Nordischer Weltcup macht Station in Ramsau

Ab Freitag kommender Woche steht Ramsau am Dachstein, das „Mekka der Nordischen“, wieder im Fokus der weltbesten Kombinierer, die auf der Schanze und auf der Loipe zwei Weltcup-Bewerbe bestreiten. Foto: photo-austria

Die Weltcupbewerbe Nummer 6 und 7 der heurigen Saison finden in der Zeit vom 20. bis 22. Dezember in Ramsau am Dachstein statt.
Begonnen wird das Programm bereits am Freitag, dem 20. Dezember um 12 Uhr mit dem provisorischen Wettkampfdurchgang auf der HS-98-m-Schanze. Das Ergebnis dieses Springens würde bei einem wetterbedingten Ausfall an einem der beiden folgenden Renntage herangezogen. Am selben Tag sieht man um 18 Uhr eine Benefizstaffel mit Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Sport im WM-Langlaufstadion.
Der erste der beiden Bewerbe wird dann am Samstag mit dem Springen um 11 Uhr begonnen und um 14.15 Uhr mit dem 10-km-Langlauf nach der Gundersen-Methode fortgesetzt und abgeschlossen. Die Siegerehrung findet am Abend im Rahmen des Adventmarktes beim Ederhof statt. Am Sonntag, dem 22. Dezember, folgt ab 11 Uhr das zweite Springen und um 15.45 Uhr der Langlauf, ebenfalls wieder über 10 km.
Am Start ist die gesamte Welt­elite der nordischen Kombinierer. Die erfolgreiche Mannschaft der Norweger wird vom Sieger der bisherigen fünf Rennen, Jarl Magnus Riiber angeführt. Die Norweger dominierten die heurigen Bewerbe fast nach Belieben und es gab sogar schon einen Vierfacherfolg mit Riiber, Oftenbro, Graabak und Bjørnstad. Es darf erwartet werden, dass viele begeisterungsfähige Besucher aus Norwegen die Ramsau stürmen werden.
Gern gesehene Gäste sind auch immer wieder die Deutschen, welche ihre Stars Eric Frenzel, Vinzenz Geiger, Fabian Rießle und Manuel Faißt anfeuern können. Aber auch die österreichische Mannschaft will ein Wörtchen um Sieg und Platzierungen mitreden. An der Spitze steht natürlich der Lokalmatador und dreifache Bronzemedaillengewinner der WM in Seefeld, Franz-Josef Rehrl, mit seinen Mannschaftskollegen Thomas Jöbstl, Martin Fritz, Lukas Greiderer und Philipp Orter, und auch „Oldboy“ Lukas Klapfer will‘s noch einmal wissen.