Trainingsstartschuss der Nordischen Kombinierer

Seitdem mit 20. April in Teilbereichen des Sports das Training wieder erlaubt ist, sieht man den dreifachen Medaillengewinner Franz-Josef Rehrl der Nordischen Weltmeisterschaft 2019 wieder auf seinen Skirollern.
Dabei kommt ihm ein Heimvorteil entgegen: Die Ramsau verfügt mit 5,6 Kilometern über die längste Trainingsstrecke Österreichs. „Bereits vor zwei Jahren wurde die Strecke nach modernsten Erkenntnissen angelegt, und für den heurigen Trainingsbetrieb neu geteert“, sagt Alois Stadlober, Obmann des WSV Ramsau und steirischer Sportkoordinator. Außerdem verwies er auf die 15 Schießstände, welche die Rahmenbedingungen für das Biathlontraining zusätzlich aufwerten. Franz-Josef Rehrl spult derzeit täglich zweistündige Trainingseinheiten ab und kommt so auf mehr als 25 Kilometer. Zusätzlich bereitet er sich intensiv via onlineschooling für die Abschlussprüfung seiner Polizeiausbildung vor. Aufgrund seiner eher mäßigen Erfolge der letzten Saison wolle er sich die Ziele nicht allzu hoch stecken. Rehrl sehe bei sich noch einige Baustellen, die es zu verbessern gilt. So arbeitet er an der Feinabstimmung beim Skispringen, vor zwei Jahren noch seine Paradedisziplin, in welcher er auch dem norwegischen Überspringer Jarl Magnus Riiber durchaus ebenbürtig war. Wer den Weltklassemann aus Ramsau kennt, weiß dass er alles daransetzen wird, wieder um Siege mitzusprinten.