Das Bierzeltbier ist da und wird gekühlt

HBI Christian Fischer und Heinz-Josef Schrottshammer gaben dem ersten Holzfass den obligatorischen Willkommenskuss. Auch wenn umstehende Gäste dafür plädierten, besser die Narzissenhoheiten zu küssen, blieben die beiden standhaft.

Der Bierempfang in der Losergemeinde gleicht beinahe einem Staatsakt. Ungeduldige Besucher erwarteten das eigens für diesen Zweck in der Brauerei Falkenstein (Lienz) gebraute Bier.

Schlag 19 Uhr donnerten ein Dutzend Salutschüsse aus den Böllerstutzen der Eben­seer Prangerschützen, die sich am Loser und der Trisselwand schlugen und nachhallten, während die Salinenmusikkapelle Altaussee mit Marschklängen den Festzug von Süden her anführte. Der neue HLF der Altausseer Feuerwehr war sozusagen der Geleitschutz mit Folge­tonhorn und Blaulicht für eine sehnsüchtig erwartete und äußerst fragile Fracht: 720 Bierfässer, die extra für das riesige Fest in Altaussee gebraut wurden, wurden – in zwei Lastkraftwagen fein säuberlich aufgereiht und silbern glänzend – angeliefert. Die Freude war den gekommenen Gästen in den Augen abzulesen. Da und dort vermeinte man nach zwei Jahren Abstinenz gar eine Freuden­träne im Augenwinkel ausnehmen zu können. Nachdem das erste Holzfass, welches dann unter großer Medien­präsenz im Rüsthaus angeschlagen wurde, vom Kommandanten der FF Altaussee, Christian Fischer, und dem Lieferanten, Heinz-Josef Schrottshammer, ausgiebig geküsst wurde, konnten die Gäste die ersten Kostproben des Bieres in Empfang nehmen. Ersten Einschätzungen zufolge soll das Hopfenkaltgetränk ziemlich vollmundig schmecken, der Schaum sich perlend über die Lippen verteilen, an sonnengeküssten Hopfen erinnern und einen großartigen Abgang aufweisen.

Von 3. bis 5. September kann man sich selbst von der Qualität des Bieres überzeugen.