Klima-Notstand?

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Dass sich das Klima zunehmend verändert und daran auch der Mensch zumindest eine Mitschuld trägt, bestreitet aktuell kaum noch jemand. Zu deutlich sind die Veränderungen spürbar, auch bei uns in Österreich. Mit den verschiedensten Maßnahmen versucht man daher, der Erwärmung und der Umweltbelastung entgegenzutreten, wobei zumindest argumentativ auch oft weit übers Ziel hinausgeschossen wird.
Obwohl natürlich auch bei uns noch Anstrengungen nötig sind, um den CO2-Ausstoß zu senken, steht Österreich im internationalen Vergleich relativ gut da. Der Anteil von grünem Strom ist sehr hoch, es gibt kaum mehr Kohleverbrennung und auch bei der Raumwärme sind alternative Energien auf der Überholspur. Zudem haben wir auch einen recht großen Waldanteil, der auch nach wie vor zunimmt.
Natürlich muss weiter in alternative Energien investiert werden, müssen mehr Gebäude thermisch saniert werden und die Elektromobilität muss vorangetrieben werden. Auch ein weiterer Umbau des Steuersystems in Richtung Ressourcenverbrauch wäre wünschenswert. Dabei gilt es aber zu beachten, dass man das Kind nicht mit dem Bade ausschüttet. Unsere Industrie, unser Tourismus und unsere Betriebe sind schließlich Rückgrat und Lebensgrundlage der Bevölkerung und die Konsumenten wünschen sich auch in Zukunft ein komfortables Leben. All das zu beachten, und trotzdem in Richtung Umweltschutz weiterzugehen ist der richtige Weg. Radikalismus hingegen führt in den „echten“ Notstand.