Das neue „Normal“

Wieder einmal hat ein deutsches Gericht befunden, die AfD wende sich gegen das Demokratieprinzip. Und die anderen Parteien werden sofort ausrücken, um jegliche Zusammenarbeit mit der AfD auszuschließen. Damit wird sie zwar von der Regierung ferngehalten, aber sie wird immer noch ein wenig stärker werden. Denn ähnlich wie die FPÖ in Österreich vertritt sie eben sehr viele Standpunkte, die weitgehend dem Willen der Bevölkerung entsprechen.

Auch wenn die Medien gerne dem linken Lifestyle folgen, schütteln immer mehr Wähler nur mehr den Kopf angesichts der aktuellen Debatten. Es wird abendfüllend über gendern, Work-Life Balance oder die aktuelle Zahl der Geschlechter diskutiert. Jede noch so kleine Minderheit wird mit aller Gewalt mit Sonderrechten ausgestattet, um dem Gutmenschentum genüge zu tun. Dazu noch eine Portion Klimaschutz und einige neue Geldgeschenke an die vermeintlich Benachteiligten, und das Paradies auf Erden rückt näher.

Scheinbar vergessen die Politiker aber, dass es eine recht große Zahl an Wählern gibt, die mit all dem nicht sehr viel anfangen können. Sie ärgern sich vielmehr über immer neue Verbote und immer stärkere finanzielle Belastungen. Es gibt ihn eben noch, den rauchenden, vollzeitarbeitenden Autofahrer, der einfach nur in Ruhe gelassen werden will und von seinem sauer verdienten Geld selbst profitieren möchte. Wen diese für das Land extrem wichtigen Personen wählen, ist naheliegend. Ebenso wie das Entsetzen, das uns nach der Wahl wieder vorgespielt wird, aber irgendwer wird eben auch „normale“ Standpunkte vertreten müssen.

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