Lockerungen?

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Was uns Mitte dieser Woche als Lockerungen verkauft wurde, ist wohl für kaum jemanden zufriedenstellend. Weder wird es der darniederliegenden Wirtschaft wirklich helfen, noch der Psyche der schon über jede Gebühr gepeinigten Österreicher. Letztlich dürfen wir mit Maske unsere notwendigsten Besorgungen machen, ansonsten bleiben wir de facto eingesperrt. Und das bis Anfang Jänner, also in Summe über vier Monate in diesem Jahr.
Die Wirtschaft werden die wenigen Weihnachtseinkäufe, die noch gemacht werden, wohl kaum retten. Mit den Hilfszahlungen für die Umsatzausfälle wird der eine oder andere halbwegs ordentlich über die Runden kommen, für die breite Masse der österreichischen Unternehmen bleibt 2020 aber ein Horrorjahr. Nur ein kleiner Bruchteil der vom Staat verursachten Verluste wird den Unternehmen ersetzt, am Ende des Tages werden wir tausende Pleiten und hunderttausende neue Arbeitslose sehen, die der Staat verursacht hat. Zudem gehen die Einkommen in der Privatwirtschaft rapide zurück, nur wer vom Staat bezahlt wird, hat keine Einbußen.
Außerdem hat der Grad der Freiheitsberaubung inzwischen Ausmaße erreicht, die es weder in Kriegszeiten noch in anderen Krisen in den letzten hundert Jahren gegeben hat. Eigentlich erschreckend, dass wir scheinbar so obrigkeitsgläubig sind, uns das alles gefallen zu lassen. Und so schmerzfrei sind, dass wir uns den neuen Hausarrest auch noch als „Lockerung“ verkaufen lassen, anstatt unsere Freiheit einzufordern.