Umweltschutz ist ein Geschäft!

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Seit Monaten sind der Klimaschutz und die Vermeidung von CO2-Emissionen in aller Munde. Und auch wenn nur etwa ein Zehntel der weltweiten Verschmutzung aus der EU stammt, müssen wir zweifellos einen markanten Beitrag leisten. Durch den Angriff auf die saudischen Ölanlagen und dem damit verbundenen Ölpreisanstieg wird uns aber auch vor Augen geführt, dass es weitere bedeutende Gründe gibt, besser heute als morgen den Primärenergieverbrauch aus fossilen Brennstoffen möglichst rasch zu reduzieren: Nämlich Kosteneinsparungen, Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit. So ist die alternative Energieerzeugung bei uns längst auch ein Geschäft, und das bei sinkenden Förderungen. Wasserkraft, Photovoltaik, Windenergie und die Verfeuerung von heimischem Holz sind längst konkurrenzfähig. Sie machen uns unabhängig von Importen, verbessern unsere Handelsbilanz, schaffen viele qualifizierte Arbeitsplätze und sparen richtig eingesetzt am Ende des Tages auch noch Geld. Es ist daher höchst an der Zeit, verstärkt in diese Technologien zu investieren und stimmige Rahmenbedingungen zu schaffen.
Dazu braucht es leistungsfähige Stromnetze, die die dezentrale Erzeugung und Speicherung von Energie auch ermöglichen und endlich einfachere Genehmigungsverfahren und vernünftige Vorschriften. Und auch eine finanzielle Lenkung wäre erwünscht, ob mit Investitionsförderungen, Steuererleichterungen oder der Einführung einer CO2-Steuer ist letztlich egal. Wichtig ist, dass sich grünes Handeln rechnet, denn wenn Umweltschutz ein Geschäft ist, machen auch alle mit.