Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Mon, 16 May 2022 07:58:11 +0200 Mon, 16 May 2022 07:58:11 +0200 TYPO3 EXT:news news-1948 Thu, 12 May 2022 07:51:42 +0200 Amokläufer https://www.derennstaler.at/detail/amoklaeufer Schlechte Nachrichten für die Wirtschaft und die Bevölkerung Österreichs gibt es derzeit leider zuhauf. Dass sie aber vom Bundeskanzler persönlich verursacht werden, ist selbst in einem Land, in dem die Marktwirtschaft ein Schattendasein führt, bemerkenswert. Wenn der Kanzler in einem Zeitungsinterview tatsächlich davon träumt, börsennotierende Energiekonzerne zu enteignen und das gestohlene Geld unter der Bevölkerung zu verteilen, bleibt der Beobachter fassungslos zurück.

Abgesehen von Ländern wie Kuba oder Venezuela, die sich mit solcher Politik ihre Energieversorgung nachhaltig zerstört haben, käme wohl kaum ein denkender Mensch auf solche Ideen. Immerhin ist der Verbund seit seiner Teilprivatisierung nicht nur ein höchst erfolgreiches Unternehmen sondern auch einer der grünsten Energieerzeuger Europas. Und dies, obwohl der Staat mehrheitlich beteiligt ist, was üblicherweise ein Garant für Misswirtschaft ist.

Dieses Unternehmen (und mit ihm auch die EVN und die OMV) durch ein flapsiges Interview an der Börse um fast fünf Milliarden Euro nach unten zu prügeln, ist eine einzigartige Fehlleistung und wird das gesamte Vertrauen in den Wirtschaftsstandort nachhaltig beschädigen.

Das gefährdet nicht nur unsere Energieversorgung sondern die gesamte private Wirtschaft. Wer investiert schon gerne in einer Bananenrepublik, wo ahnungslose Politiker in Gutsherrnart über Nacht neue Regeln erfinden? Aber solche Gedanken machen sich unsere Politiker eben nicht, es geht um den guten Umfragewert am nächsten Tag. Verantwortung ist leider ein Fremdwort und Amoklauf die Regel.

]]>
news-1947 Thu, 12 May 2022 07:49:51 +0200 Maecenas-Preis geht ins Ennstal https://www.derennstaler.at/detail/maecenas-preis-geht-ins-ennstal Ein „Best Practice – in wirtschaftlich und kulturell herausfordernd en Zeiten“ gelang dem Benediktinerstift Admont und dem Onlinespezialisten LightCyde mit der Kulturplattform discover-culture, weshalb sie auch in selbiger Kategorie mit dem Österreichischen Kunst- und Kultursponsoring-Preis Maecenas ausgezeichnet wurden.

Dass Kultursponsoring in Krisenzeiten eine besondere Bedeutung erfährt, ist eine Entwicklung, die der Maecenas-Preis einmal mehr zum Ausdruck bringt. Am 6. Mai wurde er bereits zum 32. Mal durch das unabhängige Wirtschaftskomitee „Initiativen Wirtschaft für Kunst“ in Kooperation mit dem ORF für die Förderung jener Kunstprojekte verliehen, die ohne diese Unterstützung nicht hätten verwirklicht werden können. In der Kategorie „Best Practice – in wirtschaftlich und kulturell herausfordernden Zeiten“ wurden das Benediktinerstift Admont und die LightCyde GmbH aus Schladming für die Kulturplattform discover-culture.com mit dem Maecenas-Preis ausgezeichnet. Nachdem das Admonter Benediktinerstift zum erfolgreichsten Kloster im Bereich Social-Media- und Online-Marketing gekrönt wurde und 2019 sogar den Staatspreis PR ins Ennstal holen konnte, ist der Maecenas-Preis nun „ein weiterer innovativer Meilenstein“ auf den man stolz sei, sagt Abt Gerhard Hafner, „denn die Glaubens-, Kultur- und Wissensvermittlung sind ein zentrales Anliegen unseres Hauses“, betont der Klostervorsteher.

Prominente Mitglieder

Erst vor Kurzem ist die Plattform discover-culture.com online gegangen und verzeichnet schon jetzt prominente Mitglieder. Darunter: Der gesamte KHM Museumsverband, zu dem Kulturgrößen wie das Kunsthistorische Museum Wien, die Schatzkammer in der Hofburg und die Kaiserliche Wagenburg zählen, das Bank Austria Kunstforum Wien, das Stift Admont, Stift Wilten, Stift Rein, die Heimat der Sound-of-music-Familie „Villa Trapp“, das Schloss Tratzberg und die Burg Hochosterwitz. „Wir haben allergrößtes Interesse daran, unsere digitalen Angebote einem internationalen Publikum zugänglich zu machen, und die Plattform Discover Culture bietet uns dafür die ideale Möglichkeit“, so Sabine Haag, Generaldirektorin des KHM-Museumsverbands. Auch auf Schloss Tratzberg will man discover-culture.com nutzen, um „ein breites Publikum über Landesgrenzen hinweg“ anzusprechen, sagt Ulrich Graf Goess-Enzenberg: „Potentielle Schlossbesucher, Jugendliche mit ihrer besonderen Nähe zu Social Media und Internet sowie fachlich Interessierte kann man so vorab erreichen und ihr Interesse wecken.“ Mit der Visualisierung von Schloss Bückeburg konnte discover-culture.com erstmals auch außerhalb von Österreich Fuß fassen.

Facebook der Kulturbetriebe

Das für die neue Kulturplattform technische Know-how kommt von den Spezialisten von LightCyde, einer Agentur für Digitalisierung und Online-Marketing mit Sitz in Schladming, die gemeinsam mit dem Benediktinerstift Admont discover-culture.com entwickelt hat. Die Grundidee ist genauso simpel wie genial: Das Angebot einzelner Kulturinstitutionen wird zu einem gemeinsamen digitalen Gesamtpaket vereint. „Mit Discover Culture ist eine weltweite Kultur- und Kunstvermittlung möglich, weswegen wir schon in Kürze mit der internationalen Vermarktung der Kulturplattform beginnen werden,“ sagt der Projektentwickler und Leiter für Kultur, Tourismus und PR Stift Admont, Mario Brandmüller. Der Weg dorthin ist bereits geebnet: Schon jetzt besitzt die Plattform internationale Bildrechte. Erklärtes Ziel: „Diese Plattform soll zum Facebook für Kulturbetriebe werden“, sagt Thomas Fischbacher, Projektentwickler und CEO von LightCyde. Schon nach wenigen Monaten „sind unsere Seitenaufrufe förmlich explodiert“,  so Fischbacher. Kein Wunder, schließlich bündelt Discover Culture das digitalisierte Angebot namhafter Kulturinstitutionen und bietet somit einen außergewöhnlichen Werbewert.

Brücke zum Besuch vor Ort

Die Zeit sei reif für digitale Kulturangebote bestätigt auch Pater Michael Robitschko: „Museen müssen keine Angst haben, dass sie Gäste durch Online-Touren verlieren. Ganz im Gegenteil. Durch diese Möglichkeit gewinnen sie erstmals ein Publikum, das sie allein aufgrund der geografischen Distanz niemals erreicht hätten“, bringt es Stift Admonts Kulturbeauftragter auf den Punkt. „Discover-culture ist eine perfekte Ergänzung zum Besuch vor Ort. Die neue Plattform ist vielmehr eine virtuelle Brücke zum realen Kulturerlebnis“, so Pater Michael. Die virtuellen Touren eignen sich besonders zur Vor- und Nachbereitung der Besuche vor Ort, denn durch die Implementierung von interessanten Informationen via Audio- oder Videosequenzen ist eine einmalige und umfangreiche Kultur- und Wissensvermittlung möglich. Auch für KHM-Generaldirektorin Sabine Haag stehen die virtuellen Touren nicht in Konkurrenz mit jenen vor Ort: „Als Museum wollen wir den Menschen weltweit die Gelegenheit geben, unsere einzigartigen Kunst- und Kulturschätze im KHM-Museumsverband auf eine hochkarätige und ansprechende Art digital zu erleben und freuen uns, wenn sie dann bei ihrem nächsten Österreich-Besuch umso begeisterter die Originale entdecken wollen.“

]]>
news-1946 Thu, 12 May 2022 07:47:50 +0200 Stallgebäude zu verkaufen https://www.derennstaler.at/detail/stallgebaeude-zu-verkaufen Der Verlockung des schnellen Geldes mit Immobilienverkäufen können manche nicht Widerstehen. Für Bauland und ausbaufähige Objekte gibt es mittlerweile keine Grenzen mehr nach oben. Darüber hinaus kann man jedoch an die Grenzen der Gesetze stoßen.

Nichts lässt sich derzeit schneller vergolden, als Immobilien in der Region. Die klassischen Gesetze der freien Marktwirtschaft scheint es in dieser Branche auszuhebeln. Den Preis bestimmt der Verkäufer und mit etwas Geduld können schwindelerregende Beträge erzielt werden. Trotz der zusätzlich explodierenden Kosten für Baustoffe scheint der Hype rund um Immobilienkäufe nicht abzuflauen. Im Gegenteil. Die Region rund um den Dachstein zählt europaweit zu den beliebtesten Destinationen für Anleger. Baugründe in der Nähe von Tourismusorten, Chalets in Pistennähe, selbst baufällige Gebäude in der Einschicht garantieren ein Vermögen einzubringen. Verständlicherweise bekommen so manche Besitzer weiche Knie und wittern ihre Chance schnelles Geld zu machen.

Ein verwaistes Stallgebäude am Michaelerberg wurde im Zuge einer Erbschaft vom Bauernhaus entkoppelt. Das Gebäude steht auf einem 400 m² großen Grundstück mit malerischem Ausblick in das Tal. Nun soll verkauft werden. Kostenpunkt: 295.000 Euro. Laut Anzeige könne das „sehr ausbaufähige Almhaus“ bis zu „gut 200 m² Wohnfläche“ umgebaut werden. „Das ist so gar nicht möglich“, sagt Bürgermeister Hannes Huber. Das Gebäude befindet sich mitten im Freiland, und man könne nicht „aus einem Stallgebäude einen Wohnraum schaffen“, so Huber. Selbst ein Landwirt könne eine solche Widmungsänderung nur im Hofverbund und unter bestimmten Voraussetzungen durchführen. Auch sogenannte Scheinlandwirte, die vorgaukeln Landwirte zu sein es aber tatsächlich nur am Papier sind, hätten in diesem Fall schlechte Karten für einen Apartmentbau. Käufer für den Stall würde es geben, meint der Bürgermeister, aber zu einem Preis, der für den Zustand und die ursprüngliche Nutzung angemessen ist. Laut einem Gutachten liege man dort um die 50.000 Euro. Nach einer Unterredung mit dem Bürgermeister ist die Immobilienanzeige wieder verschwunden.

]]>
news-1945 Thu, 12 May 2022 07:45:34 +0200 1,5 Milliarden Liter Trinkwasser https://www.derennstaler.at/detail/15-milliarden-liter-trinkwasser Rund 50.000 private Schwimmbäder werden heuer in der Steiermark befüllt. Das Land appelliert an sorgsamen Umgang mit Wasser.

Vor den ersten Sommertagen werden in der Steiermark traditionell auch die privaten Schwimmbäder aus dem Winterschlaf geholt. „Die Befüllung ist zeitlich unbedingt mit dem Wasserversorger abzustimmen, damit es zu keinen Versorgungsengpässen kommt“, mahnt Nachhaltigkeitslandesrat Hans Seitinger. Die Anzahl der privaten Schwimmbäder war bisher eine große Unbekannte, weil die gesetzlichen Melde- bzw. Bewilligungspflichten oft nicht eingehalten werden. Um für die Trinkwasserversorger die Planbarkeit zu steigern, wurde im Auftrag von Nachhaltigkeitslandesrat Hans Seitinger mittels Luftbildaufnahmen aus den Jahren 2017 bis 2020 erhoben, wie viele Pools in den steirischen Gemeinden stehen. Das Ergebnis: 48.328 Pools mit einer Durchschnittsgröße von 29 Kubikmeter konnten identifiziert werden. Für die gesamte Steiermark bedeutet das einen Wasserbedarf von 1,5 Milliarden Liter Trinkwasser. Neben den allgemeinen Sicherheitshinweisen insbesondere für Kinder, ist auf die Pflege des Wassers zu achten. Vor allem eine falsche Dosierung von Chlor kann Gesundheits- und Umweltrisiken verursachen. Auf Umweltgifte wie Kupfer- und Ammoniumsulfat sollte unbedingt verzichtet werden.

]]>
news-1944 Thu, 12 May 2022 07:27:20 +0200 FC Gaishorn steht vor dem Aufstieg https://www.derennstaler.at/detail/fc-gaishorn-steht-vor-dem-aufstieg Nach dem Sieg in Landl und der Aufstockung der Unterliga Nord A hat der FC Gaishorn beste Chancen eine Ebene aufzusteigen. Trieben Stürmer Domenic Knefz zerlegte St. Gallen im Alleingang. SV Hall gab nach Sieg gegen FC Ramsau die rote Laterne ab.

Die Aufstockung der Unterliga Nord A auf 14 Vereine hat auch positive Auswirkungen auf die Gebietsliga Ennstal. Es steigen fix zwei Vereine auf und so ist im Meisterschaftsfinish für zusätzliche Spannung gesorgt. FC Gaishorn kann nach diesem Beschluss dank des 1:5 Auswärtssieges in Landl bereits für die Unterliga Nord A planen. Der Sieg im Spitzenspiel der Runde war aber nicht so klar, wie es das Ergebnis aussagt. Die Hausherren waren in der Anfangsphase die spielbestimmende Mannschaft und erzielten in dieser Phase auch ein Freistoßtor, dass aber aberkannt wurde. Die Gäste gingen hingegen in der 17. Minute durch ein Eigentor mit 0:1 in Führung und erhöhten in der 37. Minute Lukas Staudacher auf 0:2. Raphael Schüller gelang sechs Minuten vor dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer zum 1:2 und mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. Nach Wiederbeginn hatten die Landler ihre stärkste Phase und vergaben dabei zwei sogenannte hundertprozentige Chancen auf den Ausgleich. Das Glück war an diesem Tag aber nicht auf Seiten der Heimischen, denn in der 67. Minute führte ein weiteres Eigentor zur 1:3 Führung für Gaishorn. Nun war das Match so gut wie entschieden und der Spitzenreiter erzielte in der letzten Viertelstunde durch Jan Michael Schupfer und Bernd Opplinger zwei weitere Treffer zum 1:5 Endstand. Für Landl Trainer Othmar Stöckelmair ging der Sieg von Gaishorn zwar in Ordnung, doch fiel er eindeutig zu hoch aus: „Wir machten dumme Fehler und der Gegner machte aus sieben Chancen fünf Tore.“

Radmer holte sich mit einem 0:2 Auswärtssieg gegen FC Schladming den zweiten Tabellenplatz zurück. Trieben untermauerte auf eigener Anlage mit einem 7:1 Schützenfest gegen St. Gallen die tolle Form in der Rückrunde. Vater des Sieges war Domenic Knefz mit nicht weniger als fünf Toren. Der ehemalige Landesligastürmer eröffnete den Torreigen mit einem lupenreinen Hattrick zwischen der 19. und 30. Minute. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff wurde Triebens Christoph Peer wegen einer Torraubverhinderung ausgeschlossen. Diese Mannschaftsdezimierung hemmte den Sturmlauf der Magnesitstädter aber nicht. Ivan Cosic erzielte noch vor der Pause das 4:0 und nach dem Seitenwechsel erhöhten Domenic Knefz mit zwei weiteren Toren und Rafael Horn auf 7:0. Das Ehrentor der Gäste erzielte Daniel Frois in der 87. Minute Triebens sportlicher Leiter Hannes Danklmaier zeigte sich im Gespräch mit dem „Ennstaler“ begeistert: „Ein tolles Spiel unserer Mannschaft mit einem überragenden Domenic Knefz. Schade, dass wir im Herbst so ausgelassen haben.“

SV Aigen feierte gegen Schlusslicht Ardning einen hart erkämpften 4:3 Sieg. Die Ardninger führten nach vierzehn Minuten durch Tore von Julian Jamnig und Noah Urban überraschend mit 0:2. Daniel Adelwöhrer mit einem Elfmetertor und Constantin Schiefer glichen bis zur Pause auf 2:2 aus. Die Gäste ließen sich durch den Ausgleich aber nicht beirren und gingen in der 62. Minute durch Andre Müller erneut in Führung. In den letzten zehn Minuten wurden die Aigner ihrer Favoritenrolle aber gerecht und drehten die Partie durch einen Doppelschlag von Klaus Langegger sowie Daniel Adelwöhrer noch zu ihren Gunsten. SV Aigen Sektionsleiter Klaus Langegger zollte dem Gegner Respekt: „Ardning hat uns alles abverlangt. Wir hatten heute sicher auch Glück.“

Nichts für schwache Nerven war das Match SV Hall gegen FC Ramsau. Die Haller verzeichneten einen unglaublichen Blitzstart und führten nach zwölf Minuten bereits mit 3:0. In weiterer Folge kamen die Gäste auf 3:2 heran, doch Michael Limmer erhöhte mit einem Elfmeter auf 4:2. Martin Simonlehner und Niklas Brandstädter glichen aber binnen fünf Minuten (59., 64. Minute) auf 4:4 aus. In der 84. Minute erzielte dann Michael Limmer mit seinem zweiten Tor den vielumjubelnden Siegestreffer zum 5:4. Mit dem zweiten Sieg im Frühjahr gab Hall die rote Laterne an Ardning ab. Gröbming behielt im Heimderby gegen Öblarn mit 2:1 knapp die Oberhand. Nach einem 1:1 Pausenstand sorgte Markus Felsner in der 71. Minute für den Siegestreffer der Hausherren. Im Mittelpunkt der Partie stand zweifelsohne Schiedsrichter Kevin Walzl. Neben zwei gelb-roten Ampelkarten und sechs gelben Karten sah Gröbming Trainer Michael Ferdinand Kindler vom Referee wegen Beleidigung die rote Karte.

Vorschau

Fünf Spiele dieser Runde werden am morgigen Samstag ausgetragen. Das Spitzenspiel ist das Duell zwischen den Zweitplatzierten Radmer und dem Dritten SV Aigen. Nachdem nun auch der Vizemeister fix aufsteigt, birgt die Partie besondere Spannung. Die Hausherren könnten den zweiten Platz mit einem Sieg absichern, auf der anderen Seite brauchen die um zwei Punkte zurückliegenden Aigner unbedingt einen Erfolg um im Rennen um Rang zwei zu bleiben. Aigens Sektionsleiter Klaus Langegger ist für die Partie zuversichtlich: „Radmer hat zuletzt unbeständige Leistungen gezeigt. Ich hoffe sie haben auch gegen uns nicht den besten Tag.“ Im Eisenwurzn-Derby treffen St. Gallen und Landl aufeinander. Landls Trainer Othmar Stöckelmair sagt zum brisanten Spiel: „St. Gallen hat im Frühjahr zwar ein Formtief, aber in diesem Spiel werden sie wohl alles versuchen um zu gewinnen. Wir brennen jedenfalls schon auf das Duell und wollen nach dem Sieg in der Radmer auch das zweite Derby gewinnen. Zudem möchten wir auch Wiedergutmachung für die bittere Niederlage gegen Gaishoren leisten.“ Das immer brisante Derby zwischen TUS Ardning und SV Hall verspricht diesmal auf Grund des Abstiegskampfes besondere Spannung. Mit einem Sieg könnten die Hausherren die rote Laterne wieder an den Gegner abgeben, andererseits würde Hall mit einem Erfolg wohl gerettet sein. „Wir haben in den letzten beiden Partien gut gespielt und trotzdem verloren. Diesmal muss es endlich mit drei Punkten klappen“, meinte Ardnings Obmann Thomas Müller. Trieben will im Auswärtsspiel gegen Öblarn die Erfolgserie im Frühjahr fortsetzen. Alles andere als ein Sieg der Magnesitstädter wäre auch eine große Überraschung. Im Match Ramsau gegen Gröbming treffen zwei Tabellennachbarn aufeinander. Mit einem Sieg hätten die Hausherrn den Klassenerhalt so gut wie in der Tasche. Zum Abschluss dieser Runde trifft am Sonntag um 16 Uhr Tabellenführer Gaishorn zu Hause auf FC Schladming II. Die seit der sechsten Runde ungeschlagenen Hausherren gehen als Favorit in die Partie und könnten mit einem Sieg den Meistertitel ein großes Stück näherkommen.

]]>
news-1943 Thu, 05 May 2022 08:40:33 +0200 Pyrrhussieg https://www.derennstaler.at/detail/pyrrhussieg Seit beinahe 50 Jahren besteht in den USA ein höchstgerichtliches Urteil, das den Schwangerschaftsabbruch erlaubt. Dieses, heute in der westlichen Welt weitgehend selbstverständliche Recht könnte jetzt durch ein neuerliches Gerichtsurteil aufgehoben werden. Damit droht in den USA ein wohl einmaliger Rückfall in eine Zeit, bevor Frauenrechte thematisiert wurden. Ermöglicht durch erzkonservative Höchstrichter, die in der Regierungszeit von Donald Trump in das Höchstgericht entsandt wurden.

Wie auch in Österreich kommt es damit zu dem Fall, dass Höchstgerichte durch Ihre Urteile massiv in die politische Entscheidung eingreifen. Und das ist eigentlich nicht wirklich erwünscht. Ein Gericht soll auf der Basis bestehender Gesetze Recht sprechen und nicht durch die eigene Auslegung eine neue politische Richtung vorgeben. Dazu werden Politiker gewählt und nicht Richter bestellt.

Sollte es in den USA nun tatsächlich zu einer Aufhebung des Rechtes auf Schwangerschaftsabbruch kommen, dann würde diese Gerichtsentscheidung wohl von zahlreichen konservativen Staaten sofort in neue Gesetze gegossen. Und die bevorstehenden Wahlen hätten ein neues Hauptthema, zumal sechzig Prozent der Amerikaner das Recht auf Schwangerschaftsabbruch befürworten. So könnte der Sieg vor Gericht letztlich für die Republikaner zu einer Niederlage an der Wahlurne führen. Ein Pyrrhussieg, den sie sich selbst zuzuschreiben hätten, weil ohne Not und gegen die Mehrheit der Bevölkerung ein gesellschaftliches Grundrecht abgeschafft wird.

]]>
news-1942 Thu, 05 May 2022 08:39:16 +0200 „Wir werden einfach nicht gehört“ https://www.derennstaler.at/detail/wir-werden-einfach-nicht-gehoert Gehalt, Pflegeschlüssel, Ausbildung, flexible Anerkennungsverfahren.  Im Bezirk Liezen hakt es im Pflegebereich an allen Ecken und Enden. SHV, Volkshilfe, Rotes Kreuz und Caritas tun  sich zusammen und gehen auf die Straße.

Österreich hat die 9-Millionen-Einwohner-Marke geknackt. Eine Entwicklung, die unter anderem auf eine höhere Lebenserwartung zurückzuführen ist. Für die Pflege bedeutet das: mehr Bedarf. Waren es vor einem Jahr noch 76.000 zusätzliche Pflegekräfte, die bis 2030 benötigt werden, liegen die Berechnungen mittlerweile bei 100.000. Und die Uhr tickt. Acht Jahre bleiben nur mehr, um 100.000 Menschen zu motivieren, in den pflegenden Beruf einzusteigen. Voraussetzung, um diese Zahl halten zu können: Jenes Personal, das aktuell in der Pflege arbeitet, muss ebenso in diesem Beruf tätig bleiben. Eine Statistik, die alarmiert. Vor allem, wenn man die Missstände, denen sich diese Berufsgruppe ausgesetzt sieht, miteinbezieht. Für den 12. Mai ist zwischen 12 und 14 Uhr eine großangelegte Protestaktion in der Bezirkshauptstadt am Eurospar-Kreisverkehr geplant, an der sich der Sozialhilfeverband Liezen, die Volkshilfe, das Rote Kreuz und die Caritas beteiligen. Ziel: eine dringende Reform im Pflegebereich zu bewirken.

Betreiber stellen klare Forderungen

„Wir müssen dringend auf eine immer älter und urbaner werdende Gesellschaft reagieren, die auch aufgrund der Zuwanderung vielfältiger wird“, appelliert SHV-Geschäftsführer Jakob Kabas, der betont: Das bestehende Angebot entspreche nicht dem aktuellen Versorgungsbedürfnis. Die Hoffnung auf Veränderung liegt auf dem neuen Pflege- und Betreuungsgesetz des Landes Steiermark, „das bis Jahresende stehen soll“, so Kabas. Nun fordern die vier großen Player SHV, Volkshilfe, Rotes Kreuz und Caritas, die Eckpunkte des neuen Gesetzes mitzugestalten. Nach dem Motto „Mit uns reden, statt über uns entscheiden“ verstärken die Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Sozialeinrichtungen des Bezirkes den Druck in Richtung Landesregierung und fordern Regionalkonferenzen unter Beteiligung der Gemeinden, der Betreiber von Pflegeeinrichtungen, der Beschäftigten und den zu betreuenden Personen. „Wir brauchen keine bürokratischen Entscheidungen, sondern die Meinung von Experten“, betont Iris Strohmeier. Die Leiterin des Volkshilfe-Pflegeheims in Liezen bekrittelt die fehlende Einbindung von Fachleuten in Reformprozesse: „Wir werden einfach nicht gehört, obwohl wir die Bedürfnisse der alten Menschen in der Region genau kennen.“

Studiengang für Gesundheits- und Krankenpflege

Der Ruf nach einer weitreichenden Reform ist laut. Was es braucht, um mehr Menschen für einen pflegenden Beruf zu interessieren und die Zukunft der Pflege abzusichern, haben Vertreter und Vertreterinnen der vier großen sozialen Einrichtungen des Bezirkes in einer Pressekonferenz am vergangenen Montag klar dargelegt. Einer der wesentlichen Punkte, die nach Verbesserung schreien, ist das Ausbildungsangebot für Pflegeberufe, wie Jakob Kabas hervorhebt: „Es klafft eine Ausbildungslücke zwischen Schwarzach-St. Veit und Leoben, und das schon seit Jahrzehnten.“ Das Ausbildungszentrum Nord der Caritas in Rottenmann und die Fachschule für Ernährung in Gröbming seien zwar wichtige Partner der bezirksweiten Sozialeinrichtungen, doch ein adäquates Ausbildungsangebot für den gehobenen Dienst in der Pflege gebe es nicht, bekrittelt Kabas. Junge Menschen, die einen akademischen Abschluss im Sozialbereich anstreben, müssen den Bezirk Liezen für die Dauer ihrer Ausbildung verlassen „und kehren selten bis gar nicht mehr zurück“, weiß Kabas. Das hat den Effekt des doppelten Alterns: Jene, die hier bleiben, werden älter und die Jungen gehen. Dislozierte Klassen der Fachhochschule Joanneum gebe es zwar, doch keine im Bezirk. Ein Sachverhalt, der sich dringend ändern müsse, daher lautet die Forderung der Vertreter und Vertreterinnen heimischer Pflegeeinrichtungen: Ein Studiengang für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe im Bezirk Liezen.

Hürden in der Ausbildung

Dass es neben einem örtlichen Angebot für dementsprechende Studienlehrgänge auch eine Verbesserung in der Ausbildung für Pflegeassistenten und Assistentinnen braucht, weiß Gabi Grill vom Seniorenzentrum der Volkshilfe in Bad Aussee. Ein Mangel bestünde vor allem im Angebot für Quer- und Umsteiger sowie in der Weiterbildung von betriebsinternen Fachkräften. Für die Ausbildung zum Pflegeassistenten/Pflegeassistentin sind 1600 Praxisstunden erforderlich. Diese müssten jedoch in der Freizeit absolviert werden, unterstreicht Grill einen Missstand, der viele Interessierte von einem solchen Bildungsweg absehen ließe. Um Menschen zu motivieren, in die Pflege zu gehen, brauche es in der Ausbildung eine soziale wie eine finanzielle Absicherung, so Kabas, der betont: „Das Interesse bei jungen Menschen ist da und auch Arbeit ist genug vorhanden. Was fehlt, ist das dementsprechende Ausbildungsangebot. Erst wenn wir eine Karriere von der Heimhilfe bis zum Bachelor vor Ort anbieten können, wird der junge Mensch diesen Beruf ergreifen und im Bezirk bleiben.“

Der Standort entscheidet

Da die Rahmenbedingungen in der Pflege von den Ländern bestimmt werden, sind diese von Bundesland zu Bundesland verschieden. Das gilt auch für die Personalschlüssel. Laut einem Bericht des Bundesrechnungshofes (2020) wichen die Personalvorgaben in Pflegeheimen sogar um über 100 Prozent je nach Bundesland voneinander ab. Eine Problematik, vor der auch Volkshilfe-Pflegeheimleiterin Iris Strohmeier steht: „Würde sich unser Pflegeheim nicht in Liezen, sondern in Wien befinden, hätte es automatisch einen höheren Pflegeschlüssel und das obwohl der Mensch der gleiche ist“, weist Strohmeier auf die länderspezifischen Unterschiede hin. Da laut Jakob Kabas 45 Prozent der Einnahmen eines Pflegeheims aus Bundesgeldern stammen, nimmt der SHV-Geschäftsführer auch den Bund in die Verantwortung, um in diesem Punkt für Verbesserungen zu sorgen und Steuergelder sinnvoll einzusetzen. So unterschiedlich wie die Personalvorgaben sind auch die Kosten für pflegende Leistungen. 2020 wurden für eine Stunde mobiler Dienste gemäß der Pflegeleistungsstatistik in Vorarlberg im Schnitt 30 Euro verrechnet. In der Steiermark waren die Kosten für diese Leistung um das Doppelte höher und lagen bei rund 60 Euro pro Stunde.

Änderung des Personalschlüssels

Gefordert wird auch eine neue Zusammenstellung von unterschiedlichen Gesundheitsberufen, die in einer Pflegeeinrichtung benötigt werden. Als Gründe dafür nennt Kabas altersbedingte Mehrfacherkrankungen, das weitere Ansteigen von Menschen mit der Diagnose Demenz und die Zunahme psychischer Krankheitsbilder, die zu veränderten Herausforderungen in der Pflege und Betreuung führen. Auch der Personalschlüssel zur Teamberechnung sei reformbedürftig, kritisiert Gabi Grill. Wurden noch vor einigen Jahren 20 Prozent diplomiertes Personal, 60 Prozent Pflegeassistenten und 20 Prozent sonstiges Personal eingesetzt, ist letzteres nicht mehr im Pflegeschlüssel enthalten. Die Folge: Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie das Einräumen eines Geschirrspülers, das Servieren des Frühstücks oder das Wechseln der Bettwäsche muss nun ebenso von Pflegefachkräften durchgeführt werden. Darüber hinaus war durch den 20-prozentigen Anteil von ungeprüftem Personal ein Quereinstieg in diesen Beruf leichter möglich. Daher fordert Grill „einen weitaus breiten Qualifikationsmix“, wie die Hausleiterin der Volkshilfe-Einrichtung in Bad Aussee betont. Vorreiter ist hierbei das Bundesland Vorarlberg, weiß Jakob Kabas, wo „man dabei ist, diesen Qualifikationsmix neu zu überdenken.“

Finanzielle Abwärtsspirale

Dass sich „Pflege“ mittlerweile zum Reizwort entwickelt hat, ist nicht allein der Corona-Pandemie geschuldet. „Corona war nur ein Brandbeschleuniger für eine Entwicklung, die schon lange im Raum stand“, so Kabas. Viele Mitarbeitende sind an ihrer psychischen und physischen Belastbarkeitsgrenze angelangt. Was es braucht, sind dringende Reformen, „nur am Balkon für uns zu klatschen, hilft uns nicht“, richtet Strohmeier den Appell an die Politik. Eine dringende Veränderung bedarf es in der Bezahlung von Mitarbeitenden in der Pflege. „Jeder, der in der Pflege tätig ist, soll eine Familie ernähren können“, bringt es Iris Strohmeier auf den Punkt. Derzeit sei das bei einem Gehalt von 1200 Euro netto für Vollzeitmitarbeitende nicht möglich, so die Heimleiterin.

Zuzug statt Durchzug

Aufgerechnet auf die Gesamtbevölkerung werden in Zukunft vier bis fünf zu pflegende Menschen auf einen Menschen kommen, der diese betreuen kann. In westeuropäischen Ländern werde die Pflege nur durch Migration aufrecht erhalten werden können, so Kabas, der betont: „In Skandinavien hat man das schon viel früher begriffen als hierzulande.“ Vergangene und aktuelle Flüchlingsströme führen zwar zu einem Zuzug von Fachpersonal aus dem Gesundheits- und Pflegewesen, doch es gebe ein wesentliches Problem, das es deutlich erschwere, diese neuen Fachkräfte einzusetzen, so Kabas: „Die Anerkennungsprozesse sind hoch bürokratisch und dauern zu lange.“ Ganz im Gegensatz zu unserem Nachbarland Deutschland. Hier werden die Anerkennungsverfahren von beruflichen Qualifikationen rascher und individueller behandelt. In Österreich hingegen brauche es oft aufwändige Einzelinitiativen, um qualifizierte Einwanderer in der Pflege überhaupt einsetzen zu können, bekrittelt Kabas, der die Forderung der Betreiber klar kommuniziert: „Wir brauchen flexible und entbürokratisierte Anerkennungsverfahren.“ Forderungen wie diese werden auch am 12. Mai zu hören sein, wenn das heimische Pflegepersonal zum Protestakt aufschreitet, um dringende Reformen herbeizuführen. Ob die Reaktion darauf dieses Mal mehr als ein Klatschen am Balkon sein wird?

]]>
news-1941 Thu, 05 May 2022 08:38:04 +0200 Europaweiter Marktführer mit Sitz in Gröbming https://www.derennstaler.at/detail/europaweiter-marktfuehrer-mit-sitz-in-groebming Der Jagdwaffenkonstrukteur Fine Ballistic Tools übersiedelte von Schladming nach Gröbming und eröffnete als erster Betrieb im Gewerbepark Gröbming. Entwicklung, Werkstatt, Schauraum und selbst ein 100 Meter langer Schusskanal befinden sich nun unter einem Dach.

„Eigentlich hatten wir den Vertrag in Niederöblarn schon abgeschlossen“, berichtet Unternehmenseigentümer Wolfgang Erhart. Der Hartnäckigkeit von Bürgermeister Thomas Reingruber sei es zu verdanken, dass man schlussendlich in Gröbming sesshaft wurde. „Im Nachhinein sind wir sehr froh, dass er so lästig war“, ergänzt Erhart mit einem Schmunzeln. Gröbming habe sich als idealer Standort entpuppt. Zuvor arbeiteten sieben Mitarbeiter in zwei kleinen Räumlichkeiten sowie in zwei Werkstätten in Schlad­ming. Zum Einschießen musste man in auswärtige Schießstände fahren. Im neuen Headquarter sind nicht nur Büros, Schauraum, Büchsenmacherei und Werkstätten unter einem Dach vereint. Ein unterirdischer 100 Meter langer Schusskanal erleichtert die Qualitätskontrollen der produzierten Teile und erspart auch den Jägern und Sportschützen viele Wege.

Vor neun Jahren startete der Schladminger Notar Wolfgang Erhart das Einzelunternehmen Fine Ballistic Tools (FBT). Entstanden ist die Idee aus einer Marktlücke: „Ich wollte eine Jagdwaffe, mit der man präzise schießen kann und die nicht zu schwer ist.“ Noch im ersten Jahr präsentierte Erhart den Carbonlochschaft. Die Herausforderung bestand darin, dass es unterschiedlichste Waffensysteme gibt und sich die Entwicklung für dazugehörige Schäfte kostspielig und zeitaufwendig gestaltet. Dennoch war man von der Vision überzeugt, für jedes Jagdwaffensystem einen passenden Carbonschaft ausrüsten zu können. Mittlerweile ist FBT Serienlieferant von Steyr-Mannlicher. Im Vorjahr meldete FBT das Patent für den UNIC-Schaft an, welcher aus zwei handgefertigten Carbonteilen und einem Kunststoff-Mittelteil aus dem 3D-Drucker besteht. Mit diesem innovativen Verfahren konnten nach einer Entwicklungszeit von zwei Jahren bereits 50 Modelle ausgerüstet werden. Selbst sehr alte Waffen lassen sich verhältnismäßig einfach umrüsten und verbessern. Die Carbonschäfte werden mittlerweile international vertrieben. „Wir sind Marktführer bei Carbonschäften in Europa. In Zukunft möchten wir auch in Übersee verstärkt Fuß fassen“, erklärt Miteigentümer Moritz Rainer. Der 26-Jährige heuerte vor einigen Jahren in den Wintermonaten als Praktikant bei Fine Ballistic Tools an. „Aus dem Praktikum ist ein Geschäftspartner entstanden, der von Anfang an für die Sache gebrannt hat“, freut sich Wolfgang Erhart über die gute Zusammenarbeit. Mit dem neuen Firmenhauptsitz soll auch die Innovationskraft weiter befeuert werden. Derzeit tüftelt man an neuen, besonders nachhaltigen Materialien. Mehr wollte die Unternehmensführung noch nicht preisgeben.

]]>
news-1940 Thu, 05 May 2022 08:36:47 +0200 Jugendzentren erhalten Auszeichnung https://www.derennstaler.at/detail/jugendzentren-erhalten-auszeichnung Die Angebote der Jugendzentren Liezen und Rottenmann wurden evaluiert. Vor Kurzem fand der Abschluss im Zeichen der Qualitätssicherung in der Offenen Jugendarbeit mit der Übergabe der Tafeln „Jugendarbeit mit Qualität“ statt.

Der Qualitätsdialog ist ein Modell zur Evaluation von Angeboten der Offenen Jugendarbeit. Gestartet hat dieser Prozess sowohl im Jugendzentrum YOUZ Liezen als auch im Jugendforum Rottenmann bereits im Jahr 2019. Ziel des Qualitätsdialogs war die Optimierung der Angebote der Kinder- und Jugendarbeit in der Region. Die Ergebnisse machten Bedürfnisse der Jugendlichen, regionale Bedarfe und Auswirkungen der Arbeit in den Jugendzentren sichtbar, um davon entsprechende Handlungsziele abzuleiten. In Liezen wurden beispielsweise Umfragen zum Sicherheitsgefühl der Jugendlichen in der Stadt und zur Beleuchtungssituation in Liezen gemacht. Die feierlichen Tafelübergaben fanden im Beisein von Vertretern des Landes, der Stadtgemeinden Liezen und Rottenmann, des steirischen Dachverbandes der Offenen Jugendarbeit und „beteiligung.st“, Netzwerk- und Kooperationspartner, der Geschäftsführung von Sera Soziale Dienste gGmbH sowie den pädagogischen Fachkräften der Jugendzentren statt. Die Leiterin des Referats Jugend des Landes Steiermark, Kerstin Dremel, betonte die Bedeutsamkeit der offenen Jugendarbeit für das Gemeindeleben sowie für die Gesellschaft im Allgemeinen.

]]>
news-1939 Thu, 05 May 2022 08:35:23 +0200 „Der Meisterschaftszug ist abgefahren“ https://www.derennstaler.at/detail/der-meisterschaftszug-ist-abgefahren Der SV Stein/Enns lässt im Spitzenduell gegen den ESV Selzthal nichts anbrennen. Die Selzthaler legen ihre Ambitionen zum Meister für diese Saison ad acta.

Das Spiel SV Stein/Enns gegen ESV Lok Selzthal verlief nicht nach dem Geschmack der Selzthaler. Nach einer ausgeglichen Anfangsphase foulte Heimtormann Lukas Justich in der 18. Minute einen durchbrechenden Gegenspieler. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter und zeigte dem Goalie wegen Torraub auch die rote Karte. Ersatztormann Nico Poier entschärfte den Strafstoß bravourös. In der 35. Minute gingen die Gäste durch Gerold Fischbacher mit 1:0 in Führung und als Daniel Schönleitner zwei Minuten nach Wiederbeginn auf 2:0 erhöhte, war der Widerstand der dezimierten Selzthaler gebrochen. Die weiteren zwei Treffer durch Martin Langbrucker und Rene Gerhard Gutmann in der Nachspielzeit waren nur mehr Draufgabe. Lok-Sektionsleiter Gerald Galle sagte zur Niederlage: „Beim Ausschluss unseres Tormannes hatte der Referee kein Fingerspitzengefühl. Diese Entscheidung und der zweite Treffer kurz nach der Pause brach uns das Genick.“

Der Zweitplatzierte Wörschach tat sich zu Hause beim 3:1-Pflichtsieg gegen ATV Irdning II überraschend schwer. Erst in der 33. und 34. Minute konnte der Tabellenzweite die Gästeabwehr durch einen Doppelschlag von Johannes Schulz und Mario Hösl knacken. Die Jungen Irdninger machten in der Folge das Match durch den Anschlusstreffer zum 2:1 durch Simon Grundner in der 40. Minute aber kurzzeitig wieder spannend. Zwei Minuten nach Wiederbeginn stellte Niklas Rössler aber den Zwei-Tore-Vorsprung für die Hausherren wieder her und dieser Spielstand hielt dann auch bis zum Schusspfiff.

Die SC Geomix Juniors Liezen II feierten gegen WSV Eisenerz ein 15:0-Schützenfest. Beim höchsten Saisonsieg in der 1. Klasse Enns trugen sich insgesamt sechs SC-Youngsters in die Torschützenliste ein. FC Tauplitz gewann das Salzkammergut-Derby gegen die Ausseerland Juniors überraschend mit 3:2. Nach einem spannenden Spielverlauf fiel das Siegestor durch Tamas Csemez erst in der Nachspielzeit.

Der SV Rottenmann II siegte gegen Tabellennachbar St. Martin/Gr. auf eigener Anlage mit 3:0 und überholte damit den Gegner in der Tabelle. Die SG Pruggern/Gröbming II durfte sich mit dem 2:2-Heimunentschieden gegen Bad Mitterndorf II über den zweiten Saisonpunkt freuen. Dabei lagen die jungen Spielgemeinschaft-Kicker durch einen Doppelpack von Sebastian Seebacher bereits nach 16 Minuten mit 0:2 zurück. Julian Leichtenmüller erzielte aber in der 20. Minute mit einem Freistoßtor den Anschlusstreffer zum 1:2 und nach der Pause traf Elias Luca Herdy zum verdienten Ausgleich.

Vorschau

Vier Spiele dieser Runde finden am morgigen Samstag statt. Mit Beginn um 15 Uhr kommt es zum Kellerduell zwischen WSV Eisenerz und Tauplitz. In dieser Partie ist wohl jeder Ausgang möglich. Drei Partien werden um 17 Uhr angepfiffen. Das Schlagerspiel heißt dabei Wörschach gegen ESV Lok Selzthal. Für die Hausherren zählt im Titelduell mit SV Stein/Enns wohl nur ein Sieg. Jeder Punkteverlust würde sich in Bezug auf den Meistertitel negativ auswirken. Die Selzthaler können hingegen entspannt in die Partie gehen. „Nach der Niederlage gegen SV Stein/Enns ist der Meisterschaftszug für uns abgefahren. So gesehen haben wir jetzt keinen Druck mehr und unsere junge Mannschaft kann befreit aufspielen“, sagt Selzthal-Sektionsleiter Gerald Galle.

St. Martin/Gr. möchte im Heimspiel gegen die SC Geomix Juniors Liezen II endlich den ersten Sieg im Frühjahr feiern. Leicht wird dieses Unterfangen nicht, denn die jungen Liezener sind in bester Schusslaune.

Am Sonntag um 16.30 Uhr ist Tabellenführer SV Stein/Enns bei der Mitterndorfer Zweiermannschaft zu Gast. Für die Steiner zählt dasselbe wie für Wörschach: Ein Sieg ist Pflicht. Zum Abschluss der Runde treffen die Ausseerland Juniors um 17 Uhr auf das Tabellenschlusslicht SG Pruggern/Gröbming II.

]]>
news-1938 Thu, 28 Apr 2022 08:32:33 +0200 Was ist Meinungsfreiheit? https://www.derennstaler.at/detail/was-ist-meinungsfreiheit Elon Musk wird nun also auch den Internetriesen Twitter übernehmen. Nachdem er einen erfolgreichen Zahlungsdienstleister gegründet hat, über ein privates Raumfahrtunternehmen verfügt und der weltweite Pionier der E-Mobilität ist, kann man ihm ohne weiteres zutrauen, dass er auch mit Twitter erfolgreich sein wird. Zudem gab er zu verstehen, dass er die Meinungsfreiheit stärken möchte, was von einigen europäischen Regierungen als Bedrohung betrachtet wird. Eine vielleicht etwas voreilige Kritik.

Immerhin gibt es ein gesetzliches Regelwerk, wonach gewisse Inhalte von den großen Plattformen gelöscht werden müssen. Wo aber die genauen Grenzen sind, wird man wohl noch lange diskutieren. Was Wahrheit und was Lüge ist, kann man eben nicht immer einwandfrei feststellen, sehr viel liegt auch in der Meinung des Betrachters. Wenn nur noch die offizielle, von der Politik verordnete, „richtige“ Meinung vertreten werden darf, dann sind wir von der Meinungsfreiheit auch meilenweit entfernt.

So ist es beispielsweise eine große Bereicherung, dass mit Servus-TV und Puls4 auch andere Meinungen in unsere Haushalte kommen als jene des ORF. Meinungsvielfalt lebt nun einmal von unterschiedlichen Produkten, die naturgemäß auch unterschiedliche Meinungen vertreten. Und ein privater Eigentümer ist ein größerer Garant für seriöse Berichterstattung als ein Staatsunternehmen, in dem Günstlinge ohne wirtschaftliches Risiko ihre eigene Weltsicht verbreiten. Etwas mehr Demut und Respekt vor privaten Unternehmen wäre daher angebracht.

]]>
news-1937 Thu, 28 Apr 2022 08:30:58 +0200 „Kleinste Hüttchen werden zu Cinderella-Villen“ https://www.derennstaler.at/detail/kleinste-huettchen-werden-zu-cinderella-villen ÖVP und SPÖ beschließen die Gesetzestexte für Bau- und Raumordnung sowie Zweitwohnsitz- und Leerstandsabgaben. Die Opposition schäumt: Der gesamte Prozess sei eine „Verhöhnung des steirischen Landtags“.

Die steirische Landesregierung beschloss in der Landtagssitzung am Dienstag die Gesetzesnovellen für das Bau- und Raumordnungsgesetz sowie das Zweitwohnsitz- und Leerstandsabgabegesetz. Landesrätin Ursula Lackner (SPÖ) spricht vom „Herzstück dieser Legislaturperiode“. Nachdem viele unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse aufeinander prallen, seien Debatten darüber für sie wenig verwunderlich. „Damit ist uns ein guter Ausgleich zwischen Gemeinde- und Wohnentwicklung, Landwirtschaft und Naturschutz gelungen. Dieser Beschluss ist ein großes Plus für den Erhalt der Lebensqualität der Steirerinnen und Steirer“, sind die beiden Chefverhandler und Gemeindesprecher Wolfgang Dolesch (SPÖ) und Erwin Dirnberger (ÖVP) überzeugt. Gemeinden können in Zukunft bis zu zehn Euro pro Quadratmeter Wohnraum und Jahr für Zweitwohnsitze und leerstehende Wohnungen vorschreiben. Darüber hinaus unterliegen Handelsbetriebe neuen Bestimmungen, die flächensparendere Bebauungen vorschreiben. Das neue Bau- und Raumordnungsgesetz tritt voraussichtlich Ende Juni in Kraft, das Zweitwohnsitz- und Wohnungsleerstandsabgabegesetz mit Anfang Oktober.

Pflock einschlagen

Erwartungsgemäß lehnte die Opposition kollektiv die neuen Gesetzestexte ab. Einzige Zustimmung gab es von den Grünen bei den Zweitwohnsitz- und Leerstandsabgaben. Auch wenn über die Höhe noch zu diskutieren wäre, es gehe „in die richtige Richtung“ und man müsse jetzt diesen „Pflock“ einschlagen, sagt LAbg. Lambert Schönleitner von den Grünen. LAbg. Werner Murgg (KPÖ) befürchtet, dass das Gesetz vermutlich nicht viel bringen werde. Die Beträge werden manche „aus der Portokasse bezahlen“ können.

Breite Ablehnung

Wie es sich bereits im Vorfeld abzeichnete, hagelte es heftige Kritik seitens der Opposition bei den Novellen von Baugesetz und Raumordnung. „Heute ist ein schlechter Tag für unseren zu planenden allgemeinen Raum“, eröffnete der dritte Landtagspräsident Gerald Deutschmann von den Freiheitlichen seine Wortmeldung. Neben inhaltlicher Kritik monierte er auch über die parlamentarische Vorgehensweise. Er kritisierte die kurze Begutachtungsfrist in der Karwoche sowie das „vom Tisch wischen“ der zahllosen Einwendungen. Probleme wie Zersiedelung und Bodenverbrauch seien schon lange bekannt, doch die Landesregierung sei jahrelang untätig geblieben. „Und plötzlich kann‘s nicht schnell genug gehen. Das ist eigenartig“, so Deutschmann. In einer gemeinsamen Presseaussendung von FPÖ, den Grünen, KPÖ und den NEOS ist von einer „Verhöhnung des Landtags“ die Rede. An Verbesserungsvorschlägen und Kritikpunkten, auch abseits des politischen Parketts, hätten ÖVP und SPÖ kein Interesse gehabt. Die Diskussionen im Landtag über die „Husch-Pfusch-Gesetze zur neuen Raumordnung und zur Zweitwohnsitzabgabe waren eine Farce“, sagt Neos-Klubobmann Niko Swatek.

Freiland geopfert

Völlig unverständlich für Gerald Deutschmann ist die gesetzliche Möglichkeit zur Vergrößerung der Bruttogeschoßwohnfläche um 300 m2 im Freiland. Hier hakte auch Lambert Schönleitner ein: „Da werden die kleinsten Hüttchen zu großen, komfortablen Cinderella-Villen ausgebaut“, so Schönleitner. „Wir fransen unsere Siedlungsgebiete aus und betonieren weiter.“ Beim Bodenschutz habe man schon sehr lange nicht die richtigen Entscheidungen getroffen, sagt Sandra Krautwaschl (Grüne) und enthüllte symbolisch ein in Beton gegossenes Herz. Dass die Steiermark Europameister im Zubetonieren sei, sei einzig und allein die Verantwortung der Landesregierung. Für die Grünen bedeute der Regierungsbeschluss: Nach der Novelle ist vor der Novelle. „Wir werden ab heute um ein Raumordnungsgesetz kämpfen, das der Ernsthaftigkeit dieser Probleme gerecht wird“, so Krautwaschl abschließend.

]]>
news-1936 Thu, 28 Apr 2022 08:29:27 +0200 Medaillenregen für Genussmosthof Veitlbauer https://www.derennstaler.at/detail/medaillenregen-fuer-genussmosthof-veitlbauer Bei der Landesprämierung „Most und Saft“ holte sich der Genussmosthof Veitlbauer aus St. Gallen für seine Produkte mehrere Auszeichnungen.

Ein absoluter Rekord: Noch nie ritterten 115 Obstbaubetriebe mit insgesamt 461 spritzigen Mosten und Natursäften um die begehrten Landessiege (335 Säfte, Nektare und Sirupe sowie 126 Moste, Cider, Schaumweine und Innovationen). Der Genussmosthof Veitlbauer erhielt zwei Mal Gold für den Apfelwein „Boskoop“ und den „Apfel- und Weichsel-Saft“. Zusätzlich gab es noch drei Auszeichnungen für die Apfelweine „Jonagold“ und „Bohnapfel“ sowie den „Apfelsaft naturtrüb“. Bewertet wurden von der Expertenjury die Kriterien Aussehen und Sauberkeit, die Typizität in Geruch, Geschmack, das Mundgefühl und die Harmonie des jeweiligen Produktes. Der Jury gehörten Spezialisten des Bildungszentrums Silberberg, der Bundeskellereiinspektion sowie Sommeliers und Experten aus der Weinbranche sowie die Top-Most- und Saftproduzenten der Steiermark an.

Die ausgezeichneten Betriebe dürfen ab sofort auf ihren Flaschen eine der drei runden Plaketten „Ausgezeichnet bei der Landesbewertung 2022“, „Gold bei der Landesbewertung 2022“, oder im Fall der Prämierung als Landessieger die Plakette „Landessieger 2022“ führen. Die Betriebe erhalten zusätzlich die Hoftafel „Ausgezeichneter steirischer Obstverarbeitungsbetrieb 2022“ in den Landesfarben.

]]>
news-1935 Thu, 28 Apr 2022 08:27:40 +0200 Der „Wilde Berg“ öffnet https://www.derennstaler.at/detail/der-wilde-berg-oeffnet Der Tierpark in Mautern startet am 28. April in die diesjährige Saison. Highlight: Seit heuer leben Bär und Wolf im selben Gehege.„Die letzten Vorbereitungsarbeiten zum Saisonstart sind abgeschlossen. Alle Gehege sind auf dem neuesten Stand und das gesamte Areal wurde auf Vordermann gebracht. Für unsere Gäste ist alles angerichtet“, sagt „Wilder Berg“-Geschäftsführer Georg Bliem. Neben dem süßen Nachwuchs bei den Mufflons, den Quessant-Schafen, den Pfauen­ziegen und dem Kärntner Brillenschaf wartet der „Wilde Berg“ in diesem Jahr mit einer besonderen Attraktion auf: Der gemeinsame Lebensraum von Wölfen und Bären. Warum die Grauwölfe in das Bärengehege umgezogen sind, argumentiert der Tierparkbetreiber durch die Anpassung an das natürliche Umfeld. Schließlich teilen sich Wolf und Bär auch in freier Wildbahn ein und denselben Lebensraum. „Durch die optimale Größe des Bärengeheges mit 10.000 Quadratmetern, verschiedenen Landschaftsformen und jeder Menge Rückzugsmöglichkeiten ergab sich die Möglichkeit, diese zwei Tierarten gemeinsam zu halten“, sagt Mautern-Tierpflegerin Sonja Gollenz, die betont: „Das fördert das natürliche Verhalten der Tiere und ist mit Sicherheit auch eine Besonderheit für unsere Gäste.“ Derzeit ist man auf der Suche nach neuen Bewohnern für das bisherige Wolfsgehege, welches zunächst aber erst noch saniert wird.

Wohlfühlareal für Luchse

Ein weiteres Highlight bildet das 4500 m² große Luchs-Areal, das vergangenen Herbst nahe der Bergstation eröffnet wurde. Es bietet nicht nur mehr Platz, sondern ist durch die unterschiedlichsten Landschaftsformen auch ein richtiger Wohlfühlplatz für vier Luchse geworden. Ins Gehege blicken kann man durch Gucklöcher, den Aussichtspunkt „Luchskopf“ oder über die Holzknechthütte.

]]>
news-1934 Thu, 28 Apr 2022 08:26:10 +0200 SV Trieben stürzte Radmer von der Tabellenspitze https://www.derennstaler.at/detail/sv-trieben-stuerzte-radmer-von-der-tabellenspitze SV Hall feierte nach acht punktelosen Spielen wieder einen Sieg. Der FC Ramsau avanciert zum „Favoritenschreck“.

Die große Überraschung in der vergangenen Gebietsliga-Runde lieferte Trieben mit dem 3:0-Heimsieg gegen Tabellenführer SV Radmer. Vor einer ansehnlichen Zuschauerkulisse erzielte Domenic Knefz in der 25. Minute die 1:0-Führung und mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. In der letzten Viertelstunde fixierten dann Ivan Cosic und Knefz mit seinem zweiten Treffer in dem Match den Sieg. Für Radmer-Obmann Michael Loidl ging der Erfolg von Trieben in Ordnung: „Wir hatten keinen Zugriff auf die Partie. Bis zum Sechzehner gut zu spielen ist zu wenig.“

Gaishorn nützte den zweiten Ausrutscher von Radmer im Frühjahr aus und setzte sich mit einem 1:0-Erfolg in St. Gallen an die Tabellenspitze. Das Goldtor erzielte Jan Michael Schupfer in der 30. Minute. Landl wahrte mit einem 2:0-Heimsieg gegen Ardning die kleine Titelchance. Die Drittplatzierten Landler taten sich gegen den Tabellenvorletzten allerdings lange Zeit schwer. Erst in der 48. Minute erzielte Patrick Arrer die 1:0-Führung und zehn Minuten später sorgte dann Lukas Lindner mit dem 2:0 für die Vorentscheidung.

Nach sage und schreibe acht punktelosen Runden durfte Hall mit dem 3:0-Sieg gegen Öblarn wieder über ein Erfolgserlebnis jubeln. Durch zwei Tore von Florian Ritt und einem Treffer durch Tobias Gerfried Nachbagauer stand das Ergebnis bereits zur Pause fest. SV Aigen/E. feierte gegen Gröbming einen hart erkämpften 4:3-Heimerfolg. Den Siegestreffer der Aigener erzielte Spielertrainer Jakob Schnabl beim Stande von 3:3 in der 84. Minute.

Ramsau behielt im Nachbarschaftsderby auswärts gegen Schladming II mit 1:0 die Oberhand. In einer ausgeglichenen Partie rechneten die 300 Zuschauer schon mit einem torlosen Unentschieden, doch letztendlich ließ Georg Berger die Ramsauer Fans mit seinem Tor in der Nachspielzeit noch jubeln. Den von Michael Simonlehner durchgelassenen Pass verwertete der Kapitän mit einem satten Schuss ins Kreuzeck. Mit den zweiten Sieg im Frühjahr verschafften sich die Ramsauer mit Neo-Trainer Rene Eisner viel Luft im Abstiegskampf.

Vorschau

In der kommenden Runde stehen zwei brisante Derbys auf dem Programm. Mit Beginn um 15 Uhr kommt es am morgigen Samstag zum Paltentalduell zwischen Gaishorn und Trieben. Aufgrund der Vorzeichen birgt diese Partie diesmal besondere Spannung und so ist mit Sicherheit Massenbesuch angesagt. Seit der vergangen Runde liegen die Gaishorner an der Tabellenspitze und wollen den Platz an der Sonne natürlich verteidigen. Mit sage und schreibe neun Siegen in Serie strotzen die Hausherren vor Selbstvertrauen und gehen als Favorit in das Match. Vorsicht ist aber geboten, denn die Magnesitstädter sind, wie der vorwöchige Erfolg gegen Radmer beweist, zwischenzeitlich gut auf Touren gekommen. Triebens sportlicher Leiter Hannes Danklmaier freut sich schon sehr auf das Derby: „Das wird mit Sicherheit ein Fußball-Highlight. Wir gönnen Gaishorn zwar den Titel, doch haben wir in diesem Spiel nichts zu verschenken.“ Im Herbst gewann Trieben in einem spannenden Spiel mit 3:1.

Die Begegnung zwischen Gröbming und Hall wird morgen um 15.30 Uhr angepfiffen. Die Gröbminger wollen gegen das Schlusslicht nach drei Niederlagen in Serie endlich wieder punkten. Leicht wird dieses Unterfangen aber nicht, denn die Haller haben mit dem Sieg gegen Öblarn Lunte gerochen und wollen mit dem zweiten Erfolg die rote Laterne abgeben.

Die restlichen vier Spiele beginnen am morgigen Samstag um 17 Uhr. Im zweiten Hit an diesem Wochenende zwischen Radmer und Landl geht es um sehr viel. Titelfavorit Radmer hat nach der Niederlage in Trieben die Tabellenführung verloren und steht so unter großem Zugzwang. Obmann Michael Loidl weiß auch um die Bedeutung dieser Partie: „Es zählt nur ein Sieg. Ich bin auch zuversichtlich, dass wir die Hürde schaffen. Unsere Mannschaft ist trotz der letzten Rückschläge intakt.“ Die Aufgabe wird aber mit Sicherheit schwer. Landl hat nämlich sämtliche vier Spiele im Frühjahr gewonnen und will diese Serie natürlich prolongieren.

Im Match FC Ramsau gegen SV Aigen/E. ist wohl jeder Ausgang möglich. Ein weiterer Sieg für die Ramsauer würde wohl endgültig die Fixierung eines Mittelfeldplatzes bedeuten, noch dazu, weil man ein Spiel weniger ausgetragen hat.  Ardning möchte im Heimspiel gegen Schladming II nach fünf Pleiten in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. In der Partie Öblarn gegen St. Gallen treffen zwei im Frühjahr bislang erfolglose Teams aufeinander. Die Hausherren haben noch keinen Punkt am Konto und die Gäste auch erst einmal gewonnen.

]]>
news-1933 Thu, 21 Apr 2022 08:08:39 +0200 Zinsen rauf, bevor es zu spät ist https://www.derennstaler.at/detail/zinsen-rauf-bevor-es-zu-spaet-ist Zur Überwindung der Finanzkrise wurde vor etwa zehn Jahren die Idee geboren, zehn Prozent der privaten Geldvermögen einzuziehen, um damit die maroden Staaten zu sanieren. Während aber dieses Szenario damals völlig undenkbar erschien, haben wir diesen Zustand jetzt erreicht. Der reale Wert des Geldes auf einem Sparbuch wird in weniger als zwei Jahren ein Zehntel seines Wertes verlieren, während sich die Staaten immer noch kostenlos verschulden können. Geschuldet ist dieser Zustand der Zinspolitik der EZB, die gegen jede volkswirtschaftliche Vernunft immer noch am Nullzins festhält.

Damit wird die Inflation befeuert, was den Wert der Vermögen und natürlich auch der Schulden dahinschmelzen lässt. Zudem führt die Situation aktuell auch zu sinkenden Realeinkommen, da die Bemessung der Lohnsteigerungen auf der Teuerung des vergangenen Jahres beruht. Und selbst von dieser Erhöhung bleibt wegen der kalten Progression der größere Teil dem Staat und nur der kleinere Teil dem Steuerzahler. Allen Sonntagsreden zum Trotz haben wir damit ein massives Problem, das keineswegs nur den Energiepreisen geschuldet ist. Spätestens wenn sich die Löhne der Inflation annähern, kommt eine Teuerungsspirale in Gang, die dann kaum noch zu stoppen ist.

Es ist eines der ältesten volkswirtschaftliche Gesetze, dass es kein „free lunch“ (Gratisessen) gibt. Das ist in der Geschichte noch immer schiefgegangen und wenn nicht der ganze Euro den Bach runtergehen soll, gibt es keine Alternative zu (rasch) steigenden Zinsen.

]]>
news-1932 Thu, 21 Apr 2022 08:07:22 +0200 Neue kinderärztliche Versorgung ab Juni https://www.derennstaler.at/detail/neue-kinderaerztliche-versorgung-ab-juni Der Termin zur Eröffnung der dislozierten Einrichtung der KAGes in Liezen steht fest. Im Juni soll die „Kindergesundheit Liezen“ in Betrieb gehen.

Schon mit Jahreswechsel 2020/ 2021 ging Liezens langjähriger Kinderarzt Johann Stebegg in Pension. Ein neuer Lebensabschnitt, der jedoch nur kurz dauern sollte. Bereits nach zwei Monaten eröffnete er seine Praxis am Fronleichnamsweg wieder, nachdem seine Nachfolge auf wackligen Beinen stand. Mehrere Ausschreibungen blieben erfolglos, sodass die Überlegungen, die kinderärztliche Versorgung in Liezen abzusichern, in einer pädiatrischen Außenstelle des LKH Leoben endeten. Über ein Jahr ist seither vergangen, bis am letzten Mittwoch nun der offizielle Eröffnungstermin der dislozierten Einrichtung der KAGes bekannt gegeben wurde. Im Juni soll es nun soweit sein. Bis dahin sollen die Bauarbeiten am Wohnkomplex „Dumbapark“, wo eine Praxis im Erdgeschoss eingerichtet wird, abgeschlossen werden. Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß begrüßt die Zusammenarbeit zwischen Krankenanstalten und Krankenversicherungsträgern: „Um eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für die Zukunft sicherzustellen, brauchte es innovative Zugänge. Die neue SV-finanzierte Einrichtung ‚Kindergesundheit Liezen‘ ist ein solches Konzept und auch ein weiterer Schritt in der Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung im Bezirk Liezen.“

Kinderärztin stellt sich vor

Auch die Person, die künftig die kinderärztliche Versorgung in der Bezirkshauptstadt durchführen wird, steht bereits fest. Anna Trinkl ist bereits seit 25 Jahren Kinderärztin und begleitet Kinder von der Geburt bis ins Erwachsenenalter: „Obwohl es sich um eine eigenständige Einrichtung unter dem Namen ‚Kindergesundheit Liezen‘ handelt, bietet die Verbindung zur Kinderabteilung am Standort Leoben etliche Vorteile. Es ist eine interessante Aufgabe für mich, diesen neuen Weg mitgestalten zu können“, so Trinkl, die bereits einige Kinder und Familien durch die Vertretungstätigkeit in der Ordination von Johann Stebegg während der vergangenen Monate kennenlernen konnte.

Gut gewählter Standort

Erleichtert über die Absicherung der kinderärztlichen Versorgung zeigte sich auch Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner. Seitens der Stadtgemeinde sei man „froh, dass die kinderärztliche Versorgung für die Stadt und den gesamten Bezirk durch die Eröffnung von ‚Kindergesundheit Liezen‘ wieder gewährleistet wird.“ Die Bürgermeisterin hob auch die Vorteile des Standortes im Stadtzentrum hervor, der „auch in Bezug auf die naheliegenden Allgemein- und Fachärzte sehr gut gewählt wurde.“

Bis zur Eröffnung im Juni ist die kinderärztliche Versorgung durch die Verlängerung der kassenärztlichen Tätigkeit von Hans Stebegg sichergestellt.

]]>
news-1931 Thu, 21 Apr 2022 08:05:52 +0200 Biomilch in der Glasflasche https://www.derennstaler.at/detail/biomilch-in-der-glasflasche Mit einem neuen Produkt in einer neuen Verpackung präsentiert die Ennstal Milch als  erste österreichische Molkerei eine Biomilch-Eigenmarke.

Kaum eine Region hat einen so großen Anteil an biologisch geführten Bauernhöfen wie das Ennstal. Im Bezirk Liezen gibt es insgesamt 530 Biobauernhöfe. Rund ein Drittel aller Milchlieferanten beliefert die Ennstal Milch mit Milch in Bio-Qualität. Bisher floss diese Milch in die Produktion von Getränken für den internationalen Markt oder in Ennstaler Weichkäse-Spezialitäten. Als erste Molkerei Österreichs bringt die Ennstal Milch in Kooperation mit dem Verein Biolandwirtschaft Ennstal eine Biomilch als Eigenmarke auf den Markt. „Wir haben uns bewusst für die Glasflasche entschieden um die Premiumqualität des Produktes zusätzlich hervorzuheben“, sagt Unternehmenssprecherin Elisa Buchgraber-Svatek. Die in einer 0,75-Liter- Glasflasche erhältliche Vollmilch löst die 0,5-Liter-Packung im Kartonverbund ab und ist ausschließlich im Bezirk Liezen bei Spar und Billa erhältlich. Ein vergleichsweise kleines Einzugsgebiet, gerade wenn man den Wettbewerb im Milchregal betrachtet. „Die Konkurrenz an überregionalen Milchprodukten ist riesig. Ohne ein starkes Bewusstsein für Tierwohl und Qualität seitens der Konsumenten können Produkte wie unsere ‚Länger haltbar Bio-Vollmilch‘ nicht bestehen. Es muss den Konsumenten klar sein, dass sie mit jeder gekauften Flasche direkt auch unsere Ennstaler Bio-Bäuerinnen und -Bauern stärken und sich zu ihnen bekennen“, gibt Harald Steinlechner, Geschäftsführer der Ennstal Milch KG, zu bedenken. Denn ein Produkt, das nicht gekauft wird, verschwinde über kurz oder lang aus den Regalen.

Tierwohl und Qualität

Eine der Vorgaben für biologische Landwirtschaft, sind mindestens 120 Weidetage. Der Großteil der heimischen Bio-Landwirtschaften schafft trotz der zusätzlichen Herausforderung, die die alpine Landschaft mit sich bringt, mehr als 150 Weidetage. Zudem ist mehr Platz im Stall und bei den Liegeflächen vorgeschrieben und es dürfen keine zusätzlichen genetisch veränderten Futtermittel sowie keine chemisch-synthetisch veränderten Spritzmittel zum Einsatz kommen. Sämtliche Auflagen werden jährlich unangemeldet direkt im Betrieb von unabhängigen Stellen kontrolliert und geprüft. Die Auflagen des Vereins Biolandwirtschaft Ennstal sind zum Teil noch strenger als die generellen Bio-Vorgaben.

]]>
news-1930 Thu, 21 Apr 2022 08:04:28 +0200 Award für beliebte Ausflugsziele https://www.derennstaler.at/detail/award-fuer-beliebte-ausflugsziele Der Wassererlebnispark in St. Gallen und der Dachstein mit Seilbahn und Gletscher sind unter den Top 10 der familienfreundlichsten Ausflugsziele in der Steiermark.

Das Suchportal www.familienausflug.info hat die beliebtesten Orte für Ausflüge mit der Familie im Rahmen eines Awards ermittelt. Basis der Auswertung waren 6,7 Millionen Bewertungen, die von großen Portalen wie Google und Facebook stammen, aber auch von Familien auf familienausflug.info abgegeben wurden. In der Steiermark holte sich der Schöckl-Kletterpark in St. Radegund den ersten Platz. Auf Rang 2 ist der Wassererlebnispark in St. Gallen. Das große Kinder-, Freizeit- und Erlebnisparadies ist einzigartig in Österreich und ein Ausflugsziel für die ganze Familie. Es ist kein Badesee oder Schwimmbad, es ist ein Abenteuerpark rund um das Element Wasser. Der Dachstein mit Seilbahn und Gletscher ist im Ranking auf Platz 4 zu finden. Mit dem Sky Walk, dem Eispalast und der „Treppe in Nichts“ begeistert das Ausflugsziel jährlich Tausende Besucher.

]]>
news-1929 Thu, 21 Apr 2022 08:03:12 +0200 Wichtiger Derbysieg für den SV Radmer https://www.derennstaler.at/detail/wichtiger-derbysieg-fuer-den-sv-radmer Gaishorn schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle, dem FC Ramsau gelang ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Im Hit der vergangenen Runde feierte Tabellenführer Radmer gegen St. Gallen einen knappen 2:1-Heimsieg. Nach einem ausgeglichenen Beginn gingen die Hausherren in der 15. Minute durch Dominik Pirklbauer mit 1:0 in Führung. Ein kurioser Treffer führte elf Minuten nach Wiederbeginn zum 2:0. Ein Ausschuss von Tormann David Stangl (Foto) landete direkt im gegnerischen Tor. St. Gallens Keeper Lukas Stangl schaute bei dieser Aktion nicht gerade gut aus. Simon Maier erzielte in der 71. Minute zwar den Anschlusstreffer zum 2:1, doch der Ausgleich gelang den Gästen letztendlich nicht mehr. Nach der Niederlage in Gaishorn war der Sieg von Radmer in Bezug auf den Titelzweikampf mit Gaishorn enorm wichtig. Der Tabellenzweite gab sich im Auswärtsspiel gegen Öblarn keine Blöße und fertigte die Hausherren dank einer starken ersten Halbzeit mit 1:5 ab. Durch zwei Tore von Raphael Wöhrer und je einem Treffer von Steven Thalhammer sowie Lukas Staudacher führten die Gäste zur Pause mit 0:4. Die zweite Spielhälfte konnten die Öblarner dann halbwegs offen gestalten. Christoph Schachner verkürzte in der 66. Minute auf 1:4, doch Björn Schupfer stellte in der 76. Minute den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Für die Gaishorner war es der achte Sieg in Serie und das ist wohl mehr als imposant.

Der SV Aigen gewann beim Tabellenletzten Hall mit 1:3. Nach einem 0:0-Pausenstand gingen die Gäste in der 50. Minute durch einen Tausendguldenschuss von Daniel Adelwöhrer mit 0:1 in Führung. Der zur Halbzeit in die Partie gekommene Spielertrainer Jakob Schnabl erhöhte zwölf Minuten später auf 0:2. Fünf Minuten später gelang Robert Tomic nach einem idealen Stanglpass von Tobias Nachbaugauer der Anschlusstreffer zum 1:2 für Hall. Die Hoffnungen auf den ersten Punktegewinn seit sieben Runden wurden aber in der Nachspielzeit durch den dritten Treffer von Jakob Schnabl endgültig zerstört.

Schladming II setzte sich im Auswärtsderby gegen Gröbming dank zweier Tore durch Leon Grgic und Hans Hutegger (Elfer) in den letzten vier Minuten mit 0:2 durch. SV Trieben ließ im Kaiserauderby gegen Ardning nichts anbrennen. Die Gäste führten nach einer knappen Stunde bereits mit 0:5 und gingen dann am Ende als klarer 2:6-Sieger vom Platz. Die Ardninger müssen nach der neuerlichen Pleite weiterhin auf die ersten Punkte im Frühjahr warten. Landl verteidigte mit einem 2:3- Auswärtssieg in der Ramsau den 3. Tabellenplatz. Die Landler sind damit neben Gaishorn die einzige Mannschaft in der Rückrunde ohne Punktverlust. Im montägigen Nachtragsspiel sorgte Ramsau mit dem 3:1-Heimsieg gegen St. Gallen für eine große Überraschung. Die Handschrift des neuen Trainers René Eisner war deutlich zu erkennen. Die Hausherren führten dabei durch zwei Tore von Fabio Perali und einem Treffer von Michael Simonlehner bereits nach 49 Minuten mit 3:0. Ein Eigentor in der 54. Minute ließ die Mannschaft aus St. Gallen noch kurz hoffen. Aber obwohl sie auf Angriffsfußball umschaltete, ließen die Rams­auer kaum noch nennenswerte Chancen zu. Für den FC Ramsau war der Sieg ein mehr als wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gäste können sich hingegen nach der zweiten Niederlage in Folge im Titelrennen endgültig verabschieden.

Vorschau

Sämtliche sechs Spiele dieser Runde gehen am morgigen Samstag über die Bühne. Bereits um 13.30 Uhr wird die Partie Hall gegen Öblarn angepfiffen. Die Haller steht im zweiten Heimspiel in Folge vor einem Pflichtsieg. Mit dem zweiten Saisonerfolg könnte man den Abstand zum Gegner auf drei Punkte verkürzen und so wieder etwas Licht im Abstiegskampf sehen. Hingegen wäre bei der achten Niederlage in Serie die Lage fast schon aussichtslos. Aber auch Öblarn wartet seit vier Spielen auf einen Punktegewinn und so wäre bei einer weiteren Niederlage wohl auch Feuer am Dach.

Um 15 Uhr kommt es zum Duell zwischen SV Aigen und Gröbming. Die Aigener haben nach dem guten Frühjahrsstart noch eine kleine Titelchance und werden so alles in die Waagschale werfen. Die Gäste warten hingegen in der Rückrunde noch auf den ersten Sieg. Drei Partien beginnen um 16 Uhr: Tabellenführer Radmer hat mit dem Auswärtsspiel gegen Trieben eine schwere Aufgabe vor sich. Die Magnesitstädter haben laut dem sportlichen Leiter Hannes Danklmaier zwar Personalprobleme, doch werden sie alles daransetzten, um dem Leader ein Bein zu stellen. Für Radmer steht in Bezug auf den Titelkampf einiges auf dem Spiel. Im Match Landl gegen Ardning wäre alles andere als ein klarer Sieg der Hausherren eine Riesenüberraschung. Im Nachbarschaftsderby zwischen Schladming II und Ramsau sind die jungen WM-Städter nach zehn Punkten aus den letzten vier Partien zu favorisieren. Die Ramsauer haben mit dem Sieg gegen St. Gallen am Ostermontag aber Lunte gerochen und wollen die nächsten Punkte ins Trockene bringen. Die Fans können sich so gesehen jedenfalls auf ein spannendes Spiel freuen. Gaishorn ist um 17 Uhr bei St. Gallen zu Gast. Nach zwei Niederlagen in Folge und dem damit verbundenen Scheitern im Titelkampf sind die Hausherren angeschlagen. Aber angeschlagene Gegner sind oft die schwersten und so muss der Tabellenzweite auf der Hut sein. Auf alle Fälle peilen die Gaishorner den neunten Sieg in Serie an.

]]>
news-1928 Thu, 14 Apr 2022 08:24:24 +0200 Ostern und Auferstehung im Jahr 2022 https://www.derennstaler.at/detail/ostern-und-auferstehung-im-jahr-2022 Zentrum der Geschichte

Pfarrer Jakob Ebner notiert am Ostersonntag 1915 in seinem Tagebuch: „Alleluja! Ich halte mehrere Gottesdienste. Vor der Kommunionbank liegt auf einer Bahre, mit einem Zelttuch zugedeckt, ein gefallener Soldat, Vater von sechs Kindern. Der Krieg ist der beste Gottsucher und Gottfinder geworden für die moderne Welt“, so Ebner. Er hofft, dass der Krieg auch zu einer Rückbesinnung auf den Glauben führt. Er sollte leider irren.

30 Jahre später sieht ein junger Soldat in einer Kirche Menschen, die zu Ostern Halleluja singen. Die Front ist nur wenige Kilometer entfernt. Er ist erstaunt und gleichermaßen fasziniert vom unerschütterlichen Glauben der Pfarrgemeinde. Aufgrund einer Panne fällt sein Fahrzeug aus. Alle anderen Soldaten sterben bei diesem Einsatz. Wenige Tage später ist der Zweite Weltkrieg zu Ende. In großer Dankbarkeit verspricht der junge Mann, Priester zu werden. Sein Name ist Bischof Johann Weber. Zu Kriegsbeginn 2011 in Syrien ist er noch unter uns und leidet mit den Vertriebenen.

In den Fassaden der Stadt Aleppo haben sich laut Erzbischof Burger „die Züge des Karfreitags tief eingegraben“. Doch trotz der gefährlichen Situation feiern zahlreiche Christen das Osterfest 2011. Einige Engagierte harren in dieser ausweglosen Situation aus, um Menschen zu versorgen. „Auf diese Weise bricht für die dort gebliebenen Menschen der Ostermorgen an. Der Beginn einer wie auch immer gearteten Auferstehung. Hier zeigen sich der Mut und die Hoffnung zum Leben, trotz aller gegenteiligen äußeren Umstände.“

Syrien ist weit weg, doch der Krieg in unserer Nachbarschaft fordert seit wenigen Wochen enorm heraus. Bischof Honczaruk schreibt aus der umkämpften Stadt Charkiw: „Der Krieg bringt mit sich, dass alles nah beieinander ist: der Himmel, aber auch die Hölle. Es ist die Frage, wohin die Seele blickt. Wenn sie in Richtung Gott schaut, wird sie dadurch gestärkt… was uns hilft, eine Normalität zu bewahren, das ist der innere Zustand der Seele. Gott hilft dabei. Das beweist sich in den schwierigen Momenten. Ich danke ihm für das Geschenk des Glaubens und seiner Anwesenheit. Denn ich kann bezeugen: Er ist die Stärke.“

Diese Geschichten zeigen, dass der Glaube in lebensbedrohlichen Zeiten tragen kann, auch wenn selbstherrliche, populistische Staatenlenker, die sich dem Leben auf dieser Welt nicht verpflichtet fühlen und nur der eigenen Macht und dem eigenen Vorteil trauen, sich mit der Kraft des Bösen verbünden.

Anker unserer Zeit

Doch wie geht es dir? Haben es die Umstände unmöglich gemacht, im Jahr 2022 Ostern zu feiern? Fühlst du auch ein Gefühlschaos? Einen Gefühlsstrudel? Eine Achterbahn der Gefühle? Da sind Gefühle der Fassungslosigkeit, wenn Krankenhäuser und Kindergärten mit Bomben beschossen werden. Gefühle von Trauer, wenn unschuldige Zivilisten sterben. Lässt sich deine Gefühlswelt mit deinem Glauben besänftigen? Ich habe verschiedene Menschen in meiner Umgebung gefragt, ob der Krieg in der Ukraine etwas an ihrem Verständnis von Ostern verändert hat.

K. schreibt: „Am Verständnis nicht, jedoch an der Erkenntnis, dass Menschen aus der Geschichte wirklich nichts lernen. Egal, ob es um einen Einzelnen vor 2000 Jahren oder heute ein ganzes Volk geht, wenn ich jemandem etwas Böses antun will, ist jede noch so haltlose und dumme Behauptung als Begründung gut genug dafür.“ Oder I. antwortet: „Es wird immer das Fest der Auferstehung sein, ganz egal, was sich in unserem Leben abspielt.“ In jugendlicher Sprache schreibt M.: „Einen grundsätzlichen ‚Shift‘ gab es nicht!“ Und P. ist überzeugt: „Wir werden wie immer feiern, aber dankbarer und demütiger.“ H. bekennt: „Ich glaube, dass man grundsätzlich in Zeiten der offensichtlichen menschlichen Machtlosigkeit die immerwährende Begleitung Gottes richtig stark schätzen wird.“ In die gleiche Kerbe schlägt N.: „Geschehnisse oder Katastrophen haben keinen Einfluss auf die Überlieferung der Prophezeiung, dass der Herr nach drei Tagen auferstehen wird, der Tod ist nichts Absolutes.“ So sieht es auch K.: „Wir gedenken des Todes und der Auferstehung von Jesus, der Krieg hat ja zwangsläufig etwas mit Tod zu tun. Wenn sich etwas verändert hat, dann, dass diese Zeit stärker anregt über Tod und Leben nachzudenken.“ Oder V.: „Es hat sich nichts am Verständnis geändert, aber ich bin dankbarer, in Frieden zu leben und meine Heimat, Freunde und Familie zu haben.“

Ursprung allen Lebens

Ist das Fundament des Osterfestes der Glaube an Tod und Auferstehung Jesu Christi, der für uns zum Ursprung des Lebens geworden ist? Wie sehen es die Befragten?

„Auferstehung bedeutet Neuanfang“ schreiben K. und P. „Es beginnt ein neues Leben, das alles, was wir erlebt haben, übertreffen wird“, so K weiter. „Es kann auch bedeuten: „Kopf und Herz in Einklang bringen“, meint M. „Es ist der Beginn einer Aktion mit Folgehandlungen. Das glaube ich und es gibt mir Kraft zum Leben“, schreibt N. „Wenn man nicht mehr aufsteht, wird man für sich und auch für andere nichts mehr erreichen können“, so K. „Wir alle dürfen hoffen, dass unsere Seele zu Gott zurückkehrt“, bekennt M. „In diesen Zeiten ist es sehr wohltuend, so glauben zu können“, schwärmt H. über die Auferstehung.

Ziel in Ewigkeit

Ich bin dankbar, dass Gott auch durch Menschen spricht, dass er uns im Osterfest erinnert, dass wir jeden Tag auf ihn vertrauen dürfen. Deshalb bete ich: Guter Gott, sei für uns Zentrum der Geschichte, Anker der Zeit, Ursprung allen Lebens und Ziel in Ewigkeit. Amen.

Frohe, gesegnete Ostern wünscht

Ihr Diakon Hannes Stickler

]]>
news-1927 Thu, 14 Apr 2022 08:21:51 +0200 Schloss Trautenfels eröffnete neue Sonderausstellung https://www.derennstaler.at/detail/schloss-trautenfels-eroeffnete-neue-sonderausstellung „Heilkunst“ heißt die neue Sonderausstellung, die Einblicke in die Geschichte der Medizin gibt und Parallelen bis in die Gegenwart zieht.

Seit der weltweiten Corona-Pandemie ist die Bedeutung der Medizin noch mehr in den Fokus gerückt. Für die steirische Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß sei es ein europaweites Problem, dass „wir zu wenig auf die eigene Gesundheit achten, doch die beste Versorgung wollen“, so Strauß bei ihrer Eröffnungsrede auf Trautenfels. Dabei betonte die Landesrätin, dass eine umfassende medizinische Versorgung mit jenen Maßnahmen, die der Gesundheitsplan 2035 umfasst, bestens gelingen werde. Wie brisant dieses Thema vor allem in der Region ist, wurde bei der Ausstellungseröffnung einmal mehr deutlich. In ihrer Ansprache kritisierte Bogner-Strauß, es würde stets vom Leitspital alleine und nicht vom großen Ganzen gesprochen werden. Um neben vorangegangenen Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung auch künftige zu beleuchten, wurde ein eigener Raum mit Infopoint und einem zehnminütigem Film eingerichtet.

Die Pest im Ennstal

Wie mit Seuchen in der Vergangenheit umgegangen wurde, zeigt ein Ausstellungsraum, welcher der Pest gewidmet ist. „Die Geschichte holt uns immer wieder ein. Zwar mögen die Umstände heute andere sein, doch die Ängste und Sorgen der Menschen des 15. Jahrhunderts waren dieselben wie heutzutage“, so Medizinhistoriker Alfred Stefan Weiß. Schließlich war die Pest eine der todbringendsten Krankheiten, für die es erst nach langer Zeit Heilung gab. Als 1681 die letzte Pest-Epidemie im Enns­tal wütete, blieb ein Ort unversehrt: Pürgg. „Hier gab es strenge Zutrittsregeln“, so Weiß, der betonte: „An diesem Beispiel sieht man deutlich, wie viel uns die Vergangenheit sagen kann.“

Landarzt heute und damals

Kuratiert wurde die neue Sonderausstellung von Katharina Krenn und Wolfgang Otte. Die Gestaltung der Ausstellung übernahm Michi Pletz von der Firma Vonnebenan. „Wir haben versucht, die Geschichte der Medizin in verschiedenen Mosaiksteinen aufzuarbeiten“, so Krenn. Einer dieser Mosaiksteine behandelt die ländliche Versorgung der Region in der Zwischenkriegszeit. Ein Röntgenapparat aus 1933 zeigt die Ausstattung eines Landarztes in St. Gallen, der die Grundversorgung einer Spitalsambulanz durchführen konnte. Dass der Beruf des Landarztes auch heute noch attraktiv ist, wird durch einen ORF-Beitrag über einen Arzt aus Wildalpen deutlich. „Damit soll auch jungen Ärzten eine Landarztpraxis schmackhaft gemacht werden“, so Krenn.

Blitzlichter moderner Forschung

Kooperationspartner der neuen Sonderausstellung „Heilkunst“ sind die Medizinische Universität Graz, die KAGes und die Versicherungsanstalt Uniqa. „Das Wissen der Medizin verdoppelt sich pro Jahr“, unterstrich Hellmut Samonigg, Rektor der Medizinischen Universität Graz, die hohe Komplexität der Medizin. Um das Historische mit dem Modernen zu verbinden, werden Blitzlichter der aktuellen Forschungsarbeit der Med Uni Graz gezeigt, denn „eine ‚state of art‘-Gesundheitsversorgung ist das Zusammenspiel aus exzellent ausgebildeten MedizinerInnen und innovativer medizinischer Forschung in allen Bereichen“, wie Samonigg betont.

Glaube und Medizin

Die neue Sonderausstellung begibt sich zurück bis zu den Ursprüngen der Medizin. Ein Großteil des medizinischen Wissens im Mittelalter baute auf den Erkenntnissen der Antike auf. Über lange Zeit hinweg waren Klöster die Zentren der Heilkunde. Wie eng Glaube und Heilung miteinander verbunden waren, zeigt eines der Exponate besonders deutlich: In einem 1868 entstandenen Votivbild wurde eine Brustkrebs-Operation beim Wirth in Fischern festgehalten, während die Angehörigen in der Pfarrkirche in Oppenberg um das Wohl der Patientin beteten.

Öffnungszeiten und Museumsshop

Die Sonderausstellung „Heilkunst“ ist täglich bis 31. Oktober von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Im Museumsshop werden anlässlich der Sonderausstellung ein hauseigener Gin und Wachsvotive in Anlehnung an ihre historischen Vorbilder verkauft. Passend zu einer von Corona geprägten Zeit wurde dem modernen Wachsvotiv das Aussehen eines Babyelefanten verliehen.

]]>
news-1926 Thu, 14 Apr 2022 08:20:44 +0200 Kinder-Akademie Rottenmann geht in die nächste Runde https://www.derennstaler.at/detail/kinder-akademie-rottenmann-geht-in-die-naechste-runde Die Online-Anmeldung zur diesjährigen Kinder-Akademie startet Ende Mai. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen zur größten Veranstaltung dieser Art im ländlichen Raum.

Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause hat die Kinder-Akademie 2021 wieder Fahrt aufgenommen. In diesem Jahr finden umfangreiche Tagesprogramme von 11. bis 15. Juli und von 18. bis 22. Juli statt, die sich an drei Altersgruppen richten. Daneben widmen sich von 11. bis 29. Juli unterschiedliche Workshops verschiedenen Themen. Eine bunte Mischung aus Aktionen, Informationen und Bewegung, Kreativität und Geschicklichkeit, darstellende und bildende Kunst sowie Ausflüge in die Umgebung wartet auf Kinder aus der ganzen Region. Mit einer Sponsion am 29. Juli findet diese traditionelle Veranstaltung ihren feierlichen Abschluss. Weitere Infos:  www.kinderakademie-rottenmann.at.

]]>
news-1925 Thu, 14 Apr 2022 08:19:23 +0200 Leitspital geht im Juni 2027 in Betrieb https://www.derennstaler.at/detail/leitspital-geht-im-juni-2027-in-betrieb Vor Kurzem hielt die ÖVP Stainach-Pürgg ihren Ortsparteitag mit Neuwahl des Vorstandes ab. Bgm. Roland Raninger konnte dazu auch Landesrätin Juliane Bogner-Strauß begrüßen.

Eine Hauptbotschaft von Landesrätin Juliane Bogner-Strauß lautete, dass der Leitspital-Zeitplan gehalten werden kann: Die Verkehrsplanung ist bereits abgeschlossen. Dabei soll gewährleistet werden, dass der Verkehr nicht durch das Stainacher Ortsgebiet führen wird. Im Jahr 2024 werden die Behördenverfahren abgeschlossen sein und im Juni 2027 das Leitspital im Ortsteil Niederhofen in Betrieb gehen. Der Bezirk Liezen ist somit der erste steirische Bezirk, der ein Leitspital bekommen wird. Große Themen im Referat von Bogner-Strauß waren auch die Herausforderungen in der Pflege sowie der Bereich Bildung mit all den aktuellen Auswirkungen der Pandemie und dem Krieg in Europa. Bgm. Roland Raninger, der in geheimer Wahl mit 100 Prozent der Stimmen erneut zum Ortsparteiobmann gewählt wurde, zeigte sich erfreut über die Fortschritte in der Planung und Umsetzung des Jahrhundertprojektes. Raninger brachte in seinem Tätigkeitsbericht eine umfassende Leistungsbilanz seit 2020 und vor allem einen optimistischen Blick in die Zukunft. Leo Schachner wurde in diesem Rahmen geehrt, er war mehr als drei Jahrzehnte (seit 1989) Obmann des Bauernbundes. Sein Nachfolger in dieser Funktion ist Thomas Pötsch.

]]>
news-1924 Thu, 14 Apr 2022 08:18:00 +0200 Spitzenduell mit Last-Minute-Sieg https://www.derennstaler.at/detail/spitzenduell-mit-last-minute-sieg Gaishorn besiegt nach einem spannenden Match Radmer in letzter Sekunde und schließt punktemäßig zum Tabellenführer auf. Der SV Aigen/E. behielt in einem torreichen Spiel gegen Öblarn die Oberhand.

Trotz nasskaltem Wetter wollten sich 200 Zuschauer das Spitzenspiel in der Gebietsliga zwischen dem Zweitplatzierten Gaishorn und Tabellenführer Radmer nicht entgehen lassen. Die Fans kamen auch voll auf ihre Rechnung, denn sie sahen ein abwechslungsreiches Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die Tore fielen erst in der mehr als spannenden Schlussphase. Raphael Wöhrer brachte die Gaishorner nach einer schönen Aktion in der 81. Minute mit 1:0 in Führung und sieben Minuten später glich Ionut Gabriel Durlea zum 1:1 aus. Kurz nach dem Ausgleich traf Wöhrer mit einem sehenswerten Volleyschuss die Stange und auf der Gegenseite setzte Ionut Gabriel Dulea das Leder freistehend aus wenigen Metern neben das Gehäuse. Als die Zuschauer bereits auf dem Schlusspfiff warteten, erzielte Raphael Wöhrer in letzter Sekunde noch den vielumjubelten Siegestreffer zum 2:1. Mit dem siebenten Sieg in Serie schlossen die Gaishorner punktemäßig zu Radmer auf. Gaishorns Trainer Christoph Lugsteiner sagte zum wichtigen Erfolg: „Wir waren heute mit dem Lucky Punch zweifelsohne die glücklichere Mannschaft, aber ich hätte auch mit einem Unentschieden leben können.“ Radmer-Obmann Michael Loidl war nach der Niederlage enttäuscht: „Dem Spielverlauf nach wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen. Es ist bitter, wenn man so spät den entscheidenden Gegentreffer kassiert.“

Landl und St. Gallen wahrten mit jeweils klaren 5:0-Siegen gegen Gröbming bzw. Ardning die Titelchancen. Spannend und torreich verlief das Match zwischen Aigen und Öblarn. Die Hausherren gingen in der ersten Halbzeit durch Tore von Jakob Schnabl und Karl Michael Mehrl zweimal in Führung. Fabian Mühlbacher sowie Christoph Schachner glichen aber ebenso oft aus. Sechs Minuten nach Wiederbeginn brachte Christoph Schachner mit seinem zweiten Treffer in dem Spiel die Öblarner erstmals in Front. Die Führung währte aber nicht lange, denn bereits zwei Minuten später glichen die Aigener durch ein Elfmetertor von Karl Michael Mehrl zum 3:3 aus. Als die Fans bereits mit einem Unentschieden rechneten, versetzte Spielertrainer Jakob Schnabl den Gästen in der 89. Minute mit seinem zweiten Tor an diesem Tag den Todesstoß zum 4:3-Endstand.

Schladming II tat sich gegen Schlusslicht Hall lange Zeit schwer, ehe der 3:1-Sieg feststand. Die endgültige Entscheidung fiel erst eine Minute vor dem Schlusspfiff durch Simon Helpferer.

Vorschau

Die Osterrunde wird am heutigen Karfreitag mit dem Derby Gröbming gegen Schladming II (Beginn 19 Uhr) eröffnet. Die Hausherren sind nach der 0:5- Schlappe in Landl um Wiedergutmachung bemüht. Nicht zuletzt deshalb will die Elf von Trainer Mike Kindler den ersten Sieg im Frühjahr ins Trockene bringen. Leicht wird dieses Unterfangen nicht, denn die jungen Schladminger haben in der Rückrunde bereits vier Punkte am Konto.

Die restlichen fünf Spiele finden am morgigen Karsamstag mit Beginn um 16 Uhr statt. Im Mittelpunkt steht dabei das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Radmer und dem Viertplatzierten St. Gallen. Nach der Niederlage in Gaishorn stehen die Hausherren unter Druck, und das weiß auch Obmann Michael Loidl: „Wir sind zum Siegen verdammt. Eine weitere Niederlage wäre fatal. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die Partie gewinnen.“ St. Gallen könnte mit einem Sieg nach Verlustpunkten gerechnet mit Radmer gleichziehen. Verfolger Gaishorn ist morgen in Öblarn zu Gast. Trainer Christoph Lugsteiner sagte im Gespräch mit dem „Ennstaler“ zur Ausgangsposition: „Ich weiß, dass meine Mannschaft in der Favoritenrolle ist und wir peilen auch den achten Sieg in Serie an. Leicht wird das aber nicht, denn die Öblarner haben in der Rückrunde zweimal nur denkbar knapp verloren.“

Mit zwei Wochen Verspätung steigt auch Ramsau mit dem Heimspiel gegen Landl in das Meisterschaftsgeschehen ein. Mit dem Tabellendritten wartet auf das Team von Neo-Trainer Rene Eisner zum Start eine harte Nuss. Für die Hausherren ist es jedenfalls gleich eine Standortbestimmung. Ein Punktegewinn würde den Ramsauern sicherlich Auftrieb im Abstiegskampf geben. Wollen die Landler aber weiterhin im Titelkampf mitmischen, dürfen sie sich keine Blöße geben. Im Kaiserauderby stehen sich Ardning und Trieben gegenüber. Ardnings Trainer Kristijan Maleta sieht der Partie nicht gerade optimistisch entgegen: „Wir haben große Personalprobleme. Wie es jetzt aussieht, wird sich das erst in zwei Wochen ändern. Bis dahin müssen wir durchbeißen. Wir werden natürlich alles versuchen, um morgen etwas Zählbares zu erreichen.“ Schlusslicht Hall will im Heimspiel gegen SV Aigen endlich den zweiten Saisonsieg feiern. Drei Punkte sind im Abstiegskampf zwischenzeitlich ja Pflicht. Ob dieses Vorhaben gegen die starken Aigener gelingt, ist aber fraglich.

]]>
news-1923 Thu, 07 Apr 2022 08:04:18 +0200 Geht in Europa das Licht aus? https://www.derennstaler.at/detail/geht-in-europa-das-licht-aus Spätestens seit dem offensichtlichen Beweis für massive russische Kriegsverbrechen in der Ukraine ist auch ein Boykott russischer Energielieferungen in Westeuropa ein Thema. Immerhin stammen die russischen Staatseinnahmen zu fast siebzig Prozent aus dem Export von Gas, Öl und Kohle, ein Wegfallen dieser würde Russland vor ganz massive Probleme stellen. Allerdings würde die Lage auch für Europa mehr als ungemütlich.

So ist es Europa in den vergangenen Jahren trotz aller guten Vorsätze nicht gelungen, die Energieversorgung auf sichere Beine zu stellen. Ganz im Gegenteil wurden zahlreiche Kohle- und Atomkraftwerke stillgelegt, was die Eigenversorgung Europas trotz stark steigender „grüner“ Stromerzeugung eher verschlechtert hat. Daher ist man bei der Stromerzeugung sehr stark von russischem Gas abhängig, ebenso wie bei der Raumheizung und in zahllosen Industriebetrieben. Jetzt komplett auf russisches Gas zu verzichten würde daher zweifellos zu starken Versorgungsengpässen führen, was letztlich zu noch höheren Preisen, steigender Arbeitslosigkeit und sinkendem Wohlstand führen würde.

Wenn man also wirklich diese radikale Abkehr von Russland machen will, muss man auch die Folgen in Kauf nehmen. Auf Dauer muss sich ohnehin die Energiewirtschaft in Europa ändern, schon allein wegen des Klimawandels. Aber mit Sonntagsreden allein kann man weder heizen noch produzieren, es gehört eine massive Beschleunigung beim Ausbau der alternativen Energien vorangetrieben. Und Kraftwerke erst dann eingemottet, wenn es Ersatz für die Energiemengen gibt und nicht nach Lust und Laune.

]]>
news-1922 Thu, 07 Apr 2022 08:02:25 +0200 Bangen um die Chirurgische https://www.derennstaler.at/detail/bangen-um-die-chirurgische Das Angebot der Chirurgischen Abteilung des LKH Bad Aussee soll sich auf eine Fünf-Tages-Chirurgie und eine ambulante Erstversorgung reduzieren. Hauptgrund sei der Ärztemangel. Das möchte das Forum Pro-LKH nicht hinnehmen und kündigt Widerstand an.

Es handelte sich am 1. April um keinen Aprilscherz, als die Belegschaft der chirur­gi­schen Abteilung am LKH Bad Aussee schriftlich darüber verständigt wurde, dass ihre Abteilung aus verschiedensten Gründen künftig als „Fünf-Tages-Chirurgie“ geführt werden würde. Das heißt: Keine orthopädischen Operationen mehr, keine Versorgung bei akuten Kochenbrüchen, Blinddarm-Problemen oder Unfällen, wenn nicht gesichert ist, dass der Patient am Freitag das Spital wieder verlassen kann.

Aber drehen wir das Rad der Zeit um ein paar Jahre zurück: Das LKH Bad Aussee wurde im Jahr 2013 (politisch) umgesetzt. Mit den Stimmen der ÖVP und der einen Stimme der Grünen im Landtag fiel die Entscheidung. Bei der Eröffnung zeigte sich der damalige Vorstandsvorsitzende Karlheinz Tscheliessnigg nicht gerade hoch erfreut über das Haus, meinte jedoch, dass man es nun „bespielen“ müsse. Der spätere Gesundheits­landesrat Christopher Drexler versprach der Ausseer Bevölkerung, die chirurgische Abteilung am LKH Bad Aussee bis zur Eröffnung des neuen Leitspitals in Stainach-Pürgg voll­inhalt­lich aufrecht zu erhalten. Dass diese Versprechen nun beide gebrochen wurden, schmerzt im Ausseerland ungemein. Allfällige Initiativen von Chirurgen des Hauses in Hinblick auf Endoprothetik oder ähnliche Spezifikationen wurden im Keim erstickt. Knie- und Hüft-Operationen wurden beispielsweise kontingentiert, obgleich eine Nachfrage darüber hinaus bestanden hätte. Opera­tionen, die über die erlaubte Zahl hinausgingen, mussten im LKH Rotten­mann durch­geführt werden. „In den letzten Jahren wurden diese Kontingente jedoch am Standort nicht ausgereizt“, hält der KAGes-Vorstandsvorsitzende Gerhard Stark in einem Interview in der „Alpenpost“ entgegen. „Ungeachtet dessen, ist es aber nicht die Zahl an endoprothetischen Operationen, die eine Strukturanpassung dringend notwendig machen, sondern einzig und allein der ärztliche Know-how-Trägermangel, der eine Vollbesetzung der Abteilung, wie sie aus der Dauerauflage der Betriebsbewilligung heraus notwendig wäre, verunmöglicht.“ Der Mangel an Medizinern ist jedoch keine Aussee-spezifische Erscheinung. Zur Zeit fehlen allein in der KAGes über 150 Ärzte.

Ambulanz und Fünf-Tages-Klinik

Wie am Mittwoch der Vorstand bekannt gab, soll in Bad Aussee eine sogenannte zentrale ambulante Erstversorgungseinheit (ZAE) errichtet werden. Damit sei eine Akutversorgung an sieben Tagen der Woche sichergestellt, die Klinik wird nur mehr an fünf Tagen der Woche geöffnet sein. Aufwendigere Operationen, insbesondere am Wochenende, sollen in Rottenmann durchgeführt werden. Nur so könne man die qualitativ bestmögliche Versorgung in Bad Aussee sicherstellen. Als Entscheidungsgrundlage beruft sich die KAGes auf den 2020 veröffentlichten Rechnungshofbericht. Für die Aufrechterhaltung fehle schlichtweg das Personal. Andererseits müsste man auch auf die stark rückläufige Bettenbelegung sowie die geringe OP-Auslastung reagieren. Juliane Bogner-Strauß steht hinter den Entscheidungen der KAGes. Für die Qualitätsgarantie brauche es „dynamische Lösungsansätze, die mit den realen Gegebenheiten einhergehen“, so die Gesundheitslandesrätin. „Die chirurgische Versorgung bleibt mit der Implementierung der zentralen Erstversorgungseinheit in Kombination mit der Fünf-Tages-Chirurgie aufrecht bis zur Errichtung des Leitspitals in Stainach, wo erstmals durch eine zentrale Bündelung eine Weiterentwicklung des chirurgischen Angebots in der Region möglich gemacht wird.“ Es müsse eine chirurgische Leistungserbringung trotz angespannter ärztlicher Personalsituation weiter möglich sein, sagt der KAGes-Vorstandsvorsitzende Gerhard Stark.

Hinters Licht geführt

Als Speerspitze des Widerstandes gegen die Reduktion der Chirurgie hat sich das „Forum Pro LKH Bad Aussee“ erneut formiert. Schon am Tag nach der schriftlichen Information an die Mitarbeiter des LKH Bad Aussee tagte das Forum. „Wir haben uns innerhalb weniger Stunden erneut formiert und werden nun mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für den Vollerhalt unserer Chirurgie kämpfen. Wir fühlen uns von Christopher Drexler, der uns den Vollerhalt der Chirurgie bis zur Eröffnung des Zentralkrankenhauses in Stainach-Pürgg versprochen hat, hinters Licht geführt und gedemütigt“, sagt Forums-Sprecher Herbert Angerer. Für Mittwoch, den 6. April organisierte das Forum eine Protestkundgebung im Kurpark unmittelbar vor der Mitarbeiterbesprechung der KAGes im Kur- und Congresshaus. Dem Aufruf folgten Hunderte Menschen, und KAGes-Aufsichtsratsvorsitzender Günter Dörflinger sowie Vorstandsvorsitzender Gerhard Stark stellten sich der Menge. Sie versuchten den Teilnehmern das neue Konzept näherzubringen, was allerdings zu keiner Besänftigung führte. Zu groß ist die Befürchtung, die Chirurgie in Bad Aussee auf Raten zu verlieren.

]]>
news-1921 Thu, 07 Apr 2022 08:01:17 +0200 Corona: Testmöglichkeiten im Bezirk https://www.derennstaler.at/detail/corona-testmoeglichkeiten-im-bezirk Mit 1. April wurde der Bereich der Corona-Testungen neu organisiert. Künftig sind PCR-Testungen in einigen Apotheken möglich, Antigen-Tests können ab 9. April abgeholt werden.

In den Apotheken sind die vom Bund vorgesehenen fünf Antigentests kostenlos zu beziehen. Diese werden gegen Vorweis der E-Card mit entsprechenden QR-Codes ausgegeben und können in Heim­anwendung angewendet werden. Zudem besteht bei einigen Apotheken auch die Möglichkeit, vor Ort fünf kostenlose PCR-Testungen pro Monat durchführen zu lassen. Im Bezirk Liezen werden in der Apotheke Planai West in Schladming, in der Stadtapotheke Rottenmann, in der Stiftsapotheke Admont, in der Panther-Apotheke Stainach-Pürgg sowie in der Kurapotheke in Bad Aussee im alten Kurmittelhaus und in der Kurapotheke Bad Mitterndorf PCR-Testungen durchgeführt. Der Betrieb der steirischen Teststraßen, die Testungen bei Gemeinden sowie die bisher bestehende Testmöglichkeit über PCR-Heimgurgeltests wurden mit 31. März eingestellt. Die Terminvereinbarung läuft wie bisher über oesterreich-testet.at oder kann auch direkt vor Ort vorgenommen werden. Die Anzahl der durchgeführten PCR-Testungen pro Person wird mittels einer IT-Software durch die Apotheken dokumentiert. Ausgenommen von der Beschränkung sind Besucher und Begleitpersonen in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen der Tagesstrukturen in der Altenbetreuung und im Behindertenbereich sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe, Besucher und Begleitpersonen von Kranken- und Kuranstalten, Personen in der mobilen Pflege oder Betreuung und Personenbetreuer in der 24-Stunden-Betreuung sowie persönliche Assistenten von Menschen mit Behinderung.

Testmöglichkeit in Liezen

Nachdem die Teststraße in der ehemaligen C&A-Filiale geschlossen wurde, hat man sich in der Bezirkshauptstadt um eine neue Lösung bemüht. Da keine von Liezens beiden Apotheken bereit war, Corona-Testabstriche durchzuführen, bietet seit gestern die Panther-Apotheke aus Stainach ein dementsprechendes Testangebot in der Bezirkshauptstadt an: „Schon ein paar Tage nach Stillstand der Teststraße haben wir es möglich gemacht, einen Standort auf dem Arkade-Parkplatz einzurichten. Mein Dank gilt der Stadtverwaltung, die sich bemüht hat, eine Kooperation mit der Apotheke Stainach umzusetzen“, sagt Liezens Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner. Dazu wurden zwei Container mit zwei Testboxen und zwei Anmeldestellen auf der Parkfläche vor der Arkade eingerichtet. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 8 bis 11.30 Uhr und Montag bis Freitag von 15 bis 17.30 Uhr.

]]>
news-1920 Thu, 07 Apr 2022 08:00:02 +0200 Osterfamilienspiel in Schladming-Dachstein https://www.derennstaler.at/detail/osterfamilienspiel-in-schladming-dachstein Vom 9. bis 17. April findet in der Erlebnisregion Schladming-Dachstein wieder das traditionelle Osterfamilienspiel statt.

Ein spezielles und umfangreiches Osterprogramm mit unzähligen lustigen und abwechslungsreichen Aktivitäten ist für die gesamte Familie garantiert. Durchgeführt wird das Programm vom Tourismusverband Schladming-Dachstein und den Bergbahnen gemeinsam mit den Gastronomen und weiteren Partnern in der Region. Dabei gewiss nicht fehlen darf das berühmte WM-Maskottchen Hopsi. In der gesamten Osterwoche findet ein Malwettbewerb statt. Das große Familienfest im Hopsi-Winterkinderland auf der Planai inklusive einer spannenden Hopsi-Schnitzeljagd ist ebenso wieder angesagt wie das Osterkinderfest bei der Waldhäuslalm, wo die Kleinen unter anderem in einer Osterhasenküche leckere Osterhasen backen oder Ostergeschenke basteln können.

Ein weiteres großes Highlight sind die Osterfestspiele am Schlad­minger Hauptplatz am Ostersamstag mit Hüpfburg, lustigen Spielen und mit Feuerwehrbeteiligung.

Wer den Osterhasen hautnah erleben möchte, ist bei seinen Besuchen auf der Riesneralm genau richtig. Am Familien-Tag am Dachstein gibt es die Möglichkeit, den Gletscher sowie die Attraktionen wie Eispalast, Hängebrücke und Treppe ins Nichts zu erleben. Unter dem Motto „Wer suchet der findet“ wartet am Stoderzinken bei der Rosemialm und auf der Seiteralm auf der Hochwurzen eine spezielle Osternestsuche mit anschließender Belohnung.

Einige Programmpunkte legen auch wieder Wert darauf, Einheimischen und Gästen die Wirtschaftsbetriebe näher zu bringen, wie beispielsweise der „Blick hinter die Kulissen“ auf der Hochwurzen oder der Almtag auf der Wieslechalm auf der Planai. Weitere Informationen gibt es online unter www.schladming-dachstein.com/ostern.

]]>
news-1919 Thu, 07 Apr 2022 07:58:52 +0200 Steirische Meisterinnen aus dem Ennstal https://www.derennstaler.at/detail/steirische-meisterinnen-aus-dem-ennstal Die Tennis-Nachwuchstalente Paulina Maier und Leni Bischof holen sich den Meistertitel im Doppel und im Einzel.

Kürzlich fanden in Kindberg die steirischen Tennis-Jugend-Hallenmeisterschaften 2022 statt. Mit Leni Bischof aus Aigen und Paulina Maier aus Gröbming konnten sich bei diesen Titelkämpfen zwei Nachwuchsspielerinnnen aus dem Bezirk Liezen groß in Szene setzen.

Die zwei Ennstaler Tennistalente holten sich nach der Doppel-Goldmedaille bei den Staatsmeisterschaften auch in perfekter Manier den steirischen Meistertitel im Doppelbewerb der U16. Aber auch in den Einzelbewerben waren die beiden Youngsters eine Klasse für sich. Die Gröbmingerin Paulina Maier feierte im Finale der U14 gegen Cosima Schuen (GAK) einen überlegenen 6:0, 6:0-Sieg und holte sich so den Titel in ihrer Altersklasse. Ebenso souverän spielte sich die in der U16 als Nummer eins gesetzte Leni Bischof ins Finale. Im Endspiel konnte sich Bischof dann gegen Marlene Hermann vom GAK mit 6:1, 7:6 durchsetzen und ist damit nun Landesmeisterin in der U16. Mit diesen Ergebnissen bestätigten die zwei Ennstaler Spielerinnen ihr Nummer-1-Ranking in der Steiermark.

]]>