Riesneralm-Doku: „Auffifoarn zum Owikemman“

Neben Riesneralm-Geschäftsführer Erwin Petz traf das Filmteam auch Bauer und Maschinist Anton Häusler, Bergbauer Hubert Huber, Betriebsleiter Siegfried Kalsberger sowie Polier und Pistenbauer Gerald Ruhdorfer. Foto: Ranfilm

Am kommenden Sonntag widmet sich die Sendereihe „Erlebnis Österreich“ der Riesneralm. Achtsamer Umgang mit der Natur, innovative Projekte und vor allem die Menschen prägen das Geheimtipp-Erholungsgebiet.

Die Riesneralm ist ein Gebiet, das einer vielfältigen Nutzung dient und als Lebensader von Donnersbachwald bezeichnet werden kann. Lange war hier das Leben von der Land- und Forstwirtschaft geprägt. In den 1970er-Jahren wurde die Riesneralm zu einem Skigebiet erschlossen, das bis heute auf sanften Tourismus und Innovationen setzt. Lange Zeit galt der Landstrich als Geheimtipp.

Die TV-Doku von Alfred Ninaus und Fritz Aigner widmet sich der Vielfalt der Region und begleitet das Leben auf der Riesneralm durch alle Jahreszeiten. Wie beim Almauftrieb, der den Sommer „einläutet“. Auf der Riesneralm begegnet man einer Naturlandschaft mit Bergseen und bunten Blumenwiesen. In den Wäldern und auf den Bergen erlebt man Stille und Augenblicke der Einsamkeit: Das Wild findet hier noch seine ungestörte Ruhe. Die unberührte Natur bietet viele Gelegenheiten, sich vom Stress des Alltags zu erholen. Der Almabtrieb „läutet“ schließlich den Winter ein und aus der „Sommeralm“ wird ein wahres Wintersportparadies. Das Filmteam zeigt dabei auch innovative Projektideen, die nur auf der Riesneralm zu finden sind und viele internationale Preise einbrachten. Mit der letzten Errungenschaft etwa − ein eigenes Wasserkraftwerk, das sowohl Strom als auch Schnee erzeugt – erlebt die Alm derzeit einen regelrechten Hype. Im Mittelpunkt der TV-Doku stehen aber die Menschen in der Region. So trafen die beiden Regisseure Alfred Ninaus und Fritz Aigner viele Bewohner zu Gesprächen und Einblicken in ihre Lebens- und Arbeitswelten. Zu sehen ist die Dokumentation am kommenden Sonntag, dem 9. Jänner um 16.30 Uhr in ORF 2.