AHT feierte Übernahme durch Daikin

Martin Krutz ist seit März neuer CEO der AHT.

Seit Jahresbeginn ist die AHT in Besitz des Klimaanlagen-Riesen Daikin. Vergangenen Freitag wurde die Übernahme am Firmengelände in Rottenmann gefeiert.  881 Millionen Euro hat Daikin für die österreichische AHT-Gruppe hingeblättert. Ein Deal, von dem beide Partner durchaus profitieren können. „Daikin hat dieses Unternehmen gekauft, weil die AHT hervorragende Kompetenz in der kommerziellen Kältetechnik besitzt. Und genau diese Kompetenz wollen wir mit der Technologie von Daikin verschmelzen und beiderseitige Vorteile, vor allem im Bereich zukünftiger Produktentwicklung, aber auch im Bereich Marktbearbeitung bzw. Kundenaufbau und Kundenbetreuung erarbeiten“, sagte der neue AHT-CEO Martin Krutz bei der „Welcome to the Family“-Feier, die vergangenen Freitag in Rottenmann stattfand. Neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft war dazu auch eigens die Daikin-Führungsriege angereist. Einen ganzen Nachmittag lang dauerte der Festakt, der mit Unternehmenspräsentation, Werksführung und Festreden seinen Höhepunkt mit der Sake-Zeremonie im Festzelt nahm. Gemeinsam wachsen Mit der Verschmelzung der beiden Unternehmen verfolge man ein klares Ziel, so Krutz: „Wir wollen die AHT zur globalen Nr. 1 im Bereich kommerzieller Kältetechnik in und für die Lebensmittelindustrie entwickeln.“ Und dabei ist man auf einem guten Weg. In den vergangenen fünf Jahren konnten in Rottenmann 170 neue Arbeitsplätze geschaffen werden; weltweit waren es rund 500. In Summe arbeiten 800 Mitarbeiter am Standort in Rottenmann. Über 1600 Menschen sind es weltweit, die für die AHT tätig sind. Genauso wie die Zahl der Mitarbeiter, ist auch der Umsatz gestiegen. Und zwar von 290 auf rund 500 Millionen Euro seit dem Jahr 2013. In über 100 Ländern ist die AHT bereits aktiv. Mit Daikin an der Seite wird man nun wohl auch den asiatischen Markt erobern können, der schließlich der Heimatmarkt von Daikin ist und in dem der Klimaanlagen-Riese über ein hervorragendes Vertriebsnetz verfügt. Schließlich gilt Daikin mit mehr als 70.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 17 Milliarden USD (2017) als weltweiter Marktführer im Bereich der Klimatechnologie, der in über 150 Ländern tätig ist.