Schüttgraben-Sanierung abgeschlossen

Die Anrainer mit Markus Mayerl und Elisabeth Stocker (beide WLV) sowie Bgm. Christian Haider. Foto: Marktgemeinde Admont

Die Wildbach- und Lawinenverbauung investierte rund 650.000 Euro in die Sanierung des Schüttgrabens in Admont. Bürgermeister Christian Haider machte sich kürzlich mit Anrainern ein Bild vor Ort.

Ziel des Schutzprojektes war die Erhaltung der Bauwerke und die Aufrechterhaltung des Schutzes für den angrenzenden Siedlungsraum. Bereits sehr früh wurden Schutzbauten bis ins obere Einzugsgebiet errichtet. Viele der Bauwerke stammen aus den Jahren 1930 bis 1934 und waren sanierungsbedürftig. Der Schüttgraben ist ein stark geschiebeführender Wildbach. Bei intensiven Niederschlägen fördert der Bach das angesammelten Verwitterungsmaterial ins Tal. Thomas Buchner, der direkt am Bach wohnt, erklärt, dass es im Jahr 2017 zu massiven Geschiebeablagerungen und Bachausbrüchen oberhalb des Siedlungsraumes gekommen war. Die Gefährdung der gesamten Siedlung in der Krumau ist auch durch den Gefahrenzonenplan dokumentiert. Anlass des Sanierungsprojektes war ein Antrag der Marktgemeinde Admont im Jahr 2018. Nach starken Niederschlägen sind damals erneut Schäden an den Schutzbauten entstanden. Das Verbauungsziel des Sanierungsprojektes ist der Erhalt des Schutzes des Siedlungsraumes und der Infrastruktur B 146 und ÖBB-Strecke im Ortsteil Krumau. Das Schutzkonzept beinhaltete die Sanierung des Gerinnes sowie die Sicherung und Sanierung der Geschieberückhaltesperren. Die Tätigkeiten wurden von Arbeitern der Wildbach- und Lawinenverbauung in den Jahren 2020 bis 2023 durchgeführt. Durch zielgerichtete Facharbeiten konnten die Schäden nun ausgebessert und die Stabilität der Sperren wiederhergestellt werden.

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