Gollinghütte ist zukunftsfit

Hütte blieb Hütte, doch mit mehr Komfort und Platzangebot für die Wanderer. In den letzten zehn Jahren wurde die Gollinghütte sukzessive ausgebaut. Foto: Walter Kovar

Die jüngste Hütte der „Alpinen Gesellschaft Preintaler“ erfuhr in den letzten zehn Jahren wesentliche strukturelle Verbesserungen. Nun ist sie für die Bewirtschaftung gerüstet.

Im Jahre 1904 wurde die Gollinghütte, die dritte im Bunde der „Preintalerhütten“ mit Preintalerhütte (1891) und Hans-Wödl-Hütte (1897), errichtet. 2010 begann der Verein mit dem südseitigen Ausbau der Hütte. In den weiteren Jahren folgte die Errichtung eines E-Werkes und ein Kellerausbau. Die Pächterfamilie Reiter vlg. Steinwender baute die Lager zu Zimmern aus und schuf Trocknungsmöglichkeiten für Bekleidung und Schuhe.

Trotz ungünstiger Witterungsbedingungen konnte Ende 2018 der südseitige Zubau fertiggestellt werden. Nach einem weiteren Ausbau verfügt die Hütte nun über 37 Betten und 67 Matratzenlagerplätzen. Mit der Verbindung zur südseitigen Terrasse und dem neu gestalteten Eingangsbereich konnten die Bautätigkeiten abgeschlossen werden. „Ein großer Dank gilt den regionalen Baufirmen sowie dem Hüttenwirt Herwig Reiter, der die Handwerker versorgte, die Baustellenordnung immer wieder herstellte und vor allem auch für den Nachschub von Baumaterial mit der Materialseilbahn sorgte“, so die Vereinsvertreter. Nun ist die 1641 Meter hoch gelegene Hütte ein gut ausgestatteter Stützpunkt für Bergsteiger und Ausgangspunkt für den Tauern-Höhenweg oder den Hochgolling. Die Hüttenwirte Herta Reiter und Sohn Herwig heißen mit ihren bodenständigen Gerichten auch Tagesgäste herzlich willkommen.