Kulturhauptstadt ist „Die Originale 2024“

Manuela Reichert (l.) und Stephan Rabl stellten die neue Wortmarke für die Kulturhauptstadt 2024 vor. Foto: Charly Kochem

Am 26. Februar wurde die neue Wortmarke für die Kulturhauptstadt 2024 vorgestellt. Unter der Federführung vom künstlerischen Geschäftsführer Stephan Rabl und der kaufmännischen Geschäftsführerin Manuela Reichert wurde unter Mithilfe von Alois Grill und seinem Team von „Loys Repositioning“ diese Wortmarke kreiert.
„Die Originale 2024“ löst die etwas sperrige Buchstaben/Zahlenkombination „SKGT24“ ab und steht künftig als verbindende Klammer ohne einzuengen. „Es geht um Geschichten, die durch die Originale 2024 ab sofort und weit über das Jahr 2024 hinaus geschrieben werden“, wie Stephan Rabl im Rahmen der Pressekonferenz betonte. Maßgeblich an der Findung dieser Wortmarke beteiligt war auch der Ausseer Unternehmer Alois Grill: „Eine europäische Kulturhauptstadt für eine so vielfältige Region mit 23 Gemeinden zu sein ist eine große Herausforderung. Der Titel ist ein großer, integrativer, partizipativer und weit gefasster Kulturgedanke, weit mehr als eine Ausstellung, was  auch von den Gründervätern, Hannes Heide und Franz Steinegger, immer wieder betont wird und auch Konzept ist. Gerade bei der Namensfindung für eine neue Kulturmarke war somit Weitsicht gefragt.“ Der Name musste nicht nur eine Klammer für die unterschiedlichen Kulturprogramme – von populär bis experimentell – sein, sondern er müsse auch und vor allem nach innen wirken. Das Wort Original bedeutet eigenständig, schöpferisch, in Hinblick auf Beschaffenheit, Ursprung und Herkunft. Das sei die perfekte Zuschreibung für das Salzkammergut, für die besonderen Menschen, die hier zu Hause sind. „Unser Know-How und unsere Erfahrungen bei Positionierungen ist das Eine, aber entscheidend ist, dass man die Menschen im Salzkammergut versteht, spürt und mag. Nirgends auf der Welt ist die Dichte an vielfältigen Originalen größer als bei uns. Beim Salz, beim Wasser und bei den Menschen“, so Lois Grill, der seine Dienste für die Kulturhauptstadt ehrenamtlich übernahm. „Wir suchen das Original im Leben, die Unverwechselbarkeit, den Ursprung, den Quell, den Beginn jedes Schaffens. Wir streben nach der Freiheit, dem Raum zur Umsetzung und Gestaltung unserer Wünsche und Bedürfnisse. Die Kulturhauptstadt Europas möchte sich sowohl als Original als auch als eine Plattform von vielen Originalen verstehen“, sagt Stephan Rabl. Sie erzähle die Geschichten der Region, die Geschichte Europas und der Kultur und Kunst des Lebens. „Es gibt kaum einen Platz, der historisch so viele Geschichten schreibt, Traditionen pflegt und gleichzeitig progressiv in die Zukunft blicken will. Eine Region von Originalen aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Unter der Dachmarke „Die Originale 2024“ spannt die Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut einen weiten Bogen über 23 Gemeinden und zwei Bundesländer. Gemeinsam will man mehr erreichen, über den Tellerrand schauen und mittels Kultur kräftige Impulse im Sinne der Nachhaltigkeit setzen“, so Manuela Reichert.  
Der Aufsichtsratsvorsitzende Hannes Heide betonte, dass im Jahr 2024 „kein Feuerwerk der Kultur abgefeuert wird, sondern der Titel Kulturhauptstadt 2024 Anlass dazu ist, die Region weiterzuentwickeln. In Hinblick auf die Mobilität, der Wirtschaft, Bildung, die Bedürfnisse der Jugend zu erkennen und sich vieler weiterer Themenbereiche und Problemstellungen annimmt.“
Für Franz Steinegger hat sich mit der Namensfindung auch ein Wunsch erfüllt: „SKGT2024 klang irgendwie nach einer Krankenkasse.“ Im neuen Namen könne sich jeder wiederfinden, das verbinde die Orte im Salzkammergut und die Menschen. „Jetzt hat jeder einmal eine gleiche Blickrichtung gewonnen, wenn er das will.“