Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Mon, 30 Nov 2020 09:35:54 +0100 Mon, 30 Nov 2020 09:35:54 +0100 TYPO3 EXT:news news-1567 Thu, 26 Nov 2020 09:20:07 +0100 Am Weg zur Normalität? https://www.derennstaler.at/detail/am-weg-zur-normalitaet Vor der Präsidentschaftswahl in den USA gab es einen sehnlichen Wunsch, nämlich ein klares Wahlergebnis. Nichts hat die Wirtschaft mehr gefürchtet als ein monatelanges Hick-Hack, Neuauszählungen und damit eine kopflose Nation. Schließlich war das Wahlergebnis dann mehr als klar, und nach einigen Wochen der Ungewissheit scheint es nun so, als ob auch Trump das Ergebnis akzeptiert. Damit ist der Weg frei für Joe Biden und ein berechenbareres Amerika.
Das ist in unsicheren Zeiten wie diesen eine sehr gute Nachricht. In allen wesentlichen Politikfeldern, vom Klimaschutz über die Corona-Pandemie bis zur Außen- samt Zollpolitik, sollte etwas mehr Ruhe einkehren. Es besteht die Hoffnung, dass die Stimme der Vernunft wieder deutlich an Gewicht gewinnen wird und durch die wahrscheinliche Mehrheit der Republikaner im Senat wird auch nicht die ganze amerikanische Politik über den Haufen geworfen werden. Die USA sollten daher zumindest ihre unrühmliche Rolle als Unruheherd ablegen können.
Trotzdem werden die Natopartner mehr Geld und Engagement aufbringen müssen und auch die Handelsbeschränkungen sind noch lange nicht vom Tisch. Aber immerhin stimmt die Richtung, und wenn auch noch die Corona-Impfung hält, was sie verspricht, dann könnte gegen Ende nächsten Jahres wirklich die heißersehnte „Normalität“ zurückkehren. Aber auch das heißt nicht, dass Milch und Honig fließt, wenngleich so mancher das in verklärter Erinnerung glaubt.

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news-1566 Thu, 26 Nov 2020 09:18:20 +0100 Ausbau R7: Bürgerinitiative startet Unterschriftenaktion https://www.derennstaler.at/detail/ausbau-r7-buergerinitiative-startet-unterschriftenaktion Der Streckenverlauf zwischen Altenmarkt und Kleinreifling liegt im Fokus der bundeslandübergreifenden Bürgerinitiative. Auf diesem Teilabschnitt des R7 fahren Radfahrer auf der Bundesstraße, die sie sich mit Schwer-, Urlaubs- und Pendlerverkehr teilen.
Der R7 ist einer von zwölf österreichischen Radwanderwegen. Die Route erstreckt sich über drei Bundesländer, in der Steiermark verläuft sie von Mandling bis nach Altenmarkt. Aufgrund des einzigartigen Naturerlebnisses entlang der Strecke ist der Radwanderweg sowohl von großer touristischer als auch regionaler Bedeutung. Aktuell wird an einem Konzept gearbeitet, wie der R7 zusätzlich an Attraktivität gewinnen kann. „Während der Sommermonate wurde der gesamte Radweg von Verkehrsplanern analysiert“, sagt der Vorsitzende des Regionalmanagements Bezirk Liezen, LAbg Bgm. Armin Forstner. Geprüft wurden neben der Routenführung auch Gefahrenstellen und Qualitätsmerkmale, wie etwa Verweilplätze, Sitzmöglichkeiten, Toiletten und Frischwasserzugang. Erste Verbesserungsvorschläge lägen nun am Tisch. Bis Herbst 2021 sollen diese in einem Maßnahmenpaket konkretisiert und eine Kostenschätzung erstellt werden, wie Forstner mitteilt.
13 Kilometer auf der Bundesstraße
Dass Verbesserungen nötig sind, zeigt auch eine länderübergreifende Bürgerinitiative. Mit der Stadt Weyer als Partner ist man nun auch in Altenmarkt aktiv geworden. Gemeinsam hat man zu einer Petition aufgerufen, die binnen eines Monats bereits rund 2000 Unterschriften umfasst. Grund des Aufrufs: Der R7 zwischen Altenmarkt und Kleinreifling. „Dieser 13 km lange Straßenabschnitt verdient die Bezeichnung Radweg einfach nicht. Massive Beschwerden von enttäuschten Radfahrern weisen auf die akute Gefährdung durch den überbordenden LKW-Verkehr, darunter auch viele Mautflüchtlinge, hin“, sagt Günther Hönickl, der Initiator der Bürgerinitiative, und betont: „Auf dem genannten Teilstück ist weder ein gekennzeichneter Radstreifen noch eine Absicherung mit Betonblöcken vorhanden. Die Radfahrer sind gezwungen, wenn dies überhaupt möglich ist, auf einen schmalen Bereich zwischen Bankett und Seitenstreifen auszuweichen. Wenn sich zwei LKW-Sattelzüge treffen, werden sie vom Bankett abgedrängt. Dabei könnte es zu massiven Stürzen mit schwersten Verletzungen und möglichen Todesfolgen kommen.“ Neben der mangelnden Sicherheit von Radfahrern bekrittelt man auch die schwierigere Vermarktung des Radwegs, die durch diese Situation entsteht: „Landschaftlich gesehen ist der R7 einer der schönsten Radwege. Leider müssen Abschnitte auf der Bundesstraße zurückgelegt werden, weshalb er sich schlechter vermarkten lässt“, so der Obmann des Radclubs Dalleno, Gerhard Laresser aus Altenmarkt, der ebenso Mitglied der Bürgerinitiative ist.
Tourismusverband unterstützt Bürgerinitiative
Ein Problem, das auch Gesäuse-Tourismuschef David Osebik nur zu gut kennt: „Unser Ordner mit Beschwerdebriefen ist dick. Die Situation ist, gelinde gesagt, eine Katastrophe. Der R7 zählt zu den am meist befahrenen Radwanderwegen. Eine wunderschöne Strecke bis zur Lauferbauerbrücke in Admont. Kurz darauf müssen Radfahrer auf die Bundesstraße auffahren. Da ist die Ernüchterung schon eine große“, so Osebik, der betont: „Der Tourismusverband unterstützt die Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative.“
Routenführung wird geprüft
„Der Fokus unserer Arbeit liegt auf dem gesamten Ennsradweg. Von Schladming bis Liezen gilt es andere Problemstellungen zu lösen als im Gesäuse“, sagt LAbg. Forstner, der jedoch darauf hinweist: „Wir werden uns die Routenführung im Detail anschauen und versuchen, auf nicht so optimalen Streckenabschnitten bessere Bedingungen zu schaffen.“ Ein weiterer Fokus wird auf den Verweilplätzen und der Beschilderung liegen. Ziel ist es, auf Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke aufmerksam zu machen. Die Fertigstellung der geplanten Maßnahmen wird jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, denn „das Ganze muss gut durchdacht sein. Schließlich wollen wir die Gesamtsituation nachhaltig verbessern“, so Forstner.

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news-1565 Thu, 26 Nov 2020 09:17:06 +0100 Bildband setzt das Gesäuse in Szene https://www.derennstaler.at/detail/bildband-setzt-das-gesaeuse-in-szene Ernst Kren aus Admont präsentiert sein mittlerweile 10. Buch. Auf 248 Seiten illustrieren 480 herausragende Bildkompositionen, was die Nationalparkregion Gesäuse zweifellos ist: Ein einzigartiges Naturjuwel.
Unter dem Titel „Naturjuwel Nationalparkregion Gesäuse“ dokumentiert das neueste Werk von Ernst Kren und Ina Geyer die beiden Schutzgebiete Nationalpark Gesäuse und Naturpark Eisenwurzen. Seit über 150 Jahren genießt die „Universität des Bergsteigens“ als „Dorado der Felsartisten“ alpenweit Bekanntheit. Nachdem Paul Preuss anno 1911 die Nordwestkante des Großen Ödstein erklommen hatte, schrieb er: „Wenn ich nach meinen Bergfahrten in den verschiedensten Gruppen der Alpen wieder in die engere Heimat zurück kam, hatte ich stets die Empfindung, dass das Gesäuse an Schönheit und Großartigkeit alles andere, was ich gesehen, übertrifft.“
Rund 90 Jahre danach manifestierte sich diese Wertschätzung mit der Auszeichnung zum international anerkannten Nationalpark. Zwar erforschte und dokumentierte der Admonter Benediktinermönch P. Gabriel Strobl schon im ausklingenden 19. Jahrhundert die Gebirgswelt der Enns­taler Alpen, doch erst mit dem Werden und Sein des Nationalparks rückte das Gesäuse erneut in den Fokus von Botanikern und Zoologen, die sich intensiv mit den naturräumlichen Raritäten dieser „Sinfonie aus Fels und Wasser“ beschäftigten. Denn was hier auf vergleichsweise engem Raum an Vielfalt und Lebensräumen kollidiert, ist weithin einzigartig. Um den Reiz der bleichen Nordwände einzufangen, pilgerten auch zahlreiche Fotografen in das Gesäuse. Diese unglaubliche Fülle entstandener Bilddokumente führte zur Umsetzung eines lang gehegten Projekts, das älteste und größte zusammenhängende Naturschutzgebiet der Steiermark in einem prachtvoll ausgestatteten Bildband festzuhalten. Um die Vielfalt der unterschiedlichen Lebensräume in möglichst umfassender Weise darzustellen, haben daran nicht weniger als 30 Experten, darunter Berufsfotografen, Fotokünstler und wissenschaftliche Berater, mitgearbeitet. Erhältlich ist das Werk unter der ISBN-Nummer 978-3-900533-91-5 zum Preis von 45 Euro.

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news-1564 Thu, 26 Nov 2020 09:15:46 +0100 Fahrverbot übertrifft Erwartungen https://www.derennstaler.at/detail/fahrverbot-uebertrifft-erwartungen Der Schwerverkehr auf der B 320 hat sicher innerhalb eines Jahres um 62 Prozent reduziert.
Das am 23. Oktober 2019 in Kraft getretene Tagfahrverbot für den Durchzugs-Schwerverkehr zwischen Liezen und Mandling zeigt Wirkung. Das Bezirkspolizeikommando Liezen berichtet einen Rückgang des Schwerverkehrs um 62 Prozent. „An unserer Messstelle in Trautenfels zählen wir in etwa 1000 LKWs weniger pro Tag“, sagt Bezirkshauptmann Christian Sulzbacher. Wobei das Verbot alleine nicht genüge, denn „würde die Polizei nicht intensiv kontrollieren, hätten wir innerhalb kürzester Zeit wieder den selben Durchzugs-Schwerverkehr.“ Deutlich erkennbar sei auch ein Rückgang an Tagen wo kontrolliert werde. „Die LKW-Fahrer sind via CB-Funk untereinander vernetzt. Manche Mautflüchtlinge umfahren die B 320 nur dann, wenn Strafen drohen“, so Sulzbacher. Insgesamt stellte die Exekutive bisher über 1700 Organmandate aus, fast ebensovielen LKWs wurde die Durchfahrt untersagt. „Die allgemeine Erwartung zur Reduktion des Lkw-Verkehrs von 43 Prozent konnte mit 62 Prozent deutlich übertroffen werden. Dieses Ziel wurde erreicht, indem wir wiederkehrende Kontrollen durchgeführt haben“, sagt der Verkehrsreferent des Bezirkspolizeikommandos Liezen Raimund Sulzbacher. Neben dem Tagfahrverbot von 5 bis 22 Uhr kontrollierte die Verkehrspolizei auch verstärkt das seit 2013 geltende LKW-Nachtfahrverbot.

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news-1563 Thu, 26 Nov 2020 09:14:02 +0100 Sportunion Wörschach will kein „Corona-Meister“ werden https://www.derennstaler.at/detail/sportunion-woerschach-will-kein-corona-meister-werden Ebenso wie in der Gebietsliga Ennstal wurde auch die Herbstmeisterschaft in der 1. Klasse Ennstal eine Runde vor Schluss bis auf weiteres unterbrochen. St. Martin/Gr. hat nebenbei noch zwei Nachtragsspiele zu absolvieren und vier weitere Teams haben zusätzlich zur letzten Runde noch eine Partie offen. Die Gesamtsituation sieht aber zweifelsohne besser als in der Gebietsliga aus und so wäre ein Fertigspielen der Saison hier eher möglich. Viel helfen wird das letztendlich aber nicht, denn entweder wird die Meisterschaft in allen oder keiner Klasse ordnungsgemäß beendet.
Mit dem Punktemaximum von 27 Zählern aus neun Spielen war Wörschach in der Herbstsaison eine Klasse für sich. Dementsprechend happy zeigte sich Sektionsleiter Peter Stadler im Gespräch mit dem „Ennstaler“: „Ich bin begeistert von unserer Mannschaft. Wie sich die Kicker im Herbst präsentiert haben, war große Klasse.“ Für die tolle Erfolgsserie sieht der Funktionär mehrere Gründe: „Es ist uns gelungen, das Team, welches in der vergangenen Herbstsaison den 3. Platz belegte, beisammen zu halten. Dazu kehrten im heurigen Jahr Marco und Stephan Stadler zum Heimverein zurück. So haben wir jetzt einen großen und homogenen Kader mit vielen gleichwertigen Spielern.Der Trainer kann jederzeit wechseln, ohne dass die Mannschaft an Qualität verliert. Zudem ist das Klima und der Zusammenhalt im Team einfach hervorragend.“ Auf das Frühjahr angesprochen, meinte Peter Stadler: „Wir haben bei einem Spiel mehr als der Verfolger Ausseerland Juniors neun Punkte Vorsprung und so gesehen muss das Ziel der Meistertitel sein. Ich hoffe, dass die Saison offiziell beendet und nicht nur die Hinrunde fertig ausgetragen wird. Nach den im Sommer beschlossenen Statuten würde unser Team zwar auch in diesem Fall aufsteigen, aber wir wollen kein ,Corona-Meister‘ sein, das haben sich die Jungs nicht verdient“, so der Funktionär.
Die zweitplatzierten Ausseerland Juniors liegen nach Verlustpunkten gerechnet sechs Punkte hinter Wörschach. Wie im vorigen Herbst spielten die jungen Ausseer wiederum eine starke Saison und stellen mit David Otter auch den aktuell führenden Kicker in der Schützenliste. Der Stürmer erzielte 14 Tore und hat um vier Treffer mehr am Konto als die nächstplatzierten Kicker Udo Sven Landl (Wald) und Christoph Strimitzer vom Winterkönig Wörschach.
Hinter den Ausseerland Juniors rangieren die SC Geomix Juniors Liezen mit 17 Punkten am 3. Platz. Die jungen SCler wurden ihrer Favoritenrolle nicht gerecht und haben mit zehn Zählern Rückstand auf den Leader auch keine Chance mehr auf den Aufstieg. Der Hauptgrund für die mäßige Leistungen war wohl, dass die Landesligaelf mit einer unglaublichen Verletzungsserie zu kämpfen hatte und so das Zweierteam immer wieder Leistungsträger nach oben abstellen musste. Da Zweiermannschaften keine Relegation spielen dürfen, werden sich – bei vorausgesetzt besseren Coronazeiten – die Viert- und Fünftplatzierten Wald sowie Stein/Enns um den Relegationsplatz duellieren. Mit zwei Punkten Vorsprung und einem Match weniger haben die Walder dabei die besseren Karten.
Die Enttäuschung in der Herbstsaison war zweifelsfrei St. Martin/Gr. Nur fünf Punkte aus sieben Spielen sind für die mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison gegangene Elf von Trainer Helmut Seiser äußerst bescheiden.

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news-1562 Thu, 19 Nov 2020 09:17:28 +0100 Zeit der Entscheidung https://www.derennstaler.at/detail/zeit-der-entscheidung Nach einem ruhigen Sommer mit der trügerischen Vermutung, Corona sei schon Vergangenheit, finden wir uns jetzt im harten Lockdown wieder. Die zwangsweisen Schließungen decken sich weitgehend mit den bekannten Maßnahmen vom Frühjahr, und man kann nur hoffen, dass es tatsächlich ab 7. Dezember wieder schrittweise zurück zur Normalität geht. Für viele Unternehmen, vor allem aus dem Handel, könnte aber auch das schon zu spät sein.
Immerhin hat ein Gutteil der Unternehmen aus dem Frühjahr noch einen schweren Rucksack zu tragen. So sind die zahlreichen Stundungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen demnächst fällig, ebenso wie das Weihnachtsgeld. Gemeinsam mit stark gesunkenen oder komplett ausgefallenen Umsätzen im Frühjahr standen viele Unternehmen schon bisher mit dem Rücken zur Wand. Die erneute Schließung der Geschäfte mitten im Weihnachtsgeschäft könnte jetzt für zahlreiche Unternehmen das endgültige Aus bedeuten, die Warnungen vor einer gewaltigen Insolvenzwelle im nächsten Jahr werden immer lauter.
Jetzt Schuldige für den erneuten Lockdown zu suchen, bringt uns in diesem Zusammenhang auch nicht weiter. Man kann nur an die Bevölkerung appellieren, durch Disziplin eine möglichst schnelle Rückkehr zur Normalität zu begünstigen. Und vor allem mehr als je zuvor darauf zu achten, dass das Geld auch in Österreich bleibt. Die nächsten drei Wochen entscheiden über zehntausende Arbeitsplätze in Österreich, denken Sie bei jedem Einkauf daran!

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news-1561 Thu, 19 Nov 2020 09:14:51 +0100 Wenn man die Rechnung ohne den Wirt macht https://www.derennstaler.at/detail/wenn-man-die-rechnung-ohne-den-wirt-macht Mit dem Marketing­programm des Projekts rund um das Hotel Montana in Bad Mitterndorf schossen die Verantwortlichen weit über das Ziel hinaus. Zudem wurden Zweitwohnsitze in Holland vermarktet, bevor der Gemeinderat überhaupt vollinhaltlich über das Projekt informiert war.
Es muss schon etwas Besonderes sein, wenn Arno Raymakers, der bekannte niederländische Schau­spieler, Präsentator und Sprecher, in Bad Mitterndorf zu Gast ist und in höchsten Tönen die Pläne für das neue „Montana“ in Bad Mitterndorf für seine (vermögenden) Landsleute bewirbt. Postkarten­idylle und Zweit­wohn­sitze neben der Piste für wohl­feile 150.000 bis 800.000 Euro, je nach Apparte­ment. Das Problem dabei: bevor der Gemeinderat Bad Mittern­dorf noch über irgendwelche Einrei­chun­gen des Bauwerbers beraten konnte, war das Video im Internet schon freigeschalten worden. Als die Wogen in Bad Mitterndorf hoch gingen, wurde dieses umgehend vom Netz genommen (man kann es aber unter tinyurl.com/badmitterndorfmontana weiterhin nachsehen), wie auch beim Webauftritt von „Second Home Invest“ die prominent platzierte Einladung, sich in Bad Mitterndorf einzukaufen, schnell wieder entfernt wurde.
Eine Entschuldigung, die keine war
Paul-Josef Colloredo-Mannsfeld, Geschäfts­führer der PJ Colloredo-Mannsfeld Immobilien GmbH, versuchte die Umstände näher zu erläutern. Sein Besuch sollte einer Ent­schuldigung gleichkommen, ob­gleich er mehrmals betonte, sich nicht entschuldigen zu müssen. „Second Home Invest ist einfach nur der Name des Makler­unter­nehmens, welches finanz­kräftige Investoren lukriert. Mehr ist es nicht.“ Ganz so nahmen ihm die Gemeinde­räte diese Argumentation aber nicht ab.
Am 20. Oktober wurde dem Gemein­de­vorstand von Archi­tekt Gerhard Kreiner und Paul-Josef Colloredo-Manns­feld ein neues Pro­jekt vorgestellt. Ein Neubau am Areal des aktuellen „Hotel Montana“. Die PJ Colloredo-Mannsfeld Immo­bi­lien ist unter anderem in Grundlsee bei den Seepanorama-Apparte­ments und beim Narzissendorf Zlaim, in Tau­plitz bei den Panorama Apparte­ments sowie bei den Panorama Residenzen in Bad Aussee/Sarstein beteiligt.
Auch in der Bauausschuss-Sitzung am 5. November wurde dieses Pro­jekt behandelt, wie Vizebürgermeister Kurt Edlinger, der den sich in Quarantäne befindlichen Bür­ger­meister vertrat, festhielt. Edlinger bemühte sich redlich, diplomatisch zu bleiben, was ihm auch sehr lange gelang. Bis zu dem Zeitpunkt, als er die Frage stellen musste, was sich die Herren eigent­lich dabei gedacht hätten, als – wäh­rend das Projekt noch in den zustän­digen Gremien wie vor­ge­stellt behandelt wurde – schon der „Ausverkauf“ im Internet be­gonnen hatte. Mit einem kompletten Marketingauftritt und zwar mit einer Anleitung, wie man in Österreich steuerbegünstigt in den Genuss von Zweitwohnsitzen kommen kann.
Grantige Mitterndorfer
Verständlicherweise war der Grant der Bad Mitterndorfer groß, wurde doch in Holland mit einem eindeutigen Angebot für einen Zweit­wohnsitz um finanzstarke Investoren gebuhlt. „Ich stehe heute vor ihnen als Projektentwickler. Wohlwissend, dass diese nicht den besten Namen haben“, so Colloredo-Mannsfeld im Anschluss an die Gemeinde­rats­sitzung, als er das Projekt erneut erklä­ren durfte. Er gestand ein, dass in der Vergangenheit einiges passier­t sei und es Versprechungen gab, die so nicht gehalten haben und er hofierte auch Herbert Hansmann (ÖVP) für dessen Aussage, dass bei diesem Projekt viel „Dilettantismus“ präsent war. „Es war sehr unge­schickt, dass vor den weiteren Ver­hand­lungen schon Informationen im Internet kursierten und ich verstehe den Aufschrei in Bad Mitterndorf. Vor allem der Name ‚Second Home Invest‘ war sehr irreführend und Informationen über das Projekt zu verbreiten, bevor es in trockenen Tüchern ist, war fatal“, so Colloredo-Mannsfeld, der fest­hielt, dass er der Gemeinde „niemals etwas vorgaukeln wollte. Fehler passieren und dürfen auch passieren. Aber wir werden in Zukunft ganz genau aufpassen und wünschen uns eine Steuerungs­gruppe aus der Gemeinde, damit ein ständiger Informationsaustausch ge­ge­ben ist.“
Im Anschluss stellte Architekt Kreiner die Pläne vor. Drei schlanke, längliche Baukörper sollen ein 4-Sterne-(Plus)-Hotel beinhalten. Mittels klassischem „buy-to-let“-Modell sollten die Zimmer und Appartements zu kaufen sein, um diese dann gleich wieder zu vermieten.
Die Aula der Mittelschule war mit Anrainern des geplanten Projektes mehr als gut besucht, die sich alle ein Bild des Neubaues machen konnten.
Von großen Plänen
Nach dem Abriss des derzeitigen Hotels würden drei geradlinige Baukörper 57 Zimmer und rund 200 Betten beinhalten, eine Tiefgarage, einen „Infinity-Pool“ wie auch ein Ganztagesrestaurant für „fine dining“, um gepflegt essen zu können. Das Restaurant würde natürlich öffentlich sein und das Hotel an rund 330 Tagen im Jahr offen. Das Investi­tions­volumen der rund 40 Investoren soll 17 Millionen Euro betragen. Das Geld, welches für 20 Jahre zur Verfügung gestellt wird, bekommen die Investoren mit drei bis fünf Pro­zent verzinst. Betrieben würde das Hotel von der Premium­marke „Avenida“ des Unternehmens „Alpine Family“.
Scharfe Kritik der Gemeinderäte
In der Diskussion erinnerte Herbert Hansmann daran, dass er schon im Bau-Auschuss gewarnt hatte: „Vor­sicht, da sind die üblichen Verdäch­ti­gen am Werk. Es wurde viel versprochen, aber praktiziert wurde praktisch das Gegenteil. Für mich ist es schwer, dieser Argumentation, die wir heute hören, Glauben zu schen­ken. Jeder, der solche Finanzierungs­formen ins Gespräch bringt, wird früher oder später Probleme bekommen. Was ist, wenn das Hotel in fünf Jahren nicht mehr funktioniert? Kommen dann Zweit­wohn­sitze? Ich will eine Sicherheit darüber haben, dass dies nicht passiert!“
Paul-Josef Colloredo-Mannsfeld be­tonte, dass es dort überhaupt nicht die Möglichkeit gäbe, Zweitwohnsitze zu errichten (Anm. d. Red.: das Grund­stück umfasst drei Parzellen, die die Widmungen „Allgemeines Wohngebiet“ und „Erholungsgebiet“ aufweisen). Die Investoren wären laut ihm, den Gästen in der Belegung des Hotels gleichgestellt und mit den Investoren würde eine Betriebs­pflicht vertraglich vereinbart. Er sprach von einem Baustart im Sommer und einer Eröffnung im Winter 2023.
Das war der Moment, als Vizebürgermeister Kurt Edlinger – trotz größter Diszi­plin – den Immobilienentwickler in die Schranken weisen musste: „Es gibt noch nicht einmal einen Ein­reichplan. So schnell wird das nicht gehen, wie ihr euch das vorstellt!“
Gemeinderat erpresst
Das Schlusswort blieb Kurt Berger (FPÖ), mit einer Attacke auf den Projektentwickler: „Eurer Gruppe kann man nicht vertrauen. Ich bin in Tauplitz direkter Anrainer und es wurden Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten wurden. Es kam zu Verparkungen und ich musste jeden Tag darum streiten, zu meinem Haus zufahren zu können. Baustellen­absperrungen wurden bei einem Sturm von Balkonen geweht, Dämm­platten trafen Menschen und Autos und es kümmerte sich niemand darum“, wie er anmerkte.
Auf Nachfrage bezüglich der Vor­kommnisse wurde Kurt Berger kon­kreter: „Es geht nicht nur darum, dass ich dieser Gruppierung deswegen nicht mehr vertraue. Es wurde die Ge­meinde auch erpresst. Die Projekt­entwickler wollen ja das Grundstück, welches vom Unternehmen Kneitz gekauft wurde, in ‚Erholungsgebiet‘ umwidmen. Sonst, so meinten sie, bauen sie die drei Objekte anders, sodass die dahinter liegenden An­rainer überhaupt keine Aussicht mehr haben. Über diesen Weg wollten sie ein vorgezogenes Verfahren in der Flächenwidmungsplanrevision errei­chen. Und das, obgleich wir alle Einheimischen immer vertröstet und zurückgestellt haben. Das ist eindeutig das falsche Signal, wie man zu einer Umwidmung kommt“, so Kurt Berger dazu.
Positiv gestimmt
Bürgermeister Klaus Neuper war bei der Gemeinderatssitzung zwar in Quarantäne, ist mittlerweile jedoch schon wieder in Amt und Würden: „Ich stehe diesem Projekt positiv gegenüber, weil es nichts Schöneres für eine Gemeinde gibt, als einen Leerstand zu neuem Leben zu er­wecken. Es wird uns von den Projekt­werbern vertraglich zuge­sichert, dass ein Hotelbetrieb aufrecht erhalten wird, es wird eine Arbeits­gruppe installiert, die auch darauf achtet, dass es ein gutes und schönes Projekt für Bad Mitterndorf wird. Was die Umwidmungswünsche anbelangt, so sind diese laut der letzten Novelle zum Örtlichen Ent­wick­lungskonzept nicht mehr notwendig, weil grenz­übergreifend agiert werden kann. Ich freue mich auf ein gutes Ein­ver­nehmen zwischen den Anrainern, den Projektwerbern und der Gemeinde.“

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news-1560 Thu, 19 Nov 2020 09:13:05 +0100 Sommersbergsee: Insolvenzverwalter könnte für Ordnung sorgen https://www.derennstaler.at/detail/sommersbergsee-insolvenzverwalter-koennte-fuer-ordnung-sorgen Nicht mehr lange und die Geschehnisse um den Sommersbergsee gehen in die vierte Saison. Viel ist passiert, noch mehr Barrikaden wurden aufgebaut. Die Hoffnungen ruhen nun am Insolvenzverwalter, der hoffentlich bald für Ordnung sorgen wird.
Es wird wohl nicht so oft vorkommen, dass innerhalb von acht Tagen zwei Insolvenzverwalter absagen, einen Fall zu übernehmen. So passiert rund um das Schuldenregulie­rungsverfahren, welches am Be­zirks­gericht Liezen nun über Johannes Wasner eröffnet wurde. Zuerst waren es die Rechtsanwälte Scherbaum Seebacher, danach Choc und Axmann, alle aus Graz, die diesen Fall dankend zurückgaben. Michael Lentsch aus Wiener Neustadt von der Kanzlei Kosch & Partner hat nun das Verfahren übernommen. Die Sozie­tät hat mehrere interessante Fälle laufen, unter anderem auch das Konkursverfahren der Commer­zial­bank Mattersburg. Die nächsten Schritte erklärt der Anwalt der Stadt­gemeinde Bad Aussee, Horst Pechar: „Sämtliche Ver­fahren, die Johannes Wasner angestrebt hat, sind somit unterbrochen und es entscheidet der Massever­walter, ob er in diese Verfahren überhaupt eintritt. Er muss darüber befinden, ob diese zielführend sind oder nicht. Wenn sämtliche anhängige Verfahren beendet sind, kann auch das auf einem Treuhandkonto geparkte Geld für den Verkauf an Dr. Reinhard Hohenberg bzw. dessen dafür gegründete Gesellschaft an Johannes Wasner bzw. der zuständigen Bank ausbezahlt werden. Bisher hat ja Herr Lanz die Auszahlung verhindert, weil sinnbefreit prozessiert wurde. Leider hat sich der ehemalige Eigentümer des Sommers­bergsees Lanz ausgeliefert und er wurde mit diesem in viele Prozesse verwickelt“, wie er erklärt.
Für Johannes Wasner selbst stellt sich die Sachlage etwas anders dar. Auf eine schriftliche Anfrage auf die Frage, ob er froh sei, dass das Insolvenzverfahren nun vielleicht den Kaufvertrag am Treuhandkonto loseist, meinte er: „Aus der Frage entnehme ich, dass du ein Auftragschreiber von Hohenberg, Frosch, Schuster und Genossen bist. Es gab nie einen vereinbarten, sondern einen betrügerischen Kaufpreis. Es wird jedenfalls nicht zu einer Durchführung des betrügerischen Kaufversuchs kommen, wie sich allein schon aus dem Gutachten der zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftssachen und Korruption erweist. Ich habe schon zwei unberechtigte Sach­walter­schaftsanträge durchgestanden und werde diese – durch Täu­schung herbeigeführte, unberechtigte – Insolvenzeröffnung auch erfolgreich bekämpfen. Es geht mir blendend, nicht zuletzt, weil mich viele Ausseer unterstützen. Ich bin weder überschuldet noch zahlungsunfähig.“

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news-1559 Thu, 19 Nov 2020 09:11:41 +0100 Christkindlpoststelle in Admont https://www.derennstaler.at/detail/christkindlpoststelle-in-admont Der Adventmarkt im Stift Admont findet heuer nicht statt. Als Ersatz wurde eine Christkindlpoststelle für Kinder eingerichtet.
Seit über 20 Jahren fand am dritten Adventwochenende der „Advent im Stift Admont“ statt. Engerlpunsch, kulinarische Spezialitäten, selbstgemachtes Kunsthandwerk luden zum Flanieren im weihnachtlichen Ambiente. Nicht wegzudenken: Das Christkindlpostamt für die Kleinsten. Schließlich ermöglichte dieser „Direktdraht“, Weihnachtswünsche, Nachrichten und Grüße an das Christkind schicken.
In diesem Jahr kann der „Advent im Stift Admont“ aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht stattfinden. Doch das Christkind pausiert nicht. Um Kindern auch heuer ein ganz besonderes Weihnachtserlebnis zu bieten, wurde eigens eine „Christkindlpoststelle“ im Stift Admont eingerichtet. Damit der Brief das Christkind auch rechtzeitig vor Weihnachten erreicht, sollte er bis spätestens 10. Dezember an folgende Postadresse gesandt werden: Christkind im Stift Admont, Kirchplatz 1, 8911 Admont. Alle Briefe werden mit Sicherheit gelesen und auch beantwortet.

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news-1558 Thu, 19 Nov 2020 09:09:16 +0100 Bezirks-Unterligisten hatten in der Herbstsaison die Nase vorne https://www.derennstaler.at/detail/bezirks-unterligisten-hatten-in-der-herbstsaison-die-nase-vorne Mit nicht weniger als sechs Mannschaften unter den ersten achtplatzierten Teams stellten die sieben Unterligavereine des Bezirkes Liezen ihre Konkurrenten aus dem Mürztal in der vergangenen Herbstsaison klar in den Schatten.
Aufgrund der Vorverlegung der letzten Runde vor Beginn der offiziellen Saison ist in der Unterliga Nord A nur mehr eine Herbstrunde ausständig. Sechs Vereine haben aber auch noch Nachtragsspiele zu absolvieren, wobei ESV Mürzzuschlag und Stanz mit zwei Partien im Rückstand sind.

Sensationelle Herbstmeisterschaft des FC Ausseerland
An der Tabellenspitze überwintert doch etwas überraschend der FC Ausseerland. Die Ausseer führen die Tabelle bei zwei Spielen mehr am Konto mit fünf Zähler Vorsprung auf ESV Mürzzuschlag an und liegen so nach Verlustpunkten gerechnet einen Punkt hinter dem Titelfavoriten. Der sportliche Leiter Jürgen Hofer freut sich natürlich über die erfolgreiche Herbstsaison: „Dass es so gut läuft, hätten wir nicht erwartet. Ziel war in erster Linie die Weiterentwicklung der Mannschaft und so eine bessere Platzierung als in der Vorsaison. Der jetzige erste Platz zeigt, wie gut der eingeschlagene Weg mit ausschließlich einheimischen Spielern bereits funktioniert. Die Jungs werden immer besser und die Harmonie zwischen Spielern und dem Trainerteam passt optimal.“ Mit acht Toren hat Ingo Temmel die zweitmeisten Treffer im Herbst erzielt. Favorit auf den Meistertitel sei für Hofer in erster Linie aber weiterhin Mürzzuschlag. „Wir machen uns jedenfalls keinen Druck, wollen die Mürztaler aber so lange wie möglich ärgern.“ Auf mögliche Transfers und die Frühjahrssaison angesprochen, meinte der Funktionär, dass im Winter am Spielersektor nichts geplant sei. Da müsste sich schon zufällig etwas Ideales ergeben. Bester Vereinstorschütze: Ingo Temmel, 8 Tore.
SV Pruggern bestätigte Vorjahrserfolg
Als Aufsteiger sorgte Pruggern mit dem Vize-Herbstmeistertitel in der im Frühjahr abgebrochenen Vorsaison für die Riesenüberraschung. Nicht zuletzt dadurch standen die Pruggerer im heurigen Herbst etwas unter Erfolgsdruck. Mit dem dritten Platz bestätigte das Ennstaler Unterligateam die starke Leistung des Vorjahres dann brillant. Trainer Michael Aigner zog im Gespräch mit dem „Ennstaler“ Bilanz: „Es war zweifelsohne schwieriger für uns als im Aufstiegsjahr. Die Gegner haben uns nicht mehr unterschätzt. Obwohl wir spielerisch oft nicht so glänzten wie voriges Jahr, haben wir meiner Meinung nach das Maximum herausgeholt. Unser Kader hat zwar eine gewisse Qualität, aber mit nur 16 Spielern darf nicht viel passieren.“ Aigner sei jedenfalls zufrieden mit der Saison, schließlich sei man bei jeder Partie mit dem Gegner auf Augenhöhe gewesen. „Zum Wohle des Fußballes und vor allem auch des Nachwuchses hoffe ich, dass auch im Frühjahr der Ball rollt. Bei einer weiteren längeren Unterbrechung würden sicher viele ältere Spieler die Fußballschuhe an den Nagel hängen, aber auch zahlreiche Funktionäre das Handtuch werfen.“ Weiter verschlimmern würden sich auch die bereits jetzt großen Nachwuchsprobleme bei den Vereinen.
Beste Vereinstorschützen: Mario Gruber und Daniel Köll mit 5 Toren.
SV Lassing ist beste Auswärtsmannschaft
Punktgleich mit Pruggern, aber einem Spiel weniger, liegt Lassing an vierter Stelle. Der sportliche Leiter Franz Stocker ist mit der abgelaufenen Saison nur bedingt zufrieden: „Auswärts lief es super, mit 13 Punkten aus fünf Spielen waren wir das beste Team in der Fremde. Dagegen holten wir zu Hause aus sechs Partien nur magere fünf Punkte. Besonders die Heimniederlagen in den wichtigen Spielen gegen ESV Mürzzuschlag, FC Ausseerland und WSV Liezen taten sehr weh.“ Am Spielersektor und unter Umständen auch in Sachen Trainer tut sich in der Winterpause einiges. Kapitän Matthias Prommer beendet seine Karriere und Thomas Forstner geht nach seiner im Spiel gegen WSV Liezen erlittenen schweren Knieverletzung mit 38 Jahren in die verdiente Fußballerpension. Auch Trainer Michael Rindler könnte die Lassinger nach zweieinhalb Jahren aus beruflichen und familiären Gründen verlassen.
Bester Vereinstorschütze: Andre Grill, 4 Tore.
TUS Admont seit fünf Spielen ungeschlagen
Mit dem 6. Rang belegt Admont nach der Herbstsaison einen Platz in der ersten Tabellenhälfte. Elf der 17 Punkte holten die Gesäusekicker auswärts und sind damit die drittbeste Mannschaft auf fremdem Rasen. Trainer Alois Valtan ist angesichts der Tatsache, dass er im Sommer eine neue Mannschaft formen musste, mit der Leistung im Herbst zufrieden: „Die Heimniederlage im ersten Spiel gegen den jetzigen Tabellenersten FC Ausseerland tat gleich weh. Mit Fortdauer sind wir aber immer besser in Fahrt gekommen und nun ist die Mannschaft bereits seit fünf Partien ungeschlagen.“
Auf die Chancen, ob im Frühjahr gespielt werden kann, sagte der Admonter Coach: „Ich denke positiv. Mein Gefühl sagt mir, dass wir die Saison zu Ende bringen. Wichtig wird aber sein, dass der Fußballverband eine Lösung findet, die restlichen Herbstrunden und die Nachtragsspiele vor Beginn der Frühjahrspartien unterzubringen.“
Bester Vereinstorschütze: Adrian Roman, 7 Tore.
Durchwachsene Saison des SV Haus
Haus rangierte zum Zeitpunkt der Meisterschaftsunterbrechung mit 14 Punkten einen Rang hinter Admont am 7. Platz. Der Hauser Trainer Raimund Kopf ist mit der Saison bedingt zufrieden: „Der Start war nicht gut. Aufgrund des letzten Platzes in der abgebrochenen Vorsaison war die Mannschaft bei meiner Übernahme ziemlich verunsichert. So gesehen entpuppte sich die kurzfristige Vorverlegung des Meisterschaftsbeginns um eine Woche für uns nicht optimal. Das erste Heimspiel gegen Stainach verloren wir dann auch und im zweiten Spiel lagen wir gegen Pernegg bereits mit 0:2 zurück. Unsere Mannschaft schaffte dann aber noch ein 2:2 und ab diesen Zeitpunkt ging ein Ruck durch die Mannschaft. Wir starteten eine Erfolgsserie mit vier Siegen in Serie und insgesamt 14 Punkten aus sechs Partien.“ Zum Schluss kam wieder Sand ins Getriebe und so setzte es in den letzten zwei Partien Niederlagen. So gesehen ist Kopf froh, dass die Saison unterbrochen wurde. Er hoffe aber, dass es im Frühjahr wieder planmäßig weitergeht.
Bester Vereinstorschütze: Marco Geisler, 7 Tore.
Gelungener Trainereffekt beim WSV Liezen
Mit dem 8. Rang komplettiert WSV Liezen das Ennstaler Trio auf den Plätzen sechs bis acht. Sektionsleiter Amandus Stangl sagte im Gespräch mit dem „Ennstaler“ zur abgelaufenen Saison: „Es war ein durchwachsener Herbst. Wir haben uns sicherlich mehr erwartet. Nach nur drei Punkten aus den ersten fünf Spielen reagierten wir mit einem Trainerwechsel. Mit dem neuen Coach Richard Niederbacher ging es langsam wieder bergauf und die letzten drei Spiele wurden dann auch allesamt gewonnen. Nicht zuletzt angesichts dieser guten Leistungen im Finish hätten wir natürlich noch gerne weitergespielt. Noch dazu wo auch das Wetter optimal gewesen wäre.“ Auf den Kader und die Weiterführung der Meisterschaft angesprochen, meinte Stangl. „Mile Ignjatic fällt den gesamten Frühjahr verletzungsbedingt aus und so werden wir uns um einen Verteidiger umschauen müssen. Dass die Saison fertiggespielt wird, nehme ich doch stark an. Eine weitere halbjährliche Pause würde dem Amateurfußballl sehr schaden.“
Bester Vereins­torschütze: Stefan Werner Hintsteiner, 7 Treffer.
Enttäuschende Herbstmeisterschaft des SV Stainach/Grimming
Die große Enttäuschung in der Herbstmeisterschaft war zweifelsohne der SV Stainach/Grimming. Als Titelmitfavorit gestartet, liegen die Stainacher nach zwölf gespielten Runde mit mageren zehn Punkten am 11. Platz. Der vor kurzem zurückgetretene langjährige Sektionsleiter Franz Mandl – einen Rückblick über seine jahrzehntelange Arbeit für den Fußball gibt es in der nächste „Ennstaler“-Ausgabe – nahm zur abgelaufenen Saison noch einmal Stellung: „Wir sind weit hinter den Erwartungen geblieben. Der Mannschaft ist es über weite Strecken nicht gelungen, die vorhandene Qualität auszuspielen. Besonders unseren Heimvorteil auf dem großen Platz konnten wir nicht nutzen. Nur vier Punkte aus fünf Spielen sind mehr als mager. Durch unverständliche Eigenfehler unserer großteils routinierten Kicker in der Defensive kassierten wir viele unnötige Gegentreffer. Unseren jungen Tormann trifft dabei aber überhaupt keine Schuld. Ich hoffe sehr, dass die Mannschaft im Frühjahr mit neuer Energie, Zusammenhalt und harter Arbeit wieder auf die Erfolgsspur zurückkehrt.“
Bester Vereinstorschütze: Benjamin Hadzic, 5 Tore.

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news-1557 Thu, 12 Nov 2020 08:22:39 +0100 Chance auf Versöhnung https://www.derennstaler.at/detail/chance-auf-versoehnung Auch wenn es vielleicht noch einige unangenehme Nebengeräusche geben wird, kann man davon ausgehen, dass Joe Biden im Jänner das Amt des amerikanischen Präsidenten übernehmen wird. Damit geht eine mehr als turbulente Zeit zu Ende und die Zeichen stehen wohl auf Versöhnung: Zwischen den USA und dem Rest der Welt, innerhalb der verschiedenen Bevölkerungsgruppen der USA und vor allem zwischen den zwei politischen Lagern in den USA, die sich zuletzt bis aufs Messer bekämpft haben.
Natürlich werden die USA auch weiterhin ihre eigenen Interessen vertreten, aber gerade die (ehemaligen?) Verbündeten dürfen doch auf eine deutliche Entspannung der Beziehungen hoffen. So werden Themen wie der Umweltschutz, die Entwicklungshilfe oder die internationalen Organisationen zukünftig auch von den USA wieder deutlich ernster genommen werden. Bei gewissen Themen wie der Finanzierung und Bewältigung der Aufgaben der NATO werden hingegen die Bündnispartner ihre Hausaufgaben machen müssen, was aber ohnehin überfällig war.
Der größte Ruck könnte allerdings durch die Vereinigten Staaten selbst gehen. Sollte es Biden tatsächlich gelingen, das Land wieder ein Stück weit zu einen, dann wäre das eine historische Leistung. Ein guter Anfang könnte das Einbinden von Republikanern in seine Regierung sein, ebenso wie eine intensive und lösungsorientierte Zusammenarbeit im Kongress. Dann könnte es gelingen, aus einem total gespaltenen Land wieder Vereinigte Staaten von Amerika zu machen.

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news-1556 Thu, 12 Nov 2020 08:21:02 +0100 Distance-Learning kann Unterricht nicht ersetzen https://www.derennstaler.at/detail/distance-learning-kann-unterricht-nicht-ersetzen Die Bildungsdirektion Steiermark plädiert den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, solange keine gesundheitlichen Gründe eine erneute Umstellung auf Distance-Learning erforderlich machen.
Nach einem Höchststand am 7. November mit über 8000 Neuinfektionen in ganz Österreich sinkt die Kurve langsam nach unten. Trotzdem: Die Zahlen sind nach wie vor alarmierend. Das höchste Ansteckungsrisiko sei im privaten Rahmen gegeben. Beim Treffen mit Freunden, Feiern und anderen Zusammenkünften würde sich ein Großteil der Betroffenen anstecken. Zu diesem Schluss kommen immer mehr Experten, wie etwa der Leiter des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler. Und auch die Bildungsdirektion Steiermark betont: „Grundsätzlich sind Schulen nach derzeitigem Wissensstand nicht die Infektionsherde, stattdessen breitet sich der Erreger insbesondere im Rahmen privater Zusammenkünfte ungehemmt aus. Dies belegen eingehende Analysen von Zahlen und Fakten“, sagt Pressesprecher Julian Kampitsch, der betont: „In diesem Sinne plädieren wir dafür, den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten, solange keine gesundheitlichen Gründe eine erneute Umstellung auf Distance Learning erforderlich machen.“ Obwohl das Infektionsgeschehen an Schulen nach wie vor gering ist, droht nun eine erneute Schließung. Am heutigen Freitag will die Bundesregierung die Bevölkerung informieren, ob nach der Oberstufe und den Universitäten auch Pflichtschulen geschlossen werden oder weiterhin offen bleiben.
Zwischen Überforderung und Demotivation
Welche gravierenden Auswirkungen die Schulschließung im März und April nach sich zieht, zeigt unter anderem eine Umfrage von „Teach for Austria“. Das Bildungsnetzwerk konzentriert sich auf die Arbeit mit benachteiligten Schülern und hat während des ersten Lockdown in Brennpunktschulen in Wien, Niederösterreich und Oberösterreich eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis: 20 Prozent aller Schüler waren für Lehrer nicht erreichbar. Ein zusätzliches Problem zeigte sich in der Motivation, die 60 Prozent der Befragten als große Hürde angaben. Etwas mehr als die Hälfte der Teach-for-Austria-Lehrer ging davon aus, dass ihre Schüler mit dem Distance-Learning überfordert seien. Rund die Hälfte hatte Probleme mit der selbstständigen Organisation. Auch in der Bildungsdirektion Steiermark sieht man Distance-Learning als bloße Ergänzung zum regulären Unterricht: „Auch wenn digitale Lernangebote eine wunderbare Ergänzung des Unterrichtsgeschehens darstellen, hat sich gezeigt, dass Distance Learning den herkömmlichen Unterricht aus einer Vielzahl von Gründen nicht gänzlich ersetzen kann. Unsere Lehrer und Lehrerinnen sind wohl niemals ersetzbar.“
Kinder haben ein Recht auf Bildung
Obwohl die Schulen für eine Umstellung auf Distance-Learning wesentlich besser vorbereitet wären als noch im Frühjahr, sei und bleibe es ein großes Anliegen, einen möglichst normalen Unterrichtsbetrieb in den Schulen zu gewährleisten, heißt es aus dem Büro der Bildungsdirektion Steiermark, denn „letztlich haben die Schulkinder ein Anrecht auf Bildung. Darüber hinaus sind Schulen nicht nur Orte des Lernens, sondern auch des sozialen Miteinanders. Für Schülerinnen und Schüler hat die Schule auch einen großen emotionalen Wert. Freunde sehen, Freud, Leid miteinander teilen. Miteinander aufwachsen, erwachsen werden. Daher kann eine Schulschließung nur die letzte in Betracht zu ziehende Lösung sein. In Frankreich und Deutschland bleiben die Schulen offen“, gibt Pressesprecher Julian Kampitsch zu bedenken.

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news-1555 Thu, 12 Nov 2020 08:19:08 +0100 „Betongold der Alpen“ https://www.derennstaler.at/detail/betongold-der-alpen ORF-Reportage „Am Schauplatz“ thematisiert Bauprojekte in Haus und Schladming
Vor ziemlich genau einem Jahr wurde aufgrund der ORF-Reportage „Am Schauplatz – Geld versetzt Berge“ eine intensive Diskussion rund um das Thema Zweitwohnsitze entfacht. Die im Pinzgau gedrehte TV-Sendung veranlasste die Salzburger Landesregierung zu einer Gesetzesanpassung. Im oberen Ennstal und im Ausseerland dominierte das Thema Zweitwohnsitze den Gemeinderatswahlkampf. Am Donnerstag, dem 19. November um 21.05 Uhr wird die Geschichte nun in ORF 2 weitererzählt. Unter dem Titel „Betongold der Alpen“ geht Am „Schauplatz“-Reporterin Nora Zoglauer zwei zentralen Fragen nach: „Warum werden die schönsten Plätze in Österreichs Bergen zubetoniert und warum steht die Politik diesem Bauboom machtlos gegenüber?“
Ferienimmobilien zum Zweck der Geldanlage
Ein Ferienhaus oder ein Chalet steht vor allem bei reichen EU-Bürgerinnen und Bürgern hoch im Kurs. Gekauft wird nicht, um dort länger zu wohnen, es geht vor allem um eine möglichst gewinnbringende Investition. Obwohl das Limit an Zweitwohnsitzen in vielen österreichischen Gemeinden längst überschritten ist, wird vor allem in der Nähe von Skigebieten massiv gebaut. Eine Luxusanlage nach der anderen entsteht. Die Politik steht dem grassierenden Luxusimmobilienboom weitgehend untätig gegenüber. Gesetzlich verankerte Regelungen, die verhindern sollen, dass illegale Zweitwohnsitze überhand nehmen, werden meist geschickt umgangen.

Unmut der Bevölkerung nimmt zu
Für die einheimische Bevölkerung hat dieser Bauboom vorwiegend negative Folgen. Durch die stetig steigenden Immobilienpreise sind Grund und Boden de facto unleistbar geworden. Die Jungen wandern ab. Übergroße Projekte treiben die Bodenversiegelung voran – mit irreparablen, generationenübergreifenden Folgewirkungen. Der Unmut bei den Ortsansässigen steigt vor allem deshalb, weil die teuren Appartements und Chalets nur ein paar Tage pro Jahr genutzt werden. Lange haben die Einheimischen dem Bauboom tatenlos zugesehen, mittlerweile ist die Kritik aus der Bevölkerung aber kaum mehr zu überhören. Immer mehr Menschen formieren sich in Bürgerinitiativen. Nora Zoglauer war über Monate in der Steiermark und in Salzburg unterwegs und hat mit Bürgerinnen und Bürgern gesprochen, die gemeinsam gegen den Ausverkauf ihrer Heimat protestieren. Ihre Dreharbeiten führten sie auch nach Haus im Ennstal und Schladming. So werden in der Reportage „Betongold der Alpen“ unter anderem das Bergresort Hauser Kaibling und das viel diskutierte Bauprojekt in der Schladminger Augasse thematisiert.

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news-1554 Thu, 12 Nov 2020 08:17:32 +0100 Keine Abkürzung nach Bad Mitterndorf https://www.derennstaler.at/detail/keine-abkuerzung-nach-bad-mitterndorf Die Abkürzung über die Pass-Stein-Straße ins Ausseerland wird auch künftig nicht mehr für den Verkehr freigegeben.
Vor 70 Jahren wurde die Pass-Stein-Straße entlang des Stausees in Bad Mitterndorf für die Öffentlichkeit freigegeben. Eine willkommene Abkürzung nach Bad Mitterndorf, bei der der Grimming als gewaltigster freistehender Monolith der Alpen nicht umfahren werden muss. Als die „STEWEAG“ vor über 70 Jahren die Idee hatte, den Salza-Stausee anzulegen, wurde auch die damals ins Ausseerland führende Straße unter Wasser gesetzt. Weit unterhalb des Wasserspiegels des Sees liegt die Straße nun begraben und man konnte sie, als der Stausee vor 14 Jahren abgelassen wurde, nicht einmal mehr erahnen. Das Energie­unternehmen verpflichtete sich damals, diese wichtige Verkehrs­straße in das Ennstal zu ersetzen. Unter der obersten Aufsicht des aus Bad Aussee stammenden Oberinge­ni­eurs Wellacher und unter der Lei­tung des Baumeisters Karner wurde der Bau der neuen Straße durch die Arbeitsgemeinschaft der Kraftwerke Salza (Firmen Mayreder, Keil, Lift und Co, sowie Deimel und Spitzi, Graz) noch 1949 begonnen und auf einem Stück von etwa 1,5 Kilometern in Rich­tung Klausgraben fertiggestellt. Im Herbst 1949 wurden die Arbeiten an der Straße unerwartet eingestellt, weil es zwischen der STEWEAG und der Landesstraßenbaudirektion bezüglich der Breite der Straße zu Meinungsverschiedenheiten gekommen war. Die STEWEAG konnte nämlich nur durch Wasserrechts­bescheid verhalten werden, einen Fahrweg von 2,6 Metern Breite (entsprechend der Breite des eingestauten Fahrweges) herzustellen. Demgegenüber verlangte die Landes­straßen­baudirektion in Graz eine Verbreiterung der Straße auf vier Meter. Es kam zu einer Einigung und im Früh­jahr 1950 wurde mit den Arbeiten auf beiden Seiten wieder begonnen, und zwar sowohl von Bad Mitterndorf gegen den Klaus­graben zu, als auch vom Ennstal in Richtung Pass Stein. 120 Mann arbeiteten während des ganzen Sommers am Weiter­bau der Straße. Bei dem Straßen­bau hat es sich um eine überaus schwierige Arbeit gehandelt. So musste stellenweise die bis zu 20 Meter hohe sogenannte „Kreuz­mauer“ auf einer Strecke von 420 Metern durchgesprengt werden. Auch Steinschlag und brüchiges Gelände haben die Arbeiter oft gefährdet. Die neue Straße in das Ennstal wies im Fels eine Breite von 2,8 Meter auf, im Geröll drei Meter und verfügte über 29 bequeme Ausweichstellen. Die 5,3 Kilometer lange Straße verläuft ohne nennenswerte Steigung und Geländer und Radabweiser sichern Fahrzeuge vor dem Ab­gleiten. Im Lauf des Straßenbaues wurden rund 60.000 Kubikmeter Fels gesprengt und 700 Kubikmeter Mauerwerk zum Schutz der Trasse aufgeführt.
Vorstellung für eine Reaktivierung
Die Idee, die willkommene Abkürzung – vor allem für Pendler – wieder zu reaktivieren, beschäftigt den Bad Mitterndorfer Gemeinderat schon lange, ist aber leider nicht durchzuführen. „Das Land Steiermark würde die Straße sanieren und diese dann unserer Gemeinde und St. Martin schenken. Das ist zwar recht nett, aber es wurde schon unter meinem Vorgänger beschlossen, dass man dieses ‚Geschenk‘ nicht annehmen kann, weil wir uns die Instandhaltung sowie die Sicherungsmaßnahmen, die durch das lose Gestein oberhalb der Straße fällig sind, um einen Betrieb zu gewährleisten, schlicht und ergreifend nicht leisten können“, sagt Bad Mitterndorfs Bürgermeister Klaus Neuper.

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news-1553 Thu, 12 Nov 2020 08:15:41 +0100 Durchwachsene Saison der Rottenmanner Fußball-Damen https://www.derennstaler.at/detail/durchwachsene-saison-der-rottenmanner-fussball-damen Vorhandenes Potenzial muss abrufbar sein, an der Offensivkraft wird weiter gefeilt
Wie im männlichen Amateurfußball wurde auch die Herbstmeisterschaft in der Frauen-Landesliga aufgrund des neuerlichen Corona-Lockdowns vorzeitig beendet. Dadurch konnte die Damenelf der SG Rottenmann/SV Lassing das Nachtragsspiel gegen Krottendorf II sowie die Auswärtspartie der letzten Herbstrunde gegen Hof nicht mehr bestreiten. Aus diesem Grund war für die SVR/SVL-Fußballgirls keine Rangverbesserung mehr möglich und so überwintert die Elf mit zehn Punkten am 7. Platz. Für den sportlichen Leiter Richard Pichlmaier verlief die Herbstsaison nicht ganz zufriedenstellend: „Mit der Platzierung in der zweiten Tabellenhälfte und dem Ausscheiden in der zweiten Runde des Steirercups blieben wir doch hinter den Erwartungen zurück. Der Sieg gegen den damaligen Leader Preding und die gute Leistung bei der Niederlage gegen Herbstmeister Lankowitz zeigte aber, dass die Mannschaft mit den Topteams durchaus mithalten kann.“ Für ein erfolgreicheres Abschneiden fehle laut Pichlmaier die Konstanz, das vorhandene Potenzial über einen längeren Zeitraum hindurch abzurufen.
Gesamt gesehen ist es dem Trainerduo Matthias Prommer/Robert Riesenhuber aber gelungen, vom Start im Sommer weg ein Feuer der Begeisterung im Team zu entfachen. So zogen die Kickerinnen auch mit vollstem Einsatz mit und dadurch kam es zu einer Leistungssteigerung gegenüber der Vorsaison. Um diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben, arbeitet das Trainerteam bereits an zusätzlichen sportlichen Schritten für das kommende Frühjahr. Besonders an der Offensivkraft müsse dabei gefeilt werden. Zwölf der 17 Tore gingen nämlich auf das Konto von Sarah Halsegger (7 Treffer) und Stefanie Pichlmaier (5 Tore). Insgesamt trugen sich nur vier Kickerinnen in die Schützenliste ein. „Es ist nur zu hoffen, dass es im Frühjahr weitergeht und die Corona-Pandemie dem Fußballport nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht“, so Richard Pichlmaier.

Schladminger Damenelf überwintert als Tabellenzweiter
Für das Schladminger Damenteam war die Herbstmeisterschaft aufgrund des Coronavirus bereits nach der achten Runde Mitte Oktober zu Ende. Das Team von Trainer Mario Maskaljevic kann mit dem erreichten zweiten Platz auf eine ausgezeichnete Saison zurückblicken. In den sechs Partien blieben die Fußballgirls aus der WM-Stadt ungeschlagen und holten mit vier Siegen und zwei Unentschieden insgesamt 14 Punkte. Da die Ennstaler Mannschaft zwei Spiele weniger als Tabellenführer Leogang aufweist, liegt man nach Verlustpunkten gerechnet sogar fünf Zähler vor Leader Leogang.

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news-1552 Thu, 05 Nov 2020 08:33:50 +0100 Was denken wir? https://www.derennstaler.at/detail/was-denken-wir Angesichts des äußerst knappen Wahlausganges in den USA wird es wohl noch etwas dauern, bis die letzten Zweifel beseitigt sind und wirklich ein Sieger feststeht. Die größten Verlierer stehen aber schon fest, es sind die Meinungsforscher und viele große Medienkonzerne. Wie in den vergangenen Jahren schon öfters, ist man sowohl mit der statistischen Vorhersage des Ergebnisses als mit der journalistischen Beurteilung der Wahlauseinandersetzung meilenweit von der Realität entfernt. Und das wird bei uns in der westlichen Welt zunehmend zu einem Problem. Die Berichterstattung der großen Fernseh- und Radiosender sowie die der meisten Tageszeitungen wird zunehmend eintöniger. Oft werden nur mehr dieselben Standpunkte vertreten, eine echte Debatte über Alternativen findet nicht mehr statt. Dadurch scheinen sich immer mehr Menschen von diesen „Mainstream-Meinungen“ abzuwenden. Sie suchen dann oft alternative Möglichkeiten, sich zu informieren, wobei das natürlich auch Fake-News an die Oberfläche bringt. Man kann sich dies am Beispiel von Corona sehr schön ansehen: Eine etwas kontroversiellere Debatte in den klassischen Medien samt dem Zulassen alternativer Meinungen hätte hier wohl wesentlich mehr bewirkt, als nur die einzige „Wahrheit“ zu verkünden.
Im Windschatten dieser Entwicklung wird auch die Meinungsforschung immer unzuverlässiger, weil eben viele nicht mehr wahrheitsgetreu antworten. Und wir haben eine öffentliche Meinung, eine veröffentlichte Meinung und schließlich das, was wir wirklich denken.

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news-1551 Thu, 05 Nov 2020 08:32:27 +0100 Grabnerhof realisiert Großprojekt https://www.derennstaler.at/detail/grabnerhof-realisiert-grossprojekt Zwei Jahre Bauzeit und eine Investition von 1,1 Millionen Euro waren für die Eröffnung der neuen Technikwerkstätten nötig. Neu ist auch die verpflichtende Facharbeiter-Prüfung, die Schüler am Ende des dritten Lehrgangs ablegen.
Nach der Generalsanierung des Schulgebäudes im Jahr 2013 und dem Neubau der Ställe im Jahr 2017 hat man am Grabnerhof mit der Eröffnung der Technikwerkstätten das nächste Großprojekt umgesetzt. Auf 1500 m² erstrecken sich sowohl eine Tischlerei wie Schlosserei als auch die Werkstätten für den Forst- und Bauunterricht sowie jene für Landmaschinenmechanik. Sie sind im einstigen Milchviehstall untergebracht, der einem großangelegten Umbau unterzogen wurde, nachdem sich die alten Werkstätten aufgrund niedriger Raumhöhe, Platzmangels, schlechter Beleuchtung der Arbeitsbereiche und Sicherheitsmängel als nicht mehr zeitgemäß erwiesen haben. Schuldirektor Christian Forstner verweist auf die Notwendigkeit der neuen Werkstätten: „Der praktische Unterricht ist in einem Schultyp wie dem unseren ein absolut zentrales Thema. Diese Ausrichtung spiegelt sich auch in unserem Lehrplan wider, der dafür ein Drittel des Gesamtumfangs vorsieht.“
Mädchenanteil steigend
132 Schüler und Schülerinnen besuchen derzeit den Grabnerhof, 18 Prozent davon sind Mädchen. Tendenz steigend. „Für mich ist diese Entwicklung völlig klar“, sagt Schuldirektor Christian Forstner über den stetig zunehmenden Mädchenanteil. Gerade bei Nebenerwerbsbauern würden immer mehr Frauen die Betriebsführung übernehmen, weiß Forstner, weswegen „sich die Mädchen, die wir hier haben, sehr bewusst für diese Ausbildung entschieden haben und die dreijährige Fachschule auch abschließen.“ Neuerdings mit dem Facharbeiterbrief in der Hand. Basierte diese Prüfung am Ende des dritten Lehrgangs bislang auf freiwilliger Basis, ist sie nun verpflichtend. Auch die Benotung wurde angepasst. „Das Kernstück ist eine praktische Prüfung, in die auch theoretische Inhalte einfließen“, so der Schuldirektor, der ein Beispiel einer Prüfungssituation im Bereich der Forstwirtschaft liefert: „Der Prüfling muss einen Baum fachgerecht fällen und dabei auch über die Vermarktung des Holzes Auskunft geben können“, erklärt Forstner. Die Note ergibt sich aus dem Ergebnis beider Aufgabenstellungen. Eine getrennte Bewertung von Theorie und Praxis ist somit nicht mehr erforderlich.
Gefragte Absolventen
Mit einer komprimierten Lehrzeit werben auch viele Unternehmen um den begehrten Nachwuchs aus dem Grabnerhof. „Wir arbeiten eng mit Betrieben im gesamten Ennstal zusammen. Unsere Absolventen sind äußerst gefragt, denn sie haben den Ruf, sehr geschickt zu sein“, weiß Forstner und unterstreicht das handwerkliche Talent seiner Schützlinge, das nicht nur in den Technikwerkstätten geformt wird. Unter fachkundiger Anleitung produzieren Schüler Apfelsaft, Most, Cider, Brot, verschiedene Wurst- und Käsesorten und brauen sogar Bier. Vertrieben werden die selbstgemachten Spezialitäten im Hofladen, der in Kürze seinen Standort wechseln soll. Nach der Sanierung des Schlachtraums wird er sich ein und dasselbe Gebäude mit der Fleisch- und der Milchproduktion teilen. Einstweilen ist er noch in einem Knusperhaus aus dem 12. Jahrhundert untergebracht, das in Zukunft für die Bereiche Bienenkunde und Jagdtheorie genutzt werden soll. Auch ein Schauraum für Forstkunde ist in Planung. Räumliche Veränderungen bzw. Erweiterungen sind ebenso in der Kartoffel- und Obstverarbeitung sowie in der Maschinenunterbringung geplant.
Haltung und Verarbeitung von Wild
Zum umfangreichen Praxisunterricht zählt auch das Zerteilen und Verarbeiten von Wildfleisch, denn  „die Haltung von Wild ist eine gute landwirtschaftliche Alternative für die Nutzung von Steilflächen“, so Schuldirektor Forstner. Seit März verfügt der Grabnerhof über eine eigene Sikawild-Herde. Für diese haben Schüler im Zuge des Projektunterrichts ein eigenes Fütterungsgebäude sowie einen Futtertisch und ein Futterlager errichtet.

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news-1550 Thu, 05 Nov 2020 08:25:53 +0100 Lockdown für Gastronomie und Hotellerie https://www.derennstaler.at/detail/lockdown-fuer-gastronomie-und-hotellerie Die steigenden Infektionszahlen haben die Bundesregierung dazu bewogen, vergangenes Wochenende neue Corona-Maßnahmen zu präsentieren, die seit Dienstag 0 Uhr in Kraft sind. Diese bringen gravierende Auswirkungen auf Gastronomie und Hotellerie mit sich. Unterstützungen, wie der Umsatzersatz und das Kurzarbeitsmodell, sollen Abhilfe schaffen.
So gilt ein Betretungsverbot für das Gastgewerbe, Ausnahmen sind Gastronomiebetriebe, die nicht öffentlich zugänglich sind, wie beispielsweise Betriebskantinen oder Kantinen in Kranken- und Kuranstalten. Die Selbstabholung von Speisen ist zwischen 6 und 20 Uhr, ein Lieferservice auch außerhalb dieser Zeiten möglich. Für Beherbergungsbetriebe wurde ebenso ein Betretungsverbot verhängt, außer die Nächtigung erfolgt aus beruflichen Gründen. Als „geringeres Übel“ sieht Franz Perhab, Bezirksobmann des Wirtschaftsbundes, die Maßnahmen für die Wirtschaft: „Das ist nicht unsere Saisonzeit, viele Hotels und Gastronomiebetriebe haben gerade im November Betriebsurlaub. Wenn der Umsatzersatz kommt und das Kurzarbeitsmodell verlängert wird, sind das Rahmenbedingungen, mit denen man leben kann.“ Entscheidend sei, dass für Österreich die Reisewarnungen bis Weihnachten zurückgenommen werden. „Wenn das nicht geschieht, haben wir den Worst Case.“ Auch Regionalstellenobmann der WKO Ennstal/Salzkammergut, Egon Hierzegger, stößt ins selbe Horn. Ein Lockdown vor der Wintersaison sei zwar ein schwerer Schritt für die Wirtschaft, dennoch lieber jetzt als später, denn schließlich gehe es darum, die steigenden Corona-Zahlen in den Griff zu bekommen.
Handels- und Dienstleistungsbetriebe trifft es in Bezug auf die neuen Corona-Maßnahmen nur bedingt, denn sie dürfen weiterhin geöffnet haben, jedoch müssen pro Kunde zehn Quadratmeter an Fläche zur Verfügung stehen. Die Masken- und Abstandspflicht gilt jedoch für Kunden und Mitarbeiter. Gesichtsvisiere werden nicht wie geplant ab 7. November, sondern sind bereits seit 3. November verboten. „Wir müssen jetzt alle zusammenhelfen, denn einen richtigen Zeitpunkt für einen Lockdown, wo es allen passt, wird es nicht geben. Es hilft nicht die Maßnahmen zu kritisieren, schauen wir, dass wir das gemeinsam durchstehen und bereiten wir uns bestmöglich auf das Weihnachtsgeschäft vor“, appelliert Hierzegger.
Umsatzersatz von 80 Prozent
Für den Zeitraum der angeordneten Schließung werden den Unternehmen bis zu 80 Prozent ihres Umsatzes ersetzt. Um diesen Umsatzersatz möglichst unkompliziert, unbürokratisch und rasch zu ermöglichen, wird dieser anhand der Steuerdaten, die der Finanzverwaltung vorliegen, automatisch berechnet. Der Antrag auf Gewährung kann bis spätestens 15. Dezember 2020 über FinanzOnline vom Unternehmen selbst oder einem bevollmächtigten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter beantragt werden.
Kurzarbeit
Auch das Kurzarbeitsmodell wurde adaptiert. Die Bandbreite der Arbeitszeit beträgt in Phase 3 (seit 1. Oktober) grundsätzlich 30 bis 80 Prozent. Eine Reduktion der Arbeitszeit auf unter 30 Prozent bedarf einer besonderen Begründung. Hier ist es möglich, nachträglich ein Änderungsbegehren zu stellen. Für die Dauer des Lockdowns kann die Arbeitszeit auch auf bis zu 0 Prozent reduziert werden. Diese Regelung gilt allerdings nur für Betriebe, die vom zweiten Lockdown betroffen sind, etwa Restaurants, Hotels oder Kultureinrichtungen. Eine rückwirkende Antragstellung ist bis 20. November möglich. Die neuen Maßnahmen gelten vorerst bis 30. November. „Wenn in diesem Monat die Zahlen trotz Betriebssperren nicht markant heruntergehen, dann ist die logische Schlussfolgerung, dass wir wieder aufsperren dürfen, denn dann sind Gastronomie und Hotellerie nicht die Hotspots und Super-Spreader“, so Perhab abschließend.

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news-1549 Thu, 05 Nov 2020 08:24:24 +0100 Elisabeth Köstinger zu Besuch im Ennstal https://www.derennstaler.at/detail/elisabeth-koestinger-zu-besuch-im-ennstal Die Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus besuchte die HBLFA Raumberg-Gumpenstein und traf sich mit Touristikern der Region.
Das Regierungsmitglied hätte eigentlich schon Anfang des Jahres die Baustelle für das neue Bio-Institutsgebäude in Trautenfels in Form einer kleinen Spatenstichfeier besuchen sollen. Corona machte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt den Organisatoren der HBLFA Raumberg-Gumpenstein einen kräftigen Strich durch die Rechnung. Nun stand auch die Ersatzbegegnung am Freitag voriger Woche auf wackligen Beinen. Doch für einen Besuch in der Raumberger Forschung und Schule nahm sich die Politikerin trotz ihres engen Terminkorsetts Zeit. Zuvor hatte sie eine Kurzvisite in Raumberg eingebaut und zeigte sich anschließend über die Baufortschritte am Trautenfelser Bau des Institutsgebäudes erfreut. Der ansprechende Holzriegelbau (Foto rechts) liege nach Aussagen der Raumberg-Gumpensteiner Direktion und der Bauleitung gut im Zeitplan. In der zweiten Hälfte nächstes Jahr dürfe mit der Fertigstellung der neuen Institutsräume gerechnet werden, ließ Direktor Anton Hausleitner verlauten, der mit seinen Direktorenkollegen Johann Gasteiner und Othmar Breitenbaumer die Ministerin begleitete.
Im Anschluss an die Baustellen-Einschau führte Institutsleiter Andreas Steinwidder die Besucher durch die Schweine-Versuchsstallungen vor Ort. Die sehr konsumentennahe und breit aufgestellte Bioforschung der Raumberger HBLFA erhält mit diesem ganz auf die Zukunft ausgerichteten Neubau deutlich größere Bedeutung. Mit dazu haben die internationalen Kontakte des Teams um Leiter Andreas Steinwidder gezeigt, dass Bio-Forschung und Lehre sehr wohl große Auswirkungen auf das Konsumentenverhalten hat. Darauf verwies auch Ministerin Elisabeth Köstinger in ihrem Schluss-Statement.
Tourismusgespräche auf höchster Ebene
Mit Vertretern der Tourismusregion Schladming-Dachstein sprach die Ministerin über die aktuelle schwierige Situation der Tourismusbranche. Im Mittelpunkt standen dabei die besonderen Herausforderungen für die bevorstehende Wintersaison. „Wichtig ist, dass wir für den Tag X sehr gut vorbereitet sind“, sagt Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein. Auch wenn der aktuelle Ausblick für den Tourismus nicht rosig aussieht, müsse man die Wintersaison doch als großes Ganzes betrachten – nämlich von November bis April. In einigen Wochen könne die aktuelle Situation schon wieder anders aussehen. Immerhin hängen über 80 Prozent der Wertschöpfung in der Region Schladming-Dachstein direkt oder indirekt am Tourismus. „Aktuell ist die Situation für alle natürlich sehr schwierig. Aus diesem Grund bereiten wir uns schon seit Wochen intensiv auf unterschiedliche Szenarien vor, um beim Restart 2.0 bestmöglich in allen Bereichen gerüstet zu sein.“

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news-1548 Thu, 05 Nov 2020 08:22:42 +0100 Gebietsliga Ennstal: Starkes Lebenszeichen des SV Trieben https://www.derennstaler.at/detail/gebietsliga-ennstal-starkes-lebenszeichen-des-sv-trieben Die beiden Spitzenreiter SV Aigen und Radmer feierten in der letzten Runde dieses Jahres klare Siege. Aigen überwintert somit als Tabellenführer.
Die Aigener fertigten Hall zu Hause dank einer starken zweiten Halbzeit mit 6:1 ab. Vor der Pause konnten die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste das Spiel einigermaßen offen gestalten. Zu wirklich zwingenden Chancen kamen sie aber nicht. Abgesehen vom Führungstor in der 15. Minute durch Daniel Adelwöhrer glänzten die Hausherren in der ersten Halbzeit aber auch nicht. Nach dem Seitenwechsel wurden die Aigener ihrer Rolle als Tabellenführer dann aber voll gerecht. In der 52. Minute traf Daniel Adelwöhrer mit seinem zweiten Tor in dem Match zum 2:0 und in der 55. Minute erhöhte Florian Daum auf 3:0. Damit war das Match bereits frühzeitig zugunsten des Favoriten entschieden. In den letzten zwölf Minuten machten Constantin Schiefer mit zwei Treffern und Jakob Noah Leitner das halbe Dutzend voll. In der Nachspielzeit gelang Davor Duran dann noch der Ehrentreffer zum 6:1-Endstand.
Radmer besiegte Gröbming zu Hause mit 3:0. Nach einem 0:0-Pausenstand erzielte Mario Giermair in der 68. Minute den Führungstreffer und in der letzten Viertelstunde fixierten Lukas Berger sowie Mark Schranz den wichtigen Sieg für den Tabellenzweiten. Der Rückstand von zwei Punkten auf Aigen lässt für die hoffentlich stattfindende Frühjahrssaison alle Chancen offen. Im Kaiserauderby behielt Ardning gegen Gaishorn mit 4:2 die Oberhand. Julian Jamnig verwertete bereits in der 7. Minute einen Elfmeter zur 1:0-Führung für die Ardninger. Nach knapp einer Viertelstunde glich Alexander Dormann zum 1:1 aus und in der 25. Minute brachte Julian Jamnig seine Elf abermals in Front. Die Gäste antworteten auf den neuerlichen Rückstand aber in der 37. Minute mit dem Tor durch Adrian Schindlbacher zum 2:2-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Hausherren dann entscheidend durch. Christopher Gölz erzielte in der 54. Minute die 3:2-Führung und gut 20 Minuten später sorgte Julian Jamnig mit seinem dritten Tor für den 4:2-Erfolg. Dank dieses Sieges liegt Ardning nach Verlustpunkten gerechnet am 3. Tabellenplatz.
Es dauerte bis zur letzten Runde im Herbst, ehe das Triebener Topstürmerduo Marijan Blazevic und Domenic Knefz ihrer Vorschusslorbeeren gerecht wurden. Die Magnesitstädter feierten gegen Öblarn einen in Bezug auf den Abstiegskampf sehr wichtigen und auch überlegenen 6:1-Auswärtssieg. Domenic Knefz steuerte dabei nicht weniger als vier Tore zum Sieg bei. Die zwei weiteren Treffer gingen auf das Konto von Marijan Blazevic und Robert Tomic. Triebens Spielertrainer Marijan Blazevic war ob des zweiten Saisonsieges natürlich happy: „Wir haben relativ gut gespielt und das Spiel eigentlich bereits in der ersten Halbzeit entschieden. Ich bin sehr glücklich über den Sieg, er war enorm wichtig für uns. Dieser Erfolg war ein weiterer Beweis für den Zusammenhalt unseres Teams. Unsere harte Arbeit wurde belohnt.“ Öblarns Trainer führte die Niederlage in erste Linie auf das Stürmerduo Knefz/Blazevic zurück: „Wir haben in den ersten fünf Minuten zwei Top-Chancen nicht genützt. Die beiden Stürmer explodierten ausgerechnet gegen uns und es war kein Kraut gewachsen.“
Die Partien Ramsau gegen St. Gallen und Landl gegen Schladming wurden abgesagt und werden erst nächstes Jahr nachgetragen.

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news-1547 Thu, 29 Oct 2020 08:28:36 +0100 Also doch pink https://www.derennstaler.at/detail/also-doch-pink Der Wahlausgang in Wien hat überraschend die Option rot-pink ermöglicht, ähnlich wie die türkis-grüne Mehrheit nach der Nationalratswahl doch einigermaßen überraschend war. Und auch wenn viele daran gezweifelt haben, hat sich Michael Ludwig tatsächlich für die pinke Variante entschieden. Höchstwahrscheinlich wird also die nächsten Jahre eine sozialliberale Koalition Wien regieren, was wohl für beide Partner eine sehr lohnende Konstellation ist.
Für die Neos ist die erste Regierungsbeteiligung ein Quantensprung, sie haben die Gelegenheit, sich speziell im Bildungsbereich zu profilieren, wo sie wahrscheinlich auch ihren einzigen Stadtrat bekommen werden. Großes Konfliktpotential besteht zumindest auf den ersten Blick zwischen den neuen Partnern nicht, die Neos werden in den nächsten Jahren wohl deutlich an Profil gewinnen.
Der größte Profiteur der neuen Konstellation wäre aber wohl die SPÖ. Sie braucht den Neos nur einen Stadtrat zu überlassen und wird damit das Geschehen in Wien noch stärker dominieren als bisher. Bürgermeister Ludwig liefert den Flächenbezirken den gewünschten Koalitionspartner und holt das Verkehrsresort zurück. Außerdem ist der Auftritt gegen die Bundesregierung mit den Neos deutlich einfacher als mit den Grünen.
All diese Argumente wiegen deutlich schwerer als die mangelnde Regierungserfahrung der Neos. Bürgermeister Ludwig hat jedenfalls Mut bewiesen, wird endgültig aus dem Schatten Michael Häupls­ treten und endgültig die klare Nummer eins in der SPÖ.

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news-1546 Thu, 29 Oct 2020 08:27:08 +0100 Corona-Elternbrief sorgt für Wirbel https://www.derennstaler.at/detail/corona-elternbrief-sorgt-fuer-wirbel Mobile Test-Teams sollen mittels Formular ermächtigt werden, Rachenabstriche an Kindern in Abwesenheit der Eltern vorzunehmen. Das stoßt vielen sauer auf.
Letzte Woche wurde in Schulen und Kindergärten ein Informationsschreiben verteilt, das bei vielen Eltern für Verwirrung und Verärgerung sorgte. In dem Schreiben heißt es, dass auf Initiative von Landesrätin Juliane Bogner-Strauß gemeinsam mit den Bildungs- und Gesundheitsverantwortlichen des Landes Steiermark Verbesserungen entwickelt worden seien. Die Eltern werden aufgefordert ein Formular auszufüllen, damit mobile Test-Teams schnell und effizient testen zu können. Das betreffe Verdachtsfälle sowie alle Kinder und Erwachsene, die engen Kontakt mit einem bestätigten Covid-19 Fall hatten. Zudem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Testungen jedenfalls vorgenommen werden und eine Einwilligung „in die Testung im Sinne des Epidemiegesetzes nicht erforderlich“ sei. Das mobile Test-Team sei ein besonderes und würde den Rachenabstrich gleich in der Schule oder im Kindergarten vornehmen.
Verärgerte Eltern
Besonders sauer stoßt den Eltern auf, dass sich die Frage ob überhaupt getestet werden darf gar nicht stellt. Die Erziehungsberechtigten können lediglich auswählen, ob man informiert werden möchte bzw. bei der Testung des Kindes dabei sein will. „Am meisten stört mich die Formulierung an sich, denn man wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Man habe ohnehin keine Wahl – es werde getestet, egal ob mit oder ohne Einverständniserklärung“, ärgert sich eine betroffene Mutter. Manche Eltern haben sich formiert und ließen eigene Formulare von Rechtsanwälten aufsetzen, in denen ausdrücklich keine Einwilligung für einen nicht behördlich angeordneten Rachenabstrich gegeben wird. „Jede Testung ist behördlich schriftlich anzuordnen. Gemäß Paragraph 5 Epidemie-Gesetz kann in bestimmten Fällen eine Untersuchung angeordnet werden, welcher allenfalls Folge zu leisten ist“, sagt Rechtsanwältin Michaela Hämmerle. „Da die Begründung der bescheidmäßigen Anordnung auf den Einzelfall bezogen ist, rate ich den Bescheid der Behörde abzuwarten und nicht auf Zuruf eines Lehrers oder Direktors eine allenfalls eigenmächtige Heilbehandlung zu dulden.“
Gegenwind aus der Politik
Auch die FPÖ bezieht Stellung und fordert den „Schutz der Kinder vor irrwitzigen Zwangstests“. Sie sprechen von einem neuerlichen Angriff auf die Grund- und Freiheitsrechte. LAbg. und Bildungssprecher der FPÖ Steiermark Stefan Hermann zeigt sich empört: „Es kann nicht sein, dass Kinder zwangsweise getestet werden, um den Corona-Irrweg der Regierung zu legitimieren.“ Beim Bürgermeister von Seiersberg-Pirka, Werner Baumann (SPÖ), stieß der Brief an die Eltern ebenfalls auf wenig Gegenliebe. „Wir lassen uns nicht fremdbestimmen und werden diese Vorgehensweise rechtlich prüfen lassen und die Landesrätin persönlich in die Haftung nehmen, um unsere Kinder zu schützen. Wir lassen uns unsere Grundrechte nicht nehmen“, so der Ortschef kämpferisch. Die Gemeinde bereitet derzeit Schreiben an die Landesregierung, die Bildungsdirektion und die Volksanwaltschaft vor.
Zwangstests gebe es nicht und hat es auch nicht gegeben, heißt es aus dem Büro der Bildungs- und Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß. Die Entscheidung liege nach wie vor bei den Behörden. Wird das Formular nicht abgegeben, ändert sich nichts am derzeitigen Procedere.

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news-1545 Thu, 29 Oct 2020 08:25:47 +0100 Feuerwehrjugend errang begehrte Abzeichen https://www.derennstaler.at/detail/feuerwehrjugend-errang-begehrte-abzeichen Die Feuerwehrjugend absolvierte am vergangenen Wochenende einen Wissenstest in der Neuen Mittelschule in Rottenmann.
Nach langer und intensiver Vorbereitung konnten 275 Jugendliche das begehrte Wissenstest-Abzeichen in Bronze, Silber und Gold absolvieren. 113 Mitglieder des Feuerwehrnachwuchses legten das Wissenstestspiel in Bronze und Silber ab. Die Fragen bezogen sich auf das gesamte Feuerwehrwesen, beginnend mit der Organisation, über das Formalexerzieren, den Nachrichtendienst sowie die Fahrzeug- und Gerätekunde. Damit diese, für die Ausbildung der Feuerwehrjugend wichtige Prüfung überhaupt durchgeführt werden konnte, musste ein Covid-19-Präventionskonzept erarbeitet werden, das die Rahmenbedingungen der zweitägigen Veranstaltung definierte. Unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Sicherheitsabstände und regelmäßige Flächendesinfektionen. Aufgrund dieser speziellen Maßnahmen konnte zwar die traditionelle Schlusskundgebung nicht stattfinden, doch ließ es sich Bereichsfeuerwehrkommandant Heinz Hartl nicht nehmen, verdiente Bewerterkameraden zu ehren. So wurde nach Abschluss des ersten Veranstaltungstages LM Kevin Schönlechner von der FF Rottenmann und LM d.F. Marvin Weidinger von der FF St. Gallen das Bewerterabzeichen in Bronze, ein Auszeichnung für mehr als fünfmalige Bewertertätigkeit, überreicht. Für HBI a.D. Max Aichholzer von der FF Fleiß, HBI a.D. Franz Egger von der FF St. Martin am Grimming und EHLM d.F. Jose-Luis Plasencia-Suarez von der FF Bad Mitterndorf war dieser Wissenstest der letzte Einsatz als Bewerter, denn ein Beschluss des Landesfeuerwehrausschusses bestimmt das Ausscheiden von Bewertern mit dem Erreichen des 65. Lebensjahres.

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news-1544 Thu, 29 Oct 2020 08:24:30 +0100 Planai ist „Aufsteiger des Jahres“ https://www.derennstaler.at/detail/planai-ist-aufsteiger-des-jahres Bei der Skiareatest-Verleihung in Tirol konnten die Planai-Hochwurzen-Bahnen acht Auszeichnungen entgegennehmen.
Die erfolgreichen Qualitäts-Checks des internationalen Ski­areatests sind in den vergangenen Jahren zu einem fixen Gradmesser für die Seilbahnwirtschaft im Alpenraum geworden. Bei der Preisverleihung in der Glasbläserei Kisslinger in Rattenberg wurden die Planai-Hochwurzen-Bahnen zum „Aufsteiger des Jahres 2020“ gekürt. Geschäftsführer Dir. Georg Bliem nahm den Award für das „Beste Seilbahn-Management“ entgegen und zeigte sich erfreut: „Diese Auszeichnungen sind eine großartige Bestätigung unseres Angebotes und der hohen Dienstleistungsqualität. Viele Projekte tragen die Handschrift meiner Kollegen und Kolleginnen und dafür ein Danke an das gesamte Team. Herzliche Gratulation auch an unsere Seilbahnkollegen von der Reiteralm und vom Kreischberg, die heute auch ausgezeichnet wurden“. Für das „Beste Marketing“ erhielt Marketingleiter Markus Zeiringer die Prämierung in Gold.
Auch das Kassateam wurde für seine Freundlichkeit mit einem Award belohnt. Außerdem konnten die Planai-Bahnen in den Kategorien „Sicherheitstrophy“ und „Beste Kinderangebote“ geehrt werden. Als Krönung gab es für die Planai und Hochwurzen das „Internationale Pistengütesiegel“ sowie das „Internationale Rodelbahngütesiegel“ in Gold.

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news-1543 Thu, 29 Oct 2020 08:22:48 +0100 Wörschach fixierte mit Heimsieg den Herstmeistertitel https://www.derennstaler.at/detail/woerschach-fixierte-mit-heimsieg-den-herstmeistertitel Mit einem 2:0-Heimerfolg gegen Tauplitz holte sich Wörschach zwei Runden vor Schluss den Herbstmeistertitel in der 1. Klasse Enns.
Christoph Strimitzer erzielte vier Minuten vor dem Pausenpfiff die 1:0-Führung und in der 58. Minute sorgte derselbe Spieler für den 2:0-Endstand. Für die Wörschacher war es der achte Sieg im ebensovielten Match und damit sind sie ein mehr als würdiger Winterkönig.
Wald vergab die letzte theoretische Chance auf den ersten Platz nach dem Herbstdurchgang mit einem 0:0-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Stein/Enns. ESV Lok Selzthal feierte zu Hause mit dem klaren 4:0-Sieg gegen die SG Pruggern/Gröbming II den dritten Saisonerfolg. Jan Poier brachte die Elf von Coach Marvin Weinberger in der 22. Minute mit 1:0 in Führung und acht Minuten später erhöhte Jan Oswald Krassnegger auf 2:0. Das war gleichzeitig auch der Pausenstand. In der 58. Minute sorgte dann Elias Haller mit dem Tor zum 3:0 für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt zum 4:0-Sieg setzte Fabio Alexander Huber eine Viertelstunde vor dem Abpfiff. Mit dem Dreipunkter machte Selzthal in der Tabelle zwei Plätze gut. Die Partie Ausseerland Juniors gegen ATV Irdning II wurde auf kommenden Mittwoch verschoben und St. Martin/G. gegen Bad Mitterndorf II wird am Samstag, dem 14. November, nachgetragen.
Vorschau 1. Klasse Enns
Zwei Spiele der kommenden Runde werden am morgigen Samstag um 14 Uhr angepfiffen. Der Tabellendritte Wald empfängt St. Martin und sollte dabei im Kampf um den 2. Platz nach der Herbstsaison unbedingt einen vollen Erfolg einfahren. Leicht wird das Vorhaben aber nicht, denn die Gäste haben ihre bislang fünf Punkte ausnahmslos auswärts geholt. Im zweiten Samstagspiel treffen Tauplitz und die SC Geomix Juniors Liezen aufeinander. Für die jungen Liezener gilt dabei das Gleiche als für Wald. Im Duell um den Vizeherbstmeistertitel zählt nur ein Sieg.
Am Sonntag Vormittag mit Beginn um 10.30 Uhr trifft Bad Mitterndorf II auf Winterkönig Wörschach. Alles andere als ein Sieg der Gäste wäre dabei wohl eine Riesenüberraschung.
Am Allerheiligentag duellieren sich um 14 Uhr die Ausseerland Juniors und ESV Lok Selzthal. Die jungen Ausseer gehen als Favorit in die Partie und wollen mit einem Erfolg noch die kleine Chance auf Platz zwei wahren. Als letztes Spiel der vorletzten Runde geht am Sonntag um 15 das Nachbarschaftsderby zwischen Stein/Enns und der SG Pruggern/Gröbming II über die Bühne. Der Steiner Neo-Coach Klaus Prückl übernahm das Amt vor einigen Wochen von Ernst Schachner.

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news-1542 Thu, 22 Oct 2020 08:56:17 +0200 Unzumutbar langsam https://www.derennstaler.at/detail/unzumutbar-langsam Schon seit Jahrzehnten ist bekannt, dass das österreichische Stromnetz in Salzburg eine Lücke hat. Nur durch die Errichtung der 380-KV-Leitung von Kärnten nach Salzburg kann diese geschlossen werden, was sowohl für die Versorgungssicherheit als auch für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien unbedingt erforderlich ist. Dass diese Einsicht jetzt auch vom Verwaltungsgerichtshof geteilt wurde, ist erfreulich. Nach über zehn Jahren Genehmigungsfrist herrscht damit endlich Rechtssicherheit, 2025 soll die neue Leitung in Betrieb gehen.
Jetzt zur Tagesordnung überzugehen, wäre allerdings der falsche Weg, hat dieses Projekt doch schonungslos gezeigt, dass die Errichtung von Infrastruktur auf Basis der österreichischen Gesetzgebung und Verwaltung de facto unmöglich ist. Man wird sich zeitnah Gedanken machen müssen, wie man berechtige Anliegen von Anrainern und Umweltschutz berücksichtigt, ohne eine unendliche Verfahrensdauer zu produzieren. Dazu wird es einen neuen Rechtsrahmen brauchen, der vor allem den zeitlichen Ablauf neu ordnet. So sollte es nach Einreichung eines Projektes eine klare Frist geben, innerhalb derer Einwände eingebracht werden können. Jedes Argument, das nach dieser Frist kommt, muss danach automatisch abgewiesen werden. Und dann braucht es eine klare Vorgabe, in welcher Zeit eine Entscheidung fallen muss, denn für eine klar benötigte Infrastruktur über zehn Jahre Verfahrensdauer zu haben, ist schlicht skandalös und nicht hinnehmbar.

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news-1541 Thu, 22 Oct 2020 08:53:55 +0200 Triebens Forderung: Stopp dem LKW-Wahnsinn https://www.derennstaler.at/detail/triebens-forderung-stopp-dem-lkw-wahnsinn Während Verkehrslandesrat Anton Lang eine Änderung der StVO fordert, die Grünen auf einen Mautfluchtgipfel pochen und die steirische Wirtschaft
einen Wettbewerbsnachteil fürchtet, wollen betroffene Anrainer nur eines: Mehr Sicherheit für ihre Kinder und keine weitere Lärmbelästigung.

Die B 114 führt direkt durch das Ortsgebiet der Stadt Trieben „Vor der Volksschule und dem Kindergarten donnert der Schwerverkehr vorbei“, beschreibt Bürgermeister Helmut Schöttl das Problem. Seit Jahren sei man in Trieben besorgt um die Sicherheit der Kinder. Gefährliche Situationen habe es schließlich schon zur Genüge gegeben. Und auch der Lärm mache den Einwohnern zu schaffen, so Schöttl. Seit Jahren setzt sich die Stadt für eine Tonnagebeschränkung von 7,5 Tonnen über den Triebener Tauern ein. Stattdessen hat das Land Steiermark ein Winterfahrverbot, mit Gültigkeit von 1. November bis 15. April, erlassen. Nun haben die Tauerngemeinden beschlossen, gemeinsam für dasselbe Ziel zu kämpfen und am vergangenen Mittwoch zur großangelegten Demonstration aufgerufen, wodurch die B 114 für einige Stunden gesperrt war. Für Bürgermeister Helmut Schöttl sei das keine leichte Entscheidung gewesen, wie er sagt: „Es ist schade, dass man in einer solch prekären Situation nicht gehört wird und dann zu einer so drastischen Maßnahme greifen muss.“

Grüne fordern steirischen Mautfluchtgipfel
„Es wurden verschiedene Verkehrsmessungen an der B 114 durchgeführt, wobei sich herauskristallisiert hat, dass diese Frequenz auf derartigen Straßenzügen nicht unüblich ist. Ein schwacher Trost für alle Anrainergemeinden“, so Bürgermeister Schöttl. Unterstützung sagen nun die steirischen Grünen zu. Sie sprechen von einer Verhöhnung und Provokation für die betroffene Bevölkerung und einem Kniefall vor der Frächterlobby. „Es kann nicht sein, dass auf die Frächterlobby stärker Rücksicht genommen wird als auf die Bevölkerung“, kritisiert Lambert Schönleitner: „Die vorliegenden Daten beweisen in keinster Weise, dass eine Tonnagebeschränkung nicht möglich ist. Wenn eine rechtliche Lösung für die Ennstal-Straße möglich war und in ganz Österreich unzählige derartige Tonnagebeschränkungen bestehen, ist das doch auch für andere Straßen problemlos möglich“, so der Grüne Landtagsabgeordnete, der einen „steirischen Mautfluchtgipfel“ gemeinsam mit Bürgermeistern, Landesregierung und allen Landtagsparteien fordert, „um hier konstruktiv aber entschlossen etwas weiterzubringen“, wie er sagt.


Verkehrslandesrat fordert Novelle der StVO
Die SPÖ will keine punktuelle, sondern eine generelle Lösung für nachhaltige Verkehrspolitik erwirken und hat in der Sitzung des Verkehrsausschusses vom Nationalrat einen Antrag eingebracht, in dem Bundesministerin Leonore Gewessler aufgefordert wird, eine Novelle zur Straßenverkehrsordnung vorzulegen, die es den zuständigen Verkehrsbehörden ermöglichen soll, LKW-Maut-Umgehungsverkehr wirksam zu verbieten, wie das Büro von Verkehrslandesrat Anton Lang mitteilt. „Viele Gemeinden haben mit sogenannten „Mautflüchtlingen“ zu kämpfen. Derzeit sehen die eng gefassten und starren Voraussetzungen des § 43 StVO jedoch keine Regelungsmöglichkeit zur Unterbindung dieses unerwünschten Umgehungsverkehrs vor. Damit fehlt eine gesetzliche Grundlage, welche eine qualitätsvolle Lenkung des Straßenverkehrs sowohl aus Sicht der Gemeinden und der lokalen Wirtschaft als auch aus jener der Anrainerinnen und Anrainer ermöglicht. Diese Rechtslücke hat direkte Auswirkungen auf die Lebensqualität vieler Menschen in den steirischen Gemeinden. Im Sinne einer fortschrittlichen Verkehrspolitik und des Klimaschutzes ist es daher notwendig, die gesetzlichen Bestimmungen zum Erlass von LKW-Fahrverboten (z.B. Buchauerstraße B 117, Enns­talstraße B 146, Triebenertauernstraße B 114, B 77 Gaberlstraße) zu präzisieren, um so den Verordnungsgeber in die Lage zu versetzen, aktuellen Problemlagen auf einer rechtlich zeitgemäßen Basis begegnen zu können, ohne dabei die Interessen der Anrainer oder lokalen Unternehmen zu gefährden“, heißt es in einem Auszug des Antrags.


Fachgruppenvertreter zeigt sich verärgert
Die am letzten Mittwoch stattgefundene LKW-Straßensperre sieht der steirische Transporteure-Obmann Peter Fahrner als Affront gegen die gesamte heimische Wirtschaft. Damit habe man nicht nur die steirischen Transporteure, die ihre Aufträge termingerecht abwickeln müssen, gehindert, sondern auch die regionale Wirtschaft ausgebremst, so Fahrner. Der Obmann bezeichnet die Protestaktion als kurzsichtig. Würde man stattdessen ein Verkehrsgutachten in Auftrag geben, sei es möglich, nebst Zahlen ebenso Verkehrsströme erfassen zu lassen, die zeigen, woher der Verkehr kommt und wohin er geht und ob die Autobahn umfahren wird, sagt Fahrner, der betont: „Uns ist bewusst, dass viele ausländische LKW mautschonende Routen fahren, aber durch regionale LKW-Fahrverbote trifft man in erster Linie die gesamte heimische Wirtschaft und verursacht bei österreichischen Transporteuren umweltbelastenden Umwegverkehr. Dem ausländischen Frächter und Fahrer sind Fahrverbote egal. Sie fahren trotzdem.“ Diese Erfahrung hat man auch am Pyhrnpass gemacht.


LKW-Lärm auch nachts
Im Dezember 2000 wurde ein LKW-Fahrverbot über die B 138, die Pyhrnpassstraße, verhängt. Vom LKW-Fahrverbot ausgenommen sind Fahrten mit Lastkraftfahrzeugen, die in den Gemeinden Liezen, Spital am Pyhrn, Windischgarsten und Rosenau am Hengstpass be- oder entladen werden. Und das, obwohl Liezen, genauso wie Spital am Pyhrn und Windischgarsten, über eine direkte Anbindung zur Autobahn verfügen. Seit dem Inkrafttreten  der Verordnung sei die Lärmbelästigung durch LKWs zwar weniger geworden, sagt eine Anrainerin, doch nach wie vor würden auch ausländische LKWs die Strecke passieren. „Der LKW-Verkehr ist nicht nur tagsüber massiv, auch nachts bleibt man vom Lärm nicht verschont. Die ersten donnern oft schon zwischen halb 4 und 4 Uhr die Strecke entlang“, so eine weitere betroffene Anrainerin. Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner kennt das Problem: „Wir wissen, dass es auch LKWs gibt, die, obwohl sie die Autobahn benutzen müssten, die Pyhrnvariante wählen“, sagt sie und bestärkt den Weg, den die SPÖ beschreitet: „Es wäre wirklich wünschenswert, wenn es ein Gesetz gebe, das Umfahrungsverkehr verhindert. Mit einer Novelle der StVO wäre allen geholfen. Schließlich gibt es viele betroffene Gemeinden.“


Keine lückenlose Kontrolle möglich
Nach dem Konzept von Siegmund Schnabl, dem Leiter des Bezirkspolizeikommandos, finden die Kontrollen zur Einhaltung des LKW-Fahrverbotes auf der B 320, der Ennstal-Bundesstraße, statt. „Wir erhalten viele positive Rückmeldungen. Die Überwachung funktioniert gut, das Fahrverbot wird gut eingehalten. Auch nachts“, so Schnabl. Die B 320 sei jedoch aufgrund der zahlreichen Polizei-Dienststellen, die entlang der Strecke angesiedelt seien, wesentlich leichter zu kontrollieren als Passstraßen wie die B 114 über den Triebener Tauern oder die B 138 über den Pyhrnpass. Für Kontrollen auf der B 114 habe man lediglich die Dienststelle in Trieben zur Verfügung. Dasselbe gelte für die B 138. Auch diese würde in den Zuständigkeitsbereich von nur einer Dienststelle fallen, jener in Liezen. „Natürlich haben wir Personal vor Ort. Doch das können wir nicht ausschließlich für Verkehrskontrollen einsetzen. Dafür haben wir nicht die nötigen personellen Ressourcen“, so Schnabl.


Ein hausgemachtes Problem?
Für Bezirkshauptmann Christian Sulzbacher wäre eine Novelle der StVO zwar begrüßenswert, doch schwierig umzusetzen: „Gäbe es eine solche Änderung der Straßenverkehrsordnung wären teure und aufwändige Gutachten, wie jenes, das die Grundlage für das LKW-Fahrverbot auf der B 320 bildet, nicht mehr notwendig. Zwar hat es bereits verschiedene Gespräche in diese Richtung gegeben, doch mit einem solchen Schritt würden wir uns in einem Spannungsverhältnis mit der EU befinden“, so Sulzbacher. Einen Lösungsansatz sieht er in der Abschaffung von Autobahnvignette und Autobahnmaut. Anstelle dessen könne man eine generelle Straßenbenützungsgebühr einführen. Der Vorteil: LKWs brauchen keine Autobahnen mehr zu umfahren, auf die man sie eigentlich bringen will. „Wenn man sich das durchrechnet, kommt eine gerechtere Verteilung heraus und wir haben keinen Ausweichverkehr mehr auf Straßen, die dafür nicht ausgelegt sind. Das ist meine Meinung. Aber schlussendlich ist es Sache der Politik, hier die richtigen Entscheidungen zu treffen.“

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news-1540 Thu, 22 Oct 2020 08:52:26 +0200 Ski-Start am Dachstein https://www.derennstaler.at/detail/ski-start-am-dachstein Seit gut einer Woche sind am Dachstein der Hunerkogellift und der Austriaschartelift in Betrieb. Dafür sorgte der ordentliche Wintereinbruch mit viel Schneefall auf 2700 Metern.
Langläufer kommen auf der Ramsauerloipe und der Hallstätterloipe ebenso auf ihre Kosten, denn ihnen steht ein 15 Kilometer langes gespurtes Loipennetz zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt das Dachstein-Gletscherrestaurant. Alle, die einfach nur die Winterlandschaft genießen möchten, können am Sky Walk den Blick auf die umliegende Bergwelt genießen. Für atemberaubende Weit- und Tiefblicke sorgt die Dachstein-Hängebrücke mit der Treppe ins Nichts. Auch ein Besuch im Eispalast lohnt sich – die neue Inszenierung führt die Besucher auf eine „Zeitreise durch die Geschichte“. Die Ski-amadé-Saisonkarte sowie die Super-Ski-Card sind bereits seit 10. Oktober gültig. Mit der Schladming-Dachstein-Sommercard ist die Berg- und Talfahrt mit der Dachstein-Gletscherbahn noch bis 1. November inkludiert. Die Gletscherbahn ist täglich von 7.50 bis 17.10 Uhr in Betrieb.

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news-1539 Thu, 22 Oct 2020 08:51:15 +0200 Spar Landmarkt Gröbming erhält Auszeichnung https://www.derennstaler.at/detail/spar-landmarkt-groebming-erhaelt-auszeichnung Einmal im Jahr kürt Spar besonders herausragende Kaufleute in ganz Österreich. Bereits zum zweiten Mal wurde der Spar Landmarkt Gröbming nun mit der „Goldenen Tanne“ ausgezeichnet.
Bewertet werden kaufmännische Erfolgsziffern und die Umsetzungsstärke von jährlich wechselnden Schwerpunkten. Im Rahmen der heurigen Tagung der österreichischen Spar-Kaufleute konnte Josef Pehab, Marktleiter in Gröbming, die „Goldene Tanne 2020“ entgegennehmen. Der Markt hat unter anderem bei vier Store-Checks durch Gebiets- und Frischeberater in allen Punkten überzeugt.
Auch die Modernisierung in das neue Ladenbaukonzept wurde erstklassig umgesetzt. „Unseren Konsumenten täglich eine moderne Nahversorgung mit sehr vielen, hochwertigen regionalen Produkten anbieten zu können, ist nur mit einem fabelhaften Team möglich. Diese Auszeichnung gebührt demnach dem gesamten Team des Spar Landmarkts Gröbming“, so Josef Pehab bei der Preisverleihung.

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news-1538 Thu, 22 Oct 2020 08:49:03 +0200 Schladming krönte mit einem Schützenfest die Erfolgsserie https://www.derennstaler.at/detail/schladming-kroente-mit-einem-schuetzenfest-die-erfolgsserie Mit dem grandiosen 8:0-Schützenfest auswärts gegen Krieglach ließ der FC Schladming den schlechten Saisonstart endgültig vergessen. Nach drei Niederlagen zu Beginn holten die WM-Städter aus den vergangenen fünf Partien 13 Punkte und haben damit nur mehr drei Zähler Rückstand auf Tabellenführer Trofaiach. Überhaupt sind die ersten neun Teams in der Oberliga Nord nur durch vier Punkte getrennt.
In der Partie gegen Krieglach eröffnete Andre Unterberger in der 16. Minute den Torreigen. Daniel Krammel erhöhte in der 35. Minute auf 2:0 und fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff sorgte Sebastian Auer mit einem verwandelten Elfmeter für den Pausenstand von 3:0.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte drückten die Mürztaler kurzzeitig auf den Anschlusstreffer. Als dann aber Daniel Krammel mit einem Doppelpack auf 5:0 stellte, war es um die Hausherren geschehen. Sie ergaben sich nun ihrem Schicksal und so erzielten die Gäste in der letzten Viertelstunde durch Ferdinand Trinker, Philipp Krall und Andre Unterberger drei weitere Treffer zum 8:0-Endstand. Für Schladmings Trainer Herwig Burgsteiner war der Erfolg auch in dieser Höhe verdient: „Eine tolle Vorstellung meiner Mannschaft. Wir hätten durchaus auch noch höher gewinnen können. Nach anfänglichen Schwierigkeiten passt es jetzt super. Ich hoffe es geht so weiter.“
Mario Lemes rettete Bad Mitterndorf im Heimspiel gegen die KSV-Amateure mit einem Last-Minute-Tor ein 2:2-Unentschieden. In dem auf gutem Niveau stehenden Spiel zeigte Schiedsrichter Enes Poric nicht weniger als dreimal auf den ominösen Punkt. Nach einem Foul im Strafraum an Adrian Leitner – der Kicker musste nach der Aktion mit einer schweren Verletzung ausscheiden – verwertete Armin Flatscher in der 15. Minute den dafür verhängten Elfmeter zur 1:0-Führung. Eine Minute vor dem Pausenpfiff glichen die Jungfalken ebenfalls mit einem Elfmeter zum 1:1 aus.
Nach der eher durch Standards geprägten ersten Halbzeit kam es nach Wiederbeginn zu mehr Szenen im Sechzehner. Eine Riesenchance auf das zweite Tor fanden die Hausherren in der 60. Minute vor. Nach einer super Kombination zog Hartwig Seebacher im Strafraum aus vollem Lauf ab, doch der Gäste-Tormann parierte den Schuss des heimischen Kickers mit einem tollen Reflex. In der 74. Minute bekamen die KSV-Amateure vom Referee den zweiten Elfmeter zugesprochen, Sascha-Martin Fischl ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und brachte die Mürztaler mit 2:1 in Front. Eine Minute vor dem Schlusspfiff erzielte dann Mario Lemes nach einer weiten Flanke den Ausgleich zum 2:2-Endstand. Für Bad Mitterndorf war es das fünfte Spiel in Serie ohne Niederlage und dabei die vierte Punkteteilung. Damit entwickeln sich die Salzkammerguter schön langsam zum Unentschieden-Spezialisten. Trainer Rene Ziller sagte zum Match: „Nach der Pause hatten wir die besseren Chancen als der Gegner, doch das Remis geht letztendlich in Ordnung.“
Für die Überraschung in der vergangenen Runde sorgte Irdning mit dem 1:1-Unentschieden gegen Leader Trofaiach. Die Irdninger boten in der Partie eine ganz starke Leistung und waren 80 Minuten lang auch die bessere Mannschaft. Erst als die Kräfte der Hausherren etwas nachließen, hatten die Gäste mehr Spielanteile. Als die Zuschauer bereits mit einer torlosen Punkteteilung rechneten, erzielte Torjäger Mario Sacer in der 90. Minute die 1:0-Führung für Trofaiach. Der im Herbst in Bestform spielende Sebastian Schmid glich in der Nachspielzeit aber noch zum verdienten 1:1-Endstand aus. Irdnings Sektionsobmann Markus Kriechbaum sagte im Gespräch mit dem „Ennstaler“ zum Match: „Vor dem Spiel hätte ich ein Unentschieden ohne Wenn und Aber genommen. Nach der Partie muss ich aber sagen, dass für uns auch drei Punkte drinnen gewesen wären. Wenn man so spät in Rückstand gerät und dann noch den Ausgleich schafft, muss man aber zufrieden sein. Auf alle Fälle war es die besten Leistung unserer Mannschaft in der Herbstsaison.“
Vorschau Oberliga Nord
Zwei Vereine des Bezirkes Liezen sind am heutigen Freitag im Einsatz. Der FC Schladming empfängt mit Beginn um 19 Uhr den Tabellenvorletzten Hinterberg. Die Vorzeichen für die Partie sind klar. Schladming hat einen unglaublichen Lauf und zuletzt Krieglach mit 8:0 aus dem eigenen Stadion geschossen. Die Murtaler haben hingegen die letzten vier Spiele zum Teil klar verloren. So gesehen wäre alles andere als ein Sieg der WM-Städter eine Riesenüberraschung. Trainer Herwig Burgsteiner warnt trotz der Favoritenrolle zur leichten Vorsicht: „Angeschlagene Gegner sind oft gefährlich. Zudem liegt uns Hinterberg nicht besonders. Nichtsdestotrotz dürfen die Hinterberger in unserer derzeitigen Verfassung kein Stolperstein sein. Ich bin grundsätzlich auch zuversichtlich, dass wir die nächsten drei Punkte holen werden.“
Bad Mitterndorf steht am heutigen Freitag das schwere Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten Kindberg-Mürzhofen ins Haus. Trotz verletzungsbedingten Ausfällen von vier Stammspielern will Trainer Rene Ziller aus dem Mürztal etwas Zählbares mitnehmen: „Sicherlich ein sehr starker Gegner. Wir wollen aber vorne dran bleiben und darum zumindest nicht verlieren.“
Für Irdning steht am morgigen Samstag das Auswärtsspiel in Obdach (Beginn 14 Uhr) auf dem Programm. Nach der starken Leistung beim Unentschieden gegen Leader Trofaiach fährt die Pichler-Elf mit viel Zuversicht ins Murtal. „Unser Ziel in Obdach sind drei Punkte. Mit einem Sieg könnte wir uns ein gutes Stück von der Abstiegszone entfernen und so relativ ruhig in die letzten Partien gehen“, sagt Sektionsobmann Markus Kriechbaum zur Ausgangslage.

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