Top-Platzierungen für die Nachwuchsbiathleten

Maximilian Urain feierte beim Alpencup in Pokljuka mit dem 2. Platz im Sprintrennen einen tollen Erfolg.

Geglücktes Comeback von Harald Lemmerer

Abseits der Biathlon-Weltcupbewerbe im französischen Annecy fanden am vergangenen Wochenende in Obertilliach sechs IBU-Cuprennen statt und in Pokljuka (SLO) waren die europäischen Nachwuchsbiathleten im Rahmen des Alpencups am Start. Bei den Rennen der zweithöchsten Biathlon-Liga in Osttirol zeigte sich besonders Harald Lemmerer beim ersten Antreten nach seiner langen krankheitsbedingten Pause in starker Form. Nach einem guten 18. Platz im Einzel erreichte der 29-jährige Bad Mitterndorfer im Sprint nicht zuletzt auch durch ein fehlerfreies Schießen den ausgezeichneten 5. Rang. Lucas Pitzer vom WSV Ramsau klassierte sich im starken internationalen Feld im Sprint am beachtlichen 26. Platz und das Einzelrennen beendete der Ennstaler nordische Athlet am 47. Rang. Tamara Steiner (WSV Ramsau) belegte im Sprint den 26. Platz und im Einzelrennen den 33. Rang. Gemeinsam mit Anna Gandler vom SK Kitzbühel starteten die drei Wintersportler des Bezirkes Liezen auch in der Mix-Staffel und landeten dabei am Ende am 7. Rang. Eine bessere Platzierung scheiterte an den Schießfehlern von Gandler.

Beim Alpencup in Slowenien durfte sich der Ramsauer Nachwuchsbiathlet Maximilian Urain im ersten von zwei Sprintrennen über einen tollen 2. Platz in der Jugend I freuen. Am zweiten Tag klassierte sich Urain mit den 18. Rang unter den Top-20. Mit dem 9. Platz durch Marcus Stangl vom ASVÖ Admont im ersten Sprintbewerb und Platz acht von Anna Maria Schrempf (WSV Ramsau) im zweiten Rennen gab es für die Vertreter des Bezirkes Liezen zwei weitere Platzierungen unter den ersten zehn. Der steirische Biathlonreferent Wolfgang Waldhuber zeigte sich nicht zuletzt durch die starke Konkurrenz ob der guten Vorstellung seiner Schützlinge erfreut: „Im Alpencup sind die besten Nachwuchsbiathleten aus Mitteleuropa am Start. Bei diesem Rennen können sich die Youngsters am besten für höhere Aufgaben empfehlen. Unsere jungen Athleten haben an diesem Wochenende jedenfalls gezeigt, dass wir am richtigen Weg sind.“