Wir brauchen Regeln

Nach dem erschütternden Mord an einer 13-jährigen in Wien stehen zwei Afghanen unter Tatverdacht, einer von ihnen mehrfach vorbestraft und eigentlich schon für die Abschiebung vorgesehen. Es sind Fälle wie dieser, in denen man sich zu Recht fragt, wie so etwas passieren kann. Immerhin haben wir einerseits ein strenges Asylrecht und andererseits wird immer wieder von Abschiebungen gut integrierter und arbeitender Flüchtlinge berichtet. Irgendwas ist also faul an dem System, das scheinbar die Falschen schützt.

Dass wir ein Einwanderungsland sind, ist eine Tatsache, an der es nichts zu rütteln gibt. Und dass sowohl Schutzsuchende als auch dringend benötigte Arbeitskräfte ihren Platz in Österreich haben sollen, darf man auch als gegeben annehmen. Gleichzeitig muss es aber auch möglich und erlaubt sein, auf Missstände hinzuweisen. Und dass etwa die Kriminalitätsrate unter Afghanen ganz signifikant über dem Österreichschnitt liegt, ist eine Tatsache. Will man auf Dauer ein vernünftiges Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen erreichen, müssen auch solche Wahrheiten deutlich ausgesprochen werden.

Schließlich gibt es sehr viele Menschen, die nach Österreich zuwandern wollen und wir sollten uns endlich das Recht nehmen, zu bestimmen, wer das darf. Das sollten am Ende des Tages erstens nicht zu viele sein, und zweitens integrationswillige, arbeitswillige und integere Menschen. Die anderen sollten wir entweder erst gar nicht ins Land lassen oder konsequent abschieben, wenn sie sich nicht an unsere Regeln halten.