Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Thu, 06 Aug 2020 09:13:38 +0200 Thu, 06 Aug 2020 09:13:38 +0200 TYPO3 EXT:news news-1487 Thu, 06 Aug 2020 08:56:52 +0200 Im Mittelpunkt https://www.derennstaler.at/detail/im-mittelpunkt Im Jänner noch gefeierter Sieger bei den Landtagswahlen im Burgenland, scheint es für den absolut regierenden Landeshauptmann Doskozil in letzter Zeit sehr holprig zu laufen. Zuerst hat er ohne Not mit etlichen Zeitungsinterviews eine Obfraudebatte in der SPÖ vom Zaun gebrochen, was im anlaufenden Wiener Wahlkampf für die Partei natürlich eine Katastrophe ist. Und jetzt hat er sich auch noch mit ziemlich ungeschicktem Verhalten ins Zentrum des Skandals um die Commerzialbank Mattersburg gebracht. Und das, obwohl er eigentlich gar nichts mit dem Thema zu tun hatte.
Immerhin ist die Bank seinerzeit aus einer Raiffeisenbank entstanden, was nicht gerade dazu angetan ist, die SPÖ auf dem Schirm zu haben. Und es dürfte sich um einen lupenreinen Betrug handeln, bei dem alle Aufseher von der FMA bis zum Aufsichtsrat weggeschaut haben. Mit den widersprüchlichen Aussagen zur versuchten Geldabhebung einer Landesgesellschaft samt völlig unkontrolliertem Rundumschlag hat sich Doskozil aber selbst zum medialen Mittelpunkt des Skandals gemacht.
Mit diesen jüngsten Fehlleistungen wird Doskozil damit auch immer mehr zu einem Problem für die eigene Partei. Gerade vor der anstehenden Wiener Wahl, die für die SPÖ wieder einmal die Mutter aller Schlachten ist, ist jede Unruhe in der Partei nur schädlich. Viele Genossen werden sich daher wohl wünschen, dass Doskozil bis zum Wahltag auf Tauchstation geht, denn eine Hilfe ist er momentan sicher nicht.

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news-1486 Thu, 06 Aug 2020 08:55:23 +0200 Touristen stürmten Ausseerland https://www.derennstaler.at/detail/touristen-stuermten-ausseerland Am Dienstag und Samstag letzter Woche wurde das Ausseerland regelrecht von Badegästen überschwemmt. Die Folge: Ein enormes Verkehrsaufkommen und keine freien Parkplätze.
Scherengitter, auf denen eine Tafel mit der dringenden Botschaft „Alle Parkplätze besetzt“ prangt, waren das Ergebnis mehrerer Faktoren, die vergangene Woche auf das Ausseerland eingewirkt haben. Zum einen präsentierte ein ansonsten verregneter Sommer heiße Temperaturen und einen strahlend blauen Himmel. Zum anderen hat die starke Werbung für den Österreich-Urlaub das ihre getan. Wenn dann auch noch ein Corona-Cluster in St. Wolfgang viele Tagesgäste zum Ausweichen bringt, kann es passieren, dass das Ausseerland zwischenzeitlich dem Markus-Platz in Venedig gleicht. So war es zumindest am Dienstag und Samstag vergangener Woche.
Diese Situation hat es zuvor noch nicht gegeben: In Grundlsee wurden beim Kreisverkehr in Gößl und bei der Seeklause Sche­rengitter platziert, die darauf aufmerksam machen sollten, dass keine Parkplätze mehr verfügbar waren. Alleine am Dienstag vergangener Woche wurden knapp 70 Strafzettel wegen Falschparkens ausgestellt. Verzweifelte Badegäste, die keinen Platz fanden, ließen ihr Fahrzeug einfach „irgendwo“ stehen, was zur Folge hatte, dass die Fahrbahn teils blockiert war. Auch viele Anrainer sahen sich gezwungen, ihre Gärten und Einfahrten abzusperren, um ihren Privatgrund vor Falschparkern zu schützen.
„Die Ankündigung, dass es am Wochenende zu viel werden könnte, hat sich bewährt. Einen totalen Verkehrskollaps konnten wir nur abwenden, weil viele Gäste mit dem öffentlichen Verkehr angereist sind. In der Zukunft müssen wir die Kommunikation so gestalten, dass die Nachrichten bis zum Badegast durchdringen, um solche Spitzentage zu entschärfen“, sagt Grundlsees Bürgermeister Franz Steinegger. Auch in Altaussee war das Verkehrsaufkommen deutlich höher als sonst: „Wir hatten die Situation relativ gut im Griff. Unsere Parkplatzeinweiser haben einen guten Job gemacht und der Wiesenparkplatz, den wir schon seit Beginn der Saison haben, hat sich sehr bewährt. Bekannte Brennpunkte waren Fischerndorf und Seeklause. Da kämpfen wir immer noch immer mit dem Parkplatzproblem. Wir haben zwar versucht, die Situation mit temporären Fahrverboten zu entschärfen, was jedoch nur teilweise gelungen ist“, sagt Altaussees Bürgermeister Gerald Loitzl.

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news-1485 Thu, 06 Aug 2020 08:53:58 +0200 Oldtimerfans pilgern ins Ennstal https://www.derennstaler.at/detail/oldtimerfans-pilgern-ins-ennstal Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Teilnehmerfeld der Grimming-Gesäuse-Classic nochmals um fünf Teams erhöht.
Nach zahlreichen Absagen renommierter Oldtimer-Events, wie der Ennstal-Classic, wurde Anfang Juni bekanntgegeben: Die Grimming-Gesäuse-Classic findet statt. Sehr zur Freude zahlreicher Oldtimerfans. Aufgrund der zahlreichen Anfragen haben die Veranstalter sogar beschlossen, das Teilnehmerfeld nochmals um fünf Teams zu erhöhen. Derzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten auf Hochtouren, denn schon am nächsten Samstag, dem 15. August, schnellt die Startflagge der bereits 9. Auflage der Grimming-Gesäuse-Classic in die Luft. Der Eröffnungsabend findet am Tag zuvor, am 14. August um 19 Uhr, auf Schloss Trautenfels statt. „Es freut uns besonders, auch die Gemeinde Rottenmann wieder als Etappenziel mit anschließender Oldtimer-Party inklusive Live-Musik als Partner der Grimming-Gesäuse-Classic gewonnen zu haben“, heißt es von Seiten der Veranstalter. Der zweite Wertungstag endet, passend zur Route, die heuer an besonders vielen Seen vorbeiführen wird, am Lassinger See. Dort findet die Siegerehrung im Seerestaurant statt.

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news-1484 Thu, 06 Aug 2020 08:51:11 +0200 Flying Coaster: Absolute Weltneuheit in Gröbming https://www.derennstaler.at/detail/flying-coaster-absolute-weltneuheit-in-groebming Seit kurzem dürfen sich Adrenalinjunkies auf ein Flugvergnügen der besonderen Art freuen – rasanter Richtungswechsel und ungeahnte physikalische Kräfte inklusive.
Beim Flying Coaster in Gröbming rasen die Besucher an Fahrwerken hängend in einem Sitz unter einem Aluminiumrohr mit 40 km/h auf einer Länge von 800 Metern in einem neuen Fahrgeschäft durch den Wald. Dabei wird ein Höhenunterschied von 100 Metern überwunden. Die absolute Weltneuheit ist, entgegen anderer Vergnügungsgeräte dieser Art, das die Bremstechnologie auf dem Wirbelstrom-Prinzip passiert, die gesamte Anlage auf Stahlstützen aufgehängt ist. Das Aluminiumrohr windet sich schlangenförmig mit Auf- und Ab-Elementen in zahlreichen Kurven durch den Wald nach unten. Verschleißfreie Wirbelstrombremsen sorgen für ein automatisiertes Abbremsen und ein Höchstmaß an Sicherheit. Hier kommen, durch den Wechsel von Geschwindigkeit und Richtung, vor allem ungeahnte Fliehkräfte zu tragen. Der Flying Coaster gilt als Mix aus Achterbahn und Flying Fox. Konzipiert wurde dieses einzigartige Vergnügungsgerät von einem deutschen Achterbahn-Ingenieurbüro eigens für den Gröbminger Betreiber, der Abenteuer Betriebs- und Errichtungs- GmbH.
Von der Idee zur Umsetzung
Die Talstation der Zipline Stoderzinken, der 2013 errichteten größten Zipline der Alpen, befindet sich etwas oberhalb des Abenteuerparks und musste bisher von den Gästen über einen Wanderweg überwunden werden. Der Wunsch vieler Besucher war es, hier eine räumliche Verbindung zu schaffen. Der Erlebnisberg Stoderzinken ist somit vom Gipfel bis ins Tal durchgehend „befliegbar“.
Nach zweieinhalbjähriger Entwicklungs- und Testphase ist der Flying Coaster seit wenigen Tagen in Betrieb und erfreut sich bereits größter Beliebtheit. Öffnungszeiten sind bis 13. September Montag bis Mittwoch von 10 bis 18 Uhr, von 16. September bis 1. November von 11 bis 17 Uhr. Das Mindestalter beträgt acht Jahre. Weitere Informationen unter www.flyingcoaster.at.

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news-1483 Thu, 06 Aug 2020 08:47:53 +0200 Traum vom Meister-Tripple so gut wie geplatzt https://www.derennstaler.at/detail/traum-vom-meister-tripple-so-gut-wie-geplatzt Mit der knappen 4:5-Niederlage im für viele vorweg genommenen Finale gegen Mauthausen am vergangenen Sonntag ist der Traum vom dritten Staatsmeistertitel in Folge für Irdnings Einserteam wohl in weite Ferne gerückt.
Dabei starteten die Ennstaler Tenniscracks am vergangenen Freitag mit einem 6:3-Auftaktsieg gegen TC Haarland planmäßig in die heurige Bundesligameisterschaft. Durch Siege von Dennis Novak, Peter Gojowecyk, Lucas Miedler und Mats Moraing führte ATV Irdning I nach den Einzelspielen bereits mit 4:2. Die Duos Gojowecyk/Miedler und Novak/Moraing fixierten in der Folge mit zwei Doppelsiegen den erwarteten Erfolg. Zwei Tage später kam es dann bereits zum vorentscheidenden Gruppenspiel um den Meistertitel gegen Mauthausen. Das Team um Mannschaftsführer Erich Reisinger hatte in der Partie dann leider das Glück nicht auf seiner Seite. Dennis Novak verlor das Spitzenspiel gegen den starken Ungarn Attila Balazs nach zwei extrem engen Sätzen im Champions-Tiebreak. Ganz bitter verlief für Irdning das Match von Peter Gojowecyk gegen Alexander Erler. Der 31-jährige Deutsche glich nach dem verlorenen ersten Satz zum 1:1 aus und vergab dann im Champions-Tiebreak nicht weniger als drei Matchbälle, ehe er sich letztendlich mit 9:11 geschlagen geben musste. Lucas Miedler sowie Gerald Melzer holten im weiteren Verlauf zwei Punkte, doch Jürgen Melzer unterlag seinem Gegner Sebastian Schmidt und so stand es nach den Einzelpartien 4:2 für die Oberösterreicher. Letzerer verlor mit seinem Bruder Gerald Melzer dann auch das Doppel und so brachten auch zwei Siege in den weiteren beiden Doppelspielen nichts mehr.
Wie hauchdünn die Begegnung verlief, bewies am Ende das Satzverhältnis von 11:11 und die knappe Gamebilanz von 119 zu 110 für Mauthausen. Durch diese mehr als schmerzliche Niederlage ist der Meisterzug für das Irdninger Tennisteam so gut wie abgefahren. Dementsprechend enttäuscht war nach dem Match auch Mannschaftsführer Erich Reisinger: „Ich wusste im Vorfeld, dass Mauthausen ein sehr starkes Team hat und wir für einen Sieg eine Sonderleistung benötigen. Angesichts des engen Verlaufes tut die Niederlage natürlich extrem weh. Das Glück war in dem Spiel sicher nicht auf unserer Seite. Im heutigen Heimmatch gegen Steyr (Beginn: 13 Uhr) wollen wir die Minichance auf den Gruppensieg aber wahren und so noch einmal mit der stärksten Mannschaft antreten.“ Bis auf Sebastian Thiem und Ofner sei das Team ident mit der aktuellen Daviscup-Mannschaft.
Im zweiten und letzten Heimspiel empfängt ATV Irdning I am kommenden Sonntag mit Beginn um 11 Uhr den TC Kern.

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news-1482 Thu, 30 Jul 2020 08:25:54 +0200 Endlich Urlaub? https://www.derennstaler.at/detail/endlich-urlaub Mit dem Fortschreiten der Urlaubszeit steigt wie erwartet auch die Zahl der Corona-Kranken wieder an, zwar nicht dramatisch, aber doch deutlich. Die verstärkte Reisetätigkeit dürfte einer der Hauptgründe sein, denn wenn viele Menschen oft einen Ortswechsel vollziehen, kommt es gezwungenermaßen zu vielen neuen Sozialkontakten, die eine erhöhte Ansteckungsgefahr bedeuten.
So ist es wenig verwunderlich, dass es in der Vorsaison wochenlang keinen aktiven Fall im Enns­tal gab. Wenn kein Erkrankter da ist, kann man sich eben auch nicht anstecken. Jetzt kommen einerseits viele Einheimische aus dem Urlaub zurück und andererseits sind auch viele Urlauber bei uns. So erfreulich ein Urlaub für den Einzelnen und so wirtschaftlich überlebensnotwendig die gute Buchungslage bei uns auch ist, ein Anstieg des Risikos geht damit einher.
So gesehen sind die Maßnahmen mit massenhaften Testungen, wo Fälle bekannt werden, der geplanten Corona-Ampel und der konsequenten Ausforschung von Clustern der richtige Weg. So sollte es uns gelingen, auch in der Urlaubszeit die Zahl der Erkrankungen einigermaßen im Zaum zu halten, und zwar ohne der Wirtschaft noch mehr Schaden zuzufügen. Alle darüber hinausgehenden Maßnahmen sollte man nur bei einer ganz massiven Verschlechterung der Lage und streng regional begrenzt setzen. Sonst wird eine wirtschaftliche Erholung verhindert, und alle Anstrengungen der Vergangenheit wären vergeblich gewesen.

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news-1481 Thu, 30 Jul 2020 08:24:08 +0200 Neue Wege im Wolfskonflikt nötig https://www.derennstaler.at/detail/neue-wege-im-wolfskonflikt-noetig Wie in ganz Europa nimmt die Wolfspopulation auch in Österreich zu. In der Steiermark sei das Vorkommen noch äußerst gering und der Zeitpunkt günstig, um mit dem Aufbau von Herdenschutzmaßnahmen zu beginnen, sagt Geschäftsführer Albin Blaschka vom Österreichzentrum Wolf, Bär, Luchs. Ein Pilotprojekt läuft in Gaishorn am See.
Ein bis vier Wölfe haben von April bis Juni die Steiermark durchstreift. „Bei den Tieren handelt es sich sehr wahrscheinlich um jüngere Tiere, die ihre Eltern verlassen haben, um sich auf die Suche nach einem neuen Territorium zu begeben“, sagt Albin Blaschka, der besonders die Durchreise der Tiere betont: „Aufgrund der geographischen Lage ist Österreich nicht nur eine Drehscheibe für den Verkehr, sondern auch für Tiere auf Wanderschaft. Steiermarkweit gibt es derzeit keinen einzigen Hinweis, der auf das Ansiedeln eines Rudels schließen lässt.“ Auch der milde, schneearme Winter könnte die Wanderbewegung der Tiere begünstigt haben, die allerdings nicht folgenlos blieb: In den letzten Monaten haben mehrmals Wölfe Nutzvieh gerissen, betroffen war auch der Bezirk Liezen. Nun fürchten Almbauern um ihre Existenz und der Steirische Agrar- und Umweltclub fordert den generell erlaubten Abschuss. Für das Österreichzentrum Wolf, Bär, Luchs, das bundeslandübergreifend agiert, liegt die Lösung im Aufbau von Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz. Eine mögliche Vorbildrolle im Zusammenleben mit dem Wolf liefert die Schweiz, wo derzeit acht Rudel leben. In Österreich sind es lediglich drei, zwei davon im Grenzgebiet zu Tschechien. „Natürlich treten auch in der Schweiz Probleme auf, doch man versucht, sich zu arrangieren. Denn der Wille, in einer Koexistenz mit dem Wolf zu leben, ist dort eher gegeben“, sagt Blaschka, der ein möglichst konfliktfreies Miteinander nach Schweizer Vorbild auch in Österreich erreichen möchte. Wichtiger Punkt: Die Einführung eines bedarfsorientierten Förderwesens, denn der Herdenschutz verursacht hohe Kosten.
Schutzzäune: Standard-Modelle reichen aus
Ein Teil der Präventionsmaßnahmen bilden sogenannte Herdenschutzzäune. Laut Blaschka würden im Bezirk Liezen Standardmodelle mit vier stromführenden Litzen ausreichen. In Tirol, Salzburg und Vorarlberg werden diese Herdenschutzmaßnahmen bereits gefördert. In der Steiermark bislang noch nicht. Ennstal-Lamm-Obmann Walter Schmiedhofer sieht das Problem jedoch nicht nur in den Kosten, sondern auch im Aufwand: „90 Prozent der Schafe weiden auf Hochalmen. Dieses Gelände ist teils extrem steil und mit Fahrzeugen nicht zu erreichen, was es sehr schwierig macht, dort Zäune aufzustellen und dann auch noch zu warten.“ Große Herausforderungen für die Landwirtschaft sieht auch der Geschäftsführer des Österreichzentrums Wolf, Bär, Luchs: „Für die kleinstrukturierte Landwirtschaft im Bezirk sind Risse wie bisher nicht vernachlässigbar. Viele Nebenerwerbsbauern halten nicht mehr als 20 Schafe, da reden wir schon von signifikanten Einschnitten“, so Blaschka, der jedoch betont: „Fast alle Wolfsrisse haben sich nicht auf Almen, sondern auf Weiden im Tal bzw. in Talnähe ereignet. In diesen Gebieten ist der Herdenschutz wesentlich einfacher umzusetzen.“ Das zeigt auch ein Pilotprojekt in Gaishorn am See. Hier wurde bereits eine Heimweide mit einem Herdenschutzzaun ausgestattet.
Hohe Kosten und Personalmangel
Ein geeigneter Zaun sei jedoch nur der Anfang eines funktionierenden Herdenschutzes, sagt Blaschka: „Leider wird Herdenschutz oft nur auf Zäune herabgebrochen. Diese Maßnahme macht allerdings nur dann Sinn, wenn weitere Bewirtschaftungsmaßnahmen getroffen werden. Dazu könnten auch Hirten gehören.“ Den Aufbau eines Hirtenwesens sieht der Geschäftsführer des Österreichszentrums Bär, Wolf, Luchs jedoch nur als realistisch, wenn auch die Personalkosten von der öffentlichen Hand gefördert werden. Ennstal-Lamm-Obmann Walter Schmiedhofer gibt auch Probleme in der Stellenbesetzung zu bedenken: „In Österreich gibt es keine ausgebildeten Hirten. Das war bislang auch nicht nötig.“ Blaschkas Lösungsansatz liegt im Schweizer Modell: „Dort gibt es ein eigenes Ausbildungsmodell, das in ähnlicher Form auch in Österreich eingeführt werden könnte.“
Sind Wanderer gefährdet?
Die Interessen von Landwirtschaft, Tourismus und Tierschutz unter einen Hut zu bringen, sei keine leichte Aufgabe, zeigt sich Walter Schmiedhofer besorgt: „Wenn wir viele Zäune aufstellen müssen, wird auch der Tourismus sehr eingeschränkt. Doch gerade vom Tourismus lebt schließlich unsere ganze Region“, so der Enns­tal-Lamm-Obmann. Auch wenn manche Wanderwege von Absperrungen durch Schutzzäune betroffen sein könnten, Wanderer selbst müssten keine Angst vor Wolfsangriffen befürchten, so Blaschka: „Die Wahrscheinlichkeit, auf einen Wolf zu treffen, ist äußerst gering. Es sind sehr scheue Tiere. Die Gefahr eines Angriffs durch ein Wildschwein ist wesentlich höher.“
Bauernsterben: Mehrere Faktoren ausschlaggebend
Für Ennstal-Lamm-Obmann Schmiedhofer ist die Wolfsproblematik nicht das Hauptproblem der Landwirte, sondern vielmehr der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt: „Österreichweit schließen 20 bäuerliche Betriebe pro Tag. Darunter auch Schafbauern. Nur wegen dem Wolf geben die Landwirte zwar nicht auf, doch wenn mehrere Faktoren zusammenspielen, ist ein Weitermachen oft nicht mehr möglich“, räumt Walter Schmiedhofer ein: „Die Bauern hoffen auf das Umdenken, bevorzugt heimische Produkte zu kaufen. Letztendlich entscheidet der Konsument. Doch wenn immer mehr zu Billigprodukten aus dem Ausland gegriffen wird, ist der heimische Landwirt bedroht. Das Ganze zieht weite Kreise, denn werden die Almen nicht mehr bewirtschaftet, wird es auch Einbrüche im Tourismus geben“, gibt der Obmann zu bedenken.

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news-1480 Thu, 30 Jul 2020 08:22:55 +0200 Nationalpark-Jugendbeirat präsentiert neue Projekte https://www.derennstaler.at/detail/nationalpark-jugendbeirat-praesentiert-neue-projekte Das Team des Jugendbeirats war in den vergangenen Jahren Motor für zahlreiche Projekte und Initiativen, die im Nationalpark Gesäuse umgesetzt wurden. Mit ihrer Arbeit leisten diese jungen Menschen einen wertvollen Beitrag für die Bewohner und die Natur in der Nationalparkregion.
Corona-bedingt ist der Jugendbeirat des Nationalparks Gesäuse später als gewohnt in die Saison gestartet. Somit gilt es Projektideen möglichst rasch umzusetzen: „Wir wollen vor allem den Nationalpark und unser Kinderbuch ,Der ganze Wald sucht nach TheREHsa‘ in den Fokus rücken“, meint Nora Landl, die Sprecherin des Jugendbeirats. Dazu ist ein eigenes Kinderprogramm geplant. Die Aktionstage finden am 13., 20. und 27. August statt, wobei Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren bei Spielen und Geschichten von TheREHsa erfahren und sich in freier Natur austoben können. Um Eltern zu unterstützen, die Corona-bedingt eine herausfordernde Betreuungssituation bewältigen müssen, findet das gesamte Kinderprogramm kostenlos statt.
Auf Zeckensuche im Gesäuse
Ein weiteres Projekt des Jugendbeirats widmet sich einem äußerst bekannten, wenn auch nicht beliebten Tier: der Zecke. Da das Jahr 2020 ein besonders aktives Zeckenjahr ist und das Thema viel mehr als die übliche Impfdebatte zu bieten hat, möchte der Jugendbeirat mit Hilfe einer von Profis durchgeführten Zeckenbestimmung im Gesäuse die Bevölkerung über die heimischen Tiere informieren und wichtige Tipps im richtigen Umgang mit Zeckenbissen geben. „Mittlerweile gibt es weltweit mehr als hundert Arten. Auch bei uns fühlen sich die kleinen Blutsauger immer wohler. Durch das Projekt möchten wir die Menschen, die sich in unserer Region aufhalten, für dieses allgegenwärtige Thema stärker sensibilisieren“, so Landl, die naturbegeisterte Jugendliche aufruft, sich am GRAWE sidebyside Jugendbeirat des Nationalparks Gesäuse zu beteiligen. Kontakt:  jugendbeirat@nationalpark.co.at.

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news-1479 Thu, 30 Jul 2020 08:21:27 +0200 Sichere Lebensmittelversorgung auch in Krisenzeiten https://www.derennstaler.at/detail/sichere-lebensmittelversorgung-auch-in-krisenzeiten Heimische Landwirte bewerkstelligen auch in Krisenzeiten einen sicheren Bezug von Lebensmitteln. Dieser soll nun auch in der Bundesverfassung verankert werden, fordert die Landwirtschaftskammer, die sich ebenso für die Umsetzung der Herkunftsbezeichnung einsetzen will.
Mit einer landesweiten Info-Kampagne holt die Landwirtschaftskammer Steiermarks Bäuerinnen und Bauern als stille Alltagshelden der sicheren Lebensmittelversorgung vor den Vorhang. 16 dieser Großplakate zieren auch den Bezirk Liezen. Sie sollen bis Mitte September auf den Fleiß und die Liebe aufmerksam machen, die heimische Landwirte in die Lebensmittelproduktion einbringen. „Wir alle haben eine harte Phase durchgemacht“, sagt Landwirtschaftskammer-Obmann Peter Kettner, „nun wollen wir die Gesichter zeigen, die während der Corona-Krise unsere tägliche Lebensmittelversorgung gewährleistet haben.“ Der Bezirk Liezen ist vor allem Milch- und Fleischlieferant. Die Krise habe jedoch den Bedarf an einer breiten Palette bäuerlicher Produkte gezeigt: „Ich bin mir sicher, dass nun auch Nischenprodukte mehr Chancen haben“, so Kettner.
Fairer Preis
4684 Menschen sind bezirksweit in der Landwirtschaft tätig. Somit stellt der landwirtschaftliche Bereich 13 Prozent aller Arbeitsplätze der Region. Greift man im Regal zu einem regionalen Produkt, sichert man dadurch auch Arbeitsplätze. Ein Faktum, das auch einen gerechten Verkaufspreis einbringen soll, fordert Kettner: „Für ein regionales Produkt muss ein fairer Preis erzielt werden. Einerseits geht es um die Schaffung von Arbeitsplätzen und andererseits arbeiten die Bäuerinnen und Bauern teils unter erschwerten Bedingungen,“ so der Obmann der Landwirtschaftskammer Liezen, der sich dabei auf teils extreme Steillagen bezieht: „In den Seitentälern, wie beispielsweise dem Sölktal, werden Spezialmaschinen eingesetzt, um das Land überhaupt bewirtschaften zu können.“
Wertschätzung steigt
„In den letzten Monaten haben die Konsumenten einen stärken Bezug zu bäuerlichen Produkten entwickelt. Dieses Feuer wollen wir natürlich am Lodern halten“, sagt Kettner. Als wichtige Botschafter fungieren hierbei die heimischen Bäuerinnen. Über ihre öffentlichkeitswirksame Arbeit zog Bezirksbäuerin Viktoria Brandner nun Bilanz: Allein durch die Schulaktion konnten im vergangenen Jahr 8000 Kinder steiermarkweit und 600 Kinder bezirksweit erreicht werden. „Darüber hinaus leisten unsere Seminarbäuerinnen mit ihren Kochkursen einen wertvollen Beitrag und mit der ,Schule am Bauernhof‘ haben selbst die Kleinsten die Möglichkeit, die landwirtschaftliche Arbeit und den Kreislauf der Natur kennenzulernen“, so die Bezirksbäuerin.
Bauern fordern Herkunftsbezeichnung
Heimische Produkte heben sich durch hohe Qualität und der Sicherung von Arbeitsplätzen ab und sind aufgrund der kurzen Transportwege obendrein auch klimaschonend. Vorzüge gegenüber anderen Lebensmitteln, die dem Konsument auch mitgeteilt werden sollen: „Die Kennzeichnungspflicht in Großküchen ist ein ganz wichtiger Punkt“, sagt Obmann Peter Kettner: „Schließlich hat der Konsument das Recht zu erfahren, wo die Lebensmittel, die er zu sich nimmt, herkommen.“ Eine Forderung, die den Genuss von Speisen nun auch in Gastronomie und Hotellerie transparent machen soll.

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news-1478 Thu, 30 Jul 2020 08:19:52 +0200 Tennisteam des ATV Irdning startet in die Bundesliga-Meisterschaft https://www.derennstaler.at/detail/tennisteam-des-atv-irdning-startet-in-die-bundesliga-meisterschaft Nachdem der ATV Irdning in der ersten Runde spielfrei war, startet die Einsermannschaft an diesem Wochenende mit zwei Auswärtsspielen in die Bundesligameisterschaft.
Am heutigen Freitag müssen die Irdninger beim TC Harland antreten und Sonntag ist das obersteirische Spitzenteam in Mauthausen zu Gast. Nach den zwei Staatsmeistertiteln 2018 und 2019 wollen die Ennstaler Tenniscracks heuer das Tripple schaffen. Wie Mannschaftsführer Erich Reisinger aber sagte, wird es alles andere als einfach werden, das hoch gesteckte Ziel zu erreichen. Die erste Bundesliga war nämlich noch nie so stark wie im heurigen Jahr, wobei der ärgste Widersacher im Kampf um den Titel Mauthausen sein dürfte. Die Oberösterreicher unterstrichen zum Auftakt ihre Mitfavoritenrolle auch gleich mit einem eindrucksvollen 7:2-Sieg gegen TC Harland. Erich Reisinger erwartet die beiden Auftaktgegner jedenfalls im Gegensatz zur 1. Runde in stärkster Besetzung. So werden beim TC Haarland die beiden Spitzenspieler Maciej Rajski (Polen) und Riccardo Belotti (Italien) erstmals im Einsatz sein. Bei Mauthausen schlägt mit dem Ungarn Attila Balazs die Nummer 76 der ATP-Rangliste erstmals auf.
Trotz der starken Konkurrenz ist man im Lager der Ennstaler aber optimistisch. Immerhin hat man nationale Größen wie Dennis Novak, Lucas Miedler sowie die Brüder Jürgen und Gerald Melzer, wobei Letzterer erstmals seit seiner langen Verletzungspause wieder dabei ist, in den Reihen. Unterstützt werden die österreichischen Tenniscracks von den internationalen Spitzenspielern Peter Gojowcyk, Marc Sieber und Marc Meigel (alle Deutschland) sowie dem Italiener Francesco Picco. Dazu wurde die Mannschaft noch mit dem deutschen Player Mats Moraing sowie den zwei österreichischen Nachwuchsspielern Filip Misolic (18 Jahre) und Jan Kobierski (15 Jahre) verstärkt. Mit Marc Rath und Lorenz Fink sind auch zwei regionale Spieler im Team des ATV RE team future Irdning vertreten. In den ersten beiden Runden werden die Irdninger laut Mannschaftsführer Erich Reisinger in stärkster Besetzung antreten. Als Nummer eins im Team ist Dennis Novak gesetzt und dahinter rangieren Peter Gojowczyk, Lucas Miedler, Mats Moraing sowie Gerald und Jürgen Melzer. Dass ein Spieler wie Jürgen Melzer nur als Nummer sechs aufscheint, zeigt alleine schon die Stärke vom Irdninger Bundesligateam.
Die weiteren Spieltermine lauten wie folgt: Freitag, dem 7. August, 13 Uhr in Irdning gegen den UTC Casa Moda Steyr. Sonntag, dem 9. August, 11 Uhr in Irdning gegen TC Kern. Ein mögliches Finale findet am Samstag, dem 15. August ab 11 Uhr beim WAC in Wien statt.
Als besonderes Schmankerl werden heuer alle Gruppenspiele des ATV RE team future Irdning im LAOLA 1 TV übertragen.

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news-1477 Thu, 23 Jul 2020 08:28:36 +0200 Maskenkompromiss https://www.derennstaler.at/detail/maskenkompromiss Nachdem die Zahl der neuen Ansteckungen mit Corona zuletzt wieder regelmäßig über hundert am Tag gelegen ist, hat sich die Regierung entschlossen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. So wird einerseits in Supermärkten, Banken und Postämtern die Maskenpflicht wieder eingeführt und andererseits die Kontrollen bei der Einreise aus Risikoländern deutlich verschärft. Alles in allem Maßnahmen, mit denen man wohl leben kann.
Die Wiedereinführung der allgemeinen Maskenpflicht hätte der Wirtschaft viel schwerere Schäden zugefügt. So sind die Umsätze im Einzelhandel in Oberösterreich, wo die Maskenpflicht ja allgemein gilt, im Vergleich zu Anfang Juli schon wieder um bis zu 25 Prozent eingebrochen. Einkaufen mit Maske macht eben keine Freude, was bei Lebensmitteln und benötigten Dienstleistungen aber nicht so ins Gewicht fällt. Daran hat man sich einerseits in Zeiten des Lockdowns schon gewöhnt, und andererseits sind das eben notwendige Dinge, die man ohnehin konsumiert.
So gesehen hat die Regierung ein Zeichen gesetzt, aber gleichzeitig versucht, die Wirtschaft und damit den Arbeitsmarkt möglichst zu schonen. Auch wenn man berechtigterweise die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen hinterfragen kann, man hat nicht viel angestellt. Und wenn das Virus durch die Maskenpflicht wieder ins Bewusstsein zurückkehrt, verbessert das auch die Einhaltung des Abstandes im täglichen Leben. Also eine pragmatische Lösung, die momentan wohl für alle Beteiligten den besten Kompromiss darstellt.

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news-1476 Thu, 23 Jul 2020 08:26:39 +0200 Weiteres Bangen um das Alouette-Nachfolgemodell https://www.derennstaler.at/detail/weiteres-bangen-um-das-alouette-nachfolgemodell Die über 50 Jahre alten Hubschrauber sollen Medienberichten zufolge weitere fünf Jahre durchhalten. Nachdem es bereits jetzt keine Ersatzteile mehr gibt, müssen die Geräte spätestens 2023 ausgemustert werden. Unter Berücksichtigung der Vorlaufzeit von der Bestellung bis zur Einsatzfähigkeit eines Nachfolgemodells gäbe es jedoch für einige Jahre keine Alternativen zur Alouette.
Bereits unter dem ehemaligen Bundesminister Hans Peter Doskozil gab es die Zusage, ein Nachfolgemodell zu beschaffen. Auch sein Nachfolger Mario Kunasek sprach sich klar und deutlich für eine Nachbeschaffung sowie den Standort Aigen aus und hat bereits die Finanzierung mittels Sonder­invest vorgesehen. Dann kam Ibiza. Interimsverteidigungsminister Starlinger zeigte die kaputtgesparten Verhältnisse des Heeres auf, machte sich aber ebenfalls stark für die Heereshubschrauber. Seit Jänner ist Klaudia Tanner Bundesministerin für Landesverteidigung und es wurden Gerüchte laut, dass es seitens des Generalsekretärs Pläne gebe, das Sonder­invest für die Neubeschaffung der Hubschrauber anderweitig zu verwenden. Ursprünglich war die Ausmusterung für 2023 geplant und ist sogar im Regierungsprogramm fix eingeplant. Wo es konkret heißt, dass die bereits eingeleitete Hubschrauberbeschaffung als Nachfolge der auszumusternden 50-jährigen Alouette III, insbesondere im Hinblick auf Katastrophennotlagen, durchgeführt werde.
Taktisches Spiel?
Die Verzögerungstaktik sei unverständlich. „Jeder Verteidigungsminister der letzten Jahre hat sich unseren Horst vor Ort angesehen und sich von unserer Leistungsfähigkeit überzeugt“, sagt Personalvertreter Heimo Maringer. „Wenn es in Aigen keine Hubschrauber mehr gibt, stellt sich der ganze Standort in Frage. Dann ist’s mit dem Fliegerhorst vorbei. Wir sprechen hier von knapp 270 Arbeitsplätzen.“ Die Mitarbeiter würden seit Jahren hingehalten werden, Demotivation und Personalabgänge seien die Folge. Die steirische Politik, allen voran Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, stellen sich hinter die Kaserne Aigen und die so notwendige Investition. Laut Kabinett fällt demnächst die endgültige Entscheidung, ob der Neukauf verschoben wird oder nicht. Schützenhöfer stellt klar: „Ich bin dazu in ständigem Austausch mit dem Bund. Nach Auskunft des Verteidigungsministeriums und des Bundeskanzleramts ist alles auf Schiene. Es wird eine Nachfolge der Alouette III für den Fliegerhorst Aigen geben, die Grundsatzbeschlüsse dazu wurden gefasst. Auch die zeitliche Dimension ändert sich nicht, es wird hier nichts verschoben werden!“ Schützenhöfer weiter: „Das Bundesheer hat mit den Hubschraubern vor allem im Katastropheneinsatz Großartiges für die Steiermark geleistet. Deshalb ist mir die rechtzeitige Nachbeschaffung ein besonderes Anliegen.“ Auch die Freiheitlichen fordern ein klares Bekenntnis des Bundesministeriums. „Frau Tanner ist aufgerufen, endlich für Klarheit zu sorgen. Im Mai hat der Generalstab alle relevanten Informationen einschließlich einer Empfehlung für die Nachbeschaffung der Ministerin übermittelt. Nun braucht es endlich eine Entscheidung“, sagt FPÖ-LAbg. Mario Kunasek. „Es geht nicht nur um die Kaserne in Aigen. Eine Verschiebung der Investition würde eine massive Niederlage sowie ein schwer aufzuholender Rückschritt für die Heereshubschrauberfliegerei bedeuten. Es käme zu weiteren Pilotenabgängen und für junge Piloten würde der Anreiz fehlen sich auf einem neuen Gerät ausbilden zu lassen“, betont Personalvertreter Vizeleutnant Uwe Kammerlander.
Militärische und zivile Aufgaben
Oberste Prämisse sei offenbar Kosten zu sparen. Dabei werde außer acht gelassen, welche wichtigen Aufgaben die Alouette sowohl militärisch als auch für die zivile Bevölkerung erfüllt. In den letzten fünf Jahren flog sie gut die Hälfte aller Flugstunden bei Assistenzeinsätzen. Würden jetzt keine Nachfolgemodelle kommen, können keine Katastropheneinsätze mehr geflogen werden und keine neuen Piloten mehr ausgebildet werden. Zudem würden bereits ausgebildete ihre Zulassung verlieren, wenn sie nicht genug Flugstunden abhalten können. Leistungen die bis jetzt erbracht wurden, wären nicht mehr möglich. Die alpine Flugrettung sei praktisch in Aigen geboren und wurde hier entwickelt. Ob Windenbergungen, Nachtfliegerei oder Wintereinsätze – hier wird in Extremsituationen trainiert.
Personalvertreter Vzlt. Uwe Kammerlander (Foto) erklärt die Wichtigkeit einer raschen adäquaten Nachbeschaffung: „Es lassen sich unzählige Assistenzeinsätze der Alouette III aufzählen, wie etwa Kaprun, Galtür oder in der Sölk. Ob bei Hochwasser, Schnee oder Waldbränden, die militärische Fliegerei kann selbst dann noch ausrücken, wenn andere Hubschrauber längst nicht mehr dafür ausgerichtet sind.“ Erst Anfang Juli wurde die Alouette III in die Bärenschützklamm gerufen, wo nach einem Felssturz acht teils schwer verletzte Wanderer geborgen wurden. Und nicht nur im Inland ist die Alouette III im Einsatz. Beispielsweise war der Hubschrauber in Bosnien im Einsatz und hat dort Menschenleben gerettet. Die Alouette III ist bereits über 50 Jahre alt. Wie jedes Gerät hat auch ein Hubschrauber eine Halbwertszeit und mit Materialermüdungen zu kämpfen. Nachdem es jetzt keine Ersatzteile mehr gibt, muss der Hubschrauber spätestens 2023 ausgemustert werden.
Mögliche Nachfolgemodelle
Die Stärken der Alouette liegen eindeutig im alpinen Einsatz, da könne die Agusta Bell 212 nicht mithalten. „Der 212er ist für unsere Topographie nicht geeignet“, erklärt Maringer. Außerdem sei der zweirotorblättrige Hubschrauber sehr laut und der Bevölkerung nicht zumutbar. Als Nachfolgemodell kommen zwei Typen in Frage: Der deutsche Airbus H145 und der italienische Augusta Westland 169. Aus sicherer Quelle hat der „Ennstaler“ erfahren, dass BM Klaudia Tanner letzte Woche einen Termin bei Airbus hatte. „Gott sei Dank hat unsere Bundesministerin das letzte Wort. Was sie unterschreibt wird‘s“, zeigt sich Maringer hoffnungsvoll.

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news-1475 Thu, 23 Jul 2020 08:25:13 +0200 „Grimmingbrücke“ in Trautenfels nimmt Formen an https://www.derennstaler.at/detail/grimmingbruecke-in-trautenfels-nimmt-formen-an Zu einer Baustellenbesichtigung bei der Kreuzung Trautenfels lud kürzlich Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang. Gemeinsam mit LAbg. Michaela Grubesa, Landesbaudirektor Andreas Tropper und Theodor Obrietan, Geschäftsführer von Massivbau, wurde an der „Grimmingbrücke“ der Baufortschritt begutachtet.
„Vor einem Jahr haben wir begonnen und heute stehen wir zehn Meter höher“, zeigte sich Obrietan begeistert. Die Brücke ist das zentrale Bauwerk des Knotens Trautenfels. Bereits im September sollen die Arbeiten fertig sein. Verbaut werden in Summe 3456 Kubikmeter Beton und 652 Tonnen Stahl. „Mit einer Länge von 135 Metern wird sie dann auch die längste, sogenannte integrale Brücke Österreichs sein“, so Lang. Als Brückenübergangskonstruktion wurden spezielle UHPFRC-Platten verwendet. Projektleiter Johannes Köberl von der A16, Verkehr und Landeshochbau, erklärt: „Der Begriff UHPFRC steht für ein mit speziellen Fasern verstärkter ultrahochfester Beton, der bei einer Bauteildicke von nur wenigen Zentimetern die Verformungen der Brücke so aufnehmen kann, dass die Straße keinen Schaden nimmt. Denn Stahlbeton verändert seine Ausdehnung in Abhängigkeit zur Temperatur. Dabei sind bei herkömmlichen Brücken Bewegungen von mehreren Zentimetern möglich, die durch spezielle Fahrbahnübergangskonstruktionen aufgenommen werden und in Betrieb und Erhaltung wartungs- und kostenintensiv sind.“
Ebenfalls fleißig gearbeitet wird bei der Kreuzung Trautenfels am darunterliegenden Kreisverkehr. Bereits im Sommer nächsten Jahres soll die Verkehrsfreigabe erfolgen.
B 320: Weitere Maßnahmen
Landesverkehrsreferent Lang berichtete ebenso über die weiteren geplanten Maßnahmen, die auf der B 320, der Ennstal-Bundesstraße, zur Umsetzung kommen. So wird ab September der Lückenschluss des Begleitweges in Tipschern realisiert. Ebenso wurden in der letzten Regierungssitzung vor der Sommerpause 220.000 Euro für die Planung der „Trassenabrückung Ennsling mit Errichtung von Begleitwegen“ in Haus im Ennstal genehmigt. Das Projekt mit Investitionskosten von rund drei Millionen Euro sollte noch Ende nächsten Jahres gestartet werden. An der Talstation Hauser Kaibling befindet sich die bestehende niveaufreie Anschlussstelle der B 320, die mit Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren ausgestattet ist und eine Anbindung zum untergeordneten Straßennetz der Marktgemeinde Haus mit Anschluss zum Parkplatz der Talstation besitzt. In Richtung Westen zum Ortszentrum ist die Begleitstraße bereits vorhanden. Ferner ist eine Begleitstraße, die sich südlich der B 320 befindet und in östlicher Richtung führt, bis zu McDonald‘s bzw. dem Ennslingweg im Bestand gegeben. „Ab diesem Einmündungspunkt bis zum Ortsteil Ruperting fehlt die Begleitstraße in Richtung Osten. Hier sind die Anrainer gezwungen, die B 320 zu benutzen und ihre Liegenschaften zum Teil über direkte Zufahrten an der Ennstalstraße zu erreichen. Dies führt bei dem bestehenden hohen Verkehrsaufkommen von im Schnitt 12.000 Kfz täglich und der derzeit bestehenden 80-km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung mitunter zu gefährlichen Verkehrssituationen, wobei auch bereits tödliche Unfälle zu beklagen waren“, so Projektleiter Thomas Waidgasser von der A16, Verkehr und Landeshochbau. Um die Begleitstraße realisieren zu können, muss im Bereich der B 320 eine Abrückung der Trasse in Richtung Norden erfolgen. Die bestehende Anschlussstelle an der Talstation Hauser Kaibling (eine vierarmige Kreuzung) wird durch einen Kreisverkehr ersetzt. Die Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren werden dem Stand der Technik angepasst. Zudem ist eine Gehwegunterführung unter der B 320 mit Errichtung einer Bushaltestelle im Bereich der Begleitstraße geplant.

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news-1474 Thu, 23 Jul 2020 08:23:49 +0200 „Sonnenkraftwerk mit dem schönsten Panoramablick“ https://www.derennstaler.at/detail/sonnenkraftwerk-mit-dem-schoensten-panoramablick Auf der Bergstation der neuen 10er-Gondelbahn wird grüner Strom produziert. In Zusammenarbeit mit der Wien Energie, dem größten Photovoltaikbetreiber Österreichs, setzt die Planai ein sonniges Zeichen für den Klimaschutz.
Energiemanagement sei das Leitthema 2020 für die Planai, dazu zähle natürlich auch die erneuerbare Energie, sagt Geschäftsführer Georg Bliem. Die Anlage produziert auf 1830 m Seehöhe mit einer Leistung von 22 kWp in etwa den Energiebedarf, den die Bergstation samt Hopsiland verbraucht. Weitere Photovoltaik-Projekte sind bereits angedacht, wie etwa am Dach der Busgarage. „Wenn wir dann die Bergstation am Dachstein neu bauen, schreit es förmlich nach einer Photovoltaikanlage“, so Bliem. Dies sei allerdings frühestens 2022 spruchreif. „Gerade beim Ausbau der Solarkraft zählt jedes einzelne Projekt, damit die Energiewende gelingt. Gleichzeitig schaffen wir mit unseren nachhaltigen Investitionen Wertschöpfung hier vor Ort. Das ist Klimaschutz in der Region für die Region“, betont Michael Strebl, Geschäftsführer von Wien Energie, und ergänzt schmunzelnd: „Diese Anlage ist mit Sicherheit das Sonnenkraftwerk mit dem schönsten Panoramablick Österreichs.“ Insgesamt investiert Wien Energie in den nächsten zehn Jahren 1,2 Milliarden Euro in Klimaschutzprojekte, rund 500 Millionen davon allein in Photovoltaik. Derzeit betreibt der Energielieferant rund 230 Photovoltaikanlagen bei einer installierten Leistung von 50 Megawatt. Bis 2030 will Wien Energie Sonnenstrom mit einer Leistung von 600 Megawatt erzeugen. Damit können dann umgerechnet 250.000 Haushalte oder zwei Städte wie Graz und Linz zusammengenommen versorgt werden.

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news-1473 Thu, 23 Jul 2020 08:22:10 +0200 Gebietsliga: Radmer ließ mit Top-Transfers aufhorchen https://www.derennstaler.at/detail/gebietsliga-radmer-liess-mit-top-transfers-aufhorchen Sensationell zugeschlagen hat der SV Radmer in der abgelaufenen Transferzeit. Mit Mario Giermair, Mark Schranz und Bernhard Rinner verpflichtete die Vereinsführung gleich drei Stammspieler des Landesligisten DSV Leoben.
Radmers Obmann und zugleich sportlicher Leiter Michael Loidl­ sagte dazu im Gespräch mit dem „Ennstaler“: „Es ist ein großes Glück, dass sich drei so hochkarätige Kicker entschieden haben künftig für uns zu spielen. Mit diesen Top-Verstärkungen und den weiteren drei Neuverpflichtungen wollen wir natürlich um den Meistertitel mitspielen.“
Gaishorn holte gleich drei Akteure vom Nachbarclub und Liga­konkurrenten Trieben. Die Magnesitstädter wiederum sicherten sich die Dienste von Torjäger Domenic Knefz. Ardning verlor mit Sebastian Jamnig und Jürgen Spreitzer zwei Leistungsträger.
Transfers Gebietsliga Ennstal
SV Aigen/Ennstal – Zugänge: keine. Abgänge: Patrick Schrempf (ATV Irdning).
TUS Ardning – Zugänge: David Vrhovac (SV Rottenmann II). Abgänge: Sebastian Jamnig (SV Urfahr), Jürgen Spreitzer (SV Lassing).
FC Gaishorn – Zugänge: Markus Mitteregger (SV Lassing), Jan Schupfer, Björn Schupfer, Raffael Thalhammer (alle SV Trieben), Manuel Eberhard (ESV Lok Selzthal). Abgänge: keine.
SV St. Gallen – Zugänge: Rupert Pötzlbauer (SPG SV Weyer). Abgänge: Lukas Berger (SV Radmer), Manuel Steinberger (SV Hall).
TUS Gröbming – Zugänge: Jürgen Sczurek (SV Stein/Enns). Abgänge: Michael Gruber (ATV Irdning), Christoph Percht (FC Rams­au).
SV Hall – Zugänge: Davor Duran (WSV Liezen), Wolfgang Hof­egger (TUS Admont), Manuel Steinberger (SV St. Gallen), Toni Tomic (SV Trieben). Abgänge: Mike Jöbstl, (TUS Admont), Mark Berghofer (WSV Liezen), Marcel Strohmeier (SV Stein/Enns), Nico Thanner (SV Trieben).
SV Landl – Zugänge: Johannes Nico Huber (Göstling), Philipp Wagner (Gaflenz), Michael Graf (reaktiviert). Abgänge: Patrick Weissensteiner (FC Göstling).
FSV Öblarn – Zugänge: Krenar Rexhepi (SV Stainach/Grimming). Abgänge: keine.
SV Radmer – Zugänge: Bernhard Rinner, Mark Schranz, Mario Giermair (alle DSV Leoben), Lukas Berger (SV St. Gallen), Philipp Langinger (WSV Eisenerz), Dominik Watzl (Neuanmeldung). Abgänge: Michael Rigler (Karrieerende), Thomas Driessler (Karrierepause).
FC Ramsau – Zugänge: Christoph Percht (TUS Gröbming), Markus Mair (FC Schladming II), Hugo White (SV Pruggern). Abgänge: keine.
FC Schladming II – Zugänge: keine. Abgänge: Markus Mair (FC Ramsau) Florian Rohregger (SV Haus).
SV Trieben – Zugänge: Domenic Knefz, Marc Lenhart Christoph Peer (beide SV Rottenmann II), Marc Andre Riemelmoser (ATV Irdning), Nico Thanner (SV Hall). Abgänge: Toni Tomic (SV Hall), Raffael Thalhammer, Jan Schupfer, Björn Schupfer (alle FC Gaishorn), Michael Schiestl (SV Wald).

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news-1472 Thu, 16 Jul 2020 08:09:50 +0200 Urlaub daheim https://www.derennstaler.at/detail/urlaub-daheim Nach einem doch erkennbaren Anstieg der Infektionszahlen scheint sich die Corona-Lage in Österreich wieder zu stabilisieren, vor allem in den westlichen Bundesländern und in der Steiermark. Gleichzeitig gibt es speziell in Kroatien einen sehr starken Anstieg der Erkrankungsfälle, eine Verschärfung der Reisewarnung dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein. Wer seinen Urlaub daher heuer in Österreich verbringt, macht sich das Leben leichter.
Denn abgesehen vom Erkrankungsrisiko sind auch die Einschränkungen in Österreich weitestgehend aufgehoben. Somit kann man einen wirklichen Urlaub verbringen, ohne Maske und andere Repressalien. Und nach den langen und zähen Wochen der Ausgangsbeschränkungen ist ein Urlaub von all den Maßnahmen wohl eine Grundvoraussetzung für wirkliche Erholung und das Aufladen der eigenen Akkus.
Zudem hat die heimische Fremdenverkehrswirtschaft den österreichischen Gast noch nie so dringend gebraucht wie heuer. Gerade in unserer Region, wo ein Großteil der Wirtschaft und der Arbeitsplätze zumindest mittelbar am Tourismus hängt, sollte man auch diesen Faktor bei der Urlaubsplanung berücksichtigen. Auch mit Ausflügen und Kurzurlauben in der Region kann man eine sehr schöne und erholsame Zeit verbringen und gleichzeitig den heimischen Betrieben unter die Arme greifen. In diesem Sinn, bleiben Sie in Österreich oder noch besser in der Region und verbringen Sie einen schönen Sommer!

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news-1471 Thu, 16 Jul 2020 08:08:16 +0200 Zwei Nightraces in Schladming? Skiverband bremst Euphorie https://www.derennstaler.at/detail/zwei-nightraces-in-schladming-skiverband-bremst-euphorie Diese Woche wurde von einigen Medien ein mögliches „Night­race-Doppel“ kolportiert. Es gebe Pläne, dass am 26. und 27. Jänner 2021 jeweils ein Nachtslalom stattfindet. Angeblich solle das Rennen von Wengen übernommen werden, zugunsten der Schladminger.
Seit über 20 Jahren verwandelt sich jedes Jahr im Jänner das Planai-Zielstadion in Schladming in einen regelrechten Hexenkessel. Zigtausend Fans befeuern die Sportler, schwingen Fahnen und machen Stimmung – ein weit über die Bezirksgrenzen hinweg einzigartiges Event. Die Stimmung ist unvergleichbar mit anderen Rennen und in Rennläuferkreisen zählt der Bewerb zu den spektakulärsten Skirennen im Weltcup-Zirkus. Das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen und es wird nicht nur aufgrund des Flutlichts die Nacht zum Tag gemacht.
Diese Woche wurde bekannt, dass unter Umständen sogar zwei Nachtslaloms in Schladming stattfinden könnten. „Da ist die FIS über den ÖSV an uns in Schladming herangetreten, dass eventuell der Slalom von Wengen nach Schladming kommen soll – also es gibt dann wahrscheinlich zwei Nachtslaloms“, sagte Hans Grogl, der Chef des Organisationskomitees, zum ORF. Hintergrund der Tatsache sei, dass aufgrund der Pandemie verschiedene Szenarien durchgespielt werden. Nachdem man nicht abschätzen könne, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird, hat die FIS vorsorglich an alle Verbände die Anfrage bezüglich möglicher Übernahmen von zusätzlichen Veranstaltungen gerichtet. Das örtliche Organisationskomitee wurde beauftragt, wie in anderen Orten auch, die Möglichkeiten unverbindlich zu evaluieren. Der ÖSV bremst die Euophorie. Man sehe sich aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung der Covid19-Pandemie zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage eine Stellungnahme abzugeben. „Derzeit liegt der Fokus ganz klar auf dem Saisonauftakt in Sölden und Zürs/Lech“, heißt es aus dem Büro in Innsbruck.
Entscheidung im Oktober
Derzeit werden verschiedene Szenarien durchgespielt. „Unsere Ausgangsstellung ist, dass wir das Event wie jedes Jahr austragen. Ob ein zweites Nightrace stattfindet, hängt nicht zuletzt von den dann geltenden Auflagen ab“, sagt OK-Chef Hans Grogl. Die Idee der FIS sei Speedbewerbe und technische Bewerbe zusammen zu legen, um unter anderem die Reisetätigkeit so gering wie möglich zu halten.
Wie viele Zuseher bzw. ob überhaupt welche erlaubt sein werden, ist derzeit noch nicht absehbar. „Die Entscheidung wird erst bei der FIS-Herbsttagung in Zürich fallen, wie der weitere Fahrplan aussieht“, so Grogl. Es sei ja auch noch nicht klar, wie sich die Pandemie weiterentwickle, da könne man vermutlich im Herbst die Lage schon genauer einschätzen. Der Tourismus würde einem Night­race-Doppel freudig entgegenblicken. „Wenn es klappt wären wir froh. Der Werbefaktor für unsere Region würde sich gleich verdoppeln“, sagt Tourismus-Chef Mathias Schattleitner.

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news-1470 Thu, 16 Jul 2020 08:06:47 +0200 Leitspital: Bürgerinitiative und Oppositionsparteien formieren sich https://www.derennstaler.at/detail/leitspital-buergerinitiative-und-oppositionsparteien-formieren-sich Nach einem Gespräch der Bürgerinitiative „BISS“ mit Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß wurde bekräftigt, dass die Landesregierung an den Plänen festhält. Die Bürgerinitiative sowie die Oppositionsparteien FPÖ, Grüne, KPÖ und Neos rufen bei einem Pressegespräch unisono zu einem Neustart auf.
Das Zentralkrankenhaus sorgt weiterhin für Diskussionsstoff. Helmut Gassner und Michael Pretzler von BISS kämpfen vehement gegen die geplanten Spitalschließungen und Reduktion von Betten. Die Bettendichte würde auf einen bedenklich niedrigen Wert sinken. LAbg. Albert Royer (FPÖ) sagt, die Gesundheitslandesrätin habe sich „in der Position ihres Vorgängers einzementiert. Ein schwerer politischer Fehler.“ Die Freiheitlichen lehnen eine Schließung der drei Standorte kategorisch ab und pochen auf eine Spezialisierung der bestehenden Häuser. In die selbe Kerbe schlägt LAbg. Lambert Schönleitner von den Grünen: „So kann es nicht mehr weitergehen.“ Das gesamte Vorhaben sei nicht nur gesundheitspolitisch, sondern auch wirtschaftlich fahrlässig. Auch KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler springt in die Bresche und hofft, dass noch ein Umdenken seitens der Landesregierung erreicht wird. Niko Swatek von den Neos unterstützt die Bürgerinitiative und gratuliert, dass Fakten präsentiert werden, die „die Landesregierung den Bürgerinnen und Bürgern verweigert“.
Wenig beeindruckt vom Schulterschluss der Parteien zeigt sich Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß: „Gesundheitsversorgung ist weit mehr als einzelne Krankenhausstandorte“, wie sie betont und sagt zudem, dass „die Versorgungswirksamkeit des Leitspitals in Kombination mit leistungsstarken Gesundheits- und Facharztzentren besser für die Menschen der Region sein wird. Denn letztlich sind Rezepte aus der Vergangenheit nicht unbedingt jene gesundheitspolitischen Lösungen, die uns in die Zukunft bringen.“

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news-1469 Thu, 16 Jul 2020 08:05:19 +0200 HAK Liezen setzt auf saubere Energie https://www.derennstaler.at/detail/hak-liezen-setzt-auf-saubere-energie Stromautarker Schulbetrieb: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Bildungseinrichtung macht es möglich.
Welch wichtige Rolle Umweltschutz innerhalb und außerhalb des Unterrichts spielt, unterstrich kürzlich die Schulgemeinschaft der BHAK/BHAS Liezen durch die Installation einer Photovoltaikanlage. Nun wird sauberer Strom direkt auf dem Schuldach produziert. Die Idee zur Gewinnung erneuerbarer Energie wurde bereits vor einigen Jahren geboren und vom Eigentümer des Schulzentrums, der Bundesimmobiliengesellschaft, schließlich bewilligt. „Jedes Gebäude mit entsprechender Dachfläche kann und sollte einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, betont der leitende Schulwart Jürgen Steinbacher, der maßgeblich mit der Umsetzung des Projekts betraut war. Verbaut wurden 115 Elemente mit einer Gesamtfläche von 188 Quadratmetern. Die Schule hat somit bei optimalen Bedingungen eine Leistung von 31 Kilowattstunden zur Verfügung. „Damit sind wir stromautark und das trotz unseres relativ hohen Verbrauchs aufgrund der vielen Computersäle“, freut sich Direktor Wolfgang Lechner.

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news-1468 Thu, 16 Jul 2020 08:03:27 +0200 Der Skiclub Rottenmann befindet sich weiter im Aufwind https://www.derennstaler.at/detail/der-skiclub-rottenmann-befindet-sich-weiter-im-aufwind Nachdem sich die Nachwuchsarbeit beim Skiclub Rottenmann längere Zeit im Dornröschenschlaf befand, entschieden sich die verantwortlichen Funktionäre im vergangenen Herbst im Zuge eines gemeinsamen Projektes zwischen ÖSV und Schulen zu einem Neustart.
Beim vom Trainerteam organisierten Schnuppertraining auf der Karl-Horn Sprunganlage fanden dann erfreulicherweise neun Kids im Alter von sieben bis zwölf Jahren Gefallen am Skispringen. Mit dieser Gruppe wird laut Cheftrainer Patrick Peer seit vergangenen Winter zumindest einmal wöchentlich trainiert. Und das natürlich auch im Sommer. So fanden sich die Nachwuchsadler am vergangenen Freitag trotz Ferienbeginn und hohen Temperaturen am Rottenmanner Schanzengelände zum Training ein. Der „Enns­taler“ konnte sich dabei hautnah überzeugen, mit welcher Begeisterung und großem Eifer die Youngsters bei der Sache waren. Nachdem die Minisportler unter den strengen Augen des Trainerduos Patrick Peer und Julian Schlitz das Aufwärm- und Bewegungsprogramm absolviert hatten, zwängten sich die Kids in ihre engen Sprunganzüge. Je nach Alter wurde auf den drei verschieden großen Schanzen gesprungen. Im Gespräch mit dem „Ennstaler“ sagte Patrick Peer zur aktuellen Lage: „Wir sind natürlich froh, dass es bei uns nachwuchsmäßig wieder aufwärts geht. Eine Zeit lang hielten wir uns mit den zwei Athleten David Rarej und Simon Diethard ja gerade nur noch über Wasser.“ Nun sehe es wieder besser aus und, sofern es die Coronakrise zulässt, wolle man mit dem Team bereits beim Nachwuchs Sommercup an den Start gegen. „Da die Infrastruktur in Bezug auf den Langlauf bei uns nicht optimal ist, werden wir das Augenmerk vorerst auf den Sprungsport legen. Im Herbst wollen wir auch wieder die Schulen besuchen und dabei versuchen, weitere Kids für das Springen zu begeistern“, so der Trainer.

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news-1467 Thu, 09 Jul 2020 08:19:58 +0200 Muss immer wer schuld sein? https://www.derennstaler.at/detail/muss-immer-wer-schuld-sein Man darf keinem Almbauern böse sein, der aus Angst vor der Haftung für seine Tiere eine Gebietssperre verhängt. Ähnliches galt ja auch lange für Forstwege, die für Radfahrer gesperrt waren, weil die Haftungsfrage ungeklärt war. Dieses Problem wurde mit einer Versicherung aus der Welt geschafft, was vielleicht auch bei den Almen eine Lösung sein könnte. Oder aber, und das wäre noch deutlich vernünftiger, man findet vernünftige gesetzliche Lösungen anstatt des jetzt vorherrschenden Vollkaskodenkens.
Immerhin ist unsere schöne Landschaft die Basis des heimischen Tourismus und es muss unser prinzipielles Anliegen sein, dem Gast den Genuss der Landschaft möglichst umfassend zu ermöglichen. Dabei sollte er sich aber auch an Regeln halten müssen, sei es beim Natur- und Pflanzenschutz oder beim respektvollen Umgang mit Wild- und Nutztieren. Wer sich nicht an die Regeln hält, für den sollen auch Sanktionen möglich sein, und wer sich schuldhaft verletzt, soll dafür auch selber geradestehen.
Und schließlich sollte das sehr aktuelle Wort „Eigenverantwortung“ auch wieder in der Rechtsprechung eine Bedeutung gewinnen. Wer etwa stürzt, soll sich nicht immer auf Wegerhalter oder mangende Schneeräumung berufen können. Jahrzehntelang war man in einem solchen Fall schlicht und ergreifend ungeschickt und selber schuld und musste auch die Folgen tragen.
Was man uns bei der Bekämpfung von Corona an Eigenverantwortung zutraut, sollte auch beim Gehen, Radfahren oder Bergwandern möglich sein. Oder muss wirklich immer ein anderer Schuldiger gefunden werden, wenn jemand Mist baut?

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news-1466 Thu, 09 Jul 2020 08:17:54 +0200 Neue Strukturen in der Landgenossenschaft https://www.derennstaler.at/detail/neue-strukturen-in-der-landgenossenschaft Bei der diesjährigen 90. Generalversammlung der Landgenossenschaft Ennstal wurde die seit vielen Jahren akribisch vorbereiteten Strukturveränderungen endgültig vollzogen. Obmann Ök.-Rat Hermann Schachner verabschiedet sich nach 16 Jahren als Obmann der LGE. Andreas Radlingmaier wurde zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt, GD Komm.-Rat Ing. Bernhard Gruber zum Vorstandsvorsitzenden bestellt.
Corona-bedingt unter Einhaltung strenger Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen, konnte Obmann Hermann Schachner seine letzte Generalversammlung eröffnen und die zahlreich erschienenen Delegierten begrüßen. In seinem Bericht geht er auf das herausfordernde erste Halbjahr 2020 ein und dankte allen Verantwortungsträgern und Mitarbeitern für deren verantwortliches Handeln und den ungewöhnlich hohen Einsatz. In einem Rückblick auf seine über 30-jährige Funktionstätigkeit in der Landgenossenschaft Ennstal, davon 16 Jahre als Obmann, waren immer wieder herausfordernde Situationen, die mit Bedacht, Sachlichkeit und gegenseitigem Vertrauen gelöst werden konnten. Seine Leidenschaft galt bei all seinen umfassenden Tätigkeiten als oberster Eigentümervertreter der Landgenossenschaft immer seinem landwirtschaftlichen Betrieb mit Milchwirtschaft und Forst, den er mit Unterstützung seiner Familie bis heute mit viel Liebe bewirtschaftet. „Ich bin mit Leib und Seele Bauer“, so Schachner.
Viele Standbeine als Erfolgsrezept
Im Bericht der Geschäftsführung konnte Bernhard Gruber von einem – trotz äußerst schwierigem Marktumfeld – zufriedenstellenden Ergebnis 2019 berichten. Der Konzernumsatz ist um rund 3,6 Prozent auf 372,3 Millionen Euro gestiegen, es konnte ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3,2 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Die Landgenossenschaft Ennstal beschäftigte 2019 durchschnittlich 1476 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie wichtig es sei auf vielen Standbeinen zu stehen, hat nicht nur das vergangene Jahr gezeigt, sondern ist auch in der jetzigen Zeit das Erfolgsrezept der Landgenossenschaft. Die Neuentwicklung von Produkten und Erschließung von neuen Märkten ist vor allem den Produktionsbetrieben Ennstal Milch KG und Landena-Gruppe gut gelungen, die Landmarkt KG hat die Marktführerschaft in der Region eindrucksvoll ausbauen können.
Oberrevisor Johann Hansbauer vom Raiffeisenverband Steiermark brachte den Bericht der Revision und bestätigte eine wirtschaftliche und zweckmäßige Geschäftsgebarung, die dem Förderauftrag der Genossenschaft entspricht. Der Milchpreis lag, durch mehrere unabhängige Milchpreisvergleiche bestätigt, erneut an der Spitze in Österreich. Der Rinderpreis hält den gewohnten Abstand über dem nationalen Börsenpreis.
Gestärkter Aufsichtsrat
Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Radlingmaier sprach neben den Aufsichtsratsagenden vor allem die mit dieser Generalversammlung in Kraft tretende Änderung der Organstruktur an. Nach vielen Jahren der internen Diskussionen und Abstimmungen wurden die Strukturen der LGE optimiert und auf die gelebte Praxis angepasst. Das Eigentümergremium wurde in einem gestärkten Aufsichtsrat vereint. Dieser bestellt die Vorstände der Genossenschaft, die die operative Verantwortung tragen und mit dem Aufsichtsrat die Geschäftspolitik abstimmt. Neben der Kontrollfunktion kommen dem Aufsichtsrat auch ein ganzer Katalog von Zustimmungsrechten zu. „Vorstand und Aufsichtsrat müssen eine Seilschaft bilden und die Ausrichtung der Genossenschaft für die künftigen Herausforderungen gemeinsam erarbeiten“, meint Radlingmaier. Bei den Neuwahlen bestätigten die Delegierten die in den Wahlversammlungen im Februar gewählten Aufsichtsratsmitglieder. Der künftige 30-köpfige Aufsichtsrat hat elf neue Mitglieder in seinen Reihen.
Obmann-Ära geht zu Ende
Im Tagesordnungspunkt Ehrungen konnten an verdiente Funktionäre Raiffeisenurkunden und Raiffeisennadeln als Dank für ihr Wirken zum Wohle der Genossenschaft überreicht werden. Besonders Obmann Hermann Schachner, der von 1989 bis 1994 im Aufsichtsrat fungiert hat, von 1994 bis 2004 die Funktion des Obmann-Stellvertreters ausübte und danach seit 16 Jahren als Obmann der LGE vorstand, wurde großer Dank ausgesprochen. In einer Laudatio würdigte Andreas Radlingmaier seine Tätigkeit als ersten Ansprechpartner für Mitglieder und Funktionäre, das Wahrnehmen seiner Verantwortung in der Gesamtheit, und sein prägendes, nachhaltig bäuerliches Denken. Nur so konnten in dieser Zeit auch schwierige Situationen gemeinsam gemeistert werden. „Dein Rückhalt waren deine Familie, dein überzeugter Beruf als Bauer und dein Glaube“, meint Radlingmaier und dankte ihm stellvertretend für alle Bäuerinnen und Bauern für seine geleistete Arbeit.
Konstituierung von Aufsichtsrat und Vorstand
In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurden die Spitzenvertreter des Aufsichtsrates gewählt und der Vorstand bestellt. Dabei wurde Andreas Radlingmaier aus Aigen zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Peter Neuper aus Bad Mitterndorf sowie Klaus Stenitzer aus Mitterberg-Sankt Martin zu dessen Stellvertretern gewählt. In das Beratungsgremium wurden zudem Franz Josef Ebner-Ornig aus Trieben, Andreas Pichlmayer aus Admont und Otmar Huber aus Lassing gewählt. Aufgrund der neuen Organstruktur war erstmalig ein Vorstand zu bestellen. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Bernhard Gruber und zu dessen Stellvertreter Markus Gerharter bestellt. Johannes Pauritsch und Harald Steinlechner komplettieren das vierköpfige Vorstandsgremium.

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news-1465 Thu, 09 Jul 2020 08:16:19 +0200 TV-Dokumentation über die Riesneralm https://www.derennstaler.at/detail/tv-dokumentation-ueber-die-riesneralm Ranfilm und ORF III starten mit den Dreharbeiten zu „Die Riesneralm – Aufifoan zum owakema“. Eine Doku über Innovation und Tradition, die nicht miteinander konkurrieren, sondern Hand in Hand gehen.
Skiberg, Almland, Erholungsgebiet. Obwohl die Riesneralm viele Gesichter hat, trifft eine Beschreibung wohl am besten zu: Lebensader von Donnersbachwald. Dieser kleine Ort zeichnet sich genauso wie die Riesneralm selbst durch seine schier unantastbare Ursprünglichkeit aus. Eine Ursprünglichkeit, auf die nun auch Ranfilm und ORF III aufmerksam geworden sind und eine Dokumentation über einen einzigartigen Flecken Erde dreht. Dabei begleitet das Filmteam den Bergbauern Huber bei seinem alljährlichen Almauftrieb auf die Riesneralm. Ein Berg, der es trotz seiner touristischen Nutzung geschafft hat, eine gesunde Landschaft mit verträumten Bergseen, saftig bunten Blumenwiesen und duftenden Nadelwäldern zu erhalten. Bäuerliches und religiöses Brauchtum sowie Traditionen, die es nirgendwo sonst gibt, werden hier noch gelebt. Ein ursprünglicher Dialekt, Kulinarik, die seit Jahrhunderten den selben Rezepten folgt; Menschen, verwurzelt mit Grund und Boden – all das findet man auf der Riesneralm noch an. Entlegen und versteckt vor der übrigen Zivilisation, und gerade deshalb wird dieses Naturparadies mehr und mehr geschätzt. Ein echter Geheimtipp auch im Winter: In den letzten 16 Jahren mit über 18 Millionen Euro ausgebaut, kommt auf der Riesneralm Qualität vor Quantität. Initiator und Motor für all diese innovativen Projektideen ist Geschäftsführer Erwin Petz. Alleinstellungsmerkmale, die nur auf der Riesneralm zu finden sind, brachten viele internationale Anerkennung und Preise. Mit der aktuellsten Errungenschaft, einem eigenen Wasserkraftwerk, das sowohl Strom als auch Schnee erzeugt, erlebt die Alm derzeit einen regelrechten Hype. Durch die Kraft des fließenden Donnersbaches werden in Zukunft rund 6 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert.

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news-1464 Thu, 09 Jul 2020 08:14:39 +0200 AV Gröbming eröffnete Boulderraum https://www.derennstaler.at/detail/av-groebming-eroeffnete-boulderraum Nach längerer Umbauphase wurde im Alpenvereinshaus in Gröbmings Kurpark ein neuer Boulderraum eröffnet.
1000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben die Mitglieder des Alpenvereins Gröbming geleistet, um den bereits 2004 eröffneten Boulderraum zu adaptieren: Die Kletterfläche wurde um das Doppelte vergrößert und eine Raumhöhe von teils 4,3 Metern geschaffen. Durch diese großzügige Erweiterung stehen nun über 40 markierte Klettertouren zur Verfügung. Highlight des neuen Boulderraums ist ein LED-Moonboard, das über eine eigene App gesteuert wird.
Ebenso über Handyapp funktioniert der Zutritt für Besitzer von Jahreskarten. Diese können online unter www.boulderraum.at bezogen werden; Tageskartenbesitzer erhalten ihre Zutrittskarte im Tourismusbüro Gröbming, bei Sport Mandl oder im Stüberl, dem Café im Kurpark.

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news-1463 Thu, 09 Jul 2020 08:12:41 +0200 Sonderausstellung im Ramsauer Museum „Zeitroas“ https://www.derennstaler.at/detail/sonderausstellung-im-ramsauer-museum-zeitroas Nach der erfolgreichen Serie „Faszination Dachstein“ startet eine weitere Sonderausstellung. Unter dem Motto „Zeitfenster“ werden einige fotografisch gut dokumentierte Raumsituationen der Hochfläche als Beispiel genommen und derselben Ansicht im Jahr 2020 gegenübergestellt. In der gut 100-jährigen Zeitspanne hat sich der Ort von einer eher schwer zugänglichen, bäuerlich strukturierten Streusiedlung in eine bekannte Tourismusgemeinde gewandelt.
Zwischen diesen Zeitabständen hat sich aber auch die Raumentwicklung zu einer politisch komplizierten Angelegenheit entwickelt. Sehr viele Interessen zerren an der Landschaft, viele Themen, die in vergangenen Zeiten nicht einmal denkbar waren, müssen heute aufeinander abgestimmt werden – ein paar Schlagwörter: Sportgroßveranstaltungen, Zweitwohnsitze, Zersiedelung, Infrastruktur, Verkehrsaufkommen, Parkräume. Mit der Ausstellung soll bewusst gemacht werden, wie sensibel die Ressourcen sind und wie wertvoll der Lebensraum ist. Dabei ist es spannend, wie hartnäckig manche Strukturen zu erkennen sind und auf das Erbe der Vergangenheit aufbauen. Dem ausführenden Planer der Sonderausstellung, Hannes Hoffert-Hösl, stand eine immens große Auswahl an Material zur Verfügung, welches er mit großer Sorgfalt akribisch aufgearbeitet hat. In der Ramsau ist Hoffert-Hösl kein Unbekannter, hat er doch in den letzten Jahren schon maßgeblich für das Museum gearbeitet und in einem Buch das Dachsteingebiet sachkundig beschrieben.
Mit der Bilddokumentation im Museum selbst ist die Thematik jedoch nicht erschöpft. Während der kommenden Wochen werden an zehn ausgewählten Plätzen der Ramsau große Fototafeln montiert, wobei man links die „alte“ Ansicht anschauen kann; die rechte Seite bleibt frei und der Betrachter kann sich von genau derselben Stelle aus ein „Bild von heute“ machen und damit die unterschiedliche Entwicklung vor Augen führen. Das Projekt der Sonderausstellung wird von Gemeinde, Tourismusverband und Museumsverein mit finanzieller Unterstützung des Landes Steiermark und der Europäischen Union gemeinsam getragen.
Aber auch sonst wartet das Museum noch mit einigen Neuheiten auf. So wurde zum Beispiel die geologische Sammlung von Gestein aus dem Dachsteinkalk und dem Urgestein der Tauern erweitert und gibt damit einen anschaulichen Überblick über die Dachstein-Erschließungsgeschichte. Neu ist auch eine von Irmgard Suntinger speziell für Kinder gestaltete Führung durch das Museum. Diese findet gegen Voranmeldung im Tourismusbüro (Tel. 03687/818338) während der Ferienzeit jeden Mittwoch am Nachmittag statt. Die regulären Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10 bis 12.30 Uhr und Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr, am Mittwoch ist sowohl vormittags als auch nachmittags geöffnet. Betreut werden die Besucher von abwechselnd acht Frauen und Männern, welche ihre Tätigkeit ehrenamtlich und mit großem Engagement ausüben.

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news-1462 Thu, 02 Jul 2020 09:23:19 +0200 Von absoluten Mehrheiten, Umfärbungen und starken Bürgerlisten https://www.derennstaler.at/detail/von-absoluten-mehrheiten-umfaerbungen-und-starken-buergerlisten Die Gemeinderatswahl 2020 ist geschlagen. Auch wenn die Steirische Volkspartei jubelt und mit mehr als 47 Prozent der Stimmen eines der besten Ergebnisse in ihrer Geschichte eingefahren hat, gibt es im Bezirk Liezen einige empfindliche Dämpfer zu verkraften.
Die SPÖ konnte in manchen Gemeinden ihren Vorsprung halten, in einigen traditionell erzroten Gemeinden wurde die absolute Mehrheit an die Volkspartei abgegeben. Mit einer Wahlbeteiligung von gut 65 Prozent sind um etwas mehr als 10 Prozentpunkte weniger Menschen zur Wahlurne geschritten als bei der letzten Gemeinderatswahl 2015. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sei jedenfalls „für das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte von Gemeinderatswahlen sehr dankbar.“ Im gesamten Bezirk Liezen sind jetzt drei unabhängige Bürgerlisten an erster Stelle. Und alle drei mit einer absoluten Mehrheit.


Schladming: Herbe Verluste für die ÖVP
Nach einem harten Wahlkampf hat die jahrzehntelang dominierende ÖVP in Schladming herbe Verluste einstecken müssen. Sie verlor fünf Mandate und stellt in der kommenden Periode nur mehr acht Gemeinderäte. Mit 52 Prozent der Stimmen konnte die Bürgerliste von neun auf 14 Mandate aufstocken und hält somit die absolute Mehrheit in der WM-Stadt. Zwar seien die Vorzeichen vor der Wahl sehr positiv gewesen, „diesen Erdrutschsieg habe ich aber nicht vorhergesehen“, sagt der Spitzenkandidat Hermann Trinker. Sein Kontrahent und vormaliger Parteikollege Siegfried Keinprecht hatte einen holprigen Start und mit Altlasten zu kämpfen. Die Demontage von Altbürgermeisterin Elisabeth Krammel und dem langjährigen Gemeinderat und Vizebürgermeister Alfred Brandner haben dem Image der Partei offensichtlich geschadet. Mit Verbitterung hat Brandner sein Mandat zu Verfügung gestellt. Während der Gemeinderatssitzungen fiel auch des Öfteren der Name von Altbürgermeister Jürgen Winter. Der Vorwurf, er ziehe nach wie vor im Hintergrund die Strippen, schwelte regelmäßig mit. Eine diffuse Verstrickung wurde Keinprecht immer wieder vorgehalten und dürfte einige Stimmen zur Liste „Schladming Neu“ getrieben haben. Auch beim Brennpunktthema Zweitwohnsitze konnte die Bürgerliste offenbar besser punkten. Die FPÖ kann nur mehr ein Mandat sichern und es wandert ein Gemeinderatssitz zur SPÖ, die auf zwei Mandate erhöhen konnte.


Haus: Erdrutschsieg der Bürgerliste
Nicht weniger überraschend holte die Bürgerliste in Haus die absolute Mehrheit. Die Unabhängigen konnten ihre Mandate auf acht Gemeinderäte verdoppeln und die ÖVP musste den ersten Platz abgeben. Bei der Gemeinderatswahl 2015 schafften die Türkisen noch neun Mandate, jetzt müssen sie sich mit fünf Mandaten zufrieden geben. Die SPÖ konnte ihre zwei Gemeinderatssitze halten.
Auch in Haus spitzten sich die Diskussionen rund um Immobiliengeschäfte mehr und mehr zu. Diese prekäre Situation haben wohl viele Wählerinnen und Wähler zum Anlass genommen, ihr Kreuz nicht aus Gewohnheit und Parteitreue zu setzen, sondern verstärkt auf die Inhalte zu achten. „Ich wurde ein Jahr lang schlecht gemacht“, sagt Gerhard Schütter, Noch-Bürgermeister von Haus im Ennstal. Das immer wieder strapazierte Thema rund um die Zufahrt zum Almdorf hat offensichtlich Spuren hinterlassen und das Vertrauen in der Bevölkerung signifikant geschmälert. Der Spitzenkandidat der Liste Haus, Stefan Knapp, sagt: „Unser Erfolgsrezept ist, dass wir alle einbinden und mit der Bevölkerung arbeiten. Wir sind nun gefordert, vor allem mit der Zweitwohnungsproblematik.“ Die klare Positionierung gegen den Ausverkauf der Heimat und die Hinterfragung des umstrittenen Raumplaners Herfried Peyker haben wie es scheint ihres zum Erfolg der Liste beigetragen.


Ramsau: Zwei Drittel Mehrheit
Mit einem fast als sensationell zu bezeichnenden Wahlsieg der Liste LEF des Bürgermeisters Ernst Fischbacher endete die Gemeinderatswahl in der Ramsau. Selbst für Insider war der Stimmenanteil von exakt zwei Drittel (66,4 %) überraschend. Die Bürgermeisterliste legte um drei Mandate auf elf zu, die ÖVP verlor von den bisherigen fünf Sitzen zwei und liegt nun bei drei Vertretern. Nicht mehr im Gemeinderat sind die Freiheitlichen (bisher zwei Sitze), die erstmals angetretenen NEOS entsenden ein Mitglied in den neuen Gemeinderat. In einer ersten Stellungnahme sagt Ernst Fischbacher, dieses Ergebnis sei auch für ihn selbst überraschend, da doch politisch starke Wahlgegner angetreten waren. Für den Erfolg sind für ihn mehrere Faktoren ausschlaggebend: Die Liste LEF führte mit gering eingesetzten Mitteln einen fairen, neutralen Wahlkampf. „Wir sind in keiner Weise auf teilweise provozierende Aussagen der Mitbewerber eingegangen. Der hohe Vertrauensbeweis hat aufgezeigt, dass der in den letzten fünf Jahren eingeschlagene Weg richtig war. Zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen werde ich alles unternehmen, dieses Vertrauen zu rechtfertigen“.


Gröbming: Von 15 auf 21 Mandate
Aufgrund des Zuzugs und starker Geburtenjahrgänge wurde der Gemeinderat in Gröbming von 15 auf 21 Gemeinderäte erweitert (mehr als 3000 Einwohner). Die SPÖ rund um Bürgermeister Thomas Reingruber konnte die absolute Mehrheit mit 58 Prozent noch weiter festigen und stellt nun 13 Gemeinderatssitze. „Unser Plan wurde übertroffen. Ich bin unendlich dankbar und frisch motiviert“, sagt der amtierende Bürgermeister. Er denkt, die harte Arbeit der letzten Jahre wurde offenbar wertgeschätzt. „Die Leidenschaft, mit der ich dieses Amt ausübe, ist angekommen. Ich mache das mit Herzblut“, so der Gröbminger Wahlgewinner.

Selzthal: Rote Hochburg ist gefallen
Eine Sensation bei der Gemeinderatswahl vergangenen Sonntag gab es in Selzthal. Von insgesamt 857 gültigen Stimmen fielen 434 (50,64 %) auf die ÖVP mit Spitzenkandidat Hannes Mitterhauser. Das bedeutet einen Zugewinn im Vergleich zur vergangenen Wahl im Jahr 2015 von 30,90 % und fünf Mandaten. Die ÖVP stellt nun den Bürgermeister mit acht zu sieben Sitzen im Gemeinderat. „Mein großer Dank gilt der Landespartei mit Hermann Schützenhöfer und dem ÖVP-Bezirksbüro. Die Unterstützung, die wir als Team Hannes hier erfahren haben, ist nicht selbstverständlich. Nun ist es Zeit, in den kommenden fünf Jahren, für unsere Bevölkerung zu arbeiten. Das sehe ich als Hauptaufgabe nach dieser Wahl“, so Mitterhauser. Ganz oben auf seiner Agenda steht der Lärmschutz auf der Autobahn bei Neulassing sowie die Errichtung von Kinderspielplätzen und die Schaffung eines Seniorenwohnheimes. Die SPÖ erhielt 423 Stimmen (49,36 %). Mit elf Stimmen mehr würde Gernot Heljik das Amt des Bürgermeisters bekleiden.

Liezen: SPÖ verliert absolute Mehrheit
Nach wie vor ist die SPÖ stimmenstärkste Partei in der Bezirkshauptstadt. Trotzdem muss sie Federn lassen: Waren es vor den Wahlen noch 13 Mandate, bleiben nach dem Urnengang nur mehr elf Gemeinderatssitze für die SPÖ. Nahezu gleichauf liegt die ÖVP mit zehn Mandaten. Die absolute Mehrheit geht sich somit für keine der beiden Parteien aus. Nun will Liezens Bürgermeisterin in Koalitionsverhandlungen gehen. Mit wem, ist derzeit noch offen: „Ich werde Gespräche führen und dabei genau ausloten, was für uns und für die Gemeinde am besten ist. Mit welchen Parteien ich sprechen werde, kann ich derzeit jedoch noch nicht sagen“, so Glashüttner, die sich enttäuscht über den Wahlausgang zeigt: „Natürlich haben wir uns erhofft, unsere Mandate zumindest halten zu können. Dass das nicht gelungen ist – darüber waren wir schon enttäuscht. Die geringe Wahlbeteiligung hat dabei sicher auch mitgespielt“, sagt Glashüttner. In Liezen traten nur 51 Prozent der Bevölkerung den Urnengang an.

Altaussee: Bürgerliste als zweitstärkste Kraft
Mit dem größten Spannungsfaktor bei den nun geschlagenen Kommu­nal­wah­len wartete eindeutig Alt­aussee auf. Mit vier Mandaten sowie um acht Wähler­stimmen mehr als die SPÖ Altausse wurde die Bürgerliste, unterstützt von den Grünen, die zweitstärkste Fraktion in der Gemeinde. Die ÖVP von Gerald Loitzl gab fünf Man­date ab und hält bei sieben Sitzen, die SPÖ und der „Dialog Lebens­wertes Altaussee“ halten bei je vier Sitzen. Bürgermeister Gerald Loitzl dazu: „Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, jener Gruppierung, die damit gepunktet hat, etwas schlecht zu machen, die Arbeit zu übergeben und zu schauen, ob sie halten, was sie versprochen haben.“ Loitzl will sich bis zur konstituierenden Sitzung Anfang August überlegen, ob er weiterhin als Bürgermeister zur Verfügung steht. Der Listen-Erste des Dialoges „Le­bens­wertes Altaussee“, Martin Dämon, ist sehr zufrieden mit dem Er­geb­nis: „Wir freuen uns, die absolute Mehrheit der ÖVP gekippt zu haben, weil wir hoffen, dass damit ein Paradigmenwechsel in Punkto Kommunkation und Offen­heit in der Politik einkehrt.“

Bad Aussee: Marl tritt zurück
Der größte Unsicherheitsfaktor in Bad Aussee war das erneute An­treten von Langzeit-Bürger­meister Otto Marl. Er konnte seinen hoch gesteckten Erwartungen nicht ge­recht werden und gab noch am Wahlabend den Rücktritt aus allen politischen Funktionen und Ehren­ämtern bekannt.

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news-1461 Thu, 02 Jul 2020 09:21:48 +0200 eee-Hotel eröffnete in Liezen https://www.derennstaler.at/detail/eee-hotel-eroeffnete-in-liezen Nach einer Corona-bedingten Verzögerung ist es nun soweit: Am 1. Juli eröffnete das eee-Hotel in Liezen. Schon einige Tage zuvor luden Betreiber und Projektentwickler auf einen Rundgang ein.
Echt, einfach, erfrischend – kurz eee-Hotel. So knackig wie der Name selbst ist auch das Konzept der Business-Hotel-Kette. Nach den beiden Standorten in Marchtrenk und Traun in Oberösterreich feiert man mit der Neueröffnung in Liezen Premiere in der Steiermark. „Erste Gäste erwarten wir schon nächste Woche“, freut sich Hotel-Geschäftsführer und Inhaber Johann Dämon-Pflaum, der auch in schweren Zeiten positiv in die Zukunft schauen will, wie er sagt: „Unsere derzeitigen Standorte sind weit entfernt von der gewohnten Auslastung. Trotzdem bin ich überzeugt, dass bis Jahresende wieder Normalität einkehren wird.“ Für den Neuzugang in Liezen rechnet Dämon-Pflaum mittelfristig mit einer 70-prozentigen Auslastung. Potenzial ist durchaus vorhanden, denn das Konzept ist auf Erfolgskurs: Neben dem vollständig digitalisierten Check-in punktet eee-Hotel vor allem mit viel Service. Bei Problemen oder Fragen ist eine Hotline 24 Stunden lang erreichbar. Auf Wunsch kann auch ein Frühstück gebucht werden. „Es war uns sehr wichtig, einen Kooperationspartner für die Gastronomie zu finden, was auch gelungen ist“, so der Inhaber. Diesen Teil übernimmt Herwig Theisl von der Thannen, der mit seinem Restaurant „Piacere“ vom Fronleichnamsweg direkt neben das Hotel in der neu errichteten Shopping-Zone übersiedelt. In der Preisgestaltung unterscheidet sich der Hotel-Standort in Liezen nicht von den anderen Niederlassungen. Verrechnet wird ein einheitlicher Zimmerpreis, der, unabhängig von der Saison, das ganze Jahr über konstant ist. Trotz des flächendeckenden Konzeptes tanzt Liezen schon jetzt aus der Reihe: „Wir sind ein Business-Hotel, das von Montag bis Freitag am besten gebucht ist. Jedoch in Liezen merken wir bereits jetzt, dass auch die Wochenenden für unsere Gäste interessant sind“, so der Inhaber.
Die Shopping-Zone wächst
Liezens eee-Hotel ist Teil der neuen Shopping-Zone, die am einstigen Eisenhof-Areal entsteht. Und das schrittweise. „Gebaut wird in vier Abschnitten“, erklärt der Projektentwickler AKON, der auch die Gebäudeverwaltung der Shopping-Zone übernimmt. Mit der Errichtung des Hotels und den Gebäuden für Takko und Action ist die erste Bauphase beendet. Bei den Mietern habe man bewusst auf Discounter gesetzt, denn „es wird wesentliche Veränderungen im Handel geben. Nicht nur in Liezen, sondern österreichweit. Gewisse Bereiche bergen jedoch auch Chancen. Mit dem Discounter Action haben wir einen Glückstreffer gelandet, der uns Frequenz bringt“, freut man sich auf Seiten des Projektentwicklers. Nach dieser erfolgreichen Umsetzung will AKON die Phase II noch heuer starten. Drei bis fünf Geschäfte sind in diesem Abschnitt vorgesehen, darunter der Tierfutterspezialist „Futterhaus“ und ein Sportartikelhändler, der noch neu in Österreich ist. Darauf folgt Bauteil III, der Mitte des nächsten Jahres begonnen werden soll. Abschließend ist die Umsetzung des sogenannten „Black Tower“ geplant – ein Bürogebäude mit einem Landeplatz für bemannte Drohnen auf dem Dach.

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news-1460 Thu, 02 Jul 2020 09:19:37 +0200 Congress Schladming: Wechsel in der Geschäftsführung https://www.derennstaler.at/detail/congress-schladming-wechsel-in-der-geschaeftsfuehrung Manfred Breitfuß, Geschäftsführer des Congress Schladming, lud anlässlich seiner Pensionierung und des Geschäftsführerwechsels seine langjährigen Wegbegleiter zu einer Dankesfeier. Den symbolischen Schlüssel übergab er aus diesem feierlichen Anlass an Hansjörg Stocker.
Mit Baubeginn 2010 wurde Breitfuß zum Geschäftsführer des Congress bestellt und konnte so bereits während der Bauphase auf die nachhaltige Nutzung Einfluss nehmen. Sein persönliches Ziel war es, Schladming als nationale und internationale Veranstaltungs- und Kongressstadt zu entwickeln. Multifunktionalität und die erforderliche Technik sowie das Equipment waren die Grundvoraussetzungen für dieses Vorhaben. „Ich erinnere mich zurück, wie schlimm es für mich war als ich den Plan mit dem großen Veranstaltungssaal gesehen habe. Ich dachte mir, wie sollen wir den vollbekommen“, erzählt er in einem Rückblick. Doch das Konzept hat sich bewährt und mit einem guten Marketing konnten bereits im ersten Wirtschaftsjahr 170 Events abgewickelt werden. Aber auch die indirekte Wertschöpfung war Manfred Breitfuß immer wichtig und so hatte auch die Zusammenarbeit mit Seilbahnen, Hotellerie, Gastronomie und Handel sowie Dienstleister höchste Priorität. Eine gelungene Symbiose ergab sich auch durch die Partnerschaft mit der Kulinarwerk GmbH als Caterer des Congress Schladming. Seit der Eröffnung am 9. Dezember 2011 wurden vom Unternehmen rund eine Million Essen zubereitet. Ein großer Dank galt auch den sechs Mitarbeitern sowie dem Tourismusverband und der Region Schladming-Dachstein als wichtige Partner für die Vermarktung.
Noch vor der Übergabe an Hansjörg Stocker war es Breitfuß ein Anliegen, die Bilanz für das Wirtschaftsjahr 2019 vom Prüfungsausschuss des Gemeinderates bestätigen zu lassen. Coronabedingt rechnet man im heurigen Jahr mit Umsatzeinbußen von rund 230.000 Euro. Aufgrund Kulanz-Lösungen mit den Veranstaltern konnten jedoch die meisten Events in den Herbst oder ins nächste Jahr verschoben werden.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Bergrettung Schladming eine Alpin-Doku mit Text- und Bilddokumentationen übergeben. Anton Breitfuß, Vater von Manfred, dokumentierte in einer Broschüre die „Schattenseite der Berge“. Manfred Breitfuß digitalisierte diese und überreichte die Dokumente an Ortsstellenleiter Dipl.-Ing. Hans Jürgen Bacher.
Nach der Schlüsselübergabe an Hansjörg Stocker übergaben unter anderem Bgm. Siegfried Keinprecht, Mag. Hans Grogl, Obmann des WSV Schladming und Präsident des Nightrace-OK-Teams, sowie Mag. Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH, Präsente an den scheidenden und neuen Geschäftsführer.

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news-1459 Thu, 02 Jul 2020 09:17:22 +0200 Schloss Trautenfels startet in die Museumssaison https://www.derennstaler.at/detail/schloss-trautenfels-startet-in-die-museumssaison Natürlich unter Beachten der geltenden Covid-19-Schutzmaßnahmen öffnete das Universalmuseum Joanneum wieder seine Tore. Seit letzten Mittwoch ist das Museum Trautenfels ab 10 Uhr wieder täglich bis Samstag, den 31. Oktober für Besucher geöffnet.
Die bereits geplanten botanischen Wanderungen mit dem Sammlungskurator Kurt Zernig werden mit einer limitierten Teilnehmerzahl durchgeführt. Die Museumsleitung hat für das kommende Wochenende zwei Ziele im Fokus – beide Male mit Treffpunkt Schloss Trautenfels. Heute, Freitag, dem 3. Juli mit Start um 8.30 Uhr: Fahrt nach Pichl bei Schladming auf die Reiteralm zur Wanderung über die Gasselhöhe zum Rippetegg auf 2126 m Seehöhe. Der Rückweg führt über Ober-, Mitter- und Untersee zur Einkehr auf der Reiteralm. Das zweite Ziel wird morgen, Samstag, den 4. Juli mit Start um 8 Uhr ebenfalls beim Schloss Trautenfels angepeilt und führt nach der Fahrt über Ardning zur Ardningalm. Es folgt die Wanderung über die Bacheralm zum Pyhrgasgatterl auf 1508 Meter und weiter zur Einkehr im Rohrauerhaus. Der Rückweg führt über die Arlingalmen und den Arlingsattel zur Ardningalm.
In den zwei botanischen Wanderungen wird die vielfältige Alpenflora erkundet. Das Kennenlernen vieler Pflanzenarten und Erfahren ihrer Lebensweise sowie ihre Anpassung an zum Teil extreme Lebensbedingungen im Gesäuse stehen im Vordergrund. Am ersten Tag wird die Gasselhöhe in den Schladminger Tauern erklommen – am zweiten Tag wird zum Pyhr­gasgatterl gewandert, wo man Pflanzen kennenlernt, wie sie für karbonhaltige Gesteine charakteristisch sind. Wanderausrüstung, Getränke, Jause und Regenschutz sollte obligat sein – bitte auch Mund-Nasen-Schutz mitnehmen. Der Kostenbeitrag für eine Wanderung ist 15 Euro – Mitglieder bezahlen 12 Euro; für beide Wanderziele 25 Euro – Mitglieder 20 Euro. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich unter 03682/22233 oder per E-Mail an trautenfels@museum-joanneum.at.
Museumsauftakt
Als Auftakt in die neue, durch Corona verkürzte Museumszeit steht auf jeden Fall die Erfolgsgeschichte „Vom Grimming bis zu den Achttausendern“ mit der von Robert Schauer kuratierten Sonderausstellung „Gipfelstürmen! Steirische Expeditionen zum Dach der Welt“. Den frühen Bergpionieren ging es bei den Reisen zu den höchsten Bergen der Welt nicht nur um sportliche Aspekte, sondern auch darum, Wissen zu generieren und dieses zu dokumentieren. Ein Höhepunkt der steirischen Alpingeschichte wurde vor 42 Jahren geschrieben: Die ersten Österreicher standen auf dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest (8848 m). Robert Schauer aus Graz erreichte mit Wolfgang Nairz und Horst Bergmann aus Innsbruck am 3. Mai 1978 das „Dach der Welt“. Die abenteuerlichen Ersteigungsgeschichten werden in der Ausstellung durch multimediale Aufbereitung von historischen und aktuellen Dokumentationen im Zusammenspiel mit Originalobjekten lebendig.

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news-1458 Thu, 02 Jul 2020 09:09:11 +0200 HAK Liezen erhält Sportgütesiegel https://www.derennstaler.at/detail/hak-liezen-erhaelt-sportguetesiegel Über eine hohe Auszeichnung darf sich die BHAK/BHAS Liezen freuen: Die Schule bekam das Sportgütelsiegel in Gold verliehen.
Es ist eine Reverenz, die nicht jede Schule vorweisen kann, denn das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung verleiht das Sportgütesiegel nur an jene Bildungseinrichtungen, die besonders bewegungsfreundliche Akzente setzen. Die HAK Liezen ist hierbei Vorreiter. Neben dem Freigegenstand Volleyball ist sie bezirksweit die einzige Schule, an der ein Basketballtraining in Anspruch genommen werden kann. Neben dem Unterricht werden auch die Pausen sportlich gestaltet: Für den sinnvollen Zeitvertreib stehen Schülern Tischtennistische zur Verfügung. Traditionelle Höhepunkt des Sportjahres bilden die Volley- und Fußballturniere, für deren Organisation Professor Nebojsa Dukic zuständig ist. Seine fachlichen Zusatzausbildungen haben großen Anteil am Erreichen diverser Auszeichnungen, denn in seinem Unterricht legt Dukic großen Wert auf Coaching und Bewusstseinsbildung. „Es macht mir eine große Freude zu sehen, wenn Schülerinnen und Schüler durch meinen Unterricht intensiver auf ihre Gesundheit achten und anfangen, ihr Privatleben bewusster und mit mehr sportlicher Aktivität zu gestalten“, meint der Sportlehrer, der die Herausforderungen des Berufslebens und Bewegung im Alltag immer wieder zum Thema macht. Auch der restliche Lehrkörper versucht mit gutem Beispiel voranzugehen. So kämpfte man sich zuletzt sowohl durch eine „Push-up“- als auch eine Mountain-Challenge, was von den SchülerInnen mit Begeisterung verfolgt wurde. „Nun bleibt nur zu hoffen, dass der Sport im Herbst wieder ohne Einschränkungen möglich sein wird“, heißt es von Seiten der Schule.

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