Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Tue, 22 Sep 2020 09:55:38 +0200 Tue, 22 Sep 2020 09:55:38 +0200 TYPO3 EXT:news news-1517 Thu, 17 Sep 2020 09:01:50 +0200 Reißen wir uns zusammen! https://www.derennstaler.at/detail/reissen-wir-uns-zusammen Die jüngste Entwicklung bei den Corona-Zahlen in Österreich ist beunruhigend. Man nähert sich teilweise schon wieder den Höchstwerten aus dem Frühjahr an, wenngleich ein wirklicher Vergleich nicht ganz richtig ist. Immerhin wird jetzt viel mehr getestet, wodurch viel mehr symptomfrei Infizierte ausgeforscht werden, was die Gesamtzahlen in die Höhe treibt. Und auch die Reproduktionszahl, die angibt wie schnell sich das Virus ausbreitet, ist noch deutlich niedriger als im Frühjahr. Aber die Bedrohung ist doch wieder deutlich sichtbarer geworden.
Zudem wird immer deutlicher sichtbar, wie schwer die österreichische Wirtschaft von der Pandemie getroffen wurde. Nach dem rasanten Anstieg der Arbeitslosigkeit und dem Boom der Kurzarbeit ist noch keine Besserung der Situation in Sicht. Ganz im Gegenteil scheint es sehr wahrscheinlich, dass sehr viele Kurzarbeiter sich demnächst in der Arbeitslosigkeit wiederfinden werden. Und die jetzt bekannt gewordenen Werkschließungen und Kündigungen bei einigen Großunternehmen sind auch nur ein Vorgeschmack auf die große Insolvenzwelle, die uns sicher bevorsteht.
Zudem berichtet auch die Industrie von Umsatzeinbußen um die 20 Prozent fürs heurige Jahr, viele Branchen konnten ihre Geschäftstätigkeit noch gar nicht wieder aufnehmen und wie ein Wintertourismus heuer aussehen wird, steht noch in den Sternen. Wir sollten also alles unternehmen, damit schnellstmöglich wieder Ruhe einkehrt und die Erholung beginnen kann. Also, reißen wir uns zusammen!

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news-1516 Thu, 17 Sep 2020 09:00:03 +0200 Nächtigungszuwachs im Gesäuse https://www.derennstaler.at/detail/naechtigungszuwachs-im-gesaeuse Das Interesse, einen Urlaub im Gesäuse zu verbringen, steigt. Von 2014 bis 2019 konnte die Region allein in Admont einen Nächtigungszuwachs von 48 Prozent erzielen. Nun ist man um eine Verkehrsberuhigung bemüht. Erste Gespräche mit politischen Vertretern sind bereits am Laufen.
„Wandern ist jung und weiblich“, weiß David Osebik, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Gesäuse. Ein Urlaub im Nationalpark ist somit vor allem bei Frauen beliebt. Und die kommen meist nicht allein, sondern nehmen den Partner, Freunde, oder gleich die ganze Familie mit. „Frauen sind qualitätsbewusst und legen Wert auf das Nationalpark-Siegel“, sagt Osebik. Das trifft auf Frauen vieler europäischer Länder zu. Außerhalb von Österreich ist das Gesäuse besonders bei deutschen, tschechischen, niederländischen und polnischen Urlaubern beliebt. In der Region angekommen, gilt jedoch für alle das Gleiche: Wer es auf den Berg schaffen will, muss schwitzen. Statt auf Seilbahnen setzt man im Gesäuse auf gepflegte Wanderwege und gut erhaltene Natur. „Gerade die junge Bevölkerung, die hoch digitalisiert ist, sehnt sich nach Stille und Beständigkeit. Und diese Unverrückbarkeit der Natur findet man im Nationalpark vor.“ Wie groß diese Sehnsucht ist, zeigt sich auch auf sozialen Plattformen: „Die Wörter Ehrfurcht und Demut werden oft in Verbindung mit Gesäuse-Bildern gepostet“, so der Tourismus-Chef.
Hohe Erwartungen an den Herbst
Gerade im Corona-Jahr ist ein Nationalpark-Aufenthalt besonders beliebt. „Die Monate nach dem Lockdown waren wesentlich stärker als sonst“, zieht Osebik Bilanz. Im Herbst erwartet man sich sogar einen Nächtigungszuwachs im zweistelligen Prozentbereich. Ein neuerlicher touristischer Aufschwung, der bislang jedoch nicht ganz ohne Probleme verläuft: „Im Corona-Jahr ist alles anders. Nach der langen Zeit zu Hause wollten die Leute unbedingt raus und haben auf Biegen und Brechen ihre Spielwiesen gesucht“, so der Geschäftsführer des Tourismusverbandes. Das Ergebnis dieser Aufbruchsstimmung: Unzählige Bergrettungseinsätze, die in den vergangenen Wochen im Gesäuse absolviert werden mussten. Ein besonders spektakulärer Rettungseinsatz fand auf der Salza statt, als Touristen das Wildwasser auf eigene Faust mit dem Boot erkunden wollten. Trotz dieser Schwierigkeiten bot das Corona-Jahr die Chance, neue Zielgruppen ins Gesäuse zu holen, was durchaus gelungen ist: „Wenn nur ein einstelliger Prozentsatz dieser Urlauber im nächsten Jahr wiederkommt, können wir eine äußerst erfolgreiche Sommersaison verzeichnen“, freut sich Osebik.
Echte Verkehrslösungen müssen her
Im Gesäuse geht es also bergauf. Sowohl was den steilen Fels als auch den Wachstum im Tourismus betrifft. „Regionen, die noch so unverfälscht wie das Gesäuse sind, gibt es nur mehr selten“, nennt Osebik den Hauptentscheidungsgrund für einen Gesäuse-Urlaub. Hier findet man eine Naturidylle vor, die es unbedingt zu schützen gilt. Schließlich werden immer mehr Stimmen laut, die eine Verkehrsberuhigung im Gesäuse fordern. Gerade Motorradfahrer, die die Strecke durch den obersteirischen Nationalpark als Rennstrecke missbrauchen, hat man ins Visier genommen. Die Kritik lautet: Zu wenig Kontrollen und keine vernünftige Verkehrsregelung. Neben rasenden Motorradfahrern belastet auch der Schwerverkehr die Region: „Auf der B 320 wurde ein LKW-Fahrverbot umgesetzt. Das hätten wir im Gesäuse auch gebraucht“, kritisiert Osebik, der nun Lösungen fordert: „Wir haben Gespräche mit der Politik aufgenommen und vertreten vehement die Umsetzung intelligenter Verkehrssituationen.“ Auf Landesebene sei man vor allem bei Umweltlandesrätin Ursula Lackner und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl auf offene Ohren gestoßen.

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news-1515 Thu, 17 Sep 2020 08:58:41 +0200 Exkursion zu prägenden Bauwerken im Bezirk Liezen https://www.derennstaler.at/detail/exkursion-zu-praegenden-bauwerken-im-bezirk-liezen Der Verein BauKultur Steiermark und die Baubezirksleitungen des Landes Steiermark organisieren im Herbst 2020 wieder das im Rahmen des Architektursommers 2018 erstmalig gestartete Format der „Landpartien“, welche Exkursionen zu herausragenden Architekturleistungen beinhalten.
Die Landpartie in der Region Liezen wird gemeinsam mit der Baubezirksleitung Liezen organisiert und findet am Freitag, dem 25. September von 13 bis 17.30 Uhr statt. Die Architektur-Exkursion widmet sich beispielhaften Projekten, welche die landschaftliche und bauliche Charakteristik im Ennstal und steirischen Salzkammergut prägen. Die Rundreise beginnt beim wohl derzeit markantesten Bauwerk, dem Knoten Trautenfels. Dort wird Architekt DI Roman Zagrajsek die Brücke aus architektonischer und landschaftsgestalterischer Sicht erläutern. Weiter geht es mit dem Bus nach Grundlsee, wo Projekte der Kulturhauptstadt und die baukulturelle Bestandsaufnahme der Region präsentiert werden. Zum Abschluss stellt Architekt Gerhard Kreiner die Revitalisierung des ehemaligen „Alpenhotels Adam“ in Pürgg vor. Die geführte Bustour wird fachlich von Peter Gutschlhofer (Baubezirksleitung Liezen) und Karl Glawischnig sowie Gerhard Kreiner (BauKultur Steiermark) begleitet. Anmeldung und Information: carina.schneeberger@stmk.gv.at oder 03612/22111-20. Treffpunkt ist um 13 Uhr beim Park-&-Ride-Parkplatz in Trautenfels.

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news-1514 Thu, 17 Sep 2020 08:51:53 +0200 Gröbminger Land setzt auf Klima-Bewusstseinsbildung https://www.derennstaler.at/detail/groebminger-land-setzt-auf-klima-bewusstseinsbildung Die Klima- und Energiemodellregion Gröbming bekennt sich mit ihren Projekten klar zum Klimaschutz. Modellregionsmanager Ernst Nussbaumer sprach mit dem „Ennstaler“ über geplante Aktionen. Neben dem Gröbminger E-Car-Sharing, welches mit Juni startete, werden künftig eigene Klimafilmtage veranstaltet. In der Fachschule Gröbming geht außerdem ein dreijähriges Schulprojekt an den Start.
Von 22. bis 24. Oktober organisiert die Klima- und Energiemodellregion in Kooperation mit der Marktgemeinde Gröbming und der Familie Dirninger eigene Klimafilmtage im Gröbminger Kino. An drei Vormittagen werden lehrreiche Filme für Schüler zum Klimawandel gezeigt, am Abend gibt es Vorstellungen für Eltern, Päd­agogen und Interessierte. Die Themen sind aktuell und spannend und beschäftigen sich mit der Energiewende. Am Eröffnungstag werden Beispiele rund um die Erde gebracht, die Lösungen und Best-Practice-Beispiele aufzeigen. In der anschließenden Expertendiskussion geht es um den Klimawandel als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und seine noch vielfach unterschätzten Folgen. „Die Politik darf im Klimaschutz nicht säumig sein. Eine große Bedeutung haben hier die Gemeinden. Vorbildkommunen setzten sichtbare Maßnahmen und zeigen auf, wie es gehen kann“, appelliert Ernst Nussbaumer. Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und ein Wandel im Lebensstil sind dabei unvermeidlich. Österreich ist als alpines Land von der Klimaerwärmung besonders hart getroffen. Die Leidtragenden sind in allen Bereichen zu finden, vor allem in der Land- und Forstwirtschaft, in Ökosystemen, der Biodiversität, aber auch im Tourismus und Gesundheitssystem. Die ökonomischen Auswirkungen extremer Wetterereignisse sind bereits jetzt erheblich und haben in den vergangenen drei Jahrzehnten stark zugenommen.
Klima-Schulprojekt
Im Herbst startet, in Zusammenarbeit mit Klimabündnis Steiermark und dem Klimafonds, ein Schulprojekt in der Fachschule Gröbming. Dabei werden die Schüler der ersten Klasse drei Jahre begleitet und für die Themen Klima, Klimawandel und Energieverbrauch sensibilisiert. Die Klimaschule setzt sich mit Problemen im Bereich Klimaveränderungen auseinander und erörtert, wie sich beispielsweise die Vegetation in unserer Region verändert oder welche Gefahren und Vorteile der Klimawandel bringt. Die Schüler lernen außerdem den Umgang mit Energie und diese auch sinnvoll zu sparen. Themen wie bewusste Ernährung, Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen sollen durch das Projekt langfristig in den Unterrichtsinhalt Eingang finden. Ziel ist es, gemeinsam mit Lehrern sowie Schülern und ihren Familien über die Phänomene, Ursachen und Auswirkungen der Klimaveränderung und den Treibhauseffekt zu diskutieren. Nach Projektende gibt es neben einer Klimaschulen-Zeitung auch eine Veranstaltung mit Präsentation der Ergebnisse und Erkenntnisse.
E-Carsharing
In Kooperation mit dem Tourismusverband Gröbminger Land ist es gelungen, eine flexible und umweltfreundliche Mobilitätslösung für Einheimische und Touristen zu erarbeiten. Neben dem Wissen, umweltfreundlich unterwegs zu sein und nachhaltig zu agieren, nutzen bereits zahlreiche Einheimische und Touristen den Gröbminger E-Flitzer, einen Renault Zoe. Am Hauptplatz wartet das Fahrzeug auf seine Übernahme. Durch den einfachen und unkomplizierten Verleih profitiert der Urlaubsgast und der Einheimische von diesem Angebot. „Der E-Flitzer hat sich nach zwei Monaten zum Erfolgsprojekt entwickelt. Maßgeblich verantwortlich dafür ist die gute Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Gröbminger Land“, so Regionsmanager Ernst Nussbaumer. Die geschulten Mitarbeiter im Tourismusbüro helfen, um den Fahrern ein lautloses Fahrvergnügen zu ermöglichen. Dabei wird natürlich auch den Covid-19-Vorschriften Genüge getan.
Radiosendungen
„Neue Energie im Ennstal“ ist eine von Ernst Nussbaumer gestaltete Sendereihe bei Radio Freequenns zu allen Themen im Bereich Klimaschutz. Der Regionsmanager lädt jeden ersten Mittwoch im Monat von 11 bis 12 Uhr energiepolitisch wichtige Stakeholder des Bezirkes, aber auch Leute von der Straße zum Livegespräch. „Durch das Projekt ,Neue Energie im Ennstal‘ haben wir nun die Möglichkeit, unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ob E-Carsharing, Filmvorführungen, Maßnahmen der KEM Gröbming oder unsere Klimaschulprojekte, aber auch allgemeine Themen zum Klimaschutz können nun zielorientiert präsentiert werden“, zeigt sich Ernst Nussbaumer erfreut.

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news-1513 Thu, 17 Sep 2020 08:50:10 +0200 Zweiter Landesliga-Derbysieg für den SV Rottenmann https://www.derennstaler.at/detail/zweiter-landesliga-derbysieg-fuer-den-sv-rottenmann Die Zutaten für das Landesliga-Bezirksderby zwischen SC Geomix Soccer Store Liezen und dem SV Rottenmann hätten trotz Corona nicht optimaler sein können. Herrliches Fußballwetter, eine imposante Kulisse von 1000 Zuschauern und eine perfekte Organisation der SC-Funktionäre.
Wie es bei Derbys öfters vorkommt, hielt das Match dann nicht ganz das, was man sich im Vorfeld erwartet hatte. Es fehlte in der Partie das letzte Quäntchen an Feuer und man vermisste bei den Kickern auch die unbändige Leidenschaft für so ein Derby. Die erste Chance in dem Spiel hatten die Paltentaler in der 10. Minute, als Benjamin Zeiselberger das Leder aus wenigen Metern über die Latte donnerte. Zwei Minuten später war Gäste-Tormann Robin Stiegler bei einem gut angetragenen Schuss von Dominic Presul auf das kurze Eck am Posten. In der 18. Minute konnte SC-Schlussmann Tadej Trajkovski einen platzierten Kopfball von Rene Gressenbauer gekonnt in den Corner wehren. Sechs Minuten später fäustelte der heimische Goalie den Ball nach einem super Freistoß von Dominic Pürcher mit einem tollen Reflex aus der rechten Kreuzecke. In der 25. Minute lag der Führungstreffer für die Grün-Weißen in der Luft. Nach einer schönen Aktion stand Philipp Bacher alleine vor dem gegnerischen Tormann, doch er traf mit seinem Schuss nur die linke Stange. Die Rottenmanner machten es in der 35. Minute um einiges besser. Dominic Pürcher zirkelte einen Freistoß in den Strafraum, wo Philipp Seiser zur Stelle war und mit einem wuchtigen Kopfball ins lange Eck die 1:0-Führung für die Gäste erzielte. In den restlichen zehn Minuten der ersten Halbzeit tat sich nicht mehr viel und so ging es mit diesem Ergebnis auch in die Pause. Zehn Minuten nach Wiederbeginn hatte Fabio Pistrich den Ausgleich am Fuß, doch scheiterte der Liezener Spieler im letzten Augenblick an SVR-Schlussmann Robin Stiegler. Im weiteren Verlauf konnte sich der Gäste-Torhüter bei Angriffen der Hausherren noch einige Male auszeichnen. Aber auch die Zimmermann-Elf fand Möglichkeiten vor, wobei Benjamin Zeiselberger in der 81. Minute die größte Chance auf das 2:0 vergab. Schlussendlich blieb es beim knappen 1:0-Erfolg für den SV Rottenmann und damit durften die Paltentaler nach dem Derbysieg vor gut einem Jahr wiederum jubeln.
Bei der Biljesko-Elf vermisste man in der zweiten Halbzeit den bedingungslosen Willen, das Match noch drehen zu wollen. Dem sportlichen Leiter des SC Liezen, Dragan Micic, fehlte zwar ebenfalls das letzte Feuer, doch wäre seiner Meinung nach aufgrund der Chancen auf beiden Seiten ein Unentschieden gerecht gewesen. Rottenmanns Sportchef Josef Seiser sprach hingegen von einem verdienten Erfolg: „Wir waren meiner Meinung nach um einen Deut besser und wollten den Sieg auch mehr.“
Vorschau Landesliga
Zum Abschluss der englischen Woche empfängt der SC Geomix Soccer am heutigen Freitag im ersten von zwei Heimspielen Ilz (Beginn 19 Uhr). Die Partie ist für die Grün-Weißen zweifelsohne richtungsweisend.
Nach vier Niederlagen in Folge muss unbedingt ein Sieg her. Zudem mit Gnas zu Hause und Fürstenfeld auswärts in den nächsten zwei Runden dicke Brocken warten. Der heutige Gegner Ilz ist sicherlich auf Augenhöhe. Nach dem Auftaktsieg in Rottenmann verlor Ilz zuletzt dreimal und befindet sich so ebenfalls in einem Tief. Spiele gegen angeschlagene Gegner sind aber oft die schwersten und so muss die Biljesko-Elf auf der Hut sein. Sei wie es sei, es müssen die ersten Punkte für die Liezener her. So sieht es auch der sportliche Leiter Dragan Micic: „Heute gibt es keine Ausrede, wir brauchen unbedingt endlich ein Erfolgserlebnis. Sollte es wiederum schief gehen, bekommen wir zweifelsfrei ein Problem und das gilt es mit einem Sieg zu verhindern.“
Rottenmann steht am heutigen Freitag das schwere Auswärtsspiel gegen Fürstenfeld (Beginn 19 Uhr) ins Haus. Die Thermenstädter gelten als Titelmitfavorit und haben die ersten zwei Heimspiele auch gewonnen. Dementsprechend gedämpft sind die Hoffnungen auf etwas Zählbares beim sportlichen Leiter Josef Seiser: „Das wird nicht einfach für uns, viel ausrechnen können wir uns nicht. Fürstenfeld ist eine brandgefährliche Mannschaft. Mit einem Punkt wäre ich jedenfalls hochzufrieden.“

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news-1512 Thu, 10 Sep 2020 09:21:13 +0200 Gut gemeint, schlecht gemacht https://www.derennstaler.at/detail/gut-gemeint-schlecht-gemacht-1 Die Proteste der deutschen Bundesregierung nach dem Giftanschlag auf einen russischen Oppositionspolitiker sind natürlich absolut berechtigt. Dass man als Sanktion jetzt allerdings den Stopp des Pipelineprojektes Nord Stream 2 in Erwägung zieht, ist aus mehreren Gründen völlig unverständlich. Nicht nur, dass man private Investoren auch aus dem Westen damit schwer beschädigen würde. Vielmehr wäre ein Baustopp ein herber Rückschlag für die deutsche und die gesamteuropäische Energiewende.

Denn im Gegensatz zu den unrealistischen Zielen der EU, die von einer CO₂-freien Energieerzeugung schwadronieren, laufen wir Gefahr, demnächst mit unserer Energieversorgung vollends überfordert zu sein. Schließlich fußt die Energiewende auf der Verhinderung von Treibhausgasen, weswegen etwa Autofahren, Industrie und Raumheizung zukünftig vermehrt mit Elektrizität statt mit fossilen Brennstoffen betrieben werden sollen. Dieser zusätzlich benötigte Strom muss aber auch erzeugt werden.

Wenn man zudem bedenkt, welche riesige Lücke der deutsche Atom- und Kohleausstieg in der Zukunft im europäischen Energieangebot hinterlassen wird, ist ein großer Mangel an Strom schon heute evident. Mit allergrößten Anstrengungen kann bei idealen äußeren Bedingungen diese Energie vielleicht mit erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden. In aller Regel werden dazu aber Gaskraftwerke benötigt werden, zu deren Betrieb auch das nötige Gas vorhanden sein muss. Alles andere ist Träumerei, und gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.

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news-1511 Thu, 10 Sep 2020 09:20:19 +0200 Admonter baut Standort aus und investiert 25 Mio. Euro https://www.derennstaler.at/detail/admonter-baut-standort-aus-und-investiert-25-mio-euro Arbeitsplätze werden gesichert und neue Märkte erschlossen.

Der heimische Produzent von Naturholzprodukten präsentierte sein Investitionsprogramm der nächsten beiden Jahre. Derzeit sind bei Admonter AG 290 Mitarbeiter beschäftigt.

Jährlich werden in der Admonter AG rund 55.000 m³ Holz zu 2- und 3-Schicht-Parketten, 3-Schicht-Platten, Türen, Treppen und Akustikelementen verarbeitet. 2019 lag der Umsatz bei knapp 60 Millionen Euro und die Export-Rate bei rund 70 Prozent. „Dreißig Prozent unseres Umsatzes tätigen wir in unserem Heimatmarkt Österreich“, so Stift Admonts Wirtschaftsdirektor Franz Pichler, der gemeinsam mit Gerhard Eckhart, Vorstand der Admonter Holzindustrie AG, und im Beisein von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck das Investitionsprogramm 2020 – 2022 präsentierte. 25,5 Millionen Euro investiert das Tochterunternehmen des Benediktinerstiftes Admont in den heimischen Standort. Rund 19 Millionen Euro sind für Anlagen und Maschinen, 1,5 Millionen in den technologischen Fortschritt und die Digitalisierung und weitere 5 Millionen Euro für diverse Investitionen in unterschiedliche Bereiche wie zum Beispiel Forschung und Entwicklung vorgesehen.

Klares Bekenntnis zum Standort

„Durch diese Investition werden die bestehenden Arbeitsplätze nicht nur abgesichert, sondern unser Vertrieb wird in die Lage versetzt, neue Märkte zu erschließen“, so Vorstand Gerhard Eckhart. Derzeit sind 290 Mitarbeiter bei Admonter beschäftigt. Wirtschaftsdirektor Franz Pichler geht jedoch davon aus, dass „in den nächsten zwei bis drei Jahren 50 zusätzliche Arbeitsplätze am Standort Admont entstehen werden.“ Besonders die Entwicklung junger Menschen sei ein großes Anliegen. Derzeit werden bei Admonter 20 Lehrlinge in insgesamt acht Lehrberufen ausgebildet. „Es freut mich besonders, dass die Admonter Holzindustrie und das Stift Admont gerade jetzt investiert und damit Arbeitsplätze vor Ort rettet, sichert und schafft. Der Schritt, den die Admonter Holzindustrie mit dieser Investition geht, ist ein gewaltiger – nicht nur in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, sondern auch in die Zukunft des Standortes Steiermark und der Menschen vor Ort“, so Bundesministerin Margarete Schramböck.

Führender Innenraumausstatter

Als Komplettanbieter von Echtholz-Premiumprodukten in der Innenraumgestaltung hat das Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Verarbeitet wird ausschließlich Holz aus nachhaltiger Waldnutzung. „Unser Fokus liegt stark auf europäische Hölzer“, sagt Wirtschaftsdirektor Franz Pichler. 80 Prozent des verwendeten Holzes stammt aus Österreich. Besonders stolz ist man bei Admonter auf die Produktgruppe „ACOUSTICs“, die eine Schallabsorption von bis zu 100 Prozent ermöglicht. Neben dem privaten Wohnbau sind die Naturholzprodukte vor allem bei Architekten beliebt und finden im Hotelbereich sowie bei Großprojekten Anwendung. Dass Qualitätsprodukte auch im Volumenbau von Bedeutung sind, zeigt die Referenzliste: 80.000 m² Fußboden wurden für ein Großprojekt in die Türkei verkauft.

Digitale Wege

Wie wichtig Digitalisierung und moderne Verkaufskonzepte sind, wurde vor allem durch die Covid-19-Krise deutlich. Bei Admonter setzt man daher stark auf digitale Medien und Online-Tools. Wie erfolgreich das Unternehmen auf diesem Weg ist, zeigt sich unter anderem in der Nominierung für den oberösterreichischen Werbepreis CAESAR. Unter 424 Einreichungen ist die Admonter AG in der Zwischenwertung unter den Top 5. Neben Online-Auftritten und Webshops seien auch stationäre Schauräume nach wie vor von Bedeutung und gerade Haptik und Geruch ein wesentliches Kaufkriterium. Um die hohe Qualität und das Know-how zu sichern, werden alle Produkte ausschließlich am Standort in Admont produziert und veredelt.

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news-1510 Thu, 10 Sep 2020 09:19:10 +0200 1450 oder zum Arzt? https://www.derennstaler.at/detail/1450-oder-zum-arzt Praktische Ärzte befürchten medizinische Unterversorgung.

Der Aufruf, bei Fieber zuhause zu bleiben und sich lediglich an die Gesundheitshotline 1450 zu wenden ist bei vielen Menschen sehr präsent. Auch auf weitere Corona-Symptome ist man sensibilisiert und Husten oder Kurzatmigkeit lassen die Alarmglocken schrillen. Mediziner appellieren zur telefonischen Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt.

Seitdem die Corona-Pandemie Mitte März in Österreich ausgerufen und das ganze Land über Nacht in den Lockdown geschickt wurde, war auch eine große Unsicherheit innerhalb der Bevölkerung spürbar. Die Ungewissheit vor dem „unsichtbaren“ und unbekannten Virus mit nicht abschätzbaren gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen, hat vielen Menschen zu schaffen gemacht. Auch so manche gebetsmühlenartig vorgetragene Mantras haben diesbezüglich nicht zur Kalmierung beigetragen. Wir erinnern uns auch an Sätze wie: „Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist.“ Die Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie wie Mund-Nasen-Schutz verwenden, Hände waschen, Verzicht aufs Händeschütteln und Babyelefanten-Abstand halten sind mittlerweile gewohnte Gepflogenheiten.

Es gibt auch noch andere Krankheiten.

Sollten Symptome wie Fieber, Husten oder Kurzatmigkeit auftreten lautet nach wie vor die oberste Prämisse: zuhause bleiben und 1450 anrufen. Doch mit dieser Empfehlung sind so manche praktische Ärzte nicht einverstanden. „Außer SARS-CoV-2 gibt es auch noch andere Krankheiten, die ähnliche Symptome hervorrufen und die dürfen nicht links liegen gelassen werden. Infektionskrankheiten sind unser täglich Brot und wir wissen damit umzugehen. Es reicht oft ein Blick um eine Krankheit zu diagnostizieren und in weiterer Folge zu behandeln“, sagt Allgemeinmediziner Sassan Lachini. Ein Hausarzt komme klarerweise immer schneller zu einer Diagnose und kann deswegen schneller reagieren. Außerdem kenne man die eigenen Patienten sowie deren Krankheitsgeschichte. All das seien Faktoren die eine rein telefonische Gesundheitsberatung nicht berücksichtigen könne. „Die Standardantwort der Gesundheitshotline bei Auftreten von Symptomen lautet: Bleiben Sie zuhause. Doch was ist wenn es sich um eine akute Nierenbeckenentzündung oder Angina handelt? Da können ein paar Tage Wartezeit daheim zur Qual werden. Außerdem gestaltet sich die Genesung umso langwieriger, je weiter eine Krankheit fortgeschritten ist“, betont die Öblarner Ärztin Beate Gruber.

Minimiertes Risiko im Wartezimmer.

Das Coronavirus sei keine harmlose Grippeerkrankung und auch die Ansteckungsrate sei um ein Vielfaches höher. Deswegen sei die Einhaltung der bekannten Covid-19-Spielregeln wichtig. Doch mittlerweile habe man gelernt damit umzugehen und es müsse niemand Angst haben eine Ordination aufzusuchen. In enger Abstimmung untereinander haben die Allgemeinmediziner in der Kleinregion Gröbming und Schladming Konzepte entwickelt, um die medizinische Grundversorgung bestmöglich sicherzustellen. „Gerade im Herbst, wo die Husten- und Schnupfenzeit beginnt, steht die Sicherheit im Wartezimmer an oberster Stelle. Durch die Umstellung auf Terminpraxen können im Vorfeld Patientengruppen eingeteilt werden. Grundsätzlich unterscheiden wir in infektiöse, nicht-infektiöse und Risikopatienten. Durch diese Aufteilung kann ein Ansteckungsrisiko weitgehend minimiert werden“, sagt Tanja Scarpatetti, praktische Ärztin aus Gröbming. „Wir waren von Anfang an für unsere Patienten da. Auch als wir niemanden ins Wartezimmer lassen durften und die Unsicherheit groß war, haben wir uns untereinander abgestimmt um eine durchgängige Versorgung sicherzustellen.“

Behördliche Coronatests über 1450.

Auch bei einem Coronaverdachtsfall empfehlen die Mediziner aus unserer Region die Kontaktaufnahme zum Hausarzt. „Wir können gezielt abfragen und kennen die Vorgeschichte unserer Patienten. So kommen wir leichter und schneller zu einer ärztlichen Entscheidung. Wichtig ist jedoch die telefonische Kontaktaufnahme, denn solche Verdachtsfälle werden in der Regel am Ende der Ordinationszeit terminisiert um Kontakte zu anderen Patienten zu verhindern“, betont Sassan Lachini. Außerdem können Corona-Schnelltests in den Praxen durchgeführt werden um Gewissheit zu bekommen. Fällt das Ergebnis positiv aus, hat der weitere Verlauf ohnehin über die Gesundheitshotline zu laufen und die weitere Vorgehensweise kann mit dem behandelnden Arzt vereinbart werden.

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news-1509 Thu, 10 Sep 2020 09:11:32 +0200 Große Erfolge beim Landesblumenschmuckbewerb https://www.derennstaler.at/detail/grosse-erfolge-beim-landesblumenschmuckbewerb Der Bezirk Liezen zählt zu den großen Abräumern beim diesjährigen Landesblumenschmuckbewerb. Unzählige Auszeichnungen haben Gemeinden, Privatpersonen, Gewerbebetriebe sowie Gaststätten und Hotels abgeräumt. Darunter auch einige in Gold und Platin.

Mehr als 37.000 Blumenbegeisterte haben in diesem Jahr am Landesblumenschmuckbewerb teilgenommen, ein Bewerb, der bereits seit vielen Jahren das Bild der Steiermark prägt und weit über die Grenzen Österreichs bekannt ist. Neu ist das Auszeichnungssystem durch sogenannte „Floras“, eine Bewertung, die den öffentlichen Bewerb betrifft und unter anderem eine jährliche Teilnahme sowie gleiche Auszeichnungen in derselben Kategorie ermöglicht. Der Abschluss des bereits 61. Landesblumenschmuckbewerbs ging Corona-bedingt im kleinen Rahmen auf Burg Obervoitsberg über die Bühne. An diesem Tag wurden die Sieger gekürt und die Urkunden überreicht.

Gold für Liezen

Für die Stadtgemeinde Liezen ist der Landesblumenschmuckbewerb ein jährlicher Fixpunkt. Die Herausforderung am Gestalten besonderer Blumenarrangements liege in der immer neuen Zusammenstellung von Blumenampeln, Trögen und Beeten sowie der Gestaltung der Kreisverkehre und der Bepflanzung der öffentlichen Gebäude und Einrichtungen, teilt man aus dem Rathaus mit. Ein Aufwand, der sich offensichtlich lohnt: Die neue Leiterin der Städtischen Gärtnerei, Julia Schachinger, hat es gemeinsam mit ihrem Team geschafft, auch heuer besondere Akzente zu setzen und so die fünf Floras für Liezen zu gewinnen. Die Auszeichnung zur „Schönsten Stadt“ nahm Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner entgegen: „Ich bin unglaublich stolz auf unser gesamtes Team, das es auch heuer in diesem schwierigen Jahr geschafft hat, die Stadt so unglaublich schön mit Blumenschmuck zu gestalten. Ich danke allen für diesen besonderen Einsatz.“

Bad Aussee ist schönste Stadt

Mit ebenso fünf Floras und dem Titel „Schönste Stadt“ wurde Bad Aussee ausgezeichnet. Ein Titel, den sich die Stadt mit Knittelfeld, Leoben, Liezen und Voitsberg teilt. Die Höchstbewertung erhielt Bad Aussee bereits zum fünften Mal. Für Bürgermeister Franz Frosch eine wunderschöne Bestätigung für die Arbeit des Wirtschaftshofes unter der Leitung von Josef Schobegger: „Ich freue mich sehr, dass sich unsere Stadt so schön präsentiert und unsere Kurparkgärtner vom Wirtschaftshof eine so schöne Auszeichnung für ihre Arbeit erhalten haben“, wie er stolz erklärt. Verantwortlich für die Blütenpracht sind Angelo Egger, Wolfgang Küßler, Michael Haunold und Günter Moser, die eindeutig über einen grünen Daumen verfügen.

Platin für Haus und Weißenbach

Auch in Haus im Ennstal und in Weißenbach bei Haus ist die Freude groß: Zum 10. Mal in Folge holt man sich die Höchstbewertung und somit die Platin-Flora als „Schönster Markt“ und  „Schönste Katastralgemeinde“. Heuer nahm erstmals Stefan Knapp als neuer Bürgermeister von Haus im Ennstal diese Auszeichnung entgegen: „Ich freue mich, dass wir zweimal Platin in unsere Gemeinde holen konnten“, so Knapp, der betont: „Vielen Dank und herzliche Gratulation an alle, die das ermöglicht haben. Der Blumenschmuck in der gesamten Marktgemeinde Haus ist ein großer Publikumsmagnet für unsere Gäste und eine Freude für alle Einheimischen, in einer so wunderschönen Gemeinde leben zu dürfen.“ Auch Blumenschmuckverantwortliche Michaela Schnepfleitner ist überglücklich, hebt jedoch die schwierigen Vorgaben durch Covid-19 hervor, die zum einen die Kosteneinsparungen der Gemeinde und zum anderen das Fehlen eines großen gemeinsamen Festes betreffen.

Sieger im Überblick

Schönste Stadt: 5 Flora: Bad Aussee, Liezen. Schönster Markt: 5 Flora: Haus im Ennstal, 4 Flora: Kammern, 3 Flora: Kalwang. Schönste Katastralgemeinde oder Ortsteil: 5 Flora: Donnersbach (Irdning-Donnersbachtal); Weißenbach (Haus im Ennstal). 4 Flora: Mößna (Sölk). 3 Flora: Fleiß (Sölk).

Besondere Leistungen mit zwei Floras im öffentlichen Bewerb: Mesnerhaus mit Blumeninsel, Laterne und Bushütte in St. Nikolai (Sölk).

Häuser mit Vorgarten: Silber:

Therese und Joseph Schnedl, Mitterberg-Sankt Martin; Elfriede Zötsch, Kammern im Liesingtal. Bronze: Gabriele Atzlinger, Mitterberg-Sankt Martin; Renate Baumann, Kammern im Liesingtal; Claudia Bicek, Wald am Schoberpaß; Guido Steinwender und Gabriele Mader, Kammern im Liesingtal; Wilma Heiß, Mitterberg-Sankt Martin; Alfred Hufnagel, Wald am Schoberpaß; Sonja Kummer, Liezen; Beate Lampel, Oberhaus-Lehen (Haus im Ennstal); Anna Maierl, Sankt Martin am Grimming; Brigitte Mayer und Ingrid Markert, Großsölk; Paula Moser, Haus im Ennstal; Fini Nachbagauer, Wildalpen; Maria Peer, Mitterberg-Sankt Martin; Christa Peer, Sankt Martin am Grimming; Andrea Reingruber, Öblarn; Irmgard Reißner, Kammern; Elfriede Reiter, Pichl-Preunegg; Karoline Roiderer, Mitterberg-Sankt Martin; Genoveva Sandtner, Rohrmoos-Untertal; Helga Schranz, Sankt Martin am Grimming; Monika Seggl, Oberhaus-Lehen (Haus im Ennstal); Christel Sprung, Kammern im Liesingtal; Birgit Strajhar, Wald am Schoberpaß; Gabriele Sumann, Haus im Ennstal; Zita Wandratsch, Sankt Martin am Grimming; Waltraud Wieser, Ruperting-Höhenfeld (Haus im Ennstal). Teilgenommen: Brigitta Gruber, Wald am Schoberpass.

Balkon-,Terrassen- und Fensterschmuck: Gold: Silke Gerhardter, Ruperting-Höhenfeld (Haus im Ennstal). Silber: Nicole Erlbacher, Weißenbach (Haus im Ennstal). Bronze: Ingrid Etschbacher, Weißenbach (Haus im Ennstal); Angelika Ettlmayr, Öblarn; Martina Gaisbauer-Emberger, Haus im Ennstal; Ingrid Ringhofer, Oberhaus-Lehen (Haus im Ennstal); Claudia Schwarzlechner, Donnersbach; Margarete Speer, Oberhaus-Lehen (Haus im Ennstal); Karl u. Inge Stocker, Ruperting-Höhenfeld (Haus im Ennstal); Lydia Stocker, Ruperting-Höhenfeld (Haus im Ennstal); Margarete Winter-Knaus, Oberhaus-Lehen (Haus im Ennstal). Anerkennung: Haus Gerhardter, Roswitha Gerhardter, Rohrmoos-Untertal.

Bauernhöfe: Bronze: Gertrud Bamminger, Liezen; Manuela Danklmayer, Seilhof, Weißenbach (Haus im Ennstal); Margarete Gruber, Linharterhof, Weißenbach (Haus im Ennstal); Gertrud Haas, Kammern im Liesingtal; Margarete Knaus, vlg. Finsterlhof, Rohrmoos-Untertal; Ilse und Maria Kühberger, Kammern im Liesingtal; Ernestine Schweiger, vlg. Christerbauer, Sankt Martin am Grimming; Anita Zach, Öblarn. Annerkennung: Michaela Schneeberger, Wald am Schoberpaß.

Bauernhöfe in steiler Lage: Silber: Elfriede Schrempf, Fresoldhof, Pichl-Preunegg. Bronze: Silvia und Anna Maria Kahr, Großsölk.

Gärten und Schaugärten: Bronze: Silvia Birnbaum, Wildalpen; Renate Safratmüller, Liezen. Teilgenommen: Dorothea Kaiser, Mößna (Sölk).

Gaststätten und Hotels: 5 Flora: Natur- und Wellnesshotel Höflehner, Gertrude Höflehner, Ruperting-Höhenfeld (Haus im Ennstal). 4 Flora: Panoramahotel Gürtl, Peter Gürtl, Haus im Ennstal. 3 Flora: Gerlinde Fink, Wald am Schoberpaß; Hotel Cafe Hermann, Theresia Gerhardter, Pichl-Preunegg; Familienhotel Austria, Rosi und Heinz Hutegger, Rohrmoos-Untertal; Landhotel Kolb, Carmela Kolb, Haus im Ennstal; Tauernalm, Perner, Rohrmoos-Untertal; Margret Seebacher, Rohrmoos-Untertal; Heißhof, Sieder, Pichl-Preunegg; Gasthof Brunner, Warter, Pichl-Preunegg; Schröckerhof, Wieser, Schladming; Appartement Kristall, Wieser, Schladming. 2 Flora: Gasthof Arracher, Dietlinde Arracher, Liezen; Gasthof Leitner, Mario Leitner, Wald am Schoberpaß; Feldlhof, Christine Rettenbacher, Schladming.

Gewerbebetriebe: 5 Flora: Installation, Astrid Erlbacher, Schladming. 3 Flora: Museum Hochquellenwasser Wildalpen, Karin Gulas, Wildalpen; Gäste- und Seminarhaus Sölkstubn, Agnes Lemmerer, Mößna (Sölk); Veronika Mayer, Sölk.

Besondere Leistungen im privaten Bereich: Blumenmeer von Schladming, Familie Roswitha und Josef Gerhardter, Schladming; Marktbürgerplatzl, Marktbürgerschaft Haus; Gartenparadies am Lärmschutzwall, Frau Gertrud Stocker, Ruperting-Höhenfeld (Haus im Ennstal). Anerkennung: Steiermarkherz am Birkenweg, Genoveva Sandtner, Rohrmoos-Untertal; Ingrid Schütter, Oberhaus-Lehen (Haus im Ennstal).

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news-1508 Thu, 10 Sep 2020 09:10:32 +0200 Spannende Spiele in der Gebietsliga Ennstal https://www.derennstaler.at/detail/spannende-spiele-in-der-gebietsliga-ennstal Mit einem 2:1 Auswärtssieg gegen Gröbming übernahm Titelmitfavorit Aigen/E. die Tabellenführung in der Gebietsliga.

Die in der ersten Runde siegreichen Gröbminger führten zur Pause durch ein Tor von Maximilan Grassegger in der 24. Minute verdient mit 1:0. In der zweiten Halbzeit übernahmen die Aigner immer mehr das Kommando und drehten die Partie schlussendlich noch zu ihren Gunsten. Stefan Stachl erzielte in der 61. Minute den Ausgleich und vier Minuten vor dem Schlusspfiff gelang Jonas Martin Mellem der Siegestreffer zum 2:1. Radmer stürzte den ersten Saisonleader Ardning mit einem 3:1 Heim­erfolg vom Thron. Dabei schaute es bis zur Pause gut für die Gäste aus, denn bis dahin lagen sie durch ein Tor von Julian Jamnig in der 24. Minute mit 1:0 in Front. Kurz nach Wiederbeginn brachte aber ein Doppelschlag die Heimischen auf die Siegesstrasse. Stefan Steiner glich in der 47. Minute zum 1:1 aus und nur zwei Minuten später erzielte Patrick Pirklbauer die 2:1 Führung. Für die endgültige Entscheidung zugunsten von Radmer sorgte dann Christoph Troppauer in der 86. Minute mit dem Tor zum 3:1 Endstand.

Dank zweier Elfmetertore von Ferdinand Trinker behielt Schladming II im Heimderby gegen Ramsau mit 2:1 die Oberhand. Den Treffer für die Gäste scorte Fabio Perali. Gaishorn feierte zu Hause gegen Öblarn einen ungefährdeten 3:0 Sieg. Jan Michael Schupfer brachte die Gaishorner in der 28. Minute in Führung und nur vier Minuten später erhöhte Raphael Wöhrer auf 2:0. Sieben Minuten nach Wiederbeginn traf letzterer Kicker mit seinem zweiten Treffer in der Partie zum 3:0. In der restlichen Spielzeit kontrollierten die Hausherren das Geschehen und steuerten so einem sicheren Dreipunkter zu. Große Moral zeigte Trieben im Auswärtsspiel gegen St. Gallen. Das Heimteam führte zur Pause durch Tore von Patrick Habinger in der 11. Minute und Michael Rebhandl sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff mit 2:0. Die Magnesitstädter ließen sich durch den Rückstand aber nicht entmutigen und drückten nach dem Seitenwechsel auf das Tempo. In der 55. Minute gelang Robert Tomic mit einem schönen Freistoßtor der Anschlusstreffer zum 2:1. In der letzten Viertelstunde wurde es dann so richtig spannend. Zunächst schickte Referee Franz Egger den Triebener Spieler Jan Kreuzbichler mittels gelb/roter Karte frühzeitig in die Kabine. Zwei Minuten nach dem Ausschluss wechselte sich Spielertrainer Marijan Blazevic ein und bereits mit seiner zweiten Ballberührung erzielte der Stürmer in der 82. Minute den Ausgleich zum 2:2. In den Schlussminuten reklamierten die Gäste noch ein Foul im Strafraum, doch der Schiedsrichter sah diese Aktion außerhalb des Sechzehners. Triebens Marijan Blazevic sprach nach dem Schlusspfiff von einem gerechten Unentschieden: „St. Gallen gehörte die erste und uns die zweite Halbzeit. So gesehen geht das Resultat in Ordnung.“

Landl und Hall trennten sich in einem emotionsgeladenen Spiel ebenfalls mit einem 2:2 Remis. Die Hausherren führten zur Pause durch ein Tor von Patrick Arrer in der 37. Minute mit 1:0. Sieben Minuten nach Wiederbeginn glich Davor Duran zum 1:1 aus und in weiterer Folge ging es dann richtig rund. In der 58. Minute sah Halls Marko Paurovic die Ampelkarte und vier Minuten später brachte Patrick Arrer mit einem Freistoßtor sein Team erneut in Führung. In der 78. Minute kassierte Landls Tormann Markus Auer wegen einer Torchancenverhinderung die rote Karte. Den dafür verhängten Elfmeter verwertete Davor Duran zum 2:2 Endstand. Nach dem Schlusspfiff zeigte der Unparteiische auch noch Mario Maric nach einer Tätlichkeit beim Abgang die rote Karte. Halls Sektionsleiter Gustav Berghofer war ob des Spielverlaufes mit der Punkteteilung zufrieden.

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news-1507 Thu, 03 Sep 2020 09:25:28 +0200 Lernen von der Ampel https://www.derennstaler.at/detail/lernen-von-der-ampel Noch gibt es keine genaueren Informationen, was die Coronaampel tatsächlich an Folgen nach sich ziehen wird. Im Idealfall soll sie aber zwei Dinge verbinden: Einerseits detailliert die regionale Bedrohungslage schildern und andererseits möglichst einheitliche Bedingungen für die Bevölkerung vorschreiben, je nach herrschender Bedrohungslage. Im Idealfall soll also dem Chaos von verschiedenster Interpretation diverser, teils auch schlecht gemachter Gesetze und Verordnungen ein Ende gesetzt werden.

Spätestens seit dem Grenzchaos in Kärnten weiß man ja mittlerweile, dass eine nachvollziehbare und für jedermann handhabbare Regelung ein Gebot der Stunde ist. Zudem sollen bei einer wirklich erhöhten Gefährdungslage regional und zeitlich eingeschränkt durchaus auch strengere Sanktionen in Kraft treten um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Und zwar ohne in weniger betroffenen Regionen gleich wieder die Wirtschaft abzuwürgen.

Dazu wäre es eben nötig, zu den jeweiligen Ampelfarben auch nachvollziehbare und für jedermann verständliche Regeln aufzustellen. Und zwar möglichst österreichweit einheitlich und ohne den Einfluss der Bundesländer. Das sollte eigentlich problemlos möglich sein und auch funktionieren. Daraus könnte man dann im besten Fall die Gewissheit erlangen, dass das Mitwirken der Bundesländer bei vielen Materien nur hinderlich ist. Dann könnte unsere Republik vielleicht auch noch lernen, dass es keine 9 Bauordnungen und Jagdgesetze braucht, und eigentlich auch keine 9 Landesregierungen.

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news-1506 Thu, 03 Sep 2020 09:21:00 +0200 Frischer politischer Wind in Haus im Ennstal https://www.derennstaler.at/detail/frischer-politischer-wind-in-haus-im-ennstal Weichenstellung für die Gemeindeentwicklung.

Stefan Knapp hat sein Mandat zurückgelegt und ist Volksbürgermeister. Der umstrittene Raumplaner Herfried Peyker hat die Zusammenarbeit beendet. Zur neuen Bausachverständigen wurde Caroline Rodlauer bestellt.

„Veränderung ist nichts, das sich aufhalten lässt“, eröffnete Stefan Knapp, der neue Bürgermeister von Haus im Ennstal die erste Gemeinderatssitzung nach der Konstituierung, zu der er viele politisch interessierte Bürger begrüßen konnte. Knapp betonte immer wieder, wie wichtig ihm die Einbindung aller Bürger und Fraktionen sei, denn sein politischer Stil sei ein menschliches Miteinander. Deswegen möchte er in Zukunft auch den Zuhörern der Gemeinderatssitzungen das Wort erteilen, damit sie ihre Anliegen direkt an den Gemeinderat herantragen können.

Nachdem er als Volksbürgermeister sein Stimmrecht zurückgelegt hatte, rückte Heinz Leitner von der Liste Haus nach und wurde als neues Gemeinderatsmitglied angelobt. Als einer der ersten Amtshandlungen in der Funktion als Bürgermeister führte Stefan Knapp mit sämtlichen Mitarbeitern Vier-Augen-Gespräche. Er zeigte sich begeistert ob der konstruktiven und offenen Kommunikation. Besonders beeindruckt habe ihn das Engagement des Bauhofleiters Hans Pürstl, welcher ihn umfassend über anstehende und notwendige Sanierungen und Erneuerung informierte.

Raumplaner Herfried Peyker zurückgetreten.

Den umstrittenen Raumplaner der Gemeinde Herfried Peyker wollte die Liste Haus noch während der Schütter-Ära mittels Gemeinderatsbeschluss abwählen. ÖVP und SPÖ stimmten damals dagegen. Stefan Knapp berichtete nun von einem Vier-Augen-Gespräch mit Peyker, wo es um die zukünftige Zusammenarbeit ging. Nach einer Bedenkzeit gab Herfried Peyker schriftlich bekannt, seine 14 jährige Tätigkeit als Raumplaner für die Gemeinde Haus zu beenden. Grundlage für eine Zusammenarbeit sei umfassendes Vertrauen zwischen der Gemeindevertretung und dem Raumplaner. „Durch die Initiative der Bürgerliste zur Absetzung meiner Person, sowie diverse negative Artikel in Printmedien wurde diese Vertrauensbasis empfindlich gestört. Das Ergebnis der Gemeinderatswahl hat diese Bedenken gegen mich ganz offensichtlich bestätigt. Durch die Konstituierung der neuen Gemeinde ist nun der richtige Zeitpunkt für das Ende der bisherigen Zusammenarbeit und einen neuen Abschnitt“, heißt es in dem Schreiben an den Bürgermeister. Im Gespräch mit dem „Ennstaler“ erklärte Stefan Knapp, dass Herfried Peyker ein Machtmensch sei, in Haus allerdings seine Macht verloren habe. Schließlich habe Peyker selbst erkannt was für ihn das beste sei. Ein neuer Raumplaner müsse erst gefunden werden, solle aber noch im September feststehen.

Unparteiische Bausachverständige.

Als Nachfolgerin vom bisherigen Bausachverständigen Markus Erhardt wurde Caroline Rodlauer bestimmt. Neben Aigen, Irdning, Bad Aussee und Ramsau als Bau- bzw. Ortsbildsachverständige ist nun Haus im Ennstal die fünfte Gemeinde in der sie dafür zuständig ist. In einer kurzen Präsentation erläuterte sie ihre Vorstellungen und Themen die ihr wichtig sind. Rodlauer betonte, dass es ihre Hauptaufgabe sei, auf die Gesetzeskonformität sämtlicher Bauprojekte zu achten. Sie stellte deutlich klar, dass die Raumplanung und die Entwicklungsziele an sich Aufgaben des Gemeinderats seien. „Zweitwohnsitze wirken stark auf das Ortsbild ein, auf die Lebensqualität und ins Sozialgefüge. Das merkt ihr jetzt schon und es wird auch stärker werden, wenn man sich dessen nicht bewusst ist“, so Rodlauer. Die Aufgabe einen Riegel vorzuschieben liege beim Gemeinderat.

Gerade in einer Tourismusgemeinde sei es wichtig auf das Ortsbild zu achten. „Ein Ortsbild prägt die Kulturlandschaft und die Lebensqualität.“ Ein hässliches Ortsbild passiere schneller als man glaube, und sei für Jahrzehnte irreversibel. Die Baukultur sei die Visitenkarte eines Ortes, deswegen müssen Bausünden verhindert und das Ortsbild bewahrt werden. „Das Überfluten von zu großen, zu mächtigen und ortsfremden Bauten, das stört natürlich auch in unserer Region. In Zeiten der Zersiedelung und Verbauung ist das ein ganz wesentliches Thema wo wir gegensteuern können.“ Mit plakativen Beispielen untermauerte sie die Wichtigkeit einer behutsamen und sinnvollen Bauentwicklung. Weiters versprach sie keine Kompetenzen zu vermischen und werde selbst keine Bauprojekte in Gemeinden durchführen, wo sie als Bausachverständige tätig ist.

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news-1505 Thu, 03 Sep 2020 09:19:08 +0200 Sorge um Aicher Ortsbild https://www.derennstaler.at/detail/sorge-um-aicher-ortsbild Wie Mitte Juli bereits berichtet sorgte ein geplantes Immobilienprojekt in Aich für Aufregung. Zwei Mehrparteienhäuser mit 15 Wohneinheiten auf drei Etagen und Tiefgarage sind auf einem Grundstück in Kurztrum geplant. Die damals für 20. Juli anberaumte Bauverhandlung wurde nach Einsprüchen von Anrainern „aufgrund fehlender Gutachten“ abgesagt.

Nun bauen die Anrainer abermals Druck auf Bürgermeister und Gemeinderat auf und machen mittels Postwurf auf die Planungen aufmerksam, wo sie ihre Bedenken hervorstreichen. Eine Gebäudehöhe von 14 Metern sei zu hoch und „die geplanten Immobilienobjekte wären störende Fremdkörper und entsprechen nicht dem vorhandenen Straßen-, Orts- und Landschaftsbild“, heißt es in der Aussendung. Es wird gefordert, dass die Planungen an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden müssen und die Häuser kleiner und um ein Stockwerk niedriger gebaut werden sollen. In der Gemeinderatssitzung vom 11. August hieß es, dass ein neues Ortsbildgutachten in Auftrag gegeben wurde. Somit entscheidet ein externer Gutachter ob die geplanten Wohnhäuser ins Ortsbild passen.

Erst wenn das vorliegt könne die Bauverhandlung stattfinden. Man darf gespannt auf das Ergebnis warten, ehe es in die zweite Runde geht.

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news-1504 Thu, 03 Sep 2020 09:17:41 +0200 AUVA investiert in Standort Kalwang https://www.derennstaler.at/detail/auva-investiert-in-standort-kalwang Nach dem Um- und Zubau der Ambulanz im Jahr 2017 mit einer Investition von 1,8 Millionen Euro werden zwei Operationssäle am Standort Kalwang generalsaniert. Dafür werden ca. 1,2 Mio Euro investiert.

Mario Watz ist seit 1. Jänner Obmann der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA. Seine Steiermark-Tour durch alle medizinischen Einrichtungen der AUVA führte ihn auch in die Obersteiermark. Schließlich bilden die Standorte Kalwang und Graz das UKH Steiermark, mit dessen Gründung es auch im Bereich der Anästhesie zu einer vertieften Zusammenarbeit kam. Unter anderem wurden Synergien im Rahmen der Gerätebeschaffung, der Patientenstromlenkung und Versorgung festgelegt. Aktuell stehen auch vier Anästhesisten und drei Unfallchirurgen aus Kalwang im Notarztdienst für den Bezirk Leoben. Sieben Mal pro Monat versehen AUVA-Mitarbeiter aus Kalwang Dienst am Notarztstützpunkt in Leoben. Ab September versieht auch eine Mitarbeiterin der Kalwanger Anästhesie Notarztdienst am C17-Stützpunkt in St. Michael. „Besonders in diesen schwierigen Zeiten, in denen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch mehr gefordert werden, freue ich mich, hier sein zu können. Dem gesamten Personal möchte ich erneut meinen herzlichen Dank dafür aussprechen, dass sie Tag für Tag jene großartige Arbeit leisten, für welche die AUVA seit Jahrzehnten bekannt ist“, so der Obmann. Nachdem die Ambulanz im Jahr 2017 mit einer Investition von 1,8 Millionen Euro umgebaut und erweitert wurde, investiert die AUVA neuerlich kräftig in die obersteirische Einrichtung: Zwei Operationssäle werden am Standort Kalwang generalsaniert, wofür 1,2 Millionen Euro aufgebracht werden.

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news-1503 Thu, 03 Sep 2020 09:13:22 +0200 Verpatzter Saisonstart für den FC Ramsau https://www.derennstaler.at/detail/verpatzter-saisonstart-fuer-den-fc-ramsau Gar nicht nach Wunsch verlief der Saisonstart in der Gebietsliga Ennstal für den FC Ramsau. Gegen den zum Zeitpunkt des Abbruchs der letzten Saison an dritter Stelle liegenden TUS Gröbming setzte es vor rund 200 Zuschauern eine knappe 1:2 (0:1) Heimniederlage.

Bereits in den ersten Minuten des Spiels hatten die konsequent auftretenden Gröbminger zwei tolle Möglichkeiten zur Führung. Es war aber in der 14. Minute kein Spieler des TUS Gröbming, sondern der unglückliche Andreas Lindmayer, der die Ramsauer durch ein Eigentor mit 0:1 in Rückstand brachte. Man merkte der Ramsauer Hintermannschaft die doch zehn Monate dauernde Wettkampfpause und damit verbundenen Abstimmungsprobleme an. Und nach vorne ließ die Mannschaft von Trainer Michael Kindler kaum geordnete Angriffe zu. Bei stark einsetzendem Regen verlief die Partie in der zweiten Spielhälfte über weite Strecken ausgeglichen, aber ein von Kapitän Michael Percht verwandelter Elfmeter führte zum 0:2 aus Sicht der Heimmannschaft. Der Anschlusstreffer von Fabio Perali zum Endstand von 1:2 in 89. Spielminute fiel zu spät, um wenigstens einen Punkt zu retten. Schiedsrichter Thomas Fluch bot eine solide, fehlerfreie Leistung.

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news-1502 Thu, 27 Aug 2020 08:28:51 +0200 Endlich ein neues Formular? https://www.derennstaler.at/detail/endlich-ein-neues-formular Dass sich die Regierung bei einigen Vorschriften in Coronazeiten nicht nur mit Ruhm bekleckert hat, ist hinlänglich bekannt. Die jetzt geplante Verpflichtung für Gastbetriebe, Vereine und Veranstalter, die Daten ihrer Gäste 28 Tage lang aufzubewahren, scheint wieder so ein Fall zu sein. Sie ist unwirksam (Der Besucher muss nicht ausfüllen, darf lügen und hat trotzdem Zutritt), für den Wirt aber viel Aufwand und wohl wie in Österreich üblich auch wieder mit einer Strafe bei Nichtbefolgung bedroht. Man zwingt also den Unternehmer, etwas zu liefern, was er vom Gast aber nicht kriegt.
Sehr viele Besucher werden ihre Daten wohl nicht abgeben, sei es wegen des  Datenschutzes, mit dem es bei ähnlicher Regelung in Deutschland schon Probleme gab, oder sei es schlicht aus Faulheit. Auch muss man bedenken, welche Verzögerungen und Behinderungen solch eine Regelung bringt. Etwa bei einer Sportveranstaltung, wo die Besucher in der Regel zeitgleich kommen, wäre das Chaos wohl perfekt. Alles in allem wird damit eine neue Vorschrift geschaffen, die für die Unternehmer und Veranstalter teuer und äußerst hinderlich ist, im Gegenzug aber kaum einen erkennbaren Nutzen bringt. Ein klassischer Fall, wie man das Bürokratiemonster füttert, abgesehen davon, dass eine rechtsichere Umsetzung der Vorgaben im Gesetz auch mehr als schwierig sein dürfte. Also bitte, ersparen wir uns das einfach.

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news-1501 Thu, 27 Aug 2020 08:27:16 +0200 Tote Kälber durch Hundekot https://www.derennstaler.at/detail/tote-kaelber-durch-hundekot Hundekot kann bei Kühen zu Fehlgeburten führen, wie Vorfälle im Bezirk Liezen bestätigen. Besonders an stark frequentierten Wanderwegen werden Hunde, die nicht an der Leine geführt werden, mehr und mehr zum Problem.
Beim Spazierengehen ist es meist eine unangenehme Überraschung: Hundekot am Schuh. Nun sind vor einigen Jahren die Hundekotsackerl populär geworden. Speziell an Spazierwegen findet man Spender, die von vielen Hundebesitzern gut und gerne genutzt werden. Oft wird allerdings vergessen, dass nicht nur Gehwege sauber gehalten werden müssen. Was für Fußgänger eine ärgerliche, unappetitliche Verschmutzung ist, kann bei Nutztieren empfindlichen Schaden anrichten. Ein Gramm Hundekot beinhaltet Millionen von Bakterien und im Gegensatz zu den Ausscheidungen von Kühen und Wildtieren kann das gefährlich werden. Fleischfresser müssen von Pflanzenfressern unterschieden werden. „Es ist nicht egal, wenn Hundekot liegengelassen wird, in der Annahme er würde ohnehin verrotten. Hundekot ist kein Dünger, und kann bei Kühen zu Fehlgeburten führen. Besonders an stark frequentierten Wanderwegen wird es mehr und mehr zum Problem. Deswegen appellieren wir immer wieder an die Hundebesitzer, Wege und Wiesen sauber zu halten“, sagt Kammerobmann Peter Kettner. Ein Großteil nehme es auch ernst, ein paar schwarze Schafe seien aber immer dabei. „Wir möchten da niemandem einen Vorwurf machen. Viele wissen vermutlich gar nicht, welche Auswirkungen das haben kann“, so Kettner. Auch wenn der Kot nach ein bis zwei Regenfällen kaum mehr zu sehen ist, oder im Winter vom Schnee verdeckt wird, die Erreger können bis zu zwei Jahre überleben.
Wirtschaftlicher Schaden
Infektiöser Hundekot könne Fruchtbarkeitsprobleme und Fehlgeburten bei Nutztieren verursachen, sagt Amtstierarzt Wilfried Laubichler: „Grund dafür ist der Parasit Neospora caninum. Der Hund kann zwar mit dem Einzeller leben, für Wiederkäuer stellt er allerdings ein Problem dar. Er kann lebensschwache Kälber hervorrufen und bis zum Abortus führen. Durch die Zeitspanne des fehlenden Kalbes und der fehlenden Milchleistung, kommt es zu großen wirtschaftlichen Verlusten für die Landwirte.“ Ein weiterer Parasit sei der Hundebandwurm, wo die Aufnahme von dessen Eiern die Untauglichkeit des Fleisches als Lebensmittel zur Folge hat. „Da die verschiedenen Krankheitserreger und Parasiten beim Hund kaum Symptome hervorrufen, ist es für den Hundebesitzer auch nur sehr schwer ersichtlich, dass er mit dem Gassigehen und Herumtollen in der Futterquelle Wiese einen Schaden anrichtet.“
Kopfschmerzen für Almbauern
Doch nicht nur auf Weiden neben Spazierwegen sind die Kühe dem Risiko ausgesetzt. Hundekot wird auch auf der Alm zunehmend zu einem Problem. Gerade im heurigen Jahr verschlägt es noch mehr Menschen zur Erholung in luftige Höhen und viele Wanderer werden von ihren vierbeinigen Freunden begleitet. Das freut natürlich bewirtschaftete Hütten, bei Almbauern löst es teilweise Kopfschmerzen aus. „Leider wissen manche nicht, wie wichtig das Einsammeln der Exkremente auf der Alm ist. Wir haben heuer schon drei Kälber aufgrund von Neosporose verloren“, klagt ein betroffener Almbauer. Er selbst sei sogar ein Hundefreund und verstehe die Wichtigkeit des Tourismus für die Region, die Sensibilisierung der Hundehalter sei ihm jedoch zum Schutz der Weidetiere ein besonderes Anliegen. Hochwertige Nahrungsmittel lassen sich nur mit sauberen Futtermitteln erzeugen. Das Wegräumen gehört nicht nur zum guten Ton, sondern Hundehalter sind auch gesetzlich verpflichtet, die Exkremente des Hundes zu entsorgen. Dabei reicht es natürlich nicht, den Kot ins Sackerl zu geben und an Ort und Stelle liegen zu lassen. Laut Steiermärkischem Landessicherheitsgesetz haben Tierhalter Sorge zu tragen, dass öffentlich zugängliche Bereiche nicht verunreinigt werden.

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news-1500 Thu, 27 Aug 2020 08:25:50 +0200 Ardning: Seniorenwohnheim feierlich eröffnet https://www.derennstaler.at/detail/ardning-seniorenwohnheim-feierlich-eroeffnet In der Gemeinde Ardning wurde am Dienstag das Seniorenwohnheim seiner Bestimmung übergeben. Betrieben wird die Betreuungseinrichtung von „Compass“.
Gerlinde Sollhart, Geschäftsführerin der Compass-Gruppe, konnte unter den Gästen Bürgermeister Reinhard Metschitzer, Vizebürgermeisterin Gertrud Roppl und Gemeindekassier Jürgen Koinegg sowie den Landtagsabgeordneten Wolfgang Moitzi begrüßen.
Das Grundstück umfasst rund 7000 Quadratmeter, das Haus wurde in einem sternförmigen Baustil gebaut und ist mit 45 Einzel- und zehn Doppelzimmern, welche barrierefrei sind und dem neuesten Pflegestandard entsprechen, ausgestattet. Bei einer Vollauslastung werden 40 bis 45 Mitarbeiter – Reinigung, Küche und Verwaltung miteingeschlossen – benötigt. Im 2800 Quadratmeter großen Garten wurden barrierefreie Gehwege und Sitzmöglichkeiten sowie Blumen- und Hochbeete für die Hobbygärtner unter den Bewohnern geschaffen. Zurzeit bewohnen 18 Mitbürger das Seniorenwohnheim, stetig kommen jedoch neue hinzu. Nachdem sich in Zeiten der Corona-Krise das Leben am Gemeindegeschehen schwierig gestaltet, sorgt das Team im Seniorenwohnheim – mit Heimleiterin Anna-Carina Feldhammer und Pflegedienstleiterin Manuela Riegler – für Aktivitäten und ein umfangreiches Freizeitprogramm. Neben Gesellschaftsspielen stehen Basteln oder Singen auf der Tagesordnung.
Bürgermeister Reinhard Metschitzer ließ die Geschichte, von der Idee zur Umsetzung, Revue passieren. Bereits wenige Tage nachdem er das Amt des Bürgermeister im Jahr 2017 übernahm, wurde die Bitte nach einem Seniorenwohnheim an ihn herangetragen. Nach diversen Genehmigungsverfahren konnte das Projekt auf Schiene gebracht und in nur 15 Monaten Bauzeit realisiert werden. Eine besondere Wertschätzung brachte er den Pflegerinnen des Hauses entgegen. LAbg. Wolfgang Moitzi referierte über die (finanziellen) Herausforderungen im Pflegebereich und sprach den Mitarbeitern, die gerade durch Covid-19 stark gefordert waren, seinen Dank aus. „Dieser Tag ist nicht nur für die Gemeinde und den Bürgermeister ein Freudentag, sondern auch für alle, die hier künftig arbeiten und ein Zuhause finden“, so Moitzi in seiner Rede. Nach dem Durchschneiden des Bandes nahm Pfarrer Prior Maximilian Schiefermüller die Segnung des Hauses vor. Begleitet wurde die Feierlichkeit von einer Abordnung der Musikkapelle Ardning.

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news-1499 Thu, 27 Aug 2020 08:23:54 +0200 Altar und Altarbild der Schlosskapelle restauriert https://www.derennstaler.at/detail/altar-und-altarbild-der-schlosskapelle-restauriert Eine für die Region bedeutsame Wiederherstellung wertvollen Kulturgutes gelang dem Restaurierungs- und Konservierungsteam des Universalmuseums Joanneum. Die in den Jahren 2018 und 2019 getätigten Arbeiten am Altar und am Altarbild der Schlosskapelle wurden heuer erfolgreich zu Ende gebracht. Die Finanzierung der Arbeiten erfolgte über die Marktgemeinde Stainach-Pürgg und das Universalmuseum Joanneum.
Vor kurzem lud die Marktgemeinde gemeinsam mit dem Universalmuseum zu einer kleinen Feier. Dabei hieß Bürgermeister Roland Raninger neben Pfarrer Peter Schleicher auch die beiden Joanneum-Direktoren Alexia Getzinger und Wolfgang Muchitsch, als Vertreter des Bundesdenkmalamtes Alois Murnig mit Gattin, den Obmann des Vereins Schloss Trautenfels Karl Glawischnig und den ehemaligen Museumsleiter Volker Hänsel sowie dessen Nachfolgerin Katharina Krenn willkommen. Mit den beiden Restauratoren Thomas Maderebner und Lisa Reischer waren auch die beiden künstlerischen Persönlichkeiten beim kleinen Festakt mit Gottesdienst anwesend. In einer Videopräsentation skizzierten die beiden Kunsthandwerker ihre im Zuge der Arbeiten gewonnenen Erkenntnisse und die Restaurierungsarbeiten. Hier brachten sich auch die beiden Restaurierungsexperten des Joanneums Barbara Molnar-Lang und Paul Bernhard Eipper mit ihrem Können wirkungsvoll ein, die vom Denkmalamt-Vertreter Alois Murnig anerkennend kommentiert wurden. Für Museumsleiterin Katharina Krenn galten die Arbeiten der Restauratoren, der Unterstützer von Gemeinde und von Seiten des Universalmuseums als äußerst wertvoll.
In ihrem Rückblick aus historischer Sicht beleuchtete Katharina Krenn die Geschichte  der Kapelle, die der damalige Schlossbesitzer Friedrich von Trautmannsdorf um 1670 errichten ließ. Wie im Schloss sind auch in der Kapelle die Fresken von Carpoforo Tencalla und Stuckarbeiten von Allessandro Serenio zu sehen. Das Altarbild, die Darstellung einer Schutzmantel-Madonna, wurde von Johann Jakob und Johann Baptist Raunacher um 1755 geschaffen und ist eine Leihgabe der „Alten Galerie“ am Universalmuseum Joanneum.
Besuchern des Trautenfelser Museums ist ein Blick in die kunstvoll ausgestattete Kapelle sehr empfohlen. Sie rundet das gesamte Ensemble mit Schloss, Sammlungen und den Ausstellungen eindrucksvoll ab.

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news-1498 Thu, 27 Aug 2020 08:22:03 +0200 Pro Golf Tour macht Station in Schladming https://www.derennstaler.at/detail/pro-golf-tour-macht-station-in-schladming In der kommenden Woche wird Schladming zum Mittelpunkt des österreichischen Golfsports. Von 1. bis 4. September macht die „Pro Golf Tour“ erstmals Station in der Ski-WM-Stadt.
Die Turnierserie wurde 1997 gegründet und war für viele junge Golfer schon oft der Startschuss zu einer erfolgreichen Profikarriere. Als Veranstalter der mit 30.000 Euro dotierten „Schladming-Dachstein Open“ fungiert der GCC Schladming Tauern. Gemeinsam mit der Golf Pro Tour darf der Ennstaler Golfclub bei diesem Turnier 156 Spieler aus 22 Nationen begrüßen. Am Start werden auch 22 Golfer (Pro‘s und Amateure) aus Österreich sein, wobei mit Thomas Bachler und Johannes Schwab auch zwei heimische Teilnehmer abschlagen werden. Letzterer Akteur ist der jüngere Bruder von Matthias Schwab und hat nach Aussagen von Fachleuten genauso viel Talent wie sein erfolgreicher Bruder. Auf der Nennliste bei den Schlad­ming-Dachstein Open stehen nicht weniger als neun aktuelle Turniersieger des Jahres 2020. Mit dem zweifachen Gewinner Julien Brun aus Frankreich ist auch der im heurigen Jahr bisher erfolgreichste Golfer der Tour am Start.
Zum Abschluss der Turnierwoche feiert der Golfclub Schladming Tauern am 5. September mit einem großen Einladungsturnier sein 30-jähriges Bestandsjubiläum. Der Start erfolgt um 12 Uhr.

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news-1497 Thu, 20 Aug 2020 08:39:05 +0200 Die tausendste Warnung https://www.derennstaler.at/detail/die-tausendste-warnung Eine aktuelle Studie des Dachverbandes der Sozialversicherungen zeigt wieder einmal, dass die Finanzierung der Pensionen in Österreich alles andere als gesichert ist. Allein für heuer wird mit einer Kostensteigerung von über 1,5 Milliarden Euro gerechnet und bis 2024 könnte das System nach aktuellen Berechnungen völlig aus dem Ruder laufen: Der Zuschussbedarf im Vergleich zu 2019 würde um fast 70 Prozent ansteigen. Und, wohlgemerkt, die Corona-Krise hat nur einen sehr geringen Anteil an der Entwicklung, schuld ist schlicht ein nicht nachhaltiges und populistisches System.
Seit Jahrzehnten muss eigentlich jedem Volksschüler klar sein, dass die ständig steigende Lebenserwartung nur abgefedert werden kann, wenn auch die Lebensarbeitszeit entsprechend steigt. Das ist aber in Österreich kaum der Fall, weswegen immer mehr Pensionisten immer weniger Erwerbstätigen gegenüberstehen. So wird die Zahl der über 65 Jahre alten Personen in Österreich bis 2060 um eine Million Menschen ansteigen.
Außerdem wurden noch unsägliche Beschlüsse wie die neue Hacklerregelung und außertourliche Pensionserhöhungen beschlossen, was den Deckungsgrad des ganzen Systems zusätzlich massiv beschädigt. Es wäre daher höchst an der Zeit, endlich einen Modus zu finden, der bei steigender Lebenserwartung automatisch auch ein späteres Pensionsantrittsalter festsetzt. Alles andere kann unser System nicht mehr retten und führt entweder zu Pensionen, von denen man nicht leben kann, oder zum Staatsbankrott. Und das ist bekannt, seit gefühlt 30 Jahren.

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news-1496 Thu, 20 Aug 2020 08:36:59 +0200 Pilotprojekt in Hieflau gestartet https://www.derennstaler.at/detail/pilotprojekt-in-hieflau-gestartet Leerstände einem sinnvollen Nutzen zuführen und kleinstrukturierten Bettenanbietern eine digitale Vermarktungsplattform bieten: Das sind die Ziele des Kooperationsprojekts Naturpark-Resort Gesäuse.
Anfang Juli hat der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ein Regionalentwicklungsprojekt mit dem Namen „Naturpark-Resort Gesäuse“ gestartet. Mit an Bord ist auch der Tourismusverband Gesäuse. Erklärtes Projektziel: Leerstände einer sinnvollen Nachnutzung zuzuführen und klein­strukturierten Beherbergungsunternehmen eine Plattform für Online-Vermarktung zu bieten. „Zwischen Ardning und Wildalpen gibt es rund 50 dieser Betriebe, die maximal drei bis vier Zimmer vermieten und nicht über die Ressourcen verfügen, Online-Buchungen anzubieten“, sagt Naturpark-Resort-Geschäftsführer Oliver Gulas. Diese Betriebe will man nun über digitale Buchungsplattformen vermarkten. Und das kostenlos. Einzige Voraussetzung: Die Erfüllung gewisser Qualitätsrichtlinien und des Regionsstandards. Dazu zählt ein einheitlicher Auftritt. „Für den Wiedererkennungswert setzen wir Bilder mit Aufnahmen der Region sowie Decken und Handtücher ein, die mit dem Naturpark-Resort-Logo bestickt sind.“ Als Pilotprojekt hat man Hieflaus einstiges Volksschulgebäude an den Start geschickt. 2016 wurde die Schule geschlossen. Nun sind die Klassenräume im ersten Stock zu vier Appartements umfunktioniert worden. Die Gesamtinvestition liegt bei 550.000 Euro. Eine Erweiterung ist bereits angedacht. „Die erste Bauphase ist mit dem Umbau des ersten Stocks und der Sanierung der Fassade abgeschlossen. In einem zweiten Schritt wollen wir das Erdgeschoß adaptieren“, sagt Andreas Danner, der Geschäftsführer des Betreiber­unternehmens Infrastrukturentwicklungs KG Landl.
Urlaub im Unesco-Welterbe
Nachdem das Naturpark-Resort Gesäuse die „Alte Schule“ und als zweiten Partner die „Lodge 150“ in Palfau gewinnen konnte, soll der Vermarktungszusammenschluss stetig weiterwachsen. So werden die Appartements in Hieflau auch als Musterzimmer genutzt, die von interessierten Betreibern besichtigt werden können. Weitere Kooperationen sind bereits im Entstehen: „Wir wollen nun verstärkt auf Gemeinden zugehen, um gemeinsam zu überlegen, welche Leerstände adaptiert werden können. Schlussendlich geht es ja auch darum, geeignete Investoren zu finden“, sagt Oliver Gulas, der zuversichtlich in die Zukunft blickt. In der Region habe ein Aufwärtstrend eingesetzt. Urlaub und Wohnen inmitten der Natur würden zunehmend beliebter werden. Das bemerke man auch im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen, so Gulas. Der größte Naturpark der Steiermark umfasst die vier Gemeinden Altenmarkt, Landl, St. Gallen und Wildalpen und ist seit 2015 Teil des Unesco-Welterbes. Und auch in den kommenden vier Jahren darf sich der einzige Natur- und Geopark Österreichs unter die Schirmherrschaft der Unesco stellen. Eine besondere Auszeichnung für besondere geologische Begebenheiten. Touristische Highlights: Kraushöhle, Geowerkstatt mit Ausstellung, Museum GeoRama, Geopfad und Nothklamm. Die Geologie des kleinen Ortes Gams bei Hieflau ist jedoch nicht nur für den Tourismus interessant. Bereits seit dem 19. Jahrhundert wird hier Forschung betrieben, teils mit einzigartigen Funden von Fossilien. Im Vorjahr wurden sogar Knochen von Dinosauriern entdeckt.

 

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news-1495 Thu, 20 Aug 2020 08:35:16 +0200 Wolfszaun in Gaishorn errichtet https://www.derennstaler.at/detail/wolfszaun-in-gaishorn-errichtet 500.000 Euro stellt Tirol für den Herdenschutz zur Verfügung. Das Land Salzburg hat bereits doppelt soviel an Fördermittel verteilt. In der Steiermark steht man erst am Anfang: Ein Pilotprojekt wurde in Gaishorn am See umgesetzt.
Zwischen Gaishorn und Tregl­wang, direkt neben der B 113 Schoberpass-Straße, wurde im Juni ein Mutterkuhkalb von einem Wolf gerissen. Diese Weide wird nun von einem speziellen Herdenschutzzaun umrandet und damit wolfssicher gemacht. Der Anstoß kam von Bauernkammer-Obmann Peter Kettner: „Unsere Bauern waren in Sorge um ihre Tiere und wir haben beraten, was wir tun können.“ Sein Bemühen um eine Lösung zeigte Erfolg: Mit der Spezial-Umzäunung dieser Weide genehmigte Umweltlandesrätin Ursula Lackner ein steiermarkweites Pilotprojekt. Kostenpunkt: 8600 Euro für 1,6 Hektar Weideland. Im Direkt-Vergleich liegt die Anschaffung eines Standardzauns für dieselbe Weide bei rund 1000 Euro. Kosten, die auf die gesamte Weidenfläche des Bezirkes den Rahmen sprengen würden, so Kettner: „Um die rund 16.000 Hektar Nettoweideflächen mit Herdenschutzzäunen zu versehen, würde das rund 100 Millionen Euro kosten. Das ist eine Summe, die niemand stemmen kann.“ Im Schnitt würden die Kosten pro Bauer bei rund 50.000 Euro liegen. Wichtigstes Merkmal eines Herdenschutzzauns ist der geringe Bodenabstand. „Der Wolf versucht immer unter dem Zaun durchzuschlüpfen. Deshalb wird die unterste Litze schon bei 20 cm Höhe gespannt“, so Reinhard Huber von der Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein, der das Pilotprojekt in Gaishorn begleitet. Zusätzlich ist ein Herdenschutzzaum stromführend.
Zukunftsmodell Sender
Besonders problematisch sei das wolfssichere Einzäunen auf der Alm, sagt Huber. Neben der schweren Erreichbarkeit mit Fahrzeugen und des größeren Materialaufwandes sei auch die Wartung von Herdenschutzzäunen besonders auf Almweiden ein Thema: „Aufgrund des großen Schneedrucks muss der Herdenschutzzaun im Herbst abgebaut und im Frühjahr wieder aufgestellt werden“, gibt Huber zu bedenken. Für Landwirtschaftskammer-Obmann Peter Kettner ist dieser Aufwand nicht tragbar: „Für Einzelbetriebe kann ein Herdenschutzzaun schon eine Lösung sein, doch sicherlich nicht flächendeckend über den ganzen Bezirk.“ Eine Möglichkeit sehen Huber und Kettner darin, Weidetiere mit einem Sender auszustatten. „Damit haben wir bereits im Vorjahr begonnen“, so Kettner. Aktuell sind es bezirksweit 250 Sender, die man auf Rinder und Schafe verteilt hat. Somit sind diese Tiere jederzeit leicht zu orten. „Wird eine Problemsituation vermutet, hat der Bauer seine Tiere immer im Auge“, so Kettner. Die Kosten sind im Gegensatz zu Herdenschutzzäunen gering. Bei 100 bis 150 Euro liegt der Preis pro Sender. Nun hofft man auf eine zügige technologische Weiterentwicklung. „Diese Technik ist noch nicht völlig ausgereift. Zusätzliche Funktionen und eine längere Laufzeit des Akkus wären hilfreich“, sagt Reinhard Huber.  
Wann wird der Wolf zum Problem?
Laut dem Geschäftsführer des Österreichzentrums Bär, Wolf, Luchs gibt es in der ganzen Steiermark derzeit kein einziges Anzeichen, das auf ein Ansiedeln eines Wolfsrudels deutet. Vielmehr handle es sich um Wanderbewegungen von sehr wahrscheinlich jüngeren Tieren, die ihr Rudel verlassen haben, um sich auf die Suche nach einem neuen Territorium zu machen. „Heuer ist diese Wanderzeit vorbei“, so Blaschka, „was allerdings nicht heißt, dass das im nächsten Jahr nicht wieder vorkommt.“ Die Sorge von Landwirtschaftskammer-Obmann Peter Kettner gilt dabei vor allem Tieren mit auffälligen Verhaltensweisen. Doch wann wird ein Wolf eigentlich zum Problemwolf? Eine Frage, die in Österreich noch nicht geklärt ist. Einzig das Land Salzburg hat eine Definition für den Wolf festgelegt. Zwar existiert ein Wolfsmanagementplan, der Anleitungen für ein positives Miteinander zwischen Wolf und Mensch gibt, doch ist dieser Plan mittlerweile acht Jahre alt. „Derzeit wird an einer Aktualisierung gearbeitet. Bis Herbst wird der neue Wolfsmanagementplan fertiggestellt sein“, eröffnet Blaschka. Darin wird auch die Definition eines Problemwolfs enthalten sein, der für ganz Österreich Gültigkeit hat.

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news-1494 Thu, 20 Aug 2020 08:32:58 +0200 Bergbahnen-Gütesiegel für den Hauser Kaibling https://www.derennstaler.at/detail/bergbahnen-guetesiegel-fuer-den-hauser-kaibling Das einmalige Angebot und die Erfüllung von 160 Kriterien kürten den steirischen Erlebnisberg Hauser Kaibling zu einer der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ in der Kategorie Familie.
Wo ist für kleine Besucher besonders viel geboten? Welche Attraktionen begeistern Jung und Alt? Und wie lässt sich der Bergsommer in Österreich wertvoll beleben? Diese und noch einige weitere Fragen stellte sich der Fachverband der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich. Anhand eines Anforderungskataloges werden die besten heimischen Sommerbergbahnen gekürt und jene Bergbahnen, die ihren Gästen ein besonderes Erlebnis bieten, mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. In der Kategorie „Familie“ hat sich der Hauser Kaibling in der Steiermark qualifiziert und darf sich ab sofort mit dem Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ schmücken. „Wir sind sehr stolz, dass unsere Ideen für eine nachhaltige, regionale Belebung des Hauser Kaibling in den Sommermonaten nicht nur von unseren Gästen so begeistert aufgenommen wurde, sondern auch von dem Fachverband der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich mit dieser Auszeichnung gewürdigt wird“, sagt Geschäftsführer Klaus Hofstätter. Der Hauser Kaibling setzt in seinem Sommerangebot auf die Anziehungskraft seiner 800 Bergschafe, einem Wochenprogramm mit Bauernmarkt, Fitness-Workout uvm. und den Fokus auf E-Bike-Fahrer. Neben zahlreichen, extra ausgewiesenen E-Bike-Strecken gibt es am Hauser Kaibling einen eigenen E-Trial-Park, der Erwachsene wie Kinder ab drei Jahren begeistert.

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news-1493 Thu, 20 Aug 2020 08:30:55 +0200 Drei Bezirksderbys zum Saisonstart in der Unterliga https://www.derennstaler.at/detail/drei-bezirksderbys-zum-saisonstart-in-der-unterliga Nach der mehr als halbjährigen Corona-bedingten Pause feiert König Fußball an diesem Wochenende im Bezirk Liezen seine Auferstehung. Eine Woche früher als die übrigen Klassen startet die Unterliga Nord A am morgigen Samstag in die neue Saison. Da Kindberg die zweite Mannschaft zurückgezogen hat, wird die Meisterschaft mit nur 13 Teams gespielt. In der 1. Runde kommt es dabei gleich zu drei Bezirksderbys.
Im Mittelpunkt der Duelle steht das morgige Spiel zwischen Pruggern und Lassing (Beginn: 19 Uhr). In diesem Match trifft der Zweitplatzierte der letzten abgebrochenen Saison auf den Tabellenvierten. Pruggerns Trainer Michael Aigner kann zum Auftakt bis auf den gesperrten Daniel Köll auf den gesamte Kader zurückgreifen. „Mit Lassing bekommen wir gleich zu Beginn einen harten Brocken vorgesetzt. In der Vergangenheit hat die Mannschaft aber bewiesen, dass sie zu Hause jeden Gegner schlagen kann. So gesehen erwarte ich mir von der ersten Partie doch einiges“, so Michael Aigner. Auf das Saisonziel angesprochen, sagte der Trainer: „Als Aufsteiger spielten wir eine auch für uns überraschend starke Herbstsaison. Das zu wiederholen wird sicher schwer werden. Wir wollen jedenfalls wieder eine gute Rolle spielen. Am Ende wäre ich mit einem Platz zwischen fünf und sieben zufrieden.“ Im Lager der Lassinger fiebert man nach Aussage des sportlichen Leiters Franz Stocker den Start schon entgegen: „Mit Pruggern wartet in der ersten Runde ein ganz schwerer Gegner auf uns. Nichtsdestotrotz freuen wir uns schon sehr auf das Spiel. Wir wollen jedenfalls nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten.“ Bis auf den erkrankten Tobias Kreiter kann Trainer Michael Rindler aus dem Vollen schöpfen. Das Saisonziel definiert Franz Stocker klar: „Wir erreichten in den letzten fünf Jahren immer einen Platz im Spitzenfeld. So gesehen ist unser Anspruch auch diesmal ein Rang im vorderen Drittel.“
Am morgigen Samstag um 16 Uhr kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen Haus und Stainach/Grimming. Mit einer 1:2-Niederlage gegen Ramsau ist die Generalprobe für die Hauser total misslungen. Dementsprechend unzufrieden war Trainer Raimund Kopf: „Das Spiel von uns war eine Katastrophe. Nach dieser dürftigen Vorstellung bin ich mir selbst unsicher, wie ich morgen aufstellen soll. Erschwerend kommt noch dazu, dass ich in keinem der vier Aufbauspielen den gesamten Kader zur Verfügung hatte. Gegen Stainach/Grimming sind zum ersten Mal alle Spieler an Bord. Ich habe den Kontrahenten gegen SC Liezen zum Glück beobachtet. Sie haben eine gute, routinierte Mannschaft.“ Es werde sicher nicht leicht, er hoffe aber, dass nach einer missglückten Generalprobe eine gelungene Premiere folgt. Als Saisonziel wünscht sich Raimund Kopf einen gesicherten Mittelfeldplatz: „Wir haben eine junge Truppe und wollen so in ersten Linie den Abstiegskampf vermeiden.“ Stainach/Grimming fährt mit Respekt zum Spiel nach Haus. Sektionsleiter Franz Mandl sagte im Gespräch mit dem „Enns­taler“ zum Match: „Haus ist ein schwieriger Boden für uns. Wir mussten hier in der Vergangenheit einige klare Niederlagen einstecken. Zur Zeit haben wir aber sicher mehr Qualität in der Mannschaft als der Gegner. Es wird darauf ankommen, ob wir das auch umsetzen können. Nach Anlaufschwierigkeiten in der Vorbereitung kamen wir zuletzt besser in Fahrt und so hoffe ich doch auf ein positives Ergebnis.“ Der Einsatz von Neuzugang Martin Neuper sei aufgrund einer Gehirnerschütterung noch fraglich. Das Saisonziel vom SV Stainach/Grimming ist ein Platz im vorderen Drittel.
Im dritten Bezirksderby zum Saisonauftakt empfängt Admont am morgigen Samstag mit Beginn um 17 Uhr den FC Ausseerland. Admont-Trainer Alois Valtan hat gute Erinnerungen an das letzte Duell: „Auch im vergangenen Herbst spielten wir in der ersten Runde zuhause gegen Aussee und gewannen dabei mit 4:0. Dieses Resultat zu wiederholen wird natürlich nur schwer möglich sein. Ich wäre auf alle Fälle bereits mit einem knappen Sieg sehr zufrieden.“ Zum Saisonziel sagt der Murtaler Trainer des TUS Admont: „Wir hatten einen kompletten Umbau in der Mannschaft und nun viele junge Kicker in unseren Reihen. Angesichts dieser Tatsache wollen wir vorrangig mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Schön wäre es, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen.“ FC-Ausseerland-Coach Halada kann zum Auftakt auf den gesamten Kader zurückgreifen. Aussees sportlicher Leiter Jürgen Hofer weiß, dass eine schwere Aufgabe auf die Mannschaft wartet: „Admont ist ein heißes Pflaster. Hier zu spielen ist immer hart. Mit einem Punkt wäre ich bereits zufrieden.“ Das Saisonziel der Salzkammerguter ist laut dem Funktionär ein Platz unter den Top fünf.
Beim WSV Liezen ist zum Start am morgigen Samstag gleich Titelfavorit ESV Mürzzuschlag (Beginn 17 Uhr) zu Gast. Für Sektionsleiter Amandus Stangl ist das Match gegen die Mürztaler gleich ein echter Maßstab. „Wir werden gleich sehen, wo wir stehen. Nicht verlieren wäre für mich bereits ein Erfolg.“ Der Funktionär hofft jedenfalls auf viele Zuschauer. Trainer Helmut Edelmaier stehen in der ersten Partie alle Spieler zur Verfügung. Als Ziel für die neue Meisterschaft nennt Stangl einen Platz in der ersten Tabellenhälfte.

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news-1492 Thu, 13 Aug 2020 08:40:13 +0200 Wettlauf gegen Corona https://www.derennstaler.at/detail/wettlauf-gegen-corona Es gibt in der heutigen Zeit wohl kaum etwas, was weltweit so herbeigesehnt wird, wie ein wirksamer Impfstoff gegen Corona. Einen solchen hat der russische Präsident Putin kürzlich offiziell zugelassen, obwohl noch keine große Feldstudie über Wirksamkeit und eventuelle Nebenwirkungen vorliegt. Was auf den ersten Blick wie ein großer Erfolg der russischen Wissenschaft aussieht, ist aber wohl nicht mehr als ein guter Marketinggag Putins. Denn trotz der Zulassung wird man nicht mit massenweisen Impfungen beginnen, bevor das Mittel ausreichend getestet ist.
Im Stadium dieser Tests, bei denen etwa 30.000 Menschen den Impfstoff verabreicht bekommen, befinden sich auch schon zahlreiche andere Präparate. Welches davon es schlussendlich zur Marktreife schaffen wird, ist heute nicht absehbar. Erst wenn nach einigen Monaten die Testpersonen gründlich untersucht, etwaige Nebenwirkungen erforscht und die dauerhafte Wirksamkeit untersucht sind, kann es seriöserweise zu einem Marktstart kommen.
Wie lange es bis dahin noch dauert, kann aus heutiger Sicht ebenso wenig beurteilt werden wie die Zeitspanne bis zur massenhaften Verfügbarkeit eines Impfstoffes. Sicher ist nur, dass rund um den Globus Dutzende Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Hochdruck nach einem Mittel suchen. Das aktuelle Vorpreschen Russlands zeigt wie wichtig das Thema weltweit ist, sagt aber noch nichts darüber aus, wer am Ende des Tages den Wettlauf um den ersten Impfstoff für sich entscheiden wird.

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news-1491 Thu, 13 Aug 2020 08:38:24 +0200 Corona-Teststation in Liezen: Abstrich durchs Autofenster https://www.derennstaler.at/detail/corona-teststation-in-liezen-abstrich-durchs-autofenster In Liezen gibt es seit Mitte Juli einen Covid-19-Drive-In. Dieser wurde im Auftrag der Sanitätsbehörde und der BH Liezen eingerichtet. Die Teststation befindet sich in einem Container neben der Rotkreuz-Bezirksstelle. Geschäftsführer Bernhard Gugl und Bezirksrettungskommandant Gernot Leitner sprachen mit dem „Ennstaler“ über die Herausforderungen in Zeiten der Corona-Krise und den Ablauf der Probenabnahmen.
Die Testungen werden über die Bezirkshauptmannschaft sowie über das Gesundheitstelefon 1450 in Auftrag gegeben. Der Abstrich selbst, ab Bekanntwerden des Verdachtsfalles bis zur Testung, dauert in der Regel derzeit unter 24 Stunden. Nach dem Anruf beim Gesundheitstelefon 1450 und Abfrage der aktuellen Symptome, die auf Bundesebene vorgegeben werden, wird entschieden, ob eine SARS-CoV2-Testung durchgeführt wird oder nicht. Danach gibt es zwei Möglichkeiten: So bekommt der Proband entweder einen fix zugewiesenen Termin im Corona-Test-Drive-In oder das Rote Kreuz fährt, beispielsweise bei Menschen, die nicht mobil sind oder schwerer unter den Symptomen leiden, direkt zum Probanden vor Ort. „Im Drive-In waren bereits zahlreiche Privatpersonen, die auf Covid-19 getestet werden wollten. All jene müssen wir jedoch wegschicken. Die Testung funktioniert ausschließlich nach vorheriger Terminzuweisung durch 1450 oder der Bezirkshauptmannschaft“, erklärt Bernhard Gugl.
Ablauf im Drive-In
Bei der Teststation stellt sich der Proband mit seinem Fahrzeug an, erst nach Kontrolle der Personalien geht es quasi zum „Check-In“. Während des gesamten Ablaufes bleibt die Person im Auto sitzen, öffnet lediglich das Fenster und ein Team des Roten Kreuzes zieht im Rachen eine Probe, die bereits am selben Tag noch in ein Labor geschickt wird. Auf die Dauer der Auswertung hat das Rote Kreuz keinen Einfluss. Über das Testergebnis wird die Person durch die Bezirkshauptmannschaft verständigt. Bei den Abnahmen direkt beim Probanden vor Ort wird das gleiche Team entsandt, der Rettungswagen ist mit dem gesamten Equipment und der notwendigen Schutzausrüstung ausgestattet.
Seit April haben die Rotkreuz-Mitarbeiter rund 894 Proben gezogen und 21.957 Kilometer gefahren. Bis Mitte Juli, vor dem Einrichten der Teststation, wurden die Abstriche ausschließlich vor Ort entnommen. „Wir forcieren natürlich den Drive-In, da wir viel effizienter arbeiten können. Pro Stunde werden rund zehn bis 14 Abstriche gezogen“, führt der Bezirksrettungskommandant aus. Im Schnitt führt man derzeit ca. 15 bis 20 Testungen pro Tag durch. Die Teststation ist so ausgelegt, dass sie auf unbestimmte Zeit eingesetzt werden kann. Der Container lässt sich außerdem jederzeit abbauen und an einem x-beliebigen Ort innerhalb kürzester Zeit wieder aufstellen. Testungen werden täglich durchgeführt. Vor Dienstbeginn erfahren die Mitarbeiter die Anzahl der Probenabnahmen, so können die Öffnungszeiten flexibel gestaltet werden.
Alle Rettungs- und Notfallsanitäter – für den Bezirk Liezen rund 400 Personen – müssen bis Ende August verpflichtend eine zusätzliche Ausbildung, die Befähigung zur Abnahme eines Mund-Nasen-Abstriches sowie zur kapillaren Blutabnahme in Theorie und Praxis absolvieren. „Im Bezirk Liezen sind wir mit unseren Ortsstellen gut aufgestellt, was natürlich einen hohen Sicherheitsfaktor für die Bevölkerung darstellt“, so Leitner. Die Ortsstellen stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Gemeinden und Behörden, das Material wird von der Bezirksstelle verwaltet, ebenso die Bestückung der Rettungswägen und den elf Dienststellen.
Enorme wirtschaftliche Folgen
Das Coronavirus hat aber auch die Einsatzorganisation finanziell getroffen: „Wie viele andere Betriebe im Bezirk Liezen haben wir hohe Umsatzeinbußen, unter anderem durch den bedingten Rückgang der Krankentransporte von März bis Mai sowie die fehlenden Ambulanzdienste und dem Pausieren des Kurswesens.“ Der Personalstand im aktiven Rettungsdienst konnte und musste, gilt das Rote Kreuz doch als kritische Infrastruktur, trotzdem gehalten werden. Auch was den Einsatz-Ablauf betrifft, hat sich einiges verändert. Die Dauer ist durch die aufwendigen Vor- und Nachbereitungen um ein Vielfaches länger. „Die freiwilligen und beruflichen Mitarbeiter sowie Zivildiener im Rettungs-Notarztdienst haben uns in jeglicher Hinsicht tatkräftig unterstützt. Auch die Bereitschaft unserer Mitglieder und Spender war unglaublich. Der Abgang aus dem Rettungsdienst selbst finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden. Wir sind also auf jeden Euro angewiesen“, erklärt der Bezirksgeschäftsführer.
Schutz für Mitarbeiter und Patienten
Coronabedingt gab es im Team nur wenige Ausfälle, Vorkehrungen wurden dennoch in hohem Maße getroffen. „Wir waren für den Worst-Case gut vorbereitet. Ausreichend Schutzmaßnahmen wurden getroffen und diese haben Wirkung gezeigt. Man darf die Achtung vor dem Virus auf keinen Fall verlieren. Seit der Lockerung der Maskenpflicht und der Urlaubszeit steigen die Zahlen wieder stetig. Wir appellieren, im öffentlichen Bereich den Mindestabstand und die Händehygiene einzuhalten sowie einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Weiters empfehlen wir die App ,Stopp Corona‘ zu nutzen.“ Wenn man Symptome hat oder erkrankt, hilft die App, alle Personen, die einem in den letzten drei Tagen begegnet sind, automatisch zu warnen.
Steiermarkweit gingen nur im Monat März 48.000 Anrufe beim Gesundheitstelefon 1450 ein, bis Ende Juli wurden weit über 80.000 Anrufe verzeichnet. Vom Roten Kreuz wurden mehr als 20.000 Probenabnahmen im Bundesland durchgeführt, bei über 3000 Covid-19-Einsätzen standen die Sanitäter im Rettungsdienst. Die Zusammenarbeit und der Kontakt mit Behörden, anderen Einsatzorganisationen, Polizei, Bezirkshauptmannschaft und den Ärzten sowie den Krankenhäusern im Bezirk ging Hand in Hand. „Ein Miteinander ist wichtig, denn wir können alle voneinander profitieren.“ Als zukünftige Herausforderungen sehen die beiden den kommenden Herbst und Winter. Glaubt man den Experten, wird es zu einem neuerlichen Covid-19-Anstieg in Verbindung mit grippalen Infekten und der Influenza kommen. Daher der Appell, sich gegen Influenza impfen zu lassen und bei Symptomen 1450 zu kontaktieren. Eine Planung und Abhaltung von möglichen Großveranstaltungen und den dazugehörigen Ambulanzdiensten wird auch eine Herausforderung, da die derzeitige Entwicklung nicht vorhersehbar ist.

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news-1490 Thu, 13 Aug 2020 08:35:54 +0200 Schloss Trautenfels: Gute Besucherzahlen trotz Einschränkungen https://www.derennstaler.at/detail/schloss-trautenfels-gute-besucherzahlen-trotz-einschraenkungen Auch im Corona-Jahr ist das Interesse der Besucher ungebrochen: Im Juli verzeichnete das Museum Schloss Trautenfels knapp ebenso viele Gäste wie im Vorjahr.
Seit 1. Juli 2020 sind wieder alle Häuser und Museen des Universalmuseums Joanneum geöffnet, nachdem diese Corona-bedingt von Mitte März bis Ende Juni 2020 schließen mussten. Das Resümee nach dem ersten Monat fiel sehr erfreulich aus: Mit über 70.000 Besuchen lag die Auslastung trotz bestehender Corona-Maßnahmen, eingeschränkter Gruppen-Reisen und weniger Touristen vor allem in den Städten im Vergleich zum Juli des Vorjahres bei 98 Prozent. Die Erwartungen übertroffen hat auch das neue Jahresticket, das den Besuch aller 19 Museen des Joanneums für zwölf Monate ermöglicht. Mehr als 3500 verkaufte Jahrestickets im ersten Monat zeigen das große Interesse an den vielfältigen Ausstellungen.
Zu den Abteilungen des Universalmuseums Joanneum zählt auch das Museum Schloss Trautenfels. Erfreulich: Ebenso im Bezirk Liezen ist das Interesse an musealen Ausstellungen groß. „Im Juli des Vorjahres konnten wir 4500 Besucher verzeichnen. Trotz der stark eingeschränkten Gruppenreisen schaffen wir es auch heuer diese Besucherzahlen knapp zu erreichen“, freut sich Leiterin Katharina Krenn. Die Sonderausstellungen auf Trautenfels wechseln im Zwei-Jahres-Takt. „Ein Rhythmus, der sich bewährt hat“, sagt Krenn. Aktuell ist die Ausstellung „Gipfelstürmen! Steirische Expeditionen zum Dach der Welt“ zu sehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Höhepunkt der steirischen Alpingeschichte: Vor 40 Jahren standen die ersten Österreicher auf dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest. Robert Schauer aus Graz war mit Wolfgang Nairz und Horst Bergmann aus Innsbruck unter den ersten Österreichern, die am 3. Mai 1978 das „Dach der Welt“ erstiegen. Im Zuge der Sonderausstellung können Besucher diese Besteigung auch virtuell erleben. Mittels VR-Brille beginnt die Virtual-Reality-Expedition am Basislager auf 5300 Metern. Das Tempo für den Aufstieg entlang der Südroute ist frei wählbar. Sich Zeit zu lassen, ist jedoch durchaus empfehlenswert. Schließlich werden die einzelnen Etappen in beeindruckenden 360-Grad-Impressionen dargestellt. Vom Lager 5, dem so genannten Balkony auf 8400 Metern, geht es schließlich zum Gipfel in den „Thronraum der Götter“. Um diesen virtuellen Aufstieg trotz Corona-Maßnahmen zu ermöglichen, wird die VR-Brille nach jeder Anwendung desinfiziert. Zusätzlich „empfehlen wir beim Ausstellungsbesuch einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, bei Führungen ist ein solcher Pflicht“, so Krenn. Neben aufgestellten Hygienesäulen zur Handdesinfektion und regelmäßig durchgeführter Flächendesinfektion wurden zahlreiche „hand-ons“ außer Betrieb genommen, wie etwa die Einhandhörer zum Abhören von Interviews oder Tonbeispielen.
Andere Highlights sind durch entsprechende Schutzmaßnahmen und ständige personelle Betreuung trotzdem zugänglich. So wie die 3D-Brillen im Landschaftsmuseum. Die dort zu sehende Dauerausstellung erzählt von der Entstehung des Ennstals, Paltentals und des Ausseerlandes und macht sich dabei auch die Computersimulation zunutze. „Das Ennstal erhält den vorerst letzten Schliff“ stellt die Modellierung des Ennstales seit der letzten Vergletscherung dar und der 3-D-Überflug „Vom Weltall zum Grimming“ veranschaulicht die Struktur und Dimension dieses imposanten Kalkberges.
Um auch Kinder und Jugendliche für Museumsbesuche zu begeistern, ist der Eintritt bis 15 Jahren in allen Abteilungen des Joanneums, somit auch im Museum Schloss Trautenfels, frei. Speziell für Kinder konzipierte Vermittlungsprogramme, wie die „Expeditionskarte für Gipfelstürmer“ oder „Mit Emil durch das Landschaftsmuseum“, liegen an der Kassa auf und können von Familien selbstständig erarbeitet werden.

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news-1489 Thu, 13 Aug 2020 08:34:37 +0200 Planai verlängert Sommersaison https://www.derennstaler.at/detail/planai-verlaengert-sommersaison Aufgrund der Herbstferien in Österreich und Deutschland, welche auf den gesamten Oktober aufgeteilt sind, geht die neue Planai-Hauptseilbahn in ihrer ersten Sommersaison in die Verlängerung.
Bis einschließlich 1. November können Wanderer, Mountainbiker oder Gipfelstürmer das Gesamtangebot auf der Schladminger Planai nutzen. Mit der erweiterten Sommersaison sind auch die Freizeitangebote, wie das abenteuerreiche Hopsiland Planai und der Bikepark Schladming mit 35 Kilometer Trails bis 1. November geöffnet. Die Gipfelbahn Hochwurzen ist bis 18. Oktober durchgehend in Betrieb, ein Besuch im Alpentierpark am Wilden Berg in Mautern ist ebenso bis einschließlich 1. November möglich. Die Dachstein-Gletscherbahn hat bis Anfang Dezember geöffnet. In die Verlängerung gehen auch die Planai-Wanderbuslinien in ausgewählte Tauerntäler, wie zum Beispiel in das Untertal oder das Seewigtal. „Die Freude ist auch bei den regionalen Touristikern und in der Hotellerie groß, denn der Gästezuspruch ist heuer entsprechend hoch“, so Planai-Geschäftsführer Georg Bliem.
Die Schladming-Dachstein Sommercard ist durch die Verlängerung ebenso bis 1. November gültig.

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news-1488 Thu, 13 Aug 2020 08:32:42 +0200 SV Rottenmann besiegte Kärntner Regionalligaverein https://www.derennstaler.at/detail/sv-rottenmann-besiegte-kaerntner-regionalligaverein Einen 2:1-Sieg legte der SV Rottenmann gegen die Amateure des Bundesligaclubs Wolfsberg hin. Heute, Freitag, treffen die Paltentaler auf Oberligist Irdning. Beginn ist um 19 Uhr.
Mit zwei Spielen setzte der SC Geomix Soccer Store Liezen in der vergangenen Woche die Vorbereitung auf die kommenden Saison fort. Am Mittwoch vor einer Woche feierten die Grün-Weißen vor 170 Zuschauern gegen Schladming einen 2:0-Erfolg. In einer flotten Partie erzielten Kemal Dervisevic in der 25. Minute und Kenan Iljazovic zwei Minuten vor dem Pausenpfiff die Tore für den Landesligisten. Nach dem Seitenwechsel kamen beide Teams noch zur einen oder anderen guten Chance, doch weitere Treffer fielen nicht mehr. Schladming hatte unter anderem mit einem Lattenschuss Pech.
Am vergangenen Sonntagabend waren die Grün-Weißen in Messendorf bei den Sturm-Amateuren zu Gast. Für die Jungblackies war es das letzte Vorbereitungsspiel vor der an diesem Wochenende beginnenden Meisterschaft. Dementsprechend motiviert gingen sie auch ans Werk, doch die  Biljesko-Elf hielt besonders in der zweiten Halbzeit gut dagegen. Ein Abspielfehler führte in der 14. Minute zur Führung für die Hausherren und fünf Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte der Regionalligist auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel konnten die Liezener ihr Gehäuse dann rein halten und kamen mit einigen Entlastungsangriffen auch einige Male gefährlich vor das Tor der Sturm-Amateure. Trotz der 0:2-Niederlage war es jedenfalls ein gelungener Test für den heimischen  Landesligisten. Am heutigen Freitag steht im SC-Stadion das nächste Aufbauspiel gegen Kindberg/Mürzhofen mit Beginn um 19 Uhr auf dem Programm.
Aus der Verpflichtung eines neuen Stürmers ist bei den Grün-Weißen leider nichts geworden. Wie der sportliche Leiter Dragan Micic im Gespräch mit dem „Ennstaler“ sagte, stand man bis zum Ende der außerordentlichen Transferzeit mit einem Bundes­liga­kicker in engen Verhandlungen. Letztendlich entschied sich dieser aber zu einem Wechsel in die dritte türkische Liga: „Äußerst schade, dass es uns nicht mehr gelungen ist, einen namhaften Angreifer an Land zu ziehen.  Jetzt hoffen wir, dass unsere jungen Stürmer verletzungsfrei  bleiben und sie die Herausforderungen der Landesliga gut meistern“, so der Sportchef.
Einen Achtungserfolg landete der SV Rottenmann mit dem 2:1-Auswärtssieg bei den Amateuren des Bundesligaclubs Wolfsberg. Heimkehrer Rene Gressenbauer erzielte in der 24. Minute die 1:0-Führung für die  Paltentaler und acht Minuten später glich der Regionalligist zum 1:1 aus. Für den Siegestreffer zum 2:1 sorgte dann Philipp Seiser eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff.
Der sportliche Leiter des SVR, Josef Seiser, war mit der Vorstellung der Mannschaft in diesem Test natürlich zufrieden: „Es war zweifelsohne unsere bisher beste Leistung in den Vorbereitungsspielen. In der sehr jungen Wolfsberger Zweiermannschaft stehen zahlreiche äußerst talentierte Kicker, von denen einige sicher noch ihren Weg machen werden. Einzig die Routine fehlt ihnen noch und das gab letztendlich auch den Ausschlag für unseren Erfolg“, so der Funktionär. Heute, Freitag, trifft der SV Rottenmann auswärts auf Oberligist Irdning. Der Beginn ist um 19 Uhr.

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