Ein Lichtermeer für ein Ende des Lockdowns

Die Teilnehmer der Fackelwanderungen fordern ein Ende des Lockdowns.

Engagierte Ramsauer Unternehmer setzen mit ihren Fackelwanderungen ein Zeichen für die Wiedereröffnung ihrer Betriebe.

Unter der Devise „Wir setzen einen Lichtpunkt aus der Region Ramsau am Dachstein“ haben an den vergangenen zwei Sonntagen viele Bewohner der Dachsteingemeinde Fackelwanderungen unternommen. Die Initiatoren zu dieser – von der BH genehmigten – Aktion, sind Gerlinde Erlbacher vom „Bio Holzhaus Heimat“ und Alexander Tritscher vom Kielhuberhof. Die Einladung zur Teilnahme erging an die Gemeinden, die Tourismusverbände und an die Betriebe der Region.

Um nicht nur die physische Teilnahme und Anwesenheit zu erreichen, werden die Adressaten angehalten, ihre Gäste zu ermuntern, an einem Online Lichtermeer mitzuwirken, indem sie aktiv von zu Hause aus einen Lichtpunkt setzen und ein Foto unter dem Hashtag #lichtpunktramsauamdachstein in den sozialen Medien posten.

Für viele sei es das erste Mal sich zu wehren, aber es sei an der Zeit aufzustehen. Aufgrund der Maßnahmen würden Existenzen zerstört werden und zum Teil über Generationen aufgebauten Betrieben drohe das Aus. Mit den Fackelwanderungen setzen die Teilnehmer ein friedliches Zeichen den Lockdown zu beenden. Entgegen ähnlicher Versammlungen in anderen Orten, an welchen es laut einer Presseaussendung der steirischen Polizei zu einigen Zwischenfällen gekommen ist, verlief die Veranstaltung in der Ramsau friedlich und ohne jedes Vorkommnis. Die nächste Wanderung, verbunden mit dem Online Lichtermeer, findet am Sonntag, dem 31. Jänner mit Beginn um 17 Uhr ab dem Langlaufstadion statt.