Spatenstich für neue Einsatzzentrale der Feuerwehr

Startschuss für den Bau des neuen Einsatzzentrums des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen sowie der Bergrettung Liezen. Foto: BFV Liezen/Emmer

Nach langen Vorbereitungsarbeiten fand vergangene Woche der offizielle Spatenstich zum Neubau der Bezirks-Feuerwehreinsatzzentrale, in der auch der Stützpunkt der Bergrettung Liezen untergebracht ist, in der östlichen Gewerbezone von Liezen statt.

Im Beisein der Landtagsabgeordneten Bgm. Armin Forstner und Michaela Grubesa, Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Direktor Heinz Hartl, BR Reinhold Binder, ÖBRD-Ortsstellenleiter Martin Vasold, Bgm. Roswitha Glashüttner und Bauleiter Christian Danner mit Polier Klaus Brandl wurde dieser in einem kleinen Rahmen vollzogen. Das neue Gebäude wird rund 585 Quadratmeter umfassen, das Gesamt­investitionsvolumen beträgt 1,9 Millionen Euro. Geplant sind eine moderne Infrastruktur und Ausbildungsmöglichkeiten sowie ein dezentrale Warn- und Alarmzentrale. Zusätzlich wird das Gebäude mit einer unabhängigen Notstromversorgung ausgestattet. Der Baubeginn im April wurde bereits festgelegt und erfolgt je nach günstiger Wetterlage.

Die Landtagsabgeordneten hoben die Bedeutung des Bereichsfeuerwehrkommandos Liezen am Standort in Liezen hervor. Auch die Gemeinden des Bezirkes haben sich durch das Regionalmanagement Bezirk Liezen an diesem wichtigen Projekt beteiligt. Liezens Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner bezeichnet das Projekt als weiteren Meilenstein in der Bezirkshauptstadt. „Mit dem Neubau für den Bereichsfeuerwehrverband und der Bergrettung direkt neben dem Rotkreuz-Stützpunkt entsteht ein Kompetenzzentrum, das für eine noch bessere Versorgung aller Bürger sorgen wird. Solche Zusammenschlüsse schaffen eine absolut neue Einsatzqualität“. Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Direktor Hartl freut sich, dass von diesem Projekt auch die regionale Wirtschaft profitiert. Besonders erfreulich sei auch, dass trotz der herausfordernden Zeiten das Projekt im vorgegebenen Zeitplan liegt und der fixierte Kostenrahmen eingehalten werden kann.

Martin Vasold, Ortsstellenleiter der Bergrettung Liezen, hob die Wichtigkeit dieses Projektes für die Bergrettung hervor: „Derzeit lagern unsere 38 Bergretter ihre Ausrüstung und Einsatzbekleidung in ihren Privat-PKWs, um bei einer Alarmierung keine Zeit zu verlieren. Das entspricht nicht mehr dem Standard und ist darüber hinaus auch aufgrund der stetig steigenden Herausforderungen im alpinen Rettungswesen nicht praktikabel. Der Neubau dieser Einsatzzentrale ist eine absolute Notwendigkeit.“