Der Skiclub Rottenmann befindet sich weiter im Aufwind

Die Nachwuchsspringer des Skiclubs Rottenmann mit den Trainern Patrick Peer (hinten rechts) und Julian Schlitz (hinten links).

Nachdem sich die Nachwuchsarbeit beim Skiclub Rottenmann längere Zeit im Dornröschenschlaf befand, entschieden sich die verantwortlichen Funktionäre im vergangenen Herbst im Zuge eines gemeinsamen Projektes zwischen ÖSV und Schulen zu einem Neustart.
Beim vom Trainerteam organisierten Schnuppertraining auf der Karl-Horn Sprunganlage fanden dann erfreulicherweise neun Kids im Alter von sieben bis zwölf Jahren Gefallen am Skispringen. Mit dieser Gruppe wird laut Cheftrainer Patrick Peer seit vergangenen Winter zumindest einmal wöchentlich trainiert. Und das natürlich auch im Sommer. So fanden sich die Nachwuchsadler am vergangenen Freitag trotz Ferienbeginn und hohen Temperaturen am Rottenmanner Schanzengelände zum Training ein. Der „Enns­taler“ konnte sich dabei hautnah überzeugen, mit welcher Begeisterung und großem Eifer die Youngsters bei der Sache waren. Nachdem die Minisportler unter den strengen Augen des Trainerduos Patrick Peer und Julian Schlitz das Aufwärm- und Bewegungsprogramm absolviert hatten, zwängten sich die Kids in ihre engen Sprunganzüge. Je nach Alter wurde auf den drei verschieden großen Schanzen gesprungen. Im Gespräch mit dem „Ennstaler“ sagte Patrick Peer zur aktuellen Lage: „Wir sind natürlich froh, dass es bei uns nachwuchsmäßig wieder aufwärts geht. Eine Zeit lang hielten wir uns mit den zwei Athleten David Rarej und Simon Diethard ja gerade nur noch über Wasser.“ Nun sehe es wieder besser aus und, sofern es die Coronakrise zulässt, wolle man mit dem Team bereits beim Nachwuchs Sommercup an den Start gegen. „Da die Infrastruktur in Bezug auf den Langlauf bei uns nicht optimal ist, werden wir das Augenmerk vorerst auf den Sprungsport legen. Im Herbst wollen wir auch wieder die Schulen besuchen und dabei versuchen, weitere Kids für das Springen zu begeistern“, so der Trainer.