Durchwachsene Turniertage

Matthias Schwab (rechts): Weder Fisch noch Fleisch. Bei dem „Desert Swing“ gab es viel Licht, aber auch viel Schatten.

Matthias Schwab beendete am vergangenen Sonntag die „Saudi International“ mit dem 41. Platz und liegt damit in der European Tour nach drei Turnieren am 30. Rang.
Bernd Wiesberger schlitterte am Finaltag im Royal Grenns G & CC in eine tiefschwarze 76 und rutschte so noch bis auf Rang 56 ab. In der Gesamtwertung der European Tour rangiert der beste Golfer Österreichs damit auf dem 20. Platz. Aus Sicht von Matthias Schwab war das Finale des diesjährigen „Desert Swings“ weder Fisch noch Fleisch. Auf den vier Runden gab es neben viel Licht nämlich auch einigen Schatten. Besonders in den ersten zwei Tagen war der 26-jährige Rohrmooser alles andere als vom Glück verfolgt. Am Donnerstag sorgte starker Wind für ungemütliche Verhältnisse und am Freitag vormittag setzte widriger Regen, gepaart mit unguten Windböen, dem Ennstaler Golfprofi zu. Trotz dieser Wetterkapriolen zitterte er sich mit Runden von 68 (2) und 72 (+2) Schlägen ins Wochenende. Erst am Samstag fiel Matthias Schwab erstmals in dieser Woche wettermäßig auf die Butterseite und er konnte das auch prompt mit einer 67-(–2)Runde gut ausnützen. Dank diesem achtbaren Ergebnis ging Schwab noch mit Chancen auf eine gute Platzierung in den Finaltag. Am Ende nahm er aber zu viel Risiko und das mündete auf der einen Seite zwar in etlichen Birdis, doch andererseits machte der heimische Athlet auch zahlreiche Fehler. „Gesamt gesehen hab ich die drei Turniere des Desert Swings gut gespielt. Die Par-Runde heute war okay. Die Startzeiten an den ersten beiden Tagen stellten sich im Nachhinein betrachtet wegen des Wetters doch als klarer Nachteil heraus. Generell hab ich aber diese Woche nicht mein bestes Golf gespielt.“ Er könne mit dem Abschneiden leben und blickt den kommenden Aufgaben positiv entgegen.