Vom Mont Blanc zum Dachstein

Wolfhard und Uschi Niklas-Schulz, Heinz Leitner (Organisationskomitee); Team Mont Blanc: Hermann Lettner, Klaus Gösweiner, Heinz Walcher, Andreas Fischbacher; Peter van Glabbeek (Mobilitätsteam/Coach), Mobil-Partner/Sponsorship Wilfried Schlager, Gabi Wohlfahrter (1. Vorsitzende AV Haus), Bürgermeister Stefan Knapp, Siegfried Steiner (2. Vorsitzender AV Haus). Foto: Petra Stranger, AV Haus

Der Alpenverein Haus im Ennstal beschenkt sich zum 50-Jahr-Jubiläum mit der Umsetzung eines einzigartigen Bergprojekts. In den 50 Tagen zwischen 7. August und 25. September werden rund 120 Mitglieder in 50 Etappen vom Mont Blanc über den Dachstein nach Haus im Ennstal zurücklegen.

Zu seinem 50-jährigen Jubiläum schlägt der Alpenverein Haus eine Brücke zwischen dem höchsten Berg in den Zentralalpen, dem Mont Blanc (4810 Meter), und dem höchsten Berg der Steiermark, dem 2995 Meter hohen Dachstein. Zwei Monate bergauf und bergab, gemeinsam ein Ziel vor Augen und sich gemeinsam freuen über Anstrengungen – auf mehr als 1000 Kilometer und fast 60.000 Höhenmeter wird man am letzten Tag des Unternehmens zurückblicken können.

Der offizielle Startschuss und damit gleichzeitig die Verabschiedung der ersten Gruppe erfolgte zu Beginn der Woche am Hauser Schlossplatz. Anwesend waren Männer aus dem Gipfelteam Mont Blanc mit Andreas Fischbacher, Hermann Lettner, Klaus Gösweiner und Heinz Walcher. Als Coach des Mobilitätsteams agiert Peter van Glabbeek, das Organisationskomitee des Alpenvereins war durch Helmut Knauss, Heinz Leitner, Siegfried Steiner sowie Uschi und Wolfhard Schulz vertreten. Bürgermeister Stefan Knapp drückte seine Freude und seinen Stolz darüber aus, dass dem Alpenverein eine derart großartige Idee eingefallen ist. Den mutigen Teilnehmern wünschte er ein erfolgreiches Gelingen und vor allem eine gesunde Rückkehr. Die 1. Vorsitzende des Alpenvereins Haus, Gabi Wohlfahrter, verwies auf das perfekt zusammengesetzte Team, in welchem jeder Einzelne eine wichtige Rolle einnimmt. Unter der Devise „Gemeinsam sind wir viele“ kann die Strecke wandernd, fliegend (Paragleiter), laufend (Laufgruppe, Nordic Walking), rollend (Radfahrer, Mountainbiker, Rollstuhlfahrer) und kletternd (Bergsteiger, Sportkletterer) in Angriff genommen werden.

Ideengeber Heinz Leitner blieb es vorbehalten, nochmals allen Menschen zu danken, die im letzten Jahr unzählige freiwillige Stunden für das Projekt leisteten und natürlich jenen, die jetzt 50 Tage lang unermüdlich am Erfolg arbeiten. Leitner richtete auch die Grüße von Peter Neuner vom ÖAV Innsbruck aus, welcher seine Freunde in der Schweiz über die Aktion informieren wird. Wahrscheinlich kommt es zu einem Treffen mit Schweizer Bergkameraden.