und vier Minuten vor dem Schlusspfiff verwertete Daniel Schönleitner einen Foulelfmeter zum glanzvollen 3:2 Erfolg.

Mit einem Sieg im morgigen auswärtigen Nachtragspiel gegen die SC Geomix Soccer Juniors Liezen II könnte Wörschach den Abstand zu Stein/Enns auf einen Punkt verkürzen.

Unerwartet schwer zu kämpfen hat ESV LOK Selzthal um beim Tabellenvorletzten WSV Eisenerz um mit 3:2 erfolgreich zu bleiben. Die LOK-Elf lag bis eine Viertelstunde vor Schluss mit 0:2 zurück, ehe sie die Partie durch Tore von Yannik Galle, Marc Justich und einem Eigentor noch zu ihren Gunsten drehen konnten.

Im Duell der Zweiermannschaften behielt ATV Irdning II gegen Bad Mitterndorf II mit 1:0 die Oberhand. Das Goldtor erzielte Simon Grundner in der 20. Minute. Nach zwei hohen Niederlagen konnte St Martin mit dem 2:0 Heimsieg gegen die Ausseerland Juniors wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Rottenmann II behielt in einem trefferreichem Match zu Hause gegen die SG Pruggern/Gröbming mit 5:3 die Oberhand. Für die SVR Youngsters warten nun mit den Partien gegen Tauplitz (Samstag, 23. Oktober, 15. Uhr, auswärts) und den SC Geomix Juniors Liezen II (Dienstag 26. Oktober, 14. Uhr, heim) noch zwei Nachtragsspiele. Das Spiel SC Geomix Juniors Liezen gegen Tauplitz wurde wegen Nichtantreten der Gäste mit 3:0 für die Liezener strafverifiziert.

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