ÖAMTC erweiterte Flugrettung

Optimal ausgestattet ist das neue ÖAMTC-Flugzentrum in Niederöblarn.

Das ÖAMTC-Flugzentrum Mitte am Standort Niederöblarn wurden durch einen hochmodernen Zubau erweitert und am vergangenen Freitag feierlich eröffnet. Im großzügig angelegten Gebäude, das jetzt über zwei Hangars verfügt, sind auch Schulungs- und Lagerräume integriert.
Am 1. Juli 2001 übernahm die ÖAMTC-Flugrettung mit dem Notarzthubschrauber „Christophorus 14“ den Flugrettungsdienst im Ennstal. Über 14.100 geflogene Einsätze machen den „C 14“ zu einer wesentlichen Säule der notfallmedizinischen Versorgung in der Region. „Auf Grund der hohen Einsatzdichte haben wir 2017 die Entscheidung getroffen, mit ‚Christophorus 99‘ während der Winter- und Sommermonate einen zusätzlichen Hubschrauber in Niederöblarn zu stationieren“, berichtete Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, im Rahmen der Eröffnung des modernen Zubaus. Darüber hinaus wurden auch die Dienstzeiten bis 22 Uhr ausgeweitet, da es rund um 21 Uhr zu einer Einsatzspitze in den Abendstunden kommt.
Gerade im Bereich der Notfallrettung garantiert rasches und gezieltes Handeln effektive Hilfe. Dazu braucht es aber nicht nur eine perfekt eingespielte Notarzthubschrauber-Crew, sondern auch eine optimal ausgestattete Infrastruktur, die zuletzt in Niederöblarn nicht mehr wirklich gegeben war. Der nächste logische Schritt war daher eine Erweiterung der bestehenden Räumlichkeiten. „Der hochmoderne Zubau ist jetzt optimal auf die Anforderungen der Piloten, Notärzte und Flugretter ausgerichtet“, erklärte Kraxner. Neben Innsbruck und Wiener Neustadt verfüge die ÖAMTC-Flugrettung somit auch inmitten von Österreich über ein leistungsfähiges und modernes Flugrettungszentrum, freute sich Kraxner, der als gebürtiger Stainacher selbst immer wieder in Niederöblarn fliegt.
Aktuell fliegt die C14-Crew rund um Stützpunktleiter Gerhard Brunner, den leitenden Notarzt Reinhard Doppler und den leitenden Flugretter Albert Prugger mehr als 800 Einsätze im Jahr. Und auch die C99-Crew brachte 2018 über 200 Mal lebensrettende Hilfe aus der Luft. Notärzte kommen aus den umliegenden Krankenhäusern und Arztpraxen und sind daher mit den lokalen Gegebenheiten bestens vertraut. Die Flugretter wiederum bringen als Mitglieder der Bergrettung die nötige Erfahrung mit, um im hochalpinen Bereich schnell und effizient helfen zu können.