Elisabeth Köstinger zu Besuch im Ennstal

BM Elisabeth Köstinger (Mitte) besichtigte mit Anton Hausleitner und Corinna Scharzenberger die Baustelle des Bio-Institutsgebäudes in Trautenfels. Foto: Ennstal TV

Die Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus besuchte die HBLFA Raumberg-Gumpenstein und traf sich mit Touristikern der Region.
Das Regierungsmitglied hätte eigentlich schon Anfang des Jahres die Baustelle für das neue Bio-Institutsgebäude in Trautenfels in Form einer kleinen Spatenstichfeier besuchen sollen. Corona machte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt den Organisatoren der HBLFA Raumberg-Gumpenstein einen kräftigen Strich durch die Rechnung. Nun stand auch die Ersatzbegegnung am Freitag voriger Woche auf wackligen Beinen. Doch für einen Besuch in der Raumberger Forschung und Schule nahm sich die Politikerin trotz ihres engen Terminkorsetts Zeit. Zuvor hatte sie eine Kurzvisite in Raumberg eingebaut und zeigte sich anschließend über die Baufortschritte am Trautenfelser Bau des Institutsgebäudes erfreut. Der ansprechende Holzriegelbau (Foto rechts) liege nach Aussagen der Raumberg-Gumpensteiner Direktion und der Bauleitung gut im Zeitplan. In der zweiten Hälfte nächstes Jahr dürfe mit der Fertigstellung der neuen Institutsräume gerechnet werden, ließ Direktor Anton Hausleitner verlauten, der mit seinen Direktorenkollegen Johann Gasteiner und Othmar Breitenbaumer die Ministerin begleitete.
Im Anschluss an die Baustellen-Einschau führte Institutsleiter Andreas Steinwidder die Besucher durch die Schweine-Versuchsstallungen vor Ort. Die sehr konsumentennahe und breit aufgestellte Bioforschung der Raumberger HBLFA erhält mit diesem ganz auf die Zukunft ausgerichteten Neubau deutlich größere Bedeutung. Mit dazu haben die internationalen Kontakte des Teams um Leiter Andreas Steinwidder gezeigt, dass Bio-Forschung und Lehre sehr wohl große Auswirkungen auf das Konsumentenverhalten hat. Darauf verwies auch Ministerin Elisabeth Köstinger in ihrem Schluss-Statement.
Tourismusgespräche auf höchster Ebene
Mit Vertretern der Tourismusregion Schladming-Dachstein sprach die Ministerin über die aktuelle schwierige Situation der Tourismusbranche. Im Mittelpunkt standen dabei die besonderen Herausforderungen für die bevorstehende Wintersaison. „Wichtig ist, dass wir für den Tag X sehr gut vorbereitet sind“, sagt Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein. Auch wenn der aktuelle Ausblick für den Tourismus nicht rosig aussieht, müsse man die Wintersaison doch als großes Ganzes betrachten – nämlich von November bis April. In einigen Wochen könne die aktuelle Situation schon wieder anders aussehen. Immerhin hängen über 80 Prozent der Wertschöpfung in der Region Schladming-Dachstein direkt oder indirekt am Tourismus. „Aktuell ist die Situation für alle natürlich sehr schwierig. Aus diesem Grund bereiten wir uns schon seit Wochen intensiv auf unterschiedliche Szenarien vor, um beim Restart 2.0 bestmöglich in allen Bereichen gerüstet zu sein.“