Industriebetrieb Maco feierte Jubiläum

Die Maco-Eigentümerfamilie mit dem Werksleiter bei der Jubiläumsfeier (v.l.n.r.): Barbara Stöckl, Ernst Mayer mit Enkelin, Peter Sodamin und Susanne Margreiter-Mayer. Foto: Norbert Ortner

Vergangenen Freitag hatte man bei Maco allen Grund zum Feiern. Wurde doch der Standort in Trieben 25 Jahre alt. Ein Jubiläum, das mit einem großen Fest begangen wurde.
1947 im Pongau gegründet, hat die Firma Maco 1952 in Salzburg die Produktion aufgenommen. Der 2. Mai 1994 war die Geburtsstunde des Standorts in Trieben, an dem damals 40 Mitarbeiter ihre allererste Schicht im neu eröffneten Werk antraten. Mittlerweile sind es rund 850 Mitarbeiter, die für Maco Trieben tätig sind. Neben der Zahl der Mitarbeiter hat sich auch die Bandbreite der Produkte verändert. Vom einstigen Hersteller klassischer Fensterbeschläge hat sich das Unternehmen zum ganzheitlichen Systemanbieter entwickelt.
Bei der Jubiläumsfeier am vergangenen Freitag wurden jene Menschen geehrt, die einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben: Die Mitarbeiter der ersten Stunde, die damals sowie heute ihre Kreativität und Leistung in einen der größten Leitbetriebe der Region einbringen. Einer davon ist Peter Sodamin. Seit 25 Jahren leitet er das Maco-Werk in Trieben. Besonders stolz ist Sodamin auf die vielen Lehrlinge, die hier ausgebildet werden. 322 waren es insgesamt, die in den letzten 25 Jahren am Standort in Trieben einen von zehn angebotenen Lehrberufen ergriffen haben. Derzeit befinden sich 59 Lehrlinge in Ausbildung. Trotz des Trends, Fertigungsbetriebe ins Ausland zu verlegen, ist Maco dem Standort Trieben treu geblieben: „Unsere Zukunft liegt sicherlich in der Automatisierung und der zielgerichteten Ausbildung und Weiterqualifizierung der Mitarbeiter“, sagte Sodamin, der eigens für die Jubiläumsfeier ein Kunstwerk kreiert hat. Durch 72 Zahnräder stellt es die Unternehmensgeschichte, die nahtlos ineinandergreifen.