Digitales Lernen fix verankern

Landesrätin Juliane Bogner-Strauß freut sich über den großen Zuspruch der Schulen zum Projekt „Digitale Schule“. Foto: Marija Kanizai

Bis zum Jahr 2024 soll das digitale Lernen in den Schulen fest verankert sein.
Für das Projekt „Digitale Schule“ werden die Bildungseinrichtungen mit mobilen Endgeräten ausgestattet.
Auch aus dem Bezirk Liezen haben sich einige Schulen dafür angemeldet.

Die Digitalisierung ist aus unserer Wissensgesellschaft und Bildungswelt nicht mehr wegzudenken. Gerade in den Schulen ist eine pädagogisch-didaktisch begleitete Heranführung an diese Thematik unerlässlich. Durch die coronabedingten Herausforderungen der letzten Monate erlebte die Auseinandersetzung mit digitalen Medien in den Schulen einen enormen Schub. In der Steiermark wird nun der erste Schritt des mit 250 Millionen Euro budgetierten „8-Punkte-Plans für die Digitalisierung“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung zielstrebig umgesetzt. Eine zentrale Aktion dieses Planes sieht vor, die Schüler beim Projekt „Digitale Schule“ mit mobilen Endgeräten auszustatten. In der Steiermark sind insgesamt 221 Mittelschulen sowie AHS-Unterstufen zur Teilnahme berechtigt, 92 Prozent davon haben sich bereits angemeldet. Damit liegt die Steiermark über dem österreichweiten Schnitt von 90 Prozent. Insgesamt haben sich 204 aller zur Teilnahme berechtigten Schulen bereits angemeldet, davon 16 aus dem Bezirk Liezen – darunter die Mittelschulen Admont, Liezen, Rottenmann, Trieben, Sankt Gallen, Bad Aussee, Gröbming, Haus im Ennstal, Irdning, Bad Mitterndorf, Stainach und Sölk sowie die Allgemeinen Sonderschulen in Liezen und Gröbming. Auch die Mittelschule I mit angeschlossener polytechnischer Schule sowie die Mittelschule II (Erzherzog Johann) und Ski-Akademie in Schladming sind dabei. „Im vergangenen Jahr wurden in den heimischen Schulen riesige Schritte getan, um die Digitalisierung voranzutreiben. Nun gilt es, den Schwung zu nutzen und diese wichtigen Entwicklungen rasch fortzuführen“, so Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß und sagt weiter: „Unser Ziel ist es, dass bis zum Jahr 2024 das digitale Lernen in den steirischen Schulen fest verankert ist. Deshalb freut es mich umso mehr, dass die heimischen Pädagoginnen und Pädagogen diesem Projekt so massiven Zuspruch entgegenbringen und den gewissenhaften Umgang mit digitalen Medien vermehrt in den Unterrichtsalltag einbringen.“ Auch Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner sieht die Digitalisierung als zunehmend wichtigen Bestandteil der Lebens- und Arbeitswelt. Die digitale Schule ist mit der Pandemie Selbstverständlichkeit geworden. Im Schuljahr 2021/22 werden die Schüler der 5. und 6. Schulstufe mit digitalen Endgeräten ausgestattet, ab dem Schuljahr 2022/23 jeweils die nachrückenden Jahrgänge der 5. Schulstufe. Auch die Lehrer werden intensiv durch die Bildungsdirektion und die Pädagogischen Hochschulen begleitet.