Fast 1000 Einsätze der „gelben Engel“

946 Mal hoben die „gelben Engel“ aus Niederöblarn im vergangenen Jahr zu Einsätzen ab. Foto: David Ertl

Die Christophorus-Flotte war auch im zweiten Corona-Jahr uneingeschränkt für Menschen in Not im Einsatz. Die beiden Hubschrauber C14 und C99 am Stützpunkt Niederöblarn standen 946 Mal im Einsatz.

Österreichweit hoben die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung 2021 zu 19.253 Einsätzen ab – so oft wie nie zuvor. Im Schnitt wurde damit 53 Mal pro Tag eine Christophorus-Crew alarmiert, um lebensrettende Hilfe aus der Luft zu bringen. „Auch im abgelaufenen Jahr war die Corona-Pandemie eines der bestimmenden Themen im Land. Zum Schutz unserer Piloten, Ärzte und Flugretter – aber auch der Patienten – haben wir daher die bewährten Schutzkonzepte laufend an die Lage angepasst. Das hat hervorragend funktioniert, weswegen wir unseren Betrieb immer und uneingeschränkt aufrecht erhalten konnten“, sagt Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. Christophorus 14 flog im Jahr 2021 rund 727 Einsätze, Christophorus 99 rückte 219 Mal aus. Die Notarzthubschrauber wurden erneut vor allem nachinternistischen Notfällen (C14 226/C99 51 Einsätze) und Sport- bzw. Alpinunfällen (C14 209/C99 96 Einsätze) alarmiert. Auch neurologische Notfälle standen ganz oben auf der Einsatzstatistik: Christophorus 14 hob demnach zu 79 Einsätzen dieser Art ab, Christophorus 99 zu 18 Einsätzen. Seit dieser Saison ist der Christophorus 99 auch mit Nachtsichtbrillen ausgestattet. „Das Dienstende für den C 99 ist im Hochwinter bei Nachteinbruch, spätestens aber um 19 Uhr. Wir kommen aber regelmäßig erst in der Finsternis zurück. Da sorgen die Brillen für einen großen Sicherheitsgewinn“, erklärt Pilot Robert Schornsteiner.

Die ÖAMTC-Flugrettung steht seit mittlerweile 38 Jahren für medizinische Versorgung aus der Luft. In den vergangenen 38 Jahren wurden rund 400.000 Einsätze geflogen.