Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Fri, 06 Dec 2019 13:24:16 +0100 Fri, 06 Dec 2019 13:24:16 +0100 TYPO3 EXT:news news-1315 Thu, 05 Dec 2019 08:24:13 +0100 CO2 kennt keine Grenzen https://www.derennstaler.at/detail/co2-kennt-keine-grenzen Dass wir etwas gegen die Erderwärmung unternehmen müssen, dürfte inzwischen eigentlich keine große Frage mehr sein. Viel intensiver werden wir uns aber damit beschäftigen müssen, wie wir eine Reduktion der Treibhausgase erreichen. Dabei gibt es zwei große Konflikte zu lösen: Einerseits jenen zwischen den einzelnen Emissionsverursachern (Verkehr, Landwirtschaft, Industrie, Energieerzeugung, Internet) und andererseits zwischen den einzelnen Ländern. Denn aufhalten können wir den Klimawandel nur gemeinsam.
Schon die verschiedenen Interessen innerhalb eines Landes sind schwer genug unter einen Hut zu bringen. Im Endeffekt wird es nur die Möglichkeit geben, den Ausstoß von Treibhausgasen teurer zu machen, um Lenkungseffekte zu erzielen. Das bereitet aber der Industrie Wettbewerbsnachteile, Geringverdienern echte Wohlstandsverluste und macht verschiedenste Waren ungleich teurer. Und zwar auch vieles, woran man im ersten Moment nicht denkt, wie etwa Internetsurfen oder Fleisch. Hier eine vernünftige und gerechte Lösung zu finden, ist schon innerhalb eines Landes ein Riesenproblem.
Extrem schwierig wird es dann, wenn einzelne Länder sich nicht am Klimaschutz beteiligen. Denn dann ist der Effekt sogar negativ, wenn zum Beispiel eine Produktion von Westeuropa in ein Entwicklungsland wandert, wo noch mehr Schadstoffe entstehen. Vor allem aber tragen dann die „sauberen“ Staaten die Wohlstandsverluste, während sich die anderen ins Fäustchen lachen. Leider ein Problem, für das keine Lösung in Sicht ist.

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news-1314 Thu, 05 Dec 2019 08:22:25 +0100 Leitspital nach Wahl endgültig auf Schiene https://www.derennstaler.at/detail/leitspital-nach-wahl-endgueltig-auf-schiene Seit Montag verhandeln die ÖVP und die SPÖ über eine Neuauflage der Koalition in der Steiermark. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Gesundheitsreform und damit das geplante Leitspital im Bezirk Liezen. Auch wenn noch einige Punkte offen sind, wie zum Beispiel der endgültige Standort in der Gemeinde Stainach-Pürgg, gibt es am neuen Krankenhaus wohl nichts mehr zu rütteln.
Nach dem klaren Ergebnis bei der Volksbefragung im April, bei der sich 17.512 (67,27 Prozent) Menschen gegen das Leitspital ausgesprochen haben, gelang es der FPÖ, der KPÖ und den Grünen über Monate das Thema am „Köcheln“ zu halten. Als dann auch noch SPÖ-Spitzenkandidat Michael Schickhofer die ursprüngliche Parteilinie verließ und eine Kehrtwende vollzog, gab es nicht wenige, die daran glaubten, dass sich das Streitthema auch auf das Ergebnis bei der Landtagswahl niederschlagen könnte. Die Ernüchterung folgte bekanntlich noch am Wahlabend. Die bekennenden Gegner KPÖ und Grüne verzeichneten im Bezirk zwar leichte Zugewinne, die möglicherweise auf ihre Haltung zum Leitspital zurückzuführen waren, doch die „Partner“ FPÖ und SPÖ mussten mehr als nur empfindliche Verluste hinnehmen. Sieht man sich die Ergebnisse im Detail an, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass das Thema im Wählerverhalten nur eine marginale Rolle gespielt hat.
Das dürfte auch Michael Schickhofer erkannt haben, als er am Tag nach der Wahl seinen Sessel räumte und damit wohl den Weg für neuerliche Koalitionsverhandlungen zwischen der ÖVP, die nach 15 Jahren wieder zur klaren Nummer eins im Land wurde, und Langzeitpartner SPÖ frei machte. Insider rechnen damit, dass die neue Landesregierung noch vor Weihnachten steht – mit leichten Veränderungen der Kräfteverhältnisse. Die ÖVP wird wohl künftig fünf Regierungssitze haben und die SPÖ nur mehr drei. Kommt es zu diesem Pakt, steht wohl auch außer Frage, dass die Gesundheitsreform, wie schon 2017 einstimmig beschlossen, umgesetzt und damit das Leitspital in Stainach-Pürgg gebaut wird. Dies auch deshalb, weil SPÖ-Chefverhandler Anton Lang, bisher Finanz- und Verkehrs-Landesrat, ein bekennender Befürworter des Projekts ist. Offen ist dem Vernehmen nach jedoch der Standort, da es noch keine Ergebnisse der Probebohrungen vom erstgereihten Grundstück südlich des Bahnhofes Stainach gibt.
Ärztezentren
Zweiter und ebenso wichtiger Bestandteil der Gesundheitsreform sind die Ärztezentren, von denen fünf im gesamten Bezirk Liezen entstehen sollen. Spruchreif sind davon bisher drei, wobei eines nach diversen Rückschlägen konkrete Formen annimmt, wie der dafür zuständige Geschäftsführer des Gesundheitsfonds Steiermark, Bernd Leinich, gegenüber dem „Ennstaler“ bestätigte: „In Admont sind wir guter Dinge, dass wir zu Ostern 2020 eröffnen können“, so Leinich, der aber auch hier einige Hürden zu bewältigen hatte. „Zuerst haben sich drei Ärzte gemeldet, die jedoch unsere Vorgaben nicht erfüllen konnten oder wollten.“ Gerüchte, wonach man in der Folge Kontakt mit der Vinzenz-Gruppe in Wien aufgenommen hätte, um eine Lösung zu finden, stellte Leinich nicht in Abrede: „Ja, wir haben auch eine Ambulatoriumslösung in Betracht gezogen und Gespräche mit der Diakonie und der Vinzenz-Gruppe geführt. Doch es gab unsererseits keinen Auftrag, weder für Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH in Wien (Vinzenz-Gruppe, Anm.) noch für das Evangelische Diakoniewerk Gallneukirchen.“ Laut Leinich haben sich zwischenzeitlich zwei Kassenärzte für Admont gemeldet, seit dieser Woche läuft zudem eine Sonderausschreibung über die steirische Ärztekammer.
Guter Dinge ist der Gesundheitsfonds-Geschäftsführer auch in Liezen, wo das bisher schon bestehende Ärztezentrum im ehemaligen Pyhrnpark adaptiert und erweitert werden soll. „Läuft alles nach Plan, können wir hier im Herbst 2020 den Betrieb aufnehmen.“
Kaum Fortschritte gibt es hingegen in Schladming, wo auf dem Dach des Fitnessstudios im Erlebnisbad ein Ärztezentrum eröffnet werden soll. Das Pikante daran: Dies sei der Wunsch der Stadtgemeinde Schladming, wie Bernd Leinich gegenüber dem „Ennstaler“ versicherte. Dass dafür Steuergeld in beträchtlicher Höhe geflossen seien oder noch fließen werden, wies Leinich zurück: „Das ist Sache der Stadtgemeinde – wenn sie hier investiert, können wir es nicht verhindern.“ Detail am Rande: Geschäftsführer der Bäder-Betriebs-Gesellschaft m.b.H. der Stadt Schladming ist Altbürgermeister Jürgen Winter. Sturm gegen das Projekt laufen die fünf Kassenärzte der Region Schlad­ming, Haus und Ramsau: Dr. Klaus Karrer, Dr. Oliver Lammel, Dr. Michaela Sulzbacher, Dr. Maria-Anna Thier und Dr. Thomas Zorn. Auf die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, das Ärztezentrum in der Klinik Schlad­ming, in dem ja im Zuge der Reform die Unfallchirurgie bestehen bleibt, unterzubringen, meinte Leinich: „Altbgm. Winter und die Stadtgemeinde haben sich dagegen ausgesprochen. Und solange sich die Ärzteschaft nicht einig ist, wird es ohnehin kein Ärztezentrum geben.“

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news-1313 Thu, 05 Dec 2019 08:20:23 +0100 Stift Admont errang Staatspreis PR https://www.derennstaler.at/detail/stift-admont-errang-staatspreis-pr Der Preis für das beste PR-Projekt Österreichs ging in die Steiermark: Bei der großen PR-Gala in Wien wurde das Benediktinerstift Admont mit dem Staatspreis PR 2019 ausgezeichnet.
Groß war der Jubel unter den Vertretern des Benediktinerstiftes Admont, die am Mittwoch vergangener Woche zur großen PR-Gala nach Wien gekommen waren. Groß war auch die Anerkennung jener, die für den Staatspreis PR zwar nominiert waren, sich schlussendlich jedoch hinter dem heimischen Kloster einreihen mussten. Nicht etwa ein ganzer Experten-Stab war für den Erfolg des Benediktinerstiftes verantwortlich, sondern zwei Mitarbeiter der Kultur- und Tourismusabteilung, die in Zusammenarbeit mit Admonts Mönchen und dem örtlichen Tourismusverband Gesäuse die neue Kommunikationslinie des Klosters ausgearbeitet haben. „Mein Dank gilt allen Projekt-Verantwortlichen, die mit so viel Engagement und Know-how eine Vision zum Wohle unseres Hauses und der ganzen Region umgesetzt haben“, freute sich das Oberhaupt des Stiftes Admont, Abt Gerhard Hafner, über den Staatspreis PR.
Alles andere als verstaubt
Knapp zwei Jahre ist es nun her, dass das Benediktinerstift Admont eine neue Online-Strategie an den Start brachte. „Wir haben verstärkt auf soziale Netzwerke gesetzt. Denn im Gegensatz zur klassischen Werbung bieten diese Plattformen eine perfekte Möglichkeit zum Austausch. Im Schnitt erreichen uns 350 Nachrichten pro Monat, die wir alle beantworten“, so PR-Chef Mario Brandmüller. Und damit nicht genug. Auch Admonts Mönche sind im Netz aktiv. Frater Vinzenz Schager und Pater Ulrich Diel betreiben sogar Online-Seelsorge und bieten über Facebook die Möglichkeit zum Austausch. Kein Wunder, dass bei all den gesetzten Maßnahmen das Benediktinerkloster im Zentrum der Aufmerksamkeit steht: Eine halbe Million Menschen verfolgen monatlich alle Einträge, die das Stift Admont auf Facebook postet. Davon profitiert nicht nur das Stiftsmuseum in Admont, das seine Besucherzahlen massiv erhöhen konnte, sondern eine ganze Region: „Durch unsere Kommunikationslinie erreichen wir mehr Menschen, die dadurch nach Admont kommen und die Region beleben“, hebt Stift Admonts Wirtschaftsdirektor Franz Pichler den regionalen Mehrwert hervor. Kaum zu glauben, dass sich das PR-Team trotz ausgeklügelter Strategie nicht sofort am Rennen um den Staatspreis PR beteiligen wollte: „Wir hatten Sorge, man würde ein Kloster sofort als verstaubt einstufen. Doch die Überzeugung, ein wirklich tolles Projekt auf die Beine gestellt zu haben, hatte letztendlich mehr Gewicht als Vorurteile. Denn das Benediktinerstift Admont ist alles andere als verstaubt, wie nun jeder ganz deutlich sehen kann“, betont PR-Chef Mario Brandmüller, der federführend für das Kommunikations-Konzept und dessen Umsetzung ist.

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news-1312 Thu, 05 Dec 2019 08:18:44 +0100 80. Ausgabe der ÖAV-Alpinzeitschrift „Der Berg“ https://www.derennstaler.at/detail/80-ausgabe-der-oeav-alpinzeitschrift-der-berg Mit 44 Seiten wurde die 80. Ausgabe von „Der Berg“, der alpin-journalistischen Initiative des Alpenvereins Haus im Ennstal, geschrieben – wiederum mit interessanten Beiträgen aus den Dachstein-Tauern-Bergen, die aus eigener Feder stammen und oft nach langen Recherchen auf Papier festgehalten worden sind.
Seit dem Jahre 1970 lag diese Form der Öffentlichkeitsarbeit des Hauser Bergsteigervereins in den Händen von Walter Bastl, „Der Berg“ in dem gegenwärtigen Format und Aussehen gibt es seit 1980. Mit dieser Ausgabe beendet er seine langjährige Leitung des Redaktionsteams.
Bisher wurden die Ausgaben von „Der Berg“ bereits in drei Bänden zusammengefasst, ein vierter Band ist geplant. Hinter aktuellen und auch schon länger zurückliegenden Dokumentationen stand ein Team von „Bergreportern“, meistens Mitglieder des Vereins, ausgezeichneten Fotografen und zahlreichen Helfern. Um die grafische Gestaltung nahmen sich in dieser Zeit Heinz Leitner, aha-Ideenwerkstätte in Schladming, und seine Tochter Kathrin an. Die Qualität der „Berg“-Ausgaben erfuhr auch durch viele Kontakte mit Museen, Universitäten, wissenschaftlichen Institutionen, alpinen Sammlungen, bekannten Alpinisten und namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung eine besondere Aufwertung.
In diesen Tagen kommt die Winter- und Frühjahrsausgabe 2020 zum Versand. „Der Berg“ liegt in den Tourismusbüros der Region Schladming-Dachstein zur kostenlosen Entnahme auf, die Zeitschrift kann aber auch unentgeltlich von der ÖAV-Sektion Haus/E. angefordert werden. Kontakt: Ingrid De Menech, Tel. 0664/5139290, E-Mail: demenech@aon.at. Und noch eines soll nicht unerwähnt bleiben: Der Druck aller Ausgaben erfolgte stets in guter Zusammenarbeit mit der Druckerei Wallig in Gröbming.
„Schnee x Schnee 2019“ bringt einen zurückliegenden schneereichen Winter in Erinnerung – an Hand eindrucksvoller Bilder und wie gewohnt persönlicher Erlebnisse am Berg. 100 Jahre Alpenverein in Österreich wurde ebenso gefeiert wie das 55-jährige Bestehen der Alpenvereinsjugend in Haus. Hier spielt der „Weg der Jugend“ in der Luserwand eine besondere Rolle. Berg- und Skiführer Kurt Speer (ÖAV Haus), über viele Jahre mit Nepal verbunden, hat dort nicht nur die eindrucksvollen Himalayaberge lieben gelernt, sondern auch ihre Menschen. Diese haben nach dem Erdbeben im Jahr 2015 vieles verloren, das es heute noch unter großen Bemühungen wieder aufzubauen gilt. Dazu wurde auch ein Spendenkonto unter dem Motto „Jeder Cent ist wertvoll“ eingerichtet(„Nepalhilfe Kulung – Erdbeben“ BIC:  RVVGAT2B468 IBAN: AT06 3746 8000 0041 8350). Unter „Alpines“ wird unter anderem von der baulichen Erweiterung der Krummholzhütte, von der Eröffnung der Seethalerhütte oder der Hauptversammlung 2019 des ÖAV in Schladming berichtet. Besonders eindrucksvoll ist wieder eine Rückschau auf das Bergjahr 2018/19 mit einem eindrucksvollen Bilderbogen und den Neuwahlen im ÖAV Haus, ergänzt durch ein umfangreiches, vielfältiges Programm, das bis zur Sommersonnenwende 2020 führt.

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news-1311 Thu, 05 Dec 2019 08:16:47 +0100 Tischtennis: Wörschach 4 holte Herbstmeistertitel https://www.derennstaler.at/detail/tischtennis-woerschach-4-holte-herbstmeistertitel Immerhin drei  Punkte konnte das Oberligateam des TTC Sölk 1 bei der 3:6-Heimniederlage gegen den Tabellenfünften  Kapfenberg 5 verbuchen.
Markus Tassatti gewann zwei Einzelspiele, wobei er mit dem Sieg gegen den in der Rangliste um 14 Plätze vor ihm liegenden Klaus Eschbach einen Achtungserfolg landete. Den dritten Punkt holte  Markus Aichholzer, der sich damit über den zweiten Sieg in der Herbstsaison freuen durfte. Leer ging in diesem Match Daniel Moser aus.  
In der Unterliga Nord kam es in der vergangenen Runde zum Bezirksderby zwischen der SG Aigen/Ardning 1 und Union Wörschach 1. Der Aufsteiger ließ den Wörschacher Tischtenniscracks dabei keine Chance und feierte so am Ende einen klaren 6:2-Sieg. Mit drei Einzelpunkten und dem Sieg im Doppel gemeinsam mit Bernd Arrer zeigte sich Hans Jörg Steinbichler in toller Form. Die restlichen zwei Einzelerfolge der siegreichen Aigener steuerte Bernd Arrer bei. Beim Tabellenschlusslicht punkteten Bernhard Lasser und Christoph Zabresky.
Mit drei Siegen im letzten Durchgang holte sich Union Wörschach 4 ohne Punkteverlust den Herbstmeistertitel in der 1. Klasse Ennstal. Entscheidend dafür war vor allem der klare 6:2-Triumph gegen Verfolger Mautern 1. Auch das Derby gegen den drittplatzierten Wörschach 5 gewann der Winterkönig in überlegener Manier mit 6:2. Egon Laimer und Michael Hartl behielten in den drei Partien des letzten Durchganges in allen ihren Einzelspielen die Oberhand. Überraschenderweise mussten sich die beiden Tischtennisspieler von Wörschach 4 beim 6:1-Sieg gegen WSV Liezen 2 aber im Doppel dem jungen Duo Stefan Mörschbacher und Asim Hadzipasic geschlagen geben. In der Einzelrangliste der 1. Klasse Ennstal führt Egon Laimer ohne Niederlage vor seinem Mannschaftskollegen Michael Hartl.

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news-1310 Thu, 28 Nov 2019 08:50:18 +0100 Landtagswahl: Beinahe jeder Zweite blieb zuhause https://www.derennstaler.at/detail/landtagswahl-beinahe-jeder-zweite-blieb-zuhause Die Landtagswahl in der Steiermark endete mit einem großen Sieg der ÖVP von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sowie Zugewinnen für die Grünen, die Kommunisten und die Neos. Verlierer waren die SPÖ und die Freiheitlichen. Dasselbe Bild spiegelte auch das Ergebnis im Bezirk Liezen wider. Trotzdem blieb ein großer Makel: Die Wahlbeteiligung. Sie lag am Wahlsonntag nur bei knapp 52 Prozent. Inklusive der Wahlkarten erhöhte sie sich zwar noch auf 61,78 Prozent – unterm Strich so oder so ein dramatisch schlechter Wert.
Am Sonntagabend jubelten wohl alle ÖVP-Bezirksorganisationen mit der Zentrale am Grazer Karmeliterplatz mit: Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer machte seine Partei nach 15 Jahren wieder zur Nummer eins in der Steiermark. Und das mit Respektabstand vor der SPÖ, deren Spitzenkandidat Michael Schickhofer am Montag das Handtuch warf und seinen Rückzug aus der Politik bekanntgab. Zu den Siegern des Urnengangs zählten auch die Grünen, die erstmals zweistellig wurden, die Kommunisten, die ihre zwei Sitze im Landtag verteidigen konnten, und die Neos, die erstmals den Einzug ins Landesparlament schafften. Zu den großen Verlierern zählen neben den Sozialdemokraten auch die Freiheitlichen, deren Verluste nur knapp unter dem zweistelligen Prozent-Bereich lagen.

Nichtwähler klar voran
In die Jubelchöre der Wahlsieger stimmten auch alle Medien ein, die sich, eigentlich wie immer, nur auf das Ergebnis nach Prozentpunkten konzentrierten und kaum Stimmenanteile veröffentlichten. Die schlechte Wahlbeteiligung wurde überhaupt meist unter den Teppich gekehrt. Dabei zeigen gerade diese zwei Faktoren, wie groß die Politikverdrossenheit in der Grünen Mark bereits geworden ist. Ein Beispiel aus dem Gesamtergebnis inklusive der Wahlkarten: Von den 955.795 wahlberichtigten Steirern gaben gerade einmal 606.528 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 63,46 Prozent entspricht. Unterm Strich gingen also 349.267 wahlberechtigte Menschen nicht zur Wahl. Die ÖVP als Wahlsieger erhielt 217.036, der bisherige Koalitionspartner SPÖ 138.572 Stimmen – zusammen 355.608 Stimmen. Die beiden stärksten Parteien der Steiermark haben unterm Strich gemeinsam gerade einmal 6341 Stimmen mehr, als der Anteil der Nichtwähler ausmacht. Allein diese Zahlen müssten jeden Politiker, gleich welcher Couleur, sehr nachdenklich stimmen und dürften keinen in Jubel ausbrechen lassen, wie am Sonntag in den Parteizentralen der Schwarzen, Grünen, Kommunisten und Neos. Die Politikverdrossenheit in der Steiermark hat nämlich mittlerweile ein dramatisches Ausmaß erreicht und darf nicht mehr negiert werden.
Details im Bezirk
Dass den Parteien die Wähler schlicht und ergreifend davonlaufen, belegen auch einige Zahlen aus dem Bezirk Liezen, wo 61.839 Menschen wahlberechtigt waren. Ihre Stimme gaben aber lediglich 38.203 von ihnen ab – 23.636 blieben zuhause. Diesen Wert erreichen ÖVP (12.922) und SPÖ (10.389) zusammen gar nicht, da liegen sie um exakt 325 darunter. Dazu zwei Vergleiche: Bei der Landtagswahl 2005 stimmten im Bezirk Liezen noch 20.940 Menschen für die SPÖ und 19.442 für die ÖVP. Innerhalb von nur drei Legislaturperioden verloren die Sozialdemokraten 10.551 und die Schwarzen 6520 Wähler. Die FPÖ erreichte 2005 übrigens 2279 und beim Urnengang am Sonntag 6967 Stimmen. Die Grünen kamen damals auf 1483 und am Sonntag auf 3545 Stimmen. Nach Stimmen zulegen konnten auch die Kommunisten von 1342 (2005) auf 1893 aktuell.
Sieht man sich einige Gemeindeergebnisse genauer an, so wird deutlich, dass zum Beispiel die Freiheitlichen von ihrer Spitalskampagne überhaut nicht profitieren konnten. Zugewinne erreichten sie lediglich in Rottenmann – in den zwei anderen Spitalsstandorten Schladming und Bad Aussee gab es keinen Dank für die Initiative, im Gegenteil. Profitieren konnten davon die Kommunisten: stark in der Paltenmetropole sowie marginal im Ausseerland und in der WM-Stadt.
Apropos Schladming: Die Tourismusgemeinde zählte ebenso wie Nachbar Haus im Ennstal zu den Hochburgen der ÖVP. Zählte deshalb, weil den Schwarzen auch hier die Wähler abhanden kommen, obwohl prozentuell Gewinne eingefahren werden. Im Jahr 2005 stimmten in Schladming (hochgerechnet mit den eingemeindeten Kommunen Rohrmoos-Untertal und Pichl-Preunegg) noch 1949 Wähler für die ÖVP, am Sonntag waren es nur mehr 659. In der Nachbargemeinde Haus gab es 2005 noch 788 ÖVP-Wähler, diesmal stimmten lediglich 391 Menschen für die Volkspartei.
Die nackten Zahlen sprechen Bände, nur sehen das die Politiker, die Analysten und die meisten Medien nicht so.
Vorzugsstimmen
Völlig entgegen der Wahl fiel das Ergebnis bei den Vorzugsstimmen aus. Hier hat nämlich FPÖ-Spitzenkandidat Mario Kunasek mit 12.526 Stimmen klar die Nase vorn. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer erreichte 6449 Vorzugsstimmen und lag damit knapp hinter Michael Schickhofer, der 6591 erhielt. Vor den beiden früheren Koalitionspartnern lag aber noch San­dra Krautwaschl von den Grünen, die 6764 Vorzugsstimmen bekam. KPÖ-Spitzenfrau Claudia Klimt-Weithaler erhielt insgesamt 2514 Vorzugsstimmen. NEOS-Spitzenkandidat Niko Swatek stand nur im Wahlkreis 1 in Graz und Umgebung auf der Liste und schaffte dort 1723 Vorzugsstimmen.

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news-1309 Thu, 28 Nov 2019 08:48:46 +0100 Bürgerforum für eine lebenswerte Region formiert https://www.derennstaler.at/detail/buergerforum-fuer-eine-lebenswerte-region-formiert Die Gemeinderatssitzungen am 16. Oktober in Schladming sowie am 31. Oktober in Haus waren keine gewöhnlichen. Sie wurden von außergewöhnlich vielen interessierten Zuhörern besucht, die damit ihr großes Interesse an Vorgängen rund um die Themenkreise Raumordnung, Bauvorhaben und mögliche Zweitwohnsitze zum Ausdruck brachten.
Wie sehr die in der Region lebenden Menschen diese Thematik beschäftigt, wurde nun auch am vergangenen Freitag in einem Gasthaus in der Stadtgemeinde Schladming sichtbar. Zig Bürger aus der Region trafen sich, um ein neues Bürgerforum ins Leben zu rufen. Das gemeinsame Ziel war rasch formuliert: „Wir wollen zu einer positiven Entwicklung der Kleinregion Schladming beitragen, damit diese für Einheimische lebenswert und leistbar bleibt.“ Auch Eckpunkte der grundlegenden Ausrichtung der neu gegründeten Plattform wurden abgesteckt. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass sich die Gruppe politisch unabhängig verhält. Grundsätzlich will sie nicht gegen etwas Stimmung machen, sondern für die Interessen der heimischen Bevölkerung eintreten. Außerdem hat sie nicht die Absicht, Gemeindepolitik zu betreiben. Vielmehr will sie Gemeinderäten und Regionalpolitikern helfen und diese bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützen.
Aktuell im Fokus
Um möglichst effizient für seine Anliegen eintreten zu können, bedient sich das Bürgerforum einer modernen Schwarm-Organisation. In der Kommunikation spielen soziale Medien ebenso eine Schlüsselrolle wie das persönliche Gespräch. Der aktuelle thematische Fokus liegt auf jenem Themengebiet, das die Region derzeit am meisten bewegt: Raumordnung, Immobilien, Zweitwohnsitze, leistbares Wohnen. Dabei blicken die aufmerksamen Bürger über den Tellerrand ebenso wie in Nachbarbundesländer. Kein Wunder also, dass die in der vergangenen Woche ausgestrahlte ORF-Fernsehsendung „Am Schauplatz“ ein wichtiges Gesprächsthema im neu ins Leben gerufenen Bürgerforum war. Die von Nora Zoglauer gestaltete Reportage über Luxuschalets in den heimischen Alpen und den wachsenden Widerstand der Bevölkerung schaffte mit 776.000 Zusehern die höchste Einschaltquote seit Bestehen der Sendereihe. Seit der Ausstrahlung wird die Thematik sowohl in der Landespolitik als auch in der Salzburger Medienlandschaft intensiv diskutiert. Noch bis Jahresende sollen Zweitwohnsitze in Salzburg erfasst werden, ab 2020 sind strenge Kontrollen und Strafen angekündigt.
Kontakt
Kontakt zum Bürgerforum kann man jederzeit über die E-Mail-Adresse lebenswerteregion@gmx.at aufnehmen. Egal, ob man Fragen, Hinweise oder Anregungen hat – jede Nachricht wird bearbeitet. Spezielle Anfragen zu Raumplanung und Raumordnung, Baugesetz oder Gemeindeordnung werden an fachlich versierte Experten, die im Hintergrund für das Bürgerforum tätig sind, weitergeleitet und natürlich auch beantwortet. Anzumerken ist noch, dass sich niemand vor Repressalien fürchten muss, da alle Nachrichten zum Schutz der Bürger diskret behandelt und keine persönlichen Angaben weitergegeben werden.

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news-1308 Thu, 28 Nov 2019 08:47:17 +0100 Neue Landjugend-Ortsgruppe gegründet https://www.derennstaler.at/detail/neue-landjugend-ortsgruppe-gegruendet Ein bunter Mix aus Jung und Alt zeichnet die jüngste Landjugend-Ortsgruppe Pyhrn-Liezen-Weißenbach, die mittlerweile 15. im Bezirk Liezen, aus.
Am vergangenen Freitag war es soweit: Nach zwei Vorbesprechungen und einer Infoveranstaltung konnte die Ortsgruppe Pyhrn-Liezen-Weißenbach feierlich gegründet werden. Neben zahlreichen Ehrengästen, darunter der Liezener Stadtrat Albert Krug und Bauernbund-Vertreter Thomas Hochlahner, waren auch Vertreter weiterer Ortsgruppen bei der Gründungsversammlung anwesend.
Leiterin Regina Schupfer und Obmann Mathias Stocker spielten schon längere Zeit mit dem Gedanken, eine Landjugend zu gründen und so die Gemeinschaft in der Stadtgemeinde zu stärken. Bei der Gründung zählte die neue Ortsgruppe bereits 35 Mitglieder – ein Zeichen, dass die jungen Mitglieder auch entsprechend motiviert sind. Im Rahmen der Versammlung wurden auch erste Ziele und Ideen genannt. Oberste Priorität wird das Miteinander und das aktive Teilhaben in der Gemeinde haben.
„Die zweite Neugründung in zwei Monaten ist ein starkes Zeichen für den unglaublichen Aufschwung, der derzeit in unserem Landjugendbezirk Liezen herrscht. Wir sind sehr stolz“, so die Bezirksleiter Rupert Moosbrugger und Simone Köberl, die dem Führungsteam viel Erfolg wünschten.

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news-1307 Thu, 28 Nov 2019 08:44:59 +0100 Auftakt zur „Schladminger Bergweihnacht“ https://www.derennstaler.at/detail/auftakt-zur-schladminger-bergweihnacht In der Adventzeit steht Schlad­ming wieder im Zeichen von Christkindl und seinen Helfern. Dreh- und Angelpunkt ist der Weihnachtsmarkt „Advent am Talbach“, wo Auftritte heimischer Künstler und ein eigenes Kinderprogramm das Angebot der Handelsstände und Gastronomie zu einem stimmungsvollen Ganzen abrunden. Darüber hinaus gibt es in und um Schladming weitere vorweihnachtliche Veranstaltungen.
Die Veranstaltungsreihe „Schlad­minger Bergweihnacht“ spannt von heute, Freitag, dem 29. November bis 24. Dezember einen vorweihnachtlichen Bogen rund um die Adventzeit. Neben dem Weihnachtsmarkt „Advent am Talbach“ gibt es in der Vorweihnachtszeit wieder zahlreiche stimmungsvolle Adventveranstaltungen wie den „Adventzauber in der Talbachklamm“ mit Klammwanderungen am 30. November und 14. Dezember, den „Rohrmooser Advent“ bei Stockers Erlebniswelt mit Adventmarkt einheimischer Handwerker und Produzenten am 30. November und 1. Dezember, die Krippenausstellung in der Annakapelle mit vielen kunstvollen, handgefertigten Kostbarkeiten von 13. bis 15. Dezember, den „Advent am Berg“ auf der Hochwurzenhütte am 19. Dezember oder das „Schladminger Adventsingen“ mit dem Chor der Volkshochschule und weiteren Musikern am 22. Dezember.
Adventmarkt
Der Adventmarkt „Advent am Talbach“ – jeweils von Freitag bis Sonntag an den vier Adventwochenenden – ist ein gemütlicher Treff für die ganze Familie. Neben den Handels- und Punsch-Standln, die zum Bummeln und Verkosten einladen und tolle Geschenksideen parat haben, gibt es natürlich auch Programm auf der Adventbühne sowie an den Öffnungstagen täglich ein eigenes Kinderprogramm.

Musikalischer Adventkalender
Heuer erstmals umgesetzt wird die Idee von Musikschuldirektor Horst Krammer. So wird es – in Kombination mit dem bereits bestehenden musikalischen Programm der Schladminger Bergweihnacht – einen musikalischen Adventkalender geben. Schon ab morgen, Samstag, dem 30. November bis zum 24. Dezember wird dabei täglich ein vorweihnachtliches Musikprogramm an verschiedenen Orten in Schladming geboten. Unter anderem werden dabei auch Schüler der Musikschule Schladming für den passenden akustischen Rahmen sorgen, und auch die Schladminger Kaufmannschaft wird sich beteiligen.
Ein Fixpunkt im Rahmen dieser neuen Idee wird auch der „Advent im Stadtmuseum“, der von Astrid Perner und Gisi Hochfilzer organisiert wird. Jeweils am Mittwoch im Advent (4., 11. und 18. Dezember) wird im Bruderladenhaus gebastelt, gemalt und auch ein musikalisches Programm geboten. Natürlich ist im Stadtmuseum auch wieder die „Pachauer Krippe“ ausgestellt und zu besichtigen.

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news-1306 Thu, 28 Nov 2019 08:43:15 +0100 Ehrenring für Alfred Schwab https://www.derennstaler.at/detail/ehrenring-fuer-alfred-schwab Der Bad Mitterndorfer Alfred Schwab stand 28 Jahre lang an der Spitze des Steirischen Skilehrerverbandes. Im Zuge einer Festveranstaltung anlässlich des 50-jährigen Bestandes legte der Langzeit-Obmann sein Amt zurück und übergab dieses an Willi Kraml. Dieser Tage wurde ihm der Ehrenring des Landes Steiermark verliehen.
Die Überreichung des Ehrenringes – die höchste steirische Funktionärs-Aus­zeichnung – erfolgte im Weißen Saal der Grazer Burg im Rahmen der Funktionärs­ehrung  durch Landesrat Anton Lang. Der Ring wird als Dank und Anerkenn­ung für besondere Verdienste um den Sport an Personen verliehen, die durch ihr privates oder öffentliches Wirken das Ansehen und das Wohl des Sports in der Steiermark gefördert haben. Der „Ennstaler“ gratuliert zu dieser besonderen Auszeichnung!

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news-1305 Thu, 21 Nov 2019 08:26:46 +0100 Staatseigentum schafft Korruption https://www.derennstaler.at/detail/staatseigentum-schafft-korruption Die Casino-Affäre scheint ein ewig junges Thema in Österreich endlich in den Mittelpunkt zu rücken, nämlich den Postenschacher. Immerhin wird seit dem Zweiten Weltkrieg jedes Amt in staatsnahen Unternehmen, in der staatlichen Verwaltung selbst, in den Sozialversicherungen und hunderten anderen staatsnahen Organisationen fast ausschließlich nach Parteibuch und Freunderlwirtschaft vergeben. Das ist ungerecht und wirtschaftlich schädlich und gehört eigentlich seit jeher abgeschafft.
Fast fünfzig Jahre hat sich kaum jemand um das Thema gekümmert, in Zeiten der zwei Großparteien war das ganze Land paritätisch geteilt, unter kräftiger Beteiligung von Nebenorganisationen wie Kammern oder Gewerkschaften. Die Regierung konnte oft nur umsetzen, was von den Günstlingen im System gewollt war. Zudem haben sich diese „Würdenträger“ über die Jahrzehnte unglaubliche Privilegien geschaffen, die von den einfachen Bürgern bezahlt werden müssen. Der Anlass für das heuchlerische Geschrei der Gegenwart ist relativ einfach: Während die FPÖ als Regierungspartei an den Futtertrögen nachrückte, musste die SPÖ viele Positionen räumen. Die Zeit wäre daher reif, eine ehrliche Veränderung anzustreben. Die richtigen Mittel im staatlichen Bereich wären wirklich neutrale Ausschreibungen und Headhunter, die auch Entscheidungen treffen können. Und bei allen Unternehmen ist das Wundermittel gegen Korruption und Misswirtschaft ohnehin bekannt. Es lautet schlicht radikale Privatisierung.

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news-1304 Thu, 21 Nov 2019 08:25:17 +0100 Das Ende des Dorfwirts https://www.derennstaler.at/detail/das-ende-des-dorfwirts Die Gastronomie befindet sich im Wandel. Wirtshäuser sperren zu und die Gasthauskultur schwindet. Eine von der WKO Steiermark in Auftrag gegebene Untersuchung aus dem letzten Jahr hat ergeben, dass die traditionellen Betriebsarten Gasthaus und Gasthof in den letzten 20 Jahren fast um die Hälfte geschrumpft sind.
Allein seit dem Jahr 2000 gibt es um 26 Prozent weniger Gasthäuser und Gasthöfe. Parallel dazu sind die Betriebsarten Restaurant (+42 Prozent) und Café (+22 Prozent) im selben Zeitraum erheblich gestiegen. Nicht nur in den Städten, auch im ländlichen Bereich, haben Einkaufszentren, Tankstellen, Pubs (als sogenannte „Ein-Mann-Betriebe“ geführt) und kleine Bäckereien ihr Angebot erweitert und punkten mit längeren Öffnungszeiten. Die Anforderungen an das Wirtshaus haben sich schon seit Jahren völlig gewandelt. Die Leute haben Freizeitstress, die Angebotspalette mit Heim- und Fernsehkino ist immer breiter geworden, gegessen werden Fertiggerichte und Schnellimbisse. Eine Stunde warten auf die Speise ist passé. Dazu kommt, dass „Sattwerden“ allein nicht mehr ausreicht. „Essen gehen“ ist mittlerweile zu einem sozialen Event geworden, bei dem nicht nur die Qualität der Speisen, sondern auch die Lage, die Serviceleistung und das Ambiente überzeugen müssen. Wirtshäuser werden ersetzt durch koreanische und indische Restaurants, japanische Sushi-Lokale sind „in“.
Diese Entwicklung hat natürlich auch vor dem Bezirk Liezen nicht haltgemacht. Der „Ennstaler“ sprach zu diesem Thema mit zwei Experten: Mit Helmut Blaser, dem Leiter der „WKO Steiermark Regionalstelle Ennstal/Salzkammergut“ und mit Franz Perhab, dem Spartenobmann „Tourismus und Freizeitwirtschaft“ und selbst Besitzer des bekannten – und immer noch „echten“ – Wirtshauses „Bierfriedl“ in Pruggern. Beide bestätigen, dass das Wirtshaussterben und damit das Sterben der Gasthauskultur ein großes Thema sei, vor allem im östlichen Teil des Bezirks. Allein im Gesäuse sollen etwa zwölf Gasthäuser zum Verkauf angeboten werden. Aber selbst im traditionsbewussten Salzkammergut, wo das Wirtshaus mit dem Stammtisch als absolutes Kulturgut angesehen wird, gibt es heute weniger derartige Institutionen als noch vor wenigen Jahren. Die Gründe sind vielfältig. Als eine der Hauptursachen wird genannt, dass die wirtschaftliche Existenz nicht mehr gesichert werden kann. Die vielen Regeln und Gesetze machen es den Wirten in den Ortschaften sehr leicht, ihre Betriebe zu schließen. Insgesamt sind es 75 Prüf- und Dokumentationspflichten, die den Wirten auferlegt sind, angefangen von der Allergenverordnung, der technischen Ausstattung, der Registrierkassen-Pflicht bis hin zum Nichtraucherschutz. Die damit verbundenen Kosten sind enorm und können fast nicht mehr erwirtschaftet werden. Dazu kommt aus sozialer Sicht, dass die „Kinder zu kurz kommen“, woraus sich wiederum ein Nachfolgeproblem ergibt, da es sich die jüngere Generation nicht mehr antun wolle, bei geringen Verdienstmöglichkeiten wesentlich längere Arbeitszeiten in Kauf nehmen zu müssen als in anderen Berufen. Aus personalmäßiger Sicht gibt es ebenfalls zwei Problembereiche. Zum einen reichen die Kontingente für die Anstellung ausländischer – wenn auch aus EU-Staaten kommender – Arbeitskräfte nicht aus, Inländer fürchten die Arbeitszeiten und sind auch mit den Verdienstmöglichkeiten nicht immer zufrieden. Dazu kommt, dass die Zahl der Lehrlinge laut Helmut Blaser drastisch gesunken ist. Hier „rittern andere Lehrberufe und vor allem die Schulen wie AHS und HTS um die Jugendlichen.“ Folgen all dieser Gegebenheiten sind zum Beispiel auch, dass immer mehr Betriebe dazu übergehen, für „auswärtige“ Gäste keine Speisen mehr anzubieten, an zwei oder sogar mehr Tagen einen „Ruhetag“ einzuführen und am Abend früher schließen.
Ein weiteres Thema in diesem Zusammenhang ist das Verschwinden der „Stammtische“. Diese Entwicklung ist vor allem im ländlichen Raum eine bedauerliche. Denn gerade in strukturschwachen Regionen hätte das klassische Wirtshaus eine zentrale Funktion. Der Wirt ist neben der Kirche, der Schule und dem Gemeindeamt die tragende Säule des Gemeindelebens. Dort findet Kommunikation, Geselligkeit und Politdiskussion statt. Dazu kommt laut Blaser, dass gerade der Stammtisch ein verlässlicher und regelmäßiger Umsatzbringer ist beziehungsweise einmal war.
Trotz allem möchte man in der Steiermark die Institution „Gasthaus“ nicht aufgeben. Zum Erhalt der steirischen Wirtshauskultur hat die WKO darum ein Sieben-Punkte-Programm erarbeitet, das von einer Reduktion der überbordenden Prüfpflichten bis hin zur Realisierung eines Förderprogramms für die finanzielle Unterstützung von qualitätsverbessernden Maßnahmen reicht. Zur Initiative sind auch Erleichterungen bei der Betriebsübergabe und bei Betriebsneugründungen bis zu 30 Betten zu zählen. Zwei gezielte Fördermaßnahmen mit einer Bestückung von rund 15 Millionen Euro sind vom Land Steiermark vorgesehen: Mit der „Übernehmer-Offensive 2019“ wird die Übergabe mit Einmalzuschüssen unterstützt. Das Projekt „Förderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ fördert Projekte im Rahmen von 100.000 bis drei Millionen Euro. Dazu zählen auch Investitionen zur Verbesserung der Wohnsituation für die Mitarbeiter. Denn gerade dieser Bereich hat die am Arbeitsmarkt befindlichen Leute teilweise abgehalten, im Gastronomie- und Hotelleriegewerbe zu arbeiten. Aber sowohl Helmut Blaser als auch Franz Perhab bestätigen, dass auf diesem Gebiet im Bezirk außerordentliche Bemühungen getroffen wurden. Dazu kommen andere Maßnahmen wie Rabattpakete, freie Benützung von Freizeitanlagen im Ort und ähnliches, um Mitarbeiter zu gewinnen und „bei der Stange zu halten“. Es könnte hier eine ganze Reihe von Betrieben aufgezählt werden, die besonders mitarbeiterfreundlich sind, als Beispiel sei hier nur das Natur- und Wellnesshotel Höflehner in Haus im Ennstal angeführt, wo die Beträge für Mitarbeiterausbildung und -pflege einen hohen Anteil an den Gesamtbetriebskosten ausmacht.
Beide Experten sind sich auch darin einig, dass man optimistisch in die Zukunft blicken kann, da die Innovationskraft auf praktisch allen Wirtschaftsgebieten des Bezirks ungebrochen ist und auch die Wirtshäuser umfasst. Einem weiteren „Sterben“ der Wirtshäuser sollte vorgebeugt werden, es ist schon schlimm genug, dass in vielen Orten Greißler und Handwerker ihre Pforten schließen müssen und die Schließung von Polizeistationen, Postämtern, Bezirksgerichten und Bankfilialen zur schleichenden Ausdünnung des ländlichen Raumes führen.

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news-1303 Thu, 21 Nov 2019 08:24:03 +0100 30 Jahre mobile Pflege Gröbming https://www.derennstaler.at/detail/30-jahre-mobile-pflege-groebming Zu einem Fest anlässlich des 30-jährigen Bestehens luden kürzlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mobilen Pflege und Betreuung des Roten Kreuzes in Gröbming ein.
Nach den Festreden zum Jubiläum konnten sich die zahlreichen Besucher über die diversen Angebote der mobilen Pflege und Betreuung an einzelnen Ständen informieren. Als Ehrengäste konnten unter anderem der Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes, Otto Marl, und LAbg. Michaela Grubesa begrüßt werden. Bürgermeister Thomas Reingruber ging in seiner Festrede auf die schwierige Startphase in der Region ein und merkte an: „Bei diesem herausfordernden Beruf der Heimpflege muss man mit sehr vielen fachlichen Kompetenzen ausgestattet sein und den Wetterkapriolen trotzen, daher sind für mich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wahre Heldinnen und Helden der Neuzeit.“ Mit einem gemütlichen Beisammensein am reichhaltigen Buffet, das von der Fachschule für Ernährung und Landwirtschaft Gröbming zubereitet wurde, fand die Jubiläumsveranstaltung ihren Ausklang.

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news-1302 Thu, 21 Nov 2019 08:22:25 +0100 Zweite Auflage des Ramsauer „Mühlenadvents“ https://www.derennstaler.at/detail/zweite-auflage-des-ramsauer-muehlenadvents Beflügelt durch den großen Erfolg im Vorjahr, haben die Mühlenbetreiber Helga und Klaus Schrempf mit ihren zahlreichen Helfern eine Fortsetzung dieser Veranstaltungen beschlossen.
Als Durchführungstage wurden jeweils Dienstage im Dezember festgelegt: Am 3., 10. und 17. 12. werden die Teilnehmer ab 15 Uhr bei der „Alten Mühle“ begrüßt. Dort hat Helga Schrempf eine Bildergalerie unter dem Titel „Vom Korn zum Brot“ zusammengestellt. Angefangen von der Aussaat, über das Putzen, Dreschen bis hin zum Backen des köstlichen Bauernbrots werden alle Arbeitsschritte bildlich dargestellt, sodass sich dem Betrachter ein eindrucksvolles Bild ergibt. Außerdem wird man in der Mühle mit selbstgebackenem „Zibebenbrot“ mit Butteraufstrich verwöhnt.
Ebenfalls ab 15 Uhr kann man von der Waldschenke mit Pferdegespannen zur Mühle hin abgeholt werden. Der frühe Beginn wurde deshalb gewählt, um auch den Kindern die Teilnahme am Spaziergang den Hofrat-Gruber-Weg und den Philosophenweg entlang, vorbei an neun kleinen Wassermühlen, zurück zur Waldschenke zu ermöglichen. Natürlich wird auch in der dann ja bald hereinbrechenden Dunkelheit in Gruppen oder auch einzeln gewandert. Entlang der Strecke sind wieder einige Erfrischungs- und Erlebnisstationen eingebaut. Möglichkeiten zu einer ersten Rast hat man beim „Mühlhäusl“, wo es Glühwein, Erfrischungsgetränke und Weihnachtsbäckereien gibt. An diesem Punkt werden bei der ersten Veranstaltung auch „kinderfreundliche“ Krampusse und ein Nikolaus auftreten.  Andacht kann man dann in der katholischen Kirche halten, wo am 3. Dezember die „Dreig‘fierigen“ singen und spielen, am 10. Dezember die Kirchenspatzen ihren großen Auftritt haben und schließlich am 17. Dezember der Chor „Tuat guat“ singt. Nur 200 Meter weiter wird die alte „Wagner-Werkstatt“ wieder zu einem Museum umgestaltet und man kann die Originalwerktische, Hobelmaschinen und alles, was zu einem Wagnereibetrieb gehört, sehen und „begreifen“. Gleich gegenüber ist der Schmiedebetrieb geöffnet, wo man sich analog zur Wagnerei Original-Werkzeuge und die Schmiede-Esse zu Auge führen kann. Außerdem wird hier für das leibliche Wohl mit jeder Art von Krapfen und anderen Köstlichkeiten gesorgt. Von diesen beiden Stationen geht es den Philosophenweg weiter, wo ein „Adventstüberl“ eingerichtet ist. Hier wird gegen kleine Spenden Weihnachtsschmuck angeboten, welcher von den Kindern des Kindergartens liebevoll gefertigt wurde. An diesem idyllischen Platzerl wird Andreas Spöcker besinnliche Weihnachtsgeschichten und -gedichte vorlesen.
Die gesamte Wegstrecke ist noch besser ausgeleuchtet als im Vorjahr, außerdem hat ja jeder Teilnehmer seine Fackel (oder Stirnlampe) bei sich. Wer zur Anfahrt einen der Pferdeschlitten benützen will, sollte sich rechtzeitig beim Tourismusverband anmelden. Man ist mit einem geringen Kostenbeitrag dabei.

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news-1301 Thu, 21 Nov 2019 08:20:45 +0100 Nachwuchsfußball aktuell https://www.derennstaler.at/detail/nachwuchsfussball-aktuell-8 Erfolgreichster Verein in der vergangenen Nachwuchssaison war der SV Rottenmann mit dem Herbstmeistertitel in der U16 sowie zwei zweiten Plätzen in der U13 und der U11.
Die Paltentaler U16 mit Trainer Christoph Lugsteiner  überwintert in der ältesten Nachwuchsklasse mit vier Punkten Vorsprung auf die NSG Oberes Ennstal/Pruggern. Neben der NSG haben auch noch die an dritter Stelle liegenden Stainacher Chancen auf den Meistertitel. In der ersten Frühjahrsrunde am 12. April kommt es gleich zum Duell der beiden Spitzenreiter Rottenmann und NSG Oberes Ennstal/Pruggern.   Der Torschützenführende in der U16 kommt interessanterweise vom Tabellenfünften Bad Mitterndorf/Tauplitz. Jovan Vlacic erzielte 21 Treffer und ließ damit drei Jungkicker der beiden führenden Mannschaften hinter sich.
In der U14 holte sich die NSG Oberes Ennstal/Öblarn in überlegener Manier den Titel eines Winterkönigs. Die ungeschlagene Mannschaft von Coach Heinz Binder gab insgesamt nur zwei Punkte ab und geht so mit sechs Zählern Vorsprung auf Verfolger Schlad­ming in die Winterpause. Da die drittplatzierte SPG Gaishorn/Trieben bereits 15 Punkte hinter  dem Leader liegt, kann es im Frühjahr maximal zu einen Zweikampf um den Titel kommen. In der Torschützenliste führt nach dem Herbstdurchgang Michael Binder vom Tabellenführer NSG Oberes Ennstal/Öblarn mit 34 Treffern.
Als einzige Mannschaft in der Herbstsaison hat die SG Irdning/Aigen in der U13 sämtliche Partien gewonnen. Mit zehn Siegen in Serie beträgt der Abstand  des Teams von Trainer Michael Safratmüller zum Zweiten Rottenmann stolze zehn Punkte. Ein großes Talent in dieser Altersstufe ist David Pils. Der aus St. Gallen stammende und in Rottenmann spielende  Youngster erzielte im Herbst nicht weniger als 29 Tore.
In der U12 führt nach der Hinrunde die SPG Trieben/Gaishorn mit drei Punkten Vorsprung auf die NSG Oberes Ennstal. Das Trainerduo Dietmar Dupke und Gernot Dormann war mit der Leistung ihrer Schützlinge natürlich sehr zufrieden: „Die Mannschaft wurde im Sommer neu zusammengestellt und dann gleich der Herbstmeistertitel. Zurückzufüh­ren ist das in erster Linie auf den ausgeglichenen Kader von 18 Minikickern. Viele dieser Nachwuchsspieler sind fußballerisch bereits sehr weit und das gibt auch berechtigte Hoffnung für die Zukunft“, so Coach Dupke.
Am spannendsten geht es in dieser Saison in der U11 zu. Der SC „Geomix“ Liezen sicherte sich in der letzten Runde dank eines 5:0-Sieges gegen St. Martin/Gr. den Titel eines Winterkönigs. Rottenmann liegt nur einen Punkt dahinter auf Platz zwei und auch die drei nächstplatzierten Teams haben mit vier beziehungsweise fünf Zählern Rückstand noch Minichancen auf den Meistertitel. So gesehen wartet auf den Tabellenführer mit Trainer Amel Muhamebegovic im Frühjahr ein hartes Stück Arbeit, um den Platz an der Spitze zu verteidigen.

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news-1300 Thu, 14 Nov 2019 08:26:30 +0100 Der Weg ist steinig https://www.derennstaler.at/detail/der-weg-ist-steinig Nach dem Ende der Sondierungsgespräche zwischen der ÖVP und den Grünen scheint es zumindest atmosphärisch zu passen. Man hat beiderseits einstimmig die Aufnahme von Regierungsverhandlungen beschlossen und geht äußerst zuvorkommend miteinander um. Einer Einigung scheint daher nichts im Wege zu stehen, es könnte eine harmonische Regierung werden. Wenn da nicht die vielen Themenbereiche wären, in denen die politischen Standpunkte kilometerweit auseinanderliegen.
Über diese natürlichen Bruchstellen kann auch die beste Stimmung nicht hinwegtäuschen. Deshalb sollte man sich mit den Verhandlungen auch Zeit lassen und wirklich schon im Regierungsprogramm möglichst genau die zukünftige Politik festlegen. Sonst droht uns ein Verhältnis wie in der großen Koalition, wo letztlich nichts mehr geht und man sich nur gegenseitig blockiert.
Es wird auch wichtig sein, dass jede Partei ihre Kernanliegen auch ein Stück weit umsetzen kann, wobei sich ja beispielsweise Klimaschutz und Wirtschaftsfreundlichkeit nicht prinzipiell gegenseitig ausschließen. Es wird aber intelligenter Lösungen bedürfen, um ein ausgewogenes Paket zu schnüren. Wenn das gelingen sollte, könnte wirklich eine neue Form des Regierens möglich sein, wo Lösungen vorgefasste Meinungen und alte Muster ablösen. Der Weg dorthin ist allerdings steinig, und bei aller Freundlichkeit ist eine Einigung alles andere als fix, wenn nicht sogar sehr unwahrscheinlich.

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news-1299 Thu, 14 Nov 2019 08:24:30 +0100 Salzkammergut wird Kulturhauptstadt https://www.derennstaler.at/detail/salzkammergut-wird-kulturhauptstadt Obgleich nüchtern abgehalten, wurde die am vergangenen Dienstag in Wien stattgefundene Pressekonfe­renz zur europäischen Kulturhauptstadt 2024 ein Nervenkrimi der besonderen Art. Als Juryvorsitzende Cristina Farinha die Entscheidung bekanntgab, dass Bad Ischl als Bannerstadt mit dem Salzkammergut den Titel 2024 tragen wird, brachen viele Dämme.
Die zwölfköpfige Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Man habe die Vorschläge der drei Bewerber nach sechs Kriterien, wie zum Beispiel einer langfristigen kulturellen Strate­gie, der Qualität des künstlerischen Programms sowie die europäische Dimension bewertet. Unter dem Motto „Wasser und Salz“ hat sich ja Bad Ischl mit dem Salz­kammergut beworben, 17 Bewerber­städte gab es anfangs, drei blieben über. Gemeinsam mit der Region werden 2024 auch Tartu in Estland und Bodø in Norwegen europäische Kulturhaupt­städte sein.
Die Verleihung des Titels ist ein ungemein starkes Bekenntnis zum ländlichen Raum und so zu werten, dass entgegen der politischen Zen­trali­sierungswünsche auf Bundes- und Landesebende auch einer Diversifikation der ländlichen Region eine große Chance gegeben wird. Somit hat die Jury große Weitsicht bewiesen und ihren eigenen Krite­rien­katalog wirklich sehr ernst genommen. Erstmals wurde der Titel nämlich damit einer inneralpin gelegenen Region gegeben. Eine sicherlich nicht einfache Ent­scheidung.
Eine Jurybegründung wird erst in ein paar Wochen folgen, Cristina Farinha hob jedoch nach der Be­kanntgabe die Auseinandersetzung mit Problemen des Übertourismus und die Entwicklung positiver Gegen­­­strategien hervor. „Es geht anhand des Themas Salz um Fragen der Post-Industrali­sie­rung, es geht um Tourismus und Hypertourismus und darum, wie man mit Tradition, Kultur und alternativer Kultur umgeht. Diese Fragen sind die gleichen, die sich vielen Städten in Europa stellen“, so Farinha.
Für Bürgermeister Franz Steinegger, dem Koordinator der Bewerbung im Ausseerland, war es bis zum Schluss spannend: „Der Jurybesuch im Salzkammergut ist sehr gut verlaufen und es ist uns auch alles gelungen. Bei der Fragerunde in Wien dann haben wir schon die Nerven weggeworfen. Wir wussten nicht, ob wir diese Anhörung nicht in den Sand gesetzt hätten. Dazu kommt, dass wir in St. Pölten und der Bodenseeregion wirklich starke Gegner hatten. Umso erfreulicher war dann die Verkündi­gung, dass die Entscheidung innerhalb der Jury einstimmig für uns gefallen ist. Das war ein gewaltiges Gefühl. Zwei Jahre lang haben wir auf dieses Ziel hingearbeitet, der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinden und der Bürgermeister im Salzkammergut war noch nie so eng, es haben sich Freundschaften entwickelt und wir ziehen alle an einem Strang. Über alle politischen Gräben hinweg arbeiten wir unglaublich gut zusammen. Das ist ein Anfang, auf den wir aufbauen wollen. Wir haben nicht nur den Titel Kulturhauptstadt bekommen, sondern nun auch die Möglich­keit, in aller Ruhe und Sorgfalt alle jene Projekte umsetzen zu können, die wir geplant haben. Diesen Traum nun leben zu dürfen, ist die größte Belohnung, denn der Titel ist nicht nur ein zusätzlicher Schmuck für das Salzkammergut, sondern eine Möglichkeit, auf die dringendsten Bedürfnisse unserer Region nachhaltig reagieren zu können.“
Finanzierung
Dass ein derartiges Projekt nicht ohne Gelder über die Bühne gehen kann, ist wohl klar. So wurden in der Vergangenheit nicht nur Kulturinitia­tiven umgesetzt, sondern auch Stadterneuerungsprojekte. Bad Ischl erhält als Bannerstadt den mit 1,5 Millionen Euro dotierten Melina-Mercouri-Preis, der nach jener griechischen Kulturministerin benannt ist, die als Initiatorin des 1985 ins Leben gerufenen Programms gilt.
Zusätzlich dazu kommen noch Gelder von Bund, Ländern und Gemeinden. Letztere haben sich ja in einstimmigen Gemeinderats­be­schlüssen zu einer aliquoten Zahlung, je nach Bevölkerungs­an­teil, auf sechs Jahre verpflichtet. Das Land Steiermark bringt sich ebenfalls ein: „Wir gratulieren allen Ver­ant­wortlichen der Bewerberregion Bad Ischl-Salzkammergut herzlichst zu diesem sensationellen Erfolg. Vor allem natürlich unseren Bürger­meistern des steirischen Salz­kammer­guts, Gerald Loitzl, Franz Frosch, Franz Steinegger und Klaus Neuper – sie haben diesen Erfolg durch ihr Engagement ganz maßgeblich ermöglicht“, betonten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Kulturlandesrat Christopher Drexler.
Der oberösterreichische Kultur- und Finanzreferent Thomas Stelzer stand der Bewerbung aus Kosten­gründen anfangs sehr skeptisch gegenüber, gratulierte aber jetzt den Organisatoren: „Hinter einer Bewer­bung wie dieser stecken viel Zeit, Engagement und Herzblut – das Ergebnis sind zahlreiche Ideen, die die Gemeinden in der Region näher zusammenrücken lassen.“ Diese Chance gelte es mitzunehmen: „Das Land Oberösterreich wird die Region dabei unterstützen“, so Stelzer.
Für die Kulturhauptstadtregion wurde von den Organisatoren ein Gesamtbudget von mindestens 21 und maximal 30 Millionen Euro für den Zeitraum von 2020 bis 2025 berechnet. Die Kosten werden zu je einem Drittel von Bund, den Ländern Oberösterreich und Steiermark sowie der Kulturhauptstadtregion Salzkammergut getragen. Auf Basis der Berechnung der Landesanteile anhand der Einwohnerzahlen der teilnehmenden Gemeinden ergibt sich für die Steiermark für sechs Jahre ein Anteil von 160.000 bis 240.000 Euro pro Jahr.

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news-1298 Thu, 14 Nov 2019 08:23:11 +0100 HAK Liezen öffnet Pforten https://www.derennstaler.at/detail/hak-liezen-oeffnet-pforten An gleich zwei Tagen öffnet die HAK Liezen ihre Pforten und lädt junge Menschen und ihre Eltern ein, das breitgefächerte Bildungsangebot näher kennenzulernen.
„Junge Menschen haben oft vielfältige Begabungen und Interessen. Herauszufinden welche davon eventuell beruflich genutzt werden können, ist für sie und auch für Eltern oft schwierig. Die BHAK/BHAS Liezen möchte mit ihren Tagen der offenen Tür dabei behilflich sein, die Weichen für den beruflichen Erfolg zu stellen“, heißt es von Seiten der Bildungseinrichtung mit Sitz in Liezen. Am Freitag, dem 22. November von 10 bis 15 Uhr und am 23. November von 9 bis 12 Uhr werden Gästen die Schwerpunkte Wirtschaft, Sprachen, Sport, IT und Multimedia präsentiert, die „Schüler optimal auf den Berufseinstieg genauso wie auf das Studium vorbereiten“, kommuniziert man von Seiten der Schule.
Neu im Ausbildungsprogramm ist die „Europa HAK“, die an der HAK Liezen im kommenden Herbst startet. Eine Schulform, die österreichweit bislang an nur neun Standorten angeboten wird. Internationale Wirtschaftsbildung, hohe IT-Kompetenz und ausgezeichnete Fremdsprachenkenntnisse bieten den künftigen Absolventen die Startbedingungen für nationale und internationale Berufskarrieren.
Neben der Ausbildungspräsentation stehen Besuchern auch Klassenzimmer, Turnsäle, EDV-Räume und das Betriebswirtschaftliche Zentrum offen. In Letzterem werden die Übungsfirmen und Junior Companies ihre Produkte vorstellen.
Hohe Anmeldezahlen konnte in den letzten Jahren die „digBiz HAK“ verzeichnen. Hierbei können sich Besucher in virtuelle Welten begeben und selbst programmierte Spiele von Schülern dieses Zweigs ausprobieren.
Zusätzlich zur HAK lädt man auch in die Handelsschule ein, die ihr neues Ausbildungskonzept präsentiert, das bereits im Vorjahr zu vielen positiven Rückmeldungen führte.

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news-1297 Thu, 14 Nov 2019 08:21:37 +0100 Start in die neue Wintersaison https://www.derennstaler.at/detail/start-in-die-neue-wintersaison Wintersportler können sich freuen, öffnen doch schon heute, Freitag, dem 15. November die ersten Skipisten in der Region Schladming-Dachstein.
Auf der Schladminger Planai stehen die Märchenwiese-Abfahrten mit dem Rittiserhang sowie die Burgstallalmabfahrt zur Verfügung. Auf der Reiteralm gehen der Silver Jet, die Gasselhöhebahn und das Förderband Kinderland in Betrieb. Auch die Langläufer können sich schon erstmals in die Spur begeben. In Ramsau am Dachstein wurden bereits 15 Kilometer Loipen präpariert.
„Der Kälteeinbruch der letzten Tage und moderne Beschneiungsanlagen sorgen für gute Voraussetzungen, um den Saisonstart auf den Skibergen vorzubereiten. Die Pistenmannschaften in unserer Region sind Tag und Nacht im Einsatz und leisten eine tolle Arbeit um unseren Gästen einen Start in die Skisaison zu ermöglichen“, freut sich Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Region Schlad­ming-Dachstein.
Am Dachsteingletscher sind mit Hunerkogellift und Austriaschartelift bereits zwei Anlagen in Betrieb, der Schladmingerlift folgte am gestrigen Donnerstag. Auf der Planai erfolgt die Zubringung an diesem Wochenende über Bus-Shuttles mit Einstieg bei der Talstation Planet Planai in Schlad­ming bis zum Planaihof oder durch Anreise mit eigenem Pkw (begrenzte Parkmöglichkeiten beim Planaihof).
Auf der benachbarten Reiteralm stehen den Wintersportlern ab heute, Freitag, die Weltcuppiste Gasselhöhe, der Almweg, der obere Teil Piste 2 sowie die Übungswiese/Kinderland zur Verfügung. Ab morgen, Samstag, kommt noch Piste und Lift Reiteralm III hinzu. Zu Saisonbeginn gibt es sowohl auf der Planai als auch auf der Reiteralm vergünstigte Tageskartenpreise. Saisonkarten Ski amadé, die Super-Ski-Card und der Steiermark-Joker sind bereits gültig.

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news-1296 Thu, 14 Nov 2019 08:18:02 +0100 Stainacher LAZ-Kicker bewiesen ihr Talent https://www.derennstaler.at/detail/stainacher-laz-kicker-bewiesen-ihr-talent Vergangenen Samstag absolvierte das LAZ Stainach am heimischen Kunstrasenplatz ein Freundschaftsspiel gegen die Alterskollegen von Sturm Graz.
Die Ennstaler Auswahlkicker besiegten dabei die Nachwuchsmannschaft des Bundesligaclubs in einem auf technisch hohem Niveau stehenden Spiel mit 4:2. Zwei Tore der Elf von Cheftrainer Gernot Stradner erzielte Michael Binder. Je einmal waren Julian Bleiwerk und mit Romy Schönwetter auch ein Mädchen erfolgreich. Die tolle Leistung der heimischen LAZ-Mannschaft unterstreicht auch die Tatsache, dass Sturm Graz alle neun Meisterschaftsspiele gewann und dabei ein Torverhältnis 86:4 aufweist.

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news-1295 Thu, 07 Nov 2019 09:31:55 +0100 Lasst uns in Ruhe! https://www.derennstaler.at/detail/lasst-uns-in-ruhe Gerade eine Woche, nachdem das Rauchverbot in der Gastronomie eingeführt wurde, tut sich eine neue Flanke auf. Diesmal geht es um starkes Übergewicht, von dem jeder Fünfte in Österreich betroffen ist. Und schon wird uns vorgerechnet, dass fast neun Prozent der Gesundheitsausgaben Österreichs durch Übergewicht verursacht sind. Geht es jetzt dem Essen an den Kragen, wie einst dem Rauchen? Zuerst Preissteigerungen, dann Werbeverbote und letztendlich ein Schweinsbratenverbot in der Gastronomie?
Noch lacht man über derartige Vorstellungen, aber das war vor zehn Jahren beim Rauchen nicht anders. Leider ist der Regelungswahn in Europa und vor allem in Österreich ungebrochen. Jeder Anlassfall bringt irgendeine gesetzliche Blüte zutage, jeder Unfall eine neue Verkehrsregel, jede Studie neue Verbote und jede Wortmeldung der Ärztekammer neue Einschnitte in die persönliche Freiheit. Irgendwann wird der ganze Wahnsinn nur mehr zu Skurrilitäten führen, zum Beispiel, wer keinen Sport macht zahlt mehr Krankenversicherung und wer Sport macht, mehr Unfallversicherung?
Es war noch nie in der Geschichte für den arbeitenden Steuerzahler so teuer, in Österreich zu leben als heute. Und für diesen hohen Preis wird uns gleichzeitig alles verboten, was seinerzeit für viele Menschen Lebensqualität bedeutet hat. Daher ein guter Tipp an die Politik: Lasst uns endlich in Ruhe, wir haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.

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news-1294 Thu, 07 Nov 2019 09:29:57 +0100 Aufstand der Bürger gegen Ferienanlagen https://www.derennstaler.at/detail/aufstand-der-buerger-gegen-ferienanlagen Der heimischen Bevölkerung in den Tourismusgemeinden Schladming, Haus im Ennstal und Aich reicht es: Sie macht nun gegen Ferienanlagen, hinter denen sich Zweitwohnsitz-Modelle verbergen könnten, mobil. An die 100 Bürger kamen am Donnerstag vergangener Woche zur dringlichen Gemeinderatssitzung in Haus, bei der es unter anderem um den Verkauf von öffentlichem Gut für eine Wasserleitung gegangen wäre. Wäre deshalb, weil es – wohl auch auf Druck der vielen Zuhörer – zu gar keiner Abstimmung kam.
Schon im September berichtete der „Ennstaler“ darüber, dass es bei der Wasserversorgung für das neue Premium-Chalet-Dorf in Haus im Ennstal zu Problemen kam – und dies, obwohl der Errichter, die Almdorf Bauträger GmbH, einen rechtsgültigen Baubescheid in Händen hat, der von Bürgermeister Gerhard Schütter bereits am 12. September 2018 unterschrieben wurde. Um doch noch eine Wasserversorgung für die Ferienanlage zustande zu bringen, wollte das Gemeindeoberhaupt nun öffentliches Gut an einen Landwirt verkaufen, damit dieser den Grabungen für die Leitung, die über sein Grundstück führen würde, zustimmt. Schütter berief dazu für Donnerstag vergangener Woche eine dringliche Gemeinderatssitzung ein, um den Verkauf von den Mandataren absegnen zu lassen. Doch zu einer Abstimmung kam es gar nicht. Möglicherweise deshalb, weil der ÖVP-Bürgermeister erkannt hat, dass er die für einen solchen Beschluss notwendige Zweidrittelmehrheit nicht erhalten würde. Eine große Rolle dürften aber auch die fast 100 Bürger gespielt haben, die aus dem Ort und den Nachbargemeinden Schladming und Aich zur Sitzung gekommen waren. Sie protestierten mit ihrer Anwesenheit unter anderem gegen den Verkauf von öffentlichem Gut, aber auch dagegen, dass Bürgermeister Gerhard Schütter im Vorjahr den Baubescheid unterschrieben hat, ohne dass darin die Wasserversorgung, wie im steirischen Baugesetz unter „Bauplatzeignung“ (Paragraph 5, Absatz 1, Anm.) verpflichtend vorgesehen, unmissverständlich festgeschrieben wurde.
Dem Vernehmen nach wurde zu Wochenbeginn ein neuer Verlauf der Wasserleitung festgelegt, die jedoch durch ein Waldstück führt, die eine Rodungsbewilligung notwendig macht. Bis diese eingetroffen ist, soll eine Notversorgung installiert werden, um rund zehn Häuser im Chaletdorf mit Wasser versorgen zu können.
Bürgerinitiative
Viele der Zuhörer fanden sich nach der Sitzung in der „Herrschaftstaverne“ der Familie Steger ein, wo erste Gespräche über die Gründung einer Bürgerinitiative geführt wurden. Eine solche sei unbedingt notwendig, da durch Zweitwohnsitzmodelle wie „Buy-to-let“ ein ungehemmter Ausverkauf der Heimat auf Kosten der heimischen Bevölkerung vorangetrieben werde. Über 20 derartige Projekte sind derzeit alleine in Schladming und Haus im Enns­tal in Planung – dagegen wolle man entschieden und mit allen rechtlichen Mitteln vorgehen, so einer der Gesprächsteilnehmer. Ein weiterer sagte: „Von den drei ÖVP-Bürgermeistern Jürgen Winter, Gerhard Schütter und Franz Dankl­maier, die in ihren Gemeinden mit absoluter Mehrheit regierten oder noch regieren, wurde über Jahre, gemeinsam mit Raumplaner Herfried Peyker, ein System geschaffen, bei dem Investoren, Projektentwickler und Bauträger leichtes Spiel hatten. Dem gehört nun ein Riegel vorgeschoben. Gefordert ist die steirische Politik, die Änderungen im Raumordnungs- und Meldegesetz vornehmen muss.“
Kritisiert wurden auch die Gemeinderäte, und hier vor allem jene der ÖVP in Schladming, Haus im Ennstal und Aich, die sich kaum mit der komplexen Materie beschäftigen. Der Schladminger Rechtsanwalt Dr. Hans-Moritz Pott hat am Mittwoch zudem die Forderung erhoben, dass DI Peyker sofort alle Tätigkeiten in der WM-Stadt einstellen muss, da eine Unvereinbarkeit vorliegt.
Kloster in Haus
Zur Sprache kamen auch verschiedene Projekte, die in den letzten Jahren in den drei Gemeinden realisiert wurden. In Haus im Enns­tal zum Beispiel wurde der Zweitwohnsitz-Boom mit dem ehemaligen Kloster der Schulschwestern des Franziskanerordens in Graz in Verbindung gebracht. Aus Schriftstücken und Verträgen, die dem „Ennstaler“ vorliegen, geht hervor, dass die Liegenschaft im Jahr 2005 der Marktgemeinde Haus um 580.000 Euro zum Kauf angeboten wurde. Interesse daran bekundete auch die Siedlungsgenossenschaft Rottenmann, die Gespräche mit dem damaligen Bürgermeister Hans Resch führte und am 12. Juni 2006 schriftlich festhielt, das Klostergebäude zu erwerben, die Räumlichkeiten zu Wohnungen umzubauen und den darin ansässigen Kindergarten weiter zu vermieten. Zur Finanzierung wurden ungeförderte und geförderte Darlehen vorgeschlagen, nach deren Ablauf die umgebaute Liegenschaft in den Besitz der Marktgemeinde übergegangen wäre. Beides kam nicht zustande.
Gekauft wurde das Klostergebäude dann am 25. August 2006 vom damaligen Vizebürgermeister Gerhard Schütter um 415.000 Euro. Am 2. März 2011 verkaufte Schütter, nun bereits Bürgermeister der Marktgemeinde, die Liegenschaft um 630.000 Euro an die Alpine Active Living GmbH, vertreten durch Geschäftsführer Hermann Wieser, mit Sitz in Schladming. Entstanden ist daraus eine Apartmentanlage mit 54 Wohnungen, die vorwiegend als Zweitwohnsizte genutzt werden. 22 davon erwarb auf einen Schlag die Sissi Haus GmbH mit Sitz in Schönberg-Lachtal, vertreten durch Geschäftsführer György Meszaros, der gleichzeitig Geschäftsführer der Sissi Park Appartementvermietungs GmbH mit Sitz in Haus im Ennstal ist. Weitere Apartments gingen nach Wien, Graz, Deutschland, die Slowakei, nach Ober- und Niederösterreich sowie in die Südsteiermark. Eines hat übrigens auch Bürgermeister Gerhard Schütter erworben, hat es zwischenzeitlich aber wieder verkauft – und zwar nach Graz. Übrigens: Versichert ist die gesamte Anlage bei der Uniqa General-Agentur Gerhard Schütter in Schlad­ming.

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news-1293 Thu, 07 Nov 2019 09:27:40 +0100 Besucherrekord in der Wasserlochklamm https://www.derennstaler.at/detail/besucherrekord-in-der-wasserlochklamm Am 14. Mai 1994 wurde die Steiganlage der Wasserlochklamm in Palfau nach siebenjähriger intensiver Bauzeit eröffnet und hat sich in den letzten 25 Jahren zum Top-Ausflugsziel im Salzatal entwickelt.
Knapp 30.000 Besucher erwanderten und erlebten in der heurigen Saison das einmalige Naturschauspiel, das trotz eines Vierteljahrhunderts kaum Gebrauchsspuren aufweist. Zu den Schönheiten der Klammwanderung zählen schmale Felsschluchten, fünf rauschende Wasserfälle, tiefe Einblicke in die Riesenkarstquelle und ein prachtvoller Ausblick ins Salzatal.

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news-1292 Thu, 07 Nov 2019 09:26:15 +0100 Rehazentrum ausgezeichnet https://www.derennstaler.at/detail/rehazentrum-ausgezeichnet Das Rehabilitationszentrum Gröbming der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) erhielt als dritte steirische Einrichtung der PVA das Qualitätsmanagement-Gütesiegel nach Easy Living.
Das eigens entwickelte Verfahren gibt Qualitätsstandards für das Management sowie für die Mitarbeiter vor und untersucht die Leistungen, die für die Patienten erbracht werden. Um die von einem externen Unternehmen durchgeführte Zertifizierung positiv zu absolvieren, werden alle bestehenden Prozesse und Dokumente genauestens unter die Lupe genommen, evaluiert und müssen vor der Zertifizierung gegebenenfalls adaptiert werden.
„Die Ansprüche an die Qualität und das Service von Seiten der Patienten an eine medizinische Einrichtung werden immer höher. Es ist unser Ziel, diesen Erwartungen in unserem täglichen Handeln zu entsprechen. Die Verleihung des Gütesiegels ist eine Bestätigung für die hohe Qualität der Arbeit unseres Hauses. Mit dem Zertifikat ist diese Qualität nun auch messbar. Die Auszeichnung ist ein Beweis für die gute Arbeit, die täglich in unserem Haus absolviert wird“, betonen der Verwaltungsleiter Ing. Gerhard Hochbichler, die ärztliche Leiterin Dr. Ulrike Ziermann und die Pflegedienstleiterin Monika Gebeshuber als Führung des Hauses.
„Wichtig ist, dass die Qualität nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch in der täglichen Praxis gelebt wird. Das reicht von der Infrastruktur des Hauses über die medizinische Betreuung bis hin zur Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Jacqueline Schneider, Beauftragte des Qualitätsmanagements im Rehabilitationszentrum Gröbming.

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news-1291 Thu, 07 Nov 2019 09:24:11 +0100 Tolle Erfolge für ID-Judokas https://www.derennstaler.at/detail/tolle-erfolge-fuer-id-judokas Große Erfolge konnten drei begeisterte Sportler des ASKÖ-Judo-Klubs Rottenmann bei der 2. ID-Judo-Europameisterschaft in Köln feiern.
Gemeinsam mit ihrer Trainerin Regina Holzinger und dem IJF-A-Kampfrichter MMag. Dr. Phil Andreas Bernhofer reisten Sven Füg sowie die Zwillingsbrüder Elias und Lukas Duhs zur Europameisterschaft nach Köln. Insgesamt nahmen 125 Teilnehmer aus 15 Nationen an den Wettkämpfen teil. Sven Füg holte sich dabei in seiner Gewichtsklasse mit mehreren Ippon-Siegen den Europameistertitel. Elias und Lukas Duhs konnten sich in ihrer stark besetzten Kampfklasse jeweils die Silbermedaille holen und damit den Vizemeistertitel sichern. Zum Abschluss des Großevents in Köln erklärte sich Russland bereit, 2021 die 2. ID-Judo-Weltmeisterschaften auszurichten. Damit könnte der Wunsch der ID-Judokas, spätestens 2028 bei den Spielen in Los Angeles „paralympisch“ zu werden, endlich in Erfüllung gehen.

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news-1290 Wed, 30 Oct 2019 08:25:20 +0100 Unregierbar https://www.derennstaler.at/detail/unregierbar-1 Nachdem die politischen Ränder in Deutschland ständig stärker werden, hat man sich mit Hängen und Würgen auf eine „große“ Koalition geeinigt, eine Regierungsform, die auch in Deutschland immer unbeliebter wird. Das Ergebnis der Landtagswahl in Thüringen hat allerdings nochmal eine andere Qualität: Dort wird nach Menschenermessen eine Regierungsbildung schlicht unmöglich werden, da niemand mit der AfD und die bürgerlichen Parteien nicht mit der Linkspartei koalieren wollen. Eine Mehrheit ist daher rechnerisch nicht darstellbar.
Nun ist die Situation in Ostdeutschland natürlich speziell, da die beiden Protestparteien hier übermäßig stark sind und gemeinsam 54 Prozent der Mandate haben. Die extreme Linke hätte mit der extremen Rechten also eine komfortable absolute Mehrheit, was noch vor einigen Jahren völlig undenkbar gewesen wäre. Angesichts dieses Ergebnisses erübrigt sich auch jeder demokratiepolitische Exkurs, wie etwa über direkte Wahlkreise oder ein Mehrheitswahlrecht eine tragfähige Regierung zu Stande kommen könnte. Das Ergebnis wäre dann noch radikaler.
Damit ist guter Rat teuer. Warum radikalisiert sich die Gesellschaft so? An der tatsächlichen Lebenssituation kann es ja nicht liegen, die ist rundum besser als je zuvor. Wahrscheinlich ist es ein Mix aus dumpfen Ängsten, verstärkt von sozialen Medien und unterstützt vom letztklassigen Niveau der politischen Debatte. Ein besserer Diskussionsstil wäre wohl ein erster wichtiger Schritt, um wieder stabile Verhältnisse zu schaffen.

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news-1289 Wed, 30 Oct 2019 08:24:02 +0100 Riesneralm investiert in nachhaltigen Skibetrieb https://www.derennstaler.at/detail/riesneralm-investiert-in-nachhaltigen-skibetrieb Die Donnersbachwalder Touristiker waren über den erfolgreichen Sommerbetrieb hinaus auch nicht untätig in der Vorbereitung auf die neue Wintersaison. Geschäftsführer Erwin Petz hatte am vergangenen Montag zum Gespräch in die Talstation der Riesneralm geladen und skizzierte die Investitionen samt den Beweggründen, dafür 6 Mill. Euro in die Hand zu nehmen.
Kernpunkt des Investments ist die Errichtung eines Kleinkraftwerks mit innovativer Verschränkung hin zu den betriebsnotwendigen Beschneiungsanlagen. Mit Hilfe der Kraft des fließenden Donnersbaches werden mit zwei Wasserkraftwerken in Zukunft jährlich rund sechs Millionen Kilowattstunden Strom produziert und damit fast dreimal so viel grüne Energie erzeugt, wie die saisonale Beschneiung und der Betrieb des gesamten Skigebiets überhaupt erfordern.
Das Einzigartige daran: Das jetzt neu im Bau befindliche Wasserkraftwerk wird mit seinem Rohrsystem an die bestehende Beschneiungsanlage angeschlossen. Damit erspart man sich den Bau eines weiteren Beschneiungsteiches, der mindestens 3 Millionen Euro gekostet hätte und nur über verkaufte Liftkarten zu finanzieren gewesen wäre. Mit dem gewählten Modell ist man nun aber in der Lage, die Beschneiung über den Stromverkauf zu refinanzieren. Zugleich wird technisch alles so vorbereitet, dass ein Teil der erzeugten Wasser-Energie direkt im Netz der Riesneralm verbraucht werden kann.
Am Berg selbst wird das Beschneiungssystem so modernisiert, dass in Zukunft mit genügend Wasser und neuen Anlagen alle Pisten top beschneit werden können. Im Zuge dieses Projektes wurde der „Familienschuss“ so verbreitert, dass der Skifahrer auch heuer wieder ein „Aha-Erlebnis“ hat. Zwei neue Pistengeräte werden dabei helfend zur Seite stehen. Wie von Geschäftsführer Erwin Petz zu erfahren war, der zu diesem Gespräch auch seine Seilbahn-Mitarbeiter mitgenommen hatte, geht sein Team zuversichtlich in die Wintersaison, nachdem der Sommer am Berg vom Publikum gut angenommen wurde. Mit dem umfassenden Ausbau des unternehmenseigenen Hotel-Restaurants „Berghof“ ist auch abseits der Pisten wieder ein Schritt zu neuem Komfort und zum Ausbau von Kapazitäten getan.
Für eine Wintersport-Destination an der Pforte zu den Großgebieten Hauser Kaibling, Planai und Reiteralm ist die richtige Positionierung von großer Bedeutung. Die straffe Führung trägt jedoch in Verbund mit dem hohen Qualitätsanspruch gute Früchte. Allein wenn man den Blick über den Pyhrn­ nach Oberösterreich richtet, wo ÖSV-Boss Peter Schröcksnagel in Hinterstoder in ein Mega-Hotel investiert, bedeutet das wachsam zu sein und mit Qualität zu punkten. Auf der Riesneralm geht man hier bewusst einen anderen Weg, wie Erwin Petz ausführte. Dieser zeigt sich auch in der Investition in wertvolle Baugrundstücke, um nicht dem derzeitigen Spekulationsboom ausgeliefert zu sein.  Die angekauften Grundstücke werden die Basis für reine Tourismusprojekte sein. So auch die Weiterentwicklung der JUFA-Gästehäuser, welche durch ein zusätzliches Grundstück in die Planungsphase der Erweiterung gehen können.

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news-1288 Wed, 30 Oct 2019 08:22:32 +0100 Reitverein Irdning-Aigen erfolgreich https://www.derennstaler.at/detail/reitverein-irdning-aigen-erfolgreich Der Reitverein Irdning-Aigen unter Obmann Herbert Gugganig kann sehr zufrieden auf die Sommersaison zurückblicken: 16 junge Damen und Herren haben im September ihre Reiterprüfungen bestanden, ein Reitertreffen wurde erfolgreich durchgeführt und auch beim „Ennstal-Cup“ wurden tolle Platzierungen erritten.
Bei den Reiterprüfungen konnte stolz die „weiße Fahne“ gehisst werden. Unter dem Vorsitz von Richterin Deborah Graf haben absolviert – Kleines Hufeisen: Hannah Hofbauer und Annika Schneeberger; Großes Hufeisen: Stefanie Schiefer, Julia Schaffer-Glössl, Alina Zagrobelna, Ina Prechtl und Laura Hofer; die steirische Leistungsnadel: Johanna Wimberger, Carina Sczurek, Juliane Schmidt, Lioba Blank und Leonie Pfandlsteiner; den österreichischen Reiterpass: Anna Schürer, Simon Lasser und Anna Mayer; die österreichische Dressurreiternadel: Michaela Mayerhofer.
Die Urkunden und Abzeichen wurden von Richterin Deborah Graf, Landwirtschaftskammer-Präsident ÖR Franz Titschenbacher und Bgm. Herbert Gugganig als Obmann des Reitvereins überreicht. Die perfekte Vorbereitung in Theorie und Praxis wurde im Vorfeld von Reiterlehrerin Petra Gugganig geleitet.
Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen wurde ein Turnier am Hof der Familie Gugganig abgehalten. Ein großer Dank wurde den Sponsoren und den vielen freiwilligen Helfern ausgesprochen, die zum tollen Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Folgende Sieger gab es in den Bewerben Dressur, Springen und Geländeritt – Dressur lizenzfrei: Anna Schürrer auf Jasmin (RV Irdning), Lizenz: Anna Gugganig auf Monarda (RV Irdning); Springen 60 cm lizenfrei: Katrin Schupfer auf Darius (RV Irdning), Lizenz: Maria Schwab auf Fidelio(RV Irdning); Springen 80 cm lizenfrei: Selina Walcher auf Willi (RG Ramsau am Dachstein), Lizenz: Dressler Julia auf Canoletta (RuF Zechmannhof); Springen 90 cm lizenzfrei: Selina Walcher mit Willi (RG Ramsau), Lizenz: Julia Gallob mit Aris (RV Irdning-Aigen); Enns­tal-Trophy Cross (Geländeritt) lizenzfrei: Selina Walcher mit Willi (RG Ramsau), Lizenz: Anna Gugganig mit Monarda (RV Irdning).
Ennstal Cup
Die 15-jährige Anna Gugganig konnte bei den Turnieren des Ennstal-Cups mit ihrem Pferd „Monarda“ hervorragende Platzierungen erzielen, womit ihr beim Finale dann der Gesamtsieg im Springen und der Vizegesamtsieg in der Dressur glückten. Bei der steirischen Landesmeisterschaft der Ländlichen Reiter (Gniebing, Hof Markus Saurugg) landete sie zudem auf dem ausgezeichneten 6. Platz.

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news-1287 Wed, 30 Oct 2019 08:21:01 +0100 Bischofsvisitation im Ausseerland https://www.derennstaler.at/detail/bischofsvisitation-im-ausseerland Bischof Wilhelm Krautwaschl war vergangene Woche im Ausseerland unterwegs und hat viele neue Kontakte geschlossen. Unter anderem standen Messen, eine Almwanderung und ein Podiumsgespräch am Programm.
So wurde zur Begrüßung eine Festmesse in Bad Aussee gestaltet, gefolgt von einem „Fest der Begegnung“ am Kirchenvorplatz. Auch im „Dom zu Gößl“, im Ameos-Klinikum, Maria Kumitz und in der Spitalkirche folgten Messen mit dem Bischof.
Bei der Podiumsdiskussion, bei der Pfarrer Dr. Michael Unger, Dr. Hans Petritsch, Ernst Kammerer, Martina Reischauer, die Bürgermeister Gerald Loitzl, Franz Frosch und Franz Steinegger, Mag. Eva Spielmann, Ing. Monja Hösl und Vizebgm. Kurt Edlinger auf der Bühne im Pfarrheim Platz nahmen, wurde unter der Moderation von Herbert Gasperl der Region auf den Zahn gefühlt. „Was bewegt die Region?“ war der Titel des Abends und so wurde die Rolle der Kirche im Ausseerland genauso beleuchtet wie die Probleme und Problemchen des Ausseerlandes. Bischof Wilhelm Kraut­waschl war nur als Zuhörer unter den Besuchern, machte sich jedoch eifrig Notizen.
Die aufgegriffenen Themen hätten nicht breiter gestreut werden können – der neue Seelsorgeraum von Lupitsch bis Tauplitz, die Kirche als „Haftkleber“ in der Gesellschaft mit allen identitätsstiftenden Tradtionen, Bräuchen und Einrichtungen wurden dabei besprochen, wie auch das Bildungsangebot, die Arbeitsplätze, die Themen Gesundheit und Pflege – einfach alles, was bewegt. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Trio „Da Kloa, da Dick und er“.
Sehr gut angenommen wurde auch die Almwanderung auf der Tauplitzalm, der viele Gläubige Folge leisteten und die mit einer Messe beim „Werner-Bankerl“ abgeschlossen wurde.

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news-1286 Wed, 30 Oct 2019 08:18:16 +0100 SV Aigen/E. feierte Gebietsliga-Herbstmeistertitel https://www.derennstaler.at/detail/sv-aigen-e-feierte-gebietsliga-herbstmeistertitel Mit einem 1:0-Heimsieg gegen den FC Ramsau fixierte der SV Aigen endgültig den Herbstmeistertitel in der Gebietsliga und feierte damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen mit wenigen Höhepunkten auf beiden Seiten. Nach Wiederbeginn drückten die Hausherren vemehrt auf die Tube und kamen so durch Klaus Auer und Jakob Schnabl auch zu zwei hundertprozentigen Chancen. Die Gäste tauchten bei Konterangriffen ebenfalls einige Male gefährlich vor dem Heimtor auf. In der 82. Minute durften die heimischen Fans dann über den Siegestreffer jubeln. Nach einem Stanglpass von David Pötsch drückte Andreas Glaser-Schlemmer das Leder aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie. Spielertrainer Jakob Stangl war nach dem Schlusspfiff natürlich happy: „Das ist heute der Höhepunkt einer tollen Saison. Es ist eine Freude mit dieser Mannschaft zu arbeiten.“ Nach dem Match wurde der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte mit Freibier ausgiebig gefeiert.  
Verfolger Radmer wahrte mit einem klaren 5:1-Auswärtssieg in Ardning die Titelchance. Der drittplatzierte SV St. Gallen verlor in Hall überraschend mit 0:2 –  damit haben die  Eisenwurzenkicker wohl die letzten Chancen auf den Platz an der Sonne verspielt. Nach einem 0:0-Pausenstand fixierten Michael Limmer und Amedin Music in den letzten 20 Minuten den Erfolg der Haller. Mit einem 2:1-Sieg gegen Schladming II machte Gröbming in der Tabelle vier Plätze gut und beendete die Herbstsaison damit noch auf dem 3. Rang. Bei den jungen WM-Städtern wurden in der Partie nicht weniger als drei Spieler vom Referee mittels der Roten Karte des Feldes verwiesen. Ein kräftiges Lebenszeichen gaben die zwei Vereine des Paltentales in der letzten Runde von sich. Gaishorn feierte mit dem 1:0-Erfolg gegen Öblarn den ersten Sieg unter Neo-Coach Klaus Opplinger. Das Goldtor erzielte Raphael Wöhrer in der 46. Minute. Trieben gab dank eines 2:1-Heimerfolges gegen Landl die rote Laterne an Ardning ab. Die Magnesitstädter führten in dem Match nach einer Stunde durch einen Doppelpack von Ionut Andrei Orza mit 2:0. Lukas Lindner verkürzte in der 82. Minute mit einem Elfmetertor auf 1:2 und danach wurde es noch einmal eng für die Blazevic-Elf. Schussendlich brachte Trieben den wichtigen Sieg aber über die Zeit.

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