Ennstaler Steirerkas in Graz präsentiert

Delegation mit dem von der EU geadelten Ennstaler Steirerkas: Präsident Franz Titschenbacher, LH Hermann Schützenhöfer, Martina Pacher von der Ennstal Milch, Herkunftsschutz-Initiatorin Marianne Gruber und LH-Stv. Anton Lang (von links). Foto: LK-Stmk/Alexander Danner

Nach 21 Tagen Wartefrist ist es offiziell: Auf den Ennstaler Steierkas darf nun die Plakette zum EU-Herkunftsschutz geklebt werden. Grund genug, die regionale Köstlichkeit in der Grazer Burg zu verkosten.

Mit der gelb-roten EU-Herkunftsplakette ist die geschützt geografische Ursprungsbezeichnung schon auf den ersten Blick erkennbar. Ein wichtiger Anlass, um diese stark von der Region geprägte und ausgezeichnete Ennstaler Spezialität auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und LH-Stv. Anton Lang vorzustellen. Dazu waren Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher und EU-Herkunftsschutz-Initiatorin Marianne Gruber zur Verkostung in die Landeshauptstadt gereist. „Wir können stolz auf unsere steirischen Produkte sein“, sagt Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, denn „sie stehen für Regionalität und Qualität. Umso wichtiger ist der EU-Herkunftsschutz, mit dem nun auch der Ennstaler Steirerkas ausgezeichnet wurde. Damit ist die Herkunft für die Konsumenten transparent und eindeutig sichtbar.“ Auch Franz Titschenbacher zeigt sich zufrieden: „Die Steiermark ist Spitzenreiter bei den von der EU-geschützten Lebensmitteln. Fünf der 19 von der EU geschützten Produkte kommen aus der Steiermark“, so der Landwirtschaftskammer-Präsident, der bereits am nächsten Projekt feilt: „Wir arbeiten derzeit daran, für die steirische Apfelsorte Kronprinz Rudolf den EU-Herkunftsschutz zu bekommen und hoffen, dass es bald soweit ist.“