Der Ennstaler RSS Feed https://www.derennstaler.at Aktuelle Nachrichten de_DE derennstaler.at Wed, 12 May 2021 08:19:32 +0200 Wed, 12 May 2021 08:19:32 +0200 TYPO3 EXT:news news-1689 Wed, 12 May 2021 08:17:51 +0200 Getestet, genesen, geimpft... geschafft? https://www.derennstaler.at/detail/getestet-genesen-geimpft-geschafft Das lange Warten auf gute Nachrichten in Sachen Covid scheint nun doch ein Ende zu nehmen. Nächsten Mittwoch soll es deutliche Öffnungsschritte geben, die uns zumindest deutlich näher an unser „altes“ Leben heranführen werden. Und wenn sich die Zahl der Neuansteckungen und die der Impfungen weiterhin so positiv entwickelt, steht weiteren Lockerungen im Sommer wohl nichts im Wege. Es scheint also auf den ersten Blick so zu sein, dass die Zeit der Entbehrungen dem Ende zugeht.

Allerdings sollten wir uns nicht zu früh freuen. Denn einerseits glaubte man schon im vergangenen Sommer, das Virus besiegt zu haben, was sich als schmerzhafter Trugschluss entpuppte. Und andererseits haben wir im besten Fall das Virus besiegt, aber noch keineswegs die weitreichenden Folgen der diversen Coronamaßnahmen wirklich verdaut. Wie einschneidend die Folgen für Wirtschaft, Bildung, Arbeitsmarkt und Psyche ausfallen werden, kann heute seriös noch niemand beurteilen.

Selbst wenn uns die Krankheit selbst keine gröberen Probleme mehr bereiten sollte, wird es Jahre dauern, bis die Folgen der Krise wirklich sichtbar werden. Es wird großer Anstrengungen bedürfen, die Staatsfinanzen und die Unternehmen zu sanieren, Arbeitsplätze wieder zu schaffen, das Bildungsniveau wieder hochzuziehen und die Psyche der Bevölkerung wieder ins Lot zu bringen. Erst wenn uns all das gelingt, haben wir es wirklich „geschafft“.

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news-1688 Wed, 12 May 2021 08:16:28 +0200 Appell an die Landesregierung: Stopp-Taste drücken https://www.derennstaler.at/detail/appell-an-die-landesregierung-stopp-taste-druecken Die Bürgerinitiative zur Standorterhaltung der Spitäler Bad Aussee, Schladming und Rottenmann „BISS“ und die steirischen Oppositionsparteien sind sich einig: Sofort die Stopp-Taste bei den Planungen für das Leitspital in Stainach drücken.

Kein gutes Haar ließen die Bürgerinitiative BISS und die Oppositionsparteien FPÖ, Grüne, KPÖ und NEOS an den Plänen der Landesregierung rund um das geplante Leitspital in Stainach. Sie fordern unisono ein sofortiges Stopp aller Maßnahmen. Schon mit dem Vorgänger von Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß, Christopher Drexler, lieferten sich Bürgerinitiative und Oppositionsparteien einen Schlagabtausch nach dem anderen. Das Tauziehen ging weiter, nachdem das Grundstück südlich des Bahnhofs aufs Tapet kam. Als „Sumpfgrundstück“ verunglimpften die Leitspital-Gegner die Liegenschaft. Im März präsentierte Landesrätin Bogner-Strauß das 5,8 Hektar große Grundstück im Ortsteil Niederhofen im Osten Stainachs.

Ortsbild völlig ruiniert

Bis jetzt sei das „Sumpfgrundstück“ südlich des Bahnhofs als das beste Grundstück in Stainach verkauft worden, plötzlich war es nicht mehr geeignet. BISS-Obmann Helmut Gassner spricht von einer „Kindesweglegung“ – das Drama gehe weiter. Auch KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler kann die Argumentation für den Sinneswandel nicht nachvollziehen: „Wie kann ich der Regierung trauen, wenn sich das so schnell ändert.“ BISS hat in Eigeninitiative eine Bebauungs- und Verkehrsstudie für das neue Grundstück in Niederhofen durchgeführt. „Die Ergebnisse waren schier unglaublich“, fasst BISS-Vorstandsmitglied Michael Pretzler zusammen. Der Flächenverbrauch sowie die Auswirkung auf das Ortsbild würden sich außerordentlich dramatisch abzeichnen. Die Rupertikirche aus dem Jahr 1450 sei ein historisches Juwel, dessen Wirkung komplett genommen werde. „Man kann das Ortsbild von Niederhofen als völlig ruiniert bezeichnen“, so Pretzler. Gleichzeitig appelliert er an den zuständigen Kulturlandesrat und ehemaligen Gesundheitslandesrat Christopher Drexler: „Man braucht Sie hier.“

Kein Verkehrskonzept

Als zweiten großer Kritikpunkt führt die Bürgerinitiative die Verkehrsanbindung an. Damit Stainach nicht mit dem zunehmenden Verkehr belastet werden würde, wäre ein leistungsfähiger Verkehrsknoten notwendig. In der Komplexität und kostenmäßig bei weitem höher als die erst letzten Mittwoch eröffnete Grimmingbrücke in Trautenfels. Grundablösungen, Enteignungen und zusätzlicher Flächenfraß wären zwingend erforderlich. Dazu komme die fehlende Anbindung an den öffentlichen Verkehr, ein Shuttle-Bus wäre die einzige Möglichkeit. „Man provoziert eine hundertprozentige Anreise mit dem PKW“, so Pretzler in seinen Ausführungen. Das sei das exakte Gegenteil einer zukunftsfähigen Verkehrslösung. Es sei eine Kraftanstrengung, den Straßenverkehr herzuleiten. Zugleich könne man für den öffentlichen Verkehr nichts Leistungsfähiges anbieten. „Hätte man bei Land, KAGes, Gesundheitsfonds bisher nicht hauptsächlich Öffentlichkeitsarbeit sondern stattdessen vertiefte Projektarbeit gemacht, wäre man längst zur Erkenntnis gekommen, dass ein Leitspital auch am Standort Niederhofen keine Chance auf Realisierung hat“, betont Michael Pretzler.

In Kritik bestätigt

Die von der Bürgerinitative präsentierte Studie hätte man sich eigentlich von einer Landesregierung erwartet, sagt FPÖ Klubobmann Mario Kunasek: „Unsere Kritik der letzten Jahre wurde ganz klar bestätigt.“ Der freiheitliche Ansatz sei, die drei Spitäler zu adaptieren. Dabei solle ein Leitspital definiert werden, die anderen beiden spezialisiert werden. „Es steht uns der nächste schwarz-rote Grundstücksflop ins Haus. Die Landesregierung will offenbar weiter mit dem Kopf durch die Stahlbetonwand und 300 Millionen Euro für einen Krankenhaus-Prestigebau auf der grünen Wiese vergraben. Fünf Hektar wertvoller landwirtschaftlicher Boden sollen durch dieses Projekt versiegelt werden. Eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist nicht gegeben, die notwendige Grundstückswidmung fehlt und die Bevölkerung vor Ort wurde in keiner Weise eingebunden. Transparenz und Bürgerbeteiligung sind für die Landesregierung ein Fremdwort“, wirft Lambert Schönleiter, LAbg. der Grünen, den Entscheidungsträgern vor. Die Landesregierung müsse vom „hohen Ross heruntersteigen.“ Das neue Grundstück sei eher eine Flucht in letzter Minute, die zu keiner Lösung führen werde. „Das Projekt fährt eindeutig in eine Sackstraße“, ist sich NEOS-Klubobmann Niko Swatek sicher. Man solle sich überlegen, nicht doch Rottenmann zum Leitspital zu machen und das Geld das übrig bleibt in die Gesundheitsversorgung investieren.

Kein Geplänkel

In Richtung Landesregierung signalisiert BISS-Obmann Helmut Gassner, dass man jederzeit für Gespräche zu Verfügung stehe. Allerdings unter der Prämisse, dass sie fachlich und sachlich einen Hintergrund haben und ohne politischem Geplänkel, welches die Bürgerinitiative „in den letzten Jahren unzählige Male mit Landeshauptmann, Landesrat Drexler und Landesrätin Bogner-Strauß erfahren musste.“

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news-1687 Wed, 12 May 2021 08:15:00 +0200 Die grünste Druckerei Österreichs https://www.derennstaler.at/detail/die-gruenste-druckerei-oesterreichs 2020 ist es der Druckerei Wallig erstmals gelungen, in der gesamten Produktion energieautark zu sein. Seit Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage wurden tausend Tonnen CO2 eingespart.

Die hauseigene Photovoltaik-Anlage lieferte im Vorjahr um 41.000 kWh mehr vom Dach der Druckerei, als die Produktion benötigte. Zudem wurde auch die Raumwärme zu 100 Prozent in der eigenen Hackschnitzelheizung produziert, wodurch sich eine für Druckereien einzigartige CO2-Bilanz ergibt.

Dies ist umso bemerkenswerter, als in Gröbming im Zweischichtbetrieb mit 50 Mitarbeitern über 2000 Tonnen Papier im Jahr verarbeitet werden. Um den imposanten Maschinenpark betreiben zu können, wurden in drei Bauabschnitten über 3500 m² Photovoltaikpaneele auf den Dächern des Betriebes verbaut. Kürzlich wurde allein mit der Solarstromerzeugung eine CO2-Erspanis von 1000 Tonnen seit Inbetriebnahme erreicht.

Franz Wallig führt das 1898 gegründete Familienunternehmen in fünfter Generation: „Unsere Druckerei zeichnet sich in den letzten Jahren durch stetiges Wachstum aus. Die größten Kunden kommen aus der Automobilindustrie, der Pharmaindustrie und dem Tourismus, wobei auch immer mehr Kunden aus Deutschland und der Schweiz den Service unseres Unternehmens zu schätzen wissen.“

Neben großen Produktionen wie Automobilpreislisten, Katalogen und anderen Werbemitteln liegt ein Fokus auch auf der schnellen Produktion von Kleinauflagen. Mit inzwischen acht Digitaldruckmaschinen werden für große Industriebetriebe Tischaufsteller, Etiketten, Aufkleber, Plakate und POS-Materialien stückgenau produziert und an die Endkunden selektiert ausgeliefert – ein Service, den auch immer mehr heimische Firmen zu schätzen wissen. „Kurz gesagt, alles was man auf Papier oder Folie produzieren kann, ist bei uns in guten Händen. Und das gute Gefühl, regional und ökologisch gehandelt zu haben, gibt es oben drauf“, so Franz Wallig. Der regionale Anspruch wird auch durch die beiden Gütesiegel „gedruckt in der Steiermark“ und „Printet in Austria“ betont, ebenso wie durch das CSR-Kennzeichen für Druckereien, das neben der Regionalität auch die umweltfreundliche und sozialverträgliche Produktion attestiert. Zudem führt die Druckerei Wallig als Vorreiter in der Steiermark das österreichische Umweltzeichen und auch die gänzlich CO2-kompensierte Produktion ist mit dem Partner Climate Austria möglich.

Applaus für die Vorreiterrolle der Gröbminger Druckerei kommt von Nachhaltigkeits-Landesrat Hans Seitinger: „Das Familienunternehmen ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner für regionale, nationale und internationale Kunden. Der Fokus auf nachhaltiges Wirtschaften und der gelebte Klimaschutz sind beispielgebend und sichert wertvolle Arbeitsplätze in der Region. Ich danke Franz Wallig für sein großes Engagement, denn es sind Initiativen, wie diese, die unsere Steiermark zukunftsfit machen.“

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news-1686 Wed, 12 May 2021 08:13:35 +0200 Höchster Herkunftsschutz für den Ennstaler Steirerkas https://www.derennstaler.at/detail/hoechster-herkunftsschutz-fuer-den-ennstaler-steirerkas Seit Montag, dem 10. Mai ist es fix: Neben der Wachauer Marille, dem Steirischen Kürbiskernöl und dem Tiroler Speck ist der Ennstaler Steirerkas eines von 19 geschützten Qualitätsprodukten aus Österreich.

„Dem vorangegangen liegt jahrelange Vorbereitung“, erzählt Marianne Gruber, Obfrau des Vereins Ennstaler Steirerkas. Bereits im Jahr 2012 wurde sie hellhörig. Bäuerinnen und Bauern aus dem Schweizer Emmental klagten, dass mittlerweile billiger Emmentaler Käse in großen Mengen aus Holland importiert werde. Dieser Käse habe jedoch nicht den geringsten Bezug zur Region. „Damit uns das mit dem Ennstaler Steirerkäse nicht auch passiert, gründeten wir 2014 den Verein ‚Ennstaler Steirerkas‘ und begannen mit den Vorbereitungen für einen Herkunftsschutz“, so die leidenschaftliche Almbäuerin.

Kulinarische Visitenkarte

Unter dem damaligen Obmann Volkhard Maier stellte der Verein in Zusammenarbeit mit Sarah Peer den ersten Antrag. Nachdem Maier zum Nationalpark Kalkalpen wechselte, folgte ihm Marianne Gruber als Obfrau und arbeitete mit vielen Fachleuten weiter an dem Herkunftsschutz. Die Bemühungen machten sich bezahlt. Letzten Montag verstrich die letzte Einspruchsfrist und der Enns­taler Steirerkas ist offiziell eine geschützte Ursprungsbezeichnung. „Die Europäische Union hat mit dem Ennstaler Steirerkas das 19. österreichische Qualitätsprodukt unter Schutz gestellt. All diese Produkte repräsentieren nicht nur unsere Tradition und kulturellen Werte, sondern bilden die kulinarische Visitenkarte Österreichs“, sagt Andreas Cretnik, Obmann des Vereins für Herkunftsbezeichnungen.

Dass das Bewusstsein für Herkunft und Regionalität bei den Konsumenten immer wichtiger wird, zeigt die direkte Vermarktung bäuerlicher Produkte. Im Vorjahr stieg der Ab-Hof-Verkauf um 23 Prozent gegenüber dem Jahr 2019, während des Lockdowns sogar um 47 Prozent.

Etwas ganz Besonderes

Unter einer Ursprungsbezeichnung versteht man den Namen einer Gegend oder eines bestimmten Ortes, mit dem ein Lebensmittel bezeichnet wird, das in diesem begrenzten Gebiet erzeugt, verarbeitet und hergestellt wird und dem Gebiet seine Güte oder Eigenschaften verdankt. „Die Grünlandwiesen in Ennstaler Berggebieten, das Wissen um die Herstellung, dass über Generationen innerhalb der Familien weitergegeben wird und der besondere Veredelungsprozess manchen den Ennstaler Steirerkas zu etwas ganz Besonderem“, freut sich Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger. Das über Generationen weitergegebene traditionelle und regionale Wissen machen den Käse zu dem, was er ist. Eine regionale Spezialität.

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news-1685 Wed, 12 May 2021 08:12:02 +0200 Neuer Weltrekord beim „Wings for Life“-Run https://www.derennstaler.at/detail/neuer-weltrekord-beim-wings-for-life-run Exakt 184.236 registrierte Starter aus 195 Nationen, davon allein 59.294 aus Österreich, sorgten am vergangenen Sonntag beim traditionellen und diesmal wieder virtuell per App ausgetragenen Lauf-Event für einen Teilnehmer-Weltrekord.

Insgesamt absolvierten die Sportler beim Wings for Life zur gleichen Zeit 1,656.840 Kilometer und dabei wurden nicht weniger als 4,1 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung gesammelt. Anita Gerhardter, CEO der gemeinnützigen Wings-for-Life-Stiftung, sagte: „Ich bin sprachlos. Das hätten wir uns nicht nicht erträumt. Ich danke jedem Einzelnen. Gemeinsam haben wir das Leben gefeiert, eine unglaubliche Summe gesammelt, um eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden.“ Auch Sportstars wie Anna Gasser, Lisa Hauser, Christian Schiester, Benjamin Karl, Andreas Goldberger, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer schnürten ihre Laufschuhe und stellten sich in den Dienst der guten Sache.

Marcel Hirscher und Felix Neureuther fochten ein Teamduell aus, das der ehemalige deutsche Slalomartist und seine Mitstreiter am Ende für sich entscheiden konnten. Für den erfolgsverwöhnten Marcel Hirscher gab es trotz der Niederlage gegen seinen Freund nur Gewinner: „Man ist Teil einer riesigen Community, jeder weiß, wofür man läuft. Für mich ist der Wings for Life World Run eine der coolsten Veranstaltungen, die es gibt.“

Den Gesamtsieg bei der 8. Auflage dieses sportlichen Highlights sicherten sich der schwedische Rollstuhlfahrer Aron Andersen mit 66,8 Kilometer und bei den Damen die Russin Nina Zarina mit 61,1 Kilometer. Zu den Österreich-Siegern kürten sich Wolfgang Wallner aus Niederösterreich mit 56,1 Kilometer und die Salzburgerin Margit Lazzeri mit 42,4 Kilometer. Auch die Kicker des SC Geomix Liezen liefen für den guten Zweck und sammelten eifrig Kilometer. Nico Brunner sorgte dabei mit 26,8 Kilometer für die Bestmarke. Auf den weiteren Plätzen folgten Julian Pachler (24,75 km), Philipp Danner (24,05 km), Marcel Lep (23,15 km) und Philip Bacher (20,1 km).

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news-1684 Thu, 06 May 2021 08:37:42 +0200 Steuergerechtigkeit? https://www.derennstaler.at/detail/steuergerechtigkeit Während die allermeisten Wirtschaftszweige mehr oder weniger stark unter der Coronakrise gelitten haben, gibt es einen eindeutigen Gewinner. Als Folge von Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen haben sich viele Einkäufe ins Internet verschoben, wovon in allererster Linie der amerikanische Online-Riese Amazon profitiert hat. Der hat allein in Europa im Vorjahr 44 Milliarden Euro umgesetzt, ohne dafür einen Cent Gewinnsteuer zu bezahlen. Das erzürnt zwar die europäische Politik und ist himmelschreiend ungerecht, aber eben auch legal.

Im Kampf um die Ansiedlung von Firmenzentralen gibt es auch in Europa genug Steueroasen, die Spielraum für die Verschiebung von Gewinnen gewähren. Das ließe sich zwar ändern, erfordert aber ein gemeinsames Vorgehen und letztlich eine Einigung über Europa hinaus, was Mindeststeuersätze im Land des Endverbrauchers betrifft. Bei der Umsatzsteuer ist man solch einer Regelung immerhin schon recht nahe.

Wesentlich schwieriger ist das Thema der Gewinnsteuern. Das gesamte europäische Steuersystem beruht auf Erkenntnissen des vorigen Jahrhunderts. Man knüpft die Steuerlast primär an die menschliche Arbeitskraft und an Produktionsstätten. In Zeiten des grenzüberschreitenden Internethandels und des Verkaufs von verschiedensten Software-, Musik- oder Datenangeboten im Internet geht das allerdings ins Leere. Natürlich gäbe es Lösungen, aber dazu ist eine internationale Kraftanstrengung nötig, samt internationalen Mindeststeuersätzen und allgemeingültigen Grundregeln. Bis auf weiteres wird daher die Zweiklassengesellschaft bestehen bleiben: Wer ausweichen kann, zahlt nichts und die anderen müssen den Sozialstaat im Alleingang finanzieren.

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news-1683 Thu, 06 May 2021 08:36:05 +0200 Gesäuse steigt auf die Barrikaden https://www.derennstaler.at/detail/gesaeuse-steigt-auf-die-barrikaden LKW-Mautflüchtlinge und massive Lärmbelästigung durch Motorräder. Eine Petition soll nun die Verkehrsberuhigung auf der B 117 und der B 146 herbeiführen. Der zuständige Verkehrslandesrat sieht Lösung in einer Abänderung der StVO.

Die Grünen und die Bürgerliste Admont haben vergangenen Freitag eine Petition gestartet, die an die Landesregierung und den Landtag gerichtet ist. Die Forderung: Eine Tonnagebeschränkung und Lärmreduktion auf der B 117 und B 146. Wolfgang Riedl, stellvertretender Bezirkssprecher der Grünen: „Wir erwarten uns, dass die Lücke der Tonnagebeschränkung, wie sie noch zwischen Ardning und der Landesgrenze zu Oberösterreich existiert, geschlossen wird.“ Im erhöhten Verkehrsaufkommen, insbesondere durch schwerfällige LKWs, sieht Riedl ein großes Sicherheitsrisiko für die örtliche Bevölkerung: „Aus den vielen Rückmeldungen von Pendlern wissen wir, wie viele brenzlige Situationen es im Zusammenhang mit LKWs bereits gegeben hat“, so Riedl. Neben dem Schwerverkehr macht die Petition noch auf eine weitere Problematik aufmerksam: Die Lärmbelästigung in der Nationalparkregion. Diese soll auf maximal 95 Dezibel auch im Sinne eines hohen Qualitätsstandards im Tourismus gesenkt werden.

Lärm bis in Gipfellagen

Ein kurzer Rückblick: Bereits im Vorjahr schlug der Brief einer deutschen Urlauberin hohe Wellen: „In unmittelbarer Nähe des großen Wasserfalls am Wasserfallweg (Bereich Gstatterboden-Kummerbrücke) war der Lärm der Motorräder aus dem Tal bis in hochalpine Regionen zu hören. Urlauber kostet das den Erholungswert, für die Umwelt ist dies jedoch ein Desaster. Auf diesen Umstand angesprochen, teilte man uns auf einer Hütte mit, dass die Gegend bei Motorradfahrern im In- und Ausland beliebt sei, denn neben den kurvenreichen Straßen gebe es in der Obersteiermark keine Kontrollen zu befürchten. Tirol sowie Oberösterreich werden zunehmend gemieden, denn hier werde die Lautstärke der Motorräder kontrolliert, während dies in der oberen Steiermark nicht zu befürchten sei. Was hier der Natur, aber auch den Touristen zugemutet wird, ist eine Katastrophe. Dass man in einem Nationalpark jeden Tag grenzenlosen Lärm durch offenbar manipulierte Motorräder akzeptiert, Radfahrer gefährdet, letztlich eine Region dem Wahnsinn auf öffentlichen Straßen opfert, zeugt von beispielloser Verantwortungslosigkeit“, lautet ein Auszug des Schreibens, das auch Thema der medialen Berichterstattung war. „Daraufhin wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt“, sagt Nationalparkdirektor Herbert Wölger. Höchstes Messergebnis: 120 km/h im Kreuzungsbereich nach Johnsbach.

600 Motorräder und mehr

„An den Wochenenden erreicht der Verkehr Spitzen, die durch Ausflügler entstehen. Was jedoch wirklich explodiert, ist der Motorradverkehr“, sagt Wölger. An Schönwettertagen passieren 600 Motorräder und mehr die Gesäusestraße. Das Ergebnis: Eine Lärmbelästigung auf den Themenwegen bis in alpine Höhenlagen. „Wir wünschen uns einen Verkehr durch das Gesäuse, der keine Belästigung für Besucher darstellt. Im Nationalpark verfolgen wir einen besonderen Umgang mit der Natur. Diesen besonderen Umgang braucht es auch in der Verkehrsdynamik“, so Wölger, der sich dabei auch auf den Schwerverkehr bezieht: „Einen LKW-Durchzugsverkehr, der nur durch den Nationalpark fährt, um Maut zu sparen, darf es einfach nicht geben.“  Auch Gesäuse-Tourismus-Chef David Osebik betont: „Jeder Vorstoß zur Lärmreduktion bewirkt eine Steigerung der Erlebnisqualität in der Region und dazu gehört eine Verringerung des Verkehrs.“

Ein Kampf seit zehn Jahren

Auf der B 320, der Ennstal-Bundesstraße, ist man dem Gesäuse weit voraus: Im Oktober 2019 wurde das bestehende nächtliche LKW-Fahrverbot ab 3,5 Tonnen durch eine Verordnung eines LKW-Fahrverbots ab 7,5 Tonnen bei Tag erweitert. Eine bezirksweite Tonnagebegrenzung existiert jedoch nicht. Schwerverkehr, der die Mautstellen auf den Autobahnen umgehen möchte, kann sich immer noch durch das Nationalparkgebiet und die Buchau schlängeln. Vom Schwerverkehr besonders betroffen sind die Orte St. Gallen, Weißenbach und Altenmarkt. „Seit mittlerweile zehn Jahren kämpfen wir für ein LKW-Fahrverbot“, sagt St. Gallens Bürgermeister Armin Forstner. Das sei jedoch nur „durch eine Abänderung des Paragraphen 43 in der StVO zu erwirken, was dem Aufgabengebiet von Grünen-Bundesministerin Leonore Gewessler obliegt“, so Forstner. Auch aus dem Büro des steirischen Verkehrslandesrats Anton Lang heißt es: Man habe Verständnis für die Situation in der Region Gesäuse. Doch eine erhöhte Unfallgefahr sei laut bestehender Gutachten weder auf der B 117 noch auf der B 146 gegeben. Somit könne aufgrund der geltenden Bestimmungen der StVO kein LKW-Fahrverbot erlassen werden. Man werde sich jedoch bei der zuständigen Bundesministerin für eine Abänderung des Paragraphen 43 der StVO einsetzen. Ein erster Schritt sei bereits gesetzt.

Bundesweite Problemerhebung

Vergangenen Herbst wurde bei der Konferenz der Landesverkehrsreferenten ein einstimmiger Beschluss zur Novellierung des entsprechenden Paragraphen gefasst. Als Vorsitzender der Landesverkehrsreferenten unternimmt Lang nun einen erneuten Vorstoß, um auf die österreichweite Problematik hinzuweisen. Konkret wurde eine Bundesländerumfrage erarbeitet und an alle zuständigen Verkehrsreferenten ausgeschickt. Neben möglichen gemeinsamen Problemstellungen bei der Thematik des LKW-Fahrverbotes wird darin auch abgefragt, ob es in den einzelnen Bundesländern Wünsche der Bevölkerung gibt, LKW-Fahrverbote zu erlassen. Die Antworten sollen für das zuständige Ministerium eine Erleichterung in der Ausarbeitung eines konkreten Gesetzesentwurfs darstellen. „In vielen Fällen können die Länder aufgrund der geltenden StVO-Bestimmungen keine LKW-Fahrverbote erlassen. Daher braucht es schnellstmöglich gesetzliche Rahmenbedingungen, die dies erleichtern. Die Umfrage soll zeigen, mit welchen konkreten Problemen die Bundesländer in der Praxis konfrontiert sind. Als Vorsitzender der Verkehrsreferenten ist es mir ein Anliegen, dieses wichtige Thema weiter voranzutreiben, denn es braucht endlich mehr Handlungsspielraum für die Bundesländer, um den Wünschen der Bevölkerung gerecht zu werden. Unser Ziel ist und bleibt es, dem sogenannten Mautumgehungsverkehr Einhalt zu gebieten“, sagt Lang.

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news-1682 Thu, 06 May 2021 08:34:41 +0200 Der Dachsteingletscher am Zielhang der Planai https://www.derennstaler.at/detail/der-dachsteingletscher-am-zielhang-der-planai Zur Einstimmung der Umwelt-Serie „Signal am Dachstein“ symbolisierten Schüler der MS Schladming anschaulich den Rückgang des Dachstein-Gletschers in den letzten 170 Jahren.

Die Idee stammt vom „La Strada“-Intendanten Werner Schrempf. Die Organisation der Umsetzung vom ersten Teil oblag dem Schladminger Bergretter Toni Streicher und dem Lehrer, Wanderführer und Freizeitfotografen Lois Strimitzer. Bürgermeister und Vertreter der Kulturreferate Schladming, Haus im Ennstal und Ramsau am Dachstein, interessierte Beobachter sowie Presse, Ennstal-TV und ORF Steiermark hatten sich eingefunden, um sich vom Projekt „GletscherQuadrat“ von Schülern der MS Schladming beeindrucken zu lassen. Mit in den Frühjahrsschnee gesprühten blauen und roten Linien wurde anschaulich symbolisiert, wie sich die Gletschermassen des Dachsteins im Laufe der letzten 170 Jahre verringert haben. Betrug die Fläche der Schladminger-, Gosauer- und Hallstätter-Gletscher zur Zeit des Dachstein-Pioniers Friedrich Simony noch rund zehn Quadratkilometer, so ist er aktuell auf nur mehr ein Viertel davon geschrumpft. Prognosen des Meteorologen Klaus Reingruber vom Messprogramm „Bluesky“ besagen, dass die Eismassen auf dem Grenzberg zwischen Oberösterreich und der Steiermark bis Mitte des Jahrhunderts verschwunden sein könnten.

Das Sommerprogramm als Landschaftsoper

Die Eröffnungsveranstaltung zum „Signal am Dachstein“ wurde von einem Folklore-Programm stimmungsvoll umrahmt. Wurzhornbläser aus Ramsau, das Jodler-Trio Herti Plut, Manfred Percht und Sepp Planitzer sowie Trompetenbläser intonierten traditionelle Musik- und Jodlerstücke, wie sie wohl auch früher am Gletscher, auf den Almen und „Am Stein“ erklungen sind.

Die Fortsetzung dieser im Alpenraum einmaligen Umwelt-Serie erfolgt am 1. Juni mit dem Höhlenvortrag „Die Riesenhöhensysteme in der Dachstein-Südwand“ von Robert Seebacher bei der Talstation der Planaibahn Schladming, gefolgt am 18. Juni von einem Forum mit dem Titel „ÜBERhören und ÜBERsehen“ in Ramsau am Dachstein. Teilnehmer wird unter anderem der Schlad­minger Schauspieler Ferdinand Seebacher sein.

Den Höhepunkt bilden sechs „Ouvertüren der Landschaftsoper“ am 20. Juni mit Beginn am frühen Morgen. Ausgehend von verschiedenen Orten in der Steiermark, Oberösterreich und Salzburg werden die Teilnehmer in der Nacht mit Bussen aufbrechen, um sich gemeinsam der natur- und kulturgeschichtlichen Entwicklung der Landschaft des Dachstein-Massivs zu nähern. Die Ouvertüren beleuchten auf mehrtägigen Wanderetappen die vielfältigen Blickwinkel: Artenvielfalt, Wald und Weide, Geologie, Meteorologie und Glaziologie. Die niederländischen Tonkünstler Strijbos und Van Rijswijk sollen dabei „mit Klängen, ihren Installationen und Kompositionen die Fantasie beflügeln und die Menschen in eine persönliche Klangwelt eintauchen lassen“, wie es die Broschüre zum „Signal am Dachstein“ beschreibt.

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news-1681 Thu, 06 May 2021 08:33:21 +0200 Wilder Berg mit neuem Sommerangebot https://www.derennstaler.at/detail/wilder-berg-mit-neuem-sommerangebot Vergangene Woche am Donnerstag hat der Wilde Berg seine Pforten geöffnet. Ab sofort ist der Tierpark von Donnerstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr und ab Ende Juni täglich in Betrieb.

Der Wilde Berg in Mautern ist in die diesjährige Sommersaison gestartet und lockt mit neuen Angeboten. Als besonderes Highlight gilt der neue „Mufflwalk“. Die Aussichtsplattform wurde direkt am Gehege der Mufflons errichtet und ermöglicht Gästen einen spektakulären Rundumblick auf sechs Metern Höhe. Neu ist auch das 4400 m² große Tiergehege, das für Familie Luchs ein besonderes Wohlfühlambiente und für Besucher spannende Einblicke bieten soll. Wer immer schon Tierpfleger bei ihrer Arbeit beobachten wollte, hat nun am Wilden Berg die Gelegenheit dazu: Das neue Angebot „Tierpfleger für einen Tag“ ermöglicht es, das Team einen Tag lang zu begleiten und spannende Blicke hinter die Kulissen zu erhaschen.

Neben den vielen Neuerungen wurde ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen gelegt. Der Alpentierpark erstreckt sich auf einem Areal von 65 Hektar, eine gute Voraussetzung für einen sicheren Aufenthalt, so Geschäftsführer Georg Bliem: „Aufgrund der großzügig angelegten Freiflächen verteilen sich die Besucher bestmöglich auf dem Areal. Das Team vom Wilden Berg ist optimal vorbereitet, um unseren Gästen einen sicheren Tierparkbesuch zu ermöglichen.“ Im letzten Jahr haben rund 98.000 Gäste den Wilden Berg mit seinen rund 300 Tieren besucht. Für eine Rast zwischendurch sorgen die zahlreichen Verweilplätze und Bänke, die heuer installiert wurden. Take-away-Angebote bietet die sogenannte Bärenstube an der Talstation. Steirische Schmankerl mit Aussicht gibt es auf der Steinbockalm, deren Gastronomiebereich heuer neu gestaltet und modernisiert wurde.

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news-1680 Thu, 06 May 2021 08:31:20 +0200 Gewichtheben: Öblarnerin startet bei U17-EM in Polen https://www.derennstaler.at/detail/gewichtheben-oeblarnerin-startet-bei-u17-em-in-polen Für die junge Stemmerin Sophia Stieg aus Öblarn erfüllte sich vergangene Woche in Linz ein großer Traum.

Beim ÖGV-Kader-Testwettkampf konnte sich die starke Athletin des AK Union Öblarn mit 68 Kilogramm im Reißen und 79 Kilogramm im Stoßen für die U17-Europameisterschaft in Polen in der Klasse bis 55 Kilogramm qualifizieren. Obwohl der letzte Wettkampf monatelang zurückliegt und auch das Limit von 147 kg im Zweikampf für den Fixstartplatz sehr hoch war, zeigte das junge Talent mentale Stärke. Souverän und ohne Fehler erzielte sie sechs gültige Versuche und wuchs mit 79 kg im Stoßen über sich hinaus. Als Kaderathletin des ÖGV konnte die fast 16-Jährige auch in den letzten Monaten ihre Trainingseinheiten im Stemmraum des AK Union Öblarn mit ihrem Trainer absolvieren und während der Trainingslager mit der Damenbundestrainerin Victoria Hahn gezielt auf diesen Wettkampf und das zu erreichende Limit hinarbeiten. Für die Schülerin war es in den vergangenen Monaten nicht leicht, da es coronabedingt alle Trainingseinheiten allein und ohne andere Athleten zu absolvieren galt. Dennoch konnte sie sich immer wieder motivieren und hatte das große Ziel „EM 2021“ vor Augen. Für Sophia Stieg ist dies die zweite Teilnahme an einer Europameisterschaft, denn bereits 2019 war sie bei der U15-EM in Israel dabei und erzielte bei ihrem Debüt den ausgezeichneten neunten Platz mit einer Zweikampfleistung von 120 Kilogramm.

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news-1679 Thu, 29 Apr 2021 08:48:03 +0200 Gesetz gegen die Feigheit? https://www.derennstaler.at/detail/gesetz-gegen-die-feigheit Dass dringend etwas für den Klimaschutz getan werden muss, steht außer Frage. Und gerade die Regierungsbeteiligung der Grünen soll in dieser Legislaturperiode ein Garant sein, dass auch wirklich mehr passiert als das Fabrizieren von schönen Überschriften. Die Aufgabe ist natürlich heikel, gilt es doch trotzdem die Wirtschaft am Laufen zu halten und die kleineren Einkommen nicht über Gebühr zu belasten. Ein schwieriger Spagat also.

Am Ende wird nichts an einer monetären Schlechterstellung von fossilen Energieträgern vorbeiführen. Am ehesten ist eine Verhaltensänderung der Menschen eben über den Preis zu erzielen. Wenn aber Energie deutlich teurer wird, müssen die Lohnabgaben im selben Ausmaß gesenkt werde. Das ist wirkungsvoller als Verbote (wie z.B. von Ölheizungen) und gibt dem Einzelnen die Gelegenheit, der finanziellen Mehrbelastung durch aktives Handeln entgegenzuwirken.

Jetzt einen Automatismus im Gesetz festzuschreiben, beim Verfehlen der Klimaziele starke Preiserhöhungen bei fossilen Brennstoffen in Kraft zu setzen, ist auch nicht abwegig. Wenn man nicht in Österreich das mahnende Beispiel des Automatismus zur Pensionserhöhung hätte: Um Jüngere nicht noch ungerechter zu behandeln, beschloss man einst, die deutlich höheren Altpensionen jährlich nur um die Inflationsrate anzupassen. Das ist ungefähr so unpopulär wie eine Benzinpreiserhöhung von zwanzig Prozent, aber obwohl damals das Gesetz gegen Feigheit beschlossen wurde, ist es noch nicht in einem Jahr in die Tat umgesetzt worden. Wenn alle Populisten sind, hilft eben das Gesetz gegen die Feigheit auch nicht.

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news-1678 Thu, 29 Apr 2021 08:46:14 +0200 Wem gehört die Natur? https://www.derennstaler.at/detail/wem-gehoert-die-natur Der Ansturm in die Natur ließ die Diskussion um Lösungen und Regeln verstärkt aufflammen. Ansätze zur Regulierung des ausufernden Andrangs liegen in der Besucherlenkung und Bewusstseinsbildung.

Unter dem Titel „Besucherlenkung – der Ansturm von Erholungshungrigen überrollt die Forstwirtschaft“ lud der Waldverband Steiermark letzten Montag ein Expertenteam verschiedenster Interessensgruppen zum „digitalen Holzstammtisch“ ein. Dass Erholungssuchende, Naturschützer und Waldbewirtschafter unterschiedliche Interessen und Ansprüche haben, ist nicht neu. Im ersten Coronajahr hat der Drang nach Erholung in der Natur massiv zugenommen. Mit steigender Besucherfrequenz zeichneten sich die Spannungsfelder umso deutlicher ab. Zugeparkte Forststraßen, ignorierte forstliche Sperrgebiete und gleichzeitig das Recht auf Erholung zeigten den Handlungsbedarf auf. Aufgrund des überbordenden Zulaufs im Vorjahr ergriff der Waldverband die Initiative, um Lösungen zu diskutieren. „Wir sehen es als unseren Auftrag, dass wir diese Thematik proaktiv angehen“, sagt Moderator Maximilian Handlos vom Waldverband in seinem Eröffnungsstatement. Man müsse gemeinsam Lösungen für die Erholungsgesellschaft finden.

Geänderte Bedürfnisse

KLAR! Managerin Natalie Prüggler betonte wie wichtig es sei, offen für Neues zu sein: „Die Erfahrungen bei der Umsetzung der Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen im Rahmen der KLAR! Zukunftsregion Ennstal haben gezeigt, dass die gemeinsame Entwicklung von Ideen sowie die gemeinsame Suche nach Lösungen ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist.“ Dazu gehöre natürlich, die Grundeigentümer von Anfang an mit einzubinden. Kooperation und gegenseitiger Respekt seien der Schlüssel. In die selbe Kerbe schlägt Landtagsabgeordneter Alexander Pinter. Als Grüner Politiker, Waldbesitzer, angehender Jäger und leidenschaftlicher Mountainbiker verkörpert er gleich mehrere Interessensgruppen in einer Person. „Die Bedürfnisse haben sich geändert. Wenn du ein Angebot zur Verfügung stellst, muss es eins sein, dass sich gut verwerten lässt.“ De facto gebe es kaum ein legales Angebot für Mountainbiker. Umso eher lässt sich die Besucherlenkung mittels erlaubten Strecken kontrollieren. Neben definierten Mountainbike-Routen setzt Pinter auch auf Bewusstseinsbildung. Wichtig sei ein gegenseitiges Verständnis, weswegen er auch die Veranstaltungsreihe „Bike und Forst“ ins Leben rief. Bei gemeinsamen Ausfahrten werden Verständnis für den Lebensraum Wald aber auch der Respekt vor dem Eigentum geschärft. „Egal ob Forstwirt oder Freizeitnutzer: In erster Linie ist der Wald ein Lebensraum und muss als solcher auch behandelt werden“, so Pinter.

 

Haftung und Verantwortung

Für Waldbesitzer sei auch die Haftungsfrage ein nicht unwesentlicher Punkt, sagt Bernd Poinsitt, Geschäftsführer des Waldverbandes Steiermark: „Wenn in der Forstwirtschaft etwas passiert, hört der Spaß gleich mal auf.“ Die rechtlichen Konsequenzen inklusive Schadensersatzansprüchen seien meist ungemütlich. Er sei dafür, dass Freizeitangebote geschaffen werden, aber gleichzeitig Bewusstsein für Sperrgebiete geschaffen werde. Die Juristin, Wildbiologin und Geschäftsführerin vom Naturpark Sölktäler Veronika Grünschachner sagt, es Bedarf eines großräumigen, gemeinsamen Naturraum-Managements. Die Besucherzahlen in den Sölktälern stieg bei den Hotspots um etwa 40 Prozent, Abendtouren aufs Deneck vervierfachen sich sogar. Besonders Freicamper stören die wichtige Ruhe der Wildtiere empfindlich. Aus wildbiologischer Sicht müssten Ruhezonen geschaffen werden.

Verbotstafeln waren einmal

In den Lenkungs- und Aufklärungsmaßnahmen sieht Paul-Josef Colloredo-Mannsfeld den Schlüssel zur Regulierung. Der Besucheransturm sei durch den E-Bike- und Skitouren-Hype im Sommer wie Winter weiter am Steigen. „Verbotstafeln haben eine zeitlang gut funktioniert. Das war früher. Heute stehen Aufklärung und Bewusstseinsbildung im Vordergrund“, so Colloredo-Mannsfeld. Als Beispiel für eine Regulierung erläutert er die Maßnahmen, welche am Schwarzensee getroffen wurden. Mittels Mautgebühren, Parkplatzangebot und Schranken, sodass zum See einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt werden müssen, lasse sich der Besucherandrang limitieren.

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news-1677 Thu, 29 Apr 2021 08:44:07 +0200 Fotowettbewerb zum Weltmilchtag https://www.derennstaler.at/detail/fotowettbewerb-zum-weltmilchtag Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni lädt die Landwirtschaftskammer Liezen mit der Ennstal Milch KG zum Fotowettbewerb mit dem Thema „Die Milch voraus“.

Willkommen sind alle Fotobeiträge, die mit dem Thema Milch in Zusammenhang stehen – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob nun ein Kuhstall in Form einer Playmobil-Szenerie fotografiert wird, eine Speise, in der Milch die Hauptzutat ist, oder auch ein Schnappschuss beim Melken – alles ist erlaubt. Zum Mitmachen eingeladen sind alle von Jung bis Alt. Pro Teilnehmer wird ein Beitrag angenommen – dieser kann aber auch in Form einer Fotocollage sein. Die Gewinner dürfen sich über reichhaltige Genusspakete der Ennstal Milch freuen. Bis 23. Mai 2021 können die Fotobeiträge (bitte Name, Alter, Adresse und Telefonnummer angeben) unter bk-liezen@lk-stmk.at oder per Whatsapp an 0676/7076124 angenommen werden. Die schönsten und kreativsten Bilder werden rund um den Weltmilchtag prämiert und veröffentlicht.

Auch auf www.ama.at gibt es unter „Schulmilch“ außerdem viele Ideen und Spiele rund um das Thema Milch für alle Altersstufen zu entdecken. Ein Tipp für Lehrer: Ein toller „Milchlehrpfad“ kann dort für Schulen gratis bestellt werden.

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news-1676 Thu, 29 Apr 2021 08:42:54 +0200 Tageszentrum für Senioren demnächst in Liezen https://www.derennstaler.at/detail/tageszentrum-fuer-senioren-demnaechst-in-liezen Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Der Spatenstich für das neue Seniorentageszentrum findet schon in wenigen Wochen statt, Baubeginn ist noch im Juni und die Fertigstellung für Ende 2022 anberaumt.

Die jährlich erhobenen Daten des Landes Steiermark zeigen eindeutig: Die Altersstruktur des Bezirkes Liezen verändert sich. Während sich die Gruppe der unter 20-Jährigen sukzessive verkleinert, nimmt jene der älteren Menschen zu. Lag der Anteil der über 65-Jährigen im Jahr 2016 bei noch 22 Prozent, belief er sich im Jahr 2020 bereits auf 23,1 Prozent. Dieser Entwicklung wird nun auch das Betreuungsangebot in der Bezirkshauptstadt angepasst: „Aufgrund der Größe und den uns bekannten Informationen liegt der Gesamtbedarf an einer Seniorentagesbetreuung bei 31 Plätzen. Heruntergebrochen auf das Einzugsgebiet ergibt das einen Bedarf von 15 Plätzen, den wir nun schon bald fast zur Gänze abdecken können“, sagt Liezens Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner. Noch vor Sommerbeginn werden die Bauarbeiten in der Bezirkshauptstadt aufgenommen. Ende nächsten Jahres soll das Tageszentrum für Senioren dann fertiggestellt sein. Mit der Volkshilfe wurde bereits ein kompetenter Betreiber für die Einrichtung, die eine Betreuungskapazität von zwölf Plätzen umfasst, gefunden. „Das Angebot richtet sich an Menschen ab dem 60. Lebensjahr, die Pflegegeld beziehen und Unterstützung in ihrer Lebensgestaltung benötigen“, so Glashüttner. So will man einerseits pflegende Angehörige entlasten und andererseits mit gezielten Maßnahmen Fähigkeiten erhalten und fördern, damit Senioren möglichst lange in ihrer vertrauten Wohnsituation verbleiben können.

Kombination mit Wohneinheiten

„Besonders wichtig war es uns, dass die neue Einrichtung in Zentrumsnähe entsteht. Ärzte wie Geschäfte sind somit fußläufig zu erreichen“, betont Glashüttner. Über dem Tageszentrum im Erdgeschoß entstehen neun Seniorenwohnungen in der Größe von je 50 bis 60 m². Diese sollen zwar von Senioren bewohnt werden, die eigenständig und ohne professionelle Betreuung ihren Alltag bewältigen können, doch „wenn einmal Hilfe notwendig ist, wird es sicher Möglichkeiten geben, die beiden Bereiche miteinander zu verknüpfen“, sagt die Bürgermeisterin.

2019 hat Glashüttner ein umfassendes Innenstadtprojekt eingeläutet, wodurch im Laufe der vergangenen Jahre auch Grundstückskäufe von der Gemeinde getätigt wurden. Darunter auch eine Grünfläche mit altem Obstbaumbestand, die sich direkt neben dem künftigen Tageszentrum für Senioren befindet. „Dieser Park stellt eine perfekte Ergänzung zur Außenanlage der neuen Tagesbetreuungsstätte dar und kann gleichermaßen auch von weiteren umliegenden Sozialeinrichtungen genutzt werden“, so die Bürgermeisterin.

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news-1675 Thu, 29 Apr 2021 08:41:31 +0200 Neuer Hauptsponsor für den WSV Liezen https://www.derennstaler.at/detail/neuer-hauptsponsor-fuer-den-wsv-liezen Einen Lichtblick in der durch die Corona-Pandemie bedingten schwierigen und fordernden Zeit für den Amateurfußball gab es für den WSV Liezen.

Nicht zuletzt dank einer bravourösen Leistung von Marketingchef Erich Gößweiner präsentierten die Werkssportler mit KELAG Energie & Wärme einen neuen Hauptsponsor. Der Kärntner Energieversorger betreibt österreichweit 85 Fernwärmenetze und bietet seit über 50 Jahren Gesamtlösungen im Bereich Energie und Wärme an. 2019 übernahm die Kelag auch das Fernwärmenetz in Liezen. Anfang des Jahres konnte Erich Gößweiner einen Kontakt zum Unternehmen herstellen und legte somit den Grundstein für die gemeinsame Zukunft. Bereits zu Ostern wurde den Firmenverantwortlichen schließlich ein umfangreiches Konzept vorgelegt und die Zusammenarbeit langfristig beschlossen. Vor kurzen begrüßte der WSV-Vorstand nun den KELAG-Steiermark-Gebietsleiter Jürgen Peissl mit seinen Kollegen Manuel Palzer am WSV-Platz. Nach einer langen und sympathischen Unterhaltung mit der Vereinsführung war sich Jürgen Peissl sicher: „Wir sind vom Konzept des WSV Liezen überzeugt und unterstützen diesen Verein sehr gerne. Vor allem wollen wir mithelfen, dass die junge Bevölkerung in Liezen eine sinnvolle Freizeitgestaltung hat.“

Der Nachwuchsbereich wurde vor zwei Jahren von Sektionsleiter Amandus Stangl neu gegründet und seit damals auch von diesem organisiert und betrieben. Zurzeit gibt es eine Sport- und Spielgruppe für Kinder ab vier Jahren sowie eine U7 und eine U9. Vier Trainer betreuen bereits 25 Kids, denen neben einer fundierten Fußball­ausbildung auch viel Spaß bei anderen Freizeitaktivitäten geboten wird.

Abschließend bedankte sich WSV-Obmann Walter Komar stellvertretend für den gesamten Vorstand bei Jürgen Peissl, Manuel Palzer und KELAG Energie & Wärme für die Unterstützung. Er gab dabei auch der Hoffnung auf eine langfristige Zusammenarbeit Ausdruck, um damit den Liezener Kindern eine sportliche Zukunft bieten zu können.

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news-1674 Thu, 22 Apr 2021 08:49:09 +0200 Gegen das Volk https://www.derennstaler.at/detail/gegen-das-volk In der Union sind die Würfel gefallen, trotz deutlich schlechterer Umfragewerte hat der CDU-Vorstand Armin Laschet zum Kanzlerkandidaten gemacht. Dieses Gremium ist wohl auch das einzige in der Union, in dem sich nicht eine Mehrheit für den CSU-Mann Söder gefunden hätte. Die CDU hat sich im parteiinternen Streit somit durchgesetzt, aber für die echte Bewährungsprobe, nämlich die Bundestagswahl, hat man jetzt denkbar schlechte Karten.

Schon die Politik der letzten Jahre war ja alles andere als beliebt beim Volk. Von der Flüchtlingspolitik über die Energiewende bis zu den Corona-Maßnahmen hat die Union nicht gerade geglänzt, zahlreiche Entscheidungen wurden gegen den Willen einer Mehrheit der Bevölkerung gefällt. Auch der Wirtschaft geht es angesichts des endlosen Lockdowns nicht gut und dass nebenbei die kriselnden Staaten Südeuropas finanziert werden, schmeckt wohl auch einem Großteil der Bevölkerung nicht.

Mit dieser Bilanz in eine Wahl zu ziehen ist schon schwer genug, aber dem beliebten Söder wäre es zuzutrauen gewesen, eine gewisse Wendestimmung zu erzeugen und bei dem Wahlgang trotzdem ein gutes Ergebnis einzufahren. Jetzt bestimmt die Union aber einen Kanzlerkandidaten, der beim Volk unbeliebt ist und zudem für eine Fortsetzung der derzeitigen Politik steht. Damit steigt die Chance, dass die Union nicht in der nächsten Regierung vertreten ist. Und sie hätte sich das auch selbst zuzuschreiben, denn eine Wahl gegen das Volk ist schwer zu gewinnen.

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news-1673 Thu, 22 Apr 2021 08:47:57 +0200 „Ist das wirklich euer Ernst?“ https://www.derennstaler.at/detail/ist-das-wirklich-euer-ernst Unverschämte Baugrundpreise, Höchstpreise bei Wohnungen und verwässerte Bebauungsdichten treiben die Preisspirale ins Unermessliche. Investoren verdrängen junge Einheimische. Dem Gröbminger Bürgermeister Thomas Reingruber „platzt die Hutschnur.“

Auch Gröbming bleibt von Immobilien-Spekulanten nicht verschont. Was im Westen Österreichs begann, arbeitete sich über die Kleinregion Schladming in die Steiermark und ist bald im mittleren Ennstal angelangt. Bürgermeister Thomas Reingruber platzte letzte Woche der Kragen und er machte seinem Ärger über ein Facebook-Posting Luft: „Ist das wirklich euer Ernst?“, fragte er in die Community und prangert „unverschämte Baugrundpreise“ an. Stein des Anstoßes waren Verkaufsangebote zweier Grundstücke. Die Quadratmeterpreise zwischen 290 und 370 Euro pro Quadratmeter seien „fern von jedem realen Wert.“ Es sei ihm klar, dass so die Mechanismen der freien Marktwirtschaft funktionieren, aber die Verkäufer aus Rumänien bzw. aus einer Nachbargemeinde würden so den örtlichen Marktpreis beeinflussen. „Als Gemeinde mühen wir uns ab, leistbares Bauland und Wohnraum zu schaffen. Das auch noch so nachhaltig und ökologisch wie nur irgendwie möglich. Und dann sieht man diese Preise“, ärgert sich das Gemeindeoberhaupt.

Beschleunigte Preisspirale

Man müsse genau unterscheiden zwischen beruflichen Zweitwohnsitzen, Zweitwohnsitzmeldung von Angehörigen und den klassischen Ferienwohnungen. Grundsätzlich sei die Entwicklung der Gemeinde überaus positiv. Gröbming ist bei den Hauptwohnsitzen gewachsen und der Anteil der Ferienwohnungen liegt bei verträglichen 6,5 Prozent. Durch Immobilienspekulation werde die Preisspirale um ein Vielfaches beschleunigt. So besteht die Gefahr, dass betuchte Investoren junge Einheimische verdrängen. Es sei jetzt schon schwierig für eine Jungfamilie, ein Eigenheim zu errichten: „Seit drei Jahren bin ich Bürgermeister. In dieser Zeit habe ich exakt ein einziges Einfamilienhaus bauverhandelt.“

Kein roter Teppich ausgerollt

Es gebe genug Anfragen für Chalet-Dörfer und große Bauprojekte. „Teilweise rufen Rechtsanwälte im Auftrag eines Mandanten an und möchten ein ,tolles Projekt‘ vorstellen. Wenn man dann fragt wer der Auftraggeber sei, bekommt man keine Antwort“, berichtet der Bürgermeister. Da werde beispielsweise Grund gekauft und im Anschluss eine Umwidmung gefordert. „Ein Anrecht auf eine Widmung gibt es nicht. Wir rollen nicht den roten Teppich für Spekulanten aus.“ Es würde keine großen Zweckwidmungen in Gröbming geben. Sämtlichen Anfragen in dieser Größenordnung erteile man eine klare Absage.

Guter Bauträger, böser Bauträger

Ein Konzept ist bei Entwicklern besonders beliebt: Da werde ein Einfamilienhaus mit einem großen Grund gekauft, im Anschluss auf das Maximum gebaut und zu Höchstpreisen verkauft. Welche Wünsche Anrainer oder die Gemeinde haben, sei für diese Bauträger vollkommen nebensächlich. „Und hier ist der Unterschied zu regionalen Bauträgern. Bei einem Projekt hätte rechtlich ohne weiteres ein vierter Stock gebaut werden können. Auf Wunsch der Gemeinde hin hat der Bauträger freiwillig darauf verzichtet. Einem Auswärtigen ist das egal, die pochen auf ihr Recht und maximieren den Gewinn.“ Meist werde die Baudichte auf das Zehntel-Prozent hingerechnet und mit verschiedensten Tricks sogar verwässert und verschleiert, um noch mehr herauszuschlagen. „Die beißen bei uns auf Granit. Wir schöpfen sämtliche Möglichkeiten aus“, zeigt sich Reingruber kampfbereit, „Diese Projekte werden bei der Endbeschau penibelst auf Herz und Nieren geprüft. Dubiose Bauträger-Projekte werden nicht geduldet und ich bin bereit vor Gericht zu gehen.“ Was auch bereits passierte. Als ein Bauträger auf sein Recht beharrte, karrte er den Bürgermeister vor Gericht. „Wir haben zwar verloren, doch der Projektwerber erklärte sich schließlich für gesprächsbereit. Er hatte nämlich auch noch andere Projekte am Start.“

Kritik an Folge-Effekte

Was übrig bleibt, sei meist verbrannte Erde. Nach dem Motto „hinter mir die Sintflut“ würden externe Bauträger nach dem Verkauf wieder abziehen. Das Problem mit den Nachbarn und Anfeindungen in der Gemeinde ohne zu wissen warum, haben meist die Käufer. „Der Bürgermeister hat nicht das Recht bzw. die Kompetenz wie der Kaiser in Rom mittels Daumen hoch/Daumen runter über Bauprojekte zu entscheiden. Und ich habe null Einfluss auf den Verkauf. Aber ich nehme mir das Recht heraus, Folge-Effekte zu kritisieren“, so Thomas Reingruber abschließend.

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news-1672 Thu, 22 Apr 2021 08:46:36 +0200 Stift Admont startet mit zwei Sonderausstellungen https://www.derennstaler.at/detail/stift-admont-startet-mit-zwei-sonderausstellungen Das wohl kontrastreichste Privatmuseum Österreichs startet am kommenden Samstag, 24. April, in die diesjährige Museumssaison. Die Sonderausstellung „WIR FRIEDRICH III. & MAXIMILIAN I. – Ihre Welt und ihre Zeit“ zeigt einzigartige Exponate zu zwei Habsburger Persönlichkeiten.

„Es lebe die Vielfalt“ lautet der Slogan des Stiftsmuseums Admont und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Schließlich beherbergt das älteste bestehende Kloster der Steiermark Kulturgut von Weltrang. Admonts Stiftsmuseum umfasst ein Museum für Gegenwartskunst, ein Natur- und ein Kunsthistorisches Museum sowie die weltweit größte Klosterbibliothek. Seit 2017 begeistern auch Exponate aus der Sammlung Mayer in einem eigenen Museum für Gotik. Die dort gezeigte Dauerausstellung „Dem Himmel nahe“ wurde nun um einen Raum erweitert und zwei besonderen Habsburger Persönlichkeiten gewidmet: „WIR FRIEDRICH III. & MAXIMILIAN I. – Ihre Welt und ihre Zeit“ heißt die diesjährige Sonderausstellung. „Sie zeigt eine faszinierende Welt, die beide Kaiserpersönlichkeiten aus dem Hause Habsburg von der Wiege bis zur Bahre in ihrem Umfeld als Vater und Sohn erleben lässt“, sagt Abt Gerhard Hafner vom Benediktinerstift Admont.

Eine facettenreiche Zeitreise

Über 200 Exponate von insgesamt 46 Leihgebern garantieren eine ausdrucksstarke Begegnung mit der Kunst und Kultur des Mittelalters im Übergang zur frühen Neuzeit. Für den Prior des Stiftes, Maximilian Schiefermüller, ein unvergleichliches Erlebnis, wie er sagt: „Die Sonderausstellung über Kaiser Friedrich III. und dessen Sohn Maximilian I. in ihrem dynastischen Netzwerk und Umfeld schlägt aus meiner Sicht alles bisher Dagewesene zu diesem Thema.“ Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich um Originale und Unikate, die beide Habsburger in ihrem Zeit-Raum-Gefüge wider­spiegeln. Als Auftakt werden Vater und Sohn in einen größeren historischen Zusammenhang gestellt. Der Bogen spannt sich von der Erwerbung Tirols bis zum Aufstieg des Hauses Habsburg zur Großmacht. Die Kunst dieser Zeit repräsentieren namhafte Größen wie Albrecht Dürer, Max Reichlich, Meister der Habsburger, Bernhard Strigel und Bernard van Orley in Tafelbildern und Portraits. Die facettenreiche Sonderschau nimmt den neu adaptierten Bereich im Gotik-Museum ein und weitet sich auf den Handschriftenraum im ersten Stock aus.

Verortet in Admont

Neben „WIR FRIEDRICH III. & MAXIMILIAN I. – Ihre Welt und Ihre Zeit“ besticht Admonts Stiftsmuseum mit einer weiteren Sonderausstellung. Unter dem Titel „Verortungen“ werden im Museum für Gegenwartskunst Fotografien gezeigt, die „Made for Admont“ sind. „Diese Kunstwerke sind besonders authentisch, weil sie ihren Ursprung hier in Admont haben“, sagt Michael Braunsteiner, Künstlerischer Leiter des Stiftsmuseums. Eigentlich hätte die Sonderausstellung bereits im Vorjahr zum 20-jährigen Jubiläum der „Made for Admont“-Schiene präsentiert werden sollen, musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben werden. In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind viele Werke mit engem Bezug zur Region, zum Stift und den hier tätigen Menschen entstanden. Der Auftakt fand im Jahr 2000 durch den damals modernsten Maler Österreichs, Lois Renner, statt. Ihm folgten viele weitere bekannte Künstler, darunter auch Erwin Wurm, der seinen „One minute sculptures“ einen Bezug zum Benediktinerstift verlieh. Braunsteiner betont auch, welchen Stellenwert der Dialog zwischen alter und neuer Kunst in Admonts Stiftsmuseum einnimmt: „Mit dem Aufbau einer Sammlung für Gegenwartskunst haben wir ein wichtiges Statement gesetzt, das uns auch den Österreichischen Museumspreis eingebracht hat.“

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news-1671 Thu, 22 Apr 2021 08:45:25 +0200 Goldmedaille für „Kanzler-Gin“ https://www.derennstaler.at/detail/goldmedaille-fuer-kanzler-gin Am Hof der Familie Kanzler konnte kürzlich ein ganz besonderer Preis gefeiert werden: Beim „World Spirits Award 2021“ wurde der in Tauplitz gefertigte Gin mit Hanf mit der Goldmedaille prämiert.

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem „Flowerbauer“ aus Tauplitz und der See-Destillerie von Hannes Peinsteiner aus St. Wolfgang wurde ein Produkt entwickelt, welches von 114 angetretenen Destillerien aus 25 Nationen den Geschmack der Juroren am besten getroffen hat. Die Idee zum Hanf-Gin entstand im Zuge des CBD-Booms im Jahr 2017. Dem Trend Rechnung tragend, entstand eine neue Gin-Sorte mit heimischem Hintergrund. Der „Flowerbauer“ Alexander Kanzler wurde mit seiner Familie schon mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem für die Qualität seiner Hanfblüten beim Cannabis-Austria-Cup 2020. Den Gin gibt es beim Ab-Hof-Ver­kauf beim Kanzler-Hof in Tauplitz, bei den Billa-Filialen im Ausseerland sowie bei der „Herzerlbrennerin“ in Bad Aussee. Weitere Informationen unter www.flowerbauer.net.

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news-1670 Thu, 22 Apr 2021 08:43:16 +0200 Topergebnis für Matthias Schwab beim Heimturnier in Atzenbrugg https://www.derennstaler.at/detail/topergebnis-fuer-matthias-schwab-beim-heimturnier-in-atzenbrugg Nach einem neunten Platz bei der Omega Dubai Desert Classic im Jänner und Rang sieben bei der Kenya Savannah Classic in Nairobi im März eroberte Matthias Schwab beim Heimturnier in Atzenbrugg mit dem ausgezeichneten siebenten Platz sein drittes Top-Ten-Resultat in dieser Saison.

Für den Rohrmooser waren die Austrian Golf Open ein Wellenbad der Gefühle. Nach dem ersten Tag lag der Ennstaler Golfprofi dank einer starken 71er-Runde als bester Österreicher am 20. Rang. Am zweiten Turniertag konnte Matthias Schwab dann nie ein richtiges Körper- und Schwunggefühl entwickeln. Besonders auf den letzten sieben Löchern passte mit vier über Par überhaupt nichts zusammen und so fiel der heimische Athlet mit einer 75er-Runde auf den 47. Rang zurück. Der dritte Tag eines Golfturniers nennt sich „Moving Day“ – an diesem Tag soll sich für hinten liegende Teilnehmer in der Ergebnisliste etwas nach oben bewegen. Mit 66 Schlägen, der zweitbesten Runde des Turniers, spielte sich das heimische Golf-Ass um 38 Plätze nach oben und ging so als geteilter Neuntplatzierter in den Schlusstag. Nebenbei sorgte Matthias Schwab dabei noch mit einem Zauberschlag für den absoluten Höhepunkt des Turniers. Mit ganz viel Gefühl schlug er den Ball aus der neunten Spielbahn aus dem Bunker. Die Kugel setzte auf dem Grün auf und rollte über zehn Meter direkt ins Loch. Am Abschlusstag der Austria Golf Open verbesserte sich der 26-jährige Rohrmooser noch um zwei Plätze auf Rang sieben und zog damit am Ende zufrieden Bilanz: „So gut habe ich hier noch nie gespielt. Bisher war Platz zwölf vor drei Jahren mein bestes Resultat. Daher war es gesamt gesehen auch ein gutes Turnier, wenngleich auch die zweite Runde mit 75 Schlägen nicht nach Wunsch verlief.“ In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass der Golfer in seinem ersten Jahr an der Vanderbilt University in Nashville wegen einer schweren Rückenverletzung acht Monate nicht Golf spielen konnte und seitdem täglich Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen machen muss: „Das gehört dazu wie das Zähneputzen“, so der Sportler. Bereits am vergangenen Montag flog Matthias Schwab mit einer Charter-Maschine nach Grand Canaria, wo am gestrigen Donnerstag das nächste Turnier bei vorhergesagten 20 Grad startete. Nach der Kälte in Atzenbrugg sicherlich eine Wohltat für den Enns­taler Athleten.

Niklas Regner startete bei seinem ersten European-Tour-Turnier vielversprechend. Trotz Doppelbogey am letzten Loch lag der Liezener nach dem ersten Tag als zweitbester Österreicher am 31. Platz. In der zweiten Runde war der beste österreichische Ama­teurgolfer lange auf Cut-Kurs, ehe er dann mit einem Tripple-Bogey und einem Bogey auf den letzten drei Löchern viel Pech hatte. So fiel Niklas Regner auf den 96. Platz zurück und verfehlt damit am Ende den Cut. Zu seiner Premiere bei der Europaen Tour sagte der Golfer: „Ich bin schon etwas verkühlt in das Turnier gestartet und nicht zuletzt durch die Kälte verschlimmerte sich der Zustand. So konnte ich meinen Fokus am zweiten Tag nicht mehr voll auf den Bewerb legen. Auf alle Fälle war es aber eine wertvolle Erfahrung für mich. Jetzt heißt es in erster Linie einmal ordentlich auskurieren und dann werde ich die nächsten Aufgaben in Angriff nehmen.“

Der Kampf um den Sieg zwischen dem Amerikaner John Catlin und Maximilan Kiefer (Deutschland) war an Dramatik nicht zu übertreffen. Erst im fünften Extraloch des Stechens setzte sich Catlin durch und feierte damit seinen dritten Sieg auf der European Tour.

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news-1669 Thu, 15 Apr 2021 08:27:04 +0200 Gesundheit geht vor https://www.derennstaler.at/detail/gesundheit-geht-vor Rudolf Anschober hatte im vergangenen Jahr wohl den schwersten Job Österreichs, zerrieben zwischen Experten, Wirtschaft, Bundesländern und den verschiedensten anderen Interessenten. Trotzdem hat er ihn nach bestem Wissen und Gewissen erledigt, zuletzt mit einem Einsatz, der von seinem Körper nicht mehr zu stemmen war. Sein Rücktritt nötigt einem ebenso viel Bewunderung wie Verständnis ab, und es ist ihm zu wünschen, dass er eine gesunde und ruhigere Zukunft vor sich hat. Sein Nachfolger Wolfgang Mückstein hingegen wird mit den bekannten Widrigkeiten weiterhin zu kämpfen haben.

Daher wäre es in der momentanen Situation eine Überlegung wert, das Gesundheitsministerium zu trennen oder zumindest zusätzlich mit einem Staatssekretär zu besetzen. Immerhin ist das Resort auch für Soziales, Pflege, Konsumentenschutz und Tierschutz zuständig, was zum Zeitunkt der Regierungsbildung durchaus verständlich war. Jetzt wäre aber Entlastung angesagt, zumindest für die Dauer der Pandemie wäre es vernünftig, wenn sich der Gesundheitsminister wirklich nur auf seine Kernaufgabe konzentrieren kann.

Immerhin gibt es genug Baustellen, beginnend von den Verordnungen und Gesetzen, die oft recht unausgegoren waren, über das Verhältnis zwischen Bund-, Länder- und Bezirksebene bis zur gesamten Impforganisation. Ein ausgewiesener Fachmann wie Mückstein ist wohl der richtige Mann, hier das Funktionieren der Maßnahmen garantieren und das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu stärken. Von allem anderen sollte man ihm den Rücken freihalten.

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news-1668 Thu, 15 Apr 2021 08:25:53 +0200 Berufsschule Aigen wird „Wohnen am See“ https://www.derennstaler.at/detail/berufsschule-aigen-wird-wohnen-am-see Am Standort der ehemaligen Berufsschule in Aigen im Ennstal entsteht neuer Wohnraum sowie eine Heimat für eine soziale Einrichtung. Die Hälfte der geplanten Wohnungen werden einer touristischen Nutzung, sprich Zweitwohnsitzen, zugeführt, die andere Hälfte sind Starterwohnungen und Hauptwohnsitze.

Die WiGa Investment und Beteiligungs GmbH hat 2019 die ehemalige Bildungseinrichtung von der Landesimmobiliengesellschaft erworben. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Hohensinn aus Graz wurde das Großprojekt „Wohnen am See“ geplant und kürzlich dem Gemeinderat vorgestellt. „Der Tenor ist grundsätzlich ein positiver“, freut sich Bürgermeister Walter Kanduth über eine Nachnutzung der Schule. In einer ersten Phase von 2021 bis 2023 sollen 35 Starterwohnungen, 22 Wohnungen für Hauptwohnsitze sowie 24 Zweitwohnsitze entstehen. Im Altbestand im oberen Teil des Gebäudes werden die Starterwohnungen mit unbefristeten Mietverträgen zu einem Preis von vier Euro netto pro Quadratmeter angeboten. Voraussetzung ist die Anmeldung eines Erstwohnsitzes. Des Weiteren soll in den früheren Klassenräumen und der 400 Quadratmeter großen Küche, welche erst zwei Jahre vor Schließung der Schule erneuert wurde, eine Sozialeinrichtung ihre Heimat finden. Die Gespräche laufen bereits. Neben einer Tageswerkstätte könnte auch die Küche als Werkstätte genutzt werden. Das gesamte bestehende Gebäude wird energetisch generalsaniert. Im östlichen Teil, Richtung Ortszentrum, entstehen zwei Neubauten: Ein Wohnkomplex besteht aus 22 Wohnungen, ausschließlich für Hauptwohnsitze in einem Preissegment gemeinnütziger Siedlungsgenossenschaften, das zweite Gebäude umfasst 24 Zweitwohnsitze.

 

Apartments und Zweitwohnsitze

In Phase 2 von 2023 bis 2026 ist die Errichtung von drei Neubauten mit insgesamt 55 Wohneinheiten geplant. Hierzu wird der westliche Teil der alten Schule abgerissen. In einem Gebäude sind 18 servicierte Apartments mit Fitnesscenter, Sauna und Frühstücksraum angedacht, dahinter zwei Häuser mit insgesamt 33 Zweitwohnsitzen. Sollte jedoch bis 2023 kein Betreiber für die Apartments gefunden werden, werden diese ebenfalls als Hauptwohnsitze ausgewiesen. Was die Preise für die Zweitwohnsitze betrifft, hielten sich die Verantwortlichen bedeckt.  Weiters entstehen drei Tiefgaragen, wovon sich eine bereits im Bestand befindet. Die Baukosten für das Gesamtprojekt betragen zwischen 18,5 und 20 Millionen Euro.

 

Bedenklich

An drei Seiten grenzen die Grundstücke der Familie Dornbusch an die ehemalige Berufsschule. Als Nachbar begrüßt Alexander Dornbusch zwar, dass etwas am Standort geschieht, sieht aber die dichte Bebauung der Fläche kritisch. Auch als Gemeinderat der Bürgerliste GefA sind die Zweitwohnsitze für ihn bedenklich: „Die ehemalige Berufsschule ist derzeit ein Schandfleck. Als Gemeindevertreter sehe ich mich bestrebt, die Wohnraumbeschaffung zu unterstützen, jedoch nicht um jeden Preis. Gerade in Zeiten, in denen über die Zweitwohnsitzthematik heftig debattiert wird, bin ich verwundert über diese geplanten Zweitwohnsitze in unserer Gemeinde“, so Dornbusch.

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news-1667 Thu, 15 Apr 2021 08:23:27 +0200 Kontrollierte Selbsttests in den Gemeinden https://www.derennstaler.at/detail/kontrollierte-selbsttests-in-den-gemeinden Zehn Gemeinden im Bezirk Liezen bieten zusätzlich zum bestehenden Angebot der kostenlosen Antigen-Testmöglichkeiten nun auch kontrollierte Selbsttests an.

Diese werden durch Mitarbeiter der Gemeinde beaufsichtigt. Die testwilligen Personen führen die Nasenvorraumtests jeweils unter Anleitung an sich selbst durch. Das Testergebnis wird im Anschluss per SMS oder per Mail übermittelt – dieses gilt, wie auch die Antigen-Testergebnisse der Teststationen des Landes und der Apotheken, für den Zeitraum von 48 Stunden als Zutrittstest für die Inanspruchnahme unterschiedlicher Dienstleistungen wie etwa den Friseurbesuch. Auch in den Teststraßen ist eine Erweiterung durch Selbsttests angedacht, so Bezirkshauptmann Christian Sulzbacher. Ein Testbus im Paltental sei ebenfalls in Planung. „Das Problem ist jedoch, dass es zu wenige Leute gibt, die Tests abnehmen dürfen“, erklärt er.

Admont (Gemeindeamt, Start: 19. April): Montag von 15.30 bis 18 Uhr. Voranmeldung unter 03613/27200.

Ardning (Gemeindeamt): Montag von 16 bis 18 Uhr, Mittwoch von 9 bis 11 Uhr und Freitag von 16 bis 18 Uhr. Voranmeldung unter gde@ardning.at.

Haus (Gemeindeamt): Montag von 8 bis 10 Uhr, Mittwoch von 13 bis 15 Uhr und Freitag von 16 bis 18 Uhr. Voranmeldung unter 03686/2207.

Landl (Gemeindeamt): Dienstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr. Voranmeldung erwünscht unter 03633/2201.

Lassing (Gemeindeamt): Montag von 8 bis 12 Uhr, Mittwoch von 13 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Gaishorn (Gemeindeamt, Start: 19. April): Montag von 8 bis 10 Uhr, Mittwoch 14 bis 16 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich. Bei Bedarf (weiteren Öffnungsschritten) werden die Zeiten flexibel angepasst.

Mitterberg-Sankt Martin (Gemeindeamt, nur für Gemeindebürger): Montag und Mittwoch von 7 bis 8 Uhr, Freitag von 12 bis 13 Uhr. Voranmeldung unter 03685/22319-203.

Sankt Gallen (Clubraum Eisenwurzenhalle/Weißenbach an der Enns): Donnerstag von 17 bis 19 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Sölk (Mittelschule Stein): Donnerstag von 17 bis 19 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Trieben (Freizeitheim): Mittwoch von 8 bis 12 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

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news-1666 Thu, 15 Apr 2021 08:22:00 +0200 Die „Bergretter“ drehen wieder https://www.derennstaler.at/detail/die-bergretter-drehen-wieder In Ramsau am Dachstein werden die Dreharbeiten für die 13. Staffel der „Bergretter“ fortgesetzt.

Die ersten Folgen Familienserie des ZDF wurden bereits ab 2009 unter dem Namen „Die Bergwacht“ ausgestrahlt, 2012 folgte die Umbenennung in „Die Bergretter“ und die Verlängerung auf Spielfilmdauer von 90 Minuten.

Mit einer Zuseherzahl von mehr als sechs Millionen zählt die Serie zu den beliebtesten, meistgesehensten und erfolgreichsten Serien in der Geschichte des Zweiten Deutschen Fernsehens und hat längst Kultstatus erreicht. Vor allem für die Ramsau, aber auch für andere Drehorte, wie zum Beispiel das Schlosshotel Pichlarn oder die Flugrettung Aigen im Enns­tal, handelt es sich um eine unbezahlbare Werbung, wird doch die Schönheit des Dachsteingebirges und des Ennstales weit über die Grenzen Österreichs hinausgetragen.

Sechs neue Folgen hat das ZDF angekündigt sowie zwei weitere Episoden, die bereits im Jahr 2020 produziert wurden. Neben Sebastian Ströbel als Leiter der Bergrettung Ramsau stehen wieder Luise Bähr, Robert Lohr, Michael Pascher, Stefanie von Poser, Maxi Wartwel, Michael König, Heinz Marecek sowie der Schladminger Ferdinand Seebacher vor der Kamera. Wertvolle Hilfe, vor allem bei gefährlichen Dreharbeiten am Berg, wird von den Männern des Bergrettungsdienstes Ramsau am Dachstein geleistet.

Beim Film-Hof von Emily handelt sich um den traditionsreichen Hof der legendären Ramsauer Bergsteiger-Familie Perner, ein weiterer bekannter Drehort ist die „Gruberstube“. In der 13. Staffel scheint mit dem alten Wagnerhaus in Ramsau-Kulm noch ein traditionsreiches Gebäude auf. In diesem Haus war früher die Wagnerwerkstätte des Hermann Tritscher untergebracht. Auch heute gehört es noch zur „Skistube Steiner“, welche die Wagnerei im ersten Stock gemütlich her- und eingerichtet hat. Der „Ennstaler“ besuchte den Drehort, an welchem bereits in den frühen Morgenstunden reges Treiben herrschte. Schließlich musste die „Location“ für die Aufnahmen entsprechend präpariert werden. Über das Thema des Drehs herrschte natürlich Stillschweigen, es wurde nichts verraten. Die Spannung soll bis zur Ausstrahlung im Herbst aufrechterhalten bleiben.

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news-1665 Thu, 15 Apr 2021 08:20:16 +0200 Schladming macht sich „bike-fit“ https://www.derennstaler.at/detail/schladming-macht-sich-bike-fit Mit 40.000 Besuchern zählt der Bikepark der Planai zu den führenden Adressen im Alpenraum. Die Bikeworld von Bründl Sports bietet mit Verkauf, Service und Verleih die ideale Ergänzung.

200 Leihräder, sowohl E-Bikes als auch Downhill-Bikes, stehen den Besuchern der Bikeworld von Bründl Sports zur Verfügung. Zudem deckt der Rad-Profi ein breites Angebotsspektrum ab. Auf 700 m² finden sich verschiedenste Modelle für Einsteiger und Extrem-Biker. „Mit der neuen Bikeworld Schladming erschließen wir bereits den dritten Standort im Einzugsgebiet des Planai-Stadions. Zwölf Mitarbeiter sind von Mitte März bis Anfang November in der Bikeworld beschäftigt“, freut sich Bründl-Sports-Geschäftsführer Christoph Bründl.

Die bestehenden 35 Kilometer Trails auf der Planai sollen heuer sogar noch erweitert werden. Planai-Geschäftsführer Georg Bliem gibt einen Ausblick auf die geplanten Adaptionen für diese Saison: „Derzeit gibt es gute Gespräche mit den Grundbesitzern. Ziel ist es, dass zusätzlich zu den Downhill-Trails auch eine leichte Variante bis ins Tal zur Verfügung steht.“ Der schon bestehende Fairy Trail werde angepasst und verlängert. Weitere Ausbauten sind bis Juli geplant. Die Eröffnung des Bikeparks ist heuer voraussichtlich Mitte Mai geplant.

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news-1664 Thu, 08 Apr 2021 09:00:31 +0200 Rettet die Wirtschaft vor dem Staat https://www.derennstaler.at/detail/rettet-die-wirtschaft-vor-dem-staat  

Wenn man heute einen Blick auf die in der ÖBAG gebündelten Betriebe wirft, sieht man durchwegs wirtschaftlich solide Unternehmen. Speziell die OMV, der Verbund und die Telekom liefern solide Erträge, sichern tausende Arbeitsplätze und sind heute die Vorzeigeunternehmen Österreichs. Vor den Privatisierungen stellte sich hingegen eher die Frage, ob Betriebe wie die VÖEST überhaupt überleben werden. Sprich, die Lage hat sich durch private Miteigentümer massiv verbessert.

Dass die Bestellung von Schmid als Alleingeschäftsführer der Holding nach der Veröffentlichung von Chatverläufen durch den Ibiza-Untersuchungsausschuss einen mehr als schalen Beigeschmack hat, ist unbestritten. Über die Legalität der Veröffentlichung von Nachrichten muss sich jeder selbst ein Bild machen. Jedenfalls scheint jeder Anwalt, Steuerberater, Politiker oder Journalist in diesem Land gut beraten, sich ähnlich wie in einer Diktatur sehr genau zu überlegen, was er an dokumentierbaren Unterlagen produziert. Sicher scheint nach den jüngsten Vorkommnissen in diesem Staat nämlich nichts mehr zu sein.

Bleibt noch die politische Dimension: Nach der weitestgehenden Zurückdrängung der öffentlichen Hand aus wirtschaftlichen Betrieben werden diese deutlich erfolgreicher. Wir sollten daher rasch darangehen, alles zu privatisieren, was nicht per se Staatsaufgabe sein muss. Denn der Staat kann nicht wirtschaften und allein für die Kostenüberschreitung im Krankenhaus Nord kann man den ÖBAG-Vorstand mehrere hundert Jahre bezahlen.

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news-1663 Thu, 08 Apr 2021 08:59:12 +0200 Erasmus-Projekt fördert soziale Landwirtschaft https://www.derennstaler.at/detail/erasmus-projekt-foerdert-soziale-landwirtschaft Das Gartenbauteam der Lebenshilfe-Ennstal vernetzt sich europaweit. Durch den internationalen Austausch soll die Inklusion im Agrarbereich neue Chancen erfahren.

Am 15. Mai feiert die Lebenshilfe Ennstal 20 Jahre Gartenbau. Auf dem 1200 m² großen Anbaugebiet in Raumberg-Gumpenstein arbeiten zehn Kundinnen und Kunden des sozialen Vereins im Einklang mit der Natur und den vier Jahreszeiten. Nach der Aussaat im Jänner und Februar ist das Team gerade mit dem Topfen und Pikieren der Pflanzen beschäftigt. „Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit“, sagt Birgit Eker von der Lebenshilfe Ennstal. So abwechslungsreich wie die Arbeit selbst sind auch die Gewächse, die sie hervorbringt. Im Folienhaus und auf dem Freiland wachsen unterschiedliche Sorten von Weiß- und Rotkraut, mehrere Kohlrabiarten, Salat, Kürbis, Brokkoli, Mangold, Pfefferoni, Paprika, Gurken und Kartoffeln. Seinen großen Bekanntheitsgrad hat der Gartenbau der Lebenshilfe Ennstal jedoch seinen Tomaten zu verdanken. Mehr als 20 verschiedene Sorten zieht das Team jährlich heran. „Wir haben einen Schwerpunkt auf alte und selbstverständlich samenfeste Sorten gelegt. Hybriden werden bei uns nicht verwendet“, betont Eker. Seit einigen Jahren wachsen auch Heil- und Gartenkräuter auf dem Anbaugebiet. Für eine barrierefreie Bewirtschaftung hat die Lebenshilfe Ennstal unterfahrbare Hochbeete aufgestellt, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind.

Pflanzen mit Biozertifikat

Um die 10.000 Jungpflanzen werden jährlich verkauft. Seit 2016 tragen sie das Bio-Siegel. Auf Spritzmittel zur Schädlingsbekämpfung und künstlichen Dünger wurde jedoch schon vor der Biozertifizierung verzichtet, sagt Eker: „Wir haben unsere Jungpflanzen stets biologisch produziert, umstellen mussten wir nichts.“ Mittlerweile werden die Jungpflanzen und das Gemüse nicht nur vor Ort an der Anbaustelle in Raumberg-Gumpenstein, sondern auch von Partnerbetrieben verkauft. Der Postshop in Stainach als auch das Landmarkt-Lagerhaus in Aigen führen die landwirtschaftlichen Produkte des Lebenshilfe-Gartenbaus. Seit Ostern zählt auch das „Blumenhüttl“ in Wörschach zu den regionalen Vertriebspartnern. Obwohl der Frühling in diesem Jahr später als gewöhnlich im Ennstal Einzug hielt, sind schon jetzt Jungpflanzen in Raumberg-Gumpenstein erhältlich. Geöffnet hat das Folienhaus des Gartenbauteams immer von Montag bis Donnerstag von 9 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 15 Uhr. Am Freitag beginnt der Verkauf um 9 Uhr und endet um 11.30 Uhr.

Vernetzung durch Erasmus+

Vergangenen Jänner ist ein mehrjähriges Erasmus+-Projekt gestartet, an dem sich die Gartenbau-Schiene der Lebenshilfe Ennstal und sechs weitere Projektpartner aus Österreich, Deutschland, Spanien, Portugal, der Slowakei und Tschechien beteiligen. Ziel der EU-geförderten Maßnahme ist es, die Inklusion von Menschen mit Handicaps im agrarwirtschaftlichen Sektor zu unterstützen. „Wir wollen ein europaweites Netzwerk aufbauen und voneinander lernen“, so Eker. Aufgrund der anhaltenden Corona-Situation müssen die Projektpartner derzeit noch auf ein persönliches Treffen verzichten. Eker hofft jedoch, „dass unser Team bald in die teilnehmenden Länder reisen kann, sobald sich die Lage entspannt hat.“ Da es keine sprachlichen Barrieren zu überwinden gibt, würde besonders die Partnerschaft mit Deutschland die Praktika für Gartenbaumitglieder der Lebenshilfe Ennstal in greifbare Nähe rücken, so Eker: „Durch dieses Projekt erhalten unsere Kundinnen und Kunden die einzigartige Möglichkeit, internationale Kontakte zu knüpfen, in andere Betriebe und Institutionen zu schnuppern und neue Arbeitsschritte kennenzulernen.“ Aus diesem Grund ist die Gartenbauschiene der Lebenshilfe Ennstal noch einer weiteren Kooperation beitreten. Die „Partnerschaft zu Gunsten von Auslandspraktika in Europa“ umfasst Betriebe in Österreich, Norwegen, Italien, Deutschland, Spanien, Lettland, Frankreich, Niederlande, Dänemark, Türkei, Island, Zypern, Rumänien, Großbritannien und der Slowakei. Im Ennstal sind neben der Lebenshilfe auch die Bildungseinrichtungen Raumberg-Gumpenstein und Grabnerhof Mitglieder dieser internationalen Vereinigung. „Diese Kooperationen sind ein richtiger und wichtiger Weg, die Inklusionsbarriere zu überwinden und ein Netzwerk aufzubauen, das in ganz Europa verwurzelt ist“, sagt Eker.

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news-1662 Thu, 08 Apr 2021 08:53:20 +0200 Verteilerkreis Trautenfels geht zu Sommerbeginn in Betrieb https://www.derennstaler.at/detail/verteilerkreis-trautenfels-geht-zu-sommerbeginn-in-betrieb Nach der Winterpause wurden die Arbeiten am Kreisverkehr Trautenfels wieder aufgenommen. Landesverkehrsreferent Anton Lang zeigt sich zuversichtlich: Der zeitliche Fahrplan wird halten.

Pünktlich zu Frühlingsbeginn sind die Betonarbeiten an der Großbaustelle in Trautenfels wieder in vollem Gange. Nach der Fertigstellung der 20 Zentimeter dicken Fahrbahn unterhalb der Grimmingbrücke will man bereits mit den nächsten Arbeitsschritten beginnen, wie Martin Kerschbaumer von der Baubezirksleitung Liezen mitteilt: „Nach Ostern starten dann auch die Asphaltierungsarbeiten sowohl auf der 135 Meter langen Brücke als auch an den Rampen. Bereits im Probebetrieb ist die Pumpanlage, die eine ordnungsgemäße Entwässerung gewährleistet. Und dann fehlen unter anderem noch die Montage der Brückenausrüstung wie Geländer und Betonleitwände, die E-Technik im gesamten Bereich und jede Menge Restarbeiten.“ Trotzdem soll der Verteilerkreis noch vor Sommerbeginn fertig gestellt werden, wie Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang betont: „Unser Fahrplan, dass das Großbauprojekt, das vor mittlerweile zwei Jahren startete, planmäßig vor dem Sommer verkehrswirksam wird, wird halten.“

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news-1661 Thu, 08 Apr 2021 08:51:48 +0200 Spatenstich für neue Einsatzzentrale der Feuerwehr https://www.derennstaler.at/detail/spatenstich-fuer-neue-einsatzzentrale-der-feuerwehr Nach langen Vorbereitungsarbeiten fand vergangene Woche der offizielle Spatenstich zum Neubau der Bezirks-Feuerwehreinsatzzentrale, in der auch der Stützpunkt der Bergrettung Liezen untergebracht ist, in der östlichen Gewerbezone von Liezen statt.

Im Beisein der Landtagsabgeordneten Bgm. Armin Forstner und Michaela Grubesa, Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Direktor Heinz Hartl, BR Reinhold Binder, ÖBRD-Ortsstellenleiter Martin Vasold, Bgm. Roswitha Glashüttner und Bauleiter Christian Danner mit Polier Klaus Brandl wurde dieser in einem kleinen Rahmen vollzogen. Das neue Gebäude wird rund 585 Quadratmeter umfassen, das Gesamt­investitionsvolumen beträgt 1,9 Millionen Euro. Geplant sind eine moderne Infrastruktur und Ausbildungsmöglichkeiten sowie ein dezentrale Warn- und Alarmzentrale. Zusätzlich wird das Gebäude mit einer unabhängigen Notstromversorgung ausgestattet. Der Baubeginn im April wurde bereits festgelegt und erfolgt je nach günstiger Wetterlage.

Die Landtagsabgeordneten hoben die Bedeutung des Bereichsfeuerwehrkommandos Liezen am Standort in Liezen hervor. Auch die Gemeinden des Bezirkes haben sich durch das Regionalmanagement Bezirk Liezen an diesem wichtigen Projekt beteiligt. Liezens Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner bezeichnet das Projekt als weiteren Meilenstein in der Bezirkshauptstadt. „Mit dem Neubau für den Bereichsfeuerwehrverband und der Bergrettung direkt neben dem Rotkreuz-Stützpunkt entsteht ein Kompetenzzentrum, das für eine noch bessere Versorgung aller Bürger sorgen wird. Solche Zusammenschlüsse schaffen eine absolut neue Einsatzqualität“. Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Direktor Hartl freut sich, dass von diesem Projekt auch die regionale Wirtschaft profitiert. Besonders erfreulich sei auch, dass trotz der herausfordernden Zeiten das Projekt im vorgegebenen Zeitplan liegt und der fixierte Kostenrahmen eingehalten werden kann.

Martin Vasold, Ortsstellenleiter der Bergrettung Liezen, hob die Wichtigkeit dieses Projektes für die Bergrettung hervor: „Derzeit lagern unsere 38 Bergretter ihre Ausrüstung und Einsatzbekleidung in ihren Privat-PKWs, um bei einer Alarmierung keine Zeit zu verlieren. Das entspricht nicht mehr dem Standard und ist darüber hinaus auch aufgrund der stetig steigenden Herausforderungen im alpinen Rettungswesen nicht praktikabel. Der Neubau dieser Einsatzzentrale ist eine absolute Notwendigkeit.“

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news-1660 Thu, 08 Apr 2021 08:50:19 +0200 Saisonverlängerung auf der Reiteralm https://www.derennstaler.at/detail/saisonverlaengerung-auf-der-reiteralm Letzte Chance in dieser Saison: Traumhafte Pistenverhältnisse und frühere Bergfahrten bieten maximales Skivergnügen.

Aufgrund der sehr, sehr guten Bedingungen beschloss die Reiteralm den Skibetrieb zu verlängern. Bis Sonntag, den 11. April haben Skibegeisterte noch die Chance ihre letzten Schwünge zu ziehen. „Die Schnee- und Pistensituation ist perfekt, feinster Skigenuss kann vom Berg bis ins Tal genossen werden“, freuen sich die Betreiber. Als einziges Skigebiet in gesamten Ski amadé kann man auf der Reiteralm auch noch nach dem 5. April Skivergnügen genießen. Alle Skipässe (ab 1½ Tage) und natürlich auch die Saisonskipässe sind auf der Reiteralm gültig. Auch die Salzburger Super Ski Card, im Speziellen Saisonskipass und Wahlabo, können verwendet werden. Damit die Skitage noch länger genossen werden können, ist die erste Bergfahrt bereits ab 7.45 Uhr mit der Seilbahn Silver Jet möglich. Somit verlängert sich der wichtige Vormittag um doch etliche Skigenuss-Zeit.

Auch die Partner gehen in die Verlängerung. Das kulinarische Take-away-Angebot kann bis zum letzten Tag genossen werden und der Sportshop Intersport Gerhardter bietet zusätzlich attraktive Sale-Angebote. „Verschiedenste Überlegungen flossen mit ein, um sich für die Saisonverlängerung zu entscheiden. Erwähnt seien unter anderem die Motivation unserer Mitarbeiter, die perfekten Schnee- und Pistenbedingungen, das Mittun der Partner, als Zeichen der Kundenbindung unserer geschätzten Gäste und auch das sonnige Wetter sollte bis zum letzten Tag passen“, sagt Geschäftsführer Daniel Berchthaller.

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