Sorge um Aicher Ortsbild

Anrainer fordern eine Umplanung, weil die Wohnhäuser aufgrund ihrer Größe nicht ins Ortsbild passen. Foto:o.K.

Wie Mitte Juli bereits berichtet sorgte ein geplantes Immobilienprojekt in Aich für Aufregung. Zwei Mehrparteienhäuser mit 15 Wohneinheiten auf drei Etagen und Tiefgarage sind auf einem Grundstück in Kurztrum geplant. Die damals für 20. Juli anberaumte Bauverhandlung wurde nach Einsprüchen von Anrainern „aufgrund fehlender Gutachten“ abgesagt.

Nun bauen die Anrainer abermals Druck auf Bürgermeister und Gemeinderat auf und machen mittels Postwurf auf die Planungen aufmerksam, wo sie ihre Bedenken hervorstreichen. Eine Gebäudehöhe von 14 Metern sei zu hoch und „die geplanten Immobilienobjekte wären störende Fremdkörper und entsprechen nicht dem vorhandenen Straßen-, Orts- und Landschaftsbild“, heißt es in der Aussendung. Es wird gefordert, dass die Planungen an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden müssen und die Häuser kleiner und um ein Stockwerk niedriger gebaut werden sollen. In der Gemeinderatssitzung vom 11. August hieß es, dass ein neues Ortsbildgutachten in Auftrag gegeben wurde. Somit entscheidet ein externer Gutachter ob die geplanten Wohnhäuser ins Ortsbild passen.

Erst wenn das vorliegt könne die Bauverhandlung stattfinden. Man darf gespannt auf das Ergebnis warten, ehe es in die zweite Runde geht.