Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Sat, 22 Feb 2020 10:00:55 +0100 Sat, 22 Feb 2020 10:00:55 +0100 TYPO3 EXT:news news-1367 Thu, 20 Feb 2020 08:41:24 +0100 Gut gemeint, schlecht gemacht https://www.derennstaler.at/detail/gut-gemeint-schlecht-gemacht Dass unser Gesundheitssystem seit einer gefühlten Ewigkeit unter finanziellen Schwierigkeiten leidet, ist keine Neuigkeit. Ständig wurden die Beiträge erhöht, was ein wesentlicher Mitgrund für die horrenden Lohnnebenkosten in Österreich ist. Und wenn einmal genug Geld da war, wurden sofort neue Leistungen erfunden oder Selbstbehalte reduziert. Die Blöden sind dabei die Beitragszahler, sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Prinzipiell war es daher hoch an der Zeit, Reformen einzuleiten, aber ob die Fusion der Krankenkassen tatsächlich Besserungen bringt, wird sich erst zeigen.
Grundsätzlich ist die Fusion natürlich eine gute Idee: Man spart Mitarbeiter, Verwaltungsaufwand, EDV-Kosten, hat eine stärkere Einkaufsmacht und klarere Entscheidungswege. Zudem hat man durch die Zusammenführung von mehreren Systemen den Vorteil, dass die beste gelebte Arbeitsweise auf die gesamte Organisation ausgerollt werden kann. Sprich, wenn hier privatwirtschaftlich agiert würde, könnte man mit den Einsparungen schon bald massive Beitragssenkungen finanzieren, was ja der Sinn der ganzen Sache ist.
Doch in Wirklichkeit passiert genau das Gegenteil: Vor der Fusion wurden noch massive Zugeständnisse an Ärzte und die Pharmaindustrie gemacht. Man bietet österreichweit die höchste bisherige Leistung an und einigt sich auf die höchsten Tarife. Nebenbei ist auch im Spitalswesen nichts passiert, auch da werden die Kosten weiter explodieren. Also gute Idee, schlechte Umsetzung, die Hoffnung auf geringere Beiträgen können wir begraben.

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news-1366 Thu, 20 Feb 2020 08:39:44 +0100 LKH Bad Aussee: Konzept für Nachnutzung vorgelegt https://www.derennstaler.at/detail/lkh-bad-aussee-konzept-fuer-nachnutzung-vorgelegt Nach der Eröffnung des Leitspitals soll das LKH Bad Aussee als Zentrum zur Erstuntersuchung, Beobachtung, Aufnahme und Nachsorge geführt werden, bis ein Gesundheitszentrum im Ausseerland realisiert wird.
Um Klarheit über die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Ausseerland zu schaffen, trafen kürzlich die Bürgermeister von Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee gemeinsam mit einem Expertenteam bei Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß ein, um eine bestmögliche Nachnutzung des LKH Bad Aussee zu sichern. Im Gepäck hatten die Vertreter des Ausseerlandes ein Konzept, das unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Harnoncourt ausgearbeitet wurde. Harnoncourt und sein Team beschäftigten sich mit der Frage, wie man die medizinische Versorgung in den Regionen Aussees bis zur Installierung eines Gesundheitszentrums gewährleisten kann. Die Lösung nennt sich „EBAN“ und sieht ein Zentrum für Erstuntersuchung – Beobachtung – Aufnahme und Nachsorge im Gebäude des jetzigen LKH in Bad Aussee vor, welches später als Satellit des Leitspitales geführt werden soll. So soll die Erstversorgung bzw. Versorgung von Patienten mit akuter Symptomatik nach Einschätzung der Dringlichkeit nach standardisierter Methodik mit einer entsprechenden Begutachtung und gegebenenfalls Behandlung und Weiterleitung in das Leitspital gegeben sein, genauso wie eine stationäre Beobachtung innerhalb der Betriebszeiten bei Bedarf.
Gesundheitslandesrätin Bogner-Strauß, die in ihren Einschätzungen durch sehr viel Fingerspitzengefühl und Hausverstand überzeugen konnte, hielt dabei fest, dass „die Menschen im Ausseerland gut versorgt werden müssen. Das Leitspital in Stainach wird mehr bieten können als die drei bisherigen Häuser. Es ist für mich sehr wichtig, dass Professor Harnoncourt mit seinen Kollegen ein Konzept entwickelt hat, welches in Kenntnis der Bedürfnisse der Ausseer Bevölkerung maßgeschneidert wurde und nicht von oben herab aufgesetzt ist.“
Für Karl Harnoncourt, der eine tiefe Verbundenheit zum Ausseerland hegt, waren auch wirtschaftliche Faktoren ausschlaggebend, denn bis eine gute Lösung für die Ausseer gefunden werde, würde viel Zeit vergehen, so der Teamleiter, weshalb „wir nun dieses Konzept entwickelt haben, welches finanziell durchaus tragbar ist und die wichtigsten Leistungen abdecken wird. Natürlich haben wir dabei bedacht, dass die geplanten Gesundheitszentren künftig ein noch höheres Angebot bringen werden“, so Harnoncourt in seiner Erklärung, der genauso wie seine Kollegen auf ein Honorar verzichtet, um es dem  Hospizverein zur Verfügung zu stellen.
Als wichtigen Punkt in der Gesundheitsversorgung des Ausseerlandes wurde auch das Notarztsystem angesprochen. Für die Gesundheitslandesrätin sei dies gesichert und würde in bewährter Weise fortgeführt werden. Wichtig sei für Bogner-Strauß, die Ambulanzen der Spitäler zu entlasten: „Wir hatten einen Fall, dass jemand mit einer verstopften Nase in die Ambulanz in Graz ging und über Schlafprobleme klagte. Da müssen wir schon auf die Eigenverantwortung der Steirer zurückkommen“, so die Politikerin.
Für die Bürgermeister war es wichtig, dass die besprochenen Konzepte von beiden Koalitionspartnern der Landesregierung mitgetragen werden, was von der Gesundheitslandesrätin mehrmals bestätigt wurde.
In Hinblick auf den weiteren Fahrplan erklärte Bogner-Strauß, dass nun die Grundstücke im Großraum Stainach genauer begutachtet werden. Die Gesundheitslandesrätin rechnet mit einer Eröffnung des Leitspitals um das Jahr 2026.

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news-1365 Thu, 20 Feb 2020 08:37:56 +0100 Schnuppertag am Stiftsgymnasium Admont https://www.derennstaler.at/detail/schnuppertag-am-stiftsgymnasium-admont Interessierte Volksschüler hatten vor Kurzem die Möglichkeit, das Stiftsgymnasium Admont bei einem Schnuppertag besser kennenzulernen.

80 Grundschüler, die sich in den kommenden Wochen für eine weiterführende Schule entscheiden werden, gewannen einen realen Einblick in das Schulleben im Stiftsgymnasium Admont. Pater MMag. Thomas Stellwag-Carion OSB eröffnete den Schnuppertag im großen Festsaal der Schule: „Die richtige Schulwahl sollte gut überlegt sein. Ein Schnuppertag bietet die beste Möglichkeit, um die Schule, den Unterricht aber auch unsere Lehrer kennenzulernen. Wir sind stolz darauf, unseren zukünftigen SchülerInnen diese Gelegenheit bieten zu dürfen.“ Nach der Begrüßung wurden die Volksschüler ihren Klassenzimmern zugewiesen, wo sie bereits ihre Fachlehrer erwarteten. Die Schüler bekamen Einblicke in die Unterrichtsfächer Englisch, Biologie, Chemie und Mathematik. Die Pausen wurden genutzt, um das Schulgebäude kennenzulernen, Freunde und Geschwister in anderen Klassen zu besuchen, das Pausenangebot zu nutzen (z. B. Tischtennis zu spielen) oder sich im Turnsaal im Rahmen der „Bewegten Pause“ auszutoben. Nach den vier Unterrichtseinheiten wurden die Kinder durch das Schulgebäude geführt. Nach dem Prinzip der „offenen Tür“ konnten sie in alle Klassenräume hineingehen, um den dort stattfindenden Unterricht zu besuchen.

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news-1364 Thu, 20 Feb 2020 08:36:31 +0100 SeneCura präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber https://www.derennstaler.at/detail/senecura-praesentiert-sich-als-attraktiver-arbeitgeber Ob Fort- und Weiterbildungen, Sport, Massagen, Chi- Gong und kostenlose Eintritte in Freizeiteinrichtungen – SeneCura investiert in seine Mitarbeiter und stockt das Team auf.
Rund 75.000 zusätzliche Pflegekräfte würden in Österreich innerhalb der nächsten zehn Jahre benötigt werden, betonen der Leiter von SeneCura Schladming, Ewald Gallob, und Pflegedienstleiterin Melanie Maier. Dass dafür auch entsprechende Bildungsstätten zur Verfügung stehen müssen, ist bereits im Regierungsprogramm festgelegt. Man denkt in Richtung Pflegelehre, kombiniert mit einer Höheren Schule mit Matura. Bedarf ist bereits jetzt vorhanden und die unterschiedlichen Pflegeheime präsentieren sich am Markt als attraktiver Arbeitgeber.
Gallob stellt das SeneCura-Sozialzentrum in Schladming als Protagonisten im Bereich abwechslungsreicher und gewinnbringender Mitarbeiterangebote dar. An erster Stelle stünden Fort- und Weiterbildungen, weswegen man bereits im Vorjahr einen Online-Campus in Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg installiert habe, so der Einrichtungsleiter. Hierbei können Schulungen von zu Hause aus absolviert werden. Die dafür aufgewendete Zeit wird als Arbeitsstunde angerechnet. „Eine Win-Win-Situation“, meint Melanie Maier, die Pflegedienstleiterin des Sozialzentrums, und betont: „Die Mitarbeiter bleiben damit stets in der gesetzlichen Norm und erlangen neue Erkenntnisse, die in die Praxis relativ rasch umgesetzt werden können.“
„Enorm wichtig ist uns auch die Work-Life-Balance der Mitarbeiter“, so Hausleiter Ewald Gallob. „Angefangen vom kostenlosen Eintritt in das Erlebnisbad Schlad­ming, über Chi-Gong und Massagen, die wir Mitarbeitern in unserer Einrichtung anbieten, bis hin zu einer vibroakkustischen Klangliege, kombiniert mit einer Lichttherapie, die in die Tiefe der Zelle eindringt und unsere Mitarbeiter entspannt, gibt es für die SeneCura-Fachkräfte ein breites Angebot. Die unterschiedlichen Entspannungstechniken werden zudem medizinisch durch eine Studie unter der Leitung von Dr. Bahadori, Internist in Schladming, begleitet.“
Im SeneCura-Sozialzentrum in Schladming arbeiten Vollzeit-Mitarbeiter im Schnitt 14 Tage im Monat. Den Rest der Zeit haben sie frei. Für Nachtschichten gibt es zusätzliche Nachtgutstunden. Tagsüber können Mitarbeiter die Verrichtung ihrer Arbeit selbstständig einteilen.
Pfleger tragen natürlich auch große Verantwortung und benötigen ein dementsprechendes Know-how, das bei SeneCura ausreichend vorhanden ist. Um den Zeitablauf zu erleichtern, bedient man sich digitaler Hilfsmittel und wird in der täglichen Arbeit durch die Mithilfe von Praktikanten unterstützt. In Kürze wird das Team durch weitere vier Mitarbeiter erweitert, die ihre Ausbildung abschließen und ab März in den Betrieb einsteigen.
Als nicht unwesentliche Zusatzleistungen können das kostenlose Frühstück und das günstige Mittag- und Abendessen angesehen werden. Und um auch im sportlichen Bereich nicht untätig zu sein, geht es demnächst gemeinsam auf die Piste. Die SeneCura-Häuser Schladming, Kammern, Trofaiach, Knittelfeld, Altenmarkt, Hüttau, Wagrain, Großarl und Salzburg-Lehen laden zu einem Ski- und Rodeltag mit Après Ski in der Hohenhaus Tenne.

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news-1363 Thu, 20 Feb 2020 08:35:11 +0100 Langläuferin Anna Maria Schrempf auf Erfolgskurs https://www.derennstaler.at/detail/langlaeuferin-anna-maria-schrempf-auf-erfolgskurs Ramsaus Langlaufnachwuchshoffnung Anna Maria Schrempf kann eine gute Zwischenbilanz in der diesjährigen Wintersaison ziehen.
Nachdem sie bereits im Jahr zuvor durch teils sensationelle Erfolge als Jugendliche in der allgemeinen Damenklasse ins nationale Rampenlicht gestoßen war, wurde Anna Maria Schrempf vom ÖSV in den C-Kader aufgenommen. Und dieses Vertrauen rechtfertigte sie im bisherigen Verlauf der Saison in vollster Weise. Nach einer optimalen Saisonvorbereitung, vor allem am heimatlichen Dachsteingletscher, startete sie in einem internationalen Bewerb in Obertilliach mit einem Sieg und einem 2. Platz. Wie gut sie in Form ist, zeigte sich auch zwei Wochen später: Auf der WM-Strecke von Seefeld holte sie sich den Sieg beim Austriacup. Nach einer kurzen Weihnachtspause ging es in Planica mit einem 2. Platz in der U16 weiter, was gleichzeitig den 3. Gesamtrang bei den Damen bedeutete. Bei der folgenden „Tour de Ramsau“ bestritt sie ihr bislang längstes Rennen und überquerte als schnellste Teilnehmerin die Ziellinie.
Das eigentliche Saison-Highlight folgte dann in Norwegen. Am legendären Holmenkollen kämpften 5000 junge Langläufer um Sieg und Platzierungen. Mittendrin die junge Ramsauerin. Bei schwierigen Bedingungen, ohne Einlaufen und Skitestmöglichkeit, denn in Oslo herrschte akuter Schneemangel, wurde sie am Samstag Zweite über 5 km Skating, was als Rang 3 aller weiblichen Teilnehmer gewertet wurde. Dritte wurde sie auch am darauffolgenden Sonntag im Klassik-Rennen. Was diese Platzierungen unter tausenden Konkurrentinnen im langlauferprobten Norwegen bedeuten, kann jeder verstehen, der sich mit diesem Sport beschäftigt. Nur eine Woche später erkämpfte sie in Reit im Winkl die Tagesbestzeit beim Deutschland-Pokalrennen.
Bei Anna Maria Schrempf beweist sich der Satz, „dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist steckt“ in ganzem Ausmaß. Seit Herbst 2019 besucht sie die Höhere Lehranstalt für Tourismus und Ski in Bad Hofgastein, denn eine solide kaufmännische Ausbildung und eine sportliche Karriere bedeuten für die junge Frau aus Ramsau keinen Widerspruch. Besonders stolz ist sie drauf, „dass ich als einzige Nordische in dieser Schule sein darf und damit Sport und Schule verbinden und meinen Traum leben kann“, so Anna Maria Schrempf.

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news-1362 Thu, 13 Feb 2020 08:26:20 +0100 Streik gegen Gemeinnützige? https://www.derennstaler.at/detail/streik-gegen-gemeinnuetzige Schon das dritte Jahr hintereinander kommt es bei den Pflegeberufen aktuell zu Warnstreiks und ein Kompromiss scheint in weiter Ferne. Die Gewerkschaft fordert eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden, die Arbeitgeber wollen davon nichts wissen. Immerhin würde das einer Kostensteigerung von rund zehn Prozent entsprechen, was für die oft gemeinnützigen Träger wie die Volkshilfe oder das Hilfswerk nicht aus eigener Kraft zu stemmen wäre. Am Ende müsste wohl der Steuerzahler die Rechnung zahlen.
Nun ist unbestritten, dass die Pflege eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre ist und dass man bisher nicht ausreichend vorbereitet ist. Schon jetzt fehlen tausende Arbeitskräfte und ohne die zahlreichen ausländischen Pflegehelferinnen würde das System schon heute zusammenbrechen. Es sollte daher dringend überlegt werden, wie man die Pflegeberufe attraktiver machen kann, um die in Zukunft benötigten Arbeitskräfte auch rekrutieren zu können.
Natürlich ist dazu eine kürzere Arbeitszeit oder eine höhere Bezahlung ein probates Mittel. Allerdings scheint der aktuelle Arbeitskampf ein Stellvertreterkrieg zu sein, denn die von Förderungen abhängigen Arbeitgeber können die Kostensteigerungen sicher nicht schultern. Daher ist der richtige Adressat für die Forderungen der Mitarbeiter letztlich die Politik. Sie wird die entstehenden Mehrkosten in der einen oder anderen Weise zu tragen haben und wäre daher auch der richtige Ansprechpartner.

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news-1361 Thu, 13 Feb 2020 08:24:30 +0100 Kulm-Skifliegen mit neuen Highlights https://www.derennstaler.at/detail/kulm-skifliegen-mit-neuen-highlights Neben den sportlichen Topleistungen und der Weitenjagd der besten Skispringer der Welt sorgt das neue OK-Team dieses Wochenende, von 14. bis 16. Februar, für beste Stimmung am Kulm. Sowohl am Veranstaltungsgelände direkt bei der Skiflugschanze als auch am Weltcupplatz in Bad Mitterndorf dürfen sich die Zuschauer über Volksfest-Atmosphäre samt tollen Musikauftritten freuen.
Auf der Schanze kämpfen die Athleten bei zwei Weltcupbewerben am Samstag und Sonntag um den Sieg und um möglichst weite Flüge. Den Schanzenrekord am Kulm hält der Slowene Peter Prevc, der im Jänner 2016 auf 244 Meter segelte.
Das neue Organisationskomitee unter der Führung von Christoph Prüller zieht gemeinsam mit dem Tourismusverband Ausseerland sowie der Gemeinde Bad Mitterndorf und den regionalen Vereinen unter dem Motto „Wir sind Kulm“ an einem Strang. Bereits am Qualifikationstag am heutigen Freitag, dem 14. Februar, werden neue Akzente gesetzt. „Da der erste Veranstaltungstag am Freitag genau auf den Valentinstag fällt, haben wir uns hier eine ganz besondere Aktion einfallen lassen. Alle Damen dürfen sich an diesem Tag über einen kostenlosen Eintritt freuen, Herren zahlen die Hälfte“, so OK-Chef Christoph Prüller.  
Freien Eintritt haben am Freitag zudem auch alle Personen, die mit einem Blasmusikinstrument zum Veranstaltungsgelände am Kulm kommen. „Wir wollen versuchen das wohl größte Valentinstag-Orchester der Welt im Auslauf gemeinsam musizieren zu lassen“, freut sich Prüller auf möglichst viele Musikanten unter den Gästen am Freitag.
Die Besucher sollen die Faszination Skifliegen am eigenen Leib verspüren und diese auch leben. Das bestätigt auch der Skiflug-Weltmeister von 1996, Andreas Goldberger: „Der Kulm ist einfach etwas ganz Besonderes, wenn du das als Zuschauer miterleben kannst. Die Atmosphäre und die Kraft, die wirkt, wenn jemand herunterspringt, sind einfach einzigartig. Das sollte man auf jeden Fall auch mal live miterlebt haben.“
Tolles Programm
Auch wenn das Veranstaltungsgelände am Kulm am Abend seine Pforten schließt, ist noch lange nicht Schluss. Anschließend wird am Freitag und Samstag jeweils ab 18 Uhr direkt im Zentrum von Bad Mitterndorf bei der Weltcupparty weitergefeiert. Am Freitag sorgt die Neue Mittelschule Bad Mitterndorf ab 18.30 Uhr für ein entsprechendes Rahmenprogramm. Um jeweils 19 Uhr kann man die besten Skispringer der Welt am Weltcupplatz bewundern – am Freitag im Rahmen der FIS-Teampräsentation, am Samstag die sechs besten Springer des Weltcupbewerbs bei der FIS-Siegerpräsentation. Ab 20 Uhr heizen dann zwei heimische Bands den Besuchern nochmals ordentlich ein. Mit der „Sondercombo“ und „Die Niachtn“ sorgen zwei lokale Musikgruppen aus Gröbming und Bad Mitterndorf für beste Stimmung.
„I steh auf Bergbauernbuam“
Während man beim sportlichen Part auf möglichst wenig und konstanten Wind hofft, tobt zum Abschluss des Eventwochenendes nochmals ein ganz besonderer „Wirbelwind“ am Kulm: Melissa Naschenweng. Nach dem Weltcupbewerb am Sonntag, dem 16. Februar, wird die Kärntnerin den Auslauf mit Songs wie „I steh auf Bergbauernbuam“ zum Beben bringen. Melissa Naschenweng ist derzeit eine der begehrtesten Aktien im Musikgeschäft und sorgt somit für einen mehr als würdigen Abschluss des Skiflug-Wochenendes am Kulm.
Anreisemöglichkeiten
Die An- und Abreise bei einem Großevent wie dem Skifliegen am Kulm stellt die Veranstalter immer vor große Herausforderungen. „Unser Bestreben ist es, die Besucher möglichst nahe zum Gelände der Skiflugschanze zu bringen. Wir wollen unseren Gästen somit eine einfache und reibungslose Anreise ermöglichen“, so das erklärte Ziel vom neuen OK-Chef Christoph Prüller. Wer mit dem eigenen Auto zum Skifliegen anreist, kann auf einem der beiden Großparkplätze in Tauplitz oder Krungl parken. Von beiden Seiten erreicht man über einen Fußweg den Haupteingang am Schanzengelände.   
Die Busse parken direkt entlang der Bundesstraße B 145 zwischen Tauplitz und Krungl. Von hier gelangen die Besucher ebenfalls auf dem Fußweg in Richtung Haupteingang.  
Die Anreise mit der Bahn ist aus Osten bis Stainach oder aus Westen über Oberösterreich bis Bad Mitterndorf möglich. Von dort werden die Besucher von beiden Seiten mit Shuttlebussen zur Skiflugschanze gebracht. Sowohl für Einheimische als auch für Gäste gibt es am Veranstaltungswochenende zudem die Möglichkeit, ganz bequem mit Shuttle-Bussen zur Veranstaltung zu kommen. Postbusse verkehren in entsprechenden Intervallen zwischen Obersdorf und Tauplitz. Dabei werden alle Bushaltestellen auf der Route angesteuert.  
Programm
Am Freitag findet ab 11 Uhr das offizielle Training und ab 13 Uhr die Qualifikation statt. Am Weltcupplatz Bad Mitterndorf beginnt um 18 Uhr die Weltcupparty. Nach der FIS-Teampräsentation um 19 Uhr begeistert die Sondercombo.
Ab 8 Uhr können Besucher am Samstag auf das Gelände, der Probedurchgang beginnt um 10 Uhr. Ab 11 Uhr findet der erste Durchgang, gleich anschließend der zweite Durchgang statt. Auch am Weltcupplatz wird wieder ein umfangreiches Programm geboten. Die Weltcupparty steigt um 18 Uhr. Nach der FIS-Siegerpräsentation um 19 Uhr spielen „Die Niachtn“ auf.
Der Sonntag startet um 9.45 Uhr mit dem Probedurchgang. Danach folgen Durchgang 1 und 2. Im Anschluss ist Melissa Naschenweng live zu sehen.

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news-1360 Thu, 13 Feb 2020 08:23:10 +0100 Neuer Gewerbepark in der Kleinregion Gröbming https://www.derennstaler.at/detail/neuer-gewerbepark-in-der-kleinregion-groebming Ein über die Bezirksgrenzen hinaus einzigartiges Projekt präsentierten die fünf Gemeinden der Kleinregion Gröbming und setzen somit einen Meilenstein für die Zukunft. Gröbming, Michaelerberg-Pruggern, Mitterberg-Sankt Martin, Öblarn und Sölk haben sich entschlossen, einen gemeinsamen Gewerbe­standort östlich des Zentrums von Gröbming direkt an der B 320 zu erschließen und zu vermarkten. Auf rund zehn Hektar sollen 300 Arbeitsplätze geschaffen werden.
Welche Betriebe sich dort ansiedeln, entscheiden die Gemeinden im Einstimmigkeitsprinzip. Aufgrund des Prädikates „Luftkurort“ von Gröbming will man keine „Luftverschmutzer“ oder große Industriehallen. „Wir wollen den gut funktionierenden Ortskern auch nicht leeren, deshalb werden sich auch keine Handelsbetriebe an dem Standort ansiedeln“, erklärt Gröbmings Bürgermeister Thomas Reingruber. Der Preisanstieg mache auch vor der Region Gröbming nicht halt, betont Bgm. Hannes Huber aus Michaelerberg-Pruggern. „Der große Gewinn für die Bevölkerung ist die Entstehung von Arbeitsplätzen sowie die Kommunalsteuer für die Gemeinden“, so Öblarns Bgm. Franz Zach und Bgm. Hannes Huber unisono.
Nach langwierigen Verhandlungen konnten bereits Optionsverträge abgeschlossen und die Preise mit den vier Grundstücksbesitzern festgelegt werden. „Wenn es zum Grundkauf kommt, gelten für alle Unternehmen die gleichen Regeln. Der Kauf wird dann direkt zwischen dem Interessenten und dem Grundstückseigentümer abgewickelt“, erklären die Bürgermeister der Kleinregion. Ein wichtiger Punkt ist die Relation zwischen Grundinanspruchnahme und Schaffung von Arbeitsplätzen. Auch was die Zusammenarbeit innerhalb der fünf Gemeinden des Gröbmingerlandes betrifft, sind sich die Bürgermeister einig. Um die Kooperation zu regeln, haben die Gemeinden eine Vereinbarung geschlossen. Kernpunkte sind die Aufteilung der Kosten und Erlöse des Projektes mit einem festgelegten Schlüssel. Die Vermarktung des Wirtschaftsstandortes wird gemeinsam übernommen. Entwickelt wurde das zukunftsweisende Projekt mit Dr. Wolfgang Weber von GeoSys.
Als Vorzeigeprojekt und Paradebeispiel bezeichnen auch die beiden Vorsitzenden des Regionalmanagements Bezirk Liezen, LAbg. Michaela Grubesa und LAbg. Bgm. Armin Forstner, das Projekt: „Die Kleinregion Gröbming ist mit diesem Projekt beispielgebend für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Bezirk Liezen. Wir haben damit ein hochrangiges und äußerst attraktives Areal für Betriebsansiedlungen. Das Interesse an diesem neuen Gewerbegebiet ist schon jetzt sehr hoch.“
Bürgermeister Friedrich Zefferer (Mitterberg-Sankt Martin) spricht weiters von einem historischen Tag in der Kleinregion Gröbming. Bereits vor vier Jahren wurde die Idee eines gemeinsamen Industriegebietes mit mindestens zehn Hektar geboren. Aus mehreren Standorten ging nun dieser, östlich der Gemeinde Gröbming direkt an der Ennstal-Bundesstraße, hervor. Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Steiermark und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Für die Aufschließung der Grundstücke und die Anbindung an die B 320 gibt es bereits ein Konzept.

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news-1359 Thu, 13 Feb 2020 08:21:33 +0100 Enormes Interesse am Brennpunkt „Zweitwohnsitze“ https://www.derennstaler.at/detail/enormes-interesse-am-brennpunkt-zweitwohnsitze Auch Sturmtief „Sabine“ konnte rund 450 interessierte Bürger nicht davon abhalten, am Abend des 11. Februar zu einem vom Bürgerforum „Lebenswerte Region“ gemeinsam mit dem „Ennstaler“ organisierten Informationsabend ins VAZ Ramsau zu kommen.
Nach kurzer Eröffnung durch Bürgermeister Ernst Fischbacher hieß Alexandra Gföller im Namen der Veranstalter die Besucher herzlich willkommen. Sie zeigte sich vom Besucheransturm überwältigt: „Mit so einem Andrang haben wir nicht gerechnet. Vor allem die Tatsache, dass so viele junge Leute da sind, freut uns. Wir sehen das als Zeichen, dass wir mit dem Bürgerforum auf dem richtigen Weg sind.“ Die erste Hälfte der rund zweistündigen Veranstaltung war einem Vortrag von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerlind Weber (Foto) gewidmet. Die ehemalige Leiterin des Instituts für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien sprach zum Thema „Landschaftsfraß ohne Ende? Nein danke! Warum und wie ist eine Tourismusgemeinde vor baulicher Übernutzung zu schützen?“
Viele Belastungen durch Zweitwohnsitze
Eingangs sprach sie klar aus, dass die Herausforderung Klimawandel ein Weitermachen wie bisher nicht zulässt. Sie skizzierte, welchen Einfluss die Tourismusindustrie auf das Klima hat, wie sehr sie zum Verlust der Artenvielfalt beiträgt und wie baubedingter Landschaftsfraß die Gerechtigkeit zwischen den Generationen massiv aufs Spiel setzt. Weber verdeutlichte, dass die Raumplanung eine Schlüsseldisziplin für Nachhaltigkeit ist und kam klar zum Schluss: „In einer von hoher Siedlungsdynamik und Klimawandel besonders stark herausgeforderten Wintersportregion ist es höchste Zeit für einen Paradigmenwechsel.“ Vor baulicher Übernutzung kann sich eine Tourismusgemeinde ihrer Ansicht nach vor allem durch den Abbau des Baulandüberhanges und durch die Eindämmung der Flut an Zweitwohnsitzen schützen. Weber sprach klar an, dass Zweitwohnsitze in vielen Bereichen Belastungen auslösen und nannte in dieser Hinsicht insgesamt 15 (!) verschiedene negative Auswirkungen. Sie spannte dabei einen Bogen von der Beanspruchung attraktiver Lagen, der Konkurrenzierung heimischer Tourismusbetriebe über den Ausbau der Infrastruktur auf Spitzenbelastung bis hin zu Preistreiberei am Immobilienmarkt und damit verbundener Abwanderung junger Menschen.
Die renommierte Raumplanerin identifizierte auch einige „Einfallstore für Zweitwohnsitze“ und machte Vorschläge, wie diese mit gesetzlicher Hilfe aber auch unter Ausnutzung bereits bestehender Gesetze geschlossen werden können. Ihren Vortragsteil rundete sie mit zwei aufrüttelnden Aussagen ab. Zum einen zitierte sie Winfrid Herbst: „Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet jener Wirtschaftszweig, der Wohlstand und Arbeit in die abgelegenen Regionen gebracht hat, den Menschen heute vielfach die Möglichkeit nimmt, sich im eigenen Dorf anzusiedeln.“ Zum anderen lautete ihr Fazit: „An mehr Nachhaltigkeit im Tourismus führt kein Weg vorbei – oder es wird den Tourismus, wie wir ihn kennen, nicht mehr geben!“
Spannende Diskussionen
In der zweiten Hälfte des Infoabends stellte sich Weber Fragen aus dem Publikum. Die Diskussion wurde vom ehemaligen Rohrmoos-Untertaler Bürgermeister Peter Pilz moderiert. Schon in der ersten Wortmeldung aus dem Publikum wurde klar: „Der Gemeinderat hat mit Hilfe von Grundverkehrsgesetz, Bauordnung und Gewerbeordnung viele Gestaltungsmöglichkeiten, wird aber oft politisch bzw. durch die Aufsichtsbehörde im Regen stehen gelassen.“ FPÖ-Landtagsabgeordneter Albert Royer berichtete von einem bevorstehenden Unterausschuss am 11. März und wollte von Weber wissen, was sie von der zuletzt mehrfach diskutierten Delegation der Raumordnungskompetenz von der Gemeinde an die Bezirkshauptmannschaft halte. Die Antwort war eindeutig: „Nichts – denn Sie sind die Experten vor Ort, das kann weder das Land noch der Bund.“ Hier hakte Moderator Pilz ein: „Auch das Bürgerforum lehnt das Weiterdelegieren der Verantwortung in die nächste Ebene ab. Allerdings fordern wir, dass das Land Steiermark seine Verantwortung als Aufsichtsbehörde wahrnehmen muss.“ Zwischenapplaus. Ein Besucher warf ein, beobachtet zu haben, dass in Schladming vor nicht allzu langer Zeit die Gemeinde Entscheidungen in Richtung Raumplaner verlagerte und dessen Umfeld danach Planungsaufträge erhielt. Weber appellierte an engagierte Bürger: „Wichtig ist, Fehlentwicklungen konsequent aufzuzeigen und auch Medien einzubinden. Die ORF-Sendung ‚Am Schauplatz‘ über Zweitwohnsitze im Salzburger Pinzgau hat ein politisches Erdbeben ausgelöst. Ohne Medien geht nichts in dieser Republik. Machen Sie also Dampf!“
Paragraphen  und Wahlkampftöne
Der Schladminger Vizebürgermeister Hermann Trinker bedankte sich für Webers „berührenden Vortrag“ und sah diesen „als Auftrag für alle anwesenden Gemeindevertreter, vieles in Zukunft massiv anders zu machen.“ Ein Ramsauer Landwirt sprach drastisch die Situation vieler Bauern an, die aufgrund von Einkommensrückgängen „mit dem Rücken zur Wand“ stünden. Weber brachte als Denkvariante ins Spiel: „Manchmal ist es klug, die Hektik herauszunehmen. Das ginge zum Beispiel mit einer Revision des Flächenwidmungsplans, einer Bausperre und einer Nachdenkpause.“ Der Ramsauer Bürgermeister Ernst Fischbacher stellte fest: „Wir haben es in den letzten Jahren geschafft, Investoren weiterzuschicken. Hätten wir überall zugesagt, würden wir heute unsere Ramsau nicht mehr wiedererkennen.“ Die Schladminger Gemeinderätin Gerlinde Percht sprach die schwierige Beweisführung gegen illegale Zweitwohnsitze an. Auf diesem Gebiet wäre offenbar eine Anpassung der Gesetzeslage hilfreich. Fritz Zefferer, Bürgermeister von Mitterberg-Sankt Martin und Rechtspfleger, gab ein klares Statement in puncto Nutzung bestehender Gesetze ab: „Wir müssen in erster Linie die bestehenden Gesetze richtig vollziehen – allen voran den Paragraphen 17 im Meldegesetz, die Hauptwohnsitzerklärung. Das Problem ist, dass dessen Einhaltung so gut wie nicht überprüft wird.“

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news-1358 Thu, 13 Feb 2020 08:19:24 +0100 Nachwuchskicker zeigten in Liezen ihr Können https://www.derennstaler.at/detail/nachwuchskicker-zeigten-in-liezen-ihr-koennen Zum zweiten Mal in dieser Hallensaison veranstaltete die Jugendabteilung des SC Geomix Soccer Store Liezen in der Ennstalhalle ein Nachwuchsturnier.
Am vergangenen  Wochenende kämpften 400 Kids in 35 Mannschaften aus der Steiermark und Oberösterreich in insgesamt fünf Altersstufen um Siegeslorbeeren. Zu Beginn duellierten sich  am Samstagvormittag beim U8-Turnier fünf Teams. Den Sieg holten sich ohne Punkteverlust die Minikicker von Haka Traun. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die SG Admont/Hall/Ardning sowie die Kids vom Veranstalter SC Geomix Liezen.
Im Anschluss wurde der U11-Bewerb ausgetragen, wobei es hier mit zehn Mannschaften das größte Teilnehmerfeld gab. Aus  den zwei Vorrundengruppen qualifizierten sich dabei als einziger Teilnehmer aus dem Bezirk Liezen die Geomix Juniors für das Semifinale. Die U11 von Trainer Amel Muhamedbegovic verlor sowohl das Halbfinale als auch die Partie um den dritten Rang gegen Gratwein/Straßengel unglücklich im Acht-Meter-Schießen. Im Match um Platz eins setzte sich Molln gegen Feldkirchen bei Graz knapp durch.
Am Samstagabend stand zum Abschluss des ersten Turniertages der U15-Bewerb auf dem Programm. Sechs Mannschaften spielten sich dabei in Meisterschaftsform den begehrten Sieg aus. Nach fünf Runden hatten schließlich die U15-Jungkicker der Union Großraming das bessere Ende für sich und verwiesen SV Hinterberg A und Hausherr SC Geomix Liezen auf die weiteren Ränge.
Am Sonntagvormittag zeigten  sechs U9-Mannschaften ihr Können. Nach zwei dritten Plätzen am Vortag durfte sich Veranstalter SC Liezen in dieser Altersstufe über den Turniersieg freuen. Der zweite Platz ging an die SG Admont/Hall und den dritten Rang belegte das U9-Team des FC Ausseerland blau. Abgeschlossen wurde das erfolgreiche Hallen-Fußballwochenende am Sonntagnachmittag  mit dem U12-Bewerb. Den Sieg holten sich dabei ohne Punkteverlust die Youngsters von Bad Mitterndorf.  Zweiter wurde Windischgarsten und den dritten Platz erreichte das Team FC Ausseerland blau.
Die Siegerehrung beim U12-Turnier nahm Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner vor. Die Liezener Stadtchefin bedankte sich  in ihrer Ansprache bei Jugendleiter Amel Muhamedbegovic und seinem Team für die perfekte Organisation des großen Nachwuchsbewerbes. Sie betonte auch, dass der Fußball-Kids-Hallencup  ein fixer Bestandteil im Liezener Sportkalender sei. Die weiteren Siegerehrungen wurden unter anderem von Sportreferentin Renate Kapferer und Heinz Schweiger, seines Zeichens Vorstandsmitglied des Steirischen Fußballverbandes, durchgeführt. Jugendleiter und Hauptorganisator Amel Muhamedbegovic, der am ganzen Wochenende als Hallensprecher im  Dauereinsatz stand, bedankte sich bei der Stadtgemeinde Liezen und Hauptsponsor Geomix für die großartige Unterstützung. Ein besonderer Dank des Funktionärs galt auch allen Helfern für die tolle Mithilfe beim Turnier.

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news-1357 Thu, 06 Feb 2020 08:48:48 +0100 Das Debakel von Iowa https://www.derennstaler.at/detail/das-debakel-von-iowa Auch wenn es noch kein endgültiges Ergebnis der demokratischen Vorwahlen in Iowa gibt, steht schon fest, dass alle Teilnehmer an der Wahl Verlierer sind. Kein Kandidat konnte sich deutlich absetzen und das Fiasko bei der Stimmenauszählung ist eigentlich unglaublich. Als ob es nicht ohnehin schwer genug wäre, gegen Donald Trump die Wahlen zu gewinnen, hat es fast den Eindruck, als würden sich die Demokraten selbst sabotieren.
Vom erhofften medialen Rückenwind ist jedenfalls keine Rede, ganz im Gegenteil. Man kann Trump kaum widersprechen, wenn er meint, dass eine Partei, die keine Vorwahl abhalten kann, auch nicht für die Machtübernahme in Amerika geeignet ist. Zudem wird demnächst das Impeachment-Verfahren gegen Trump eingestellt werden, der sich dann schon ganz auf die Wahlen konzentrieren kann, während sich seine demokratischen Gegner noch lange gegenseitig zerfleischen werden.
Zudem kommt Trump auch die nach wie vor gute wirtschaftliche Lage entgegen, was bei Wahlen in den USA eine traditionell wichtige Rolle spielt. Den jetzt angetretenen Kandidaten der Demokraten ist ein Wahlsieg in diesem Umfeld kaum zuzutrauen. Der einzige Demokrat, dem das Chaos in Iowa in die Hände spielt, ist Michael Bloomberg. Der Milliardär wird erst später in die Vorwahlen einsteigen, er hat schon angekündigt, seine Werbeausgaben nochmals drastisch zu erhöhen und er ist aus heutiger Sicht der einzige, dem ein Wahlsieg über Trump zuzutrauen ist.

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news-1356 Thu, 06 Feb 2020 08:47:02 +0100 Bezirkshauptmann Josef Dick: Eine große Ära geht zu Ende https://www.derennstaler.at/detail/bezirkshauptmann-josef-dick-eine-grosse-aera-geht-zu-ende Als strukturiert, gesetzestreu mit fachlicher und juristischer Kompetenz sowie hoher Einsatzbereitschaft beschrieben Mitarbeiter und Wegbegleiter Mag. Dr. Josef Dick. Vergangene Woche fand in Liezen die Abschiedsfeier des Bezirkshauptmannes, der seit 1. Jänner 2009 in Liezen tätig war, statt – und alles was in Politik und Wirtschaft Rang und Namen hat, nahm an der Feierlichkeit teil.
Neben Soziallandesrätin Doris Kampus folgten auch die Abgeordneten zum Landtag Michaela Grubesa, Bgm. Armin Forstner, Albert Royer und Lambert Schönleitner sowie Hofrat BH a. D. Dr. Kurt Rabl­ und Expositurleiter Dr. Christian Sulzbacher der Einladung. Mit 1. Februar ging Mag. Dr. Josef Dick nun in den wohlverdienten Ruhestand.
Dick wurde 1955 in Weißenbach an der Enns geboren. Seine berufliche Laufbahn startete er mit dem Eintritt in die Wiener Sicherheitswache und war anschließend als Kriminalbeamter tätig. Daneben studierte Dick Rechtswissenschaften und agierte als Polizeijurist. Im Jahr 1991 wechselte er in das Bundesministerium für Inneres, im Jahr darauf nahm er den Posten des stellvertretenden Sicherheitsdirektors in der Sicherheitsdirektion Steiermark an. Seit 2004 war er Polizeidirektor in Leoben und mit 1. Jänner 2009 bekleidete er das Amt des Bezirkshauptmannes.
Ereignisreiche Jahre
Seine Tätigkeit in Liezen startete mehr als turbulent. Bereits wenige Tage nach seinem Amtsantritt verunfallte Thürings Ministerpräsident bei einem Skiunfall auf der Riesneralm. Wenige Stunden nach dem Ereignis gab es bereits eine große Einsatzbesprechung sowie eine Pressekonferenz mit internationaler Beteiligung. Ebenso hatten 2009 die winterlichen Wetterkapriolen das Ennstal fest im Griff. Unvorhersehbare Situationen machten vor ihm nicht Halt. Dabei galt es einen kühlen Kopf zu bewahren. So gab es bereits ein Jahr später in der Klein­sölk eine erneute verheerende Unwetterkatastrophe mit zerstörten Gebäuden, Almen, die tagelang nicht erreichbar waren, und Evakuierungen. Erstmals in der Steiermark wurde die Schadensabwicklung über die Bezirksverwaltungsbehörde abgewickelt. „Du hast den Blick auf das Wesentliche nie verloren, die Anliegen, Sorgen und Wünsche der Bevölkerung“, lobte Soziallandesrätin Doris Kampus.
Von 2010 bis 2012 wurde das Amtsgebäude in Liezen einer Generalsanierung unterzogen. Im Jahr 2011 mussten die Bad Ausseer auf ihr geliebtes Autokennzeichen verzichten. Dieses wurde durch LI ersetzt. Eine weitere herausfordernde Situation in der Amtszeit von Mag. Dr. Josef Dick war 2012 die Unwetterkatastrophe im Paltental mit einem Gesamtschaden von 16 Millionen Euro an der Infrastruktur, 400 Personen mussten evakuiert werden. Die Bezirkshauptmannschaft richtete direkt vor Ort ein Außenbüro ein. Ebenso 2012 wurde das LKW-Nachtfahrverbot verordnet.
Aber auch einige Großveranstaltungen gab es zu bewältigen, wie die Alpine Ski-WM 2013 in Schladming, bei der die BH einen Führungsstab in Schladming einrichtete, das Kulm-Skispringen in den Jahren 2012, 2014 bis 2016 und 2018 oder die Special Olympics Wintergames im Jahr 2017. Eine der größten Herausforderungen war aber mit Sicherheit die Gemeindestrukturreform 2015 sowie die Flüchtlingswelle 2015 und 2016. Auch die letzten Jahre als Bezirkshauptmann verlangten Mag. Dr. Josef Dick einiges ab. So die Unwetterkatastrophe im Jahr 2018 oder das Schneechaos im Jänner vergangenen Jahres. Bei all diesen Ereignissen hieß es einen kühlen Kopf zu bewahren und mit Professionalität und Feingefühl zu handeln.
LKW-Fahrverbot
Zur Freude der Bevölkerung des Bezirkes Liezen wurde endlich mit 1. Oktober das lang geforderte LKW-Fahrverbot auf der B 320, Ennstal Bundesstraße, erlassen. Rund 50 Tafeln im gesamten Bezirk weisen auf das Verbot hin, ausgenommen sind Ziel- und Quellverkehr. Ziel war es, den Schwerverkehr um bis zu 40 Prozent zu reduzieren und auf die Autobahn zu verlegen. Kontrolliert wird streng und das mit Erfolg. Es sind bereits spürbar weniger Mautflüchtlinge unterwegs.
Lob von allen Seiten
„Mit Josef Dick verabschiedet sich nun ein besonnener Bezirkshauptmann mit fachlicher und hoher juristischer Kompetenz sowie Fingerspitzengefühl“, so Liezens Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner bei ihrer Laudatio. Dick zeichnete sich vor allem durch seine Offenheit für neue Projekte und positive Entwicklungen im Bezirk Liezen aus. Sachliche Argumente hatten bei ihm oberstes Gebot. „Du warst immer einer, auf den sich die Liezenerinnen und Liezener verlassen können“, dankte Soziallandesrätin Doris Kampus.
Als Zeichen der Anerkennung und für die gute Zusammenarbeit mit den Freiwilligen  Feuerwehren überreichten ihm Bereichsfeuerwehrkommandant Heinz Hartl und Stellvertreter Reinhold Binder die seltene Floriani-Plakette in Gold.
Wie seine Mitarbeiter liebevoll beschreiben, wird es sich beim Ruhestand von Mag. Dr. Josef Dick wohl um einen „Unruhestand“ handeln. Geht der Bezirkshauptmann doch zahlreichen Hobbys nach, wie der Schafzucht, Wandern oder Lesen.  
Der Bezirkshauptmann a. D. bedankte sich im Zuge seiner Abschiedsfeier bei seinen Mitarbeitern, den Einsatzorganisationen, Behörden und Institutionen, der Landesregierung sowie bei seiner Familie. Ein großer Dank galt auch seinen Büromitarbeitern, allen voran Monika Schachner.

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news-1355 Thu, 06 Feb 2020 08:45:36 +0100 Europa-HAK Liezen besuchte Brüssel https://www.derennstaler.at/detail/europa-hak-liezen-besuchte-bruessel Die HAK Liezen ist Botschafterschule des Europäischen Parlaments. Ab dem kommenden Herbst wird die Bildungseinrichtung den neuen Schwerpunkt „Europa-HAK“ in ihr Portfolio aufnehmen. Einen Vorgeschmack bot nun ein Besuch in Brüssel.
Ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt führte 20 SchülerInnen der vierten Jahrgänge der BHAK Liezen nach Brüssel, ins „Herz“ der EU. Begleitet wurden sie von den Professoren Simon Pichlmayer und  Thomas Hübler. Erster Programmpunkt war der Besuch des Steiermark-Büros. Wie die meisten Bundesländer unterhält auch die Steiermark eine Niederlassung in Brüssel, um dort ihre spezifischen Interessen zu vertreten. Diese Interessen und auch Vorschreibungen waren Inhalt reger Diskussionen zu Themen wie Luftverschmutzung, öffentlicher Verkehr bis hin zur berühmt-berüchtigten Gurkenkrümmung, an denen sich die Schüler beteiligten.
Der zweite Aufenthaltstag stand im Zeichen von Workshops, die im Europaparlament stattfanden. Die Themenstellungen für die international besetzten Arbeitsgruppen reichten von Digitalisierung über Klimawandel bis hin zur Bildung. Die Verwendung der englischen Sprache war dabei Voraussetzung, da die Schüler aus Liezen mit Kollegen aus Ungarn und Lettland zusammenarbeiteten. Am Ende präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse den Vertretern der anderen Teilnehmerländer. Danach bliebt natürlich noch Zeit, die Stadt Brüssel, ihre Sehenswürdigkeiten und typische Speisen wie belgische Waffeln, Schokolade und ebenso Pommes frites mit Muscheln kennen zu lernen.

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news-1354 Thu, 06 Feb 2020 08:43:22 +0100 Infoabend zum Brennpunkt-Thema Zweitwohnsitze https://www.derennstaler.at/detail/infoabend-zum-brennpunkt-thema-zweitwohnsitze Am Dienstag, dem 11. Februar um 20 Uhr laden das Bürgerforum Lebenswerte Region und „Der Ennstaler“ im Veranstaltungszentrum Ramsau zu einem Informationsabend mit Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerlind Weber ein.
Sie gehört zu Österreichs gefragtesten Stimmen im Bereich Raumordnung und gab unmittelbar nach der ORF-Sendung „Am Schauplatz – Geld versetzt Berge“ ein viel beachtetes Interview in der ZiB 2. Weber wird im VAZ Ramsau am Dachstein zum Thema „Landschaftsfraß ohne Ende? Nein danke! Warum und wie ist eine Tourismusgemeinde vor baulicher Übernutzung zu schützen?“ sprechen und stellt sich anschließend einer Diskussion. Vorrangig geht es um die Frage: „Wie kann eine Gemeinde, ein Bürgermeister, jeder einzelne Gemeinderat zu einer verantwortungsbewussten Raumordnung und damit zu einer zukunftsfesten Gemeindeentwicklung beitragen?“
Offene Veranstaltung
Im Vorfeld der Veranstaltung trifft Gerlind Weber einige Grundsatzfeststellungen: „Die attraktive Gebirgslandschaft ist auch für die Region Schladming ‚Geschäftsgrundlage‘ eines prosperierenden Tourismus. Doch es gilt Maß zu finden und zu halten, denn beispielsweise ist die Landschaft durch ein Zuviel an Baulichkeiten, Verkehrswegen und touristischen Anlagen zerstörbar. Über die ökologischen und ästhetischen Bedrohungen hinaus ist auch das gedeihliche Zusammenleben der Generationen in Gefahr: Zu hohe Baugrundstückspreise und Mieten in touristischen ‚Sehnsuchtsorten‘ erzwingen vielfach die Abwanderung der Jungen. Zudem veranlasst eine zu einseitige Fokussierung auf den Tourismus und daraus resultierender Mangel an Erwerbsalternativen vor Ort zum Abwandern.“ Die Veranstaltung in der Ramsau ist für jeden interessierten Bürger frei zugänglich. Alle aktiven Gemeinderäte der Kleinregion Schladming (Gemeinden Ramsau, Schladming, Haus im Ennstal und Aich) wurden persönlich dazu eingeladen.
Grüne Landtagsinitiative
Nach einem „offenen Brief“ des Bürgerforums an die steirische Landesregierung Anfang des heurigen Jahres haben Landespolitiker verschiedener Parteien Unterstützung und Lösungsbereitschaft signalisiert. Die Grünen starteten mittlerweile sogar eine Landtagsinitiative. LAbg. Lambert Schönleitner: „Trotz des Aufschreis setzt die schwarzrote Regierungskoalition lieber weiter auf Kalmieren statt auf ambitioniertes Handeln. Die beabsichtigte Vorgangsweise von ÖVP und SPÖ ist viel zu defensiv!“ Schönleitner drängt auf die Einberufung eines Zweitwohnsitzgipfels unter Einbindung der betroffenen Gemeinden. Außerdem fordert er eine Stabsstelle „Zweitwohnsitze“ auf Landesebene einzurichten, um Gemeinden bestmöglich zu unterstützen und einige konkrete Lösungsansätze in einer Novelle zu den entsprechenden Gesetzen im Landtag zu implementieren. „Andere Bundesländer gehen viel entschlossener an das Problem heran“, so Schönleitner: „In Tirol wurde im Landtag ein umfassendes Unterstützungspaket für Gemeinden beschlossen, wie sie illegale Freizeitwohnsitze identifizieren und diesen entgegentreten können. In Salzburg ist ein neues Gesetz in Kraft getreten, dass pro Gemeinde höchstens 16 Prozent aller Haushalte Zweiwohnsitze sein dürfen“, zählt er auf. Diese Entschlossenheit fordern die Grünen nun auch von ÖVP und SPÖ. Auch im Bürgerforum ist man fest entschlossen, zusammen mit Vertretern der Gemeinden, des Landes und der Medien den „Brennpunkt Zweitwohnsitze“ zu lösen. Ein Vertreter des Bürgerforums stellt sich die Frage: „Sind wir letztlich nicht alle an einer wirtschaftlichen, umweltbewussten und sozial verträglichen Entwicklung für eine gute Zukunft interessiert?“

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news-1353 Thu, 06 Feb 2020 08:37:36 +0100 1. Lady-Soccer-Hallenturnier des WSV Liezen https://www.derennstaler.at/detail/1-lady-soccer-hallenturnier-des-wsv-liezen Auf Initiative von Martina Weißl und Thomas Fluch veranstaltete der WSV Liezen am vergangenen Samstag in der Ennstalhalle das erste Hallen-Fußballturnier für Damen.
Die langfristige Planung der Organisatoren machte sich jedenfalls bezahlt, denn das Premierenturnier wurde zu einem vollen Erfolg. Insgesamt zwölf Mannschaften aus vier Bundesländern kämpften vor einer großen Zuschauerkulisse um Siegeslorbeeren. In zwei Vorrundengruppen wurden die Finalisten ermittelt und am Ende schafften dann Windischgarsten und DFC Leoben den Einzug ins Endspiel. In diesem hatten die Windischgarstner Fußballgirls das bessere Ende für sich und durften damit den Wanderpokal mit nach Oberösterreich nehmen. Im Spiel um Platz drei behielt SG Rottenmann/Lassing I gegen Murau die Oberhand. Die zwei Teams von Veranstalter WSV Liezen erreichten die Plätze acht und zwölf. Den Titel einer Torschützenkönigin holte sich Christine Siebenhofer (Murau) mit 13 Toren. Zur besten Torfrau wählte die Jury Petra Dicker von der Siegermannschaft Windischgarsten.
WSV-Obmann Walter Komar konnte bei dem Turnier auch Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner als Ehrengast begrüßen. Die Liezener Stadtchefin lobte in ihrer Ansprache besonders die gelungene Durchführung des Turniers und nahm im Anschluss gemeinsam mit dem WSV-Vorstand die Siegerehrung vor.

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news-1352 Thu, 30 Jan 2020 08:32:06 +0100 Trauer und Fassungslosigkeit https://www.derennstaler.at/detail/trauer-und-fassungslosigkeit-1 news-1351 Thu, 30 Jan 2020 08:17:27 +0100 Trauer und Fassungslosigkeit https://www.derennstaler.at/detail/trauer-und-fassungslosigkeit news-1350 Thu, 30 Jan 2020 08:15:13 +0100 Primärversorgungszentrum eröffnet in Liezen https://www.derennstaler.at/detail/primaerversorgungszentrum-eroeffnet-in-liezen Schon im Spätsommer soll das geplante Primärversorgungszentrum im Herzen von Liezen eröffnet werden. Es ist eine Weiterentwicklung des jetzigen Ärztezentrums am Rathausplatz, wo nach abgeschlossenen Umbauarbeiten erweiterte Gesundheitsleistungen und Öffnungszeiten angeboten werden.
In Liezen lud man kürzlich zur Präsentation des geplanten Primärversorungszentrums. „Schon vor 15 Jahren haben wir mit der Eröffnung unseres Ärztezentrums eine Vorreiterrolle übernommen. Zur Steigerung der Lebensqualität unserer Bürger wollen wir nun dessen Ausbau vorantreiben“, eröffnete Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner die Pressekonferenz. Dazu hat die Stadtgemeinde eine Kooperation mit der Sozialversicherung, dem Gesundheitsfonds Steiermark, dem Land Steiermark, der Siedlungsgenossenschaft Enns­tal und den ortsansässigen Ärzten fixiert. „Durch das Primärversorgungszentrum hoffen wir, die ärztliche Versorgung von Liezens Bürgern dauerhaft gewährleisten zu können“, so Hausarzt Dr. Rüdiger Altenaichinger, der über die problematische Nachbesetzung der Praxen von pensionierten Landärzten sprach.
Zum anderen wolle man durch das neue Angebot vor Ort die Ambulanzen in den Spitälern entlasten. Die Umbauarbeiten hat man während der Sommermonate anberaumt. Eröffnen will man bereits im Spätsommer bzw. „allerspätestens am 1. Oktober“, so Hausarzt Dr. Gerhard Kummer, der mit Dr. Rüdiger Altenaichinger und Dr. Franz Kotzent eine Gruppenpraxis im neuen Primärversorgungszentrum betreiben wird. „Ich möchte betonen, dass jeder von uns weiterhin seine eigene Arbeit machen wird und auch die Einzelverträge bleiben bestehen, werden jedoch in die Betriebsform der Offenen Gesellschaft zusammengefasst“, so Dr. Gerhard Kummer. Auch Hausbesuche werde man weiterhin anbieten, so der Hausarzt.  
Neue Angebote und Öffnungszeiten
Auf 390 Quadratmeter wird sich das neue Primärversorgungszentrum erstrecken. Im Gegensatz zum jetzigen Ärztezentrum werden die drei Hausarzt-Praxen von Dr. Rüdiger Altenaichinger, Dr. Gerhard Kummer und Dr. Franz Kotzent über einen gemeinsamen An- und Abmeldebereich sowie einen gemeinsamen Warteraum und über ein Akutlabor verfügen.
Neben einer umfassenden hausärztlichen Versorgung samt Lotsenfunktion profitieren Patienten künftig durch erweiterte Chronikerversorgung und therapeutische Leistungen. Zudem wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Versorgung von Diabetes, professionelles Wundmanagement und Geriatrie gelegt. Angebote zur Förderung von Gesundheit und Prävention vor Krankheiten vervollständigen den Versorgungsauftrag. Attraktivere Öffnungszeiten, Optimierung der Arbeitsabläufe und die damit verbundenen kürzeren Wartezeiten sollen eine wesentliche Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung der Patienten bieten. „Wichtig ist, dass die Versorgung der Bevölkerung auch während der Umbauarbeiten aufrecht erhalten wird. Dazu wurden uns von der Stadtgemeinde Liezen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, die sich ein Stockwerk unter dem derzeitigen Ärztezentrum befinden“, so Dr. Altenaichinger.

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news-1349 Thu, 30 Jan 2020 08:13:56 +0100 Filmdoku „Winter im Ennstal“ https://www.derennstaler.at/detail/filmdoku-winter-im-ennstal Regisseur Alfred Ninaus dreht mit einem vierköpfigen Filmteam eine große Filmdokumentation über das obere Ennstal mit dem Titel „Winter im Ennstal“. Die Ausstrahlung erfolgt bereits am 26. Februar um 20:15 Uhr auf ORF III.
Im Nordwesten der Steiermark verschmelzen sich die winterlichen Bilder, die so charakteristisch für die Alpenrepublik sind. Umrahmt vom höchsten Berg der Steiermark – dem Dachstein – und dem mächtigen Grimming mit dem Stoderzinken offenbart sich eine Welt, deren Zauber sich aus den Gegensätzen speist. Tief verschneite Berglandschaften, vereiste Seen. Wintersportler tummeln sich unter den Sonnenstrahlen. Weiters geht es um Traditionen, die es nur hier gibt, und sonst nirgendwo. Eine Welt, die sich dem Wintersporttourismus geöffnet hat und doch ganz für sich steht. „Mir als Regisseur und dem Autor ist es besonders wichtig, diese spannende und vielfältige Region im Winter zu porträtieren. Die Menschen – ihre Lebenswelt wie altes Brauchtum aber auch neue Wege, die sie im Ennstal gehen, werden in diesem Film gezeigt. Im Vordergrund steht dabei immer die Authentizität“, so Regisseur Alfred Ninaus und Drehbuchautor Fritz Aigner. Das Projekt ist eine Koproduktion von RANfilm mit ORF III.

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news-1348 Thu, 30 Jan 2020 08:12:26 +0100 Faschingskabarett in Rottenmann https://www.derennstaler.at/detail/faschingskabarett-in-rottenmann Die Kabarettrunde Rottenmann lädt am 14. und 15. Februar um 19.30 Uhr zum Faschingskabarett in das örtliche Volkshaus.
Seit mittlerweile 60 Jahren steht die Kabarettrunde Rottenmann hinter dem traditionellen Faschingskabarett, das im Zwei-Jahres-Takt organisiert und aufgeführt wird. Heuer ist es wieder so weit. Den Augen und Ohren der Akteure blieben die markanten Ereignisse der letzten beiden Jahre nicht verborgen, sodass es genügend Stoff für unterhaltsame Szenen gibt. „Da muss eben jeder durch, der in der Öffentlichkeit steht“, heißt es schmunzelnd von Seiten des Vereins. Inklusive des üblichen „Klatsch und Tratsches“ sorgt das Programm für beste Unterhaltung und Beanspruchung der Lachmuskeln. Vorverkaufskarten sind in der Trafik Kalaschek in Rottenmann erhältlich.

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news-1347 Thu, 30 Jan 2020 08:10:31 +0100 Saisonstart im heimischen Tischtennis https://www.derennstaler.at/detail/saisonstart-im-heimischen-tischtennis Hart erkämpfte Siege und konstante Titelverteidiger dominieren die heimischen Wettkämpfe im Tischtennis.
In der im vorigen Herbst von Ernst Lux neu ins Leben gerufenen Ennstaler Tischtennis-Dorfliga  wurden im heurigen Jahr bereits zwei Sammelrunden gespielt. Der ersatzgeschwächt angetretene    Leader SV Aigen 1 musste sich im Spitzenspiel gegen Titelmitfavorit Wörschach 1 geschlagen geben und verlor damit auch die Tabellenführung an den Kontrahenten. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die Wörschacher Hobbytischtennisspieler Sabrina Köckl, Christa Schwaiger und Fred Windl auch alle ihre Spiele gewonnen. In der Einzelrangliste liegt aber der Aigener Hubert Steiner ebenfalls ohne Niederlage in Führung. Die nächste Sammelrunde wird am 28. Februar in der Puttererseehalle ausgetragen.
Am vergangenen Samstag startete in der Wörschacher Mehrzweckhalle auch die 1. Klasse Enns mit dem ersten Durchgang in die Rückrunde. Union Wörschach 4 verteidigte dabei mit drei Siegen die Tabellenführung und auch die weiße Weste. Hart zu kämpfen hatte der Leader aber beim knappen 6:4-Sieg gegen die SG Aigen /Ardning 3. Der Aigener  Markus Trafella gewann nämlich alle drei Spiele und sein Kollege Marco Resch bezwang den bisherigen Einzelranglistenersten Egon Laimer sensationell mit 3:2. Im Kellerderby feierte dann die SG Aigen/Ardning 3  gegen das eigene Viererteam einen  6:4-Triumph und durfte sich damit über den ersten Saisonsieg freuen. Nach den jeweils drei Einzelpunkten bei den Niederlagen gegen WSV Liezen 2 und Wörschach 4 krönte Markus Trafella in dem heißumkämpften Spiel mit abermals drei Siegen seine tolle Leistung an diesem Tag. Dank der neun Erfolge  übernahm Trafella auch die Führung in der Einzelrangliste.
In dieser Woche beginnen auch die Rückrunden in der Oberliga und Unterliga Nord sowie Gebietsliga Ennstal. Oberligist TTC Sölk 1 empfängt zum Auftakt am heutigen Freitag zu Hause ATUS Fürstenfeld 1; Beginn ist um 19 Uhr. So wie auf die Sölker Tischtenniscracks warten auch auf die SG Aigen/Ardning 1 und  Wörschach 1 in der Unterliga Nord schwierige Aufgaben.

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news-1345 Thu, 23 Jan 2020 08:59:17 +0100 Verzicht fürs Klima? https://www.derennstaler.at/detail/verzicht-fuers-klima Die westliche Welt erfreut sich heute des höchsten Lebensstandards der Geschichte. Und obwohl sich auch die Umweltbedingungen dramatisch verbessert haben, macht sich seit einiger Zeit Weltuntergangsstimmung breit. Die „Fridays for Future“-Bewegung hält uns den Spiegel vors Gesicht, wir müssen den Klimawandel bekämpfen, und zwar sofort. Wie wir das anstellen sollen, steht aber einstweilen noch in den Sternen.
Schon bei uns sind die Antworten recht schwierig. Wir sollen die Verbrennung von Kohle, Gas und Erdöl dramatisch eindämmen, aber deren Ersatz durch erneuerbare Energien ist nur teilweise möglich. Atomenergie ist für viele eine Alternative, andererseits aber auch eine Riesengefahr. Zudem entsteht beinahe der halbe CO2-Ausstoß durch die Ernährung und die Internetverwendung. Die Frage, ob wir zum Verzicht bereit sind, beantworten wohl nicht wenige Menschen schlicht mit nein. Und bei gesetzlichen Verboten oder Preiserhöhungen spielt auch der soziale Aspekt eine deutliche Rolle.
Da der Klimawandel zudem ein globales Problem ist, spielt der entwickelte Westen mit etwa einem Viertel des gesamten CO2-Ausstoßes nur eine untergeordnete Rolle. Wie soll man dem Rest der Welt, in dem hunderte Millionen Menschen gerade erst aus der bittersten Armut den Weg zu einem besseren Leben gefunden haben, die Notwendigkeit zum Verzicht erklären? Wohl schwer, wenn diese Bereitschaft auch bei uns nicht sehr ausgeprägt ist.

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news-1344 Thu, 23 Jan 2020 08:57:45 +0100 Arkade wird multifunktionales Center https://www.derennstaler.at/detail/arkade-wird-multifunktionales-center Unter einem neuen Eigentümer soll die Arkade in Liezen wieder aufblühen. Projektentwickler „Krammer & Wagner“ haben hierfür ein Konzept ausgearbeitet, das eine Aufstockung des Gebäudes vorsieht. Angestrebt wird: Ein Mix aus Geschäften, Gastronomie, Wohnungen und einem Hotel.
Einkaufen, Kaffee trinken, Mittagessen: Die Arkade war lange Zeit die wohl am besten frequentierte Handelsfläche in Liezen. Diese goldenen Zeiten waren mit der Eröffnung des Einkaufszentrums „Eli“ – die beiden Shopping-Center liegen nur rund 700 Meter voneinander entfernt – vorbei. Tchibo, Bipa, Libro, Thalia und Deichmann kündigten ihren Standort in der Arkade und wechselten in den neuen Einkaufstempel. Die Nachbesetzung durch neue Mieter gestaltete sich als schwierig. „Durch das Eli war die Arkade nicht mehr konkurrenzfähig“, sagt Heribert Krammer von der renommierten Projektentwicklungs- und Immobilien GmbH „Krammer & Wagner“. Er wurde von den Arkade-Eigentümern, der Familie Aigner, beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, das die Arkade wieder zukunftsfähig machen soll. Diesen Weg soll die Arkade allerdings unter einem neuen Inhaber bestreiten. Denn, wie bereits vergangene Woche offiziell bekannt wurde, zieht sich die Familie Aigner mit September zurück, was die Schließung von Mode und Trachten Aigner sowie von Rieker Schuhe bedeutet. Die dadurch frei werdende Verkaufsfläche soll neu bespielt werden: „Anstelle von Aigner wird ein anderer, großer Modekaiser in die Arkade einziehen. In den Verhandlungen sind wir schon sehr weit“, verrät Krammer. Wird man sich einig, soll es einen nahtlosen Übergang zwischen der Schließung von Aigner und der Eröffnung des neuen Modehauses geben.
Wer wird neuer Eigentümer?
Das Konzept von Krammer & Wagner sieht eine komplette Verwandlung der Arkade vor. „Es soll aufgestockt und die Arkade multifunktional werden“, so Heribert Krammer. Ein weiteres Stockwerk sei technisch kein Problem. Betreffend der Bebauungsdichte sei man im Gespräch mit der Stadtgemeinde, heißt es von Seiten des Projektentwicklers. Dieses weitere Stockwerk soll genügend Raum schaffen, um die Bereiche „Shoppen, Wohnen, Gastronomie und Hotel“ unter einem Dach zu vereinen. „Es ist auch der Wunsch der Stadtgemeinde, Wohnraum und ein Hotel an diesem Standort zu realisieren. Trotzdem wird der Handel weiterhin eine hohe Funktion in der Arkade haben“, so Krammer. Vorbildfunktion hat das Shopping-Center „City Point“. Das Einkaufszentrum wurde 2001 in der Innenstadt von Steyr eröffnet und nach einem Konzept von Krammer & Wagner weiterentwickelt. Nach abgeschlossenen Bauarbeiten wird sich schon im Herbst ein Hotelkomplex mit 88 Zimmern direkt über dem Shopping-Center „City Point“ erstrecken. Was in Steyr nun realisiert wird, „das wäre auch bei der Arkade umsetzbar. Der Standort ist ideal, eine Tiefgarage vorhanden, die man nur noch adaptieren müsste“, so Krammer. Jedoch ohne einen geeigneten Investor wird sich dieses vielversprechende Konzept nicht umsetzen lassen. Doch auch hier ist man guter Dinge. „Bis Ende März wissen wir, wer der neue Eigentümer sein wird. Es gibt gute Anwärter. Erst letzten Freitag war ich mit einem potenziellen Partner aus Graz vor Ort in Liezen“, eröffnet der Projektentwickler, der so viel schon verraten will: „Jedenfalls wird der neue Eigentümer aus diesem Metier kommen und einen guten Bezug zum Enns­tal haben.“

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news-1343 Thu, 23 Jan 2020 08:56:26 +0100 Schladming ist für das 23. Nightrace gerüstet https://www.derennstaler.at/detail/schladming-ist-fuer-das-23-nightrace-geruestet Bereits zum 23. Mal geht am kommenden Dienstag mit dem „Nightrace“ in Schladming das sportliche Highlight des Winters im Bezirk Liezen über die Bühne.
Das wohl spektakulärste Slalomrennen im Weltcup begeistert jedes Jahr die Sportfans aufs Neue und so werden auch heuer wieder Tausende begeisterte Zuschauer den Zielraum der Planai stürmen. Sobald der erste Athlet das Starthaus verlässt, verwandelt sich das Planaistadion in einen Hexenkessel mit einem unglaublichen Fahnenmeer und sorgt so bei den Fans für Gänsehautstimmung pur.
Das erste Nightrace fand am 30. Jänner 1997 statt und hatte mit Alberto Tomba einen würdigen Sieger. Zum ersten Mal so richtig zum Kochen kam die Planai im Jahre 1999, als Benjamin Reich vom 23. Platz noch zum Sieg fuhr. Der zweifache Olympiasieger ist mit vier Siegen auch der erfolgreichste Athlet in der Night­race-Geschichte. Die letzten zwei Slaloms gewann Marcel Hirscher – der nach der letzten Saison zurückgetretene Ausnahmeskifahrer kam damit auf insgesamt drei Erfolge bei diesem Winterhighlight. Zuvor triumphierte zweimal hintereinander Henrik Kristoffersen. Der Norweger zählt neben Clement Noel, Daniel Yule, Alexis Pinturault und Ramon Zenhäusern auch am Dienstag zu den großen Favoriten auf den heißbegehrten Sieg.
Neben dem Rennen steigt in Schladming natürlich auch eine Megaskiparty. Die Weltcupmeile in der Innenstadt ist legendär und die Stimmung dort nicht zu toppen. Das reichhaltige Rahmenprogramm beginnt am Montag um 14 Uhr mit dem Charity-Race, wo zahlreiche Promis für die gute Sache am Start sind. Ab 19 Uhr steigt in der Eventhalle des Sporthotels Royer eine Gala unter dem Motto „The Night before the Night-Race“. Der Reingewinn dieser Veranstaltung kommt einem Spontanhilfeprojekt zugute.
Am Dienstag folgt dann um 17 Uhr die offizielle Eröffnung des „Nightrace 2020“. Start zum 1. Durchgang des Rennens ist dann um 17.45 Uhr, das große Finale beginnt um 20.45 Uhr.

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news-1342 Thu, 23 Jan 2020 08:55:15 +0100 Neue Gröbminger Volkspartei präsentierte sich https://www.derennstaler.at/detail/neue-groebminger-volkspartei-praesentierte-sich Mit einem stark verjüngten und insbesondere über unterschiedliche Berufswelten breit aufgestellten Team lud die ÖVP Gröbming am vergangenen Wochenende zum offiziellen Auftakt für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen am 22. März 2020.
Dazu konnte Moderator Mag. Karl Edegger NAbg. Corinna Scharzenberger, die langjährige Bürgermeisterin Hanni Gruber sowie den Hausherrn BR a.D. und Kammerobmann Franz Perhab, der die Räume der Wirtschaftskammer Gröbming für den ÖVP-Ortsparteitag zur Verfügung stellte, begrüßen.
Nach dem Gedenken an die verstorbenen Fraktionsmitglieder übernahm Mag. Scharzenberger die Vorsitzführung für die Abstimmung über Kandidatenliste und Parteivorstand. Einstimmig wurde dabei GK Annemarie Stadelmann zur Ortsparteiobfrau gewählt und ebenso einstimmig die Kandidatenliste mit dem Erstgereihten Markus Putz abgesegnet.
Im nachfolgenden Referat gab Corinna Scharzenberger einem interessierten Publikum nicht nur Einblick in ihre umfassende Tätigkeit als Abgeordnete, sondern schilderte auch ihren beruflichen Werdegang, der die enge Verbundenheit der jungen Juristin mit ihrer Ennstaler Heimat deutlich erkennen ließ. Nach der persönlichen Vorstellung der Kandidaten, die sich dabei schon zu einigen Bereichen des Wahlprogramms äußerten, nahm Markus Putz als Spitzenkandidat ausführlich zu den großen Themenfeldern unter dem Motto „Du und Ich“ Stellung. Ziel sei es nicht, so Putz, in der Phase der Wahlwerbung den Bürgern etwas zu versprechen, was nicht umsetzbar ist, sondern die Bedürfnisse der Bevölkerung, aber auch die Entwicklung des Ortes verantwortungsbewusst und konsequent im Auge zu behalten. In diesem Zusammenhang beschrieb er konkrete Maßnahmen zum Umweltschutz und zur alternativen Energiegewinnung, erläuterte ein mehrstufiges Unterstützungssystem für Betriebe und Jungunternehmen mit dem Ziel, das Ortszentrum zu stärken und verwies weiters auf eine dringend benötigte Angebotserweiterung im Bereich der Lehrlings- und technischen Ausbildung. Auch zu den aktuellen Herausforderungen für  Landwirtschaft, Tourismus und Soziales bezog der Listenerste klar Stellung.
Nach dem persönlichen Dank an Hanni Gruber und mehrere Funktionäre bot das anschließende Buffet den Besuchern des Ortsparteitages reichlich Gelegenheit, die neuen Kandidaten näher kennenzulernen und sich angeregt über politische Ziele und künftige Vorhaben auszutauschen.

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news-1341 Thu, 23 Jan 2020 08:46:38 +0100 Tolles Nachwuchs-Hallenfußballturnier in Aigen/E. https://www.derennstaler.at/detail/tolles-nachwuchs-hallenfussballturnier-in-aigen-e Vom vergangenen Freitag bis Sonntag veranstaltete die SG Aigen /Irdning in der Puttererseehalle bereits zum 7. Mal den traditionellen Nachwuchscup. Beim größten Hallen-Fußballturnier im Bezirk Liezen duellierten sich, aufgeteilt in sechs Altersklassen, über 40 Mannschaften um die begehrten Siegesplätze.
Eröffnet wurde das Turnierwochenende am Freitag mit dem U13-Bewerb. Dabei konnten sich die Jungkicker vom Veranstalter SG Aigen/Irdning ohne Punkteverlust und Gegentor vor dem WSV Liezen und der SU Wörschach klar durchsetzen. Mit Julian Bleiwerk, der nicht weniger als zehn Treffer erzielte, kam auch der Torschützenkönig vom Turniersieger.  
Am Samstag standen dann die U7-, U9- und U10-Turniere auf dem Programm. In der U7 siegte der SV Kapfenberg vor Lok Selzthal und den Minikickern des FC Schladming. Torschützenkönig wurde in dieser Altersstufe Lukas Habacher von der SG Hall/Admond/Ardning. Beim U9-Bewerb setzte sich die SG Hall/Admont/Ardning vor dem SC „Geomix Soccer Store“ Liezen und den Ausseer Kids durch. Der Schützenkönig kam mit Jonas Jamning vom SC Liezen. Zum Abschluss am Samstag gewann in der U10 der SV Windischgarsten vor dem ESV Lok Selzthal und der SG Hall/Admont/Ardning. Die meisten Tore in dieser Altersklasse erzielte Leo Stöger von der SG Aigen/Irdning.
Am Sonntag wurden schließlich die U11- und U12-Bewerbe ausgetragen. Bei den jüngeren Minikickern ging der Sieg  abermals an den SV Windischgarsten, auf den weiteren Plätzen klassierten sich die SG Öblarn und der FC Schlad­ming. Über den Titel eines Torschützenkönigs durfte sich Julian Guttner vom Siegerteam freuen.
Mit dem U12-Turnier am Sonntagnachmittag ging das perfekt organisierte und verletzungsfreie Hallenfußballwochenende zu Ende. Den begehrten Platz an der Sonne holte sich dabei der ASV Bad Mitterndorf vor der SG Aigen/Irdning und den Youngsters des FC Schladming. Mit Armin Schrottshammer stellte die Mitterndorfer U12 auch den Torschützenkönig.
Die einzelnen Siegerehrungen wurden von den zahlreichen Ehrengästen abgehalten. Den siegreichen und platzierten Mannschaften gratulierten der Bürgermeister der Gemeinde Irdning-Donnersbachtal, Herbert Guganigg, der Vizebürgermeister von Aigen/E., Walter Kanduth, ATV-Irdning-Präsident Daniel Schweiger, der Obmann des SV Aigen, Markus Traffela, Klassenreferent Heinz Schweiger, SV-Aigen-Jugendleiter Georg Luidold sowie der Vertreter des Hauptsponsors, Harald Wundersamer. Zum Abschluss der gelungen Nachwuchssportveranstaltung bedankte sich SV-Aigen-Obmann Markus Traffela bei den Mannschaften für die Teilnahme, der Gemeinde Aigen für die Unterstützung sowie bei den Sponsoren und hier besonders bei Harald Wundersamer als Vertreter der Steirischen Sparkasse Stainach. Ein großer Dank des Obmannes galt auch den ehrenamtlichen Helfern und den Schiedsrichtern, die aus Spielern der Vereine Aigen und Irdning bestanden.

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news-1340 Thu, 16 Jan 2020 08:22:24 +0100 Milliardenfund https://www.derennstaler.at/detail/milliardenfund Die Abrechnung des letzten Fiskaljahres hat der Regierung wohl ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, man kann sich über einen (unerwarteten?) Geldregen freuen. Denn im Gegensatz zum Voranschlag hat der Bund nicht wie geplant 500 Millionen Euro Überschuss, sondern um fast eine Milliarde mehr in den Büchern stehen. Ein schönes Startkapital für das neue Jahr, aber in Summe alles andere als ein Freibrief und auch keine Garantie für die Zukunft.
Neben einigen Sonderfaktoren wie dem positiven Abschluss der Abwicklung der Kärntner Hypo liegt der Überschuss zu einem guten Teil in der Arbeit der Expertenregierung begründet. Denn diese hat nur verwaltet und keine wirklichen Initiativen gesetzt. Und das bedeutet schlicht, dass einerseits das Steueraufkommen deutlich gestiegen ist, was unter anderem an der kalten Progression liegt, und andererseits, dass einfach keine neuen Ausgaben erfunden wurden. Höhere Einnahmen bei nur moderat wachsenden Ausgaben führen eben naturgemäß zu einem besseren Ergebnis.
Vor dieser schlichten Erkenntnis sollte sich auch die neue Regierung inspirieren lassen. Denn während sich zahlreiche kostspielige Vorhaben im Regierungsprogramm finden, die auch durchaus erstrebenswert sind, findet man zur Finanzierung keine validen Vorhaben. Es wird aber massiver Einsparungen und Reformen bedürfen, um das Regierungsprogramm auch mit dem Nulldefizit in Einklang zu bringen. Sonst ist das Startkapital rasch verpufft und man steht wieder mit leeren Händen da.

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news-1339 Thu, 16 Jan 2020 08:21:01 +0100 Für Leitspital gibt es einen besser geeigneten Standort https://www.derennstaler.at/detail/fuer-leitspital-gibt-es-einen-besser-geeigneten-standort Seit vergangenen Freitag liegt das mit Spannung erwartete Gutachten für den geplanten Standort des neuen Leitspitals südlich des Bahnhofes Stainach vor. „Prinzipiell kann das Grundstück mittels Tiefengründungen auf Pfählen bebaubar gemacht werden“, heißt es darin. Bauexperten aus der Region halten dies für nicht zielführend und verweisen neuerlich auf ein Grundstück westlich der Marktgemeinde, das ihrer Meinung nach wesentlich besser geeignet wäre.
Nahezu allen Einheimischen in Stainach-Pürgg ist bekannt, dass die Grundstücke südlich der Ennstal-Bahntrasse im Gemeindegebiet einem erhöhten Hochwasserrisiko ausgesetzt sind. Bekannt ist ebenso, dass es rund 400 Meter westlich des Bahnhofes Stainach-Irdning eine Anlage gegeben hat, die vermutlich zwischen 1882 bis 1906 auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmeter Bahnschwellen imprägniert hat. Als Imprägniermittel wurden damals Teeröle eingesetzt. Kontaminierungen des Bodens wurden mehrmals festgestellt. In den weiter südlich und östlich gelegenen Bereichen des weitläufigen Areals, dem sogenannten „Ennsboden“, befindet sich ein enormes Wasserreservoir, wie ein Gutachten bestätigte.
All diese Gründe führten schließlich dazu, dass Bodenuntersuchungen in Auftrag gegeben wurden. Seit vergangenen Freitag liegen nun die Ergebnisse der Untersuchungen durch die Firmen Insitu Geotechnik ZT GmbH (geotechnisches Gutachten) sowie der Geologie und Grundwasser GmbH (Hydrologie, Geothermie und Altlasten) vor, wie der steirische Gesundheitsfonds in einer Aussendung mitteilte. In den Gutachten kommt man zu dem Schluss, dass das geplante Grundstück für das neue Leitspital mittels Tiefengründungen auf Pfählen bebaubar gemacht werden kann. Dazu sei angemerkt, dass eine Tiefengründung dann erforderlich wird, wenn die oberflächennahen Schichten nicht tragfähig genug sind. Für die Bodendekontaminierung empfehlen die Gutachter die Errichtung von Park-, Verkehrs- und Grünflächen. Die anfallenden Mehrkosten wurden „als überschaubar“ eingestuft.
Gegen einen Bau des neuen Leitspitals südlich des Bahnhofes sprechen sich verschiedene regionale Bauexperten aus, da für sie weder die Mehrkosten noch mögliche Risiken in der Bodenbeschaffenheit kalkulierbar sind. „Hier die Zukunft der Gesundheitsversorgung der Menschen des Bezirkes Liezen zu errichten, wäre nicht nur wegen des Schuldenberges des Landes Steiermark absolut verantwortungslos“, so der einhellige Tenor.
Wie schon im August des Vorjahres (Der „Ennstaler“ berichtete darüber) plädieren die heimischen Fachleute neuerlich dafür, das neue Krankenhaus im westlichen Teil der Gemeinde Stainach-Pürgg, konkret an der Salzkammergut-Bundesstraße zwischen dem Fahringer Technik-Center in Trautenfels und der Einfahrt in den Ortsteil Unterburg, zu errichten. Dieses Gelände liegt nicht nur außerhalb des „gespannten Grundwasserbereiches“, es würde nach der Fertigstellung der Überführung des Knotens Trautenfels samt darunterliegendem Kreisverkehr auch über eine hervorragende verkehrstechnische Anbindung verfügen. Eine Einigung mit den Grundstückseigentümern vorausgesetzt, würde sich das Land auch Kosten, sprich Steuergeld, sparen. Nicht von der Hand zu weisen ist auch die Tatsache, dass sich in unmittelbarer Nähe des Areals das Alten- und Pflegeheim der Gräfin Anna Lamberg Stiftung befindet. Hier würde sich sicherlich eine Zusammenarbeit anbieten, zum Beispiel im Bereich der Palliativmedizin. Geht man noch weiter, könnten sich wahrscheinlich neben dem Leitspital auch andere Einrichtungen im Gesundheitsbereich hier ansiedeln.
Der „Ennstaler“ versuchte am Mittwoch die beiden Geschäftsführer des steirischen Gesundheitsfonds zu einem Statement zum Vorschlag der heimischen Experten zu bewegen. Michael Koren war jedoch krankheitsbedingt nicht erreichbar und Bernd Leinich lehnte ein solches mit dem Hinweis ab, dass er „kein Mitglied jener Arbeitsgruppe sei, die aktuell über die weitere Vorgehensweise berät“ und Anfang Februar der Landesregierung einen Vorschlag unterbreiten wird. Für die Bevölkerung im Bezirk Liezen ist nur zu hoffen, dass bei dieser Entscheidungsfindung auch der Hausverstand eine Rolle spielt.

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news-1338 Thu, 16 Jan 2020 08:19:48 +0100 Zwei Fachvorstände für die HBLFA https://www.derennstaler.at/detail/zwei-fachvorstaende-fuer-die-hblfa Für den in den letzten Jahren stark vorangetriebenen Bereich „Lehre“ hat das Bundesministerium für Landwirtschaft noch vor der Angelobung der neuen Ministerin Elisabeth Köstinger eine Umgliederung für die HBLFA Raumberg-Gumpenstein verordnet.
Die ständig erweiterten Anforderungen erforderten den Einzug einer neuen Führungs- und Verantwortlichkeitsebene an der großen österreichweit besuchten Schule. Die interimistische Bundesministerin Dipl.-Ing. Maria Petek hatte noch veranlasst, die beiden Professoren Dir. Dipl.-Ing. Othmar Breitenbaumer und den Administrator der Schule Dr. Herwig Pieslinger zu Abteilungsvorständen zu ernennen. Für die beiden engagierten Lehrer bedeutet das im Fall von Othmar Breitenbaumer die Beförderung zum Abteilungsvorstand für den Bereich Landwirtschaft und bei Herwig Pieslinger den Aufstieg zum Abteilungsvorstand für den Bereich Umwelt- und Ressourcenmanagement. Beide sind ausgewiesene Experten in ihren Fachgebieten und Mit-Garanten für die bestmögliche Ausbildung an der Höheren Schule für Landwirtschaft im Herzen Österreichs.

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news-1337 Thu, 16 Jan 2020 08:18:40 +0100 Neue 8er-Sesselbahn Lärchkogel https://www.derennstaler.at/detail/neue-8er-sesselbahn-laerchkogel Bei den Planai-Hochwurzen-Bahnen steht bereits das nächste Großprojekt in den Startlöchern: Nach einem einstimmigen Aufsichtsratsbeschluss wird, vorbehaltlich der behördlichen Zustimmung, im Sommer mit dem Bau der neuen und hochmodernen 8er-Sesselbahn Lärchkogel begonnen. Die Eröffnung ist für den Winter 2020/21 vorgesehen.
Die neue leistungsstarke Sesselbahn vom Seilbahnhersteller Leitner bietet Platz für acht Personen. Neben höchstem Komfort und deutlich höherer Beförderungsleistung sind vor allem die neuen Stationen ein echter Blickfang. Die Talstation der Sesselbahn wird ein schlichter Glaskubus im klassischen Planai-Design, der es den Gästen ermöglicht, einen Blick auf die Technik zu werfen. Eine deutlich breitere Stationsüberdachung (fahrende Sessel werden komplett abgedeckt) sorgt für mehr Passagierkomfort aufgrund des optimierten Schneeschutzes. Das Stationsdesign stammt aus der Feder des italienischen Designers Pininfarina, der für die optische Umsetzung für namhafte Marken wie Ferrari und Maserati verantwortlich zeichnet.
Ausgestattet mit bequemen Sesseln der neuesten Generation „Evo Premium Sessel“, inklusive Wetterschutzhauben und Sitzheizung, wird die Fahrt für die Gäste zum komfortablen Erlebnis. „Die neue Sesselbahn überzeugt mit hohem Sitzkomfort und einem angenehmen Fahrgefühl, hoffentlich wollen unsere Gäste bei der Bergstation auch wieder aussteigen“, so Planai-Geschäftsführer Georg Bliem mit einem Augenzwinkern. Die Beförderungskapazität wird mit der neuen Bahn auf 3500 Personen pro Stunde erhöht. Im Zuge des Neubaus wird auch die Krai­terabfahrt verbreitert. Mit der neuen Lärchkogelsesselbahn werden drei Hauptabfahrten (Kraiterabfahrt, Lärchkogelabfahrt und WM-Startstrecke) auf der Planai bedient. Die geplanten Investitionskosten für die neue Lärchkogelbahn betragen 12 Mill. Euro.

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