Mika Vermeulen hegt Visionen für die Zukunft

Mika Vermeulen konzentriert sich derzeit auf die U23-WM in Vuokatti (Finnland).

Als Quereinsteiger zeigte der ehemalige Kombinierer Mika Vermeulen zuletzt bei der „Tour de Ski“ mit Gesamtrang 40 auf.
Diese traditionelle Langlauf-Weltcupserie begeisterte den Rams­auer sehr. „Es ist brutal hart, aber das hat es einmal gebraucht. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass die Veranstaltung das geilste Rennen des Jahres ist. Auch wenn es mit dem derzeitigen Kalender nicht möglich ist, könnte man überlegen, mehrere solche Events zu veranstalten“, schielt Vermeulen in Richtung FIS und sieht dabei den Radsport als Vorbild.
Der 21-jährige Langlaufathlet hat auch gleich ein paar Vorteile zur Hand: „Wir hätten einen geringeren Reiseaufwand, jetzt fliegen wir ja kreuz und quer. So gesehen wäre das auch für die Umwelt besser. Und medial würde es sich ebenfalls besser vermarkten lassen.“ Allerdings ist das noch Zukunftsmusik. Aktuell hat für Mika Vermeulen, der zur Zeit wieder in Norwegen schuftet, vor allem die U23-WM in Vuokatti (Finnland) Mitte Februar Priorität: „Ich denke, dass ich dort um die interessanten Plätze mitreden kann.“