Zu Tode gefürchtet

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Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass wir uns noch vor nicht allzu langer Zeit fast ausschließlich mit der Klimakrise beschäftigt haben. Dann kam das Coronavirus in die Schlagzeilen und dann auch noch die Flüchtlingsproblematik in Griechenland. Andere Themen gibt es aktuell gar nicht mehr, und es scheint der Beweis erbracht, dass nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind. Jedenfalls hat die öffentliche Debatte ein Maß an Hysterie erreicht, das man nur noch krank nennen kann.
An sich spricht ja nichts dagegen, wenn über das Coronavirus sachlich berichtet wird. Man kann auch durchaus einige Tipps ausgeben (z.B. Händewaschen) wie man eine Ansteckung vermeiden kann. In Wirklichkeit hat das Thema aber aktuell keine Relevanz, weswegen das Nennen jeder Neuinfektion in den Hauptnachrichten reiner Unfug ist. Das führt nur zu völlig unnötiger Massenpanik, die schon zur Absage zahlreicher Großveranstaltungen geführt hat und letztlich unserer Wirtschaft schweren Schaden zufügen wird.
Man wünscht sich, dass alle Beteiligten und vor allem die Medien jetzt einmal innehalten und sich überlegen, was sie da gerade anstellen. Ohne Not manövrieren sie uns in eine Situation, in der Panik und Hysterie jede Vernunft ersetzt. Wir haben aktuell nämlich weder Pest noch Krieg und könnten eigentlich ganz normal weiterleben, denn zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.